Migranten-Kriminalität

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Gammel

Re: Sammelstrang: Migrantengewalt

Beitragvon Gammel » Fr 6. Jun 2008, 10:09

Gaucho hat geschrieben:
Wieso verachtest du den Richter und den Vater des Geschädigten?

warum wohl - weil der richter brutale Serienstraftäter wie rohe eier behandelt und der Vater das gut findet

eine zweite Chance haben die allermeisten verdient - einige auch noch eine dritte - wenige eine vierte - aber keiner eine nach der anderen um dann draußen als freier mann begrüßt zu werden

irgendwann ist ja auch mal gut - und ich halte verdamt viel vom erzieherischen gedanken des jugendstrafrechts
Durchgreifen

Re: Frau vor Kirche vergewaltigt

Beitragvon Durchgreifen » Fr 6. Jun 2008, 11:50

Gammel hat geschrieben:ich aber habe nie die schweiz als Unrechtsstaat bezeichnet noch würde ich das tun wollen


Also ich fasse mal zusammen: Wenn ich hier schreibe, dass die 14-jährige die Hauptschuld an ihrem eigenen Tod trägt, weil man mit 14 Jahren schon hinreichend die Folgen seiner eigenen Handlung abschätzen kann, dann ist das für dich und Dragus eine menschenverachtende Einstellung. Wenn aber im Schweizer Jugendstrafrecht schon 10-jährige für die Folgen ihrer Handlungen haftbar gemacht werden, dann ist das etwas völlig anderes und die Schweiz ist kein menschenverachtender Unrechtsstaat.

Was für ein Schwachfug. Dir geht's doch gar nicht um eine ernste Diskussion, sondern nur noch darum, deine eigene Blamage jetzt schön zu reden, weil du deinen Fehler nicht zugeben kannst.


kriege ich eigentlich noch ne antwort darauf warum 14jährige nicht voll geschäftsfähig sind - nur Mut


Warum ist man mit 18 Jahren voll geschäftsfähig, wird aber in der Regel immer noch nach Jugendstrafrecht abgeurteilt?

Außerdem: Was soll dieses Ablenkungsmanöver und Korinthenkackerei? Ich habe nie behauptet, dass man mit 14 Jahren voll für seine Handlung haftbar gemacht werden kann, wie du das jetzt wieder darzustellen versuchst, um selbst besser dazustehen. Ich habe lediglich geschrieben, dass die 14-jährige die Hauptschuld an ihrem eigenen Tod trägt, weil sie mit 14 Jahren schon alt genug war, um sich über die Risiken und möglichen Folge ihres Drogenkonsums und ihres Kontakts zu einem kriminellen staatenlosen Palästinensers im Klaren zu sein. Diese Aussage stellte für dich und Dragus eine "menschenverachtende Position" dar.
Durchgreifen

Re: Sammelstrang: Migrantengewalt

Beitragvon Durchgreifen » Fr 6. Jun 2008, 11:55

Gammel hat geschrieben:warum wohl - weil der richter brutale Serienstraftäter wie rohe eier behandelt und der Vater das gut findet


Ich verstehe deine Position nicht. Die Täter waren bei der Tat 17 Jahre als, und damit noch nicht voll geschäftsfähig. Also kann man sie doch im Prinzip für ihre Tat auch nicht verantwortlich machen. Oder doch? Bitte erläutere deine Gedankengänge.
Durchgreifen

Re: Sammelstrang: Migrantengewalt

Beitragvon Durchgreifen » Fr 6. Jun 2008, 12:01

talkintome hat geschrieben:
Das Opfer wird sein Leben lang eine Narbe über Backe und Hals tragen!
http://www.mopo.de/2008/20080606/hambur ... talos.html


Wenigstens zählen in letzter Zeit zunehmen auch Gutmenschen zu den Opfern. Ich erinnere mich da auch an diesen ausgeraubten Pfarrer. Aber lernen tun sie daraus nichts. Besonders widerlich finde ich ja, dass der Vater die Tat auch noch für politische Zwecke missbraucht:

Nicos Vater, Nord-Bezirksamtsleiter Mathias Frommann, forderte nach dem Prozess erneut politische Konsequenzen aus der Attacke gegen seinen Sohn: „Die Tat zeigt einmal mehr, dass es diesem Senat nicht gelungen ist, die Kriminalitätsrate zu halbieren.“

http://www.bild.de/BILD/hamburg/aktuell ... 49540.html


Ich denke mal, solchen Parteisoldaten ist nicht mehr zu helfen.
Gammel

Re: Sammelstrang: Migrantengewalt

Beitragvon Gammel » Fr 6. Jun 2008, 12:04

Durchgreifen hat geschrieben:Ich verstehe deine Position nicht.

das überrascht mich nicht wirklich :comfort:

der unterschied zwischen augenblicklichen und langfristigen Auswirkungen aber kannst du schon so in etwa verstehen - ups - tschuldjung - das ist ja so ganz grob umrissen der grund für die eingeschränkte geschäftsfähigkeit von 14-jährigen
Brett Pitt

Trio überfällt Armen-Pfarrer

Beitragvon Brett Pitt » Fr 6. Jun 2008, 12:35

Drei Männer haben in Köln-Höhenberg Pfarrer Franz Meurer in dessen Wohnung überfallen. Unter dem Vorwand, Hilfe zu benötigen, hatten sich die Täter Zutritt zur Wohnung verschafft. Der Pfarrer erlitt einen Schock.

[...]

Den Überfall hatten die Räuber nach Schilderungen der Polizei offenbar gut geplant. Gegen 22.30 Uhr klingelte ein 30 bis 40 Jahre alter Mann an der Tür des Pfarrhauses. Als Franz Meurer öffnete, bat der Besucher sofort um Hilfe. „Ich habe einen Mann abgestochen, bitte helfen Sie mir“, soll er gesagt haben. Noch bevor der Pfarrer die Tür hinter dem vorgeblich verzweifelten Besucher schließen konnte, stürmten zwei weitere Männer herein. „Einer schrie: hinlegen“, erinnert sich Meurer. Dann ging alles ganz schnell.

[...]

Der Haupttäter soll Ausländer gewesen sein, etwa 1,70 Meter groß, kräftig, mit rundlichem Gesicht. Er hatte dunkle Haare und war dunkel gekleidet.

http://www.euskirchen-online.ksta.de/html/artikel/1212302559258.shtml
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Ich kann mir schon vorstellen, welcher Herkunft der Ausländer war - ganz sicher kein Holländer oder Franzose.

Herr Meurer ist ein sehr engagierter Pfarrer, der sich für Arme, Ausländer und Muslime einsetzt. Er oganiserte auch eine Kollekte in seiner Gemeinde für die Großmoschee in Köln.
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Re: Frau vor Kirche vergewaltigt

Beitragvon bakunicus » Fr 6. Jun 2008, 13:37

Durchgreifen hat geschrieben:
Warum ist man mit 18 Jahren voll geschäftsfähig, wird aber in der Regel immer noch nach Jugendstrafrecht abgeurteilt?



also wenn dir das nicht klar ist .....

evtl. weil zwischen einem 14 jährigen und einem 18 jährigen welten liegen, aber zwischen dem 40 und 44 lebensjahr der unterschied marginal oder nicht vorhanden ist.

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Re: Trio überfällt Armen-Pfarrer

Beitragvon bakunicus » Fr 6. Jun 2008, 14:11

Brett Pitt hat geschrieben:Drei Männer haben in Köln-Höhenberg Pfarrer Franz Meurer in dessen Wohnung überfallen. Unter dem Vorwand, Hilfe zu benötigen, hatten sich die Täter Zutritt zur Wohnung verschafft. Der Pfarrer erlitt einen Schock.

[...]

Den Überfall hatten die Räuber nach Schilderungen der Polizei offenbar gut geplant. Gegen 22.30 Uhr klingelte ein 30 bis 40 Jahre alter Mann an der Tür des Pfarrhauses. Als Franz Meurer öffnete, bat der Besucher sofort um Hilfe. „Ich habe einen Mann abgestochen, bitte helfen Sie mir“, soll er gesagt haben. Noch bevor der Pfarrer die Tür hinter dem vorgeblich verzweifelten Besucher schließen konnte, stürmten zwei weitere Männer herein. „Einer schrie: hinlegen“, erinnert sich Meurer. Dann ging alles ganz schnell.

[...]

Der Haupttäter soll Ausländer gewesen sein, etwa 1,70 Meter groß, kräftig, mit rundlichem Gesicht. Er hatte dunkle Haare und war dunkel gekleidet.

http://www.euskirchen-online.ksta.de/html/artikel/1212302559258.shtml


+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Ich kann mir schon vorstellen, welcher Herkunft der Ausländer war - ganz sicher kein Holländer oder Franzose.

Herr Meurer ist ein sehr engagierter Pfarrer, der sich für Arme, Ausländer und Muslime einsetzt. Er oganiserte auch eine Kollekte in seiner Gemeinde für die Großmoschee in Köln.


hallo brad,

ich kann deine berechtigte empörung ( und die vieler anderer hier ) durchaus verstehen und nachvollziehen.
und ja, man kann jeden tag über unhaltbare zustände in deutschland lesen.
allerdings möchte ich dir mal folgende lektüre empfehlen:

http://www.medien-monitor.com/Spezial-M ... 383.0.html
http://www.medien-monitor.com/Islamberi ... 333.0.html

die frage ist also, ob das von den medien gezeichnete bild über migranten und muslime im besonderen auch wirklich die reale gefahr widerspiegelt.
ich habe selbst im wedding / berlin gelebt, und in hamburg als heizungsröhrchenableser gearbeitet und dabei mehr als 8000 wohnungen besucht; viele davon in sozialen brennpunkten.
da waren erschreckende einblicke dabei.

besonders schlimm fand ich es, das ältere menschen, die zum teil schon 30 jahre in einem stadtteil leben sich nur noch ungern auf die strasse wagen, und nach 20 uhr schon gar nicht mehr; gefangen in den eigenen vier wänden, im eigenen land.

die frage nach den ursachen, und den möglichkeiten diese zustände abzuschaffen sehe ich aber anders als die meisten hier.

als allererstes sehe ich die politik in der verantwortung genügend sicherheitskräfte ( am besten multikulturell besetzt und ausgebildet ) bereit zu stellen um in den problemvierteln für sicherheit und ordnung zu sorgen.

als zweites haben die migranten einen anspruch auf ausbildung und teilhabe am berufsleben und öffentlichen leben.
die aussage, das muslime grundsätzlich nicht in der lage sein sich zu integrieren halte ich trotz zahlreicher negativ-schlagzeilen für nicht zutreffend.

die forderung nach abschiebung bei schweren straftaten ist berechtigt, findet aber bei der deutschen staatsbürgerschaft ihre grenze, und dort wo die ursprungsländer ihre bürger nicht mehr aufnehmen ( das ist öfter der fall als man denkt ), die staatsbürgerschaft nicht mehr festzustellen ist, und wo den abschiebe-kandidaten folter oder tod in den heimatländern droht.

als letztes möchte ich noch anmerken, dass härtere strafen ( längere haftzeiten ) auch oft kontraproduktiv sind, da sie kriminelle karrieren fördern. hierzu habe ich aber ehrlich gesagt auch keine lösung anzubieten.

gruß bakunicus
Durchgreifen

Re: Sammelstrang: Migrantengewalt

Beitragvon Durchgreifen » Fr 6. Jun 2008, 22:55

Gerade aktuell und passend zum Thema:

Keine Gnade für Zwölfjährige?

Deutlich mehr Straftaten gehen dieses Jahr auf das Konto von Kindern. Die Deutsche Polizeigewerkschaft fordert deshalb eine Herabsetzung der Strafmündigkeit.

Berlin - Angesichts zunehmender Kinderkriminalität in Berlin verlangt der Landesverband der Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) eine Senkung des Strafmündigkeitsalters von 14 auf zwölf Jahre.
...
Einer aktuellen Statistik der Senatsinnenverwaltung zufolge wurden in Berlin im vergangenen Jahr 7677 Straftaten von Kindern bis zu einem Alter von 14 Jahren registriert. In den beiden Jahren davor waren es mit 7024 (2006) und 6576 (2005) deutlich weniger.


Das ist die Folge eurer Gutmenschentümelei.
talkintome

Re: Sammelstrang: Migrantengewalt

Beitragvon talkintome » Sa 7. Jun 2008, 23:27

Immer wieder diskutieren wir die skandalösen laschen Urteile der Justiz bei brutalen Gewaltverbrechen. Von Naivmenschen und der Justiz werden diese Urteile dann immer mit dem Hinweis auf den Resozialisierungsgedanken verteidigt. Es wird nach dem Motto verfahren, die Tat könnte ja die letzte Tat gewesen sein und man wolle doch dem Täter seine Zukunft nicht verbauen. In Wahrheit zeigen die Urteile nur das dem Staat und seinen Bütteln die körperliche und seelische Unversehrtheit seiner Bürger einen Scheissdreck interessieren. Die volle Härte zeigt der Staat nämlich wenn es um "sein" Geld geht. Da werden dann zügig Gefängnisstrafen ausgesprochen wie dieser SPIEGEL-Artikel darlegt.:http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,557648,00.html
Wasteland
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Re: Sammelstrang: Migrantengewalt

Beitragvon Wasteland » So 8. Jun 2008, 01:41

talkintome hat geschrieben:Immer wieder diskutieren wir die skandalösen laschen Urteile der Justiz bei brutalen Gewaltverbrechen. Von Naivmenschen und der Justiz werden diese Urteile dann immer mit dem Hinweis auf den Resozialisierungsgedanken verteidigt. Es wird nach dem Motto verfahren, die Tat könnte ja die letzte Tat gewesen sein und man wolle doch dem Täter seine Zukunft nicht verbauen. In Wahrheit zeigen die Urteile nur das dem Staat und seinen Bütteln die körperliche und seelische Unversehrtheit seiner Bürger einen Scheissdreck interessieren. Die volle Härte zeigt der Staat nämlich wenn es um "sein" Geld geht. Da werden dann zügig Gefängnisstrafen ausgesprochen wie dieser SPIEGEL-Artikel darlegt.:http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,557648,00.html


Ich halte nicht viel von beidem. Resozialisierung auf Teufel komm raus funktioniert nicht in gewissen Fällen. Alle wegsperren auch nicht, siehe Amerika. Mehr als 2 Millionen Inhaftierte und keine Reduzierung der Kriminalität in Sicht. Ich denke das Beste ist ein Mittelweg, Zuckerbrot und Peitsche.
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ahead
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Re: Sammelstrang: Migrantengewalt

Beitragvon ahead » So 8. Jun 2008, 01:50

talkintome hat geschrieben:Immer wieder diskutieren wir die skandalösen laschen Urteile der Justiz bei brutalen Gewaltverbrechen. Von Naivmenschen und der Justiz werden diese Urteile dann immer mit dem Hinweis auf den Resozialisierungsgedanken verteidigt. Es wird nach dem Motto verfahren, die Tat könnte ja die letzte Tat gewesen sein und man wolle doch dem Täter seine Zukunft nicht verbauen. In Wahrheit zeigen die Urteile nur das dem Staat und seinen Bütteln die körperliche und seelische Unversehrtheit seiner Bürger einen Scheissdreck interessieren. Die volle Härte zeigt der Staat nämlich wenn es um "sein" Geld geht. Da werden dann zügig Gefängnisstrafen ausgesprochen wie dieser SPIEGEL-Artikel darlegt.:http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,557648,00.html


Da bin ich ja mal gespannt, wann ihr erster beitrag kommt, weil vaterlandsbeglückende neonazi-schläger zu milde verurteilt wurden...

@brett
der link aus ihrem 1. beitrag zeigt folgendes:

"Fehlerseite
Die von Ihnen angeforderte Seite exisiert nicht in unserem System.
Ihr KSTA-Online Team."
talkintome

Re: Sammelstrang: Migrantengewalt

Beitragvon talkintome » So 8. Jun 2008, 10:06

ahead hat geschrieben:


Da bin ich ja mal gespannt, wann ihr erster beitrag kommt, weil vaterlandsbeglückende neonazi-schläger zu milde verurteilt wurden...

[quote]
Dazu müsste ich ja erstmal Gelegenheit bekommen. Wenn in Mügeln ein nicht vorbestrafter junger Mann einen Stuhl gegen eine Pizzeria-Tür schmeisst, weil er gehört hatte das die Pizzeriabetreiber einen Mügelner schwer verletzt hatten, bekommt er 8 Monate Haft ohne Bewährung. Es ist ja auffällig das die Linken im Zusammenhang mit der Bekämpfung von Rechtsextremen dann auf einmal stets für vollste Härte plädieren. Die sozialen Hintergründe des rechtsextremen Täters und sein Alter sollen dann keine Rolle mehr spielen. Der Resozialisierungsgedanke gilt offensichtlich nicht für rechtsextreme Straftäter. Für Rechtsextrem oder solche die man da für hält, soll im Grunde gar nix gelten, ihnen wird alles abgesprochen bis hin zur Menschenwürde.
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von Dahlenberg
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Re: Sammelstrang: Migrantengewalt

Beitragvon von Dahlenberg » So 8. Jun 2008, 11:08

talkintome hat geschrieben:Es ist ja auffällig das die Linken im Zusammenhang mit der Bekämpfung von Rechtsextremen dann auf einmal stets für vollste Härte plädieren.

Eine günstige Sozialprognose stellt zumindest in diesen Fällen keinen Hinderungsgrund dar, Haftstrafen zu verhängen. Im Gegenteil, da gehen Gerichte schonmal über das von der StA geforderte Strafmaß hinaus. Und das bei einem nicht vorbestraften jungen Menschen, der einer geregelten Arbeit nachgeht.

http://www.focus.de/politik/deutschland ... 28377.html

Wie verhält sich das mit den Grundsätzen zur Strafaussetzung?

In § 56 StGB heisst es u.a.: "Dabei sind namentlich die Persönlichkeit des Verurteilten, sein Vorleben, die Umstände seiner Tat, sein Verhalten nach der Tat, seine Lebensverhältnisse und die Wirkungen zu berücksichtigen, die von der Aussetzung [der Strafe zur Bewährung]für ihn zu erwarten sind.

Wir fassen zusammen, das Vorleben des Angeklagten ist nicht belastet, die Umstände der Tat sind mehr als fragwürdig, keiner kann ihm die fremdenfeindlichen Sprüche sicher zuordnen, seine Lebensverhältnisse sind als geordnet zu bezeichnen, und ein es gibt keine Anhaltspunkte dafür, dass ihn eine Bewährungsstrafe nicht ebenfalls beeindruckt hätte.

In meinen Augen eine klare Fehlentscheidung des Gerichts. Der sog. "Kampf gegen Rechts" veranlasst offenbar auch Richter, sich gegen gängige Spruchpraxis und geltendes Recht zu stellen.

talkintome hat geschrieben:Für Rechtsextrem oder solche die man da für hält, soll im Grunde gar nix gelten, ihnen wird alles abgesprochen bis hin zur Menschenwürde.

Am schwersten wiegt in diesem Verfahren die Tatsache, dass selbst der vorsitzende Richter nicht zu der Überzeugung gelangt ist, dass der Angeklagte die volksverhetzenden Sätze brüllte. Vielmehr soll man sie "ihm zurechnen können, weil er sich an die Spitze der Gruppe stellte". Man muss also feststellen, das man dem Angeklagten hier ggf. die Tathandlung anderer anlastet, um ihn verurteilen zu können. Ist das noch rechtsstaatlich? Man darf seine Zweifel haben.
Lea S.
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Re: Sammelstrang: Migrantengewalt

Beitragvon Lea S. » Di 10. Jun 2008, 21:05

von Dahlenberg hat geschrieben:
Eine günstige Sozialprognose stellt zumindest in diesen Fällen keinen Hinderungsgrund dar, Haftstrafen zu verhängen. Im Gegenteil, da gehen Gerichte schonmal über das von der StA geforderte Strafmaß hinaus. Und das bei einem nicht vorbestraften jungen Menschen, der einer geregelten Arbeit nachgeht.

http://www.focus.de/politik/deutschland ... 28377.html

Wie verhält sich das mit den Grundsätzen zur Strafaussetzung?

In § 56 StGB heisst es u.a.: "Dabei sind namentlich die Persönlichkeit des Verurteilten, sein Vorleben, die Umstände seiner Tat, sein Verhalten nach der Tat, seine Lebensverhältnisse und die Wirkungen zu berücksichtigen, die von der Aussetzung [der Strafe zur Bewährung]für ihn zu erwarten sind.

Wir fassen zusammen, das Vorleben des Angeklagten ist nicht belastet, die Umstände der Tat sind mehr als fragwürdig, keiner kann ihm die fremdenfeindlichen Sprüche sicher zuordnen, seine Lebensverhältnisse sind als geordnet zu bezeichnen, und ein es gibt keine Anhaltspunkte dafür, dass ihn eine Bewährungsstrafe nicht ebenfalls beeindruckt hätte.

In meinen Augen eine klare Fehlentscheidung des Gerichts. Der sog. "Kampf gegen Rechts" veranlasst offenbar auch Richter, sich gegen gängige Spruchpraxis und geltendes Recht zu stellen.


Am schwersten wiegt in diesem Verfahren die Tatsache, dass selbst der vorsitzende Richter nicht zu der Überzeugung gelangt ist, dass der Angeklagte die volksverhetzenden Sätze brüllte. Vielmehr soll man sie "ihm zurechnen können, weil er sich an die Spitze der Gruppe stellte". Man muss also feststellen, das man dem Angeklagten hier ggf. die Tathandlung anderer anlastet, um ihn verurteilen zu können. Ist das noch rechtsstaatlich? Man darf seine Zweifel haben.



Der Rechtsextremismus hat in Europa fast einen Völkermord begangen. Jeder Europäer kennt diese Geschichte. Wer sich also trotz aller Abartigkeit dieser Rechten Mörder in den Sog dieser Parteien begibt, weiss genau wessen man ihn anklagen wird. Ganz im Gegenteil, Rechtsextremisten werden noch zu lasch bestraft. Das ist nicht irgendeine Kriminelle Tat, so mal einfach bisschen ausgerastet.
Menachem Begin: „Das Massaker von Deir Jassin hatte nicht nur seine Berechtigung – ohne den ,Sieg‘ von Deir Jassin hätte es auch niemals einen Staat Israel gegeben.“...........
[http://de.wikipedia.org/wiki/Menachem_Begin
Na, dann siegt Euch mal schön zu Tode.
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Re: Sammelstrang: Migrantengewalt

Beitragvon von Dahlenberg » Di 10. Jun 2008, 22:10

Lea S. hat geschrieben:Jeder Europäer kennt diese Geschichte. Wer sich also trotz aller Abartigkeit dieser Rechten Mörder in den Sog dieser Parteien begibt, weiss genau wessen man ihn anklagen wird.

Interessant, welche Anklage hat man denn zu erwarten? Unter welche Norm der Strafgesetzgebung kann man "sich in den Dunstkreis ´dieser Parteien´ begeben" denn subsumieren?

Lea S. hat geschrieben:Ganz im Gegenteil, Rechtsextremisten werden noch zu lasch bestraft.

Es gibt keine Hinweise darauf, das der Angeklagte Rechtsextremist ist. In dem genannten Artikel wird ausdrücklich erwähnt, dass der Angeklagte nicht vorbelastet ist. Das Urteil weicht somit sowohl von der gängigen Spruchpraxis, als auch von der oben zitierten Norm ab. Es ist also sicherlich gerechtfertigt, diese Entscheidung des Gerichts zu kritisieren.

Lea S. hat geschrieben:Das ist nicht irgendeine Kriminelle Tat, so mal einfach bisschen ausgerastet.

Man kann dem Angeklagten ja nicht mal die Tathandlung zuordnen. Eine Verurteilung wegen Volksverhetzung als solche erscheint mehr als fragwürdig. Ja, man könnte meinen die Urteilsbegründung ist über die Maßen konstruiert.
Durchgreifen

Naziattacke gegen Schwule!

Beitragvon Durchgreifen » Mo 16. Jun 2008, 16:11

mabf61 hat geschrieben:Siehe auch hier im Innenpolitik-Forum:

viewtopic.php?f=34&t=641

Nazis scheinen es immer zu sein, nur die Nationalität wechselt.


Naja. Der einzige Hinweis auf türkische Nazis ist dieser Satz:

Die Täter stehen offenbar mit der rechtsradikalen türkischen Organisationen "Graue Wölfe" in Verbindung.


Nicht sehr überzeugend. Und das betrifft auch nur den Überfall in Berlin, nicht den in Amsterdam. Aber was sollen die Schwulenorganisationen auch sonst sagen? Sind doch selber links und für Multikulti. Da können sie jetzt schlecht zugeben, dass sie selbst den Zuzug der Leute befürwortet haben, von denen sie jetzt verprügelt werden. Also muss man den Migrationshintergrund runterspielen, und stattdessen einen angeblich rechsextremen Hintergrund in den Vordergrund stellen.
Durchgreifen

Re: Naziattacke gegen Schwule!

Beitragvon Durchgreifen » Mo 16. Jun 2008, 16:18

Zeta hat geschrieben:http://www.queer.de/detail.php?article_id=8887
In Berlin und Amsterdam sind SChwule von Faschohorden angegriffen worden. Wann gibt es die ersten Todesopfer? Warum gibt es keine Lichterkette?


Steht doch in dem Artikel, dass in Berlin über 1000 Menschen gegen die Übergriffe demonstriert haben. Gibt es so eine Demontration eigentlich auch mal, wenn ein ganz gewöhnlicher Deutscher von einem Ausländer abgestochen oder ins Koma geprügelt wird? Also ein nicht-jüdischer, nicht-schwuler Deutscher ohne Migrationshintergrund.
Halbgott
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Re: Naziattacke gegen Schwule!

Beitragvon Halbgott » Mo 16. Jun 2008, 16:22

Durchgreifen hat geschrieben:
Gibt es so eine Demontration eigentlich auch mal, wenn ein ganz gewöhnlicher Deutscher von einem Ausländer abgestochen oder ins Koma geprügelt wird? Also ein nicht-jüdischer, nicht-schwuler Deutscher ohne Migrationshintergrund.

Nein, gibt es nicht. Solche Dinge werden in den Systemmedien totgeschwiegen.
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Cash!
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Re: Sammelstrang: Migrantengewalt

Beitragvon Cash! » Mo 16. Jun 2008, 16:30

Mal wieder die Türken. Diesmal 30 gegen 1.

Eine Gruppe von bis 30 türkischen Jugendlichen aus Berlin hat gestern Mittag in Erkner versucht, offenbar einen speziellen Schüler der Oberschule Johannes R. Becher zusammenzuschlagen. Alle verfügbaren Kräfte der Polizeiwache Erkner, also der komplette Wach- und Wechseldienst, die Revierpolizisten sowie die Mitarbeiter von Wasserschutzpolizei und Kripo haben daraufhin im Stadtgebiet 16 Verdächtige vorläufig festgenommen, teilte auf Nachfrage Wachenleiter Eckhard Strobel mit.

http://www.moz.de/index.php/Moz/Article ... /id/232239
Tatsache ist doch, dass erst seit der Anwesendheit von Cash das Forum den Bach runtergeht.

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