Werdienst: Jeder Vierte geht heim. Bewerbermangel.

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Re: Werdienst: Jeder Vierte geht heim. Bewerbermangel.

Beitragvon Ein Terraner » Mo 27. Nov 2017, 00:05

Provokateur hat geschrieben:(26 Nov 2017, 23:59)

Wenn man das ganze als Bürgerpflicht ins GG schreibt, ist es nicht einmal Zwangsarbeit.

Solange man sich frei entscheiden kann, ohne Erklärungen oder sonstige Schikanen.
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Re: Werdienst: Jeder Vierte geht heim. Bewerbermangel.

Beitragvon Provokateur » Mo 27. Nov 2017, 00:09

Ein Terraner hat geschrieben:(27 Nov 2017, 00:05)

Solange man sich frei entscheiden kann, ohne Erklärungen oder sonstige Schikanen.


Die Wahl zwischen den Optionen bleibt freiwillig, nur eingeschränkt durch die Musterung. Kann ja sein, dass ein Einbeiniger zur Armee will. Das geht dann aber leider nicht (was machen wir denn dann mit dem zweiten Schuh?).
Harry riss sich die Augen aus dem Kopf und warf sie tief in den Wald. Voldemort schaute überrascht zu Harry, der nun nichts mehr sehen konnte.
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Re: Werdienst: Jeder Vierte geht heim. Bewerbermangel.

Beitragvon Ein Terraner » Mo 27. Nov 2017, 00:12

Provokateur hat geschrieben:(27 Nov 2017, 00:09)

Die Wahl zwischen den Optionen bleibt freiwillig, nur eingeschränkt durch die Musterung. Kann ja sein, dass ein Einbeiniger zur Armee will. Das geht dann aber leider nicht (was machen wir denn dann mit dem zweiten Schuh?).

Das klingt vernünftig. :)
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Re: Werdienst: Jeder Vierte geht heim. Bewerbermangel.

Beitragvon unity in diversity » Mo 27. Nov 2017, 00:21

Provokateur hat geschrieben:(27 Nov 2017, 00:09)

Die Wahl zwischen den Optionen bleibt freiwillig, nur eingeschränkt durch die Musterung. Kann ja sein, dass ein Einbeiniger zur Armee will. Das geht dann aber leider nicht (was machen wir denn dann mit dem zweiten Schuh?).

Wenn zwei Einbeinige untergehakt und freiwillig zum Telefondienst erscheinen, könnten die ihrer Aufgabe motivierter nachgehen und es bleibt kein Schuh übrig.
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Re: Werdienst: Jeder Vierte geht heim. Bewerbermangel.

Beitragvon PeterK » Mo 27. Nov 2017, 00:21

Provokateur hat geschrieben:(27 Nov 2017, 00:09)
Kann ja sein, dass ein Einbeiniger zur Armee will. Das geht dann aber leider nicht (was machen wir denn dann mit dem zweiten Schuh?).

Man gebe den zweiten Schuh einem "anders Einbeinigen". Das schonte den Wehretat (oder heißt es "Weretat"?).

OT @Mods: Könnte man den Thread-Titel nicht in "Wehrdienst ..." oder "Wer dient ..." ändern?
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Re: Werdienst: Jeder Vierte geht heim. Bewerbermangel.

Beitragvon DarkLightbringer » Mo 27. Nov 2017, 07:58

Ein Terraner hat geschrieben:(26 Nov 2017, 19:01)

Nein eigentlich überhaupt nicht, das sind Zivile Kriegsopfer das hat mit Dienstzwang nicht das geringst zu tun,das ist höchstens das Ergebnis davon.

Ist deine Auffassung so zu verstehen, dass der Zivilschutz gegenüber einem Primat von Freiwilligkeit nachrangig sei ?

Aber dann hoffentlich nicht mehr so wie es früher war.

Schauen wir das Beispiel Schweden an. Dort hat die rot-grüne Regierung die Wehrpflicht wieder eingeführt, wobei das sogar von der Linkspartei begrüßt wird. Benötigt werden 4.000 Leute pro Jahr, um die Stärke von 20.000 Soldaten halten zu können. Freiwillige gab es aber nur 2.500 jährlich. Als Grund für diese Wehrmüdigkeit wird die niedrige Arbeitslosigkeit und die schlechte Bezahlung bei der Armee angesehen.
Mit der Reform trägt man der veränderten Sicherheitslage Rechnung.

Großbritannien hatte die Wehrpflicht 1919 abgeschafft, im Zuge des 2. Weltkrieges jedoch wieder eingeführt.
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Re: Werdienst: Jeder Vierte geht heim. Bewerbermangel.

Beitragvon Provokateur » Mo 27. Nov 2017, 08:00

DarkLightbringer hat geschrieben:(27 Nov 2017, 07:58)
Großbritannien hatte die Wehrpflicht 1919 abgeschafft, im Zuge des 2. Weltkrieges jedoch wieder eingeführt.


Und ich meine, vor den Deutschen auch wieder abgeschafft. Mit den selben Ergebnissen - die richtigen wollen nicht; die, die wollen, können häufig nicht.
Harry riss sich die Augen aus dem Kopf und warf sie tief in den Wald. Voldemort schaute überrascht zu Harry, der nun nichts mehr sehen konnte.
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Re: Werdienst: Jeder Vierte geht heim. Bewerbermangel.

Beitragvon DarkLightbringer » Mo 27. Nov 2017, 08:14

frems hat geschrieben:(26 Nov 2017, 17:51)

Wenn unsere Sicherheit am Hindukusch verteidigt wird, eignen sich zwangsverpflichtete Wehrdienstleistende nicht, da sie -- zumindest in der Vergangenheit -- nicht an Auslandseinsätzen teilnehmen. Dafür erklären sie sich erst dann freiwillig bereit, wenn sie ihren Wehrdienst verlängern (FWDL). Einen Zwang damit zu begründen, dass es ihn auch an anderer Stelle geben könnte oder einst gab, ist etwas wenig.

Die innere Sicherheit beginnt im Äußeren.
Die Wehrpflichtigen in der Landesverteidigung entlasten die internationalen Missionen zur Friedenssicherung oder Krisenbewältigung.

Ob man die Wehrpflicht wieder einführen will, ist letztlich eine Frage im gesellschaftlichen Diskurs. Da gibt es das Argument des "Staatsbürgers in Uniform" und das von der veränderten Sicherheitslage. Aber ich glaube, der Bundestag wird sich in den kommenden Monaten nicht damit beschäftigen.
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Re: Werdienst: Jeder Vierte geht heim. Bewerbermangel.

Beitragvon Sole.survivor@web.de » Mo 27. Nov 2017, 09:40

Provokateur hat geschrieben:(27 Nov 2017, 08:00)

Und ich meine, vor den Deutschen auch wieder abgeschafft. Mit den selben Ergebnissen - die richtigen wollen nicht; die, die wollen, können häufig nicht.

Ich meine, das sollte man noch einmal in Ruhe anschauen. Es gibt derzeit kein Land der Welt, das ernstlich UK angreift - nicht einmal die EU möchte irgendwelche Seelöwen oder Kanalarbeiter losschicken. Auch an den Rändern wie etwa Falkland und Gibraltar sieht es friedlicher als in den 80ern aus. Umgekehrt ist britisches Personal und Gerät im Ausland sehr gefragt, ob Nordafrika, Asien, Kleinasien oder im Wasser. Von einer Einmischung britischer Spezialkräfte in aktuelle Konflikte kann man getrost ausgehen - dass man davon nicht viel hört, spricht eher für sie.

Eine allgemeine Wehrpflicht ist vor allem ein großes Hindernis für Leute, die sich und Deutschland an anderer Stelle besser nützen. Verhindern konnte man dies in den letzten drei Jahrzehnten nur durch eine laxe Praxis, in der man auch ohne Zivildienst gute Chancen hatte, nicht zu müssen und zur Not eine Gefälligkeitsstelle als Hausmeister, Aktensortierer oder Poabwischer kurzfristig bekommen konnte. Indem die allgemeine Wehrpflicht erstens nicht die Allgemeinheit traf (und dann auch nur Männer) und zudem mehrfach auf absurd wenige Monate verkürzt wurde, hat sie nicht mehr viel geschadet. Nützlich war sie aber auch nicht. Das ganze lebte von der Fiktion, irgendwer wolle Deutschland großflächig angreifen und die leidlich waffenkundigen Kfz-Mechatroniker und Systemgastronomen im Wartestand seien irgendwie nützlich, das abzuwenden. Sie kosteten die Bundeswehr unter dem Strich eher Tauglichkeit für die vorgesehenen Weltgeltungseinsätze, da mit Ausbildung, Ausrüstung und Betreuung der permanenten Klassenfahrt viel Personal und Geld verbraucht wurde. Diese Bundeswehr war ein Scheinriese. Das einzig gute war, dass sich manche Einsätze von selbst verboten. Das hätte man aber auch preiswerter haben können.
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Re: Werdienst: Jeder Vierte geht heim. Bewerbermangel.

Beitragvon Ein Terraner » Mo 27. Nov 2017, 10:05

DarkLightbringer hat geschrieben:(27 Nov 2017, 07:58)

Ist deine Auffassung so zu verstehen, dass der Zivilschutz gegenüber einem Primat von Freiwilligkeit nachrangig sei ?

Was willst du da erzwingen? Wenn es um die Unversehrtheit des eigenen Lebens geht muss immer ein Spielraum für Entscheidungen sein, du kannst keinen Feuerwehrmann zwingen in ein brennendes Haus zu laufen.
Zuletzt geändert von Ein Terraner am Mo 27. Nov 2017, 13:17, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Werdienst: Jeder Vierte geht heim. Bewerbermangel.

Beitragvon Sole.survivor@web.de » Mo 27. Nov 2017, 12:38

Ein Terraner hat geschrieben:(27 Nov 2017, 10:05)

Was willst du da erzwingen? Wenn es um die Unversehrtheit des eigenen Lebens geht muss immer ein Spielraum für Entscheidungen sein, du kannst keinen Feuerwehrmann zwingen in ein rennendes Haus zu laufen.

Die Eigensicherung ist sogar ein wichtiger Teil der Ausbildung. Anders lässt sich das Zusammenspiel aus Berufsfeuerwehr und Ehrenamt gar nicht darstellen.
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Re: Werdienst: Jeder Vierte geht heim. Bewerbermangel.

Beitragvon DarkLightbringer » Di 28. Nov 2017, 05:30

Ein Terraner hat geschrieben:(27 Nov 2017, 10:05)

Was willst du da erzwingen? Wenn es um die Unversehrtheit des eigenen Lebens geht muss immer ein Spielraum für Entscheidungen sein, du kannst keinen Feuerwehrmann zwingen in ein brennendes Haus zu laufen.

Eine Wahldienstpflicht würde die Entscheidung erzwingen, welche Art von Dienst die Leute machen wollen.
Aber Feuerwehr ist ein gutes Stichwort. Im Mittelalter war die Brandgefahr sehr hoch, weshalb die kollektive Sicherheit an Bedeutung gewann. Einer muss halt den Nachtwächter machen und wenn Not am Mann ist, gilt es, den Schlaf zu unterbrechen.
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Re: Werdienst: Jeder Vierte geht heim. Bewerbermangel.

Beitragvon Kael » Mi 29. Nov 2017, 15:04

Das Problem wieso die Bundeswehr Bewerbermangel hat liegt nicht an äußeren Konflikten sondern das die Bundeswehr von den Medien wegen jeder Kleinigkeit in den Dreck gezogen wird und Soldaten öffentlich diffamiert werden wenn sie patriotisch sind.
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Re: Werdienst: Jeder Vierte geht heim. Bewerbermangel.

Beitragvon Ein Terraner » Mi 29. Nov 2017, 20:58

Kael hat geschrieben:(29 Nov 2017, 15:04)

Das Problem wieso die Bundeswehr Bewerbermangel hat liegt nicht an äußeren Konflikten sondern das die Bundeswehr von den Medien wegen jeder Kleinigkeit in den Dreck gezogen wird und Soldaten öffentlich diffamiert werden wenn sie patriotisch sind.

Also glaubst du das es nicht an dem Mist liegt den die BW baut, sonder das über diesen Mist berichtet wird?
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Re: Werdienst: Jeder Vierte geht heim. Bewerbermangel.

Beitragvon 3x schwarzer Kater » Mi 29. Nov 2017, 21:03

Provokateur hat geschrieben:(26 Nov 2017, 23:59)

Wir brauchen eine allgemeine Dienstpflicht für Männer und Frauen. Wehrdienst sollte eine Option sein, eine von vielen - neben Polizeihilfsdiensten (Anzeigen schreiben, Papierkram erledigen, Telefon - und Funkdienst - damit mehr Polizisten auf die Straße können), Feuerwehr, THW und den klassischen "Zivi-Sachen" im Bereich Soziales und Natur. Am besten über die dauer von 18 Monaten - 12 Monate eine Option, 6 Monate eine andere.
In der Musterung wird dann nur festgestellt, was man machen kann. Und wenn man nur dafür tauglich ist, Omma Schlüter von Raum A13 in die Cafeteria zum Bingo zu schieben, dann macht man eben das 12 Monate und zählt die restlichen sechs Fledermäuse und Primeln.

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Re: Werdienst: Jeder Vierte geht heim. Bewerbermangel.

Beitragvon Provokateur » Mi 29. Nov 2017, 21:04

3x schwarzer Kater hat geschrieben:(29 Nov 2017, 21:03)

letztendlich ist das eine Steuer ....


Die in Zeit und nicht in Geld berechnet wird. Der Nutzen ist höher als die Kosten.
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Re: Werdienst: Jeder Vierte geht heim. Bewerbermangel.

Beitragvon 3x schwarzer Kater » Mi 29. Nov 2017, 21:12

Provokateur hat geschrieben:(29 Nov 2017, 21:04)

Die in Zeit und nicht in Geld berechnet wird. Der Nutzen ist höher als die Kosten.


Aus der Sicht desjenigen, der diesen Pflichtdienst ableisten muss, ist das eine Steuer. Und natürlich wird das aus seiner Sicht in Geld berechnet. z.B. ein Jahr weitgehender Einkommensverzicht.
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Re: Werdienst: Jeder Vierte geht heim. Bewerbermangel.

Beitragvon Sole.survivor@web.de » Mi 29. Nov 2017, 21:16

3x schwarzer Kater hat geschrieben:(29 Nov 2017, 21:12)

Aus der Sicht desjenigen, der diesen Pflichtdienst ableisten muss, ist das eine Steuer. Und natürlich wird das aus seiner Sicht in Geld berechnet. z.B. ein Jahr weitgehender Einkommensverzicht.

Oder Verzicht auf sonstigen Lebensplan. Geld kann man wieder reinholen, Jugend nicht.
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Re: Werdienst: Jeder Vierte geht heim. Bewerbermangel.

Beitragvon Provokateur » Mi 29. Nov 2017, 22:12

3x schwarzer Kater hat geschrieben:(29 Nov 2017, 21:12)

Aus der Sicht desjenigen, der diesen Pflichtdienst ableisten muss, ist das eine Steuer. Und natürlich wird das aus seiner Sicht in Geld berechnet. z.B. ein Jahr weitgehender Einkommensverzicht.


Die meisten Jugendlichen machen nach der Schule eh ein gap year ohne Einkommen. Ich finde es nicht falsch, eine Leistung zu fordern dafür, dass man auch Leistungen bietet.
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Re: Werdienst: Jeder Vierte geht heim. Bewerbermangel.

Beitragvon Cobra9 » Do 30. Nov 2017, 07:21

Mit der Einstellung was bringt mir XYZ allein werden sich einige bald umsehen. Warum ?

Wieso sollte ich bei der freiwilligen Feuerwehr , dem roten Kreuz, THW und so weiter was machen oder der BW. Bringt Mir nix.

Natürlich kann man sagen geht mich nix an. Aber dann nicht wundern wenn es negativ Auswirkungen hat. Wenn Berufswehren aufgebaut werden kostet das Geld. Außerdem ist die lokale Ortskentnis nicht da und es fehlen bei größeren Lagen auch Einsatzkräfte.

Was heute schon zu Problemen führt. Weil wenn man Hilfe braucht ist es egal wie groß das eigene Ego ist.

Jeder der Dinge als selbstverständlich nimmt soll mal überlegen. Wo die Flut war schrien alle nach Hilfe. Auch nach der BW. Es gibt viele Arten von Absicherung wo man hofft sie nie zu brauchen. Wehe aber man braucht Sie und es funktioniert nicht richtig.
Anton Tschechow

Keine Literatur kann in puncto Zynismus das wirkliche Leben übertreffen.

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