Küchengeräte

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Der Bayer
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Re: Küchengeräte

Beitragvon Der Bayer » Di 24. Jun 2008, 22:00

eifelbauer hat geschrieben:Das sinnloseste Gerät in meiner Küche ist übrigens die Mikrowelle.
Hab ich aber nicht gekauft sondern mal irgendwo abgestaubt.

Zum Aufwärmen oder schnellem Auftauen ist eine Microwelle doch super geeignet?
Und dank der Grillfunktion in neueren Mikrowellen kann man sich auch mal eine heiße Schinkelseele, etc machen.
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eifelbauer
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Re: Küchengeräte

Beitragvon eifelbauer » Di 24. Jun 2008, 22:21

Der Bayer hat geschrieben:Zum Aufwärmen oder schnellem Auftauen ist eine Microwelle doch super geeignet?
Und dank der Grillfunktion in neueren Mikrowellen kann man sich auch mal eine heiße Schinkelseele, etc machen.


Mikrowelle zum Auftauen ist absoluter Dreck.
Ich habe mein Zeugs fas alles vakuumverpackt in ganz flachen Beuteln in der Kühltruhe.
Einfach in kaltes Wasser werfen und in 5 Minuten ist es aufgetaut und nicht wie in der Mikrowelle an den Rändern schon angegart.
Einen Grill hat mein Backofen auch.
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Amun Ra
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Re: Küchengeräte

Beitragvon Amun Ra » Mi 25. Jun 2008, 07:29

Mein Wok hat mir eigentlich immer sehr gute Dienste geleistet. Ansonsten natürlich die guten, alten gusseisernen Pfannen. An Messern habe ich nur einige Solinger, so einen japanischen Schnickschnack braucht doch niemand. Meine Solinger sind genauso scharf und halten nun auch schon ewig. Mein Römertopf ist mir ebensowichtig. Da lasse ich niemanden sonst ran, zu empfindlich einfach, dieses Tonzeugs. Ansonsten ist seit neuestem meine magnetische Kindersicherung mein absolut wichtigstes Küchenutensil.
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eifelbauer
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Re: Küchengeräte

Beitragvon eifelbauer » Mi 25. Jun 2008, 10:04

Amun Ra hat geschrieben:Mein Wok hat mir eigentlich immer sehr gute Dienste geleistet. Ansonsten natürlich die guten, alten gusseisernen Pfannen. An Messern habe ich nur einige Solinger, so einen japanischen Schnickschnack braucht doch niemand. Meine Solinger sind genauso scharf und halten nun auch schon ewig.


Das Problem an den Solingern ist das man sich dumm und dämlich sucht wenn man einseitig geschliffene haben will und es dann auch sehr teuer wird.
Mit diesen zweiseitig geschliffenen krieg ich keinen geraden Schnitt hin und benutze sie nur zum Hacken.
Japanische Messer sind zudem erheblich billiger und durch die einheitliche Grifform immer gleich zu bedienen. Für ein Messer aus Kohlenstoffstahl zahlst du dich hier dumm und dämlich.
Diese "ergonomischen" Grifformen die hier verwendet werden braucht kein Mensch wenn er nicht jemanden erstechen will. Beim Gemüseschneiden stört das nur.

Der Wok ist natürlich ein wichtiges Kochgerät. Und vor allem reicht da auch ein 4,50 € Teil von Ikea. Je dünner das Material desto besser.
Irgendwie muß ja inzwischen jeder schon einen haben aber keine Sau benutzt ihn.
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Re: Küchengeräte

Beitragvon Gestriger » Mi 25. Jun 2008, 10:16

eifelbauer hat geschrieben:...
Als erstes kommen natürlich Messer.
Ich hab einen Satz japanische (natürlich die guten nicht rostfreien) incl Naßschleifstein damit sie auch immer scharf wie eine Rasierklinge sind.
Ohne scharfes Messer hab ich schon gleich keinen Bock mehr weiterzumachen. :angry: ...


Ich komme eigentlich ganz gut mit den Messern von Zwilling und WMF zurecht.
Gestriger

Re: Küchengeräte

Beitragvon Gestriger » Mi 25. Jun 2008, 10:19

eifelbauer hat geschrieben:...Der Wok ist natürlich ein wichtiges Kochgerät. Und vor allem reicht da auch ein 4,50 € Teil von Ikea. Je dünner das Material desto besser.
Irgendwie muß ja inzwischen jeder schon einen haben aber keine Sau benutzt ihn.


Das hat auch seinen Grund. Für richtige Wok-Küche brauchst Du hohe Temperaturen, die mit einem gewöhnlichen Elektroherd, wie man ihn zu hause hat, gar nicht zu erreichen sind.
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Re: Küchengeräte

Beitragvon Amun Ra » Mi 25. Jun 2008, 10:23

eifelbauer hat geschrieben:
Das Problem an den Solingern ist das man sich dumm und dämlich sucht wenn man einseitig geschliffene haben will und es dann auch sehr teuer wird.
Mit diesen zweiseitig geschliffenen krieg ich keinen geraden Schnitt hin und benutze sie nur zum Hacken.

Hmm, ich hatte eigentlich noch nie sonderlich Probleme mit meinen beidseitig geschliffenen. Ich wüsste nun auch ehrlich gesagt nicht, warum mir ein einseitig geschliffenes irgendwelche sonderlichen Vorteile bringen sollte...
eifelbauer hat geschrieben:Japanische Messer sind zudem erheblich billiger und durch die einheitliche Grifform immer gleich zu bedienen.

Gut, diesen Humbug mit ergonomischen Griffen halte ich auch nur für einen Verkaufstrick. Bei meinen Messern sind die Griffe alle gleich, liegen gut in der Hand und sind ohne irgendwelche Schnörkel oder ergonomischen Humbug. Und der Preis, ja gut. Ich habe damals ca. 200 DM für mein großes Kochmesser bezahlt. Ich habe nun die Preise nicht im Kopf, denke aber nicht, dass die guten japanischen unbedingt so viel günstiger sind. Zumal sich der Preis über die Jahre ja so oder so relativiert.
eifelbauer hat geschrieben:Für ein Messer aus Kohlenstoffstahl zahlst du dich hier dumm und dämlich.

Wie gehabt, mein teuerstes hat damals ca. 200 DM gekostet.
eifelbauer hat geschrieben:Diese "ergonomischen" Grifformen die hier verwendet werden braucht kein Mensch wenn er nicht jemanden erstechen will. Beim Gemüseschneiden stört das nur.

Richtig.
eifelbauer hat geschrieben:Der Wok ist natürlich ein wichtiges Kochgerät. Und vor allem reicht da auch ein 4,50 € Teil von Ikea. Je dünner das Material desto besser.

Naja, ganz so einfach ist das nicht. Mit den hiesigen Herden und den für unsere Herde gemachten Woks ist es nicht ganz dasselbe wie mit einem richtigen asiatischen Wok. Das fängt alleine an der Form an. Ein richtiger Wok hat zum Beispiel schonmal keinen flachen Boden, der ist nämlich für die Temperaturverteilung im Wok ungünstig. Ansonsten stimmt es so halbwegs, dass ein hoher Preis nciht unbedingt einen guten Wok ausmacht. Der Wok dürfte da aber auch die einzigste Ausnahme in der Küche darstellen.
eifelbauer hat geschrieben:Irgendwie muß ja inzwischen jeder schon einen haben aber keine Sau benutzt ihn.

Weil kaum einer damit richtig umgehen kann. Ein Wok ist nämlich keineswegs nur eine asiatische Pfanne, wird aber von den meisten Leuten genau so gesehen.
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Re: Küchengeräte

Beitragvon Amun Ra » Mi 25. Jun 2008, 10:25

Gestriger hat geschrieben:
Das hat auch seinen Grund. Für richtige Wok-Küche brauchst Du hohe Temperaturen, die mit einem gewöhnlichen Elektroherd, wie man ihn zu hause hat, gar nicht zu erreichen sind.

Richtig. Mein Lieblingschinese, bei dem ich sehr gerne essen gehe erklärte mir einst, dass man, von der Spezialform des Woks mal abgesehen, einen speziellen Herd benötigt, der viel höhere Temperaturen erzeugt, als man mit handelsüblichen Gas- oder E-Herden erreichen könnte.
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Re: Küchengeräte

Beitragvon eifelbauer » Mi 25. Jun 2008, 11:01

Gestriger hat geschrieben:
Ich komme eigentlich ganz gut mit den Messern von Zwilling und WMF zurecht.


Ist natürlich auch Gewöhnungssache.
Wer die Japanischen Messer nicht kennt schneidest sich auch schnell mal die Fingerkuppe ab.
Die runden Griffe sind einmalig genau zu führen, sie sind aber auch extrem kopflastig.

Mit der Gewichtsverteilung von normalen Messern komme ich dagegen nicht mehr klar weil man sehr viel aus dem Handgelenk führen muß.
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Re: Küchengeräte

Beitragvon eifelbauer » Mi 25. Jun 2008, 11:04

Amun Ra hat geschrieben:Richtig. Mein Lieblingschinese, bei dem ich sehr gerne essen gehe erklärte mir einst, dass man, von der Spezialform des Woks mal abgesehen, einen speziellen Herd benötigt, der viel höhere Temperaturen erzeugt, als man mit handelsüblichen Gas- oder E-Herden erreichen könnte.


Ich überlege mir ob ich mir dafür eine Induktionsplatte anschaffen soll.
Die funktionieren nochmal besser als Gas.

Viele Chinesen arbeiten auch schon mit Induktions Wok Brennern.
Die kosten allerdings ein Vermögen.
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Re: Küchengeräte

Beitragvon Amun Ra » Mi 25. Jun 2008, 11:12

eifelbauer hat geschrieben:
Ich überlege mir ob ich mir dafür eine Induktionsplatte anschaffen soll.
Die funktionieren nochmal besser als Gas.

Viele Chinesen arbeiten auch schon mit Induktions Wok Brennern.
Die kosten allerdings ein Vermögen.

Es geht nahezu nichts über Induktion. Vergiß den Ceran-Herd, entsorge den Gasherd. Bin hochzufrieden mit meinem.

Und ja, viele Chinesen haben in ihren Gastrobetrieben Induktionswokherde mit spezieller Vertiefung für die richtigen Woks, die sind aber auch leistungsmäßig bedeutend höher einzustufen als die klassischen Küchenherde des Privatmenschen. Und natürlich Preis-/Leistungstechnisch für den Privatkoch absolut unrentabel.
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Re: Küchengeräte

Beitragvon Gestriger » Mi 25. Jun 2008, 11:45

eifelbauer hat geschrieben:
Ich überlege mir ob ich mir dafür eine Induktionsplatte anschaffen soll.
Die funktionieren nochmal besser als Gas.

Viele Chinesen arbeiten auch schon mit Induktions Wok Brennern.
Die kosten allerdings ein Vermögen.


Die einzelnen Platten sind allerdings meist recht schwach, 2 KW, mehr bringt ja auch eine normale Steckdose nicht.
In der Küche habe ich ein Induktionsfeld von MIELE, das ist schon wirklich nett und ich geb's nicht wieder her. Man kann sehr präzise damit kochen, die Reaktion ist noch schneller als bei Gas.
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Re: Küchengeräte

Beitragvon eifelbauer » Mi 25. Jun 2008, 11:55

Amun Ra hat geschrieben:Hmm, ich hatte eigentlich noch nie sonderlich Probleme mit meinen beidseitig geschliffenen. Ich wüsste nun auch ehrlich gesagt nicht, warum mir ein einseitig geschliffenes irgendwelche sonderlichen Vorteile bringen sollte...



Bei einseitig geschliffenen läuft die Schnittkante immer parallel zur ungeschliffenen Seite.
Bei beidseitigen immer durch die Klingenmitte.
Deswegen sind Brotmesser immer einseitig.
Aber wie schon gesagt ist das immer auch Gewöhnungssache.

Gut, diesen Humbug mit ergonomischen Griffen halte ich auch nur für einen Verkaufstrick. Bei meinen Messern sind die Griffe alle gleich, liegen gut in der Hand und sind ohne irgendwelche Schnörkel oder ergonomischen Humbug. Und der Preis, ja gut. Ich habe damals ca. 200 DM für mein großes Kochmesser bezahlt. Ich habe nun die Preise nicht im Kopf, denke aber nicht, dass die guten japanischen unbedingt so viel günstiger sind. Zumal sich der Preis über die Jahre ja so oder so relativiert.


Meine Japanischen Messer sind inzwischen 10 Jahre Alt.
Damals bekam man für 150 Mark noch ein Set das ganz passabel ist.
Heute sind die Dinger in Mode und für kleines Geld gibt es nur noch Schrott der nicht zu gebrauchen ist. 50 € aufwärts muß man schon bei den kleineren anlegen.
Ich hab hier so ein "günstiges" Teil liegen das kriegst du zum Verrecken nicht scharf und wenn du es den ganzen Tag über den Schleifstein ziehst weil du den Grat nicht wegbekommst. Rostfreier Stahl halt. (Aber auch da gibt es durchaus hochwertigen)
Und wenn dann kannst du nach 2 Tagen eh wieder mit dem nackten Arsch drüber rutschen.
Bei uns zu Hause hat meist mein Vater gekocht. Daher hab ich den Fimmel mit den superscharfen Messern.
Der hat neue Messer meist ein paar Tage seinem Metzger zum Benutzen gegeben. Danach ist zwar nur noch die Hälfte davon übrig aber die schneiden dann auch.

In einer reinen Frauenküche findest du oft kein einziges Messer das schneidet. Es ist grausam. :angry:

Naja, ganz so einfach ist das nicht. Mit den hiesigen Herden und den für unsere Herde gemachten Woks ist es nicht ganz dasselbe wie mit einem richtigen asiatischen Wok. Das fängt alleine an der Form an. Ein richtiger Wok hat zum Beispiel schonmal keinen flachen Boden, der ist nämlich für die Temperaturverteilung im Wok ungünstig. Ansonsten stimmt es so halbwegs, dass ein hoher Preis nciht unbedingt einen guten Wok ausmacht. Der Wok dürfte da aber auch die einzigste Ausnahme in der Küche darstellen.

Weil kaum einer damit richtig umgehen kann. Ein Wok ist nämlich keineswegs nur eine asiatische Pfanne, wird aber von den meisten Leuten genau so gesehen.


das mit den flachen Böden ist halt so weil es weil hier nun mal Elektroherde üblich sin.
Leider habe ich auch keinen Gasherd, sonst hätte ich da schon lägst die passende Vorrichtung für den Wok drauf.
Haupnachteil der Elektrowoks ist allerdings nicht der flache Boden sondern eher das es zu lange dauert bis die Hemperatur auch am Gargut ankommt.
Was diese blödsinnigen Gußwoks sollen kann mir auch keiner erklären.
Wenn die einmal aufgeheizt sind dauert das eine Ewigkeit bis sie wieder runtergekühlt sind. Wie soll man damit vernünftig arbeiten? :confused:
Aber wenn so was bei Aldi steht schalten die Leute das Hirn gerne aus.

Ich benutze ihn halt gerne weil man die 7 oder 8 Zentimeter in der Mitte bei voller Hitze wesentlich besser im Griff hat und so nicht so schnell was anbrennt.
bei einer großen Pfanne het man da wesentlich mehr Streß und wenn es dann mit dem wenden schnell gehen muß liegt die Hälfte daneben.
Auch Fritieren geht damit mit sehr wenig Öl ganz toll und ohne Sauerei.

Spaghettisoße mache ich auch da drin und gebe die fertigen Nudel direkt mit dazu.

Spart Geschirr. ;)
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Re: Küchengeräte

Beitragvon eifelbauer » Mi 25. Jun 2008, 12:08

Gestriger hat geschrieben:In der Küche habe ich ein Induktionsfeld von MIELE, das ist schon wirklich nett und ich geb's nicht wieder her. Man kann sehr präzise damit kochen, die Reaktion ist noch schneller als bei Gas.


Amun Ra hat geschrieben:Es geht nahezu nichts über Induktion. Vergiß den Ceran-Herd, entsorge den Gasherd. Bin hochzufrieden mit meinem.


Ich hab kein Induktionsfeld. :cry2:

Jetzt bin ich aber neidisch. :angry:
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Re: Küchengeräte

Beitragvon Gestriger » Mi 25. Jun 2008, 12:13

eifelbauer hat geschrieben:


Ich hab kein Induktionsfeld. :cry2:

Jetzt bin ich aber neidisch. :angry:


Auf der anderen Seite hast Du viel Geld gespart und kannst Deine Töpfe weiter nutzen; ich mußte mir neue kaufen.
Allerdings ist Induktion recht energiesparend, man braucht ca. 30% weniger.
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Re: Küchengeräte

Beitragvon eifelbauer » Mi 25. Jun 2008, 12:18

Gestriger hat geschrieben:
Auf der anderen Seite hast Du viel Geld gespart und kannst Deine Töpfe weiter nutzen; ich mußte mir neue kaufen.
Allerdings ist Induktion recht energiesparend, man braucht ca. 30% weniger.


Ich hab doch nur Gußpfannen und die Töpfe funktionieren größtenteils auch mit Induktion.

Ich will auch so ein Ding haben!!! :rant:

Hoffentlich verreckt mein Ceranfeld bald, dann kann ich mich nicht mehr drücken.
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Re: Küchengeräte

Beitragvon Amun Ra » Mi 25. Jun 2008, 12:31

eifelbauer hat geschrieben:
Bei einseitig geschliffenen läuft die Schnittkante immer parallel zur ungeschliffenen Seite.
Bei beidseitigen immer durch die Klingenmitte.
Deswegen sind Brotmesser immer einseitig.
Aber wie schon gesagt ist das immer auch Gewöhnungssache.

Gut, ich denke mal, das ist wirklich Ansichts- bzw. Gewöhnungssache. Hauptsache der Krempel ist klein und sieht nicht aus wie durch den Häksler gedrückt.
eifelbauer hat geschrieben:
Meine Japanischen Messer sind inzwischen 10 Jahre Alt.
Damals bekam man für 150 Mark noch ein Set das ganz passabel ist.
Heute sind die Dinger in Mode und für kleines Geld gibt es nur noch Schrott der nicht zu gebrauchen ist. 50 € aufwärts muß man schon bei den kleineren anlegen.
Ich hab hier so ein "günstiges" Teil liegen das kriegst du zum Verrecken nicht scharf und wenn du es den ganzen Tag über den Schleifstein ziehst weil du den Grat nicht wegbekommst. Rostfreier Stahl halt. (Aber auch da gibt es durchaus hochwertigen)
Und wenn dann kannst du nach 2 Tagen eh wieder mit dem nackten Arsch drüber rutschen.
Bei uns zu Hause hat meist mein Vater gekocht. Daher hab ich den Fimmel mit den superscharfen Messern.
Der hat neue Messer meist ein paar Tage seinem Metzger zum Benutzen gegeben. Danach ist zwar nur noch die Hälfte davon übrig aber die schneiden dann auch.

So viele Messer habe ich zuhause garnicht. Ein großes, ein kleines Kochmesser, ein Brotmesser und ein Schälmesser. Zusammen hat mich das alles vielleicht um die 350-400 DM gekostet und bin hochzufrieden damit. Die bleiben extrem lange sehr scharf, die Gewichtsverteilung ist sehr gut, liegen gut in der Hand und sind sehr robust gefertigt. Und wie sagen die Informatiker so schön "Never touch a running system".

Und was die Frauen angeht: Darum habe ich noch unzählige Billigmesser daheim rumliegen, die kann meine Holde runterwargeln wie sie lustig ist, die sind mir egal, aber meine Messer, und das weiss sie auch sehr genau, da lässt sie ihre schönen Fingerchen davon.

Und Metzgermesser, hach. Wenn man bei unserem lokalen Metzger zum Geburtstag oder einem anderen Feiertag ein paar Buffetplatten bestellt hat bekam man immer ein neues Kochmesser von ihm dazu. Die Dinger waren so hochbegehrt, dass schon im Vorfeld gefragt wurde, ob man das Messer haben könne. Ich habe heute noch drei Stück von denen in meiner Küche herumfahren, wenn ich nicht mein eigenes hätte, ich würde mit keinem anderen als mit diesen arbeiten wollen. Scharf wie Rasierklingen und nahezu unkaputtbar. Einfach traumhaft. Und für den Schwaben das wichtigste: kostenlos!
eifelbauer hat geschrieben:In einer reinen Frauenküche findest du oft kein einziges Messer das schneidet. Es ist grausam. :angry:

Jau, stumpf machen können die Frauen Messer. Aber schärfen? Vorher traktieren sie das Zeug lieber solange, bis es verzweifelt zerfällt, als das sie mal einen Schleifstein in die Hand nehmen. Oder greifen einfach frustriert zu einem Messer das noch schneidet (ich habe meine zukünftige Schwägerin doch glatt dabei ertappt, wie sie einen Apfel mit einem Ausbeinmesser geschält hat und auf meine Nachfrage hin, warum sie kein Schälmesser nimmt, nur mit den Schultern zuckt und meint "Erstens habe ich sowas nicht (nur eine ganze Schublade voll davon, aber eben alle stumpf!) und zweitens ist es doch sowieso das gleiche!")
eifelbauer hat geschrieben:
das mit den flachen Böden ist halt so weil es weil hier nun mal Elektroherde üblich sin.

Eben.
eifelbauer hat geschrieben:Leider habe ich auch keinen Gasherd, sonst hätte ich da schon lägst die passende Vorrichtung für den Wok drauf.

Selbst mit dem wirst du die notwendige Hitze nciht erreichen. Selbst unsere herkömmlichen Gasöfen sind dafür zu schwach.
eifelbauer hat geschrieben:Haupnachteil der Elektrowoks ist allerdings nicht der flache Boden sondern eher das es zu lange dauert bis die Hemperatur auch am Gargut ankommt.

Und genau das liegt an der mangelnden Leistung unserer Herde.
eifelbauer hat geschrieben:Was diese blödsinnigen Gußwoks sollen kann mir auch keiner erklären.
Wenn die einmal aufgeheizt sind dauert das eine Ewigkeit bis sie wieder runtergekühlt sind. Wie soll man damit vernünftig arbeiten? :confused:
Aber wenn so was bei Aldi steht schalten die Leute das Hirn gerne aus.

ALDI ist ja auch Ramschlieferant für die Massen. Ich habe einen Satz Töpfe aus dem ALDI, der ist gerade gut genug um darin Wasser aufzukochen, zu mehr taugen die aber auch nicht. Und Gußwoks, naja, man will den Plebs eben vormachen, man hätte "asiatische Kochtechnik mit europäischer vermengt und damit das beste herausgeholt" (O-Ton eines Fernsehverkäufers, der so einen Gußscheiß im Fernsehen angeboten hat!).
eifelbauer hat geschrieben:Ich benutze ihn halt gerne weil man die 7 oder 8 Zentimeter in der Mitte bei voller Hitze wesentlich besser im Griff hat und so nicht so schnell was anbrennt.
bei einer großen Pfanne het man da wesentlich mehr Streß und wenn es dann mit dem wenden schnell gehen muß liegt die Hälfte daneben.
Auch Fritieren geht damit mit sehr wenig Öl ganz toll und ohne Sauerei.

Jopp. So ein Wok ist, bei richtiger Benutzung nahezu unersetzlich.
eifelbauer hat geschrieben:Spaghettisoße mache ich auch da drin und gebe die fertigen Nudel direkt mit dazu.

Spart Geschirr. ;)

:rofl: Kenn ich. Wenn ich alleine esse, dann genügt mir so mancher Topf und so manche Pfanne auch als Teller. Mei, was glaubst, was meine Alte jedesmal zetert, wenn ich gemütlich auf dem Sofa rumlungere mit der Pfanne in der einen Hand, der Gabel in der anderen und mir meine Portion Spätzle mit Sahnesoße reinschieb...
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Re: Küchengeräte

Beitragvon Gestriger » Mi 25. Jun 2008, 12:36

eifelbauer hat geschrieben:
Ich hab doch nur Gußpfannen und die Töpfe funktionieren größtenteils auch mit Induktion.

Ich will auch so ein Ding haben!!! :rant:

Hoffentlich verreckt mein Ceranfeld bald, dann kann ich mich nicht mehr drücken.


Hm, ich überlege, wie ich Deinen Neid noch schüren kann ...

Ach ja: Läßt sich sehr gut reinigen. Die Glasplatte selbst wird ja nicht erhitzt - ich hab' das Ding jetzt 2 Jahre und es war noch nie etwas darauf festgebrannt. Ich brauch den Glaskratzer gar nicht.
Allerdings: Die Steuerung erfolgt über Infrarot-Felder, ist mir manchmal zu träge. Dafür ist die eine oder andere Automatiksteuerung ganz nett, wie z.B, Kartoffeln schnell hochkochen und dann weiterköcheln und dann ausschalten und klingeln - alles ohne Extra-Handgriff.
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Re: Küchengeräte

Beitragvon AntonH » Mi 25. Jun 2008, 12:43

Ein Kochmesser, ein Fleischmesser und ein Garniermesser sollten genügen, nebst Wetzstahl.
Zwei bis drei Töpfe eine Pfanne und ein Sieb.
Kochlöffel, na ja, zum wenden einen Suppenlöffel und Fingerspitzen.

Was unbedingt gebraucht wird ist ein Korkenzieher, so einer mit Seele, denn kochen ohne Sprit, natürlich zum trinken, macht keinen Spass. Das trinken während der Zubereitung beflügelt geradezu mal etwas gewagter mit Gewürzen und so Zeugs umzugehen, ich habe da immer beste Ergebnisse erzielt.

Auf keinen Fall die Angaben etwaiger Kochbücher bzgl. der Mengenangaben befolgen, alles Mist einfach drauf los wurschteln. Wenn ich diese Kochprofis im Fernsehen sehe, wie Bioleck, Kerner und diese ganzen Arschlöcher dann vergeht mir der App.
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Re: Küchengeräte

Beitragvon Gestriger » Mi 25. Jun 2008, 12:46

AntonH hat geschrieben:...Wenn ich diese Kochprofis im Fernsehen sehe, wie Bioleck, Kerner und diese ganzen Arschlöcher dann vergeht mir der App.

Mir auch. Die Rezepte in Bioleks Büchern funktionieren aber gut, ich habe viele getestet. Mein Favorit: Provencalisches Huhn. Schnell gemacht und einfach grandios!

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