Zerreißt unsere Gesellschaft?

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Re: Zerreißt unsere Gesellschaft?

Beitragvon Realist2014 » Mo 25. Sep 2017, 15:00

Bielefeld09 hat geschrieben:(25 Sep 2017, 15:39)

Auch, wenn eine vom Fallmanager bestimmte Zumutbarkeit nicht geregelt ist?
Weil sie für den Betroffenen nicht wirtschaftlich ist?
D a!


da die Alternative ist, weiter von dem zu leben, was ANDERE erwirtschaften

stellt sich hier die Frage der "Wirtschaftlichkeit" nicht

sondern ist es zumutbar, auch für einen Vollzeitjob zum ML jeden Tag 2 Stunden hin und zurück zu "pendeln"
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Bielefeld09
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Re: Zerreißt unsere Gesellschaft?

Beitragvon Bielefeld09 » Mo 25. Sep 2017, 15:10

Realist2014 hat geschrieben:(25 Sep 2017, 16:00)

da die Alternative ist, weiter von dem zu leben, was ANDERE erwirtschaften

stellt sich hier die Frage der "Wirtschaftlichkeit" nicht

sondern ist es zumutbar, auch für einen Vollzeitjob zum ML jeden Tag 2 Stunden hin und zurück zu "pendeln"

Und genau hier wird Hartz 4 deutlich.
Es ist eben für den Einzelnen nicht wichtig,
ob irgendwas wirtschaftlich ist.
Es zählt der Staat.
Das sind deine wesentlichen Worte!
Ist es eigentlich vom wirtschaftlichem Interesse den Spalt noch weiter zu vertiefen?
Das beantwortet hier doch bestimmt einer.
Zuletzt geändert von Bielefeld09 am Mo 25. Sep 2017, 15:25, insgesamt 1-mal geändert.
Auch wenn es mal falsch rüberkommt, es ist nie persönlich gemeint. Sorry :( :(
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relativ
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Re: Zerreißt unsere Gesellschaft?

Beitragvon relativ » Mo 25. Sep 2017, 15:18

Realist2014 hat geschrieben:(25 Sep 2017, 15:58)



ich habe "derartigen Menschen" schon selber geholfen- und auch "derartige Menschen" schon angestellt...

Nun, daß soll ich dir jetzt wiederrum abnehmen? Oder soll ich es wie du in die Märchenstunde schieben, hm schaun wir mal, deine Äußerungen bisher sprechen diesbezüglich eher gegen diese deine Aussage.
Das Banale braucht man nicht zu schälen.
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Re: Zerreißt unsere Gesellschaft?

Beitragvon Realist2014 » Mo 25. Sep 2017, 15:22

Bielefeld09 hat geschrieben:(25 Sep 2017, 16:10)

Und genau hier wird Hartz 4 deutlich.
Es ist eben für den Einzelnen nicht wichtig,
ob irgendwas wirtschaftlich ist.
Es zählt der Staat.
Das sind deine westlichen Worte!
Ist es eigentlich vom wirtschaftlichem Interesse den Spalt noch weiter zu vertiefen?
Das beantwortet hier doch bestimmt einer.


was DU möchtest ist ein zurück zur Regelung VOR der Agenda

Das wird es ganz sicher NICHT geben

denn dann haben wird wieder Millionen auf der Couch, die sich aufgrund "Unwirtschaftlichkeit" weigern, einen Job anzunehmen und statt dessen weiter von DEM leben, was ANDERE erwirtschaften

das ist NICHT das Verständnis von "sozialer Marktwirtschaft" der MEHRHEIT in diesem Lande

daher wird es ein derartiges "zurück" nicht geben
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Re: Zerreißt unsere Gesellschaft?

Beitragvon Realist2014 » Mo 25. Sep 2017, 15:24

relativ hat geschrieben:(25 Sep 2017, 16:18)

Nun, daß soll ich dir jetzt wiederrum abnehmen? Oder soll ich es wie du in die Märchenstunde schieben, hm schaun wir mal, deine Äußerungen bisher sprechen diesbezüglich eher gegen diese deine Aussage.


ich habe zwei Selbständigen geholfen, die Aufgrund ihrer Auftragslage "aufstocken" mussten...

und habe 2011 zwei Langzeitarbeitslose im Förderprogramm der ARGE München angestellt.

warum sollte das nicht so sein?
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Re: Zerreißt unsere Gesellschaft?

Beitragvon Bielefeld09 » Mo 25. Sep 2017, 15:37

Realist2014 hat geschrieben:(25 Sep 2017, 16:22)

was DU möchtest ist ein zurück zur Regelung VOR der Agenda

Das wird es ganz sicher NICHT geben

denn dann haben wird wieder Millionen auf der Couch, die sich aufgrund "Unwirtschaftlichkeit" weigern, einen Job anzunehmen und statt dessen weiter von DEM leben, was ANDERE erwirtschaften

das ist NICHT das Verständnis von "sozialer Marktwirtschaft" der MEHRHEIT in diesem Lande

daher wird es ein derartiges "zurück" nicht geben

Das ist doch nee Matrix Antwort!
Das macht man immer so!
Wenn es im Detail schwierig wird,
dann dem anderen Dummheit vorwerfen.
Unterlassen sie das.
Führen sie Gespräche mit Menschen.
Sie können das besonders aufgrund ihres Wissens.
Dann reisst auch nichts mehr in der Gesellschaft.
Auch wenn es mal falsch rüberkommt, es ist nie persönlich gemeint. Sorry :( :(
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Re: Zerreißt unsere Gesellschaft?

Beitragvon Realist2014 » Mo 25. Sep 2017, 15:39

Bielefeld09 hat geschrieben:(25 Sep 2017, 16:37)

Das ist doch nee Matrix Antwort!
Das macht man immer so!
Wenn es im Detail schwierig wird,
dann dem anderen Dummheit vorwerfen.
Unterlassen sie das.
Führen sie Gespräche mit Menschen.
Sie können das besonders aufgrund ihres Wissens.
Dann reisst auch nichts mehr in der Gesellschaft.


wo habe ich "Dummheit" geschrieben?

Finde dich damit ab

es wird kein "Abschaffen" von ALG II , der Zumutbarkeit und den Sanktionen geben
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Re: Zerreißt unsere Gesellschaft?

Beitragvon think twice » Mo 25. Sep 2017, 15:44

Realist2014 hat geschrieben:(25 Sep 2017, 16:24)

ich habe zwei Selbständigen geholfen, die Aufgrund ihrer Auftragslage "aufstocken" mussten...

und habe 2011 zwei Langzeitarbeitslose im Förderprogramm der ARGE München angestellt.

warum sollte das nicht so sein?

Posten die jetzt auch Vollzeit hier im Forum? :D
Wie kann es sein, dass Europa seine Werte verteidigt, in dem es andere Menschen von seinen Werten ausschließt?
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Re: Zerreißt unsere Gesellschaft?

Beitragvon Bielefeld09 » Mo 25. Sep 2017, 15:51

Realist2014 hat geschrieben:(25 Sep 2017, 16:39)

wo habe ich "Dummheit" geschrieben?

Finde dich damit ab

es wird kein "Abschaffen" von ALG II , der Zumutbarkeit und den Sanktionen geben

Dann willst du die Spaltung einer Gesellschaft?
Das ist dann dein Ding?
Das verantwortest du.
Macht das glücklich?
Auch wenn es mal falsch rüberkommt, es ist nie persönlich gemeint. Sorry :( :(
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Re: Zerreißt unsere Gesellschaft?

Beitragvon Realist2014 » Mo 25. Sep 2017, 16:26

think twice hat geschrieben:(25 Sep 2017, 16:44)

Posten die jetzt auch Vollzeit hier im Forum? :D





sind ja keine Beamten wie du... :D
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Re: Zerreißt unsere Gesellschaft?

Beitragvon Realist2014 » Mo 25. Sep 2017, 16:29

Bielefeld09 hat geschrieben:(25 Sep 2017, 16:51)

Dann willst du die Spaltung einer Gesellschaft?
D



es gibt eine derartige "Spaltung" nicht

es gab schon immer eine "ökonomische Unterschicht"

und wieso sollte die HEUTIGE Regelung ( seit 2005) zur "Spaltung" führen- und die vorherige NICHT?
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Re: Zerreißt unsere Gesellschaft?

Beitragvon Salz » Mo 25. Sep 2017, 16:30

So, ich habe nun nochmal die Herleitung für die von mir aufgestellte Behauptung dass der Arbeitsweg zur Arbeitszeit nachgefragt. Tatsächlich habe ich eine Stunde unterschlagen.

Hier die Erklärung:

Zwischen zwei Schichten muss eine Ruhezeit von 11 Stunden liegen. Der Arbeitsweg ist keine Ruhephase. 8 Stunden Arbeit plus( in der Regel) eine Stund Pause plus 2 mal 2 Stunden Fahrweg plus 11 Stunden Ruhezeit gleich 24 Stunden. Allgemein wird ein Arbeitsweg von 1,5 Stunden als zumutbar angesehen, es kommt aber durchaus auf die Tätigkeit und das Alter des AN an.

Im Falle meiner Frau wurde wie folgt argumentiert: Bei einer über 40 jährigen ReFa mit wechselnden Arbeitszeiten, welche auch in den Abend und Nachtstunden anfallen können, muss ein Arbeitsweg von max. 1 Stunde als höchstens zumutbar angesehen werden. Dies wurde dann ja auch so hingenommen.
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Re: Zerreißt unsere Gesellschaft?

Beitragvon Realist2014 » Mo 25. Sep 2017, 17:13

Salz hat geschrieben:(25 Sep 2017, 17:30)

So, ich habe nun nochmal die Herleitung für die von mir aufgestellte Behauptung dass der Arbeitsweg zur Arbeitszeit nachgefragt. Tatsächlich habe ich eine Stunde unterschlagen.

Hier die Erklärung:

Zwischen zwei Schichten muss eine Ruhezeit von 11 Stunden liegen. Der Arbeitsweg ist keine Ruhephase. 8 Stunden Arbeit plus( in der Regel) eine Stund Pause plus 2 mal 2 Stunden Fahrweg plus 11 Stunden Ruhezeit gleich 24 Stunden. Allgemein wird ein Arbeitsweg von 1,5 Stunden als zumutbar angesehen, es kommt aber durchaus auf die Tätigkeit und das Alter des AN an.

Im Falle meiner Frau wurde wie folgt argumentiert: Bei einer über 40 jährigen ReFa mit wechselnden Arbeitszeiten, welche auch in den Abend und Nachtstunden anfallen können, muss ein Arbeitsweg von max. 1 Stunde als höchstens zumutbar angesehen werden. Dies wurde dann ja auch so hingenommen.


das hat nichts mit der Definition von ARBEITSZEIT zu tun...

Ruhezeiten etc. sind ein ganz anderes Thema...
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Re: Zerreißt unsere Gesellschaft?

Beitragvon Senexx » Mo 25. Sep 2017, 21:02

Salz hat geschrieben:(25 Sep 2017, 17:30)

So, ich habe nun nochmal die Herleitung für die von mir aufgestellte Behauptung dass der Arbeitsweg zur Arbeitszeit nachgefragt. Tatsächlich habe ich eine Stunde unterschlagen.

Hier die Erklärung:

Zwischen zwei Schichten muss eine Ruhezeit von 11 Stunden liegen. Der Arbeitsweg ist keine Ruhephase. 8 Stunden Arbeit plus( in der Regel) eine Stund Pause plus 2 mal 2 Stunden Fahrweg plus 11 Stunden Ruhezeit gleich 24 Stunden. Allgemein wird ein Arbeitsweg von 1,5 Stunden als zumutbar angesehen, es kommt aber durchaus auf die Tätigkeit und das Alter des AN an.

Im Falle meiner Frau wurde wie folgt argumentiert: Bei einer über 40 jährigen ReFa mit wechselnden Arbeitszeiten, welche auch in den Abend und Nachtstunden anfallen können, muss ein Arbeitsweg von max. 1 Stunde als höchstens zumutbar angesehen werden. Dies wurde dann ja auch so hingenommen.
Gewerkschaftler sind gewieft in der Ausbeutung der Solidargemeinschaft. Nix Neues.
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Re: Zerreißt unsere Gesellschaft?

Beitragvon Salz » Di 26. Sep 2017, 07:10

Senexx hat geschrieben:(25 Sep 2017, 22:02)

Gewerkschaftler sind gewieft in der Ausbeutung der Solidargemeinschaft. Nix Neues.



Lach. Ohne die Gewerkschaften hätten Sie heute weder eine Krankenversicherung noch Anspruch auf Lohnfortzahlung im Krankheitsfall. Sie hätten keinen Urlaub, kein Urlaubsgeld, keinen Anspruch auf Bildungsurlaub. Sie würde 16 Stunden täglich arbeiten müssen für einen Lohn der nicht einmal Ihr Überleben sichert. Keine Sozialräume, keinen Arbeitsschutz, keinen Kündigungsschutz. Für all das was Sie heute so großzügig genießen, haben einst Gewerkschafter mit Ihrem Leben eingestanden.

Kurz gesagt, ohne die Gewerkschaften würde es gar keine Solidargemeinschaft geben.

Sie können das natürlich mit Füßen treten , dann müssen Sie sich aber auch den Vorwurf gefallen lassen ein schlechter Mensch zu sein.
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Re: Zerreißt unsere Gesellschaft?

Beitragvon relativ » Di 26. Sep 2017, 08:24

Salz hat geschrieben:(26 Sep 2017, 08:10)

Lach. Ohne die Gewerkschaften hätten Sie heute weder eine Krankenversicherung noch Anspruch auf Lohnfortzahlung im Krankheitsfall. Sie hätten keinen Urlaub, kein Urlaubsgeld, keinen Anspruch auf Bildungsurlaub. Sie würde 16 Stunden täglich arbeiten müssen für einen Lohn der nicht einmal Ihr Überleben sichert. Keine Sozialräume, keinen Arbeitsschutz, keinen Kündigungsschutz. Für all das was Sie heute so großzügig genießen, haben einst Gewerkschafter mit Ihrem Leben eingestanden.

Kurz gesagt, ohne die Gewerkschaften würde es gar keine Solidargemeinschaft geben.

Sie können das natürlich mit Füßen treten , dann müssen Sie sich aber auch den Vorwurf gefallen lassen ein schlechter Mensch zu sein.

Viele Wohlstandsbürger haben eben vergessen, was es heisst in einem Staat zu leben, der weder Rechtstaatlichkeit noch Arbeitnehmerrechte kennt.
Das Banale braucht man nicht zu schälen.
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Re: Zerreißt unsere Gesellschaft?

Beitragvon relativ » Di 26. Sep 2017, 08:29

Realist2014 hat geschrieben:(25 Sep 2017, 16:24)

ich habe zwei Selbständigen geholfen, die Aufgrund ihrer Auftragslage "aufstocken" mussten...

und habe 2011 zwei Langzeitarbeitslose im Förderprogramm der ARGE München angestellt.

warum sollte das nicht so sein?

Evtl. aus dem gleichen Grund, wie du hier andere Berichte in Reich der linken Märchen verbannst.
So ist dies nunmal Herr Realist, so wie man es in den Wald hinein ruft , schallt es herraus.
Um dies zu ändern, Bedarf es ein wenig Selbstreflexion und weniger arroganter Habitus und schon kann sich etwas besseres entwickeln. :thumbup:
Das Banale braucht man nicht zu schälen.
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Re: Zerreißt unsere Gesellschaft?

Beitragvon Salz » Di 26. Sep 2017, 09:58

Ich habe ein Interview mit Pfarrer Olivier Ndjimbi-Tshiende aus Zorneding gesehen, der vor einiger Zeit, in Bayern, Opfer von Rassismus wurde.
Dieser Pfarrer hat nun ein Buch geschrieben das er gestern im BR vorstellte. Dabei sagte er etwas, das ich sehr bemerkenswert fand.

Mit meinen eigenen Worten wiedergegeben lautet sein Kommentar etwa so.

Wenn wir diese Dinge zum Beispiel Menschen anderer Hautfarben antun, dann nennen wir es Rassismus. Wenn wir es uns unter einander antun nicht. Aber es ist das selbe.

Ich finde darüber darf man ruhig mal nachdenken.

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