Elon Musk - Wann platzt die Blase?

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Re: Elon Musk - Wann platzt die Blase?

Beitragvon Positiv Denkender » Mi 19. Apr 2017, 19:54

3x schwarzer Kater hat geschrieben:(19 Apr 2017, 18:26)

Dello ist kein Autohaus sondern ein Konzern.

Und verkauft keine Autos ?
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Re: Elon Musk - Wann platzt die Blase?

Beitragvon 3x schwarzer Kater » Do 20. Apr 2017, 09:40

Positiv Denkender hat geschrieben:(19 Apr 2017, 20:54)

Und verkauft keine Autos ?


Doch, aber es ist halt kein einzelnes Autohaus, sondern ein Konzern in dem sich u.a. weit über 20 Autohäuser befinden. Die alle zusammen mögen da dran kommen, aber eben kein einzelnes.
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Re: Elon Musk - Wann platzt die Blase?

Beitragvon Positiv Denkender » Do 20. Apr 2017, 13:00

3x schwarzer Kater hat geschrieben:(20 Apr 2017, 10:40)

Doch, aber es ist halt kein einzelnes Autohaus, sondern ein Konzern in dem sich u.a. weit über 20 Autohäuser befinden. Die alle zusammen mögen da dran kommen, aber eben kein einzelnes.

Hatte ich von einer einzelnen Filiale geschrieben . ? Wieviel Autohäuser gibt es denn noch die nicht einem Vertriebsverbund angehören .?
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Re: Elon Musk - Wann platzt die Blase?

Beitragvon Positiv Denkender » Do 20. Apr 2017, 13:43

Adam Smith hat geschrieben:(19 Apr 2017, 19:42)

Kurios ist dieser Sachverhalt in Bezug auf Elektroautos.



http://www.spiegel.de/auto/aktuell/elek ... 86729.html

Und niemand weiß wohin.

Wer ein E Auto als ausgereift hochjubelt ,dass lediglich 400,-km schafft ,man aber mehr als 90 Minuten benötigt um es wieder aufzuladen
dann mögen sich Versuchskaninchen solch ein überteuertes Versuchsmodel kaufen . Die Zahl der Neu zugelassenen E Autos ist unbedeutend, trotz
hoher staatlicher Subventionierung . Die Haltbarkeit der Batterien und die Entsorgung ist genau so ungeklärt ob der Strommarkt überhaupt liefern kann .
Für eine Fahrt vom Norden nach München würde man fast 4 Stunden benötigen um seine rollenden Toaster aufzuladen . Warum kaufen sich die
vom E Autos überzeugten nur nicht solch ein unausgereiftes Gefährt ?
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Re: Elon Musk - Wann platzt die Blase?

Beitragvon Adam Smith » Do 20. Apr 2017, 13:52

Positiv Denkender hat geschrieben:(20 Apr 2017, 14:43)
Die Haltbarkeit der Batterien und die Entsorgung

Handelt es sich hierbei nicht um sehr gefährlichen Sondermüll? Eigentlich müssten die Akku-Anhänger dieses beantworten können.
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Re: Elon Musk - Wann platzt die Blase?

Beitragvon Positiv Denkender » Do 20. Apr 2017, 13:58

Adam Smith hat geschrieben:(20 Apr 2017, 14:52)

Handelt es sich hierbei nicht um sehr gefährlichen Sondermüll? Eigentlich müssten die Akku-Anhänger dieses beantworten können.

Das kann dir zur Zeit noch niemand beantworten . Das wird wie beim Atom Müll enden .Erst wenn es da ist macht man sich Gedanken wohin damit.
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Re: Elon Musk - Wann platzt die Blase?

Beitragvon Adam Smith » Do 20. Apr 2017, 14:00

Positiv Denkender hat geschrieben:(20 Apr 2017, 14:58)

Das kann dir zur Zeit noch niemand beantworten . Das wird wie beim Atom Müll enden .Erst wenn es da ist macht man sich Gedanken wohin damit.

Wobei beim Atommüll ja gemeckert wird. Hier gibt es ja noch nicht mal Typen die meckern, weil ja alles so Öko sein soll.
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Re: Elon Musk - Wann platzt die Blase?

Beitragvon jack000 » Do 20. Apr 2017, 14:01

Positiv Denkender hat geschrieben:(20 Apr 2017, 14:43)

Wer ein E Auto als ausgereift hochjubelt ,dass lediglich 400,-km schafft ,man aber mehr als 90 Minuten benötigt um es wieder aufzuladen

Was der Benzinverbrauch beim Auto mit Benzinmotor ist, ist beim Elektrofahrzeug die Reichweite. Lass die Batterie mal 1-2 Jahre alt sein, draußen ist es sehr kalt (Heizung wird benötigt) und man fährt schneller als 100 ... dann sieht die Sache nochmal ganz anders aus.
Ein Zeichen von Intelligenz ist der stetige Zweifel - Idioten sind sich immer todsicher, egal was sie tun ...

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Re: Elon Musk - Wann platzt die Blase?

Beitragvon Positiv Denkender » Do 20. Apr 2017, 14:04

jack000 hat geschrieben:(20 Apr 2017, 15:01)

Was der Benzinverbrauch beim Auto mit Benzinmotor ist, ist beim Elektrofahrzeug die Reichweite. Lass die Batterie mal 1-2 Jahre alt sein, draußen ist es sehr kalt (Heizung wird benötigt) und man fährt schneller als 100 ... dann sieht die Sache nochmal ganz anders aus.

Du musst keine Sorgen haben das ich mich als Versuchskaninchen für E Autos zur Verfügung stelle . Einige hier im Forum scheinen dazu bereit zu sein
zumindest mit dem Mund.
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Re: Elon Musk - Wann platzt die Blase?

Beitragvon immernoch_ratlos » Do 20. Apr 2017, 21:59

Adam Smith hat geschrieben:Handelt es sich hierbei nicht um sehr gefährlichen Sondermüll? Eigentlich müssten die Akku-Anhänger dieses beantworten können.
Bei extremem Flachwissen und einem ausgeprägten Hang, Dinge die man noch nicht kennt, erst einmal "konsequent" abzulehnen (manche gleich für immer), läuft es immer auf solche "Scheinfragen" hinaus. Der Illusion, das eine positive Antwort womöglich auch nur das Geringste bei eingefleischten Gegnern auslösen könnte, lässt sich aus den Antworten einiger hiesiger User problemlos mit "nein" beantworten.

Doch die Hoffnung, das es ganz normale Menschen, die selbst versuchen ein Antwort auf diese ach so dringenden Fragen zu finden, ist wohl eher gering, weil es hier wohl hauptsächlich "Extremisten" zu geben scheint, die zu einem adäquaten Lernprozess völlig unfähig scheinen.

Nun ja schon Ende August 2015 muss es diese brennende Frage gegeben haben - die Antwort : Elektroauto: "Die Mär vom Sondermüll auf Rädern" zeigt wie "besorgt" man ist...

Bei über fünfzig Millionen KFZ, die allein in D herumstehen und gelegentlich auch fahren, dürfte was da verbaut ist, auch jede Menge "Sondermüll" zum Lebensende dieser Automobile anfallen - Benzin - Diesel grob geschätzt sind da wenigstens 2.50.000.000 Liter drin (herumstehen), darüber regt sich längst niemand mehr auf.

Die Lithium - Batterien und Akkus begleiten unseren Alltag.
UBA hat geschrieben:Batterien in Deutschland
Im Jahr 2012 wurden in Deutschland 43.549 Tonnen Gerätebatterien in Verkehr gebracht. Dies entspricht über 1,5 Milliarden Stück. Das heißt, im Durchschnitt kauft jede Verbraucherin und jeder Verbraucher rund 20 Batterien pro Jahr.

Verwertung von Batterien aus Elektrofahrzeugen
Elektrofahrzeuge benötigen für ihren Betrieb Batterien. Diese können teilweise bis zu 200 Kilogramm wiegen, in Einzelfällen auch mehr. Zum Einsatz kommen vorwiegend Nickel-Metall-Hybrid-Akkus und vermehrt Lithium-Ionen-Akkus. Insbesondere die Demontage und Verwertung der Lithium-Ionen-Batterien stellt wegen des hochreaktiven Lithiums eine Herausforderung dar. Daher fördert die Bundesregierung schon jetzt Forschungs- und Entwicklungsprojekte für die zukünftig benötigten Recyclingtechniken für Lithium-Ionen-Batterien.
Da gibt es noch Millionen Smartphone, Tabletts und Notebooks. Alle enthalten seit Jahren Lithium in ihren Akkus.

Warum erst jetzt die geheuchelten Bedenken und dann gleich noch die denkbar größte Kanone - der Vergleich von radioaktivem Atommüll mit einer Chemikalie, was den klarer Beweis für totale Unkenntnis der Zusammenhänge dokumentiert.

Ach ja auch das noch "...es sehr kalt (Heizung wird benötigt)" - nun ja, wer solche Fragen stellt, könnte sich ja erst mal schlau machen - OK wem es gleichgültig ist ob eine fossiles Gefährt am Ende gerade mal ~10% Wirkungsgrad auf die Straße bringt, will das Folgende sich nicht wissen...

(27. Januar 2014 also vor > 2 Jahre)

Bei zwei Grad plus fällt der Nebel wie Sprühregen aufs Gesicht. Der Winter in Hamburg ist nicht sibirisch, aber fies. Drinnen auf den Ledersitzen des Nissan Leaf ist die Nasskälte ausgesperrt. Sitz- und Lenkradheizung an, die Klimaautomatik auf 21 Grad, dann noch das Licht einschalten und das Radio aufdrehen. Jetzt müsste die Reichweite des batterieelektrischen Autos radikal einbrechen, behaupten die Skeptiker. Tut sie aber nicht. Sie sinkt auf 130 bis 150 Kilometer ab – gegenüber 200 Kilometern, die Nissan auf Grundlage des Normfahrzyklus angibt.


....Die Erfahrung ist ihm anzumerken. Unter der äußerlich kaum veränderten Karosserie mit für europäische Augen gewöhnungsbedürftigem Design verbirgt sich bereits die zweite Technikgeneration. So arbeitet die Heizung jetzt mit einer Wärmepumpe. Das Energiedisplay der Mittelkonsole zeigt an, wie viel Leistung der Motor gerade braucht oder beim Bremsen zurückgewinnt und wie viel Leistung für Klimatisierung, Sitzheizung und Fahrlicht draufgeht.

Nach dem Kaltstart springt die Anzeige für die Klimatisierung auf gut drei Kilowatt hoch. Dabei wird es sehr schnell warm, schneller als in einem modernen Auto mit Verbrennungsmotor. Die Belüftung hat sich gegenüber der ersten Generation des Leaf deutlich verbessert; die Scheiben beschlagen nicht mehr. Nach ein paar hundert Metern Fahrt sinkt der Bedarf der Heizung auf unter 1,5 kW ab.

Sobald der Innenraum warm ist, reichen wenige hundert Watt, manchmal steht die Anzeige sogar auf null. Für die anderen Verbraucher kamen nochmals 200 bis 400 Watt dazu. Das heißt: Wer Ultrakurzstrecken fährt, treibt den Stromkonsum in die Höhe. So ist die Physik eben – die Aufheizphase kostet am meisten Energie, genau wie bei Diesel und Benziner.

Wer dagegen typische Pendelstrecken von 10 bis 50 Kilometern zurücklegt, erreicht bei gesitteter Fahrweise in Hamburg einen Durchschnittsverbrauch von 16 Kilowattstunden auf 100 Kilometer. Bei Disziplinlosigkeit und ein paar Ampelrennen wurden 18 Kilowattstunden daraus
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2 Jahre alter Batteriepack ein Problem ?

Die Batterie bekommt ein zweites Leben :thumbup:
Bosch dämpft auf Anfrage von ZEIT ONLINE aber jede Euphorie. Die These, nach der eine Batterie im Elektroauto kaum länger als die zurzeit übliche Garantiefrist von fünf bis acht Jahren taugt, das Fahrzeug selbst aber noch für ein zweites Leben gut ist, hält der Konzern für nicht haltbar. :?

Ein Bosch-Sprecher macht deutlich, dass die Anforderungen der Autoindustrie viel höher als das Garantieversprechen sind. Eine Lithium-Ionen-Batterie von heute müsse für eine Laufleistung von mindestens 150.000 Kilometern und eine Lebensdauer von bis zu 15 Jahren ausgelegt sein, sagt er. In diesem Zeitraum lässt der Rest des Fahrzeugs, also alles vom Sitzpolster bis zum Fahrwerk, sehr wohl nach.

Weil Bosch an Projekten zur Weiterverwendung von Batterien als Stromspeicher beteiligt ist, dreht man die These um: Eher sei die Batterie für ein zweites Leben gut als das Auto, heißt es. :thumbup:
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Re: Elon Musk - Wann platzt die Blase?

Beitragvon Adam Smith » Do 20. Apr 2017, 22:08

immernoch_ratlos hat geschrieben:(20 Apr 2017, 22:59)

Bei extremem Flachwissen und einem ausgeprägten Hang, Dinge die man noch nicht kennt, erst einmal "konsequent" abzulehnen (manche gleich für immer), läuft es immer auf solche "Scheinfragen" hinaus. Der Illusion, das eine positive Antwort womöglich auch nur das Geringste bei eingefleischten Gegnern auslösen könnte, lässt sich aus den Antworten einiger hiesiger User problemlos mit "nein" beantworten.

Doch die Hoffnung, das es ganz normale Menschen, die selbst versuchen ein Antwort auf diese ach so dringenden Fragen zu finden, ist wohl eher gering, weil es hier wohl hauptsächlich "Extremisten" zu geben scheint, die zu einem adäquaten Lernprozess völlig unfähig scheinen.

Nun ja schon Ende August 2015 muss es diese brennende Frage gegeben haben - die Antwort : Elektroauto: "Die Mär vom Sondermüll auf Rädern" zeigt wie "besorgt" man ist...

Bei über fünfzig Millionen KFZ, die allein in D herumstehen und gelegentlich auch fahren, dürfte was da verbaut ist, auch jede Menge "Sondermüll" zum Lebensende dieser Automobile anfallen - Benzin - Diesel grob geschätzt sind da wenigstens 2.50.000.000 Liter drin (herumstehen), darüber regt sich längst niemand mehr auf.

Die Lithium - Batterien und Akkus begleiten unseren Alltag. Da gibt es noch Millionen Smartphone, Tabletts und Notebooks. Alle enthalten seit Jahren Lithium in ihren Akkus.

Warum erst jetzt die geheuchelten Bedenken und dann gleich noch die denkbar größte Kanone - der Vergleich von radioaktivem Atommüll mit einer Chemikalie, was den klarer Beweis für totale Unkenntnis der Zusammenhänge dokumentiert.

Ach ja auch das noch "...es sehr kalt (Heizung wird benötigt)" - nun ja, wer solche Fragen stellt, könnte sich ja erst mal schlau machen - OK wem es gleichgültig ist ob eine fossiles Gefährt am Ende gerade mal ~10% Wirkungsgrad auf die Straße bringt, will das Folgende sich nicht wissen...



Spritmonitor.de

2 Jahre alter Batteriepack ein Problem ?

Dein Beitrag bestätigt ja was ich behauptet habe.
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Re: Elon Musk - Wann platzt die Blase?

Beitragvon immernoch_ratlos » Fr 21. Apr 2017, 10:12

Adam Smith hat geschrieben:Dein Beitrag bestätigt ja was ich behauptet habe.

Tatsächlich ? Meine Antwort als " Akku-Anhänger" :p bezog sich zum Teil auf Deine Einlassung im Kontext der folgenden Beiträge anderer User :

Adam Smith hat geschrieben:Handelt es sich hierbei nicht um sehr gefährlichen Sondermüll? Eigentlich müssten die Akku-Anhänger dieses beantworten können.
Das es Lithium in Form von Kleinakkus und nicht aufladbaren Batterien gibt und das diese nach ihrem Lebenszyklus längst wie jeder Müll der potentiell gefährliche Inhaltsstoffe enthalten kann, durch klare Verordnungen die aus dem Jahr 2009 stammen, zuverlässig geregelt ist (so zuverlässig wie alle anderen zivilisatorischen Hinterlassenschaften die wir in D produzieren).

Was "neu" ist, sind eine wachsende Menge Batteriesysteme, die schon wegen ihrer Größe, nicht einfach "irgendwo" verschwinden können - oder gar im Hausmüll landen, wie das immer noch bei den zahlreichen AA und AAA Kleinbatterien (leider) der Fall ist. Ein Größe, die ein fachmännisches Recycling nicht nur gesetzlich fordert, sondern wie viele andere industrielle Aktivitäten durchaus auch ein Geschäft ist. Das die bereits bekannten Methoden diese vergleichsweise großen Akkus zu recyclen, weiter entwickelt werden, ist für alle klar, die vor dem Ei zunächst das Huhn sehen. Nebeneffekt, auch kleiner Li-Akkus werden als Recyclingobjekte deutlich attraktiver. Der übliche "Skaleneffekt", warum soll der ausgerechnet hier nicht zur Wirkung kommen :?:

Was die Haltbarkeit dieser inzwischen verbauten Akkusysteme angeht, sind so kurze Zeitspannen wie die genannten ~2 Jahre längst lächerlich. Auch kann - wer es mag - sich einem solchen Gefährt mindestens mit dem selben Vertrauen einlassen, wie es auch ohne größere Bedenken jedem fossilen Gefährt entgegen gebracht wird. Ein Fahrzeug, welches bis zu 90mal weniger bewegliche Teile enthält, kann schon mal in etwa dieser Größenordnung ausfallen bzw. verschleißen. Wer fragt bei ~ 50 Millionen fossiler PKW in D allein, nach all den verschlungenen Wege des umweltverträglichen Recyclings :?:

Plötzlich, wenn etwas Neues (was nun wirklich nichts Neues mehr ist) ins Blickfeld rückt, ist das Volk der habituellen Bedenkenträger immer beunruhigt. Ein weltweit schnell wachsende Zahl verkehrstüchtiger e-mobile - allein in China (unser wichtiges Exportzielland) wurden 2016 ~500.000 Neuzulassungen gemeldet. Die notwendigen (nicht die "gefühlten") Reichweiten können bereits Heute einen sehr großen Teil der realen Bedürfnisse befriedigen.

E-Mobile und "e-fuels" - betrieben bzw. gewonnen mit / aus Strom, der immer mehr aus erneuerbaren Quellen stammen wird, ist angesichts der Begrenztheit fossiler "Brennstoffe" eine notwendige Antwort auf aktuelle Probleme. Persönlich würde ich sofort auf eines der bereits markttauglichen "E-Mobile" umsteigen. Leider gibt das meine "Brieftasche" im Moment nicht her. Noch ist mein Diesel zu unverbraucht, um auf dem Schrott zu landen. Gerade aus ökologischer Sicht, sowieso Unsinn, ein mit sehr viel fossiler Energie geschaffenes Gerät vorzeitig auf den Schrott zu schicken.

Die kommenden Einschränkungen, welche die Fahrverbote bringen werden, nehme ich hin und passe mich eben entsprechend an. Soweit ich meine persönlichen Fahrbereiche kenne, bin ich nur dann betroffen, wenn ich bestimmte Bereiche (Umweltzonen) in den zahlreichen Städten meiner Umgebung unbedingt befahren muss. Da ich dies sowieso aus praktischen Gründen schon lange vermeide, dürfte sich mein "dieselfossiler" Radius kaum einschränken. Die Hoffnung, das "e-fuels" in den nächsten Jahren endlich zum Zug kommen, würde auch alle bislang fossil betriebenen Fahrzeuge bzw. diese Motorentechnologie weiter ermöglichen. Für mich ist sowieso die Lösung "E-Mobil" nur eine Teillösung für den Bereich, wo sich allerdings diese Lösung geradezu anbietet.

Es wird - was die mit "e-fuels" betriebenen PKW angeht, ein deutlich kleinerer Anteil sein, als die reinen E-Mobile, welche auch in D die Mehrheit privater PKW darstellen werden. Ganz anders bei der landwirtschaftlichen Flotte und allem was derzeit noch fossil im Schwerlastbereich betrieben wird. Bis dahin sind die hier schreibenden Greise vermutlich längst tot :dead: Spätestens unsere Enkel werden sich der Realität ohne die üblichen Scheuklappen stellen müssen.

Meine nächste Lithiumbatterie wird eine stationäre Anwendung sein. Meine PV liefert seit nun seit 6 Jahren durchaus voraussehbare mtl. Energiemengen - einer zeitweisen Autarkie steht dann nichts mehr im Weg. Dies Investition hat sich in jeder Hinsicht gelohnt. Wer die Möglichkeit hat, sollte eine Kombination "E-Mobil" & Hausstromversorgung realisieren. Meine Überlegungen - "Schwarm" oder doch singuläre Autarkie, dauern noch an - noch sind leider Lithiumionenakkus keine wirkliche Massenware. Doch haben sich die Preise pro kWh Speicherleistung bereits sehr erfreulich nach unten bewegt :thumbup: Schau mer mal...
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Re: Elon Musk - Wann platzt die Blase?

Beitragvon 3x schwarzer Kater » Fr 21. Apr 2017, 14:14

Positiv Denkender hat geschrieben:(20 Apr 2017, 14:00)

Hatte ich von einer einzelnen Filiale geschrieben . ? Wieviel Autohäuser gibt es denn noch die nicht einem Vertriebsverbund angehören .?


Ein einzelnes Autohaus ist nunmal ein einzelnes Autohaus und kein Handelsunternehmen, das aus über 30 einzelnen Autohäuser besteht. Genauso wie ein einzelner Baum halt ein einzelner Baum ist und eben kein Wald.

Ein Vertriebsverbund ist wieder ganz was anderes.
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Re: Elon Musk - Wann platzt die Blase?

Beitragvon Positiv Denkender » Fr 21. Apr 2017, 14:32

3x schwarzer Kater hat geschrieben:(21 Apr 2017, 15:14)

Ein einzelnes Autohaus ist nunmal ein einzelnes Autohaus und kein Handelsunternehmen, das aus über 30 einzelnen Autohäuser besteht. Genauso wie ein einzelner Baum halt ein einzelner Baum ist und eben kein Wald.

Ein Vertriebsverbund ist wieder ganz was anderes.

Nochmals ich habe von Autohäusern gesprochen nicht von einzelnen Filialen . Trotzdem interessant zu erfahren das ein einzelnes Autohaus
kein Handelsunternehmen ist .Was ein Konzern ist solltest du dir erklären lassen . Filialisten sind nicht gleichzusetzen mit Konzernen .
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Re: Elon Musk - Wann platzt die Blase?

Beitragvon 3x schwarzer Kater » Fr 21. Apr 2017, 16:04

Positiv Denkender hat geschrieben:(21 Apr 2017, 15:32)

Trotzdem interessant zu erfahren das ein einzelnes Autohaus kein Handelsunternehmen ist


Hab ich so nicht geschrieben. Einfach den betreffenden Satz nochmal langsam lesen, dann klappt's vielleicht auch mit dem Leseverständnis

.Was ein Konzern ist solltest du dir erklären lassen


Keine Sorge, das weiß ich. Dello ist z.B. ein Konzern. Übrigens gehört auch die Dürkop Automobile AG zu Dello. Dazu verschiedene Unternehmen aus den Bereichen Versicherungs- und Finanzdienstleistungen, Marketing, Logistik, Teilehandel und einiges mehr. Ein klassischer Konzern halt.
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Re: Elon Musk - Wann platzt die Blase?

Beitragvon Positiv Denkender » Fr 21. Apr 2017, 16:31

3x schwarzer Kater hat geschrieben:(21 Apr 2017, 17:04)

Hab ich so nicht geschrieben. Einfach den betreffenden Satz nochmal langsam lesen, dann klappt's vielleicht auch mit dem Leseverständnis



Keine Sorge, das weiß ich. Dello ist z.B. ein Konzern. Übrigens gehört auch die Dürkop Automobile AG zu Dello. Dazu verschiedene Unternehmen aus den Bereichen Versicherungs- und Finanzdienstleistungen, Marketing, Logistik, Teilehandel und einiges mehr. Ein klassischer Konzern halt.

Na denn . Ändert daran etwas das Autohäuser lediglich nur aus einer Filiale bestehen ? .
Dello ,Schmidt und Koch ,Weller usw. sind Autohäuser . .Die Gesellschaftsform spielt dabei keine Rolle ,die Zahl der Filialen auch nicht .
Übrigens steht auch dran Autohaus .Dello ist eine GmbH und Co Kg .ungewöhnlich für ein Konzern oder?
Nur lassen wir die Spitzfindigkeiten über Gesellschaftsformen . Es ging um den Absatz von E Autos .In unserem BL wurden im Monat 16 Autos neu zugelassen .
Ich denke kaum das einzelne Filialen dieser gennannten Autohäuser weniger verkaufen .
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Re: Elon Musk - Wann platzt die Blase?

Beitragvon 3x schwarzer Kater » Fr 21. Apr 2017, 16:49

Positiv Denkender hat geschrieben:(21 Apr 2017, 17:31)

Es ging um den Absatz von E Autos .In unserem BL wurden im Monat 16 Autos neu zugelassen .
Ich denke kaum das einzelne Filialen dieser gennannten Autohäuser weniger verkaufen .


Es ging aber um über 600 in Deutschland zugelassene und nicht darum was in MV passiert.
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Re: Elon Musk - Wann platzt die Blase?

Beitragvon Positiv Denkender » Fr 21. Apr 2017, 17:11

3x schwarzer Kater hat geschrieben:(21 Apr 2017, 17:49)

Es ging aber um über 600 in Deutschland zugelassene und nicht darum was in MV passiert.

Was in MV passiert weiß ich nicht . Nur 600 Autos von über 45 Millionen ist doch wohl lachhaft .
Wer von einem E Auto Boom spricht sollte einmal die Zahlen der neu Zulassungen
vergleichen .
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Re: Elon Musk - Wann platzt die Blase?

Beitragvon Adam Smith » Fr 21. Apr 2017, 17:15

Positiv Denkender hat geschrieben:(21 Apr 2017, 18:11)

Was in MV passiert weiß ich nicht . Nur 600 Autos von über 45 Millionen ist doch wohl lachhaft .
Wer von einem E Auto Boom spricht sollte einmal die Zahlen der neu Zulassungen
vergleichen .


Es sind schon etwa 25.000.

https://de.statista.com/statistik/daten ... utschland/

Das Stromnetz würde auch Millionen von Elektroautos gar nicht verkraften. Wobei Wasserstoffautos schon eher, wenn weiter auf Erneuerbar Energien umgestellt wird. Denn Wasserstoff ist ein idealer Energiespeicher.
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Re: Elon Musk - Wann platzt die Blase?

Beitragvon Adam Smith » Fr 21. Apr 2017, 17:21

Spült Wasserstoff die E-Autos von der Straße?


http://www.bild.de/auto/auto-news/wasse ... .bild.html

Ich hoffe doch sehr. :) :thumbup:

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