Sammelstrang: Straftaten von Flüchtlingen

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keinproblem
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Re: Migranten-Kriminalität

Beitragvon keinproblem » Fr 10. Aug 2018, 18:50

Wutbürger hat geschrieben:(10 Aug 2018, 17:48)

Sag mal, hast du dich schon mal testen lassen?
Nach deiner Auffassung müsste ja der halbe afrikaniche Kontinent das Recht haben:
- zu plündern
- zu brandschatzen
- ...
- auch zu morden (?)
denn, wo Hunger und lebensgefährliche Umstände herrschen, ist es ja wohl was anderes...

Kannst du mit dem ehem. Mundraubgesetz gut auf Deutschland beziehen. Zivilisierte Umstände wachsen nun mal nur auf einer gegebenen existenziellen Grundlage.


jack000 hat geschrieben:(10 Aug 2018, 17:59)

Nun, es ist nachvollziehbar das aus Armut auch Kriminalität entsteht. Die Frage stellt sich aber was vorliegen muss das man auf die Idee kommt das andere Menschen umgebracht werden.

Sehe ich genauso.
=> Mindestens 99,99% der Somalier sind keine Piraten, somit muss es auch für den geringen Anteil der Piraten eine alternative Möglichkeit geben sich zu versorgen!

Das wäre mir jetzt wiederum zu kurz gedacht. Wer sagt denn, dass alle die das Kapern "nötig hätten" überhaupt über die Voraussetzungen verfügen, oder nicht anders kriminell aktiv werden.
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Re: Migranten-Kriminalität

Beitragvon Boracay » Fr 10. Aug 2018, 22:26

jack000 hat geschrieben:(10 Aug 2018, 17:59)

Nun, es ist nachvollziehbar das aus Armut auch Kriminalität entsteht. D


Nein, es ist nicht nachvollziehbar. Im Gegenteil. Menschen im Überlebenskampf sind eher selten kriminell, was man anhand von zahlreichen sehr sehr armen Staaten sehen kann. Sehr viel reichere wie Brasilien sind hingegen extrem unsicher. Es ist schlichtweg ein kulturelles Phänomen ob eine Gesellschaft Kriminalität akzeptiert.
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Sammelstrang: Straftaten von Flüchtlingen

Beitragvon Moses » Di 14. Aug 2018, 13:21

Konservativer hat geschrieben:(14 Aug 2018, 13:20)

In Hamburg hat ein 30-jähriger afghanischer "Flüchtling" ein 14-jähriges Mädchen vergewaltigt. Der Afghane ist mehrfach vorbestraft und seit 5 Jahren ausreisepflichtig.

Der grüne Bundestagsabgeordnete Konstantin von Notz bezeichnet die 'Tat als "Einzelfall", den man nicht aufbauen solle.

https://www.welt.de/regionales/hamburg/ ... eifen.html
Der Herr gebe mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich nicht hinnehmen kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
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Re: Sammelstrang: Straftaten von Flüchtlingen

Beitragvon Alexyessin » Di 14. Aug 2018, 13:29

Konservativer hat geschrieben:(14 Aug 2018, 13:20)

In Hamburg hat ein 30-jähriger afghanischer "Flüchtling" ein 14-jähriges Mädchen vergewaltigt. Der Afghane ist mehrfach vorbestraft und seit 5 Jahren ausreisepflichtig.

Der grüne Bundestagsabgeordnete Konstantin von Notz bezeichnet die 'Tat als "Einzelfall", den man nicht aufbauen solle.

https://www.welt.de/regionales/hamburg/ ... eifen.html


Bitte zitiere ganz und nicht nur den Teil, der dir gefällt.
„Die Justiz muss diesen Fall sauber aufarbeiten. Aber Einzelfälle wie dieser dürfen nicht zur Stimmungsmache gegen Schutzsuchende und Ausländer missbraucht werden“, sagte er der „Bild“.
Der neue Faschismus wird nicht sagen: Ich bin der Faschismus. Er wird sagen: Ich bin kein Nazi, aber...
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Re: Sammelstrang: Straftaten von Flüchtlingen

Beitragvon Moses » Di 14. Aug 2018, 13:59

. . . und gleich wieder zwei Spam-Beiträge entfernt.

Hinweis an den User ThorsHamar:
Spar Dir Deine dummen Kommentare oder schreib eine berechtigte Kritik im richtigen Strang, Du bist lang genug dabei um zu wissen wie das geht

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Re: Sammelstrang: Straftaten von Flüchtlingen

Beitragvon Moses » Di 14. Aug 2018, 14:55

Die Diskussion über die Abschiebung befindet sich jetzt hier: Merkel kündigt „nationale Kraftanstrengung“ bei Abschiebungen an
bitte bleibt beim Thema!
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Re: Sammelstrang: Straftaten von Flüchtlingen

Beitragvon jack000 » Di 14. Aug 2018, 19:34

So langsam verwandelt sich das Land hier zum Irrenhaus :dead:
Gruppenvergewaltigung wird Fall für Bundesgerichtshof

Samiel H. (2. v. l.) belastete die drei Mitangeklagten schwer. Jonas Denoz M. (r.) spricht von den Angeklagten am besten deutsch – er soll der Frau mit dem Tod gedroht haben

08.08.2018 - 12:46 Uhr
Dessau-Roßlau (Sachsen-Anhalt) – Die Gruppenvergewaltigung einer Flaschensammlerin (56) in Dessau-Roßlau wird zum Fall für den Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe. Drei der vier Angeklagten legten Revision gegen das Urteil des Landgerichts ein.

Das Landgericht hatte die vier Männer aus Eritrea in der vergangenen Woche zu Haftstrafen zwischen sechs und acht Jahren verurteilt. Die Täter seien hemmungslos im öffentlichen Raum gegen das Opfer vorgegangen, so die Richter.

Die vier Männer hatten im August 2017 mit einem Kasten Bier hinter einer leeren Berufsschule in Dessau-Roßlau gesessen, als die 56-Jährige auf der Suche nach Pfandflaschen vorbeikam. Das Sammeln war eine regelmäßige Zusatzeinnahme für sie.

Anschließend bedrohten sie die Frau mit einem abgebrochenen Flaschenhals, vergewaltigten sie mehrfach und demütigten sie. Das Opfer erlitt schwere Verletzungen und ist bis heute arbeitsunfähig.

Drei der vier Angeklagten hatten im Laufe des fünf Monate dauernden Prozesses gestanden und sich bei der 56-Jährigen entschuldigt. Der Vierte bestritt seine Beteiligung, doch DNA-Spuren überführten die Männer. Wann der BGH das Urteil überprüft, steht noch nicht fest.

https://www.bild.de/regional/sachsen-an ... .bild.html
Bevor gleich der Einwand kommt, dass der Fall schon 6 Tage alt ist => Den Fall hatten wir hier schon, aber was muss denn da jetzt noch vor dem Bundesgerichtshof geprüft werden, wenn es doch durch eine DNA-Analyse bereits bewiesen ist?????
=> Abgesehen davon, fallen diese Kosten für das alles auch unter Flüchtlingskosten oder werden die versteckt irgendwo?
Es wird sogar nicht mehr im PF geleugnet: "Ja die Gewalt gegen Frauen hat bedingt durch Zuwanderung zugenommen, und jetzt?"
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Re: Sammelstrang: Straftaten von Flüchtlingen

Beitragvon MoOderSo » Di 14. Aug 2018, 20:09

Jeder Normalbürger müsste Insolvenz beantragen, wenn er sich trotz offensichtlicher Schuld durch die Instanzen klagen würde. Aber unsere Gäste haben ja eine juristische Flatrate, die von skrupellosen Juristen schamlos ausgenutzt wird. Die verdienen sich hier ne goldene Nase mit dieser Asylindustrie.
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Re: Sammelstrang: Straftaten von Flüchtlingen

Beitragvon jack000 » Mi 15. Aug 2018, 16:47

Eine Jesidin flieht ... aus Deuschland:
https://www.facebook.com/thomas.friedri ... 6325/?t=31
Weil sie den Typen vom IS, der sie als Sexsklavin verkauft hat in Deutschland wieder getroffen hat!
Ja, so ist effektive Flüchtlingshilfe => Sie ist weg und er ist hier! Applaus :thumbup:
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Re: Sammelstrang: Straftaten von Flüchtlingen

Beitragvon imp » Mi 15. Aug 2018, 23:20

jack000 hat geschrieben:(15 Aug 2018, 17:47)

Eine Jesidin flieht ... aus Deuschland:
https://www.facebook.com/thomas.friedri ... 6325/?t=31
Weil sie den Typen vom IS, der sie als Sexsklavin verkauft hat in Deutschland wieder getroffen hat!
Ja, so ist effektive Flüchtlingshilfe => Sie ist weg und er ist hier! Applaus :thumbup:

Irgendwelche Facebook-Feeds? Echt?
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Re: Sammelstrang: Straftaten von Flüchtlingen

Beitragvon jack000 » Do 16. Aug 2018, 00:28

Sole.survivor@web.de hat geschrieben:(16 Aug 2018, 00:20)

Irgendwelche Facebook-Feeds? Echt?

Stimmt es also nicht?
Es wird sogar nicht mehr im PF geleugnet: "Ja die Gewalt gegen Frauen hat bedingt durch Zuwanderung zugenommen, und jetzt?"
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Re: Sammelstrang: Straftaten von Flüchtlingen

Beitragvon Vongole » Do 16. Aug 2018, 00:37

jack000 hat geschrieben:(16 Aug 2018, 01:28)

Stimmt es also nicht?


Einen Videoclip, der von einem "satanischen Matjes" bei YT hochgeladen wird, und der mit "politischer Zensur, Löschung oder Kontosperrung" rechnet,
würde ich nun nicht ernst nehmen. :D
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Re: Sammelstrang: Straftaten von Flüchtlingen

Beitragvon imp » Do 16. Aug 2018, 06:25

jack000 hat geschrieben:(16 Aug 2018, 01:28)

Stimmt es also nicht?

Kann ich nicht sagen. Die einzige vorliegende Quelle ist nicht besonders glaubhaft. Du hast sicher die einschlägigen Medien zur Hand?
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Re: Sammelstrang: Straftaten von Flüchtlingen

Beitragvon Julian » Do 16. Aug 2018, 06:53

Konservativer hat geschrieben:In Hamburg hat ein 30-jähriger afghanischer "Flüchtling" ein 14-jähriges Mädchen vergewaltigt. Der Afghane ist mehrfach vorbestraft und seit 5 Jahren ausreisepflichtig.

Der grüne Bundestagsabgeordnete Konstantin von Notz bezeichnet die 'Tat als "Einzelfall", den man nicht aufbauen solle.
https://www.welt.de/regionales/hamburg/ ... eifen.html


Alexyessin hat geschrieben:(14 Aug 2018, 14:29)

Bitte zitiere ganz und nicht nur den Teil, der dir gefällt.


„Die Justiz muss diesen Fall sauber aufarbeiten. Aber Einzelfälle wie dieser dürfen nicht zur Stimmungsmache gegen Schutzsuchende und Ausländer missbraucht werden“, sagte er der „Bild“.

https://www.welt.de/regionales/hamburg/ ... eifen.html[/quote]

Ich bin vollkommen einverstanden damit, dass solche Fälle nicht zur Hetze missbraucht werden sollen, etwa in dem Sinne, dass alle Flüchtlinge oder alle Afghanen gefährliche Verbrecher seien, die grundsätzlich nicht integriert werden könnten. Geht es aber hier eigentlich nicht primär darum, solche Fälle zu verhindern?

Wir müssen doch aus solchen Fällen lernen. Und eine Sache, die wir daraus lernen können, ist, dass Straftäter nach wie vor nicht ausreichend aus Deutschland abgeschoben werden. Der Tatverdächtige im vorliegenden Fall, der Vergewaltigung einer 14-jährigen, befand sich schon seit 2011 in Hamburg und war seit mehreren Jahren ausreisepflichtig. Während dieser Zeit hat er mehrerer schwere Straftaten verübt (beispielsweise: Raub und Körperverletzung, in dem Sinne, dass er einen Menschen mit einer Eisenstange blutig geschlagen hat), die weder zu seiner Inhaftierung noch zu seiner Abschiebung geführt haben.

Ich habe das auch in einem anderen Strang thematisiert, in dem es um die von Merkel angekündigte, angebliche nationale Kraftanstrengung bei Abschiebungen geht:
viewtopic.php?p=4275674#p4275674

Nun wurde das Mädchen vergewaltigt. Ist es nicht wahr, dass diese Tat nur passieren konnte, weil Politik, Justiz und Behörden versagt haben?

Möglicherweise ist das Mädchen für den Rest seines Lebens traumatisiert. Wer übernimmt nun dafür die Verantwortung? Oder übernimmt wiederum niemand die Verantwortung? Und vor allem: Zieht auch wieder niemand die Konsequenzen daraus, in dem Sinne, dass man solche Leute entweder sofort abschiebt oder bis zu ihrer Abschiebung interniert?

Wieso wundert sich denn die Politik, dass Bürger, die von solchen Vorkommnissen lesen, das Vertrauen in die etablierte Politik verlieren? Ist es so verwunderlich, dass, wenn die etablierte Politik behauptet, hier nichts verrichten zu können, die Bürger eben andere Politiker wählen, die hier Abhilfe versprechen - und dabei auch in Kauf nehmen, dass jene Politiker vielleicht radikaler sind, als es ihre Wähler gerne hätten?

Auch dem Bild, das sich viele Deutsche von Ausländern machen, wird durch die fahrlässige Politik der letzten Jahre massiv geschadet. Es ist kein Wunder, dass auf diese Wiese gefährliche Vorurteile, ja, Rassismus geschürt wird. Eine verantwortliche Politik hätte es nie so weit kommen lassen.
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Re: Sammelstrang: Straftaten von Flüchtlingen

Beitragvon relativ » Do 16. Aug 2018, 08:42

Julian hat geschrieben:(16 Aug 2018, 07:53)

https://www.welt.de/regionales/hamburg/ ... eifen.html

Ich bin vollkommen einverstanden damit, dass solche Fälle nicht zur Hetze missbraucht werden sollen, etwa in dem Sinne, dass alle Flüchtlinge oder alle Afghanen gefährliche Verbrecher seien, die grundsätzlich nicht integriert werden könnten. Geht es aber hier eigentlich nicht primär darum, solche Fälle zu verhindern?

Wir müssen doch aus solchen Fällen lernen. Und eine Sache, die wir daraus lernen können, ist, dass Straftäter nach wie vor nicht ausreichend aus Deutschland abgeschoben werden. Der Tatverdächtige im vorliegenden Fall, der Vergewaltigung einer 14-jährigen, befand sich schon seit 2011 in Hamburg und war seit mehreren Jahren ausreisepflichtig. Während dieser Zeit hat er mehrerer schwere Straftaten verübt (beispielsweise: Raub und Körperverletzung, in dem Sinne, dass er einen Menschen mit einer Eisenstange blutig geschlagen hat), die weder zu seiner Inhaftierung noch zu seiner Abschiebung geführt haben.

Schau mal Julian, da gebe ich dir sogar zum Teil recht. Natürlich muessen wir schauen wo die Potentiale sind, die Menschen kriminell werden lassen.
Dabei ist ganz wichtig, daß wir uns nicht nur damit beschäftigen aus welchem Land diese zu uns kommen, oder welcher Religion sie angehören, sondern wie ihr Verhältnissse und aktuellen Lebensumstände sind.
Menschen die nix oder wenig zu verlieren haben werde häufiger Straffällig, auch Menschen mit wenig bis keiner Perspektive sind anfälliger für Straftaten. genau da muessen wir meiner Meinung ansetzen und dem entgegenwirken. sowohl sozial als auch mit polizeilichen/gesetzlichen Maßnahmen.

Ich habe das auch in einem anderen Strang thematisiert, in dem es um die von Merkel angekündigte, angebliche nationale Kraftanstrengung bei Abschiebungen geht:
viewtopic.php?p=4275674#p4275674
Wenn man sich bei diesem Thema entlich mal von personen und Positionen verabschieden würde, könnte man dieses Thema auch pragmatisch und objektiv diskutieren.

Nun wurde das Mädchen vergewaltigt. Ist es nicht wahr, dass diese Tat nur passieren konnte, weil Politik, Justiz und Behörden versagt haben?
nein es wurde in der Menschheitsgeschichte immer schon vergewältigt, auch in Deutschland auch von Deutschen. Das ändert sich auch nicht, wenn man die höhere Berichterstattungdichte bei Straftaten von Migranten und Fallzahlen in Statistiken, an die Flüchtlingskrise zu koppelt.

Möglicherweise ist das Mädchen für den Rest seines Lebens traumatisiert. Wer übernimmt nun dafür die Verantwortung? Oder übernimmt wiederum niemand die Verantwortung? Und vor allem: Zieht auch wieder niemand die Konsequenzen daraus, in dem Sinne, dass man solche Leute entweder sofort abschiebt oder bis zu ihrer Abschiebung interniert?
Im Normalfall ist der Täter zu verantwotung zu ziehen.
Wieso wundert sich denn die Politik, dass Bürger, die von solchen Vorkommnissen lesen, das Vertrauen in die etablierte Politik verlieren?
Ich weiss nicht ob sich die Politiker noch wundern, aber der zunehmende Vertrauenverlust der Gesellschaft am Establishment hat irgendwann fahrt auf genommen und dies war schon vor der Flüchtlingskrise. Verstärkt wurde er durch politischen Populismus und einer fortfährend unpolitischer werdenden Gesellsschaft, die sich die Themen vorkauen lässt denen sie zujubeln.
es so verwunderlich, dass, wenn die etablierte Politik behauptet, hier nichts verrichten zu können, die Bürger eben andere Politiker wählen, die hier Abhilfe versprechen - und dabei auch in Kauf nehmen, dass jene Politiker vielleicht radikaler sind, als es ihre Wähler gerne hätten?
Sorry aber das jetzt künstlich am Leben erhaltene Thema 2015 "Flüchtlingskrise", wäre heut längst keins mehr gäbe es da nicht die Afd und ihre geistigen Mitläufer, die mit allen Mitteln versuchen dieses Thema für sich auszuschlachten.
An vernüftigen und vorallem umsetzbaren Lösungen ist diese Partei gar nicht interessiert, da sie sonst hier Thema verliert.
Auch dem Bild, das sich viele Deutsche von Ausländern machen, wird durch die fahrlässige Politik der letzten Jahre massiv geschadet. Es ist kein Wunder, dass auf diese Wiese gefährliche Vorurteile, ja, Rassismus geschürt wird. Eine verantwortliche Politik hätte es nie so weit kommen lassen.
Sorry, aber wie billig ist das denn? Seine persönliche Einstellung zu Menschen dritten in die Schuhe zu schieben.
Rassismus wird vorallen von denjenigen geschürt, die mit ihrer Einstellung und Rhetorik öffentlich äußern. Je länger diese Phase dieser rhetorischen Tieffliegerei dauert, um so mehr gewöhnt sich eine Gesellschaft an so einen "Normalzustand".
Die Gefahr wir hier mal total unterschätzt, aber glaube mir die Protagonisten die so eine Sprache benutzen, wissen was sie da tun.
Ich will die Politik und Altparteien diesbezüglich jetzt kein Freispruch ausstellen, aber in so einem Klima rechtstaatliche Politik die frei von polemischer Kritik ist, ist kaum möglich.
Wo kann man also objektiv Kritik an der Politik äußern?
Nehmen wir mal die Abschiebepraxis, über die ja mom. gerne hergezogen wird.
Alle wissen wir sind ein Rechtsstaat.
Alle wissen, Asyl ist bei uns ein Grundrecht !
Alle wissen ein Grundrecht ändert man mal nicht eben und auch die Beschneidung dieses, darf nicht das Grundrecht selber negieren.
Was man und den Politikern allerdings vorwerfen muss, ist das man bis heute keine gesetzliche Regelungen treffen konnte, die es Gerichten ermöglichen, das solche Fälle wie z.B. den von Sami A., nicht zur Posse ausarten.
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Re: Sammelstrang: Straftaten von Flüchtlingen

Beitragvon jack000 » Do 16. Aug 2018, 09:22

relativ hat geschrieben:(16 Aug 2018, 09:42)
nein es wurde in der Menschheitsgeschichte immer schon vergewältigt, auch in Deutschland auch von Deutschen. Das ändert sich auch nicht, wenn man die höhere Berichterstattungdichte bei Straftaten von Migranten und Fallzahlen in Statistiken, an die Flüchtlingskrise zu koppelt.

Kannst du das näher erläutern was du damit meinst? Verstehe ich das richtig das du meinst, es werden verstärkt sexuelle Übergriffe/Vergewaltigungen dann veröffentlicht wenn diese von Flüchtlingen begangen wurden?
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Re: Sammelstrang: Straftaten von Flüchtlingen

Beitragvon 3x schwarzer Kater » Do 16. Aug 2018, 09:27

jack000 hat geschrieben:(14 Aug 2018, 20:34)

Den Fall hatten wir hier schon, aber was muss denn da jetzt noch vor dem Bundesgerichtshof geprüft werden, wenn es doch durch eine DNA-Analyse bereits bewiesen ist?????



Steht doch im Zitat. Die Angeklagten haben Revision eingelegt.
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Re: Sammelstrang: Straftaten von Flüchtlingen

Beitragvon jack000 » Do 16. Aug 2018, 09:36

3x schwarzer Kater hat geschrieben:(16 Aug 2018, 10:27)

Steht doch im Zitat. Die Angeklagten haben Revision eingelegt.

Dieser Scheiß "Rechtsstaat" hilft nur Verbrechern. Aber das ist ein anderes Thema.
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Re: Sammelstrang: Straftaten von Flüchtlingen

Beitragvon 3x schwarzer Kater » Do 16. Aug 2018, 09:40

jack000 hat geschrieben:(16 Aug 2018, 10:36)

Dieser Scheiß "Rechtsstaat" hilft nur Verbrechern. Aber das ist ein anderes Thema.


Rechtsstaatlichkeit ist ein hohes Gut, dass man zu schätzen wissen sollte.
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Re: Sammelstrang: Straftaten von Flüchtlingen

Beitragvon relativ » Do 16. Aug 2018, 09:41

jack000 hat geschrieben:(16 Aug 2018, 10:22)

Kannst du das näher erläutern was du damit meinst? Verstehe ich das richtig das du meinst, es werden verstärkt sexuelle Übergriffe/Vergewaltigungen dann veröffentlicht wenn diese von Flüchtlingen begangen wurden?

1. Der Kontext war, daß man seine Einstellung/Sichtweise nicht an die Berichterstattung ect. koppelt, welche nix damit zu tun hat , ob vergewaltigt wird oder nicht. Denn vergewaltigt wurd halt schon immer: oder gabs den Strafbestand vor der "Flüchtlingskrise" nicht`?
Was die berichterstattung angeht. Nein,nicht nur Vergewaltigungen und sexuelle Übergriffe, einfach alles wo Migrant oder Flüchtling drin steckt. Es ist das in der Tat so, sie finden mom. ein breiteres Echo haben meist die größeren Letter, als alle anderen ähnlichen Straftaten, egal welche und von wem begangen. Also ich erkenne das.
Ich lese z.B. häufiger auch Tathergänge, angebliche Straftaten von Flüchtlingen, Deutschen mit Migrationhintergrund , oder Migranten, wo ich mich frage ob z.B. vor 10 Jahren über sowas überhaupt berichtet worden wäre und ich habe auch vor 10 Jahren auch schon viel Zeitungen gelesen.
Das öffentliche interesse an solchen Themen hat einige Zeitungen wohl auch dazu verleitet, mehr und großflächiger darüber zu berichten.
Das Banale braucht man nicht zu schälen.

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