Bombenentschärfung in Frankfurt/Main

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Quatschki
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Re: Bombenentschärfung in Frankfurt/Main

Beitragvon Quatschki » So 3. Sep 2017, 14:36

Alles nur Show
Die sollen einfach die Sirene heulen lassen, dass die Leute in den Keller gehen
und hinterher entwarnen, wenn sie wieder hoch können.
Wahrscheinlich will das aber der Staat auch als willkommene Gelegenheit für eine Zivilschutzübung nutzen, die sich sonst nur schwer durchsetzen ließe....
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Milady de Winter
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Re: Bombenentschärfung in Frankfurt/Main

Beitragvon Milady de Winter » So 3. Sep 2017, 14:39

Oh Mann, Bürokratie wieder: der Reporter im HR berichtet gerade, dass viele ehrenamtliche Helfer im Einsatz sind. Durch die Verzögerung bei der Evakuierung sind diese Personen nun schon recht lange aktiv. Nun darf man anscheinend als Ehrenamtlicher nur 10 Stunden eingesetzt werden... und nun hoffen die Einsatzkräfte auf neue ehrenamtliche Helfer, die dabei helfen, die Menschen später wieder in die Sperrzone zurück zu bringen bzw. das Ganze zu unterstützen... :rolleyes:
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Re: Bombenentschärfung in Frankfurt/Main

Beitragvon Sole.survivor@web.de » So 3. Sep 2017, 14:46

Milady de Winter hat geschrieben:(03 Sep 2017, 15:26)

Genau so sehe ich es auch. Wer aus freien Stücken bleiben will, der soll bleiben. Nur muss sichergestellt sein, dass hinterher niemand zur Rechenschaft gezogen werden kann, wenn etwas schief geht und außer dem Kampfmittelräumkommando auch die freiwillig im evakuierten Gebiet verbliebenen zivilen Personen den Tod finden.

Ja, da müssen rechtssichere Wege gefunden oder geschaffen werden. Früher hat es gereicht, bei Hochwasser per Rundfunk und Ausruf zu warnen und Evakuierung anzuordnen. Heute muss es wohl die Massen-SMS für die gesamte betroffene Funkzelle sein - auf jeden Fall muss eine verhältnismäßige, angemessene Verbreitung der Evakuierungsaufforderung reichen, auch wenn sie nicht zuverlässig jeden Einzelfall erreichen kann.
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Re: Bombenentschärfung in Frankfurt/Main

Beitragvon immernoch_ratlos » So 3. Sep 2017, 14:57

Evakuierung - „Räumung eines Gebietes von Menschen“ bedeutet - falls es doch knallt - keine aufwendige Suche nach Opfern - leidige und teure Rettungsaktionen. Wer über einen "geeigneten Schutzraum verfügt" - es sollte schon ein Bunker sein, mag ja darin ausharren. Dennoch kann die Druckwelle tödlich sein - und töten - zerstören sollten die Dinger ja nun wirklich...

Blöd genug, sich diesen "Nervenkitzel" anzutun, sind sicher einige - warum genügt denen nicht "Bunchy Jumpen" :?:

Die Idee eine 1,8 - 1,4 t (Sprengstoff) "einfach mal abzuwarten" und falls "etwas schiefläuft" die Verletzungen / Bergung / Heilverfahren und alles was damit zusammenhängt dann der Allgemeinheit anzulasten - zeugt von einem "gerüttelt Maß an Blödheit" :mad2:
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Milady de Winter
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Re: Bombenentschärfung in Frankfurt/Main

Beitragvon Milady de Winter » So 3. Sep 2017, 16:21

Aktueller Status: alle 3 Zünder sind draußen, aber 2 von 3 Sprengkapseln sind noch drin, die konnten nicht mit raus gezogen werden... kann also noch dauern.
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Re: Bombenentschärfung in Frankfurt/Main

Beitragvon jack000 » So 3. Sep 2017, 16:37

Ich bin natürlich kein Experte was Bomben betrifft, aber ich halte es für übertrieben im Umkreis von 1,5 Kilometern alle Einwohner und Sonstige evakuiert werden müssen (Die Chance selbst wenn die Bombe hochgeht das man in entsprechenden Abstand in Gefahr ist, halte ich für nicht gegeben). Natürlich kann man da einen Nahbereich definieren der in jedem Fall evakuiert werden muss, aber im übrigen Bereich sollte ein Formular mit Unterschrift ausreichen um selbst entscheiden zu können ob man lieber zu Hause bleibt.
Im WWII wurden 26.000t an Bomben auf FFM abgeworfen und nun soll nur 1 Bombe mit 1,8t 10% der Bevölkerung in Gefahr bringen?
Ein Zeichen von Intelligenz ist der stetige Zweifel - Idioten sind sich immer todsicher, egal was sie tun ...

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Re: Bombenentschärfung in Frankfurt/Main

Beitragvon hafenwirt » So 3. Sep 2017, 16:41

Julian hat geschrieben:(03 Sep 2017, 15:18)
Das Bürgerhospital und das Marienkrankenhaus sind beispielsweise geschätzt 1350 Meter vom Fundort der Bombe entfernt. Wie wahrscheinlich ist es, dass die Bombe explodiert, und wie wahrscheinlich, dass ein Gebäude in jener Entfernung so getroffen werden kann, dass eine Totalevakuierung - und nicht etwa nur zu einer Seite hin - notwendig ist?


Göttingen - Sieben Kilo wog der schwerste Splitter, der bei der Bombenexplosion durch die Luft flog. Erst nach rund 700 Meter schlug dieses Metallteil im Dach eines Wohnhauses ein. Das geht aus der vorläufigen Bilanz hervor, welche die Göttinger Polizei nach der Explosion eines Blindgängers in der vergangenen Woche zog.

Bislang seien fünf Einschläge von Bombensplittern in Wohngebieten bekannt geworden. Zwei Gebäude und zwei Gartenhäuser wurden von Metallteilen getroffen und beschädigt, ein weiterer Splitter landete in einer Gartenanlage.


http://www.spiegel.de/panorama/gesellsc ... 99735.html

Und von Freunden damals weiß ich, dass rund 1,5 km entfernt noch Sachen aus dem Regal gefallen sind aufgrund des Drucks.

Die Göttinger Bombe war 10 Zentner = 1 Tonne schwer, die in Frankfurt hat 1,8 Tonnen laut Ticker.
...
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Milady de Winter
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Re: Bombenentschärfung in Frankfurt/Main

Beitragvon Milady de Winter » So 3. Sep 2017, 16:47

jack000 hat geschrieben:(03 Sep 2017, 17:37)

Ich bin natürlich kein Experte was Bomben betrifft, aber ich halte es für übertrieben im Umkreis von 1,5 Kilometern alle Einwohner und Sonstige evakuiert werden müssen (Die Chance selbst wenn die Bombe hochgeht das man in entsprechenden Abstand in Gefahr ist, halte ich für nicht gegeben). Natürlich kann man da einen Nahbereich definieren der in jedem Fall evakuiert werden muss, aber im übrigen Bereich sollte ein Formular mit Unterschrift ausreichen um selbst entscheiden zu können ob man lieber zu Hause bleibt.
Im WWII wurden 26.000t an Bomben auf FFM abgeworfen und nun soll nur 1 Bombe mit 1,8t 10% der Bevölkerung in Gefahr bringen?

Extrem hohe Sprengkraft:

Um was für eine Bombe handelt es sich?

Sprengstoffexperten nennen diesen Typus einer britischen Luftmine „Wohnblockknacker“ oder „Blockbuster“. Denn die 76 Zentimeter dicke Bombe mit der Bezeichnung HC-4000 hat eine sehr dünne Hülle aus Metall, dafür aber umso mehr Sprengstoff. Von 1,8 Tonnen Gesamtgewicht bestehen vermutlich 1,4 Tonnen aus TNT. Sie sollte über Dächern detonieren und Dächer abdecken, Wände eindrücken und Scheiben zersplittern lassen. Das sollte den Weg frei machen für die Brandbomben, die danach kamen. Weil die Sprengkraft so hoch und die Druckwelle enorm ist, wurde auch ein außergewöhnlich großer Radius zur Räumung nötig. Sogar der für die Räumung zuständige Experte Dieter Schwetzler sagt über die Sprengkraft: „Man kann sich das gar nicht vorstellen. Bei dieser Bombe ist wirklich alles anders.“


https://www.welt.de/vermischtes/article ... rlich.html
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Re: Bombenentschärfung in Frankfurt/Main

Beitragvon Adam Smith » So 3. Sep 2017, 16:52

Milady de Winter hat geschrieben:(03 Sep 2017, 14:53)

U.a. kreist seit dem Vormittag ein Heli mit Wärmebildkamera.

Und wenn sich jemand im Keller versteckt? Sollte man nicht vorsichtshalber alle Häuser platt machen um ganz sicher zu gehen?
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Re: Bombenentschärfung in Frankfurt/Main

Beitragvon Milady de Winter » So 3. Sep 2017, 16:53

Adam Smith hat geschrieben:(03 Sep 2017, 17:52)

Und wenn sich jemand im Keller versteckt? Sollte man nicht vorsichtshalber alle Häuser platt machen um ganz sicher zu gehen?

Tipp: nicht spammen, Adam!
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Re: Bombenentschärfung in Frankfurt/Main

Beitragvon Pro&Contra » So 3. Sep 2017, 16:55

Wird denn auch sichergestellt, dass Alte, Kranke, Schwache irgendwo untergebracht werden? Ich könnte mir praktisch aussuchen bei welchen Verwandten oder Freunden wir für diese Zeit unterkommen, aber das geht ja nicht jedem so.
Wenn ich nicht antworte, dann habe ich entweder keine Lust oder deine Argumente sind Unsinn.
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Re: Bombenentschärfung in Frankfurt/Main

Beitragvon frems » So 3. Sep 2017, 16:59

hafenwirt hat geschrieben:(03 Sep 2017, 14:30)

Woran erkennt die Polizei, ob sich jemand weigert? Durchsuchen die die ganzen Wohnungen und dringen ein, wenn jemand auf die Klingel nicht antwortet :?:

Immerhin kann ich ja jetzt auch noch verkatert im Bett liegen.

Das ist vermutlich Restrisiko. Im Frühling hatte ich "bombenfrei" auf der Arbeit. Am frühen Morgen teilte die Polizei beim Empfang mit, dass es am Nachmittag zu einer Kampfmittelsondierung kommt. Gegen 13 Uhr kamen sie nochmal und sagten dem Hausmeister, bis spätestens 14 Uhr sollen wir alle raus und die Gegend verlassen. Nachgeschaut hat aber niemand. Die haben einfach einige Straßen mit Flatterband abgesperrt und darauf geachtet, dass niemand mehr ins Sperrgebiet geht. Glaube kaum, dass die großartig etwas unternommen haben, wenn in den Wohnungen irgendwer nicht auf die Klingel reagiert hätte, da sie wohl eh davon ausgingen, dass die Leute dann arbeiten. Ansonsten hätten sie wohl einige Tausende Türen aufbrechen müssen, nur um zu schauen, ob da wirklich niemand drin ist. Erscheint mir nicht sehr verhältnismäßig, zumal man das Gebiet ja nicht besonders klein ausgewiesen hat.
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Re: Bombenentschärfung in Frankfurt/Main

Beitragvon Milady de Winter » So 3. Sep 2017, 17:00

Pro&Contra hat geschrieben:(03 Sep 2017, 17:55)

Wird denn auch sichergestellt, dass Alte, Kranke, Schwache irgendwo untergebracht werden? Ich könnte mir praktisch aussuchen bei welchen Verwandten oder Freunden wir für diese Zeit unterkommen, aber das geht ja nicht jedem so.

Ja, für entsprechende Unterbringung und Versorgung ist gesorgt. Die Einsatzkräfte leisten hier Großartiges. Aber es ist natürlich unglücklich - vor allem für die brisanten Fälle - dass sich die Entschärfung aus diversen Gründen verzögert. Aber es ist, wie es ist. Und letztendlich bleibt nur zu hoffen, dass die Entschärfung erfolgreich zu Ende gebracht werden kann.
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Re: Bombenentschärfung in Frankfurt/Main

Beitragvon Adam Smith » So 3. Sep 2017, 17:00

Milady de Winter hat geschrieben:(03 Sep 2017, 17:53)

Tipp: nicht spammen, Adam!

Es könnten sich aber Menschen in den Kellern verstecken. Was macht man in solchen Fällen?
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Re: Bombenentschärfung in Frankfurt/Main

Beitragvon Milady de Winter » So 3. Sep 2017, 17:05

Adam Smith hat geschrieben:(03 Sep 2017, 18:00)

Es könnten sich aber Menschen in den Kellern verstecken. Was macht man in solchen Fällen?

Wen man nicht finden kann, und wen auch die Wärmebildkamera nicht erfassen konnte - ergo: wer sich unentdeckt irgendwo verstecken konnte - der bleibt drin. Sagte auch der Polizeisprecher. Ein gewisses Restrisiko bleibt. Und das muss dann in Kauf genommen werden. Was auch verständlich und nachvollziehbar ist in meinen Augen. Aber der Aufwand, der betrieben wurde, um seit dem frühen Morgen mit über 1000 Polizisten das Gebiet zu durchkämmen, war enorm.
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Re: Bombenentschärfung in Frankfurt/Main

Beitragvon Quatschki » So 3. Sep 2017, 17:12

Im März 1944 sind u.a. 500 Stück von der Sorte abgeworfen worden auf einem Gebiet von ein paar Quadratkilometer. Es gab bei dem Angriff 1000 Tote, hauptsächlich durch die Folgen der Feuersbrünste.
Im Keller ist man, außer bei einem Direkttreffer, relativ sicher.
Am besten natürlich hinter bewehrtem Stahlbeton.
Sie liegt ja schon am Boden, hat also keinen Durchschlag.
Und diese Badeöfen sind nicht auf Splitterwirkung konzipiert. Dünnwandig wie syrische Faßbomben. Nur in XXL. Die Druckwelle kann zwar massive Bauten zerreißen, wird aber auch durch jedes Hindernis abgeschwächt. Wenn sie richtig Sandsäcke aufgetürmt haben, würde die meiste Explosionsenergie nach oben verpuffen.
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Re: Bombenentschärfung in Frankfurt/Main

Beitragvon jack000 » So 3. Sep 2017, 17:26

Milady de Winter hat geschrieben:(03 Sep 2017, 17:47)

Extrem hohe Sprengkraft:



https://www.welt.de/vermischtes/article ... rlich.html

Das ist richtig, aber 1,5 Kilometer Umkreis halte ich trotzdem für übertrieben. Wie soll denn eine Bombe (Es ist ja keine H-Bombe) in so einer Entfernung noch einen Schaden anrichten können (Zumal dem diese ja nun in der Erde liegt und diverse Häuser/Gebäude dazwischen stehen)?
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Re: Bombenentschärfung in Frankfurt/Main

Beitragvon frems » So 3. Sep 2017, 17:44

jack000 hat geschrieben:(03 Sep 2017, 18:26)

Das ist richtig, aber 1,5 Kilometer Umkreis halte ich trotzdem für übertrieben. Wie soll denn eine Bombe (Es ist ja keine H-Bombe) in so einer Entfernung noch einen Schaden anrichten können (Zumal dem diese ja nun in der Erde liegt und diverse Häuser/Gebäude dazwischen stehen)?

Naja, es reicht ja schon, wenn durch die Explosion einige Steine oder Metallsplitter in die Luft geschossen werden und nach einem Flug irgendwo wieder einschlagen. Sowas willst Du vermutlich nicht gegen den Kopf kriegen.
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Re: Bombenentschärfung in Frankfurt/Main

Beitragvon Milady de Winter » So 3. Sep 2017, 17:46

jack000 hat geschrieben:(03 Sep 2017, 18:26)

Das ist richtig, aber 1,5 Kilometer Umkreis halte ich trotzdem für übertrieben. Wie soll denn eine Bombe (Es ist ja keine H-Bombe) in so einer Entfernung noch einen Schaden anrichten können (Zumal dem diese ja nun in der Erde liegt und diverse Häuser/Gebäude dazwischen stehen)?

Der Experte im HR sagte gerade, dass die Bombe bei einer unkontrollierten Explosion sogar noch über diesen Radius hinaus Schäden hätte anrichten können. Daher war der Radius das Minimum, das man einhalten musste.
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Re: Bombenentschärfung in Frankfurt/Main

Beitragvon hafenwirt » So 3. Sep 2017, 17:48

frems hat geschrieben:(03 Sep 2017, 18:44)

Naja, es reicht ja schon, wenn durch die Explosion einige Steine oder Metallsplitter in die Luft geschossen werden und nach einem Flug irgendwo wieder einschlagen. Sowas willst Du vermutlich nicht gegen den Kopf kriegen.


Siehe meine Quelle weiter oben einer anderen Weltkriegsbombe.

700 Meter bei 1,0 Tonne. Keine Ahnung ob bei 1,8 T Splitter weiter fliegen können.
...

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