Boraiels Ernährungsumstellung

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unity in diversity
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Re: Boraiels Ernährungsumstellung

Beitragvon unity in diversity » Fr 21. Okt 2016, 02:52

Boraiel hat geschrieben:(20 Oct 2016, 22:44)

Notiz zu heute:
1 Glas Tee
1 Glas Milch
1 Glas Kakao
2 Liter Mineralwasser
1 Glas Smoothie
1 Handvoll Trauben
3 Scheiben Roggenmischbrot
2 Scheiben Käse
1 Portion Frischkäse
30g Wurst
220g gemischten Salat mit Thunfisch
300g Cornflakes mit Früchten

Hoffentlich nicht der Dosen"fisch".
Frisch gebraten, gekocht, geräuchert ist Fisch ein wichtiger Omega 3 Fettsäure-Lieferant.
Nüsse nicht vergessen und Haferflocken entpilzen den Darm und beugen dadurch Allergien vor.
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Welfenprinz
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Re: Boraiels Ernährungsumstellung

Beitragvon Welfenprinz » Fr 21. Okt 2016, 09:55

Nochmal meine ehrliche Bewunderung dafür,dass du die Sache angehst. ;)
Hast du dir DGE bewusst als Leitfaden ausgesucht? Ich denke es ist wichtig sich da auf einer fachliche fundierten Basis zu bewegen und nicht einer Brigitte-Diät oder “auf die schnelle mal von PETa ein paar vollwertig vegane Rezepte“ rausgesucht aufzusitzen.

Jemand aus meiner Familie hat das mal über 2Jahre mit der AOK gemacht,also so richtig oldschool mit aufschreiben und hin und herschicken und so. ;)
Wenn man sich das Bewusstsein erstmal geschaffen hat,zehrt man da ein Leben lang von .
Sterben kann nicht so schlimm sein,sonst würden es nicht so viele tun.
Lt. griinpissstudien stirbt eine Ratte, wenn ihr ein 200l-Fass Glyphosat auf den Kopf fällt.
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Re: Boraiels Ernährungsumstellung

Beitragvon Alter Stubentiger » Fr 21. Okt 2016, 17:09

Welfenprinz hat geschrieben:(21 Oct 2016, 10:55)

Nochmal meine ehrliche Bewunderung dafür,dass du die Sache angehst. ;)
Hast du dir DGE bewusst als Leitfaden ausgesucht? Ich denke es ist wichtig sich da auf einer fachliche fundierten Basis zu bewegen und nicht einer Brigitte-Diät oder “auf die schnelle mal von PETa ein paar vollwertig vegane Rezepte“ rausgesucht aufzusitzen.

Jemand aus meiner Familie hat das mal über 2Jahre mit der AOK gemacht,also so richtig oldschool mit aufschreiben und hin und herschicken und so. ;)
Wenn man sich das Bewusstsein erstmal geschaffen hat,zehrt man da ein Leben lang von .


Es gibt keine fachlich fundierte Basis. Und gesunde Ernährung wird in jedem Jahrzehnt neu definiert.

Alle Studien zur Ernährung basieren auf Befragungen und berücksichtigen auch nicht unbedingt andere relevante Lebensbedingungen oder gar genetische Präpositionen.
So kommt es daß von Experten einmal Rohkost empfohlen wird, mal ist rotes Fleisch ganz böse, einmal sind es Eier, dann wieder soll man sich salzarm ernähren, dann werden gehärtete Fette verteufelt, auch die Butter war mal ganz schlecht für die Gesundheit,dann wieder heißt die Devise "low carb".......das kann man endlos so weiterführen.

Nur eine Frage bleibt: Bei so vielen Ernährungsexperten und Diätassistenten........warum werden alle immer dicker?
Niemand hat vor eine Mauer zu errichten (Walter Ulbricht)
...und die Mauer wird noch in 50 oder 100 Jahren stehen (Erich Honecker)
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Re: Boraiels Ernährungsumstellung

Beitragvon Welfenprinz » Fr 21. Okt 2016, 17:23

Äh,mit fachlich fundiert meinte ich genau das Gegenteil der von dir aufgezeigten alternierenden Wahllosigkeit.
Und natürlich gibt es das. Boraiels Beschreibungen zu den DGE-Empfehlungen sind es,eine Begleitung durch die Krankenkasse sieht auch so aus,dass es “sie könnten mehr Ca gebrauchen“ heisst und eben nicht “ essen sie keine Kartoffeln“
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Re: Boraiels Ernährungsumstellung

Beitragvon Boraiel » Fr 21. Okt 2016, 23:16

Notiz zu gestern:
1 Glas Tee
1,5 Liter Mineralwasser
1 Glas Kakao
2 Gläser Smoothie
3 Scheiben Roggenmischbrot
2 Portionen Frischkäse
60g Wurst
2 EL Leinöl
1 Apfel
1 Handvoll Walnüsse
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Re: Boraiels Ernährungsumstellung

Beitragvon Billie Holiday » Sa 22. Okt 2016, 09:08

Ich mache mir meine Smoothies übrigens mit einem ollen Pürierstab aus den 90ern Jahren und verzichte auf teure Mixgeräte, die jetzt überall zu kaufen sind. Nur mal so als Tipp.
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Re: Boraiels Ernährungsumstellung

Beitragvon Alter Stubentiger » Sa 22. Okt 2016, 14:10

Welfenprinz hat geschrieben:(21 Oct 2016, 18:23)

Äh,mit fachlich fundiert meinte ich genau das Gegenteil der von dir aufgezeigten alternierenden Wahllosigkeit.
Und natürlich gibt es das. Boraiels Beschreibungen zu den DGE-Empfehlungen sind es,eine Begleitung durch die Krankenkasse sieht auch so aus,dass es “sie könnten mehr Ca gebrauchen“ heisst und eben nicht “ essen sie keine Kartoffeln“


Es gibt dieses Gegenteil nicht. Die DGE Empfehlungen sind genauso zielführend wie die Brigitte Diät. Eigentlich schlimmer. Würde ich deren Ernährungspyramide mit viel Rohkost folgen hätte ich schwere Verdauungsprobleme. Tatsächlich ist mir dies während eines Kuraufenthalts passiert. Das dortige Rohkostmantra hat zu heftigen Durchfällen geführt. Die gleichzeitig salzarme Ernährung hat dann sehr schnell meiner Leistungsfähigkeit geschadet. Angestrebt war das Gegenteil. Ich bin heute noch stinksauer.
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Re: Boraiels Ernährungsumstellung

Beitragvon Boraiel » Sa 22. Okt 2016, 14:30

Alter Stubentiger hat geschrieben:(22 Oct 2016, 15:10)

Es gibt dieses Gegenteil nicht. Die DGE Empfehlungen sind genauso zielführend wie die Brigitte Diät. Eigentlich schlimmer. Würde ich deren Ernährungspyramide mit viel Rohkost folgen hätte ich schwere Verdauungsprobleme. Tatsächlich ist mir dies während eines Kuraufenthalts passiert. Das dortige Rohkostmantra hat zu heftigen Durchfällen geführt. Die gleichzeitig salzarme Ernährung hat dann sehr schnell meiner Leistungsfähigkeit geschadet. Angestrebt war das Gegenteil. Ich bin heute noch stinksauer.

DIe DGE predigt kein Rohkostmantra. Folgendens ist eine kurze Zusammenfassung der grundlegenden Empfehlungen der DGE (10 Regeln):
1. Vielseitig essen
Genießen Sie die Lebensmittelvielfalt. Merkmale einer ausgewogenen Ernährung sind abwechslungsreiche Auswahl, geeignete Kombination und angemessene Menge nährstoffreicher und energiearmer Lebensmittel.

2. Reichlich Getreideprodukte – und Kartoffeln
Brot, Nudeln, Reis, Getreideflocken, am besten aus Vollkorn, sowie Kartoffeln enthalten kaum Fett, aber reichlich Vitamine, Mineralstoffe sowie Ballaststoffe und sekundäre Pflanzenstoffe. Verzehren Sie diese Lebensmittel mit möglichst fettarmen Zutaten. Mindestens 30 Gramm Ballaststoffe, vor allem aus Vollkornprodukten, sollten es täglich sein. Eine hohe Zufuhr senkt die Risiken für verschiedene ernährungsmitbedingte Krankheiten.

3. Gemüse und Obst – Nimm "5 am Tag"...
Genießen Sie 5 Portionen Gemüse und Obst am Tag, möglichst frisch, nur kurz gegart, oder auch 1 Portion als Saft – idealerweise zu jeder Hauptmahlzeit und auch als Zwischenmahlzeit: Damit werden Sie reichlich mit Vitaminen, Mineralstoffen sowie Ballaststoffen und sekundären Pflanzenstoffen (z. B. Carotinoiden, Flavonoiden) versorgt.

4. Täglich Milch und Milchprodukte; ein- bis zweimal in der Woche Fisch; Fleisch, Wurstwaren sowie Eier in Maßen
Diese Lebensmittel enthalten wertvolle Nährstoffe, wie z. B. Calcium in Milch, Jod, Selen und Omega-3-Fettsäuren in Seefisch. Fleisch ist Lieferant von Mineralstoffen und Vitaminen (B1, B6 und B12). Mehr als 300 – 600 Gramm Fleisch und Wurst pro Woche sollten es nicht sein. Bevorzugen Sie fettarme Produkte, vor allem bei Fleischerzeugnissen und Milchprodukten.

5. Wenig Fett und fettreiche Lebensmittel
Fett liefert lebensnotwendige (essenzielle) Fettsäuren und fetthaltige Lebensmittel enthalten auch fettlösliche Vitamine. Fett ist besonders energiereich, daher kann zu viel Nahrungsfett Übergewicht fördern. Zu viele gesättigte Fettsäuren erhöhen das Risiko für Fettstoffwechselstörungen, mit der möglichen Folge von Herz-Kreis-lauf-Krankheiten. Bevorzugen Sie pflanzliche Öle und Fette (z. B. Raps- und Sojaöl und daraus hergestellte Streichfette). Achten Sie auf unsichtbares Fett, das in Fleischerzeugnissen, Milchprodukten, Gebäck und Süßwaren sowie in Fast-Food- und Fertigprodukten meist enthalten ist. Insgesamt 60 – 80 Gramm Fett pro Tag reichen aus.

6. Zucker und Salz in Maßen
Verzehren Sie Zucker und Lebensmittel, bzw. Getränke, die mit verschiedenen Zuckerarten (z. B. Glucosesirup) hergestellt wurden, nur gelegentlich. Würzen Sie kreativ mit Kräutern und Gewürzen und wenig Salz. Verwenden Sie Salz mit Jod und Fluorid.

7. Reichlich Flüssigkeit
Wasser ist absolut lebensnotwendig. Trinken Sie rund 1,5 Liter Flüssigkeit jeden Tag. Bevorzugen Sie Wasser – ohne oder mit Kohlensäure – und andere energiearme Getränke. Alkoholische Getränke sollten nur gelegentlich und nur in kleinen Mengen konsumiert werden.

8. Schmackhaft und schonend zubereiten
Garen Sie die jeweiligen Speisen bei möglichst niedrigen Temperaturen, soweit es geht kurz, mit wenig Wasser und wenig Fett – das erhält den natürlichen Geschmack, schont die Nährstoffe und verhindert die Bildung schädlicher Verbindungen.

9. Sich Zeit nehmen und genießen
Essen Sie nicht nebenbei! Lassen Sie sich Zeit beim Essen. Das fördert Ihr Sättigungsempfinden.

10. Auf das Gewicht achten und in Bewegung bleiben
Ausgewogene Ernährung, viel körperliche Bewegung und Sport (30 bis 60 Minuten pro Tag) gehören zusammen. Mit dem richtigen Körpergewicht fühlen Sie sich wohl und fördern Ihre Gesundheit.
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Re: Boraiels Ernährungsumstellung

Beitragvon Welfenprinz » Sa 22. Okt 2016, 15:01

Ich interpretier diese DGE -Empfehlungen auch eher so,wie Boraiel sie vorgestellt hat,also “sie brauchen 1kg ca pro Stunde“ und das können Sie mit a,b oder c erreichen.

Von nur Rohkost oder nie Kartoffeln lese ich da nix.
Ich wollt ursprünglich von b ja auch nur wissen wie er sich den leitfaden ausgesucht hat.
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Re: Boraiels Ernährungsumstellung

Beitragvon Boraiel » Sa 22. Okt 2016, 15:22

Welfenprinz hat geschrieben:(22 Oct 2016, 16:01)

Ich interpretier diese DGE -Empfehlungen auch eher so,wie Boraiel sie vorgestellt hat,also “sie brauchen 1kg ca pro Stunde“ und das können Sie mit a,b oder c erreichen.

Von nur Rohkost oder nie Kartoffeln lese ich da nix.
Ich wollt ursprünglich von b ja auch nur wissen wie er sich den leitfaden ausgesucht hat.

Ich habe mir ein Buch zur Ernährungslehre besorgt und dort wird halt meist Bezug auf die Empfehlungen der DGE genommen. Ich war auch nicht an der persönlichen Meinung Einzelner interessiert, sondern am Stand der Wissenschaft und wer stellt den besser vor als die DGE?
Hinweise, welche Ernährung gesund, geben auch die nach Ländern unterschiedliche Lebenserwartungen. Italien ist nicht so schlecht und Japan ganz vorn. Also ist vielleicht nicht verkehrt, sich mehr so, wie die Leute dort zu ernähren. Neben dem Empfehlungen der DGE habe ich mich aufgrund der Lebenserwartungen dazu durch gerungen, in Zukunft mehr Fisch und weniger Fleisch zu essen.
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Re: Boraiels Ernährungsumstellung

Beitragvon Alter Stubentiger » Sa 22. Okt 2016, 16:57

Boraiel hat geschrieben:(22 Oct 2016, 15:30)

DIe DGE predigt kein Rohkostmantra. Folgendens ist eine kurze Zusammenfassung der grundlegenden Empfehlungen der DGE (10 Regeln):


Die DGE zeigt eindeutig Rohkost an erster Stelle in der Ernährungspyramide. Das heißt wirklich viel Rohkost. Und das ist mir schlecht bekommen. Punkt.

Die 10 Punkte zeigen nun mal sehr deutlich wie zweifelhaft diese Empfehlungen sind. Es wird wohl kaum jemanden geben der diese überhaupt umsetzen kann. Und wenn man wie ich erleben durfte wie diese in der Realität wirken ist bedient.

Ich ess was mir schmeckt und nicht zuviel davon und meide die offensichtlichen Dickmacher wie Chips, Softdrinks und Süßkram und gut ist.
Diese zwanghafte Verwissenschaftlichung hat in keinem Land der Erde zu positiven Ergebnissen geführt. Nirgendwo erschlankt die Bevölkerung. Auch Deutschland wird immer dicker. Darüber sollte die DGE mal nachdenken.
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Re: Boraiels Ernährungsumstellung

Beitragvon Boraiel » Sa 22. Okt 2016, 17:13

Alter Stubentiger hat geschrieben:(22 Oct 2016, 17:57)

Die DGE zeigt eindeutig Rohkost an erster Stelle in der Ernährungspyramide. Das heißt wirklich viel Rohkost. Und das ist mir schlecht bekommen. Punkt.

Die 10 Punkte zeigen nun mal sehr deutlich wie zweifelhaft diese Empfehlungen sind. Es wird wohl kaum jemanden geben der diese überhaupt umsetzen kann. Und wenn man wie ich erleben durfte wie diese in der Realität wirken ist bedient.

Ich ess was mir schmeckt und nicht zuviel davon und meide die offensichtlichen Dickmacher wie Chips, Softdrinks und Süßkram und gut ist.
Diese zwanghafte Verwissenschaftlichung hat in keinem Land der Erde zu positiven Ergebnissen geführt. Nirgendwo erschlankt die Bevölkerung. Auch Deutschland wird immer dicker. Darüber sollte die DGE mal nachdenken.

Ich möchte hier wahrlich niemanden zu irgendwas bekehren. Wenn du mit dir zufrieden bist, ist doch alles in Ordnung.
Ich orientiere mich bei meiner Ernährungsumstellung allerdings an Empfehlungen der DGE und ich finde die genannten 10 Punkte zeugen durchaus von Seriosität. Das ist natürlich kurz gefasst, hat aber einen wissenschaftlichen Hintergrund.
In den letzten Jahren sind die Menschen in Deutschland nicht nur dicker, sondern auch dümmer geworden. "Dick und doof" passt halt irgendwie zusammen. ;)
Das hat vielfache Ursachen wie schlechte Erziehung, sinkende Ansprüche in der Schule, verantwortungslose Konzerne, politisches Versagen bis in die höchsten Ebenen und vieles mehr.
Überall hier ist Umsteuern angesagt.
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Re: Boraiels Ernährungsumstellung

Beitragvon Misterfritz » Sa 22. Okt 2016, 18:33

Alter Stubentiger hat geschrieben:(22 Oct 2016, 17:57)

Die DGE zeigt eindeutig Rohkost an erster Stelle in der Ernährungspyramide. Das heißt wirklich viel Rohkost. Und das ist mir schlecht bekommen. Punkt.

Die 10 Punkte zeigen nun mal sehr deutlich wie zweifelhaft diese Empfehlungen sind. Es wird wohl kaum jemanden geben der diese überhaupt umsetzen kann. Und wenn man wie ich erleben durfte wie diese in der Realität wirken ist bedient.

Ich ess was mir schmeckt und nicht zuviel davon und meide die offensichtlichen Dickmacher wie Chips, Softdrinks und Süßkram und gut ist.
Diese zwanghafte Verwissenschaftlichung hat in keinem Land der Erde zu positiven Ergebnissen geführt. Nirgendwo erschlankt die Bevölkerung. Auch Deutschland wird immer dicker. Darüber sollte die DGE mal nachdenken.
was ist denn an punkt 10 schwer einzuhalten resp. umzusetzen?
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Re: Boraiels Ernährungsumstellung

Beitragvon Boraiel » Sa 22. Okt 2016, 23:10

Notiz zu Samstag:
1 Glas Milch
2 Gläser Tee
1,5 Liter Mineralwasser
400g Kohlrabi
150g Lachs
50g Pilze
100g Knäckebrot
1 Banane
1 Fruchtsaft
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Re: Boraiels Ernährungsumstellung

Beitragvon Boraiel » Sa 22. Okt 2016, 23:15

teddys home hat geschrieben:(22 Oct 2016, 19:33)

was ist denn an punkt 10 schwer einzuhalten resp. umzusetzen?

Naja, so einfach ist das gar nicht. Meine Ernährungsweise momentan und vorher unterscheidet sich deutlich und man muss wirklich erstmal umgewöhnen.
Allerdings lohnt sich das durchaus, ich fühle mich heute schon etwas besser als früher. Vieles fällt auch irgendwie ein bisschen leichter.
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Re: Boraiels Ernährungsumstellung

Beitragvon Misterfritz » So 23. Okt 2016, 08:07

Boraiel hat geschrieben:(23 Oct 2016, 00:15)

Naja, so einfach ist das gar nicht. Meine Ernährungsweise momentan und vorher unterscheidet sich deutlich und man muss wirklich erstmal umgewöhnen.
Allerdings lohnt sich das durchaus, ich fühle mich heute schon etwas besser als früher. Vieles fällt auch irgendwie ein bisschen leichter.

:?:
10. Auf das Gewicht achten und in Bewegung bleiben
Ausgewogene Ernährung, viel körperliche Bewegung und Sport (30 bis 60 Minuten pro Tag) gehören zusammen. Mit dem richtigen Körpergewicht fühlen Sie sich wohl und fördern Ihre Gesundheit.

wenn man sich nicht ausschliesslich von burgern, tiefkühlpizza und cola ernährt, schafft man eigentlich eine ausgewogene ernährung. und viel sport muss es auch nicht sein, sondern einfach täglich eine halbe stunde spazierengehen tut es auch gut.
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Re: Boraiels Ernährungsumstellung

Beitragvon Alter Stubentiger » So 23. Okt 2016, 08:34

Boraiel hat geschrieben:(22 Oct 2016, 18:13)

Ich möchte hier wahrlich niemanden zu irgendwas bekehren. Wenn du mit dir zufrieden bist, ist doch alles in Ordnung.
Ich orientiere mich bei meiner Ernährungsumstellung allerdings an Empfehlungen der DGE und ich finde die genannten 10 Punkte zeugen durchaus von Seriosität. Das ist natürlich kurz gefasst, hat aber einen wissenschaftlichen Hintergrund.
In den letzten Jahren sind die Menschen in Deutschland nicht nur dicker, sondern auch dümmer geworden. "Dick und doof" passt halt irgendwie zusammen. ;)
Das hat vielfache Ursachen wie schlechte Erziehung, sinkende Ansprüche in der Schule, verantwortungslose Konzerne, politisches Versagen bis in die höchsten Ebenen und vieles mehr.
Überall hier ist Umsteuern angesagt.


Du machst es dir zu einfach. Dein größter Fehler: Du erklärst es zu einer Kopfsache. Als erstes aber muß man sich die Frage stellen warum sich in der Praxis keiner an die Empfehlungen hält. Du wärst so ziemlich der Erste der das wirklich auf Dauer schafft. Der hochwissenschaftliche Ansatz bei der Ernährung ignoriert einfach daß Essen eine sinnliche Erfahrung ist. Essen bedeutet Freude. Was du da machst klingt für mich eher nach Folter. Und darum wirst du mit deinen Empfehlungen der DGE ganz bestimmt scheitern. Davon bin ich fest überzeugt.

Ich wünsche dir natürlich trotzdem alles Gute auf dem steinigen Pfad der Askese.
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Re: Boraiels Ernährungsumstellung

Beitragvon Alter Stubentiger » So 23. Okt 2016, 08:39

teddys home hat geschrieben:(22 Oct 2016, 19:33)

was ist denn an punkt 10 schwer einzuhalten resp. umzusetzen?


Ich störe mich vor allem an der Ernährungspramide. Und der Vorstellung man könne mit Ernährungsplänen wirklich etwas erreichen. Egal von wem die kommen.
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Re: Boraiels Ernährungsumstellung

Beitragvon Misterfritz » So 23. Okt 2016, 09:00

Alter Stubentiger hat geschrieben:(23 Oct 2016, 09:39)

Ich störe mich vor allem an der Ernährungspramide. Und der Vorstellung man könne mit Ernährungsplänen wirklich etwas erreichen. Egal von wem die kommen.
ok, vielleicht im zusammenhang mit der ernährungspyramide. aber, einfach ausgewogene ernährung und regelmässige bewegung, scheint mir eine einfache und sinnvolle anweisung zu sein.
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Re: Boraiels Ernährungsumstellung

Beitragvon unity in diversity » So 23. Okt 2016, 09:08

Boraiel hat geschrieben:(22 Oct 2016, 00:16)

Notiz zu gestern:
1 Glas Tee
1,5 Liter Mineralwasser
1 Glas Kakao
2 Gläser Smoothie
3 Scheiben Roggenmischbrot
2 Portionen Frischkäse
60g Wurst
2 EL Leinöl
1 Apfel
1 Handvoll Walnüsse
300g Kartoffeln, Bohnen, Tintenfischringe, Mayo

Es gibt da so eine merkwürdige Kultur, die jede gesunde Speise mit Dressings kontaminieren muß.
Dabei ist dafür gar kein Grund erkennbar.
Man übertüncht den guten Geschmack mit Geschmacksverstärkern und übel riechenden Konservierungsmitteln.
Die meisten Vitamine sind wasserlöslich, so daß man keine Zusatzstoffe braucht.
Und für die fettlöslichen Vitamine, genügt ein Tropfen guten Öles.
Falls die Speise nicht schon von Hause aus, fetthaltig ist.

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