48 aufgegriffene "Migranten" verschwunden

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jorikke
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Re: 48 aufgegriffene "Migranten" verschwunden

Beitragvon jorikke » So 24. Sep 2017, 10:51

H2O hat geschrieben:(19 Sep 2017, 07:58)

Ist doch klar; die hatten gar nichts, außer daß sie da waren. Völlig unbekannt, nicht erkennungsdienstlich erfaßt. Erst einmal mit dem Notwendigsten versorgt; wer weiß, welche Krankheiten sie einschleppen, welche Gesinnung sie hierher geführt hat? Nichts!

Eine ordentliche Behörde sorgt dafür, daß diese Menschen auf jeden Fall nicht einfach "verschwinden". Der Gesetzesbruch ist gewesen, daß sie einfach eingereist sind und weitergereist ohne jede Rücksprache mit ihren "Betreuern", die leider eine völlig auf den Kopf gestellte Berufsauffassung und Staatstreue bewiesen haben.

Da kann ich nur noch entrüstet "Bananenrepublik" und "Trottellummen" rufen! Staatsversagen wird zum Regelfall.


Erstaunlich, ein alter Mensch, reich an Erfahrung und Bildung, wird plötzlich zum Paragraphenreiter.
Sicher kennst du deinen Schiller. " Zum letzten Mittel, wenn kein anderes mehr verfangen will, ist ihm das Schwert gegeben."
Auf Deutsch, Moral steht über dem Gesetz.
Muss ja nicht unbedingt Gewalt sein.
Auch Menschlichkeit kann schwerer wiegen als Gesetze.
Genau das hat wohl, bei der ganzen Unmenschlichkeit in Ungarn, Frau Merkel bewogen Menschlichkeit über Gesetz zu stellen.
Ich finde das großartig.
Wie sagte schon Hermann Höcherl selig, "Ich kann doch nicht den ganzen Tag mit dem Grundgesetz unter dem Arm rumlaufen."
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H2O
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Re: 48 aufgegriffene "Migranten" verschwunden

Beitragvon H2O » So 24. Sep 2017, 14:15

jorikke hat geschrieben:(24 Sep 2017, 11:51)

Erstaunlich, ein alter Mensch, reich an Erfahrung und Bildung, wird plötzlich zum Paragraphenreiter.
Sicher kennst du deinen Schiller. " Zum letzten Mittel, wenn kein anderes mehr verfangen will, ist ihm das Schwert gegeben."
Auf Deutsch, Moral steht über dem Gesetz.
Muss ja nicht unbedingt Gewalt sein.
Auch Menschlichkeit kann schwerer wiegen als Gesetze.
Genau das hat wohl, bei der ganzen Unmenschlichkeit in Ungarn, Frau Merkel bewogen Menschlichkeit über Gesetz zu stellen.
Ich finde das großartig.
Wie sagte schon Hermann Höcherl selig, "Ich kann doch nicht den ganzen Tag mit dem Grundgesetz unter dem Arm rumlaufen."


Die Lust am Spott hat Sie sicher getrieben, hier so viele Dinge zu verquirlem, die in keiner Hinsicht zu vermengen sind.

Meine eben so schlichte Gegenfrage: Was ist unmenschlich daran, versorgte Menschen erkennungsdienstlich zu behandeln? Unmenschlich wäre es vielleicht gewesen, aber auch nur vielleicht, sie unversorgt gleich nach Polen zurück zu schicken. Das hätte ich nach einer Erstversorgung wohl veranlaßt. Denn in Polen herrscht trotz aller Meinungsverschiedenheiten um seine Rechtsstaatlichkeit kein bösartiges Regime. Ich muß das sicher am besten von uns allen hier wissen.

Reisefreiheit für völlig unbekannte Menschen haben wir in der EU nicht vereinbart. Die gilt für ausgewiesene EU-Bürger mit dem weinroten Paß.

Ich fürchte, daß heute die Kanzlerin zu spüren bekommen wird, in unser Land wie zu den inzwischen bekannten Facebookeinladungen an Freunde mit irrwitzigen Folgen nun ihrerseits eine Einladung ausgesprochen zu haben mit vergleichbaren Folgen. Die Kanzlerin ist doch kein Backfisch mehr! Die Notbremse mit allem was drin war wäre die passende Reaktion gewesen, spätestens als klar wurde, daß sich zu Kriegsflüchtlingen jede Menge Balkanflüchtlinge und Nordafrikaner gesellten.

Nordafrikanische Trittbrettfahrer haben zu Silvester 2014/2015 Ihre Form der Dankbarkeit voll ausgelebt.

Angesichts von Not muß man helfen; aber daß Not nur durch massenhafte Einreise völlig Unbekannter in ein ansonsten organisiertes Land zu lindern ist, das hätte die Kanzlerin ihren Wählern schon erklären müssen. Ansonsten finde ich die Hilfsbereitschaft unserer Mitbürger großartig.
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Re: 48 aufgegriffene "Migranten" verschwunden

Beitragvon Sole.survivor@web.de » Mi 27. Sep 2017, 17:31

Die waren halt Erntehelfer.
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Re: 48 aufgegriffene "Migranten" verschwunden

Beitragvon Cat with a whip » Do 28. Sep 2017, 13:02

Sole.survivor@web.de hat geschrieben:(27 Sep 2017, 18:31)

Die waren halt Erntehelfer.


Sie meinen die hätte vielleicht ein AfD-Wählender Landwirt im Osten übers Darknet in Syrien bestellt und die Schleusser mit Bitcoins bezahlt? Ichwürde das jedenfalls nicht mehr ausschliessen wenn AfD-Spitzenpolitiker Asylbewerber schwarz bei sich putzen lassen.
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Re: 48 aufgegriffene "Migranten" verschwunden

Beitragvon Sole.survivor@web.de » Do 28. Sep 2017, 15:32

Cat with a whip hat geschrieben:(28 Sep 2017, 14:02)

Sie meinen die hätte vielleicht ein AfD-Wählender Landwirt im Osten übers Darknet in Syrien bestellt und die Schleusser mit Bitcoins bezahlt? Ichwürde das jedenfalls nicht mehr ausschliessen wenn AfD-Spitzenpolitiker Asylbewerber schwarz bei sich putzen lassen.

Ausschließen kann man vieles nicht mehr.
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Re: 48 aufgegriffene "Migranten" verschwunden

Beitragvon Olympus » Do 28. Sep 2017, 15:55

Das waren sicher 48 deutsche Soldaten die untertauchen wollten.
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Re: 48 aufgegriffene "Migranten" verschwunden

Beitragvon Cat with a whip » Do 28. Sep 2017, 19:04

Olympus hat geschrieben:(28 Sep 2017, 16:55)

Das waren sicher 48 deutsche Soldaten die untertauchen wollten.


Mal den französischen Streitkräften die neuesten Anstragslisten des BAMF schicken, vielleicht finden die ja deutsche Offiziere.
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Re: 48 aufgegriffene "Migranten" verschwunden

Beitragvon Wutbürger » Mi 4. Okt 2017, 08:49

Hallo,
ich möchte noch Mal kurz auf den Eingangspost zurück kommen.
Zu 3.:
Es stehen sich immer Menschen gegenüber. Auch an einer (nicht zu kontrollierenden) Grenze. (Das dieser LKW überhaupt entdeckt wurde, ist wohl eher eine Ausnahme.) Es wurden Fehler gemacht. Gravierende Fehler, sicher, - und das auch nicht zum ersten (und ganz sicher nicht zum letzten) Mal. Was nun? Bei ca. 1,2 Millionen eingereisten Personen fallen die 48 kaum auf. Ob Gefährder darunter sind? Wer kann das mit Bestimmtheit sagen? Sicher sind es bei dieser überschaubaren Gruppe weniger, als bei den 1,2 Millionen.
Ich denke, sie werden auch wieder auftauchen. Schließlich müssen sie irgendwie Leben. Ergo, staatliche Unterstützung beantragen.
Und ein kleiner Nachtrag zu den (ich verwende den abgelutschten Begriff:) Gutmenschen da draußen, die jedem Einreisenden unterstellen ausschließlich edle Ziele zu verfolgen...
Schau bitte auf die jüngste Vergangenheit:
- Bei einem Anschlag in einer Regionalbahn bei Würzburg am 18. Juli 2016 verletzte ein in Deutschland als minderjährig und unbegleitet registrierter Flüchtling fünf Menschen mit einem Beil und einem Messer, vier davon schwer.
- Der Sprengstoffanschlag von Ansbach am 24. Juli 2016 war ein islamistischer Terroranschlag in der Altstadt von Ansbach. Dort zündete der 27-jährige syrische Flüchtling vor einem Weinlokal eine Rucksackbombe, verletzte damit 15 Personen und kam selbst ums Leben. Der Attentäter hatte seit zwei Jahren in Deutschland gelebt.
- Bei dem Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt an der Gedächtniskirche erschoss Anis Amri am 19. Dezember 2016 den Speditionsfahrer eines Sattelzugs, raubte den Lkw und steuerte ihn gegen 20 Uhr in eine Menschenmenge auf dem Weihnachtsmarkt im Berliner Ortsteil Charlottenburg.

(Und ich möchte gar nicht darauf hinaus, dass es sich immer um Muslime gehandelt hat (wie 99,99% der eingereisten Migranten). Das versteht sich bei Terroranschlägen in den letzten Jahren (fast) von selbst. Wie ein Comedian vor Jahren einmal sagte: "Nicht jeder Araber ist ein Terrorist. (Pause) Aber jeder Terrorist ist ein Araber."
Ersetzt man in diesem Kontext das Wort Araber durch Muslim, ist da ja schon was dran. Ok, das ist wieder Nazigewäsch, ich weiß...
Die Islamisten haben nichts, aber auch gar nichts mit dem Islam zu tun. Nein, auf keinen Fall. UNMÖGLICH!
Aber wie viele katholische (meinetwegen evangelische, buddhistische...) Attentäter kannst du mir für die letzten Jahre nennen?
)

Ist es bei solchen Anschlägen wichtig, ob einer mit oder ohne Papiere einreist? In einem LKW geschmuggelt einreist oder bereits in einem anderen Land registriert wurde? Oder schon einige Jahre in Deutschland gelebt hat?

Die erste Pflicht eines jeden Flüchtlings ist es, friedlich zu sein. Gerade wenn sie vor Verfolgung und Gewalt flüchten. Aber wie soll man das sicherstellen? Auf den guten Willen der Flüchtenden setzen (egal wie sie einreisen)?

Unverständlich bleibt für mich, dass Flüchtende in dem Land, dass sie bereitwillig aufgenommen hat (und kleidet, ernährt, schützt, Unterkunft bietet und finanziell ausstattet) gegen die (in ihren Augen) Ungläubigen in den Krieg ziehen.
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Re: 48 aufgegriffene "Migranten" verschwunden

Beitragvon JFK » Mi 4. Okt 2017, 09:32

Wir sind im einem Krieg?
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Re: 48 aufgegriffene "Migranten" verschwunden

Beitragvon Wutbürger » Mi 4. Okt 2017, 14:09

Wir noch nicht.
Die Islamisten, die zum Messer oder zur Axt greifen wohl schon, ebenso wie die Gläubigen die bei Sixt einen Lieferwagen ordern oder gleich - ohne diesen Umweg - einen LKW klauen (nebst Ermordung des Fahrers- siehe Fall Amri). Das alles natürlich nur, wenn die selbstgebastelte Bombe noch nicht ausgereift erscheint.
Also würde ich sagen, die Islamisten sind im Krieg (gegen das verdammte ungläubige Pack).
Gott sei Dank, oh sorry- Allahu akbar muss es natürlich heißen, sind die Kriegshandlungen noch nicht täglich zu beobachten.
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Re: 48 aufgegriffene "Migranten" verschwunden

Beitragvon Sole.survivor@web.de » Mi 4. Okt 2017, 20:18

JFK hat geschrieben:(04 Oct 2017, 10:32)

Wir sind im einem Krieg?

Nein, aber einige Typen labern gern Müll, um sich wichtig zu machen.
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Re: 48 aufgegriffene "Migranten" verschwunden

Beitragvon JFK » Mi 4. Okt 2017, 20:31

Sole.survivor@web.de hat geschrieben:(04 Oct 2017, 21:18)

Nein, aber einige Typen labern gern Müll, um sich wichtig zu machen.


Also kein Krieg, hatte ich mir schon fast gedacht.

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