Politisch korrektes Essen

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Re: Politisch korrektes Essen

Beitragvon think twice » Di 5. Dez 2017, 17:20


Fein gegoogelt. Da steht aber nichts von einem Verbot, wie von DA behauptet.
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Re: Politisch korrektes Essen

Beitragvon Teeernte » Di 5. Dez 2017, 17:22

think twice hat geschrieben:(05 Dec 2017, 17:12)

Beleg?


Gerne...


Das Oberlandesgericht Frankfurt (OLG) hat am 04.02.2016 über einen Fall entschieden, in dem ein Kleinkind ausschließlich vegan ernährt worden ist.

Die Eltern hatten die gemeinsame elterliche Sorge für das im Jahr 2013 geborene Kind. In den ersten Lebensmonaten wurde das Kind gestillt. Etwa ab dem siebten Lebensmonat, haben die Eltern das Kind weitgehend vegan, teilweise mit vegetarischer Beikost, ernährt. Im März 2014 kam es zu einer ersten Gefährdungsmeldung des behandelnden Kinderarztes an das Jugendamt, in welcher dieser auf eine extreme Mangelversorgung des Kindes und eine damit einhergehende Verzögerung der Größen- und Gewichtszunahme bei Verweigerung zusätzlicher Vitamin-D-Gabe durch die Eltern hinwies. Es folgten ein Krankenhausaufenthalt des Kindes und mehrere Wechsel des Kinderarztes. Im Januar 2015 meldete dann auch der zuletzt aufgesuchte Kinderarzt dem Jugendamt eine Gefährdung des Kindeswohls.

Er berichtete, das Kind werde unzureichend ernährt und habe seit November 2014 erneut nicht zugenommen. Der Vater gab an, dem Kind gelegentlich ohne Wissen der Mutter das vom Kinderarzt verordnete Vitaminpräparat gegeben zu haben. Er trennte sich auf Druck des Jugendamtes von der Mutter und zog mit dem Kind zu seinen Eltern. Das Jugendamt hatte zuvor für den Fall eines Verbleibs des Kindes bei seiner Mutter eine Inobhutnahme des Kindes angekündigt. Dem Vater wurden das Aufenthaltsbestimmungsrecht und die Gesundheitssorge für das Kind durch einstweilige Anordnung übertragen. Der ernährt das Kind seither mit Mischkost und nach den kinderärztlichen Empfehlungen im Übrigen.

Die Kindesmutter beantragte, ihr das alleinige Aufenthaltsbestimmungsrecht zu übertragen.

Das OLG sprach das Aufenthaltsbestimmungsrecht sowie die Gesundheitssorge dem Vater zu und führte zur Begründung aus, dass beide Eltern nicht in der Lage seien, sich über den künftigen Lebensmittelpunkt des Kindes noch über die künftige Behandlung der beobachteten Wachstumsverzögerungen – und damit über Angelegenheiten von erheblicher Bedeutung für das Kind – zu einigen. Die Bereitschaft, eigene Ernährungs- und Erziehungsvorstellungen den Bedürfnissen des Kindes anzupassen, sei allerdings bei der Mutter nicht vorhanden.
https://familiefamilienrecht.wordpress. ... faehrdung/
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Re: Politisch korrektes Essen

Beitragvon think twice » Di 5. Dez 2017, 17:25


Auch da geht es nur um das verordnete und von der Mutter verweigerte Vitamin D-Praeparat.
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Re: Politisch korrektes Essen

Beitragvon Teeernte » Di 5. Dez 2017, 17:29

think twice hat geschrieben:(05 Dec 2017, 17:25)

Auch da geht es nur um das verordnete und von der Mutter verweigerte Vitamin D-Praeparat.


Ja ...es ist ja "NUR" Kindesvernachlässigung... :D :D :D
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Re: Politisch korrektes Essen

Beitragvon think twice » Di 5. Dez 2017, 17:34

Teeernte hat geschrieben:(05 Dec 2017, 17:29)

Ja ...es ist ja "NUR" Kindesvernachlässigung... :D :D :D

"Nur" im Hinblick auf Verweigerung von ergaenzenden Nahrungsmittel und nicht ein Verbot von vegetarischer Ernährung.
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Re: Politisch korrektes Essen

Beitragvon Teeernte » Di 5. Dez 2017, 17:40

think twice hat geschrieben:(05 Dec 2017, 17:34)

"Nur" im Hinblick auf Verweigerung von ergaenzenden Nahrungsmittel und nicht ein Verbot von vegetarischer Ernährung.


Ja, man darf das Messer in den Messerblock stecken.....und Brot schneiden - wo steht im Gesetz WÖRTLICH - dass man das Messer nicht in Menschen stecken darf...? ...ich hoffe du akzeptierst - dass es trotzdem VERBOTEN ist.

Im Grunde sind Säuglinge von Natur aus sowieso keine Veganer. Sie trinken ja Muttermilch – und das sollten sie ausnahmslos und so lange, bis sie sich selbst abstillen. Ein Baby weiß sehr genau, wann es keine Muttermilch mehr braucht. Einen gleichwertigen Ersatz für Muttermilch gibt es nicht.
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Re: Politisch korrektes Essen

Beitragvon think twice » Di 5. Dez 2017, 17:41

Vielseitig und sorgfältig ausgewählt ist auch eine vegetarische Ernährung für Kinder möglich
Eine vegetarische (laktovegetarische oder ovo-laktovegetarische) Ernährung ist auch für Kinder möglich, wenn sie vielseitig ist und nährstoffreiche Lebensmittel beinhaltet. Denn nur dann kann gewährleistet werden, dass ein Kind die für sein Wachstum notwendigen Nährstoffe in ausreichender Menge erhält.

Besonders nährstoffreich sind Gemüse, Obst, Hülsenfrüchte (z. B. Kichererbsen, Tofu), gemahlene Nüsse und Vollkornprodukte. Um einen Mangel an Eiweißen, wichtigen Vitaminen und Mineralstoffen zu verhindern, sollte das Kind zudem regelmäßig Milchprodukte und Eier essen. Besondere Aufmerksamkeit sollten Eltern allerdings auf die Versorgung mit Eisen und Zink legen. Der regelmäßige Verzehr von Hafer und Hirse in Form von Müsli, Brot oder Getreidespeisen schützt Kinder vor Eisenmangel. Auch sollten mehrmals in der Woche Hülsenfrüchte und viel eisenreiches Gemüse (zum Beispiel Fenchel, Zucchini, Spinat) und Salate auf dem Speiseplan stehen. Da Vitamin C die Eisenausnutzung verbessert, sollte ein Vitamin-C-reiches Lebensmittel zu den Mahlzeiten gehören. Vitamin-C-reich sind unter anderem Orangensaft, Paprika und Äpfel. Wenn Sie sich – gemeinsam mit Ihrem Kind – für eine laktovegetarische oder ovo-laktovegetarische Ernährung entscheiden, informieren Sie sich, worauf Sie besonders achten sollten. So können Sie möglichen Problemen von vornherein vorbeugen.

Eine vegane, also streng vegetarische Kost nur aus pflanzlichen Lebensmitteln ist dagegen für Kinder ungeeignet. Neben der Gefahr, dass ein Kind zu wenig Energie und Eiweiß erhält, ist oft auch die ausreichende Aufnahme insbesondere von Kalzium, Eisen, Jod, Selen, Vitamin D, B2, B12 und langkettigen Omega-3-Fettsäuren kritisch. Das kann seine Gesundheit und Entwicklung gefährden.

Wenn Sie dennoch eine vegane Ernährung für Ihr Kind wählen, so sollten Sie sich vorher dringend kinderärztlich beraten lassen. Bei veganer Ernährung ist das Risiko eines Nährstoffmangels groß und eine regelmäßige ärztliche Kontrolle und Supplementierung von Nährstoffen erforderlich. (Stand 1.11.2016)
https://www.kindergesundheit-info.de/th ... rnaehrung/


Da wollte sie mal wieder einen vom Pferd erzählen, die Frau Wissenschaftlerin. Von wegen, es ist verboten, Kinder vegan oder vegetarisch zu ernähren.
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Re: Politisch korrektes Essen

Beitragvon Teeernte » Di 5. Dez 2017, 17:49

think twice hat geschrieben:(05 Dec 2017, 17:41)

Vielseitig und sorgfältig ausgewählt ist auch eine vegetarische Ernährung für Kinder möglich

Eine vegane, also streng vegetarische Kost nur aus pflanzlichen Lebensmitteln ist dagegen für Kinder ungeeignet.


Da wollte sie mal wieder einen vom Pferd erzählen, die Frau Wissenschaftlerin. Von wegen, es ist verboten, Kinder vegan oder vegetarisch zu ernähren.


DANKE. ..... ungeeignet - (nicht) verboten ?

Wer Veganer ist, der verzichtet nicht bloß auf tierische Produkte.

Er lebt eine Philosophie.

Natürlich ists vom Katechismus zum Sozialismus bei Dir nicht so weit bis zum "Weltrettenden" Veganismus....

Mach was Du willst - überzeugen wirst Du hier ......KEINEN ! :D :D :D

Du machst Dich eher lächerlich... als für "die kleinen" zu kämpfen. - MEINE MEINUNG.
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Re: Politisch korrektes Essen

Beitragvon think twice » Di 5. Dez 2017, 17:54

Teeernte hat geschrieben:(05 Dec 2017, 17:49)

Wer Veganer ist, der verzichtet nicht bloß auf tierische Produkte.

Er lebt eine Philosophie.

Natürlich ists vom Katechismus zum Sozialismus bei Dir nicht so weit bis zum "Weltrettenden" Veganismus....

Mach was Du willst - überzeugen wirst Du hier ......KEINEN ! :D :D :D

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Ich kämpfe für niemanden. ich bin weder Vegetarier noch Veganer.
Ich hasse nur diese ständigen, rechthaberischen Behauptungen eines dunklen Engels, die zu 99% Prozent falsch sind, aber mit einer aggressiven Vehemenz für ultimativ erklärt werden. Gerne mit Verweis auf ihren wissenschaftlichen Titel. :rolleyes:
Da bereitet es mir gelegentlich Freude, ihr das Gegenteil zu beweisen. :)
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Re: Politisch korrektes Essen

Beitragvon Misterfritz » Di 5. Dez 2017, 17:56

think twice hat geschrieben:(05 Dec 2017, 17:54)

Ich kämpfe für niemanden. ich bin weder Vegetarier noch Veganer.
Ich hasse nur diese ständigen, rechthaberischen Behauptungen eines dunklen Engels, die zu 99% Prozent falsch sind, aber mit einer aggressiven Vehemenz für ultimativ erklärt werden. Gerne mit Verweis auf ihren wissenschaftlichen Titel. :rolleyes:
Da bereitet es mir gelegentlich Freude, ihr das Gegenteil zu beweisen. :)
Du hast nirgends das Gegenteil bewiesen Und 99% falsch ist ja sowas von lachhaft ....
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Re: Politisch korrektes Essen

Beitragvon think twice » Di 5. Dez 2017, 18:01

Misterfritz hat geschrieben:(05 Dec 2017, 17:56)

Du hast nirgends das Gegenteil bewiesen Und 99% falsch ist ja sowas von lachhaft ....

Natürlich habe ich es bewiesen. Wenn Eltern nur in Absprache mit dem Kinderarzt ihre Kinder vegan ernaehren sollen, kann es schlecht verboten sein. Sollte auch dir einleuchten.
Und ja, 99% falsch stimmt auch. Sie wollte mir mal das Aufenthaltsgesetz erklaeren, in dem sie 2 Paragraphen gegoogelt hat. Mir, die jeden Tag beruflich damit arbeitet. Es hat mich vier Sätze gekostet, um sie zu widerlegen. ;)
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Re: Politisch korrektes Essen

Beitragvon Teeernte » Di 5. Dez 2017, 18:05

think twice hat geschrieben:(05 Dec 2017, 18:01)

Natürlich habe ich es bewiesen.


Ein 100% vegan ernährtes Kind stirbt spätestens in der ersten Lebenswoche...
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Re: Politisch korrektes Essen

Beitragvon think twice » Di 5. Dez 2017, 18:08

Teeernte hat geschrieben:(05 Dec 2017, 18:05)

Ein 100% vegan ernährtes Kind stirbt spätestens in der ersten Lebenswoche...

Schon alleine deshalb, weil es in der ersten Lebenswoche garnicht in der Lage ist, irgendwelchen Gruenzeug in sich reinzustopfen. :rolleyes:
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Re: Politisch korrektes Essen

Beitragvon Misterfritz » Di 5. Dez 2017, 18:16

think twice hat geschrieben:(05 Dec 2017, 18:08)

Schon alleine deshalb, weil es in der ersten Lebenswoche garnicht in der Lage ist, irgendwelchen Gruenzeug in sich reinzustopfen. :rolleyes:
Da sich jeder mittelbegabte Mensch einen smoothie herstellen kann, kann man sicherlich das Grünzeug auch in eine für Säuglinge trinkbare Auflösung bringen.
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Re: Politisch korrektes Essen

Beitragvon think twice » Di 5. Dez 2017, 18:20

Misterfritz hat geschrieben:(05 Dec 2017, 18:16)

Da sich jeder mittelbegabte Mensch einen smoothie herstellen kann, kann man sicherlich das Grünzeug auch in eine für Säuglinge trinkbare Auflösung bringen.

OK, mit deiner blühenden Fantasie kann ich nicht mithalten und auch nicht widersprechen. Wer sein Kind in der ersten Lebenswoche mit einem Smoothie beglückt, dem sollte das Kind tatsächlich entzogen werden. :D
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Re: Politisch korrektes Essen

Beitragvon Misterfritz » Di 5. Dez 2017, 18:24

think twice hat geschrieben:(05 Dec 2017, 18:20)

OK, mit deiner blühenden Fantasie kann ich nicht mithalten und auch nicht widersprechen. Wer sein Kind in der ersten Lebenswoche mit einem Smoothie beglückt, dem sollte das Kind tatsächlich entzogen werden. :D
Ich habe nie behauptet, dass es Kindern gut tut, vegan ernährt zu werden. Ich habe nur auf den dummen Einwand, man könne kein Grünzeug in einen Säugling kriegen, reagiert.
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Re: Politisch korrektes Essen

Beitragvon think twice » Di 5. Dez 2017, 18:25

Misterfritz hat geschrieben:(05 Dec 2017, 18:24)

Ich habe nie behauptet, dass es Kindern gut tut, vegan ernährt zu werden. Ich habe nur auf den dummen Einwand, man könne kein Grünzeug in einen Säugling kriegen, reagiert.

Ist doch OK. Auf den Smoothie waere ich nie gekommen. Du hast gewonnen. :D :thumbup:
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Re: Politisch korrektes Essen

Beitragvon Dark Angel » Di 5. Dez 2017, 18:59

think twice hat geschrieben:(05 Dec 2017, 17:41)

Vielseitig und sorgfältig ausgewählt ist auch eine vegetarische Ernährung für Kinder möglich
Eine vegetarische (laktovegetarische oder ovo-laktovegetarische) Ernährung ist auch für Kinder möglich, wenn sie vielseitig ist und nährstoffreiche Lebensmittel beinhaltet. Denn nur dann kann gewährleistet werden, dass ein Kind die für sein Wachstum notwendigen Nährstoffe in ausreichender Menge erhält.

Besonders nährstoffreich sind Gemüse, Obst, Hülsenfrüchte (z. B. Kichererbsen, Tofu), gemahlene Nüsse und Vollkornprodukte. Um einen Mangel an Eiweißen, wichtigen Vitaminen und Mineralstoffen zu verhindern, sollte das Kind zudem regelmäßig Milchprodukte und Eier essen. Besondere Aufmerksamkeit sollten Eltern allerdings auf die Versorgung mit Eisen und Zink legen. Der regelmäßige Verzehr von Hafer und Hirse in Form von Müsli, Brot oder Getreidespeisen schützt Kinder vor Eisenmangel. Auch sollten mehrmals in der Woche Hülsenfrüchte und viel eisenreiches Gemüse (zum Beispiel Fenchel, Zucchini, Spinat) und Salate auf dem Speiseplan stehen. Da Vitamin C die Eisenausnutzung verbessert, sollte ein Vitamin-C-reiches Lebensmittel zu den Mahlzeiten gehören. Vitamin-C-reich sind unter anderem Orangensaft, Paprika und Äpfel. Wenn Sie sich – gemeinsam mit Ihrem Kind – für eine laktovegetarische oder ovo-laktovegetarische Ernährung entscheiden, informieren Sie sich, worauf Sie besonders achten sollten. So können Sie möglichen Problemen von vornherein vorbeugen.

Eine vegane, also streng vegetarische Kost nur aus pflanzlichen Lebensmitteln ist dagegen für Kinder ungeeignet. Neben der Gefahr, dass ein Kind zu wenig Energie und Eiweiß erhält, ist oft auch die ausreichende Aufnahme insbesondere von Kalzium, Eisen, Jod, Selen, Vitamin D, B2, B12 und langkettigen Omega-3-Fettsäuren kritisch. Das kann seine Gesundheit und Entwicklung gefährden.

Wenn Sie dennoch eine vegane Ernährung für Ihr Kind wählen, so sollten Sie sich vorher dringend kinderärztlich beraten lassen. Bei veganer Ernährung ist das Risiko eines Nährstoffmangels groß und eine regelmäßige ärztliche Kontrolle und Supplementierung von Nährstoffen erforderlich. (Stand 1.11.2016)
https://www.kindergesundheit-info.de/th ... rnaehrung/


Da wollte sie mal wieder einen vom Pferd erzählen, die Frau Wissenschaftlerin. Von wegen, es ist verboten, Kinder vegan oder vegetarisch zu ernähren.

Ooh ja - ausgerechnet Soja-Produkte. Die Soja-Story hält sich hartnäckig.
Hat sich offensichtlich noch nicht rumgesprochen, dass Soja eine Giftpflanze ist, die schwere Gesundheitsschäden beim Menschen hervorruft.
Einige Inhaltsstoffe der Soja-Bohne, die sich auch in Soja-Produkten wie Tofu wieder finden:
Oligosaccharide
Bekannte Vertreter wie Raffinose und Stachyose sind bis zu fünf Prozent in der Sojabohne enthalten.
Der Mensch kann sie nicht verdauen, da er keine α-Galactosidase besitzt. Die Oligosaccharide landen im Dickdarm und werden dort von Bakterien fermentiert, was schließlich zu Durchfall und Flatulenz führt

Goitrogene
Hoher Sojaverzehr führt beim Nager wie auch beim Säugling zum Kropf. Weil sich dies in der Regel durch vermehrte Jodzufuhr verhindern lässt, haben die Hersteller bereits in den 1960er Jahren begonnen, ihre Sojaformulae mit Jod anzureichern

Saponine
Die Sojasaponine schränken die Rückresorption von Gallensäuren ein. Außerdem blockieren sie die Aufnahme von Glucose im Dünndarm und vermindern die Eiweißverdauung.

Phytinsäure
Die Phytinsäure bremst die Aufnahme zahlreicher Mineralien wie Eisen, Calcium, Magnesium und Zink. Mangelerscheinungen sind hinreichend bekannt.
Auch in Deutschland gibt es Berichte über riskante Mineralstoffimbalancen: Bei einem 14 Wochen alten Säugling diagnostizierten Gießener Ärzte 1996 eine lebensbedrohliche Hypocalcämie. Als Ursache entpuppte sich die ausschließliche Ernährung mit
Soja-kost. Die Eltern lebten streng vegetarisch und sahen in der Sojanahrung einen gleichwertigen Ersatz für Kuhmilchpräparate.
Ursache der Hypocalcämie war offenbar das Phytat. Davon enthalten Sojaformulae bis zu 1,5 Prozent.
Da Sojaeiweiß einen geringeren Nährwert hat als
das Protein tierischer Milchen, wuchsen Soja-Säuglinge früher langsamer als Milch-Babies. Ursache sind Proteaseinhibitoren, die die Eiweißverdauung beeinträchtigen, sowie ein Aminosäurespektrum, das zwar den Bedürfnissen eines Sojakeimlings, nicht aber denen des menschlichen Körpers gerecht wird


Phytoöstrogene
Inzwischen wurden mehrere Fälle von frühkindlicher Pubertät (Entwicklung von Brust und Schambehaarung) bei zwei- bis zehnjährigen Mädchen mit Soja in Verbindung gebracht. Ein Fall, der 1986 durchdie Weltpresse ging, beschrieb die vorzeitige Entwicklung von sekundären Geschlechtsmerkmalen bei puertoricanischen Mädchen. Entgegen den Pressemeldungen lag es aber wahrscheinlich nicht am Verzehr von Hühnchenfleisch. Die stärkste Korrelation wies Soja Säuglingsnahrung auf

Die hormonell bedingten Veränderungen lassen sich an östrogenempfindlichen Geweben bereits beim Kleinkind nachweisen.
Bei Mädchen, die als Babies mit Sojaformula gefüttert wurden, war das Brustgewebe im zweiten Lebensjahr vergrößert.

In den ersten Lebensmonaten weisen Jungen sehr hohe Testosteronwerte auf, die denen erwachsener Männer entsprechen. In dieser Phase werden nicht nur die Entwicklung körperlicher Merkmale eines Mannes, sondern auch typische männliche Gehirnstrukturen angelegt. Gibt man zu diesem Zeitpunkt vermehrt weibliche Hormone, hat das Folgen. Bei Jungen wird –
gestützt durch Tierversuche – eine Schädigung der Hoden befürchtet. Männliche Ratten, deren Mütter während der Trächtigkeit mit Soja gefüttert worden waren, wurden später impotent.
Quelle

Na dann - wohl bekomm's! Gesund ist was anderes und von gesunder Ernährung wollen wir im Falle von Soja-Produkten mal gar nicht reden.
Wie man allen Ernstes Giftpflanzen als Nahrungsmittel empfehlen kann, ist mir ein Rätsel.
Gegen die menschliche Dummheit sind selbst die Götter machtlos.

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Re: Politisch korrektes Essen

Beitragvon Dark Angel » Di 5. Dez 2017, 19:05

think twice hat geschrieben:(05 Dec 2017, 18:01)

Natürlich habe ich es bewiesen. Wenn Eltern nur in Absprache mit dem Kinderarzt ihre Kinder vegan ernaehren sollen, kann es schlecht verboten sein. Sollte auch dir einleuchten.
Und ja, 99% falsch stimmt auch. Sie wollte mir mal das Aufenthaltsgesetz erklaeren, in dem sie 2 Paragraphen gegoogelt hat. Mir, die jeden Tag beruflich damit arbeitet. Es hat mich vier Sätze gekostet, um sie zu widerlegen. ;)

Nein - du hast nicht eine einzige meiner Aussagen zur Biologie des Menschen und/oder zur natürlichen menschlichen Nahrung widerlegt. Nicht eine einzige.
Irgendwelche ideologisch verbrähmten Aussagen sind keine Widerlegung.

Wenn 99% meiner Aussagen falsch wären, müsste es doch ein Leichtes für dich sein, diese anhand wisssenschaftlicher Quellen zu widerlegen.
Na dann mal los - ran an den Speck!
Ansonsten ist das, was du von dir gibst, nix weiter als deine allseitsbekannte Ignoranz und Faktenresistenz!°
Gegen die menschliche Dummheit sind selbst die Götter machtlos.

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Re: Politisch korrektes Essen

Beitragvon think twice » Di 5. Dez 2017, 19:13

Dark Angel hat geschrieben:(05 Dec 2017, 18:59)

Ooh ja - ausgerechnet Soja-Produkte. Die Soja-Story hält sich hartnäckig.
.

Natürlich bist du jetzt wieder schlauer als praktizierende Kinderärzte, weil der EULENSPIEGEL es so sagt.
Fakt ist, deine Behauptung, es waere verboten, Kinder vegan zu ernähren, ist mal wieder frei erfunden. Dein Soja-Vortrag interessiert nicht.
Und gleich wird wieder der Thread geschlossen, damit du dich nicht weiter blamierst. ;)
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