Sammelstrang: Straftaten von Flüchtlingen

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jack000
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Re: Migranten-Kriminalität

Beitragvon jack000 » Mi 20. Jun 2018, 21:29

think twice hat geschrieben:(20 Jun 2018, 22:28)

Meinst du die Eltern, die du vorhin für bekloppt erklärt hast, weil sie ihrer Tochter angeblich erlaubt haben, in einem Asylantenheim zu uebernachten?

Nein, die anderen.
Es wird sogar nicht mehr im PF geleugnet: "Ja die Gewalt gegen Frauen hat bedingt durch Zuwanderung zugenommen, und jetzt?"
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Moses
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Re: Migranten-Kriminalität

Beitragvon Moses » Do 21. Jun 2018, 08:08

Private Streitigkeiten bitte per PN klären und die Sachstränge den Sachthemen überlassen.
ich hab hier mal einiges an persönlichen Angriffen und Vorwürfen entfernt.

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Julian
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Re: Migranten-Kriminalität

Beitragvon Julian » Do 21. Jun 2018, 22:52

Fast noch erschreckender als die zahlreichen Übergriffe, Vergewaltigungen und Morde der letzten Zeit ist der verdruckste Umgang mit diesen schrecklichen Taten. Es scheint wichtiger zu sein, rechten Positionen keinen Vorschub zu leisten, als solche Taten zu verhindern.

Da wird die Schwester mutmaßlich von einem Marokkaner ermordet, und der Bruder äußert folgendes:

"Wir möchten darauf hinweisen, dass die Nationalität eines möglichen Täters nichts mit seinen Taten zu tun hat", schrieb der Bruder der Vermissten am Donnerstag in einem Brief an die Medien. "Sophia ist in der Unterstützung von Geflüchteten aktiv und engagiert sich gegen Rechts. Sophia würde unter keinen Umständen wollen, dass auf ihre Kosten rassistische Hetze betrieben wird, wie es teils schon geschehen ist", erklärte der Bruder.

https://www.focus.de/panorama/welt/verm ... 39553.html

Was soll man dazu noch sagen? Wir sind offenbar gut darin, sekundäre Probleme zu lösen, aber das primäre Probleme wird ignoriert. Ein anderes Beispiel:

Vier Männer haben in Leipzig eine Rad fahrende Familie attackiert. Auf Facebook schildert der Vater den brutalen Angriff der Gewalttäter und bittet alle darum, den Aufruf zu teilen.
[...]
David M. hat die Angreifer als "vier Araber" und südländisch aussehend beschrieben. Als sich daraufhin rassistische Kommentare unter seinem Post häuften, wandte sich der 35-Jährige gegen die reflexhaften Vorwürfe: "Ich möchte nochmals betonen, dass diese Tat vielleicht nichts mit Flüchtlingen zu tun hat, die bei uns in Deutschland Schutz suchen."

Die Täter hätten sehr gut Deutsch gesprochen. Sie seien etwa 25 Jahre alt und muskelbepackt.

https://www.focus.de/regional/leipzig/l ... 89014.html

Toll, dieser Einsatz gegen Rassismus. Und dass die Täter schon länger im Lande leben und sich nicht integriert haben, soll uns wohl Hoffnung machen. Ich finde es im Gegenteil ja noch erschreckender, wenn selbst Araber aus vergangenen Einwandererwellen nicht integriert zu sein scheinen - das lässt einiges befürchten bezüglich der nun neu hinzukommenden Einwanderer.
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Re: Migranten-Kriminalität

Beitragvon schokoschendrezki » Fr 22. Jun 2018, 00:03

Julian hat geschrieben:(21 Jun 2018, 23:52)

Fast noch erschreckender als die zahlreichen Übergriffe, Vergewaltigungen und Morde der letzten Zeit ist der verdruckste Umgang mit diesen schrecklichen Taten. Es scheint wichtiger zu sein, rechten Positionen keinen Vorschub zu leisten, als solche Taten zu verhindern.

Da wird die Schwester mutmaßlich von einem Marokkaner ermordet, und der Bruder äußert folgendes:


https://www.focus.de/panorama/welt/verm ... 39553.html

Was soll man dazu noch sagen? Wir sind offenbar gut darin, sekundäre Probleme zu lösen, aber das primäre Probleme wird ignoriert. Ein anderes Beispiel:


https://www.focus.de/regional/leipzig/l ... 89014.html

Toll, dieser Einsatz gegen Rassismus. Und dass die Täter schon länger im Lande leben und sich nicht integriert haben, soll uns wohl Hoffnung machen. Ich finde es im Gegenteil ja noch erschreckender, wenn selbst Araber aus vergangenen Einwandererwellen nicht integriert zu sein scheinen - das lässt einiges befürchten bezüglich der nun neu hinzukommenden Einwanderer.

Reist man in der Welt herum, ist es jederzeit und überall möglich - wenn auch meist und zumindest in Europa sehr unwahrscheinlich - , Opfer oder sogar Todesopfer von Gewaltkriminalität zu werden, Von Deutschen, Migranten, Einheimischen im Ausland usw. Eine schreckliche Vorstellung, mein eigener Tod würde politisch auch noch für das Schüren von Ressentiments ausgenutzt werden. Ich mag mir die Beschämung und Verzweiflung meiner zurückgebliebenen Angehörigen gar nicht vorstellen.
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Re: Migranten-Kriminalität

Beitragvon Billie Holiday » Fr 22. Jun 2018, 06:39

schokoschendrezki hat geschrieben:(22 Jun 2018, 01:03)

Reist man in der Welt herum, ist es jederzeit und überall möglich - wenn auch meist und zumindest in Europa sehr unwahrscheinlich - , Opfer oder sogar Todesopfer von Gewaltkriminalität zu werden, Von Deutschen, Migranten, Einheimischen im Ausland usw. Eine schreckliche Vorstellung, mein eigener Tod würde politisch auch noch für das Schüren von Ressentiments ausgenutzt werden. Ich mag mir die Beschämung und Verzweiflung meiner zurückgebliebenen Angehörigen gar nicht vorstellen.



Ja, da würde dein Tod doch in den Hintergrund rücken als geringeres Problem.
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Re: Migranten-Kriminalität

Beitragvon jack000 » Mo 25. Jun 2018, 22:37

Köln-Lindenthal -
Rund 200 Angehörige einer serbischen Großfamilie haben einen Chefarzt der Kölner Uniklinik bedroht. Die Polizei musste das Krankenhaus am Freitagabend deshalb schützen und rückte mit rund 20 Streifenwagen an, wie am Montag bekannt wurde. Die Angehörigen eines in der Uniklinik verstorbenen sechsjährigen Mädchens fordern, dass der Tod des Kindes untersucht wird.

Ein Onkel des Mädchen erklärte dem „Express": „Die Kleine wurde zum vierten Mal am Herz operiert. Der Arzt sagte nach der OP, dass alles gut verlaufen sei.“ Doch einen Tag später, am vergangenen Donnerstag, soll es zu Komplikationen gekommen sein, bei der das Kind durch einen Sauerstoffmangel zu schwersten Hirnschäden gekommen sei. Das Mädchen war danach verstorben.

https://www.ksta.de/koeln/lindenthal/gr ... d=sm_fb_p#
=> Warum ist das Wort "Familie" so häufig zu lesen im Zusammengang mit Gewaltkriminalität?
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Re: Migranten-Kriminalität

Beitragvon relativ » Di 26. Jun 2018, 07:17

jack000 hat geschrieben:(25 Jun 2018, 23:37)

https://www.ksta.de/koeln/lindenthal/gr ... d=sm_fb_p#
=> Warum ist das Wort "Familie" so häufig zu lesen im Zusammengang mit Gewaltkriminalität?

Was willst du für eine Antwort? Das es passieren kann, daß Menschen bei dem Tot eines ihrer Familienangehörigen emotional werden und auch mal austicken können.
Das dein Link eine ganz besondere Form davon ist darf gar nicht bezweifelt werden, aber was soll deine Frage jetzt? Worauf zielt die wieder?
Das Banale braucht man nicht zu schälen.
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Re: Migranten-Kriminalität

Beitragvon jack000 » Di 26. Jun 2018, 08:46

relativ hat geschrieben:(26 Jun 2018, 08:17)

Was willst du für eine Antwort? Das es passieren kann, daß Menschen bei dem Tot eines ihrer Familienangehörigen emotional werden und auch mal austicken können.
Das dein Link eine ganz besondere Form davon ist darf gar nicht bezweifelt werden, aber was soll deine Frage jetzt? Worauf zielt die wieder?

Das bestimmte Migrantengruppen in bestimmten Kriminalitätsformen jenseits ihres Bevölkerungsanteils auftreten und daher eine Zuwanderung derer nur geprüft erfolgen darf.
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Re: Migranten-Kriminalität

Beitragvon JFK » Di 26. Jun 2018, 08:54

jack000 hat geschrieben:(26 Jun 2018, 09:46)

Das bestimmte Migrantengruppen in bestimmten Kriminalitätsformen jenseits ihres Bevölkerungsanteils auftreten und daher eine Zuwanderung derer nur geprüft erfolgen darf.


Das ist bisher das dümmste was ich im Internet gelesen habe.
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Re: Migranten-Kriminalität

Beitragvon relativ » Di 26. Jun 2018, 08:58

JFK hat geschrieben:(26 Jun 2018, 09:54)

Das ist bisher das dümmste was ich im Internet gelesen habe.

Ich bin auch immer wieder erstaunt(erschrocken), was man einigen useren hier entlocken kann.
Das Banale braucht man nicht zu schälen.
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Re: Migranten-Kriminalität

Beitragvon JFK » Di 26. Jun 2018, 09:07

relativ hat geschrieben:(26 Jun 2018, 09:58)

Ich bin auch immer wieder erstaunt(erschrocken), was man einigen useren hier entlocken kann.


Und das nicht nur weil Serbien sowieso schon in der EU ist. :|


"Das bestimmte Migrantengruppen in bestimmten Kriminalitätsformen"

Das ist blanker Rassmismus.
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Re: Migranten-Kriminalität

Beitragvon Keoma » Di 26. Jun 2018, 09:10

JFK hat geschrieben:(26 Jun 2018, 10:07)

Und das nicht nur weil Serbien sowieso schon in der EU ist. :|


"Das bestimmte Migrantengruppen in bestimmten Kriminalitätsformen"

Das ist blanker Rassmismus.


Und dass Serbien in der EU ist, ist blanker Blödsinn.
Moralische Entrüstung ist Eifersucht mit einem Heiligenschein.
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Re: Migranten-Kriminalität

Beitragvon Julian » Di 26. Jun 2018, 10:40

JFK hat geschrieben:(26 Jun 2018, 10:07)

Und das nicht nur weil Serbien sowieso schon in der EU ist. :|


"Das bestimmte Migrantengruppen in bestimmten Kriminalitätsformen"

Das ist blanker Rassmismus.


Serbien ist nicht in der EU.

Dass es Korrelationen gibt zwischen Ethnie und bestimmten Straftaten, ist eine statistische Tatsache.

Ich würde auch vermuten, dass es sich bei dem zitierten Vorfall nicht um ethnische Serben, sondern um Roma oder Muslime handelt, die nur die serbische Staatsangehörigkeit haben aber ansonsten eher im Klandenken verhaftet sind. Beide Minderheiten sind in Serbien zu finden und neigen zum Auswandern nach Deutschland wegen angeblicher Diskriminierung in Serbien.
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Re: Migranten-Kriminalität

Beitragvon relativ » Di 26. Jun 2018, 11:47

Julian hat geschrieben:(26 Jun 2018, 11:40)

Serbien ist nicht in der EU.


Ich würde auch vermuten, dass es sich bei dem zitierten Vorfall nicht um ethnische Serben, sondern um Roma oder Muslime handelt, die nur die serbische Staatsangehörigkeit haben aber ansonsten eher im Klandenken verhaftet sind. Beide Minderheiten sind in Serbien zu finden und neigen zum Auswandern nach Deutschland wegen angeblicher Diskriminierung in Serbien.


Ich kenne "Roma" und sogar auch Muslime die kein Clandenken haben, sind die dann keine Roma/Muslime mehr? :x


Dass es Korrelationen gibt zwischen Ethnie und bestimmten Straftaten, ist eine statistische Tatsache.


Das es Korrelationen zwischen allgemeiner Bildungsarmut und rechtsradikalen Denken gibt, ist auch eine Tatsache.
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Re: Migranten-Kriminalität

Beitragvon jack000 » Di 26. Jun 2018, 12:03

relativ hat geschrieben:(26 Jun 2018, 12:47)

Ich kenne "Roma" und sogar auch Muslime die kein Clandenken haben, sind die dann keine Roma/Muslime mehr? :x

"Ich kenne einen Deutschen, der auch ..." :rolleyes: (Meine Phrasendatenbank "Flüchtlingsbingo-Database 1.0" ist aktueller den je)

Das es Korrelationen zwischen allgemeiner Bildungsarmut und rechtsradikalen Denken gibt, ist auch eine Tatsache.
Somit stimmst du der Aussage:
Dass es Korrelationen gibt zwischen Ethnie und bestimmten Straftaten, ist eine statistische Tatsache.

zu?
Es wird sogar nicht mehr im PF geleugnet: "Ja die Gewalt gegen Frauen hat bedingt durch Zuwanderung zugenommen, und jetzt?"
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Re: Migranten-Kriminalität

Beitragvon relativ » Di 26. Jun 2018, 12:14

jack000 hat geschrieben:(26 Jun 2018, 13:03)

Somit stimmst du der Aussage:

zu?

Nein, wie kommst du denn darauf? Das Adverb "auch" bezeichnet für dich diesbezüglich zustimmung? :D
Die allermeisten kriminellen Delikte haben eine soziale, persönliche Korrelation. ( D.h. Bildung, Armut, Gier ect.pp.)
Das Banale braucht man nicht zu schälen.
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Re: Migranten-Kriminalität

Beitragvon Keoma » Di 26. Jun 2018, 12:19

Sagen wir so, Diskussionen mit Messern zu führen ist in unserem Kulturkreis eher selten.
Moralische Entrüstung ist Eifersucht mit einem Heiligenschein.
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Re: Migranten-Kriminalität

Beitragvon jack000 » Di 26. Jun 2018, 12:35

relativ hat geschrieben:(26 Jun 2018, 13:14)

Nein, wie kommst du denn darauf? Das Adverb "auch" bezeichnet für dich diesbezüglich zustimmung? :D
Die allermeisten kriminellen Delikte haben eine soziale, persönliche Korrelation. ( D.h. Bildung, Armut, Gier ect.pp.)

Korrekt, auf manche trifft das aber öfter zu:
Immer mehr Flüchtlinge im Gefängnis

Zuwanderung in den Knast

Angeblich werden vor allem Flüchtlinge ohne Bleibeperspektive straffällig. Doch laut der jüngsten Gefangenenstatistik in Baden-Württemberg ist die Rechnung nicht so einfach. Das Land zählt auch immer mehr rechtskräftig verurteilte Syrer.

Stuttgart - Die Zahl der Ausländer in Baden-Württembergs Gefängnissen hat ein neues Rekordhoch erreicht. Wie das Stuttgarter Justizministerium auf Anfrage unserer Zeitung mitteilte, hat sich 2018 ihr Anteil im Vergleich zum Vorjahr ein weiteres Mal erhöht, und zwar von 46 auf 48,5 Prozent. Für die Justizvollzugsbediensteten sei das „eine echte Herausforderung“, so Justizminister Guido Wolf (CDU). Die Zahl der Gefangenen, mit denen eine Verständigung nur noch über einen Dolmetscher möglich sei, werde immer höher. Wolf führt die Entwicklung hauptsächlich auf den großen Flüchtlingszustrom im Jahr 2015 zurück. „Seit 2015 hat sich der Anteil ausländischer Gefangener um fast 20 Prozent erhöht“, sagte er.

Türkei, dann Gambia Der Erhebung zufolge, bei der das Land jedes Jahr Ende März die Nationalität der Strafgefangenen ermittelt, ist in den vergangenen zwei Jahren vor allem die Zahl der Strafgefangenen aus Gambia kräftig gestiegen, und zwar vor 178 auf 277. Damit liegt Gambia auf der Liste der häufigsten Herkunftsländer inzwischen hinter der Türkei (499) auf Platz zwei. Dahinter folgen Rumänien, Algerien, Italien, Georgien, Polen und das Kosovo. Insgesamt sind 96 Nationen in den Haftanstalten des Landes vertreten. 70 Prozent Ausländer in Stammheim Die Zahl syrischer Strafgefangener ist seit 2016 von 41 auf 148 gestiegen und hat sich somit mehr als verdreifacht. Dadurch rückte Syrien bei den häufigsten Nationalitäten auf Rang neun vor. Besonders hoch ist der Ausländeranteil mit 66,4 Prozent bei den Untersuchungshäftlingen, die rund ein Drittel aller Strafgefangenen ausmachen. Der Grund: Bei ausländischen Tatverdächtigen wird häufiger Fluchtgefahr angenommen. Den höchsten Ausländeranteil aller Anstalten im Land hat Stammheim (rund 70 Prozent).

https://www.stuttgarter-nachrichten.de/ ... ._amp.html

Man hat die EU gegründet, weil man hier auf Augenhöhe lebt und so Freizügigkeit kein Problem darstellt. Mit einigen Ländern gibt es Abkommen (z.B. Japan) und mit den Ländern, die Top-Statistiken In Harz4 sowie Gefängnisinsassen gibt es keine Abkommen und kein Interesse an Freizügigkeit.
=> Das ganze hat 0,0 mit Rassismus zu tun, sondern ist schlichtweg des nachvollziehbare Anliegen Nachteile bei einer Freizügigkeit zu vermeiden!
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Re: Migranten-Kriminalität

Beitragvon relativ » Di 26. Jun 2018, 12:41

Keoma hat geschrieben:(26 Jun 2018, 13:19)

Sagen wir so, Diskussionen mit Messern zu führen ist in unserem Kulturkreis eher selten.

Diskussionen oder Streitigkeiten die zu Handgreiflichkeiten führen. Diskussionen sind laut Definition ausschließlich nur verbale Streitgespräche.
Oder suggestiv. Wolltest du nur wieder die Nichtigkeit der Messerbenutzung hervorheben, weil du ja auch Grundsätzlich nix gegen Menschen aus anderen Kulturkreisen hast?
Natürlich gibt es sowas in jedem Kulturkreis. In unserem kommt da aber seltener das Messer zum Einsatz. In unserem Kulturkreis macht es ja kaum mehr einer unter einer Knarre. :D
Das Banale braucht man nicht zu schälen.
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Re: Migranten-Kriminalität

Beitragvon relativ » Di 26. Jun 2018, 12:52

jack000 hat geschrieben:(26 Jun 2018, 13:35)

Korrekt, auf manche trifft das aber öfter zu:

https://www.stuttgarter-nachrichten.de/ ... ._amp.html

Man hat die EU gegründet, weil man hier auf Augenhöhe lebt und so Freizügigkeit kein Problem darstellt. Mit einigen Ländern gibt es Abkommen (z.B. Japan) und mit den Ländern, die Top-Statistiken In Harz4 sowie Gefängnisinsassen gibt es keine Abkommen und kein Interesse an Freizügigkeit.
=> Das ganze hat 0,0 mit Rassismus zu tun, sondern ist schlichtweg des nachvollziehbare Anliegen Nachteile bei einer Freizügigkeit zu vermeiden!

Ach korrekt und wieso behauptest du vorher das genaue Gegenteil? Von Julien ganz zu schweigen.
Das bestimmte Migrantengruppen in bestimmten Kriminalitätsformen jenseits ihres Bevölkerungsanteils auftreten...


Machst du dir gedanken darum warum es auf einige mehr zustrifft? Ich meine, die Antwort steht doch direkt vor deiner Nase und auch teilweise in deinen verlinkten Artikeln und doch machst hier immer noch eine kulturelle oder ethnische Schiene draus.
Menschen die z.B. verzweifelt sind, kein selbstvertrauen haben, Komplexe haben,oder keine Perpektiven ect.pp....all diese sozialen Parameter sind es, die Menschen Hauptsächlich zu Kriminellen machen.

Wie man Werte, Humanismus und Freizügigkeit unter einen Hut bringt muss man diskutieren, aber nicht darüber wer, oder was hier krimineller wird und dies auch noch in ethnische, religiöse und kulturelle Argumentation packen.
Dann wird aus deinen 0,0% sofort 100%
Das Banale braucht man nicht zu schälen.

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