Sachsen und Rechtsextremismus

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KarlRanseier
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon KarlRanseier » Mi 10. Okt 2018, 21:44

Fliege hat geschrieben:(10 Oct 2018, 22:32)

Die Chemnitzer SPD-Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig möchte "die Einhaltung unserer Regeln in der gesamten Stadt durchzusetzen". "Mit 31 hochauflösenden Kameras werden die als Kriminalitätsschwerpunkte bekannten Areale des Zentrums beobachtet" (Focus online, 1. Oktober 2018), wobei es um die Gewalt einschlägiger Migrantengruppen geht. Das macht Hoffnung, dass bei der SPD noch nicht alles verloren ist.



Besonders witzig finde ich die Punkte 3 und 4. Chemnitz als "weltoffene Stadt"? Naja, vielleicht verglichen mit Pjöngjang, wobei in Nordkorea der Ausländerhass sicherlich nicht so weit verbreitet ist, man sich als Ausländer dort allerdings auch nicht frei bewegen kann.

"Internationale Universität"? Freilich, die Menschen aus aller Herren Länder wünschen sich nichts sehnlicher, als in Sachsen, besonders in Chemnitz, studieren zu können. :rolleyes:

So ein Käse, dieser "7-Punkte-Plan" ist doch Satire, aber wer könnte sich so einen offensichtlichen Mumpitz ausdenken? Völliger Realitätsverlust bei den Sozen? :?: Oder doch FakeNews?
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon Fliege » Mi 10. Okt 2018, 21:57

KarlRanseier hat geschrieben:(10 Oct 2018, 22:44)
So ein Käse, dieser "7-Punkte-Plan" ist doch Satire, aber wer könnte sich so einen offensichtlichen Mumpitz ausdenken? Völliger Realitätsverlust bei den Sozen? :?:

Ich denke eher, dass Ludwig versucht, die letzte Chance der SPD in Sachsen, auf die Bürgerinnen und Bürger zu hören, nicht zu verpassen.
Ein wichtiger Punkt für die SPD ist dabei der sechste: "Weiter konstatiert Ludwig, dass bislang zu wenig Migranten in Arbeit kommen. 'Mit dem Recht auf Asyl verbinden wir die Pflicht, einen Beitrag für die Gesellschaft zu leisten', so die Oberbürgermeisterin. Wer die Chance habe, sich auf dem Arbeitsmarkt zu integrieren und sie nicht nutze, müsse mit Sanktionen rechnen" (ebenda).
Schnittblumen verhalten sich zahm, sind aber nicht immer stubenrein; gelten "als politisch ungefestigt und unklar".
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon Selina » Mi 10. Okt 2018, 22:09

KarlRanseier hat geschrieben:(10 Oct 2018, 22:27)

Keine Ahnung, klingt allerdings, besonders da es aus Sachsen kommt, wie hohles Geschwätz. Wir werden sehen.

Die PARTEI hat übrigens von der AfD geklaut und behauptet nun auch, das Brot sei voll und seine Salamisierung sei zu stoppen! Sehe ich ähnlich.
https://www.google.de/search?hl=de&tbm= ... 6QJ7BYdNBM:


Sehr schön die Sache mit dem Brot :D
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon Selina » Mi 10. Okt 2018, 22:12

KarlRanseier hat geschrieben:(10 Oct 2018, 22:44)

Besonders witzig finde ich die Punkte 3 und 4. Chemnitz als "weltoffene Stadt"? Naja, vielleicht verglichen mit Pjöngjang, wobei in Nordkorea der Ausländerhass sicherlich nicht so weit verbreitet ist, man sich als Ausländer dort allerdings auch nicht frei bewegen kann.

"Internationale Universität"? Freilich, die Menschen aus aller Herren Länder wünschen sich nichts sehnlicher, als in Sachsen, besonders in Chemnitz, studieren zu können. :rolleyes:

So ein Käse, dieser "7-Punkte-Plan" ist doch Satire, aber wer könnte sich so einen offensichtlichen Mumpitz ausdenken? Völliger Realitätsverlust bei den Sozen? :?: Oder doch FakeNews?


Naja, die Chemnitzer TU ist wirklich beliebt bei ausländischen Studenten. Es werden auch immer mehr. Hängt mit der guten studentischen Infrastruktur, mit den Mietpreisen und der guten Ausstattung der Uni zusammen. Die TU belegt bei entsprechenden Rankings immer gute Plätze.
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon KarlRanseier » Mi 10. Okt 2018, 22:16

Fliege hat geschrieben:(10 Oct 2018, 22:57)

Ich denke eher, dass Ludwig versucht, die letzte Chance der SPD in Sachsen, auf die Bürgerinnen und Bürger zu hören, nicht zu verpassen.
Ein wichtiger Punkt für die SPD ist dabei der sechste: "Weiter konstatiert Ludwig, dass bislang zu wenig Migranten in Arbeit kommen. 'Mit dem Recht auf Asyl verbinden wir die Pflicht, einen Beitrag für die Gesellschaft zu leisten', so die Oberbürgermeisterin. Wer die Chance habe, sich auf dem Arbeitsmarkt zu integrieren und sie nicht nutze, müsse mit Sanktionen rechnen" (ebenda).



Naja, mit der alten Leier von den "faulen Arbeitslosen" werden die ollen Sozen auch jetzt nicht punkten können. Die SPD ist schon jetzt in Sachsen eine Kleinpartei, und sollte es Ludwig & Co gelingen, dass sie endlich ganz aus dem Landtag fliegen, so brauchen sie sich nichts darauf einzubilden, der Ruhm, die SPD versenkt zu haben, gebührt Schröder und Clement.

Abgesehen davon zeugt es ja von völligem Realitätsverlust, wenn jemand ausgerechnet Chemnitz als "weltoffen" bezeichnet. Dümmer geht es doch nun wirklich nicht mehr, vielleicht gelingt es ja den Sozen, noch schwachsinnigere Parolen in den Raum zu kotzen als die AfD! :thumbup:
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon Selina » Mi 10. Okt 2018, 22:19

KarlRanseier hat geschrieben:(10 Oct 2018, 23:16)

Naja, mit der alten Leier von den "faulen Arbeitslosen" werden die ollen Sozen auch jetzt nicht punkten können. Die SPD ist schon jetzt in Sachsen eine Kleinpartei, und sollte es Ludwig & Co gelingen, dass sie endlich ganz aus dem Landtag fliegen, so brauchen sie sich nichts darauf einzubilden, der Ruhm, die SPD versenkt zu haben, gebührt Schröder und Clement.

Abgesehen davon zeugt es ja von völligem Realitätsverlust, wenn jemand ausgerechnet Chemnitz als "weltoffen" bezeichnet. Dümmer geht es doch nun wirklich nicht mehr, vielleicht gelingt es ja den Sozen, noch schwachsinnigere Parolen in den Raum zu kotzen als die AfD! :thumbup:


Sich aber zu ducken und klein beizugeben, wenn die Braunen marschieren, ist ja nun auch keine Lösung. Da muss man schon gegenhalten und mit den paar Pfunden wuchern, die man hat. Ich kann mir vorstellen, dass es nicht einfach ist, in so einer Stadt Oberbürgermeister zu sein, egal, mit welcher Parteizugehörigkeit.
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon KarlRanseier » Mi 10. Okt 2018, 22:26

Selina hat geschrieben:(10 Oct 2018, 23:12)

Naja, die Chemnitzer TU ist wirklich beliebt bei ausländischen Studenten. Es werden auch immer mehr. Hängt mit der guten studentischen Infrastruktur, mit den Mietpreisen und der guten Ausstattung der Uni zusammen. Die TU belegt bei entsprechenden Rankings immer gute Plätze.



Man heult herum, dass auch Studierende in Chemnitz sicher seien. Klar, an einer Hochschule oder Uni findet man nur äußerst selten Rassisten und Nazis. Allerdings befinden sich Studenten nur selten rund um die Uhr auf dem Campus...

https://www.tagesspiegel.de/wissen/auss ... 72862.html
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon KarlRanseier » Mi 10. Okt 2018, 22:32

Selina hat geschrieben:(10 Oct 2018, 23:19)

Sich aber zu ducken und klein beizugeben, wenn die Braunen marschieren, ist ja nun auch keine Lösung. Da muss man schon gegenhalten und mit den paar Pfunden wuchern, die man hat. Ich kann mir vorstellen, dass es nicht einfach ist, in so einer Stadt Oberbürgermeister zu sein, egal, mit welcher Parteizugehörigkeit.



Was für die AfD "der Moslem" ist, ist für die SPD "der Arbeitslose". Die Sozen sind extrem tief gesunken, und da auch sie offensichtlich Sündenböcke suchen, stehen sie moralisch heute fast auf einer Stufe mit der AfD. Allerdings haben sie noch andere Themen, aber an Erbärmlichkeit gleichen sie fast den Braunen. :(

Ich hatte früher mal SPD gewählt. Wie dumm muss man sein, um sich von solchen Gestalten verarschen zu lassen? Das ist sehr deprimierend. :(
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon Selina » Mi 10. Okt 2018, 22:37

KarlRanseier hat geschrieben:(10 Oct 2018, 23:32)

Was für die AfD "der Moslem" ist, ist für die SPD "der Arbeitslose". Die Sozen sind extrem tief gesunken, und da auch sie offensichtlich Sündenböcke suchen, stehen sie moralisch heute fast auf einer Stufe mit der AfD. Allerdings haben sie noch andere Themen, aber an Erbärmlichkeit gleichen sie fast den Braunen. :(


Ganz so krass negativ sehe ich die SPD (zu der die sächsische OB ja gehört) nun auch wieder nicht. Zumal die "kleinen" Regionalpolitiker der SPD ja das ausbaden müssen, was die "Großen" verzapfen. Eins steht allerdings fest, schafft die SPD nicht bald eine Kehrtwende, verschwindet sie in der Bedeutungslosigkeit. Aber jetzt hat die Nahles ja was völlig Neues vor in der Sozialpolitik, wie man heute Abend hören konnte. Damit, falls sie es wirklich umsetzt, könnte sie auch der Chemnitzer OB den Rücken stärken. Denn eine gute Sozialpolitik dürfte auch ein Baustein sein, den Rechtsextremismus und den Rechtspopulismus in der Region zu schwächen.
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon KarlRanseier » Mi 10. Okt 2018, 22:52

Selina hat geschrieben:(10 Oct 2018, 23:37)

Ganz so krass negativ sehe ich die SPD (zu der die sächsische OB ja gehört) nun auch wieder nicht. Zumal die "kleinen" Regionalpolitiker der SPD ja das ausbaden müssen, was die "Großen" verzapfen. Eins steht allerdings fest, schafft die SPD nicht bald eine Kehrtwende, verschwindet sie in der Bedeutungslosigkeit. Aber jetzt hat die Nahles ja was völlig Neues vor in der Sozialpolitik, wie man heute Abend hören konnte. Damit, falls sie es wirklich umsetzt, könnte sie auch der Chemnitzer OB den Rücken stärken. Denn eine gute Sozialpolitik dürfte auch ein Baustein sein, den Rechtsextremismus und den Rechtspopulismus in der Region zu schwächen.



Was macht denn die Ludwig? Sie hat nichts besseres zu tun, als jene Flüchtlinge zu kritisieren, die nicht arbeiten wollen. Das ist AfD-Niveau in Reinkultur, nein, es ist sogar noch weniger, da sie es ganz offensichtlich von der AfD abgeschrieben hat.

An den Problemen wird vorbeidiskutiert, so können die Sozen keinen Blumentopf gewinnen, denn auf dem Gebiet ist die AfD nicht zu schlagen.

Die SPD warb mit einer höheren Rente, dabei hat sie die Rente für meine Generation weitgehend wegreformiert, wobei die Zwangsbeiträge freilich bleiben. Wollen die wieder glaubwürdig werden, dann müssten sie ihre eigenen Reformen zurücknehmen, was die Unternehmen gar nicht zulassen werden. Der Schröder war genial, er hat diese Partei nachhaltig zerstört. Aber kaum jemand hatte Rückgrat, man hätte ihm widersprechen können.
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon Selina » Mi 10. Okt 2018, 22:55

KarlRanseier hat geschrieben:(10 Oct 2018, 23:52)

Was macht denn die Ludwig? Sie hat nichts besseres zu tun, als jene Flüchtlinge zu kritisieren, die nicht arbeiten wollen. Das ist AfD-Niveau in Reinkultur, nein, es ist sogar noch weniger, da sie es ganz offensichtlich von der AfD abgeschrieben hat.

An den Problemen wird vorbeidiskutiert, so können die Sozen keinen Blumentopf gewinnen, denn auf dem Gebiet ist die AfD nicht zu schlagen.

Die SPD warb mit einer höheren Rente, dabei hat sie die Rente für meine Generation weitgehend wegreformiert, wobei die Zwangsbeiträge freilich bleiben. Wollen die wieder glaubwürdig werden, dann müssten sie ihre eigenen Reformen zurücknehmen, was die Unternehmen gar nicht zulassen werden. Der Schröder war genial, er hat diese Partei nachhaltig zerstört. Aber kaum jemand hatte Rückgrat, man hätte ihm widersprechen können.


Mal ne ganz blöde Frage: Wo kann ich das denn nachlesen? Das versuche ich schon ne ganze Weile, hier rauszukriegen. Aber vergeblich. Haste mal nen seriösen Link mit diesem Sieben-Punkte-Plan der OB?
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon KarlRanseier » Mi 10. Okt 2018, 22:56

Selina hat geschrieben:(10 Oct 2018, 23:55)

Mal ne ganz blöde Frage: Wo kann ich das denn nachlesen? Das versuche ich schon ne ganze Weile, hier rauszukriegen. Aber vergeblich. Haste mal nen seriösen Link mit diesem Sieben-Punkte-Plan der OB?



https://www.focus.de/politik/deutschlan ... 87220.html

Was bekomme ich dafür? :?:

Übrigens: Asyl ist ein Menschenrecht. Da empfehle ich Frau Ludwig, das vielleicht mal gemeinsam mit den Herren Höcke und Gauland nachzulesen. Im "Informationszeitalter" sollte man meinen, dass auch gemeine Sozen und AfDisten lesen können...
Zuletzt geändert von KarlRanseier am Mi 10. Okt 2018, 23:06, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon Selina » Mi 10. Okt 2018, 23:03

KarlRanseier hat geschrieben:(10 Oct 2018, 23:56)

https://www.focus.de/politik/deutschlan ... 87220.html

Was bekomme ich dafür? :?:


Eine Nacht mit OB L :D

Nee, mal im Ernst: Der Plan ist richtig gut. Ja, der Punkt sechs ist schon ein wenig merkwürdig formuliert. Aber sonst total in Ordnung für Chemnitzer Verhältnisse.
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon KarlRanseier » Mi 10. Okt 2018, 23:08

Selina hat geschrieben:(11 Oct 2018, 00:03)

Eine Nacht mit OB L :D

Nee, mal im Ernst: Der Plan ist richtig gut. Ja, der Punkt sechs ist schon ein wenig merkwürdig formuliert. Aber sonst total in Ordnung für Chemnitzer Verhältnisse.



Wenn ich nun Alpträume bekomme, dann kündige ich Dir die Freundschaft! :mad2:
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon Selina » Mi 10. Okt 2018, 23:08

KarlRanseier hat geschrieben:(10 Oct 2018, 23:56)

https://www.focus.de/politik/deutschlan ... 87220.html

Was bekomme ich dafür? :?:

Übrigens: Asyl ist ein Menschenrecht. Da empfehle ich Frau Ludwig, das vielleicht mal gemeinsam mit den Herren Höcke und Gauland nachzulesen. Im "Informationszeitalter" sollte man meinen, dass auch gemeine Sozen und AfDisten lesen können...


Genau das dachte ich beim Lesen des Punktes 6 auch. Sanktionen sind wirklich nicht die richtige Antwort auf Flucht und Asylsuche.
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon DarkLightbringer » Do 11. Okt 2018, 02:09

Selina hat geschrieben:(10 Oct 2018, 21:49)

Na, das ist doch schon mal was. Und was steht da drin in diesem Sieben-Punkte-Plan?

https://chemnitz.de/chemnitz/media/aktu ... _abl39.pdf
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon DarkLightbringer » Do 11. Okt 2018, 02:42

Fliege hat geschrieben:(10 Oct 2018, 22:32)

Die Chemnitzer SPD-Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig möchte "die Einhaltung unserer Regeln in der gesamten Stadt durchzusetzen". "Mit 31 hochauflösenden Kameras werden die als Kriminalitätsschwerpunkte bekannten Areale des Zentrums beobachtet" (Focus online, 1. Oktober 2018), wobei es um die Gewalt einschlägiger Migrantengruppen geht. Das macht Hoffnung, dass bei der SPD noch nicht alles verloren ist.

Chemnitz zählt - anders als Leipzig und Dresden - zu den 15 sichersten Großstädten.
Das Stadtzentrum gilt jedoch als Brennpunkt, insbesondere spät abends und nachts. Der Anteil jugendlicher Straftäter bis 21 Jahre ist besonders hoch, ebenso die Anzahl der Opfer unter 30 Jahre sowie der Anteil ausländischer Straftäter.

https://www.freiepresse.de/chemnitz/kri ... el10324856
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon McKnee » Do 11. Okt 2018, 03:26

Warum werde ich das Gefühl nicht los, dass manch einer sich gerade zu wünscht, dass sich in Sachsen nichts ändert.

Und ich stell mir die Frage, worin unterscheiden sich Vorurteile eigentlich? Welche sind schlecht und welche ein Segen?
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon DarkLightbringer » Do 11. Okt 2018, 03:40

KarlRanseier hat geschrieben:(10 Oct 2018, 23:52)

Was macht denn die Ludwig? Sie hat nichts besseres zu tun, als jene Flüchtlinge zu kritisieren, die nicht arbeiten wollen. Das ist AfD-Niveau in Reinkultur, nein, es ist sogar noch weniger, da sie es ganz offensichtlich von der AfD abgeschrieben hat.

An den Problemen wird vorbeidiskutiert, so können die Sozen keinen Blumentopf gewinnen, denn auf dem Gebiet ist die AfD nicht zu schlagen.

Die SPD warb mit einer höheren Rente, dabei hat sie die Rente für meine Generation weitgehend wegreformiert, wobei die Zwangsbeiträge freilich bleiben. Wollen die wieder glaubwürdig werden, dann müssten sie ihre eigenen Reformen zurücknehmen, was die Unternehmen gar nicht zulassen werden. Der Schröder war genial, er hat diese Partei nachhaltig zerstört. Aber kaum jemand hatte Rückgrat, man hätte ihm widersprechen können.

Ludwig ist sich mit dem stellvertretenden Ministerpräsidenten Martin Dulig (SPD) darin einig, dass mit den Bürgern ein Dialog ohne Scheuklappen zu führen sei.

Küchentischtour: http://www.dulig.de/auf-ein-wort

Und Nahles will die SPD aus dem "gedanklichen Gefängnis der Agendapolitik" befreien.

Die Bekämpfung der Sozialdemokratie bringt im Kampf gegen Rechtsextremismus nichts, ganz im Gegenteil, das ist kontraproduktiv.
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon Tomaner » Do 11. Okt 2018, 04:24

KarlRanseier hat geschrieben:(10 Oct 2018, 23:16)

Naja, mit der alten Leier von den "faulen Arbeitslosen" werden die ollen Sozen auch jetzt nicht punkten können. Die SPD ist schon jetzt in Sachsen eine Kleinpartei, und sollte es Ludwig & Co gelingen, dass sie endlich ganz aus dem Landtag fliegen, so brauchen sie sich nichts darauf einzubilden, der Ruhm, die SPD versenkt zu haben, gebührt Schröder und Clement.

Abgesehen davon zeugt es ja von völligem Realitätsverlust, wenn jemand ausgerechnet Chemnitz als "weltoffen" bezeichnet. Dümmer geht es doch nun wirklich nicht mehr, vielleicht gelingt es ja den Sozen, noch schwachsinnigere Parolen in den Raum zu kotzen als die AfD! :thumbup:


Ist Chemnitz und Sachsen jetzt zu 100 Prozent braun und es gibt keinerlei Gruppe von Bürgern mehr, die ihre Interessen nicht mehr von SPD vertreten sehen? Mit anderen Worten, es gibt auch keinerlei Leute mehr in Chemnitz und Sachsen mehr, die davon profitieren was SPD in großer Koalition durchgesetzt hat und würden beispielsweise Mindeslohn lieber heute statt morgen in Tonne treten und auch gerne die Rente mit 70 oder gleich 75 einführen? Welche direkte Interessen von Arbeitnehmern werden in Sachsen von welchen anderen Parteien besser aktiv umgesetzt?

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