Politisch korrektes Essen

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TheManFromDownUnder
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Re: Politisch korrektes Essen

Beitragvon TheManFromDownUnder » So 3. Jun 2018, 00:58

H2O hat geschrieben:(02 Jun 2018, 21:21)

So weit ich gelernt habe, ist die Geschichte Koreas mit der Japans und Chinas tief verwurzelt. So gab es vor vielen Jahrhunderten koreanische Einwanderer in Japan, es gab Familienverbindungen der Herrscherhäuser. Beide Kulturen sind nur schwer zu trennen. Die Zeit, auf die Sie anspielen, schloß an die Niederlage und Vertreibung Rußlands aus Korea 1905 im japanisch russischen Krieg an.

Ich bin ganz sicher, daß Japaner und Koreaner auch davor schon gern gutes Essen genossen haben, und daß sie ihre Küche in beiden Richtungen mitbrachten. Klar, daß die Zutaten im wesentlichen aus dem bestanden, was vor Ort wuchs und gefischt und gefangen wurde. Ich kenne nur die koreanische Küche in Süd-Korea. Die hat mich schon sehr beeindruckt.

Leider, man sollte das wirklich nicht glauben, macht auch dort die Fast Food Kultur keinen Bogen um Korea...und viele junge Leute zeigen ihre Weltgewandheit durch den Verzehr von möglichst täglich Burgern und literweise Coca-Cola. Das sieht man diese jungen Leuten dann auch an. Eltern rank und schlank, mit Pummelkindchen. Schade... in Thailand, zumindest in Bangkok, war das auch zu beobachten. Schade, so gehen hervorragende Eßkulturen schleichend verloren.


Stimmt Sued Korea hat eine sehr gute Kueche.

Ich bin oft in Bangkok und bestaetige das Fast Food insbesondere bei der juengeren Generation sehr beliebt ist. Vor allem die Zucker Frappes von Starbucks, KFC und McDonalds. Das ist genauso in Malaysia und Singapore. Die einheimische Kueche ist ja auch nicht ohne wenn es um Kalorien geht. Kokusnuss Milch, fritierte Bananen, fritierte Fische usw. Eindeutig das man in den letzten 10 Jahren immer mehr uebergewichtige Jugendliche sieht begrenzt auf die Staedte wo es ein entsprechendes Angebot an junk food gibt.
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H2O
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Re: Politisch korrektes Essen

Beitragvon H2O » So 3. Jun 2018, 06:51

TheManFromDownUnder hat geschrieben:(03 Jun 2018, 01:58)

Stimmt Sued Korea hat eine sehr gute Kueche.

Ich bin oft in Bangkok und bestaetige das Fast Food insbesondere bei der juengeren Generation sehr beliebt ist. Vor allem die Zucker Frappes von Starbucks, KFC und McDonalds. Das ist genauso in Malaysia und Singapore. Die einheimische Kueche ist ja auch nicht ohne wenn es um Kalorien geht. Kokusnuss Milch, fritierte Bananen, fritierte Fische usw. Eindeutig das man in den letzten 10 Jahren immer mehr uebergewichtige Jugendliche sieht begrenzt auf die Staedte wo es ein entsprechendes Angebot an junk food gibt.


Dazu muß man ergänzen, daß auch in Ostasien eine Landflucht ohnegleichen zu riesigen Städten geführt hat. Selbst in Korea gibt es Millionenstädte, deren Namen hier in Deutschland niemandem etwas sagen. Will damit sagen, daß die Verwestlichung der Jugend damit weiter beschleunigt wird, und die Übergewichtigkeit leider auch!

Von meinen koreanischen Freunden weiß ich, daß in der "guten alten Zeit" Fisch und Fleisch allenfalls zu hohen Fest und Feiertagen als Höhepunkt der Festtafel auf den 30 cm hohen Tisch kamen, Ansonsten Reissuppe, Kimchi und Reis... was der Ackerbau so her gab. Meine Vermutung: Die Reissuppe diente im ländlichen Korea dazu, übrig gebliebenen Reis weiter zu verwerten. Also etwas Wasser in den großen Suppentopf auf ständig kleiner Flamme und den Rest Reis dazu schütten. Eine Prise Salz dazu... gut umrühren... für den kleinen Hunger zwischendurch konnte man sich dann eine kleine Schüssel der milchigen Suppe gönnen. Mehr war nicht!
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Re: Politisch korrektes Essen

Beitragvon TheManFromDownUnder » Mo 4. Jun 2018, 00:52

H2O hat geschrieben:(03 Jun 2018, 07:51)

Dazu muß man ergänzen, daß auch in Ostasien eine Landflucht ohnegleichen zu riesigen Städten geführt hat. Selbst in Korea gibt es Millionenstädte, deren Namen hier in Deutschland niemandem etwas sagen. Will damit sagen, daß die Verwestlichung der Jugend damit weiter beschleunigt wird, und die Übergewichtigkeit leider auch!

Von meinen koreanischen Freunden weiß ich, daß in der "guten alten Zeit" Fisch und Fleisch allenfalls zu hohen Fest und Feiertagen als Höhepunkt der Festtafel auf den 30 cm hohen Tisch kamen, Ansonsten Reissuppe, Kimchi und Reis... was der Ackerbau so her gab. Meine Vermutung: Die Reissuppe diente im ländlichen Korea dazu, übrig gebliebenen Reis weiter zu verwerten. Also etwas Wasser in den großen Suppentopf auf ständig kleiner Flamme und den Rest Reis dazu schütten. Eine Prise Salz dazu... gut umrühren... für den kleinen Hunger zwischendurch konnte man sich dann eine kleine Schüssel der milchigen Suppe gönnen. Mehr war nicht!


Nicht anders wie ueberall auf der Welt.

Und "Congee" ist sehr shmackhaft. I paar Tropfen Soy Sauce oder Fish Sauce, fein geschnittene Shallots, getrocknete white bait (die kleinen Fische), getrocknete geroestete Zwiebel und feingeschnittene frische Chilies(Thai Variante). Ich esse immer eine Schale zum Fruehstueck wenn ich in Asien bin.
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