Vermögensgerechtigkeit

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Teeernte
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Re: Vermögensgerechtigkeit

Beitragvon Teeernte » Sa 18. Nov 2017, 18:48

reug hat geschrieben:(18 Nov 2017, 16:17)

Der erste Schritt in die richtige Richtung ist die Idee weiter zu verbreitet.


verbreiten ?

Also breit wird die Idee nicht - "Schlaraffenland" ist ein MÄRCHEN.

Machst Du gern den "IRON MAN" ? ( Ein Ironman ist ein Langdistanz-Triathlon, bei dem 3,86 km Schwimmen, 180 km Radfahren und ein Marathonlauf absolviert werden müssen. ) Du liegst dabei über 9 Stunden ?

Du wirst also NIE den LOHN eines Gewinners im Iron Man der Welt haben.

Die Leistung muss man selbst erbringen - und der Ruhm ist hier - nicht teilbar....der Gewinner bekommt den Lorbeer .

Es gibt viele Leute - die sind zu faul zum Laufen, Schwimmen, Radfahren... warum sollen DIE einen Teil des Geldes/Ruhmes/Erfolges absahnen - ohne einen Wimpernschlag dafür getan zu haben ?
Obs zu kalt, zu warm, zu trocken oder zu nass ist:.... Es immer der >>menschgemachte<< Klimawandel. :D
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3x schwarzer Kater
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Re: Vermögensgerechtigkeit

Beitragvon 3x schwarzer Kater » Sa 18. Nov 2017, 19:24

reug hat geschrieben:(18 Nov 2017, 16:17)

wie du meinst. es ist mir zu blöd mit leuten zu diskutieren die nur rum jammern wie schlecht die welt sei und keine neuen ideen haben.


der von dir angesprochene jammert ja nicht darüber ...
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Re: Vermögensgerechtigkeit

Beitragvon think twice » Sa 18. Nov 2017, 19:37

3x schwarzer Kater hat geschrieben:(18 Nov 2017, 15:07)

Das ist falsch. Die absolute Armut auf der Welt ist in den letzten 40 Jahren deutlich zurückgegangen.... und zwar nicht trotz sondern wegen des Kapitalisismus.

Kannst du das belegen? Das mit dem Kapitalismus?
Sei nie zu den Bescheidenen überheblich und zu den Überheblichen bescheiden.
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3x schwarzer Kater
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Re: Vermögensgerechtigkeit

Beitragvon 3x schwarzer Kater » Sa 18. Nov 2017, 19:44

think twice hat geschrieben:(18 Nov 2017, 19:37)

Kannst du das belegen? Das mit dem Kapitalismus?


selbst die TAZ hat das bereits erkannt ...

http://www.taz.de/!5371534/
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Bielefeld09
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Re: Vermögensgerechtigkeit

Beitragvon Bielefeld09 » Sa 18. Nov 2017, 23:50

Realist2014 hat geschrieben:(18 Nov 2017, 16:12)

träum weiter- lies mal Artikel 14.

Der wird NIE geändert werden

wer 3000 Euro im Monat haben will- der muss LEISTUNG bringen

und nicht auf das Vermögen von ANDEREN schielen

Das hat keiner infrage gestellt!
Wo ist das Problem?
Auch wenn es mal falsch rüberkommt, es ist nie persönlich gemeint. Sorry :( :(
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Re: Vermögensgerechtigkeit

Beitragvon Realist2014 » So 19. Nov 2017, 12:24

Bielefeld09 hat geschrieben:(18 Nov 2017, 23:50)

Das hat keiner infrage gestellt!


doch...

derjenige, auf dessen Post ich geantwortet habe...
Laut Aussage der linken Ideologen sind alle ökonomisch erfolgreichen dumm, und die wahre Intelligenz tritt sich in der untersten ökonomischen Etage auf die Füße.....daher muss diese Etage ausgebaut werden
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Papaloooo
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Re: Interismus - ein neues Wirtschaftssystem

Beitragvon Papaloooo » So 19. Nov 2017, 13:36

reug hat geschrieben:Interismus (Lat. Zwischen)

Eine Vermögensobergrenze und ein Grundeinkommen. Alles was über diese vermögensgrenze rüber geht wird zu 100% versteuert. Mit einem Grundeinkommen wird gleichzeitig dafür gesorgt das jede Person der Bevölkerung am wirtschaftskreislauf teilhaben kann.

Beispiel: Vermögensobergrenze 200 Millionen – Grundeinkommen 3000
Arm und Reich wird es immer geben. In jedem System. Aber man kann es begrenzen.

Das birgt dann grundsätzlich das Problem,
dass die Superreichen dann einfach auswandern.
Und mit ihnen wandert auch ihr Kapital aus.
Zudem haben diese Menschen ja meist große Fabriken etc.

Um solch einer "Reichtumsmigration" entgegen zu wirken,
müssten R E S T L O S alle Staaten auf der Erde mitmachen.

Und das ist illusorisch.

Natürlich ist zB. Elton Musk mit seinem PayPal stinkreich geworden.
Aber das sollte man ihm doch auch gönnen!
Ist eine geniale Idee und man profitiert doch täglich davon.

Außerdem verfolgt er mit seinen Milliarden viele Zukunftsvisionen,
und wenn eine Privatperson die Raumfahrt voran bringt, dann er.

Mit dieser Obergrenze wäre da sehr schnell Schluss!

Zum Glück gibt es diese nicht,
möglicherweise wird es in den nächsten Jahrzehnten sogar
Habitate auf Mond und/oder Mars geben,
welche auf Menschen wie ihn zurückgehen.
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joss fritz
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Re: Warum Zinsen immer mit Leid verbunden sind.

Beitragvon joss fritz » Do 23. Nov 2017, 12:46

Thomas I hat geschrieben:(15 Nov 2017, 00:03)

Ich halte es für eine Illusion, dass wir überhaupt Wissen wie groß dieses Vermögen ist und wer genau wieviel davon hat.
Auch diese Forbes-Liste ist Bullshit.
Die Stellen ihre Liste nach amtlichen Daten auf.
Was denkst du, wie realistisch ist eine Steuererklärung von jemandem in Griechenland oder Brasilien.
Oder eines Mafiaboss?
Ich kenne Menschen die müssten bei Forbes weit vor Bill Gates auftauchen, aber da man sie nach dem einstuft was sie offiziell angeben, sind sie unter "ferner liefen".
Und bei Menschen wie Putin ist es schwierig überhaupt eine Grenze zwischen seinen Privatvermögen und Staatseigentum zu definieren...
Im übrigen selbst wenn man das glaubt, gehört den 67 nur mehr als die Hälfte des Privatvermögen.
Zum gesamten Vermögen der Menschheit gehört aber auch das Vermögen der Staaten und Unternehmen.
Und dann ist der Anteil der 67 nur noch Peanuts.

Und dann wage ich die Behauptung das Staaten mit ihrem Vermögen weitaus mehr Leid anrichten als diese 67 mit ihrem Reichtum.
wen kennst du denn, der noch reicher ist, als Bill Gates?
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Re: Vermögensgerechtigkeit

Beitragvon Odin1506 » Do 23. Nov 2017, 13:35

Komisch, alle haben angst dass die "Superreichen" auswandern.
Aber was passiert wenn die "Superreichen" auswandern?
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Skull
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Re: Vermögensgerechtigkeit

Beitragvon Skull » Do 23. Nov 2017, 14:32

Odin1506 hat geschrieben:(23 Nov 2017, 13:35)

Komisch, alle haben angst dass die "Superreichen" auswandern.
Aber was passiert wenn die "Superreichen" auswandern?

Dann sind sie weg. In der Regel mit ihrem Vermögen, mit ihrem Kapital, mit ihren Unternehmen
und zahlen dann auch keine Steuern in dem Land, aus dem sie auswandern.
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Re: Vermögensgerechtigkeit

Beitragvon Odin1506 » Do 23. Nov 2017, 15:38

Skull hat geschrieben:(23 Nov 2017, 14:32)

Dann sind sie weg. In der Regel mit ihrem Vermögen, mit ihrem Kapital, mit ihren Unternehmen
und zahlen dann auch keine Steuern in dem Land, aus dem sie auswandern.

Ich glaube kaum, dass sie hier auch Steuern zahlen. Also mir persönlich ist es egal ob wir "Superreiche" haben oder nicht.
Ich bin keine Signatur, ich putze hier nur!!! :p
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Re: Vermögensgerechtigkeit

Beitragvon Skull » Do 23. Nov 2017, 15:39

Odin1506 hat geschrieben:(23 Nov 2017, 15:38)

Ich glaube kaum, dass sie hier auch Steuern zahlen.

Was DU GLAUBST...ist da ziemlich egal. Und mir auch. :)

mfg
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Re: Vermögensgerechtigkeit

Beitragvon Odin1506 » Do 23. Nov 2017, 15:40

Skull hat geschrieben:(23 Nov 2017, 15:39)

Was DU GLAUBST...ist da ziemlich egal. Und mir auch. :)

mfg


Dann sind wir schon 2, die kaum glauben dass sie hier Steuernzahlen :D
Ich bin keine Signatur, ich putze hier nur!!! :p
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Re: Vermögensgerechtigkeit

Beitragvon Uffzach » Do 23. Nov 2017, 16:16

Ich kann mir unter 'Vermögensgerechtigkeit' nichts vorstellen. Kann das mal jemand definieren?
Für die Freiheit des sprachlichen Ausdrucks !
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Re: Vermögensgerechtigkeit

Beitragvon franktoast » Do 23. Nov 2017, 17:00

Odin1506 hat geschrieben:(23 Nov 2017, 15:38)

Ich glaube kaum, dass sie hier auch Steuern zahlen. Also mir persönlich ist es egal ob wir "Superreiche" haben oder nicht.

Also ist dir egal, wie viel Kapital pro Arbeitnehmer eingesetzt wird?

Was verdient eigentlich ein Fließbandarbeiter mit Fließband und was ohne?

PS: Unternehmer bezahlen in Deutschland etwa 40-50% Steuern auf den Gewinn (Körperschafts-, Gewerbe- und dann noch Abgeltungssteuer, wenn man das Geld privat nutzen will). Aber lass uns das auf 0% senken. Du würdest schnell merken, wie toll das wäre. Es spielt ja auch keine Rolle, woher das Kapital kommt. Nur muss es jemand machen und Reiche tun das.
Ein freier Mensch muß es ertragen können, daß seine Mitmenschen anders handeln und anders leben, als er es für richtig hält, und muß sich abgewöhnen, sobald ihm etwas nicht gefällt, nach der Polizei zu rufen.
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Re: Warum Zinsen immer mit Leid verbunden sind.

Beitragvon franktoast » Do 23. Nov 2017, 17:06

joss fritz hat geschrieben:(23 Nov 2017, 12:46)

wen kennst du denn, der noch reicher ist, als Bill Gates?

Jeff Bezos :)
Ein freier Mensch muß es ertragen können, daß seine Mitmenschen anders handeln und anders leben, als er es für richtig hält, und muß sich abgewöhnen, sobald ihm etwas nicht gefällt, nach der Polizei zu rufen.
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Re: Vermögensgerechtigkeit

Beitragvon Alpha Centauri » Do 23. Nov 2017, 17:12

Eimes der Hauptprobleme ist die Ungleiche globale Verteilung von Vermögen 1% der Weltbevölkerung besitzen. 51,4% des Weltvermögens.

Moderne globaler Finanz- und Kapitalfeudalismus 21.Jahrhundert
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Re: Vermögensgerechtigkeit

Beitragvon Skull » Do 23. Nov 2017, 17:22

Alpha Centauri hat geschrieben:(23 Nov 2017, 17:12)

Eimes der Hauptprobleme ist die Ungleiche globale Verteilung
von Vermögen 1% der Weltbevölkerung besitzen. 51,4% des Weltvermögens.

Das sehe ich nicht als Hauptproblem. Da gibt es ganz andere grössere Probleme für die Menschheit.

Eigentlich sehe ich darin ... nicht mal überhaupt ein Problem.
Es ist doch egal ob 1 Prozent 51,4 , 30 oder 55 Prozent des Weltvermögens besitzen. :)

mfg
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Re: Vermögensgerechtigkeit

Beitragvon franktoast » Do 23. Nov 2017, 17:50

Alpha Centauri hat geschrieben:(23 Nov 2017, 17:12)

Eimes der Hauptprobleme ist die Ungleiche globale Verteilung von Vermögen 1% der Weltbevölkerung besitzen. 51,4% des Weltvermögens.

Moderne globaler Finanz- und Kapitalfeudalismus 21.Jahrhundert


Man stelle sich vor, die 1% reichsten würden nur 2% besitzen. Wer würde denn dann sparen, um so Kapital aufzubauen?

Ansonsten sind solche Verteilungen ganz natürlich. 1% aller Fussballvereine vereinen 99% aller Fussballfans auf sich usw.

1% aller Menschen behandeln 99% aller Krebspatienten. Man nennt sie Ärzte.
-> ok.
1% aller Menschen vceröffentlichen 99% aller wissenschaftlichen Paper. Man nennt sie Wissenschaftler.
-> ok.
1% aller Schauspieler bekommen das Einkommen von 50% aller Schauspieler. Man nennt sie Filmstars.
-> ok.
Und 1% aller Menschen kontrollieren 90% aller Produktionsmittel? Man nennt sie Unternehmer.
-> AAAAHHHHHHHHHHHHHH

PS: Ja, das sind Beispielzahlen.
Ein freier Mensch muß es ertragen können, daß seine Mitmenschen anders handeln und anders leben, als er es für richtig hält, und muß sich abgewöhnen, sobald ihm etwas nicht gefällt, nach der Polizei zu rufen.
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Re: Vermögensgerechtigkeit

Beitragvon Alpha Centauri » Do 23. Nov 2017, 18:34

franktoast hat geschrieben:(23 Nov 2017, 17:50)

Man stelle sich vor, die 1% reichsten würden nur 2% besitzen. Wer würde denn dann sparen, um so Kapital aufzubauen?

Ansonsten sind solche Verteilungen ganz natürlich. 1% aller Fussballvereine vereinen 99% aller Fussballfans auf sich usw.

1% aller Menschen behandeln 99% aller Krebspatienten. Man nennt sie Ärzte.
-> ok.
1% aller Menschen vceröffentlichen 99% aller wissenschaftlichen Paper. Man nennt sie Wissenschaftler.
-> ok.
1% aller Schauspieler bekommen das Einkommen von 50% aller Schauspieler. Man nennt sie Filmstars.
-> ok.
Und 1% aller Menschen kontrollieren 90% aller Produktionsmittel? Man nennt sie Unternehmer.
-> AAAAHHHHHHHHHHHHHH

PS: Ja, das sind Beispielzahlen.


ja man kann diesen Befund als "natürliche Verteilung" verharmlosen und ihn sich schön reden, oder man kann in ihn aber auch als globalen sozialpolitischen wie gesellschaftlichen Sprengstoff ansehen.

Ein weiter Punkt ist der sozial Kitt der Gesellschaften hält nicht mehr Richard David Precht spricht aus meiner Sicht zurecht von einer Asozialisierung der Oberschicht wie der Unterschicht in der Gesellschaft von heute.

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