Liegestuhls Ernährungsumstellung

Moderator: Moderatoren Forum 9

Benutzeravatar
Liegestuhl
Beiträge: 34801
Registriert: Mo 2. Jun 2008, 11:04
Benutzertitel: Herzls Helfer
Wohnort: אולדנבורג

Liegestuhls Ernährungsumstellung

Beitragvon Liegestuhl » Do 20. Okt 2016, 12:12

Beginn: 22. Juni 2016

Ausgangssituation: Vor 8 Jahren habe ich mit dem Rauchen aufgehört und habe seitdem gute 20 kg zugelegt. Zudem habe ich festgestellt, dass mein Blutdruck in schwindelerregenden Höhen angekommen ist. Bei uns sagt man: "gute südoldenburgische Werte". Alle noch lebenden Blutsverwandten haben Diabetes und ich bin bringe einige Risikofaktoren mit.

1. Maxime: Beginne keine Ernährungsumstellung, die du nicht dein ganzes Leben durchhalten kannst!

Das bedeutet für mich, dass eine kohlenhydrateingeschränkte Ernährung für mich nicht in Frage kommt. Dafür bin ich zu sehr Kartoffelfreak. Zudem wäre es für mich kein Leben, wenn ich abends nichts mehr essen könnte. Das Frühstück wegzulassen fällt mir am leichtesten. Ich bekomme im Laufe des vormittags auch keinen Heißhunger. Ich habe mich erkundigt: Gesundheitlich ist das kein Problem. Zudem verlängert es die Phasen, in denen sich der Insulinspiegel senken kann.

Mittags esse ich bei uns in der Kantine. Ich versuche bei 700-800 kcal zu bleiben. Das bedeutet, ich hätte für das Abendessen gute 1200-1300 kcal und würde trotzdem abnehmen. Das ist bei der Auswahl der richtigen Lebensmittel eine ganze Menge.

2. Maxime: Viel Wasser trinken!

Das ausgelassene Frühstück ersetze ich durch einen Liter Wasser. Ansonsten trinke ich vor dem Mittagessen und vor dem Abendessen den Liter Wasser (ich habe einen großen Magen). Vor gut einem Monat habe ich die Menge auf einen halben Liter herabgesetzt. Wasser trinken bewirkt wahre Wunder.

3. Maxime: Wiege dich nicht!

Es gibt nichts frustrierenderes als sich jede Woche einmal auf die Waage zu stellen und zu merken, dass sich in 3 Wochen gewichtsmäßig nichts getan hat. Diese Gewichtsplateaus sind lästig, aber normal. Um den Frust zu vermeiden, wiege ich mich erst gar nicht. Wer sich auf die Waage stellt, nimmt weder schneller noch langsamer ab. Ich stelle mich nur alle 2-3 Monate auf die Waage. Da hat man garantiert etwas abgenommen.

Ich betreibe des Deutschen liebste Sportart: Das Marschieren. Ich setze mir die Kopfhörer auf, höre mir interessante Hörbücher an und marschiere durch die Heidelandschaft.

Im August war ich bei meiner Ärztin. Es wurde Blut abgenommen und ich habe ein 24-Stunden-Langzeitblutdruckmessgerät um den Oberarm bekommen. Mein Blutzucker ist bestens. Das Langzeitinsulin fällt noch besser aus. Keine Spur von Diabetes. Mein Blutdruck hat sich gerade nachts normalisiert. Da ich weiter abnehmen werde, wollen wir es ohne Medikation versuchen. Wir werden uns im November noch einmal treffen und eine erneute Messung durchführen.

Ich habe die ersten 82 Tage keinen Alkohol getrunken. Danach habe ich mich ganz fürchterlich betrunken. Wenn eine Feierlichkeit ansteht, dann trinke ich. Dann esse ich auch recht normal.

In den 4 Monaten, in denen ich meine Ernährung umstellte, habe ich bis heute 19 kg abgenommen. Meine Jeansgröße ist von 40/34 auf 34/34 geschrumpft. Man muss allerdings dazu sagen, dass ich eher der athletische Typ bin.

Ich denke noch nicht im Traum daran, irgendwann damit aufzuhören. Es geht weiter.
Ein Hütchen mit Federn, die Armbrust über der Schulter, aber ein Jäger ist es nicht.
PeterK
Beiträge: 3284
Registriert: Di 31. Mai 2016, 10:06

Re: Liegestuhls Ernährungsumstellung

Beitragvon PeterK » Do 20. Okt 2016, 12:21

Liegestuhl hat geschrieben:(20 Oct 2016, 13:12)

Beginn: 22. Juni 2016

Ausgangssituation: Vor 8 Jahren habe ich mit dem Rauchen aufgehört und habe seitdem gute 20 kg zugelegt. Zudem habe ich festgestellt, dass mein Blutdruck in schwindelerregenden Höhen angekommen ist. Bei uns sagt man: "gute südoldenburgische Werte". Alle noch lebenden Blutsverwandten haben Diabetes und ich bin bringe einige Risikofaktoren mit.

1. Maxime: Beginne keine Ernährungsumstellung, die du nicht dein ganzes Leben durchhalten kannst!

Das bedeutet für mich, dass eine kohlenhydrateingeschränkte Ernährung für mich nicht in Frage kommt. Dafür bin ich zu sehr Kartoffelfreak. Zudem wäre es für mich kein Leben, wenn ich abends nichts mehr essen könnte. Das Frühstück wegzulassen fällt mir am leichtesten. Ich bekomme im Laufe des vormittags auch keinen Heißhunger. Ich habe mich erkundigt: Gesundheitlich ist das kein Problem. Zudem verlängert es die Phasen, in denen sich der Insulinspiegel senken kann.

Mittags esse ich bei uns in der Kantine. Ich versuche bei 700-800 kcal zu bleiben. Das bedeutet, ich hätte für das Abendessen gute 1200-1300 kcal und würde trotzdem abnehmen. Das ist bei der Auswahl der richtigen Lebensmittel eine ganze Menge.

2. Maxime: Viel Wasser trinken!

Das ausgelassene Frühstück ersetze ich durch einen Liter Wasser. Ansonsten trinke ich vor dem Mittagessen und vor dem Abendessen den Liter Wasser (ich habe einen großen Magen). Vor gut einem Monat habe ich die Menge auf einen halben Liter herabgesetzt. Wasser trinken bewirkt wahre Wunder.

3. Maxime: Wiege dich nicht!

Es gibt nichts frustrierenderes als sich jede Woche einmal auf die Waage zu stellen und zu merken, dass sich in 3 Wochen gewichtsmäßig nichts getan hat. Diese Gewichtsplateaus sind lästig, aber normal. Um den Frust zu vermeiden, wiege ich mich erst gar nicht. Wer sich auf die Waage stellt, nimmt weder schneller noch langsamer ab. Ich stelle mich nur alle 2-3 Monate auf die Waage. Da hat man garantiert etwas abgenommen.

Ich betreibe des Deutschen liebste Sportart: Das Marschieren. Ich setze mir die Kopfhörer auf, höre mir interessante Hörbücher an und marschiere durch die Heidelandschaft.

Im August war ich bei meiner Ärztin. Es wurde Blut abgenommen und ich habe ein 24-Stunden-Langzeitblutdruckmessgerät um den Oberarm bekommen. Mein Blutzucker ist bestens. Das Langzeitinsulin fällt noch besser aus. Keine Spur von Diabetes. Mein Blutdruck hat sich gerade nachts normalisiert. Da ich weiter abnehmen werde, wollen wir es ohne Medikation versuchen. Wir werden uns im November noch einmal treffen und eine erneute Messung durchführen.

Ich habe die ersten 82 Tage keinen Alkohol getrunken. Danach habe ich mich ganz fürchterlich betrunken. Wenn eine Feierlichkeit ansteht, dann trinke ich. Dann esse ich auch recht normal.

In den 4 Monaten, in denen ich meine Ernährung umstellte, habe ich bis heute 19 kg abgenommen. Meine Jeansgröße ist von 40/34 auf 34/34 geschrumpft. Man muss allerdings dazu sagen, dass ich eher der athletische Typ bin.

Ich denke noch nicht im Traum daran, irgendwann damit aufzuhören. Es geht weiter.


Vielleicht ein brauchbarer Tipp dazu (wenn Du das nicht ohnehin schon tust): Selbst kochen - und dabei auch ehrgeizig und vielseitig sein.
Benutzeravatar
Liegestuhl
Beiträge: 34801
Registriert: Mo 2. Jun 2008, 11:04
Benutzertitel: Herzls Helfer
Wohnort: אולדנבורג

Re: Liegestuhls Ernährungsumstellung

Beitragvon Liegestuhl » Do 20. Okt 2016, 12:32

PeterK hat geschrieben:(20 Oct 2016, 13:21)

Vielleicht ein brauchbarer Tipp dazu (wenn Du das nicht ohnehin schon tust): Selbst kochen - und dabei auch ehrgeizig und vielseitig sein.


Ja, schon richtig, aber selber kochen birgt auch immer das Risiko, dass man zu viel kocht (bzw. grillt). Man tendiert ja eher zu mehr, als zu wenig. Ein Freund von mir wollte sich genau aus diesem Grund einen Thermomix anschaffen. Oh, mann....

Ansonsten machen wir natürlich viel Salate.
Ein Hütchen mit Federn, die Armbrust über der Schulter, aber ein Jäger ist es nicht.
Benutzeravatar
relativ
Beiträge: 18601
Registriert: Di 17. Jul 2012, 09:49
Benutzertitel: Relativitätsversteher
Wohnort: Pott

Re: Liegestuhls Ernährungsumstellung

Beitragvon relativ » Do 20. Okt 2016, 13:02

Liegestuhl hat geschrieben:(20 Oct 2016, 13:12)

Beginn: 22. Juni 2016

Ausgangssituation: Vor 8 Jahren habe ich mit dem Rauchen aufgehört und habe seitdem gute 20 kg zugelegt. Zudem habe ich festgestellt, dass mein Blutdruck in schwindelerregenden Höhen angekommen ist. Bei uns sagt man: "gute südoldenburgische Werte". Alle noch lebenden Blutsverwandten haben Diabetes und ich bin bringe einige Risikofaktoren mit.

1. Maxime: Beginne keine Ernährungsumstellung, die du nicht dein ganzes Leben durchhalten kannst!

Das bedeutet für mich, dass eine kohlenhydrateingeschränkte Ernährung für mich nicht in Frage kommt. Dafür bin ich zu sehr Kartoffelfreak. Zudem wäre es für mich kein Leben, wenn ich abends nichts mehr essen könnte. Das Frühstück wegzulassen fällt mir am leichtesten. Ich bekomme im Laufe des vormittags auch keinen Heißhunger. Ich habe mich erkundigt: Gesundheitlich ist das kein Problem. Zudem verlängert es die Phasen, in denen sich der Insulinspiegel senken kann.

Mittags esse ich bei uns in der Kantine. Ich versuche bei 700-800 kcal zu bleiben. Das bedeutet, ich hätte für das Abendessen gute 1200-1300 kcal und würde trotzdem abnehmen. Das ist bei der Auswahl der richtigen Lebensmittel eine ganze Menge.

2. Maxime: Viel Wasser trinken!

Das ausgelassene Frühstück ersetze ich durch einen Liter Wasser. Ansonsten trinke ich vor dem Mittagessen und vor dem Abendessen den Liter Wasser (ich habe einen großen Magen). Vor gut einem Monat habe ich die Menge auf einen halben Liter herabgesetzt. Wasser trinken bewirkt wahre Wunder.

3. Maxime: Wiege dich nicht!

Es gibt nichts frustrierenderes als sich jede Woche einmal auf die Waage zu stellen und zu merken, dass sich in 3 Wochen gewichtsmäßig nichts getan hat. Diese Gewichtsplateaus sind lästig, aber normal. Um den Frust zu vermeiden, wiege ich mich erst gar nicht. Wer sich auf die Waage stellt, nimmt weder schneller noch langsamer ab. Ich stelle mich nur alle 2-3 Monate auf die Waage. Da hat man garantiert etwas abgenommen.

Ich betreibe des Deutschen liebste Sportart: Das Marschieren. Ich setze mir die Kopfhörer auf, höre mir interessante Hörbücher an und marschiere durch die Heidelandschaft.

Im August war ich bei meiner Ärztin. Es wurde Blut abgenommen und ich habe ein 24-Stunden-Langzeitblutdruckmessgerät um den Oberarm bekommen. Mein Blutzucker ist bestens. Das Langzeitinsulin fällt noch besser aus. Keine Spur von Diabetes. Mein Blutdruck hat sich gerade nachts normalisiert. Da ich weiter abnehmen werde, wollen wir es ohne Medikation versuchen. Wir werden uns im November noch einmal treffen und eine erneute Messung durchführen.

Ich habe die ersten 82 Tage keinen Alkohol getrunken. Danach habe ich mich ganz fürchterlich betrunken. Wenn eine Feierlichkeit ansteht, dann trinke ich. Dann esse ich auch recht normal.

In den 4 Monaten, in denen ich meine Ernährung umstellte, habe ich bis heute 19 kg abgenommen. Meine Jeansgröße ist von 40/34 auf 34/34 geschrumpft. Man muss allerdings dazu sagen, dass ich eher der athletische Typ bin.

Ich denke noch nicht im Traum daran, irgendwann damit aufzuhören. Es geht weiter.

Buch Tipp, könnte interessant für dich sein Fit for Life
https://www.amazon.de/Fit-f%C3%BCrs-Leb ... 3442135338

Ich habs mal 4 Wochen ausprobiert. Aber 10 Kilo abgenommen, wurde am Anfang krank und hatte danach knapp 2 Jahre keine Erkältung mehr. Dazu muss ich sagen ich war damals Mitte 20ig ;)
Zuletzt geändert von relativ am Do 20. Okt 2016, 13:20, insgesamt 1-mal geändert.
Das Banale braucht man nicht zu schälen.
PeterK
Beiträge: 3284
Registriert: Di 31. Mai 2016, 10:06

Re: Liegestuhls Ernährungsumstellung

Beitragvon PeterK » Do 20. Okt 2016, 13:18

Liegestuhl hat geschrieben:(20 Oct 2016, 13:32)

Ja, schon richtig, aber selber kochen birgt auch immer das Risiko, dass man zu viel kocht (bzw. grillt). Man tendiert ja eher zu mehr, als zu wenig. Ein Freund von mir wollte sich genau aus diesem Grund einen Thermomix anschaffen. Oh, mann....

Ansonsten machen wir natürlich viel Salate.

Ich bin bei uns der Familienkoch, stehe also sieben Tage pro Woche abends in der Küche, und wir futtern uns gesund und mit Genuss durch die Küchen der Welt. Zum einen macht das einen Heidenspaß, zum anderen vermeidet man so den Zucker- und Salz-Overkill im sogenannten "convenience food". "starcookers.com" ist eine prima Quelle, da gibt's Rezepte von Sterneköchen und -wenn man mag - jeden Tag was Interessantes auf die Zunge.
Benutzeravatar
HugoBettauer
Beiträge: 22842
Registriert: Mo 16. Jul 2012, 15:43
Benutzertitel: Das blaue Mal
Wohnort: Anti-Anti

Re: Liegestuhls Ernährungsumstellung

Beitragvon HugoBettauer » Do 20. Okt 2016, 13:22

Liegestuhl hat geschrieben:(20 Oct 2016, 13:32)

Ja, schon richtig, aber selber kochen birgt auch immer das Risiko, dass man zu viel kocht (bzw. grillt). Man tendiert ja eher zu mehr, als zu wenig. Ein Freund von mir wollte sich genau aus diesem Grund einen Thermomix anschaffen. Oh, mann....

Du kannst doch portionieren. Dann bleibt was über für morgen, für die Verwandtschaft oder die propere Nachbarin.
Wenn ein Mensch kurze Zeit lebt
ist alles neu
Wenn ein Mensch lange Zeit lebt
ist alles neu und anders als früher.
Benutzeravatar
Welfenprinz
Beiträge: 8377
Registriert: So 6. Jul 2008, 18:55
Benutzertitel: Nec aspera terrent
Wohnort: wo eigentlich die marienburg stehen sollte

Re: Liegestuhls Ernährungsumstellung

Beitragvon Welfenprinz » Do 20. Okt 2016, 13:24

An deinem Gewichtsverlust hat natürlich “kein Alkohol“ bzw Bier den grössten Anteil. Ich hab 12 kg in 4Monaten verloren als ich mit trinken aufgehört habe.
Ansonsten toitoitoi
Erkenne ich dich noch wieder? :D
Sterben kann nicht so schlimm sein,sonst würden es nicht so viele tun.
Lt. griinpissstudien stirbt eine Ratte, wenn ihr ein 200l-Fass Glyphosat auf den Kopf fällt.
Benutzeravatar
Welfenprinz
Beiträge: 8377
Registriert: So 6. Jul 2008, 18:55
Benutzertitel: Nec aspera terrent
Wohnort: wo eigentlich die marienburg stehen sollte

Re: Liegestuhls Ernährungsumstellung

Beitragvon Welfenprinz » Do 20. Okt 2016, 13:27

HugoBettauer hat geschrieben:(20 Oct 2016, 14:22)

Du kannst doch portionieren. Dann bleibt was über für morgen, für die Verwandtschaft oder die propere Nachbarin.


Kommt aufs essen an. :D
Als Tscheburek bei uns Einzug hielten,haben wir angefangen mit 1 kg Hackfleisch. Reichten für knapp 2Tage.
Ich so “taugt ja nix,nehmen wir 2 kg“

Reichten für knapp 2Tage. :D
Sterben kann nicht so schlimm sein,sonst würden es nicht so viele tun.
Lt. griinpissstudien stirbt eine Ratte, wenn ihr ein 200l-Fass Glyphosat auf den Kopf fällt.
Benutzeravatar
HugoBettauer
Beiträge: 22842
Registriert: Mo 16. Jul 2012, 15:43
Benutzertitel: Das blaue Mal
Wohnort: Anti-Anti

Re: Liegestuhls Ernährungsumstellung

Beitragvon HugoBettauer » Do 20. Okt 2016, 13:32

Welfenprinz hat geschrieben:(20 Oct 2016, 14:27)

Kommt aufs essen an. :D
Als Tscheburek bei uns Einzug hielten,haben wir angefangen mit 1 kg Hackfleisch. Reichten für knapp 2Tage.
Ich so “taugt ja nix,nehmen wir 2 kg“

Reichten für knapp 2Tage. :D

Suppe ist eher gut portionierbar, Haxen sind eher abzählbar.
Wenn ein Mensch kurze Zeit lebt
ist alles neu
Wenn ein Mensch lange Zeit lebt
ist alles neu und anders als früher.
Benutzeravatar
jack000
Moderator
Beiträge: 22239
Registriert: So 1. Jun 2008, 17:21
Wohnort: Stuttgart

Re: Liegestuhls Ernährungsumstellung

Beitragvon jack000 » Do 20. Okt 2016, 14:50

Liegestuhl hat geschrieben:(20 Oct 2016, 13:12)

Beginn: 22. Juni 2016

Ausgangssituation: Vor 8 Jahren habe ich mit dem Rauchen aufgehört und habe seitdem gute 20 kg zugelegt. Zudem habe ich festgestellt, dass mein Blutdruck in schwindelerregenden Höhen angekommen ist. Bei uns sagt man: "gute südoldenburgische Werte". Alle noch lebenden Blutsverwandten haben Diabetes und ich bin bringe einige Risikofaktoren mit.

Der eigentliche Fehler war also, dass du mit dem Rauchen aufgehört hast und nun die Symptome korrigieren musst.
Ein Zeichen von Intelligenz ist der stetige Zweifel - Idioten sind sich immer todsicher, egal was sie tun ...

"allzu häufig paart sich im Gemüte, Dämlichkeit mit Herzensgüte" (Wilhelm Busch)
Benutzeravatar
Liegestuhl
Beiträge: 34801
Registriert: Mo 2. Jun 2008, 11:04
Benutzertitel: Herzls Helfer
Wohnort: אולדנבורג

Re: Liegestuhls Ernährungsumstellung

Beitragvon Liegestuhl » Do 20. Okt 2016, 14:55

jack000 hat geschrieben:(20 Oct 2016, 15:50)

Der eigentliche Fehler war also, dass du mit dem Rauchen aufgehört hast und nun die Symptome korrigieren musst.


Naja, ich war vorher schon ein Genussmensch und ein richtiger Kawenz. Mit dem Nikotinentzug ging aber das Ersatzfressen los. Das empfinde ich heute noch als gefährliche Essstörung.
Ein Hütchen mit Federn, die Armbrust über der Schulter, aber ein Jäger ist es nicht.
Benutzeravatar
yogi61
Moderator
Beiträge: 47402
Registriert: So 1. Jun 2008, 10:00
Benutzertitel: Lupenreiner Demokrat
Wohnort: Bierstadt von Welt

Re: Liegestuhls Ernährungsumstellung

Beitragvon yogi61 » Do 20. Okt 2016, 17:01

Du hast Dir doch schon den entscheidenen Tipp selbst gegeben. Lass das Frühstück weg, das ist gar nicht so schwer. Das Märchen vom notwendigen Frühstück ist ja jetzt schon seit ein paar Jahren widerlegt. Ein paar Zwieback und Kaffe am Mogen tun es auch. Gute Frühstücker werden oft sehr fett,das weiss man inzwischen sicher.
Two unique places, one heart
https://www.youtube.com/watch?v=Ca9jtQhnjek
Benutzeravatar
Liegestuhl
Beiträge: 34801
Registriert: Mo 2. Jun 2008, 11:04
Benutzertitel: Herzls Helfer
Wohnort: אולדנבורג

Re: Liegestuhls Ernährungsumstellung

Beitragvon Liegestuhl » Di 15. Nov 2016, 10:58

Ich habe vor, in der Vorweihnachtszeit ins Fitnessstudio zu gehen, anstatt wie gewohnt wieder gewichtsmäßig zuzulegen. Da hat man zu dieser Zeit des Jahres eigentlich seine Ruhe, bis es dann ab Neujahr wieder rappelvoll wird.
Ein Hütchen mit Federn, die Armbrust über der Schulter, aber ein Jäger ist es nicht.
Benutzeravatar
Realist2014
Beiträge: 33114
Registriert: Mo 26. Mai 2014, 14:12
Benutzertitel: Sozialer Marktwirtschaftler
Wohnort: München , Stadt des FC Bayern

Re: Liegestuhls Ernährungsumstellung

Beitragvon Realist2014 » Di 15. Nov 2016, 11:16

yogi61 hat geschrieben:(20 Oct 2016, 18:01)

Du hast Dir doch schon den entscheidenen Tipp selbst gegeben. Lass das Frühstück weg, das ist gar nicht so schwer. Das Märchen vom notwendigen Frühstück ist ja jetzt schon seit ein paar Jahren widerlegt. Ein paar Zwieback und Kaffe am Mogen tun es auch. Gute Frühstücker werden oft sehr fett,das weiss man inzwischen sicher.



von WEM wurde da was widerlegt?

Fett werden die abends Pasta reinschieber...
Laut Aussage der linken Ideologen sind alle ökonomisch erfolgreichen dumm, und die wahre Intelligenz tritt sich in der untersten ökonomischen Etage auf die Füße.....daher muss diese Etage ausgebaut werden
pikant
Beiträge: 50139
Registriert: Mi 10. Feb 2010, 13:07

Re: Liegestuhls Ernährungsumstellung

Beitragvon pikant » Di 15. Nov 2016, 11:17

Realist2014 hat geschrieben:(15 Nov 2016, 11:16)

von WEM wurde da was widerlegt?

Fett werden die abends Pasta reinschieber...


nee,
kenne Leistungsportler, die sich Pasta reinschieben abends und Rekorde laufen.
Benutzeravatar
Misterfritz
Beiträge: 1685
Registriert: So 4. Sep 2016, 14:14
Wohnort: badisch sibirien

Re: Liegestuhls Ernährungsumstellung

Beitragvon Misterfritz » Di 15. Nov 2016, 11:45

pikant hat geschrieben:(15 Nov 2016, 11:17)

nee,
kenne Leistungsportler, die sich Pasta reinschieben abends und Rekorde laufen.
also, die meisten leute, die ich kenne und die sich abends pasta reinschieben, sind keine leistungssportler und die nehmen zu.
Benutzeravatar
Liegestuhl
Beiträge: 34801
Registriert: Mo 2. Jun 2008, 11:04
Benutzertitel: Herzls Helfer
Wohnort: אולדנבורג

Re: Liegestuhls Ernährungsumstellung

Beitragvon Liegestuhl » Di 15. Nov 2016, 11:50

Über die Woche gesehen, ist es völlig egal, ob du deine Pasta am Morgen oder am Abend isst. Sie hat immer die gleiche Kalorienzahl. Wenn du Vollkornpasta isst, schonst du jedoch deinen Insulinspiegel.
Ein Hütchen mit Federn, die Armbrust über der Schulter, aber ein Jäger ist es nicht.
pikant
Beiträge: 50139
Registriert: Mi 10. Feb 2010, 13:07

Re: Liegestuhls Ernährungsumstellung

Beitragvon pikant » Di 15. Nov 2016, 11:53

teddys home hat geschrieben:(15 Nov 2016, 11:45)

also, die meisten leute, die ich kenne und die sich abends pasta reinschieben, sind keine leistungssportler und die nehmen zu.


man kann halt nicht verallgemeinern, wie: 'fett werden die, die sich abends pasta reinschieben' - die Moeglichkeit ist groesser als wenn man mittags pasta ist, aber es gibt halt viele, die abends pasta essen und nicht dick sind.

ich habe ja schon in einem anderen Posting darauf hingewiesen, dass es auf die Dosiierung ankommt - abens 100g Pasta mit gruenen knackigen Salat, davon wird man nicht dick.
aber von Chips 500g am Mittag schon viel eher :D
pikant
Beiträge: 50139
Registriert: Mi 10. Feb 2010, 13:07

Re: Liegestuhls Ernährungsumstellung

Beitragvon pikant » Di 15. Nov 2016, 12:03

PeterK hat geschrieben:(20 Oct 2016, 14:18)

Ich bin bei uns der Familienkoch, stehe also sieben Tage pro Woche abends in der Küche, und wir futtern uns gesund und mit Genuss durch die Küchen der Welt. Zum einen macht das einen Heidenspaß, zum anderen vermeidet man so den Zucker- und Salz-Overkill im sogenannten "convenience food". "starcookers.com" ist eine prima Quelle, da gibt's Rezepte von Sterneköchen und -wenn man mag - jeden Tag was Interessantes auf die Zunge.


sehr zu loben und mit gutem Essen bei 2 Mahlzeiten am Tag wird man nicht fett - das Tueckische sind einige Biere am Abend, wo man schon das Nachmittgasbier und das Bier beim Essen verschlungen hat :D
eher dann auf eine Flasche Weisswein umstellen.
Benutzeravatar
Realist2014
Beiträge: 33114
Registriert: Mo 26. Mai 2014, 14:12
Benutzertitel: Sozialer Marktwirtschaftler
Wohnort: München , Stadt des FC Bayern

Re: Liegestuhls Ernährungsumstellung

Beitragvon Realist2014 » Di 15. Nov 2016, 12:52

Liegestuhl hat geschrieben:(15 Nov 2016, 11:50)

Über die Woche gesehen, ist es völlig egal, ob du deine Pasta am Morgen oder am Abend isst. Sie hat immer die gleiche Kalorienzahl. Wenn du Vollkornpasta isst, schonst du jedoch deinen Insulinspiegel.


ist es nicht

abends behindert es die mögliche Fettverbrennung über Nacht.

Protein abends fördert aber die Fettverbrennung...
Laut Aussage der linken Ideologen sind alle ökonomisch erfolgreichen dumm, und die wahre Intelligenz tritt sich in der untersten ökonomischen Etage auf die Füße.....daher muss diese Etage ausgebaut werden

Zurück zu „90. Essen & Wohnen“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast