Migranten-Kriminalität

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Re: Migranten-Kriminalität

Beitragvon ThorsHamar » Mo 20. Mär 2017, 14:34

Provokateur hat geschrieben:(20 Mar 2017, 14:29)

Bekannter von meinem Bruder hat in Peking den Sohn des dänischen Botschafters in einer Kneipe niedergeschlagen und saß dafür sechs Monate im Ausländergefängnis. Dort waren ansonsten nur Mongolen, die für Kleinigkeiten wie Schwarzfahren und Taschendiebstähle eingebuchtet waren.
Die hatten natürlich einen Heidenrespekt vor einem Deutschen, der erstens vier Köpfe größer war als die und zweitens für Körperverletzung saß.

Gibt es also alles. Ist nur die Frage, was es auch in die Presse schafft.


Dann sind in China Mongolen sowas wie Nordafrikaner hier?
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Re: Migranten-Kriminalität

Beitragvon Provokateur » Mo 20. Mär 2017, 14:36

ThorsHamar hat geschrieben:(20 Mar 2017, 14:34)

Dann sind in China Mongolen sowas wie Nordafrikaner hier?


Kannst du nicht vergleichen. Asien ist, was das angeht, eine ganz andere Welt.
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Re: Migranten-Kriminalität

Beitragvon Wasteland » Mo 20. Mär 2017, 14:45

ThorsHamar hat geschrieben:(20 Mar 2017, 14:34)

Dann sind in China Mongolen sowas wie Nordafrikaner hier?


Die Mongolei hat generell eine recht hohe Kriminalitätsrate (nicht in der Steppe, in Ulan-Bator, da wohnt die Hälfte aller Mongolen) und ja, allem was ich gehört habe zufolge prügelt sich der eine oder andere Mongole gerne.
Ein Freund von mir hat in China studiert und in seinem Wohnheim gab es einen Mongolen der ab und zu im Suff "Chinesen klatschen" gegangen ist.
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Re: Migranten-Kriminalität

Beitragvon ThorsHamar » Mo 20. Mär 2017, 14:47

Provokateur hat geschrieben:(20 Mar 2017, 14:36)

Kannst du nicht vergleichen. Asien ist, was das angeht, eine ganz andere Welt.


Aha, dann hast Du's doch verglichen und bist zu einem Ergebnis gekommen .... :cool:

"Ansonsten nur Mongolen" klingt so tendentiös wie hier Nafri ...
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Re: Migranten-Kriminalität

Beitragvon Provokateur » Mo 20. Mär 2017, 15:21

Wasteland hat geschrieben:(20 Mar 2017, 14:45)

Die Mongolei hat generell eine recht hohe Kriminalitätsrate (nicht in der Steppe, in Ulan-Bator, da wohnt die Hälfte aller Mongolen) und ja, allem was ich gehört habe zufolge prügelt sich der eine oder andere Mongole gerne.
Ein Freund von mir hat in China studiert und in seinem Wohnheim gab es einen Mongolen der ab und zu im Suff "Chinesen klatschen" gegangen ist.


Ich kann nur wiedergeben, was mein Bruder mir über seinen Bekannten berichtet hat. Der spricht jetzt wohl auch etwas mongolisch.
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Re: Migranten-Kriminalität

Beitragvon schokoschendrezki » Mo 20. Mär 2017, 15:37

Quatschki hat geschrieben:(20 Mar 2017, 14:16)

Mach doch mal Kriminalität von Deutschen im Ausland oder von Schweden im Ausland oder von Japanern im Ausland


Die Deutsche Bank war allein und nur im Jahr 2011 mit ihren Vertretungen und Filialen allein und nur in Russland an Schwarzgeldgeschäften im Gegenwert von etwa 10 Milliarden Dollar beteiligt (http://www.handelsblatt.com/unternehmen/banken-versicherungen/geldwaesche-skandal-deutsche-bank-kommt-in-russland-affaere-glimpflich-davon/19325438.html). Nimm als Wertwechsel eines durchschnittlichen Taschendiebstahls nur mal 100 Dollar an (sicher etwas zu hoch gegriffen, aber egal). Das bedeutet: Deutsche verübten nur in Russland und nur in einem einzigen Jahr nicht weniger als Einhundert Millionen Taschendiebstähle (wenn ich mich jetzt nicht verrechnet habe). Das dürfte den Langfingern in Barcelona oder Frankfurt schon Respekt abverlangen.
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Re: Migranten-Kriminalität

Beitragvon Wasteland » Mo 20. Mär 2017, 15:40

Provokateur hat geschrieben:(20 Mar 2017, 14:29)

Gibt es also alles. Ist nur die Frage, was es auch in die Presse schafft.


Angedeutet werden soll damit natürlich das bestimmte Völker krimineller sind als andere. Mal liegt es an der Kultur, dann an der Religion in anderen Fällen an der Hautfarbe (die meisten Schwarzen in den Ghettos der USA sind Christen & Amerikaner). Wie es halt gerade passt.

Schaut man sich die Entwicklung von (Gewalt-)kriminalität in Deutschland an, dann ist sie seit Beginn der Neuzeit (fast) kontinuierlich gesunken. Früher hatten wir teilweise erheblich höheren Mordraten als heute. Und das hat seine Gründe:

Nach Elias ist die (durchaus diskontinuierlich verlaufene) innergesellschaftliche Pazifizierung
primär durch zwei miteinander verschränkte Prozesse vorangetrieben worden: die
allmähliche Herausbildung eines staatlichen Gewalt- (und Steuer-)monopols sowie die
Expansion der Märkte und der industriellen Produktion. Eine durchgreifende Pazifizierung
konnte aber erst dadurch gelingen, dass das Gewaltmonopol in einer weiteren Stufe des
Staatsbildungsprozesses durch seine Bindung an nicht-disponibles Recht "domestiziert"
und im Zuge einer politischen Demokratisierung "legitimiert" wurde. Die Staatsbildungsprozesse
und die ökonomische Entwicklung führen dazu, dass sich die Handlungsketten der
individuellen und kollektiven Akteure zunehmend verlängern und miteinander verflechten.
Für die Individuen entsteht ein Zwang zur „Langsicht“, zur planvollen Lebensführung. Für
die einzelnen Personen ergibt sich aus diesen Prozessen eine erhöhte Notwendigkeit, ihr
Verhalten selbst zu kontrollieren, die eigenen Affekte zu beherrschen. Es vollzieht sich
eine allmähliche Transformation der Persönlichkeitsstrukturen, die Schritt für Schritt alle
sozialen Schichten erfasst und in deren Verlauf Fremdkontrolle zunehmend durch Selbstkontrolle
ergänzt und ersetzt wird.


Die Entwicklung der Gewaltkriminalität in der Bundesrepublik
Deutschland, England/Wales und Schweden in der zweiten Hälfte
des 20. Jahrhunderts

http://www3.soziologie.uni-halle.de/pub ... f/0401.pdf

Phänomene wie Ehrenmorde und Blutfehden wurden in Deutschland schon etwa im 16. Jahrhundert ausgelöscht, zum einen durch die zunehmende Urbanisierung und der damit zunehmenden Schwächung des Clanwesens und Familienbewusstseins, so wie die Entfaltung der Territorialherrschaft des Staates. Sprich: Gewaltverbrechen wurden zunehmend geahndet und die Justiz ging mehr und mehr in die Hände des Staates über.
Wie schädlich sich auswirkt wenn der Staat seinem Gewaltmonopol nicht mehr nachkommt oder nachkommen kann sieht man heutzutage in Chicago, wo die Aufklärungsrate für Morde gerade einmal bei 20% liegt (Im Vergleich, in Deutschland sind es 97,6%, in Brasilien sind es gerade mal 8%).
Kriminalitätsraten haben also weitgehend mit dem Vorhandensein eines intakten Staatswesens, einer Justiz inklusive Gewaltmonopols des Staates und einem erodierenden Kollektivismus zu tun.
Viele Verbrechensschwerpunkte der Welt zeichnen sich dadurch aus das all diese Faktoren abwesend sind, kulturübergreifend.
Bei der italienischen Mafia handelt es sich nicht ohne Grund um Clans aus Gebieten mit einer sehr schwachen Zentralgewalt. Die kommen in der Türkei nicht aus der bürgerlichen Mittelschicht in Istanbul oder Ankara, sondern es rückständigen Gebieten Anatoliens oder entlang der syrischen Grenze (Stichwort Mhallamiye), wo das Clanoberhaupt den Ton angibt und nicht der Bürgermeister. Auch bei den arabischen Familienclans ist es exakt dasselbe Phänomen. Die Hälfte aller Intensivtäter Berlins kommen aus einem sehr eng zu umreissenden Kreise dieser Clans. Das ist auch kein Phänomen irgendwelcher 08/15 Muslime, sondern vor allem das eines bestimmten Personenkreises innerhalb dieser Gruppe.
Deutschland und Zentraleuropa haben durch entscheidende Standortvorteile schon lange vor anderen Ländern eine Kultur starker Zentralgewalten entwickelt mit hohen Wohlstands- und niedrigen Armutsraten und einer funktionierenden Justiz. Als dies nicht der Fall war herrschte auch hier Mord und Totschlag auf täglicher Basis. "Früher war alles besser" ist komplett unausgegorener Quatsch.
In Japan kommen noch ein paar andere Aspekte hinzu. Japan hat zwar ein weit verzweigtes Organisiertes Verbrechen, aber dort hat sich durch die lange Isolation eine Sozialkontrolle etabliert, die an Selbstverstümmelung grenzt (und nebenbei zu massiven psychischen Problemen und hohen Selbstmordraten vieler Einwohner führt).
Zuletzt geändert von Wasteland am Mo 20. Mär 2017, 15:48, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Migranten-Kriminalität

Beitragvon Quatschki » Mo 20. Mär 2017, 15:47

schokoschendrezki hat geschrieben:(20 Mar 2017, 15:37)

Die Deutsche Bank war allein und nur im Jahr 2011 mit ihren Vertretungen und Filialen allein und nur in Russland an Schwarzgeldgeschäften im Gegenwert von etwa 10 Milliarden Dollar beteiligt (http://www.handelsblatt.com/unternehmen/banken-versicherungen/geldwaesche-skandal-deutsche-bank-kommt-in-russland-affaere-glimpflich-davon/19325438.html). Nimm als Wertwechsel eines durchschnittlichen Taschendiebstahls nur mal 100 Dollar an (sicher etwas zu hoch gegriffen, aber egal). Das bedeutet: Deutsche verübten nur in Russland und nur in einem einzigen Jahr nicht weniger als Einhundert Millionen Taschendiebstähle (wenn ich mich jetzt nicht verrechnet habe). Das dürfte den Langfingern in Barcelona oder Frankfurt schon Respekt abverlangen.

Die Deutsche Bank ist genauso deutsch wie die Dresdner Bank sächsisch war.
Das sind heimat- und gewissenlose Globalisierungstypen, also eure Leute!
Nie dürft ihr so tief sinken, von dem Kakao, durch den man euch zieht, auch noch zu trinken!
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Re: Migranten-Kriminalität

Beitragvon Wasteland » Mo 20. Mär 2017, 15:54

Provokateur hat geschrieben:(20 Mar 2017, 15:21)

Ich kann nur wiedergeben, was mein Bruder mir über seinen Bekannten berichtet hat. Der spricht jetzt wohl auch etwas mongolisch.


In der Mongolei gibt es heutzutage einen ausgeprägten Chinesen-Hass.

Musst dir mal das hier anschauen, skurril.

https://www.youtube.com/watch?v=5h7mjiYZHXk
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Re: Migranten-Kriminalität

Beitragvon Adam Smith » Mo 20. Mär 2017, 16:13

Provokateur hat geschrieben:(20 Mar 2017, 14:36)

Kannst du nicht vergleichen. Asien ist, was das angeht, eine ganz andere Welt.

Wobei die Chinesen mal eine Mauer gebaut haben.
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Re: Migranten-Kriminalität

Beitragvon Adam Smith » Mo 20. Mär 2017, 16:30

Wasteland hat geschrieben:(20 Mar 2017, 15:54)

In der Mongolei gibt es heutzutage einen ausgeprägten Chinesen-Hass.

Musst dir mal das hier anschauen, skurril.

https://www.youtube.com/watch?v=5h7mjiYZHXk

Der ist schon was älter. Die Mongolen haben ja auch schon mal China erobert.
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Re: Migranten-Kriminalität

Beitragvon CaptainJack » Mo 20. Mär 2017, 17:08

Adam Smith hat geschrieben:(20 Mar 2017, 16:30)

Der ist schon was älter. Die Mongolen haben ja auch schon mal China erobert.
Gehört wahrscheinlich in Flüchtlingskriminalität, aber der ist ja zu.
Unser Alltagsgeschehen wird immer romantischer
http://www.mdr.de/sachsen-anhalt/dessau ... n-100.html
"Im Namen der Toleranz lässt man zu, dass die Intoleranten ihre Infrastruktur aufbauen."
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Re: Migranten-Kriminalität

Beitragvon CaptainJack » Mo 20. Mär 2017, 17:18

doppelt
Zuletzt geändert von CaptainJack am Mo 20. Mär 2017, 17:21, insgesamt 2-mal geändert.
"Im Namen der Toleranz lässt man zu, dass die Intoleranten ihre Infrastruktur aufbauen."
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Re: Migranten-Kriminalität

Beitragvon CaptainJack » Mo 20. Mär 2017, 17:20

Eine etwas nähere Beleuchtung
https://www.tichyseinblick.de/gastbeitr ... inalitaet/
In Baden-Württemberg waren „Flüchtlinge“ im letzten Jahr zehn Mal krimineller als Deutsche.
Die Zahl der tatverdächtigen Asylbewerber ist in Baden-Württemberg im letzten Jahr um knapp 40% gestiegen, während knapp 60% weniger Asylbewerber als 2015 in das Bundesland kamen. Nur 1,5% der deutschen Baden-Württemberger (einschließlich krimineller Doppelpässler und Deutscher mit Migrationshintergrund) waren einer Straftat verdächtig, aber über 15% der Asylbewerber. Asylbewerber weisen demnach eine 10 Mal höhere Kriminalitätsrate auf als Deutsche.
Die Zahl der Körperverletzungsdelikte, an denen mindestens ein Flüchtling beteiligt war, stieg um 95,5 (!) Prozent auf 7.670 Fälle. Davon wurde fast die Hälfte in der Öffentlichkeit begangen. Die Gefängnisse sind übervoll mit kriminellen Ausländern, die mittlerweile fast die Hälfte der Verurteilten ausmachen – bei einem Bevölkerungsanteil von gerade einmal 10%.
Auf je 100.000 Einwohner der jeweiligen Gruppe kommen 41 deutsche veurteilte Täter und 201 ausländische Täter und damit fast fünf Mal so viele:
"Im Namen der Toleranz lässt man zu, dass die Intoleranten ihre Infrastruktur aufbauen."
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Re: Migranten-Kriminalität

Beitragvon Wasteland » Mo 20. Mär 2017, 17:32

CaptainJack hat geschrieben:(20 Mar 2017, 17:20)

Eine etwas nähere Beleuchtung
https://www.tichyseinblick.de/gastbeitr ... inalitaet/


Egal wie die Zahlen sind, das rassistische Leitmotiv wird daran deutlich, dass der Autor es nicht schafft zwischen Schuldigen und Unschuldigen zu unterscheiden, sondern auch die 85% Nicht-Kriminellen (seinen Zahlen zufolge) quasi für schuldig befindet, obwohl sie sich nichts haben zuschulden kommen lassen. So als ob die Nicht-Kriminellen trotzdem irgendwie an der Kriminalität schuldig wären.
Das machen so einige hier. Da ist unmissverständlich klar, was der Vater des Gedankens ist.
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Re: Migranten-Kriminalität

Beitragvon Adam Smith » Mo 20. Mär 2017, 17:39

Wasteland hat geschrieben:(20 Mar 2017, 17:32)

Egal wie die Zahlen sind, das rassistische Leitmotiv wird daran deutlich, dass der Autor es nicht schafft zwischen Schuldigen und Unschuldigen zu unterscheiden, sondern auch die 85% Nicht-Kriminellen (seinen Zahlen zufolge) quasi für schuldig befindet, obwohl sie sich nichts haben zuschulden kommen lassen. So als ob die Nicht-Kriminellen trotzdem irgendwie an der Kriminalität schuldig wären.
Das machen so einige hier. Da ist unmissverständlich klar, was der Vater des Gedankens ist.

Wenn es in einem Land eine hohe Kriminalität gibt, dann liegt das in der Verantwortung aller Bürger.
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Re: Migranten-Kriminalität

Beitragvon Wasteland » Mo 20. Mär 2017, 17:45

Adam Smith hat geschrieben:(20 Mar 2017, 17:39)

Wenn es in einem Land eine hohe Kriminalität gibt, dann liegt das in der Verantwortung aller Bürger.


Also ich fühl mich nicht schuldig für den Mord in Herne. Wäre ja noch schöner wenn jemand implizieren würde das ich daran irgendwie auch schuldig bin, weil ich Deutscher bin.
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Re: Migranten-Kriminalität

Beitragvon Billie Holiday » Mo 20. Mär 2017, 17:47

Wasteland hat geschrieben:(20 Mar 2017, 17:45)

Also ich fühl mich nicht schuldig für den Mord in Herne. Wäre ja noch schöner wenn jemand implizieren würde das ich daran irgendwie auch schuldig bin, weil ich Deutscher bin.


Na komm, im Zweifel ist die Gesellschaft schuld. :p

Die Gesellschaft sind wir alle, auch Du.
Wer mich beleidigt, bestimme ich.
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Re: Migranten-Kriminalität

Beitragvon Adam Smith » Mo 20. Mär 2017, 17:49

Wasteland hat geschrieben:(20 Mar 2017, 17:45)

Also ich fühl mich nicht schuldig für den Mord in Herne. Wäre ja noch schöner wenn jemand implizieren würde das ich daran irgendwie auch schuldig bin, weil ich Deutscher bin.

Dir ist es also egal was um dich herum passiert? Wo machst du denn jetzt eine Ausnahme? Bei unsinnigen Dingen?
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Re: Migranten-Kriminalität

Beitragvon Wasteland » Mo 20. Mär 2017, 17:50

Billie Holiday hat geschrieben:(20 Mar 2017, 17:47)

Na komm, im Zweifel ist die Gesellschaft schuld. :p

Die Gesellschaft sind wir alle, auch Du.


Die Gesellschaft kann sowas begünstigen, aber schuldig ist immer nur der Täter.

Es gibt doch in China momentan das Phänomen, dass Autofahrer gezielt Menschen totfahren (mit zurücksetzen und über den Kopf fahren etc, echt jetzt), weil sie bei einer Tötung milder bestraft werden als wenn sie ihr Opfer schwer verletzen und lebenslang schädigen. Da ist die Gesellschaft mit schuld.

Warum Autofahrer in China Fußgänger mit Absicht töten
http://www.focus.de/auto/news/chinas-ka ... 28911.html
Zuletzt geändert von Wasteland am Mo 20. Mär 2017, 17:51, insgesamt 1-mal geändert.

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