Sachsen und Rechtsextremismus

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McKnee
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon McKnee » So 7. Okt 2018, 15:12

Selina hat geschrieben:(07 Oct 2018, 16:05)

Dieser "gute und wichtige Teil" ist aber doch erwachsen und ist trotzdem sehenden Auges mitgelaufen mit den hysterisch brüllenden Pegidisten mit ihren selbstgebastelten Galgen für Politiker. Was das für Leute sind, konnte man gut sehen an diesem bewussten Einheitstag in Dresden, wo man sich schämen musste für diese "Landsleute". Hysterisch, aggressiv, fremdenfeindlich und braun bis zur Halskrause. Die Gestik und Mimik dieser Leute wirkte wie im Horrorfilm. Wer mit denen durch die Gegend läuft, ist kein "guter und wichtiger Teil". Und ich habs hier schon oft gesagt: Wenn man politische Kritik äußern will, die ja oft auch angebracht ist, dann gibt es dafür jede Menge andere Möglichkeiten, als mit diesen braunen Truppenteilen brüllend durch die Lande zu ziehen. Tut man es trotzdem, dann will man es so. Das ist eine bewusste Entscheidung.


Was du für selbstverständlich hältst, ist es nun mal nicht. Weil sie aber dem Anspruch nicht genügen, sind sie verloren? Gabriel hat das anders gesehen und ich stimme ihm da zu.
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon Selina » So 7. Okt 2018, 15:25

McKnee hat geschrieben:(07 Oct 2018, 16:12)

Was du für selbstverständlich hältst, ist es nun mal nicht. Weil sie aber dem Anspruch nicht genügen, sind sie verloren? Gabriel hat das anders gesehen und ich stimme ihm da zu.


Welchem Anspruch? Kein einziger Mensch, der Kritik an der Politik äußert, ist "verloren". Im Gegenteil: Kritisch durchs Leben gehen, ist ein durchaus positiver Charakterzug. Wer sich dazu aber fremdenfeindlichen und rassistischen Leuten anschließt, der will doch gar nicht konstruktiv kritisieren, der will einen anderen Staat, eine andere Demokratie bzw. gar keine Demokratie. Konstruktive Kritik geht anders.
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon Wolverine » So 7. Okt 2018, 15:39

Man hat den Rechtsradikalen die Deutungshoheit über bestimmte Bereiche überlassen und das lag an der vollkommen falschen Politik über Jahrzehnte. Das ist ein Ergebnis von großen Koalitionen. Das weiß man eigentlich. Fakt ist, dass eine Menge Leute die Schnauze voll von GroKos haben. Und was machen die Idioten nach der Wahl? Die nächste GroKo..... Mich wundert in Deutschland überhaupt nichts mehr.
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon Moses » So 7. Okt 2018, 15:58

Hier ist erst mal Schluss mit Lustig, bis ich Zeit habe den Müll der letzten Seiten zu entsorgen.

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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon Bleibtreu » Mo 8. Okt 2018, 10:48

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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon Selina » Mo 8. Okt 2018, 13:03

Wolverine hat geschrieben:(08 Oct 2018, 13:57)

Die Rolle des Verfassungsschutzes bei den NSU-Morden ist immer noch nicht vollständig aufgeklärt. Das sagt einiges aus. Die Beseitigung von Beweismaterial noch viel mehr. Die Dienste haben schon immer ihr eigenes Süppchen gekocht. Solange die AfD sich auf dem Boden des GG bewegt ist ihnen auch nicht beizukommen.


In Chemnitz, als sie mit Rechtsextremisten Seite an Seite marschierte, befand sie sich meines Erachtens nicht mehr auf dem Boden des Grundgesetzes. Und das wird garantiert kein einmaliger Akt bleiben.
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon Wolverine » Mo 8. Okt 2018, 13:07

Selina hat geschrieben:(08 Oct 2018, 14:03)

In Chemnitz, als sie mit Rechtsextremisten Seite an Seite marschierte, befand sie sich meines Erachtens nicht mehr auf dem Boden des Grundgesetzes. Und das wird garantiert kein einmaliger Akt bleiben.

Leider doch. Weder ist Rechtsextremismus verfassungsfeindlich noch sind es Märsche. Rechtsextremismus, der offen an der Abschaffung der FDGO arbeitet ist selbstverständlich verfassungswidrig und hatte in dem Fall ja die Verhaftungen bestimmter Nazis nach sich gezogen. Der Rechtsstaat funktioniert.
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon Selina » Mo 8. Okt 2018, 13:16

Wolverine hat geschrieben:(08 Oct 2018, 14:07)

Leider doch. Weder ist Rechtsextremismus verfassungsfeindlich noch sind es Märsche. Rechtsextremismus, der offen an der Abschaffung der FDGO arbeitet ist selbstverständlich verfassungswidrig und hatte in dem Fall ja die Verhaftungen bestimmter Nazis nach sich gezogen. Der Rechtsstaat funktioniert.


Einige der verhafteten Leute von "Revolution Chemnitz" waren bei diesen Aufmärschen mit dabei... genau wie die AfD. Wenn man wirklich wollte, hätten zumindest einige Kreise der AfD gerade ein mächtiges Problem mit dem Verfassungsschutz. Und es wird ja im Moment auch danach geschaut und überlegt, ob sie nicht beobachtet werden sollten. Zieht sich aus oben genannten Gründen halt nur zu lange hin.
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon schokoschendrezki » Mo 8. Okt 2018, 13:19

Wolverine hat geschrieben:(08 Oct 2018, 14:07)
Der Rechtsstaat funktioniert.

Zumindest was den Thüringer Landesverfassungsschutz in Bezug auf die NSU-Ermittlungen anbetrifft, gibts da erhebliche Zweifel. Dessen Chef in den 90ern, Helmut Roewer, hat bei den ganzen Vorgängen eine äußerst zwielichtige Rolle hespielt. Genaues wird man wohl kaum noch ermitteln können, da die entscheidenden Akten bezeichnenderweise von der Behörde selbst vernichtet wurden. Haarsträubend.
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon Wolverine » Mo 8. Okt 2018, 13:19

Selina hat geschrieben:(08 Oct 2018, 14:16)

Einige der verhafteten Leute von "Revolution Chemnitz" waren bei diesen Aufmärschen mit dabei... genau wie die AfD. Wenn man wirklich wollte, hätten zumindest einige Kreise der AfD gerade ein mächtiges Problem mit dem Verfassungsschutz. Und es wird ja im Moment auch danach geschaut und überlegt, ob sie nicht beobachtet werden sollten. Zieht sich aus oben genannten Gründen halt nur zu lange hin.

Was lernen wir daraus? Die etablierten Parteien lassen die Rechten gewähren.
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon Wolverine » Mo 8. Okt 2018, 13:21

schokoschendrezki hat geschrieben:(08 Oct 2018, 14:19)

Zumindest was den Thüringer Landesverfassungsschutz in Bezug auf die NSU-Ermittlungen anbetrifft, gibts da erhebliche Zweifel. Dessen Chef in den 90ern, Helmut Roewer, hat bei den ganzen Vorgängen eine äußerst zwielichtige Rolle hespielt. Genaues wird man wohl kaum noch ermitteln können, da die entscheidenden Akten bezeichnenderweise von der Behörde selbst vernichtet wurden. Haarsträubend.

Die Dienste würde ich davon ausnehmen. Der Rechtsstaat funktioniert, aber die Dienste sind ein Thema für sich.
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon Selina » Mo 8. Okt 2018, 13:26

Wolverine hat geschrieben:(08 Oct 2018, 14:21)

Die Dienste würde ich davon ausnehmen. Der Rechtsstaat funktioniert, aber die Dienste sind ein Thema für sich.


Naja, das hängt eben schon alles fest zusammen.
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon Selina » Mi 10. Okt 2018, 06:36

DarkLightbringer hat geschrieben:(10 Oct 2018, 03:25)

Es ist generell ein sehr rutschiges Gebiet. Frust- und Wutwähler reagieren auf Rambazamba, auf das, was im öffentlichen Raum zu sehen ist und was als Themen-Agenda angeboten wird. Als Gegenstrategie wäre es also wichtig, den Neuen Rechten weder die öffentlichen Räume zu überlassen, noch den öffentlichen Diskurs.


Genau. Schreib das mal der stets erschrocken schauenden Oberbürgermeisterin von Chemnitz. Wieso dort nicht mehr Gegenaktionen ins Leben gerufen werden, ist mir schleierhaft. Immer freitags laufen die Typen des Herrn Kohlmann (schon immer tiefdunkelbraun) und des Herrn Breede (vor seinem Wechsel zu den Rechtsradikalen lange Jahre treusorgener CDU-Stadtrat) nach wie vor in stattlicher Zahl am Marx-Nischel vorbei, aber Gegendemos sind weit und breit keine mehr zu sehen. Na gut, es gibt ja auch hier Vertreter der Meinung, man solle die Rechtsaußen-Leute einfach ohne jegliche Reaktion so vor sich hin marschieren lassen. Ich denke dagegen umgekehrt, man muss ihnen zeigen, dass ihnen die Stadt nicht gehört. Und da geht viel vom jeweiligen OB aus. Positives Gegenbeispiel: Der tolle (ohne Ironie) West-Import Jung (SPD), als OB im sächsischen Leipzig. Der ist bei Gegenaktionen aller Art immer in vorderster Reihe mit dabei, von Anfang an, seit es Legida gab. Mit seiner Vorbildwirkung hat er viel dafür getan, dass in Leipzig Legida und AfD nicht so stark werden konnten wie anderswo. Also sollte ihm seine Amtskollegin und SPD-Genossin aus Chemnitz mal ein wenig über die Schulter schauen.

https://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%BCrg ... o_Chemnitz
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon Bleibtreu » Mi 10. Okt 2018, 15:38


Thema gereinigt - hier ist immer noch nicht der AFD Strang, hier ist auch immer noch nicht das Thema NichtWaehler - Kulanter Weise habe ich die AFD-Beitraege in den betreffenden Strang verschoben; der Rest ist in die Ablage gewandert - das werde ich nicht wiederholen. Wenn kein Interesse mehr am eigentlichen Thema besteht, wird es geschlossen!
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon DarkLightbringer » Mi 10. Okt 2018, 15:50

Selina hat geschrieben:(10 Oct 2018, 07:36)

Genau. Schreib das mal der stets erschrocken schauenden Oberbürgermeisterin von Chemnitz. Wieso dort nicht mehr Gegenaktionen ins Leben gerufen werden, ist mir schleierhaft. Immer freitags laufen die Typen des Herrn Kohlmann (schon immer tiefdunkelbraun) und des Herrn Breede (vor seinem Wechsel zu den Rechtsradikalen lange Jahre treusorgener CDU-Stadtrat) nach wie vor in stattlicher Zahl am Marx-Nischel vorbei, aber Gegendemos sind weit und breit keine mehr zu sehen. Na gut, es gibt ja auch hier Vertreter der Meinung, man solle die Rechtsaußen-Leute einfach ohne jegliche Reaktion so vor sich hin marschieren lassen. Ich denke dagegen umgekehrt, man muss ihnen zeigen, dass ihnen die Stadt nicht gehört. Und da geht viel vom jeweiligen OB aus. Positives Gegenbeispiel: Der tolle (ohne Ironie) West-Import Jung (SPD), als OB im sächsischen Leipzig. Der ist bei Gegenaktionen aller Art immer in vorderster Reihe mit dabei, von Anfang an, seit es Legida gab. Mit seiner Vorbildwirkung hat er viel dafür getan, dass in Leipzig Legida und AfD nicht so stark werden konnten wie anderswo. Also sollte ihm seine Amtskollegin und SPD-Genossin aus Chemnitz mal ein wenig über die Schulter schauen.

https://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%BCrg ... o_Chemnitz

Die sozialdemokratische Oberbürgermeisterin hat einen 7-Punkte-Plan im Gepäck, dazu gehört ein Sicherheitsprogramm wie auch ein Dialog mit den Bürgern.
Außerdem hat sie die Bundeskanzlerin nach Chemnitz eingeladen.
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon Selina » Mi 10. Okt 2018, 20:49

DarkLightbringer hat geschrieben:(10 Oct 2018, 16:50)

Die sozialdemokratische Oberbürgermeisterin hat einen 7-Punkte-Plan im Gepäck, dazu gehört ein Sicherheitsprogramm wie auch ein Dialog mit den Bürgern.
Außerdem hat sie die Bundeskanzlerin nach Chemnitz eingeladen.


Na, das ist doch schon mal was. Und was steht da drin in diesem Sieben-Punkte-Plan?
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon KarlRanseier » Mi 10. Okt 2018, 20:58

DarkLightbringer hat geschrieben:(10 Oct 2018, 16:50)

Die sozialdemokratische Oberbürgermeisterin hat einen 7-Punkte-Plan im Gepäck, dazu gehört ein Sicherheitsprogramm wie auch ein Dialog mit den Bürgern.
Außerdem hat sie die Bundeskanzlerin nach Chemnitz eingeladen.



"Dialog mit den Bürgern"? In Chemnitz? Die ist wohl lebensmüde? :rolleyes:
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon Selina » Mi 10. Okt 2018, 21:20

KarlRanseier hat geschrieben:(10 Oct 2018, 21:58)

"Dialog mit den Bürgern"? In Chemnitz? Die ist wohl lebensmüde? :rolleyes:


Ja, da gehört schon fast Mut dazu. Stimmt. Aber das erste Gespräch dieser Art unmittelbar nach den schlimmen rechtsradikalen Chemnitzer Ereignissen hat sie mit Bravour durchgestanden. War sicher nicht einfach. Mich würde aber mal der oben erwähnte Sieben-Punkte-Plan näher interessieren. Weißt du was darüber?
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon KarlRanseier » Mi 10. Okt 2018, 21:27

Selina hat geschrieben:(10 Oct 2018, 22:20)

Ja, da gehört schon fast Mut dazu. Stimmt. Aber das erste Gespräch dieser Art unmittelbar nach den schlimmen rechtsradikalen Chemnitzer Ereignissen hat sie mit Bravour durchgestanden. War sicher nicht einfach. Mich würde aber mal der oben erwähnte Sieben-Punkte-Plan näher interessieren. Weißt du was darüber?



Keine Ahnung, klingt allerdings, besonders da es aus Sachsen kommt, wie hohles Geschwätz. Wir werden sehen.

Die PARTEI hat übrigens von der AfD geklaut und behauptet nun auch, das Brot sei voll und seine Salamisierung sei zu stoppen! Sehe ich ähnlich.
https://www.google.de/search?hl=de&tbm= ... 6QJ7BYdNBM:
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon Fliege » Mi 10. Okt 2018, 21:32

Die Chemnitzer SPD-Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig möchte "die Einhaltung unserer Regeln in der gesamten Stadt durchzusetzen". "Mit 31 hochauflösenden Kameras werden die als Kriminalitätsschwerpunkte bekannten Areale des Zentrums beobachtet" (Focus online, 1. Oktober 2018), wobei es um die Gewalt einschlägiger Migrantengruppen geht. Das macht Hoffnung, dass bei der SPD noch nicht alles verloren ist.
Schnittblumen verhalten sich zahm, sind aber nicht immer stubenrein; gelten "als politisch ungefestigt und unklar".

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