Law & Order - der neue Trend in Politik/Gesellschaft?

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jack000
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Law & Order - der neue Trend in Politik/Gesellschaft?

Beitragvon jack000 » Di 24. Okt 2017, 20:55

Von Politikern/Funktionären aller Couleur sind Äußerungen zu lesen, die eine nicht zu akzeptierende Kriminalität anmahnen die zu wenig geahndet wird, Beispiele:

- Bezirksbürgermeisterin von Berlin-Neukölln, Franziska Giffey (SPD):
https://www.welt.de/politik/deutschland ... rueck.html

- Boris Palmer (Grüne):
https://www.merkur.de/politik/tuebinger ... 95087.html

- Heinz Buschkowsky (SPD):
https://www.morgenpost.de/berlin/articl ... itaet.html

- Sarah Wagenknecht (Linke):
http://www.zeit.de/2017/43/sahra-wagenk ... -vorwuerfe

- CDU-Landtagsabgeordnete Peter Lehnert und der erste Stadtrat Ernst-Reimer:
https://www.shz.de/lokales/barmstedter- ... 98631.html

- Reiner Wendt (Gewerkschaft der Polizei):
http://www.wiwo.de/politik/deutschland/ ... 802-3.html

Es geht hier nicht um die einzeln angesprochenen Punkte, denn für die gibt es jeweils eigene Stränge!

Es geht hier in diesem Strang darum, welchen Stellenwert die innere Sicherheit sowohl in Gesellschaft wie auch in der Politik angenommen hat!

Selbst auf der Frankfurter Buchmesse gibt es nun Kameraüberwachung und niemand meckert:
http://www.hessenschau.de/kultur/buchme ... t-102.html

=> Was sind eure Eindrücke, Erfahrungen, Einschätzungen beim Thema "Law & Order" bezüglich der Akzeptanz dessen in der gesellschaftlichen Realität?
=> Ist "Law & Order" inzwischen auch bei denjenigen angekommen die zuvor jenes aus Prinzip abgelehnt hatten aber nun eine Notwendigkeit einsehen?
Es wird sogar nicht mehr im PF geleugnet: "Ja die Gewalt gegen Frauen hat bedingt durch Zuwanderung zugenommen, und jetzt?"
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Bielefeld09
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Re: Law & Order - der neue Trend in Politik/Gesellschaft?

Beitragvon Bielefeld09 » Di 24. Okt 2017, 21:08

jack000 hat geschrieben:(24 Oct 2017, 21:55)

Von Politikern/Funktionären aller Couleur sind Äußerungen zu lesen, die eine nicht zu akzeptierende Kriminalität anmahnen die zu wenig geahndet wird, Beispiele:

- Bezirksbürgermeisterin von Berlin-Neukölln, Franziska Giffey (SPD):
https://www.welt.de/politik/deutschland ... rueck.html

- Boris Palmer (Grüne):
https://www.merkur.de/politik/tuebinger ... 95087.html

- Heinz Buschkowsky (SPD):
https://www.morgenpost.de/berlin/articl ... itaet.html

- Sarah Wagenknecht (Linke):
http://www.zeit.de/2017/43/sahra-wagenk ... -vorwuerfe

- CDU-Landtagsabgeordnete Peter Lehnert und der erste Stadtrat Ernst-Reimer:
https://www.shz.de/lokales/barmstedter- ... 98631.html

- Reiner Wendt (Gewerkschaft der Polizei):
http://www.wiwo.de/politik/deutschland/ ... 802-3.html

Es geht hier nicht um die einzeln angesprochenen Punkte, denn für die gibt es jeweils eigene Stränge!

Es geht hier in diesem Strang darum, welchen Stellenwert die innere Sicherheit sowohl in Gesellschaft wie auch in der Politik angenommen hat!

Selbst auf der Frankfurter Buchmesse gibt es nun Kameraüberwachung und niemand meckert:
http://www.hessenschau.de/kultur/buchme ... t-102.html

=> Was sind eure Eindrücke, Erfahrungen, Einschätzungen beim Thema "Law & Order" bezüglich der Akzeptanz dessen in der gesellschaftlichen Realität?
=> Ist "Law & Order" inzwischen auch bei denjenigen angekommen die zuvor jenes aus Prinzip abgelehnt hatten aber nun eine Notwendigkeit einsehen?

Seit Jahren streiten wir um Law and Order.
Es geht aber weiterhin um die zeitnahe Reaktion von Justiz und Justizvollzug.
Wie daneben muss man eigentlich sein,
das so in der Vergangenheit abgestritten zu haben?
Nicht die Verschärfung der Gesetze ist die Lösung,
sondern die zeitnahe Umsetzung bestehenden Rechtes.
Das war hier aber schon viel früher Thema!
Und das hat was mit unserem Rechtsstaat zu tun.
Und genau das ist hier auch allgemein bekannt.
Dir auch!
Auch wenn es mal falsch rüberkommt, es ist nie persönlich gemeint. Sorry :( :(
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Re: Law & Order - der neue Trend in Politik/Gesellschaft?

Beitragvon Dampflok94 » Mi 25. Okt 2017, 07:45

Bielefeld09 hat geschrieben:(24 Oct 2017, 22:08)Nicht die Verschärfung der Gesetze ist die Lösung,
sondern die zeitnahe Umsetzung bestehenden Rechtes.

Das ist zwar völlig richtig, trifft aber leider nicht die Lebenswirklichkeit. Höhere Strafen zu fordern, ist für Politiker wohlfeil. Da kann man schnell eine Schlagzeile produzieren. Das hilft dann zwar selbst dann wenn es umgesetzt wird nicht weiter, aber man hat eben kräftig Sand gestreut.
Eine zeitnahe Umsetzung des Rechts zu fordern, führt nicht zu einer Schlagzeile in der BILD. Schon allein deswegen, weil sich das nicht mit wenigen Worten abhandeln läßt. Da muß man nämlich ziemlich dicke Bretter bohren.
Leute kauft mehr Dampflokomotiven!!!
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Re: Law & Order - der neue Trend in Politik/Gesellschaft?

Beitragvon Merkel_Unser » Mi 25. Okt 2017, 07:58

jack000 hat geschrieben:(24 Oct 2017, 21:55)

Von Politikern/Funktionären aller Couleur sind Äußerungen zu lesen, die eine nicht zu akzeptierende Kriminalität anmahnen die zu wenig geahndet wird, Beispiele:

=> Was sind eure Eindrücke, Erfahrungen, Einschätzungen beim Thema "Law & Order" bezüglich der Akzeptanz dessen in der gesellschaftlichen Realität?
=> Ist "Law & Order" inzwischen auch bei denjenigen angekommen die zuvor jenes aus Prinzip abgelehnt hatten aber nun eine Notwendigkeit einsehen?


Es ist mMn vor allem für die linken Parteien ein Kompromiss zwischen Ideologie beibehalten und der Notwendigkeit die überbordende Kriminalität anzugehen. Nach dem Motto lieber ein Polizeistaat anstatt mal vorher zu schauen wer da so alles ins Land einreist und/oder nie wieder ausreist. Die Realität holt irgendwann halt jeden ein. Finde es in dem Zusammenhang witzig, dass Fr. Wagenknecht von den LInken jetzt daher auch schon als Rassistin gilt :D
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Re: Law & Order - der neue Trend in Politik/Gesellschaft?

Beitragvon Sole.survivor@web.de » Mi 25. Okt 2017, 09:19

Das ist der Trend von vor fünf Jahren. Sie alle sind Ausnahmen geblieben und den Wendt kann eh keiner mehr sehen mit seinem ewigen Lobbygejammer. Soll erst mal seine unrechtmäßig erhaltenen Staatsgelder zurückzahlen.
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Re: Law & Order - der neue Trend in Politik/Gesellschaft?

Beitragvon Watchful_Eye » Mi 25. Okt 2017, 22:29

Sole.survivor@web.de hat geschrieben:(25 Oct 2017, 10:19)

Das ist der Trend von vor fünf Jahren. Sie alle sind Ausnahmen geblieben und den Wendt kann eh keiner mehr sehen mit seinem ewigen Lobbygejammer. Soll erst mal seine unrechtmäßig erhaltenen Staatsgelder zurückzahlen.

Sehe ich anders. Die Erweiterung der Quellen-TKÜ durch Heiko Maas ist komischerweise auf wenig mediale Empörung gestoßen, war im Ergebnis aber doch ein Kahlschlag in Sachen Bürgerrechte.
Kurz vor Ende der Legislaturperiode will der Bundestag einen netzpolitischen Kracher beschließen: den massenhaften Einsatz von Staatstrojanern. Bei einer langen Liste an Straftaten, wo bisher ein Telefon abgehört werden darf, soll die Polizei in Zukunft Smartphones und andere Geräte mit Schadsoftware infizieren können.

https://netzpolitik.org/2017/staatstroj ... urperiode/
https://www.gesetze-im-internet.de/stpo/__100a.html
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Re: Law & Order - der neue Trend in Politik/Gesellschaft?

Beitragvon jack000 » Mi 25. Okt 2017, 22:53

Sole.survivor@web.de hat geschrieben:(25 Oct 2017, 10:19)und den Wendt kann eh keiner mehr sehen mit seinem ewigen Lobbygejammer.

Quelle?
Es wird sogar nicht mehr im PF geleugnet: "Ja die Gewalt gegen Frauen hat bedingt durch Zuwanderung zugenommen, und jetzt?"
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Re: Law & Order - der neue Trend in Politik/Gesellschaft?

Beitragvon Sole.survivor@web.de » Mi 25. Okt 2017, 23:11

Watchful_Eye hat geschrieben:(25 Oct 2017, 23:29)

Sehe ich anders. Die Erweiterung der Quellen-TKÜ durch Heiko Maas ist komischerweise auf wenig mediale Empörung gestoßen, war im Ergebnis aber doch ein Kahlschlag in Sachen Bürgerrechte.

https://netzpolitik.org/2017/staatstroj ... urperiode/
https://www.gesetze-im-internet.de/stpo/__100a.html


Es ist eben kein Thema. Anders als Vermummungsverbot oder Demo-Auflagen wird keine konkrete Handlung durch Überwachung behindert. Das ist Mist, aber Maas steht eher für einen konservativen staatsaffinen Deppen als für Laura Norder.
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Re: Law & Order - der neue Trend in Politik/Gesellschaft?

Beitragvon watisdatdenn? » Do 26. Okt 2017, 07:44

Merkel_Unser hat geschrieben:(25 Oct 2017, 08:58)
Nach dem Motto lieber ein Polizeistaat anstatt mal vorher zu schauen wer da so alles ins Land einreist und/oder nie wieder ausreist.

Das kotzt mich auch so an. Ich hab keinen Bock auf Überwachung und es wäre auch gar nicht nötig wenn nicht so viele kriminelle Ausländer hier wären (siehe Japan).

Ich bin langsam auch für mehr Überwachung einfach aus Sorge um die Sicherheit meiner Familie.
Wenn das die hidden Agenda (gezielt mehr Kriminalität, insbesondere Gewaltkriminalität als Begründung für den Überwachungsstaat) hinter der Grenzöffnung war, muss ich sagen:
Respekt! Sehr geschickt gemacht und der Plan geht wohl auf!

Ich glaube aber nicht an Vorsatz. Ich glaube unsere Politiker waren tatsächlich einfach zu dumm um die Konsequenzen zu überblicken.
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Re: Law & Order - der neue Trend in Politik/Gesellschaft?

Beitragvon Sole.survivor@web.de » Do 26. Okt 2017, 13:01

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Re: Law & Order - der neue Trend in Politik/Gesellschaft?

Beitragvon Sole.survivor@web.de » Do 16. Nov 2017, 08:47

Deutscher Herbst 2017 - Bundespolizei schießt einseitig auf flüchtende Deutsche.
https://www.welt.de/newsticker/dpa_nt/i ... htige.html
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Re: Law & Order - der neue Trend in Politik/Gesellschaft?

Beitragvon H2O » So 22. Apr 2018, 07:10

Das gibt es also auch: Die Zahl gemeldeter Straftaten ist in 2017 in der Bundesrepublik um 10% gefallen. Erneut bilden Diebstähle den größten Anteil der Straftaten. Innenminister Seehofer will in den nächsten Tagen die amtliche Kriminalstatistik vorstellen.

Diese Nachricht verbreitete der Deutschlandfunk heute früh wiederholt: Ein schöner Sonntag!

Dann muß ich aber Abbitte leisten; bisher hatte ich immer wieder auf dem ehemaligen Innenminister de Maizière herum gehackt. An der Stelle hat er also doch ganz ordentliche Arbeit geleistet!
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Re: Law & Order - der neue Trend in Politik/Gesellschaft?

Beitragvon Excellero » So 22. Apr 2018, 08:14

Law & Order wäre wenn man erstmal nicht jeden dahergelaufenen ins Land lässt. :rolleyes:
Um fremden Wert willig und frei anzuerkennen, muß man eigenen haben.
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Re: Law & Order - der neue Trend in Politik/Gesellschaft?

Beitragvon zollagent » So 22. Apr 2018, 08:16

Excellero hat geschrieben:(22 Apr 2018, 09:14)

Law & Order wäre wenn man erstmal nicht jeden dahergelaufenen ins Land lässt. :rolleyes:

Schon die Ausdrucksweise zeigt wieder einmal, was die inländischen "Dahergelaufenen" von Recht halten. Nämlich NICHTS!
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Re: Law & Order - der neue Trend in Politik/Gesellschaft?

Beitragvon zollagent » So 22. Apr 2018, 08:27

Merkel_Unser hat geschrieben:(25 Oct 2017, 08:58)

Es ist mMn vor allem für die linken Parteien ein Kompromiss zwischen Ideologie beibehalten und der Notwendigkeit die überbordende Kriminalität anzugehen. Nach dem Motto lieber ein Polizeistaat anstatt mal vorher zu schauen wer da so alles ins Land einreist und/oder nie wieder ausreist. Die Realität holt irgendwann halt jeden ein. Finde es in dem Zusammenhang witzig, dass Fr. Wagenknecht von den LInken jetzt daher auch schon als Rassistin gilt :D

"Überbordende Kriminalität" bei gleichzeitig stagnierenden Kriminalitätsraten zeigt, daß hier nur eines "überbordet", nämlich die Paranoia bestimmter Gruppen in Deutschland. Die scheinbare Steigerung, die allenthalben festgestellt wird, ist schlicht auf eine höhere Anzeigenrate zurückzuführen. Vielleicht sollte man bei diesen Gruppen mal die Entwicklung der behandlungsbedürftigen geistigen und mentalen Probleme statistisch erfassen.
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Re: Law & Order - der neue Trend in Politik/Gesellschaft?

Beitragvon jack000 » So 22. Apr 2018, 12:28

zollagent hat geschrieben:(22 Apr 2018, 09:27)

"Überbordende Kriminalität" bei gleichzeitig stagnierenden Kriminalitätsraten zeigt, daß hier nur eines "überbordet", nämlich die Paranoia bestimmter Gruppen in Deutschland. Die scheinbare Steigerung, die allenthalben festgestellt wird, ist schlicht auf eine höhere Anzeigenrate zurückzuführen. Vielleicht sollte man bei diesen Gruppen mal die Entwicklung der behandlungsbedürftigen geistigen und mentalen Probleme statistisch erfassen.

Man muss schauen welche Kriminalitätsformen denn gesunken sind. z.B. sind Gewalt- und Sexualdelikte gestiegen.

Berlins Bürgermeister sagt über die Stadt:
„No-go-Area heißt: Es gibt Bereiche, in die man sich zu keiner Tages- und Nachtzeit hineintraut, weil man um Leib und Leben fürchten muss. Das haben wir in Berlin nicht. Was es hier allerdings (…) gibt, sind Gegenden, in denen man sich zu später Stunde lieber ein Taxi nimmt als alleine zu Fuß unterwegs zu sein.

https://www.bz-berlin.de/berlin/wo-es-i ... chsten-ist
=> Die Totalkapitulation vor der Kriminalität ist das was real ist und Papier ist geduldig!
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Re: Law & Order - der neue Trend in Politik/Gesellschaft?

Beitragvon H2O » So 22. Apr 2018, 12:46

Das Gute an einem freiheitlich demokratischen Gemeinwesen dürfte doch der qualifizierte Widerspruch sein, den Fachleute gegenüber Amtsträgern ohne Gefahr für sich und ihre Lieben äußern dürfen. Davon habe ich aber bisher nichts vernommen. Warum sollte die Polizei auch umfassend Mitbürger und sich selbst belügen? Dann nimmt denen doch kein Hund mehr einen Knochen aus der Hand!
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Re: Law & Order - der neue Trend in Politik/Gesellschaft?

Beitragvon Tomaner » So 22. Apr 2018, 13:59

jack000 hat geschrieben:(22 Apr 2018, 13:28)

Man muss schauen welche Kriminalitätsformen denn gesunken sind. z.B. sind Gewalt- und Sexualdelikte gestiegen.

Berlins Bürgermeister sagt über die Stadt:

https://www.bz-berlin.de/berlin/wo-es-i ... chsten-ist
=> Die Totalkapitulation vor der Kriminalität ist das was real ist und Papier ist geduldig!


Was heute Gewalt ist, wurde zum Teil früher gar nicht angezeigt. Ich kann mich erinnern, als wir als Kinder in einer Nachbarstraße auf dem Garagentor Fußball spielten, kam der Hausbesitzer heraus und verabreichte uns alle eine Ohrfeige die sich gewaschen hat. Aus Angst davor, wir bekämen daheim dafür noch eine, verschwiegen wir dies bei unseren Eltern. Heute würde dies ein riesiger Aufstand werden. "Hausbesitzer verprügelt spielende Kinder!"! Später als wir älter waren, veranstalteten wir Plattenpartys oder Tanzabende. Es war schlicht die Regel, es waren verschiedene Rocker- und Motoradgruppen anwesend. Es war Gang und Gebe, dass es immer wieder zu gewalttätigen Auseinandersetzungen gab, die aber niemand anzeigte und ohne jede Polizei geregelt wurden. Da es bei uns auch noch 10 000 US Soldaten gab, gab es auch Schlägereien auf Volksfesten mit den Amis und Rockern. Auch da war kaum deutsche Polizei da, aufräumen tat da Militärpolizei. Alles was heue so registriert wurde, wurde es damals nicht. Deshalb hinken Vergleiche von heute und damals.
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Re: Law & Order - der neue Trend in Politik/Gesellschaft?

Beitragvon zollagent » So 22. Apr 2018, 14:40

Polibu hat geschrieben:(22 Apr 2018, 15:18)

Wer weiss, eventuell hat man die kriminalitätsaffinen Menschen ins Land gelassen, um die totale Überwachung durchzudrücken. Je mehr Frauen überfallen, vergwaltigt und abgestochen werden, desto schneller sind die Deutschen natürlich bereit überall Kameraüberwachung zu akzeptieren.

Die nächste Verschwörungstheorie. :rolleyes: Verbrecher, Vergewaltiger "ins Land lassen", um Überwachung einzuführen. Geht's noch ein bißchen verdrehter? Daß in der Welt Krieg herrscht und dessen Opfer zu uns kommen, ist in der Parallelwelt der Verschwörungen nicht existent.
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Re: Law & Order - der neue Trend in Politik/Gesellschaft?

Beitragvon zollagent » So 22. Apr 2018, 14:42

jack000 hat geschrieben:(22 Apr 2018, 13:28)

Man muss schauen welche Kriminalitätsformen denn gesunken sind. z.B. sind Gewalt- und Sexualdelikte gestiegen.

Berlins Bürgermeister sagt über die Stadt:

https://www.bz-berlin.de/berlin/wo-es-i ... chsten-ist
=> Die Totalkapitulation vor der Kriminalität ist das was real ist und Papier ist geduldig!

Und natürlich sind "die Flüchtlinge" die Verbrecher, die die Stadt so verwandelt haben. :mad2: Wie einfach doch die Welt für manche Leute sein kann. :rolleyes:
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