Migranten-Kriminalität

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jack000
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Re: Migranten-Kriminalität

Beitragvon jack000 » Mi 4. Okt 2017, 22:08

Duck2 hat geschrieben:(04 Oct 2017, 22:48)Ganz klare Sache: Brillenträger abschieben!

Genau das war die Kernaussage meines Beitrags!
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Re: Migranten-Kriminalität

Beitragvon Watchful_Eye » Mi 4. Okt 2017, 23:17

jack000 hat geschrieben:(04 Oct 2017, 18:52)

Nein, sogar in dem Comic-Heft alias BKA-Bericht 2015 wurden die unterschiedlichen Kriminalitätsquoten veröffentlicht.
=> Allerdings verglichen nur mit den Gruppen insgesamt und somit wertlos, weil keine Aussage getroffen werden kann da kein Vergleich mit denjenigen stattfindet und somit kann man daraus nicht ablesen ob es ein Problem gibt oder nicht.

Suchst du sowas?

Grafik:
https://www.tichyseinblick.de/wp-conten ... 4x1117.png
Artikel:
https://www.tichyseinblick.de/gastbeitr ... utschland/

Kleine Quellenkritik vorab, das Magazin "Tichys Einblick" steht politisch ziemlich weit rechts. Die Methodik wurde allerdings im Artikel erklärt und die Zahlen erscheinen mir im Hinblick darauf plausibel. Die Schlüsse, die aus den Zahlen gezogen werden, muss man aber deshalb natürlich nicht teilen.

Edit: Bevor mir hier jemand Hetze unterstellt. Auch wenn diese Zahlen vermutlich korrekt berechnet sind, muss man sie selbstverständlich trotzdem noch kritisch interpretieren. Auf einige dieser Kritiken geht der Artikel ein (ob zufriedenstellend, lasse ich offen). Also bitte nicht hauen, ich liefere nur Zahlen für das, was jack meinem Verständnis nach wissen wollte.
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Re: Migranten-Kriminalität

Beitragvon jack000 » Mi 4. Okt 2017, 23:28


Nee, kannte ich ja schon und habe ich hier m.E. auch schon mal veröffentlicht. Vielen Dank aber für deine Quellen!

Kleine Quellenkritik vorab, das Magazin "Tichys Einblick" steht politisch ziemlich weit rechts. Die Methodik wurde allerdings im Artikel erklärt und die Zahlen erscheinen mir im Hinblick darauf plausibel.

Das sehe ich genau so!

Die Schlüsse, die aus den Zahlen gezogen werden, muss man aber deshalb natürlich nicht teilen.

Natürlich nicht, da gibt es Interpretationspielraum ...
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Re: Migranten-Kriminalität

Beitragvon Wutbürger » Do 5. Okt 2017, 11:07

Watchful_Eye hat geschrieben:(05 Oct 2017, 00:17)

Suchst du sowas?

Grafik:
https://www.tichyseinblick.de/wp-conten ... 4x1117.png
Artikel:
https://www.tichyseinblick.de/gastbeitr ... utschland/

Kleine Quellenkritik vorab, das Magazin "Tichys Einblick" steht politisch ziemlich weit rechts. Die Methodik wurde allerdings im Artikel erklärt und die Zahlen erscheinen mir im Hinblick darauf plausibel. Die Schlüsse, die aus den Zahlen gezogen werden, muss man aber deshalb natürlich nicht teilen.

Edit: Bevor mir hier jemand Hetze unterstellt. Auch wenn diese Zahlen vermutlich korrekt berechnet sind, muss man sie selbstverständlich trotzdem noch kritisch interpretieren. Auf einige dieser Kritiken geht der Artikel ein (ob zufriedenstellend, lasse ich offen). Also bitte nicht hauen, ich liefere nur Zahlen für das, was jack meinem Verständnis nach wissen wollte.


Nach der Liste ist es aber schon auffällig, wie hoch der Anteil von Schwarzafrikanern ist, der prozentual heraussticht. Zumindest in dieser Aufstellung.
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relativ
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Re: Migranten-Kriminalität

Beitragvon relativ » Do 5. Okt 2017, 12:00

Da der thread wächst die Migrantenkriminalität verschwunden ist, setze ich meine Antwort an Wutbürger hier rein. ich denke dies passt .


Wutbürger hat geschrieben:(04 Oct 2017, 18:22)

Die Zuwanderung und Integration Hunderttausender Flüchtlinge und Migranten
Stand der Dinge ist ja mal, dass hunderttausende Migranten eben nicht integriert sind. Und falls sie es werden,- wird dieser Prozess Jahre dauern. Das ist ein Grund, warum Deutsche weitere Einwanderungen ablehnen.

Ich bezweifle mal ganz stark, daß dies für unsere neuen Wutbürger der ausschlaggebende Grund ist.

...so vielen wie in keinem anderen der 23 Teilnehmer-Länder der Studie
Kein anderes Land dieser Studie hat auch nur annähernd so viele Migranten aufgenommen wie Deutschland.
Ja diese Schieflage in Europa macht viele wütend.

Kann aus der Tatsache, dass sich inzwischen jeder Fünfte gegen weitere Zuwanderung ausspricht, ein Anstieg von Fremdenfeindlichkeit gelesen werden...
Wenn man das möchte, kann man das genau so interpretieren.
Ich glaube die Frendenfeindlichkeit ist nur sichtbar gestiegen, latend war sie bei denen, wo sie jetzt sichtbar wird, immer da.

Oder man kann das ganze auch mal anders herum aufzäumen? Setzt man voraus, dass es ein zu viel Fremdes gibt (über Grenzen dieses zu viels, ließe sich streiten), ist es doch legitim, den Strom der Anderen eindämmen zu wollen. In Deutschland wird das aber gleichgesetzt mit: Nazidenken
Schaut man in die Länder, aus denen die Migranten stammen, ist jede in Deutschland geäußerte Aussage fast schon Kindergeburtstag. Denn diese Länder grenzen andere nicht nur mit Worten aus...

In jeden Land gibt es solche xenophoben Strömungen, die je nach eigener Lage und Lage des Staates , mehr oder weniger sichtbar werden.

Attentate...
... verübt von immer der gleichen Glaubensrichtung (und die Gewalttaten haben nichts mit dem Islam zu tun, ich weiß!) tragen natürlich nicht zu einem Vertrauen in die Neuankömmlinge bei.

Richtig, dies verstärkt die sowieso schon xenophobe Grundhaltung.

Lässt sich Fremdenfeindlichkeit durch spekulative und Fehlmeldungen in Medien und Foren tatsächlich erhöhen?
Das glaube ich schon.
Definitiv, weil Xenophobe nach meiner Erfahrung ziemlich einseitig Informieren und eher dazu neigen, jenes zu glauben was ihrer Neigung entspricht, bzw. das was sie hören/ lesen wollen entspricht.

Wer liest gerne von Migranten, die Anschläge durchführen (obwohl sie doch dankbar sei sollten, nicht mehr verfolgt zu werden), oder von straffälligen Migranten (Drogen, Gewalt, Diebstahl). Hilfreich ist das sicher nicht. Man sollte nur aufpassen, woher man seine Infos bezieht. EIne Menge fake news sind unterwegs.
Aber es gibt eben auch unzählige Nachrichten, die der Wahrheit entsprechen. Und der Deutsche fragt sich sicher nicht zu unrecht, brauchen wir diese Arschlöcher hier? Sollen wir noch weitere (potentielle) hereinlassen? Schließlich haben wir schon genug eigene Arschlöcher (Deutsche und Migranten) in Deutschland.
Wenn man sich die Frage stellt brauchen wir diese Arschlöscher reicht dies völlig, sobald man die Arschlöcher nach Nation/Volk und Glauben einteilt wird es schon wieder komisch. Wie man Zuzug steuert, oder begrenzt, ist eine davon loszulösende Frage.

Bieten solche Meldungen, insbesondere Erstmeldungen, an sich nicht bereits das Angebot fremdenfeindliche Kommentare "an den Mann" zu bringen, aus welcher Intention auch immer?

Solange die Letter und Headlines von sogenannter "normaler" Migrantenkriminalität, größer sind als die der "normalen" Kriminalität der Anderen, solange wird es auch vermehrt fremdenfeindliche Kommentare geben.

Aber sollte man die Berichterstattung einstellen? Das kann ja wohl keine Alternative sein. Wenn es unter den hundettausenden Migranten viele gibt, die diese Schlagzeilen produzieren, dann - so leid es mir tut - müssen die anderen (rechtschaffenen) Migranten darunter (zu Unrecht) leiden. So ist das eben. Lebten wir in einer perfekten Welt, wäre das anders. Dann gäbe es aber auch keine Flüchtlinge und im Fernsehen gäbe es keine Werbung...

Tja es kommt eben drauf an wie jeder einzelne mit solchen Meldungen umgeht, berichterstattung einstellen ist keine Lösung richtig, aber es wird ja auch nicht tagtäglich von deutcher, russischer, oder sonst einer Kriminalität berichtet, sondern hauptsächlich von der mit muslimischen Background.
Da kann schon mal der irrige Verdacht aufkommen, daß es sich hier um verschieden zu bewertende Delikte handelt, was es aber nicht tut.


Deutschland trägt auch noch schwer an seiner Schuld. Die Gräuel der Nationalsozialisten werden nicht vergessen, und dürfen es auch nie werden.

Nein, tut es nicht und geht es im Vergleich zu anderen Protagonisten im 2 Weltkrieg blendend. Deutschland erinnert sich nur und dies ist auch gut so.

Und doch fühle ich mich nicht verantwortlich für Dinge, die Menschen getan haben, die heute alle tot sind. Trotzdem bekommen wir das immer wieder aufs Brot geschmiert. Damit müssen wir Deutschen auch umgehen.

Damit kann man vorzüglich umgehen, wenn man sich einfach bewusst ist, daß es eben diese Verbrechen im deutschen Namen gab, aber eben nicht in seinem eigenen Namen.
Nicht umsonst hat der neue Europahitler Erdogan uns immer wieder Nazimethoden vorgeworfen. (Übrigens ist Hitler, genau wie Erdogan, mit einer Wahl an die Macht gekommen. Hoffentlich müssen wir uns später nicht einem ähnlichen Vorwurf stellen.... warum hat man im Fall Erdogan nichts getan... Aber das ist ein anderes Thema.
Also mich juckt es überhaupt nicht, wenn so ein Typ sowas sagt, es nervt höchstens. Was anderes wäre es z.B. wenn es z.B. ein Macron, oder ein US Präsident sagen würde.
Naja spätestens, wenn Erdogan die nächsten Wahlen aussetzt, oder manipuliert werden wir es wissen.

Ich weiß, da hab ich verglichen, was nicht zu vergleichen war, sorry... kommt, holt die Moralkeule raus...
Ne was soll man da rausholen, der Habitus der Machtmenschen, die ähnlich ticken, ist auch ähnlich, dies gilt wohl für fast alle Diktratoren und autoritäre Führer. Wenn Erdogan erstmal so viel Dreck am stecken hat, daß er Wahlen und die daraus resultierende Überprüfung seiner Machtjahre nicht mehr zulassen kann, ohne selber abzuschmieren, wir er, bzw. versucht er ein Alleinherrscher zu werden, da bin ich mir zu fast 100% sicher.
Das Banale braucht man nicht zu schälen.
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Re: Migranten-Kriminalität

Beitragvon ThorsHamar » Do 5. Okt 2017, 12:05

relativ hat geschrieben:(05 Oct 2017, 13:00)

Ja diese Schieflage in Europa macht viele wütend. ...


.... und dabei könnte man diese "Schieflage" sofort korrigieren....
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Re: Migranten-Kriminalität

Beitragvon Flaschengeist » Do 5. Okt 2017, 12:09

ThorsHamar hat geschrieben:(05 Oct 2017, 13:05)

.... und dabei könnte man diese "Schieflage" sofort korrigieren....



Und wie stellen Sie sich das vor?
„Nur in Deutschland wird mir vorgeworfen, ich wäre deutschfreundlich“ :)

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Re: Migranten-Kriminalität

Beitragvon Wutbürger » Do 5. Okt 2017, 12:12

Flaschengeist hat geschrieben:(05 Oct 2017, 13:09)

Und wie stellen Sie sich das vor?



Vielleicht mal - nur ein absurder Gedanke - an seine eigenen Interessen denken.
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Re: Migranten-Kriminalität

Beitragvon ThorsHamar » Do 5. Okt 2017, 12:16

Flaschengeist hat geschrieben:(05 Oct 2017, 13:09)

Und wie stellen Sie sich das vor?


ganz einfach: ab sofort EU-weit Alimentierung nach EU Standard, nicht nach deutschem oder schwedischem.
Dazu einfach den Durchschnitt errechnen.
Ab sofort würden wir alle nur noch Flüchtlingen helfen und nicht ein ökonomisches Konzept von Gesellschaftsfremden finanzieren.
Im Zuge dessen würden Stränge wie dieser hier ganz sicher wegen Mangels an Material unnötig werden ...
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Re: Migranten-Kriminalität

Beitragvon Flaschengeist » Do 5. Okt 2017, 12:26

ThorsHamar hat geschrieben:(05 Oct 2017, 13:16)

ganz einfach: ab sofort EU-weit Alimentierung nach EU Standard, nicht nach deutschem oder schwedischem.
Dazu einfach den Durchschnitt errechnen.
Ab sofort würden wir alle nur noch Flüchtlingen helfen und nicht ein ökonomisches Konzept von Gesellschaftsfremden finanzieren.
Im Zuge dessen würden Stränge wie dieser hier ganz sicher wegen Mangels an Material unnötig werden ...



Das Bundesverfassungsgericht hat festgestellt, daß Asylanten ungefähr die gleichen Ansprüche haben wie H4 Bezieher.
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Re: Migranten-Kriminalität

Beitragvon Wutbürger » Do 5. Okt 2017, 12:27

relativ hat geschrieben:(05 Oct 2017, 13:00)

Wutbürger hat geschrieben:
(04 Oct 2017, 18:22)

Die Zuwanderung und Integration Hunderttausender Flüchtlinge und Migranten
Stand der Dinge ist ja mal, dass hunderttausende Migranten eben nicht integriert sind. Und falls sie es werden,- wird dieser Prozess Jahre dauern. Das ist ein Grund, warum Deutsche weitere Einwanderungen ablehnen.


Ich bezweifle mal ganz stark, daß dies für unsere neuen Wutbürger der ausschlaggebende Grund ist.



Was unterstellst du da genau?
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Re: Migranten-Kriminalität

Beitragvon Wutbürger » Do 5. Okt 2017, 12:30

Flaschengeist hat geschrieben:(05 Oct 2017, 13:26)

Das Bundesverfassungsgericht hat festgestellt, daß Asylanten ungefähr die gleichen Ansprüche haben wie H4 Bezieher.



Das ist vielleicht genau der Punkt. Gibt es hier - im Vergleich zu anderen EU Staaten - mehr Leistungen, konzentrieren sich Flüchtende darauf, nach Deutschland zu kommen.
Oder glaubst du wirklich, ein Flüchtling kommt, weil sie Angela Merkel so nett finden? In der global-medialen Welt weiß jeder Flüchtende, wo es am meisten Geld gibt.
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Re: Migranten-Kriminalität

Beitragvon Flaschengeist » Do 5. Okt 2017, 12:39

Wutbürger hat geschrieben:(05 Oct 2017, 13:30)

Das ist vielleicht genau der Punkt. Gibt es hier - im Vergleich zu anderen EU Staaten - mehr Leistungen, konzentrieren sich Flüchtende darauf, nach Deutschland zu kommen.
Oder glaubst du wirklich, ein Flüchtling kommt, weil sie Angela Merkel so nett finden? In der global-medialen Welt weiß jeder Flüchtende, wo es am meisten Geld gibt.





Als "Flüchtling" würde ich es genau so machen. :)
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Re: Migranten-Kriminalität

Beitragvon Wutbürger » Do 5. Okt 2017, 12:50

Flaschengeist hat geschrieben:(05 Oct 2017, 13:39)



Als "Flüchtling" würde ich es genau so machen. :)



Natürlich, ich auch.
Die Intention eines Flüchtlings kann ich nachvollziehen. Wer das nicht kann, ist kernbehindert.
Aber, die Flüchtlinge schauen, dass sie das maximale aus der Situation herausholen können (wie gesagt, absolut nachvollziehbar!), ergo- go germany. Das bedeutet aber im Umkehrschluss nicht, dass die Deutschen das verpflichtend abfeiern und direkt, freudestahlend das Portemonnaie zücken müssen. Ich finde es legitim, wenn ein Staat auch an sich denkt.
Und zu dem Youtube Filmchen: Ich finde es völlig in Ordnung, dass Polen nach dem Willen des Volkes entscheidet. Denn wem ist eine Regierung denn Verpflichtet? Seinen Bürgern? Hm... jau!
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Re: Migranten-Kriminalität

Beitragvon Mahmoud » Do 5. Okt 2017, 12:52

schokoschendrezki hat geschrieben:(18 Sep 2017, 21:00)

Ich möchte nur mal wissen, was mit dem Argumentations-Hin-und-Her eigentlich jeweils bezweckt wird: Nachzuweisen, dass Angehörige irgendeiner sozialen Gruppe tendenziell krimineller veranlagt sind als Angehörige einer anderen Gruppe oder vielleicht doch etwa: Lösungen für ein soziologisches Problem zu finden, die aber nicht (wie eine generelle Ausweisung von Ausländern) nur eben ein (weltweit betrachtet) neues soziologisches Problem verursachen.

...


Ich möchte mal wissen, was diese relativierende Aussage soll. Es darf wohl mittlerweile als bewiesen gelten, daß Zuwanderer relativ zu ihrem Bevölkerungsanteil deutlich häufiger kriminell werden als Deutsche. Beweisende Statistiken gibt es in diesem Faden genug...

Was also gibt es da zu relativieren? Warum sollten wir uns als Deutsche diese A.....löcher ins Land holen? Und warum sollen wir Diese mit unseren Steuergeldern therapieren?
Was haben wir davon? Ausser einer Bestätigung dafür, wie toll und moralisch überlegen wir doch sind, was für Einige offensichtlich ausreicht.....
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Re: Migranten-Kriminalität

Beitragvon ThorsHamar » Do 5. Okt 2017, 13:08

Flaschengeist hat geschrieben:(05 Oct 2017, 13:26)

Das Bundesverfassungsgericht hat festgestellt, daß Asylanten ungefähr die gleichen Ansprüche haben wie H4 Bezieher.


Ja, und das ist imho schwer vermittelbar, wenn man bedenkt, dass Asylbewerber eigentlich um Hilfe wegen einer politischen Notlage bitten.
Das kollidiert in meinem Verständnis deutlich mit "Anspruch" !
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Re: Migranten-Kriminalität

Beitragvon relativ » Do 5. Okt 2017, 13:34

Wutbürger hat geschrieben:(05 Oct 2017, 13:27)

Was unterstellst du da genau?

Habe ich doch im Verlauf meiner Antwort mehrmals durchklingen lassen. Latente Fremdenfeindlichkeit.
Das Banale braucht man nicht zu schälen.
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Re: Migranten-Kriminalität

Beitragvon relativ » Do 5. Okt 2017, 13:36

ThorsHamar hat geschrieben:(05 Oct 2017, 13:05)

.... und dabei könnte man diese "Schieflage" sofort korrigieren....

Ja könnte man, wenn man sich auf etwas einigen könnte.
Sollte natürlich mit unseren GG vereinbar sein, sonst würde eine Lösung ja viel zu lange dauern.
Das Banale braucht man nicht zu schälen.
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Re: Migranten-Kriminalität

Beitragvon relativ » Do 5. Okt 2017, 13:38

Wutbürger hat geschrieben:(05 Oct 2017, 13:30)

Das ist vielleicht genau der Punkt. Gibt es hier - im Vergleich zu anderen EU Staaten - mehr Leistungen, konzentrieren sich Flüchtende darauf, nach Deutschland zu kommen.
Oder glaubst du wirklich, ein Flüchtling kommt, weil sie Angela Merkel so nett finden? In der global-medialen Welt weiß jeder Flüchtende, wo es am meisten Geld gibt.

Vielen Flüchtlingen ist die Familien und Verwandtschaftsnähe mind. genauso wichtig, wenn nicht sogar wichtiger, wie die örtliche Behandlung von Flüchtlingen.
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Re: Migranten-Kriminalität

Beitragvon jack000 » Do 5. Okt 2017, 14:20

relativ hat geschrieben:(05 Oct 2017, 14:38)

Vielen Flüchtlingen ist die Familien und Verwandtschaftsnähe mind. genauso wichtig, wenn nicht sogar wichtiger, wie die örtliche Behandlung von Flüchtlingen.

Wie viele Syrer haben denn vor 2015 in Deutschland gelebt? Die paar Leute können nicht so eine Verwandschaft in Syrien gehabt haben.
=> In der Hauptsache ist die Entscheidung danach gefällt worden dorthin zu gehen, wo die dümmsten Doofdeppen wohnen. Das einzige Land auf dem Planeten in dem es Bahnhofsklatscher und Teddybärenwerfer gibt.
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