Sammelstrang: Straftaten von Flüchtlingen

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Humelix33
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Re: Migranten-Kriminalität

Beitragvon Humelix33 » Mo 1. Jan 2018, 15:09

zollagent hat geschrieben:(01 Jan 2018, 12:39)

Wieder mal driftet die Diskussion in die Richtung, die die wahre Intention unserer Abschiebeforderer klarstellt. Die "Kriminellen" sind nur das Feigenblatt, eigentlich geht es darum, a. niemanden mehr ins Land zu lassen, und b. diejenigen, die hier sind, so bald wie möglich und unter jedem greifbaren Vorwand wieder loszuwerden.


Diese "Intention" wird am Ende der Kompromiss sein, um alle gleichermaßen ruhig zu stellen, was ja in der Hinsicht in keinster Weise als Stimmungsmache qualifiziert werden kann. Wenn man bedenkt, das laut mehreren Gesetzen, hier 99% gar nicht sein dürften. In dem Sinne sind Abschiebungen von kriminellen "Migranten" das Mindeste, auch um Verallgemeinerungen/Pauschalisierungen zuvor zu kommen. Wenn man das nichtmal so sehen will, wird es in einigen Jahren defintiv die AfD Variante geben, bzw. die österreichische ÖVP/FPÖ Lösung.
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Re: Migranten-Kriminalität

Beitragvon CaptainJack » Mo 1. Jan 2018, 15:09

Boracay hat geschrieben:(01 Jan 2018, 15:02)

Ja, da alle Wolgadeutschen als Deutsche gelten wird es sich dabei meist um muselmanische Tschetschen handeln. Schlimmer als alle Libanesen-Clans zusammen.
So ist es! Wieder mal ein gewaltiges Eigentor der Islam-Fangruppe.
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zollagent
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Re: Migranten-Kriminalität

Beitragvon zollagent » Mo 1. Jan 2018, 15:12

Humelix33 hat geschrieben:(01 Jan 2018, 15:09)

Diese "Intention" wird am Ende der Kompromiss sein, um alle gleichermaßen ruhig zu stellen, was ja in der Hinsicht in keinster Weise als Stimmungsmache qualifiziert werden kann. Wenn man bedenkt, das laut mehreren Gesetzen, hier 99% gar nicht sein dürften. In dem Sinne sind Abschiebungen von kriminellen "Migranten" das Mindeste, auch um Verallgemeinerungen/Pauschalisierungen zuvor zu kommen. Wenn man das nichtmal so sehen will, wird es in einigen Jahren defintiv die AfD Variante geben, bzw. die österreichische ÖVP/FPÖ Lösung.

Diese 99% hast du deiner Phantasie oder auch den Anweisungen der Vorbeter der rechten Szene entnommen. Die richtigen Zahlen sehen anders aus. Für stramme Rechte sind sie natürlich richtig. Nur kollidiert deren Auffassung halt mit unserer Rechtsordnung.
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Re: Migranten-Kriminalität

Beitragvon PeterK » Mo 1. Jan 2018, 15:15

Julian hat geschrieben:(01 Jan 2018, 14:46)
Ebensowenig verstößt es gegen das Gesetz, wenn man kriminelle Ausländer ausweist, abschiebt oder zumindest, falls eine Abschiebung nicht möglich sein sollte, in Lagern interniert.

Was ist mit "Lagern" gemeint? Und wie lange könnte/dürfte man kriminelle Ausländer dem Gesetz nach in "Lagern internieren"? Fragen über Fragen :?: .
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Re: Migranten-Kriminalität

Beitragvon H2O » Mo 1. Jan 2018, 15:20

PeterK hat geschrieben:(01 Jan 2018, 14:54)

Herzlichen Dank.


Mir geht's um "gleiches Recht für alle (Ausländer)". Weitere Beispiele wären vielleicht straffällige Italiener, Russen oder Chinesen. Dürften die "gehen" oder müssten sie mit Strafen nach dem StGB rechnen? Ich denke, die Absurdität der Forderung aus der blaunen Ecke ist offensichtlich.


Ist schon klar! Natürlich geht der Rausschmiß erst nach verbüßter Strafe. Bislang war das Strafmaß dazu doch >3 Jahre. Wollte man ändern, weil Richter anfingen, an diesem Strafmaß herum zu sägen... schlechte Jugend und so.

Aber zum Aufreger wird die Sache doch, wenn prozentual ganz erheblich mehr Straftaten in einer Altersgruppe von bestimmten Ausländern aus gehen. Das Wort "Nafri" hat es ja zu einigem Bekanntheitsgrad gebracht. Sicher muß die Rechtsstaatlichkeit gewahrt werden... aber dann beginnt doch das Nachdenken, wie wir diese unangenehme Kundschaft wieder los werden! Davon lebt die öffentliche Diskussion. Gar nicht erst ins Land lassen!
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Re: Migranten-Kriminalität

Beitragvon Julian » Mo 1. Jan 2018, 15:23

odiug hat geschrieben:(01 Jan 2018, 15:00)

Das Wahlrecht ist an die Staatsbürgerschaft gebunden.
Ein Diebstahl oder eine Körperverletzung aber nicht.
Abgesehen davon ... in Lager interniert :?:
Nach abbüßen der Strafe :?:
Also doch eine Art der doppelten Bestrafung.
Jetzt erklär mir mal, wie sich das mit deinem Verständnis von Rechtsstaatlichkeit deckt.
Weil mit meinem deckt es sich nicht.


Der Aufenthaltsstatus hängt auch mit der Staatsbürgerschaft zusammen; wenn du die deutsche Staatsbürgerschaft hast, kannst du dich immer in Deutschland aufhalten und wirst nicht ausgewiesen. Ein Ausländer dagegen kann ausgewiesen werden. Dies ist nicht als Strafe zu sehen, genausowenig wie die Internierung in Lagern, sondern einfach eine intelligente Regelung des Aufenthaltsrechtes von Ausländern im deutschen nationalen Interesse.
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Re: Migranten-Kriminalität

Beitragvon odiug » Mo 1. Jan 2018, 15:24

Boracay hat geschrieben:(01 Jan 2018, 15:02)

Ja, da alle Wolgadeutschen als Deutsche gelten wird es sich dabei meist um muselmanische Tschetschen handeln. Schlimmer als alle Libanesen-Clans zusammen.

Das ist doch mal wieder ein schönes Beispiel für konstruierte Realität :p
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Re: Migranten-Kriminalität

Beitragvon Julian » Mo 1. Jan 2018, 15:26

PeterK hat geschrieben:(01 Jan 2018, 15:15)

Was ist mit "Lagern" gemeint? Und wie lange könnte/dürfte man kriminelle Ausländer dem Gesetz nach in "Lagern internieren"? Fragen über Fragen :?: .


Na, bis zu ihrer Ausreise. Denen würde vermutlich trotz Abwesenheit von Papieren schnell einfallen, aus welchem Land sie kommen - und sie würden wohl freiwillig ausreisen. Und mit den Herkunftsländern kann man, wie oben angegeben, verhandeln (Daumenschrauben + Bimbes). Macht aber alles nur Sinn, wenn die Bundespolizei endlich unsere Grenzen schützen darf, sonst führt das ja nur zu einem Drehtüreffekt.
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Re: Migranten-Kriminalität

Beitragvon odiug » Mo 1. Jan 2018, 15:31

Julian hat geschrieben:(01 Jan 2018, 15:23)

Der Aufenthaltsstatus hängt auch mit der Staatsbürgerschaft zusammen; wenn du die deutsche Staatsbürgerschaft hast, kannst du dich immer in Deutschland aufhalten und wirst nicht ausgewiesen. Ein Ausländer dagegen kann ausgewiesen werden. Dies ist nicht als Strafe zu sehen, genausowenig wie die Internierung in Lagern, sondern einfach eine intelligente Regelung des Aufenthaltsrechtes von Ausländern im deutschen nationalen Interesse.

Ja ... er kann ausgewiesen werden, wenn sein Aufenthaltsstatus abgelaufen ist.
Aber den Aufenthaltsstatus einem Ausländer zu entziehen wegen einer Straftat, als zusätzliche Maßnahme ist eine doppelte Bestrafung und das wiederum deckt sich nicht mit den Grundsätzen eines Rechtsstaats.
eine andere Frage wäre natürlich, wenn man im Rahmen eines Einwanderungsrechts Probefristen einführt.
Aber dazu bedürfte es eines Einwanderungsrechts und das wiederum betrifft Flüchtlinge und Asylbewerber nicht.
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Re: Migranten-Kriminalität

Beitragvon JJazzGold » Mo 1. Jan 2018, 15:34

H2O hat geschrieben:(01 Jan 2018, 15:20)

Ist schon klar! Natürlich geht der Rausschmiß erst nach verbüßter Strafe. Bislang war das Strafmaß dazu doch >3 Jahre. Wollte man ändern, weil Richter anfingen, an diesem Strafmaß herum zu sägen... schlechte Jugend und so.

Aber zum Aufreger wird die Sache doch, wenn prozentual ganz erheblich mehr Straftaten in einer Altersgruppe von bestimmten Ausländern aus gehen. Das Wort "Nafri" hat es ja zu einigem Bekanntheitsgrad gebracht. Sicher muß die Rechtsstaatlichkeit gewahrt werden... aber dann beginnt doch das Nachdenken, wie wir diese unangenehme Kundschaft wieder los werden! Davon lebt die öffentliche Diskussion. Gar nicht erst ins Land lassen!


Wäre “gar nicht erst reinlassen“, nicht eine Vorverurteilung?
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Re: Migranten-Kriminalität

Beitragvon PeterK » Mo 1. Jan 2018, 15:39

H2O hat geschrieben:(01 Jan 2018, 15:20)
Gar nicht erst ins Land lassen!

Wen? Den Russen, die Chinesin, den Algerier oder die Kanadierin? Oder alle?

Edit: @JJazzGold war schneller :).
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Re: Migranten-Kriminalität

Beitragvon PeterK » Mo 1. Jan 2018, 15:51

Ich versuche mal Deinen "Denkansatz" zusammenzufassen, um zu verstehen, was Du Dir so vorstellst:

- Kriminelle Ausländer werden (angeblich gesetzeskonform) in Lagern interniert, bis sie sich ihres Herkunftlandes erinnern.
- Dann schmiert man zur Not die Behörden im (sicheren oder unsicheren) Herkunftsland, damit sie die kriminellen Ausländer wieder einreisen lassen.
- Und dann stellen wir ganz doll viele Bundespolizisten an die Grenzen Deutschlands, damit die kriminellen Ausländer nicht wieder reinkommen (und behindern damit den schnellen Warenverkehr etc. etc.).

Das entnehme ich zumindest Deinen "Beiträgen":
Julian hat geschrieben:(01 Jan 2018, 14:46)
Ebensowenig verstößt es gegen das Gesetz, wenn man kriminelle Ausländer ausweist, abschiebt oder zumindest, falls eine Abschiebung nicht möglich sein sollte, in Lagern interniert.
Julian hat geschrieben:(01 Jan 2018, 15:26)
Na, bis zu ihrer Ausreise. Denen würde vermutlich trotz Abwesenheit von Papieren schnell einfallen, aus welchem Land sie kommen - und sie würden wohl freiwillig ausreisen.
Julian hat geschrieben:(01 Jan 2018, 14:46)
Zur Not müssen eben in Marokko die Verantwortlichen geschmiert werden ...
Macht aber alles nur Sinn, wenn die Bundespolizei endlich unsere Grenzen schützen darf, sonst führt das ja nur zu einem Drehtüreffekt.

Soweit korrekt?
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Re: Migranten-Kriminalität

Beitragvon zollagent » Mo 1. Jan 2018, 16:01

Boracay hat geschrieben:(01 Jan 2018, 12:43)

Also ich bin ein echter pöser Rechter.

Ich will aber massive Einwanderung nach Deutschland.

Nur eben keine Afrikaner, Araber (die ungebildesten Menschen der Welt) Afghanen oder Pakis, sondern gut qualifizierte Fachkräfte.

Aber auch bei Fachkräften muss gelten: Eine Straftat und man darf gehen. ALGII und man darf gehen.

Wir sind hier doch nicht der Zahlmeister der Welt.

Und was, wenn diese Menschen nicht als Einwanderer, sondern als Kriegs- oder Politflüchtlinge kommen? Was ja derzeit wohl auch der Regelfall ist. Dann kannst du deine schönen "Einwanderungsbestimmungen" schlicht in die Tonne kloppen, weil sie nicht greifen.
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Re: Migranten-Kriminalität

Beitragvon zollagent » Mo 1. Jan 2018, 16:03

think twice hat geschrieben:(01 Jan 2018, 11:52)

Same procedure as last year. ;)

Same procedure as every year! :D
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Re: Migranten-Kriminalität

Beitragvon zollagent » Mo 1. Jan 2018, 16:08

Julian hat geschrieben:(01 Jan 2018, 14:46)

Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich, sie haben aber dennoch unterschiedliche Rechte. Ist das so schwer zu verstehen? Warum wohl dürfen Syrer in Deutschland nicht wählen? Verstößt das nicht gegen die Gleichheit vor dem Gesetz? Natürlich nicht!

Ebensowenig verstößt es gegen das Gesetz, wenn man kriminelle Ausländer ausweist, abschiebt oder zumindest, falls eine Abschiebung nicht möglich sein sollte, in Lagern interniert. Zum Gesamtpaket gehören natürlich auch Verhandlungen mit den Herkunftsländern, etwa die Drohung der Streichung von Wirtschaftshilfen, Handelsboykotte etc., um Länder wie Marokko zu zwingen, ihre Kriminellen und Islamisten zurückzunehmen. Zur Not müssen eben in Marokko die Verantwortlichen geschmiert werden, das ist immer noch zielführender als diesen Verbrechern freien Auslauf in Deutschland zu lassen.

Wäre bestimmt viel Stoff für eine Doktorarbeit, unseren strammen Rechten den Unterschied zwischen Grund- und staaatsbürgerlichen Rechten deutlich zu machen. Dabei werden wohl weniger juristische Kenntnisse gebraucht als vielmehr pädagogische. :D
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Re: Migranten-Kriminalität

Beitragvon zollagent » Mo 1. Jan 2018, 16:10

Boracay hat geschrieben:(01 Jan 2018, 14:59)

Die Realität sieht eher so aus: die ersten 50 Delikte passiert überhaupt nichts, dann gibt es 20x Bewährung und dann stellt man fest das man nicht abschieben kann weil Tunesier oder Marokkaner (das sind natürlich Bürgerkriegsländer) und der Typ vergewaltigt und prügelt munter weiter.

Nach deiner Logik dürfte es Nafris oder andere Intensivstraftäter (nahezu alles Migranten) ja gar nicht geben??

Ich habe dir doch schon 10.000 mal gesagt, daß du nicht so schamlos übertreiben sollst. :D
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Re: Migranten-Kriminalität

Beitragvon zollagent » Mo 1. Jan 2018, 16:13

Julian hat geschrieben:(01 Jan 2018, 15:23)

Der Aufenthaltsstatus hängt auch mit der Staatsbürgerschaft zusammen; wenn du die deutsche Staatsbürgerschaft hast, kannst du dich immer in Deutschland aufhalten und wirst nicht ausgewiesen. Ein Ausländer dagegen kann ausgewiesen werden. Dies ist nicht als Strafe zu sehen, genausowenig wie die Internierung in Lagern, sondern einfach eine intelligente Regelung des Aufenthaltsrechtes von Ausländern im deutschen nationalen Interesse.

Weißt du, es gab mal einen schlauen Müller, der dem alten Fritz auf sein Begehren sagte, das wäre alles möglich, wenn es das Berliner Kammergericht nicht gäbe. Ins aktuell Deutsche übersetzt heißt es, daß Willkürmaßnahmen in einem Rechtsstaat schlichtweg von der Rechtsprechung unterbunden werden müßten. Und auch würden. ;)
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Re: Migranten-Kriminalität

Beitragvon H2O » Mo 1. Jan 2018, 16:15

PeterK hat geschrieben:(01 Jan 2018, 15:39)

Wen? Den Russen, die Chinesin, den Algerier oder die Kanadierin? Oder alle?

Edit: @JJazzGold war schneller :).


Na jeden Reisenden ohne EU-Visum / Einreiseerlaubnis abweisen. Was soll das denn?
Die große Ausnahme sind Bürger aus dem Schengenraum (Personalausweis reicht) und Bürger aus Staaten, mit denen Deutschland Visafreiheit vereinbart hat (Reisepaß reicht).

Wir haben uns hier wirklich in eine Einreiseorgie hinein gewurstelt, die völlig unsere grundlegenden Sicherheitsinteressen beiseite schiebt.
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Re: Migranten-Kriminalität

Beitragvon zollagent » Mo 1. Jan 2018, 16:16

odiug hat geschrieben:(01 Jan 2018, 15:31)

Ja ... er kann ausgewiesen werden, wenn sein Aufenthaltsstatus abgelaufen ist.
Aber den Aufenthaltsstatus einem Ausländer zu entziehen wegen einer Straftat, als zusätzliche Maßnahme ist eine doppelte Bestrafung und das wiederum deckt sich nicht mit den Grundsätzen eines Rechtsstaats.
eine andere Frage wäre natürlich, wenn man im Rahmen eines Einwanderungsrechts Probefristen einführt.
Aber dazu bedürfte es eines Einwanderungsrechts und das wiederum betrifft Flüchtlinge und Asylbewerber nicht.

...und wäre deshalb für Leute mit Julians Einstellung schlicht unbrauchbar.
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CaptainJack

Re: Migranten-Kriminalität

Beitragvon CaptainJack » Mo 1. Jan 2018, 16:22

PeterK hat geschrieben:(01 Jan 2018, 15:51)

Ich versuche mal Deinen "Denkansatz" zusammenzufassen, um zu verstehen, was Du Dir so vorstellst:

- Kriminelle Ausländer werden (angeblich gesetzeskonform) in Lagern interniert, bis sie sich ihres Herkunftlandes erinnern.
- Dann schmiert man zur Not die Behörden im (sicheren oder unsicheren) Herkunftsland, damit sie die kriminellen Ausländer wieder einreisen lassen.
- Und dann stellen wir ganz doll viele Bundespolizisten an die Grenzen Deutschlands, damit die kriminellen Ausländer nicht wieder reinkommen (und behindern damit den schnellen Warenverkehr etc. etc.).

Das entnehme ich zumindest Deinen "Beiträgen":

Soweit korrekt?

Ich antworte mal. Über allem steht i.d.R. nicht reinlassen. Überprüfung außen gelagert, Abschiebung endlich derjenigen, die schon lange abgeschoben werden müssen, dann Konsolidierung und die reinlassen, die wirklich verfolgt werden bzw. die wir wollen .... dann durchatmen! Es ist alles viel zu viel und grenzt am sozialen Zerwürfnis.
Allerdings ein Wunschtraum. :(

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