„indymedia“-Verbot => Was werden die Folgen sein?

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Re: „indymedia“-Verbot => Was werden die Folgen sein?

Beitragvon frems » Sa 26. Aug 2017, 12:15

yogi61 hat geschrieben:(26 Aug 2017, 12:38)

Nach dem Verbot wurde die Unter-Domain "linksunten.indymedia.org" von einem Server in Frankreich auf Rechner in Kanada umgezogen. Die Haupt-Domain "indymedia.org" gehört einem Verein zur "Demokratisierung der Kommunikation" (Associacao Brasileira pela Democratizacao da Comunicacao) in Sao Paulo (Brasilien). Das Verbot des Innenministeriums bezieht sich nur auf den "linksunten"-Bereich.

Na so eine Überraschung aber auch. :|
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Re: „indymedia“-Verbot => Was werden die Folgen sein?

Beitragvon yogi61 » Sa 26. Aug 2017, 12:39

frems hat geschrieben:(26 Aug 2017, 13:15)

Na so eine Überraschung aber auch. :|


Hauptsache Herr T. de Misere konnte im Wahlkampf mal kurz den weissen Ritter geben.
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Re: „indymedia“-Verbot => Was werden die Folgen sein?

Beitragvon frems » Sa 26. Aug 2017, 12:43

yogi61 hat geschrieben:(26 Aug 2017, 13:39)

Hauptsache Herr T. de Misere konnte im Wahlkampf mal kurz den weissen Ritter geben.

Vermutlich interessiert es die "Ein Teil dieser Antworten würde die Bevölkerung verunsichern"-Lemminge auch nicht, wenn der Server umzieht und zukünftig auf ein Dutzend Rechnern synchronisiert bzw. gespielt wird, um einen temporären Ausfall durch staatliche Aktionen unwahrscheinlicher zu machen. Das Innenministerium ist übrigens seit 2005 in konservativen Händen. Indymedia gibt's seit 1999, in Deutschland seit 2001 und die Rubrik "linksunten" seit 2008. Vier Wochen vor der Bundestagswahl 2017 kommt also das "Verbot". :rolleyes:
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Re: „indymedia“-Verbot => Was werden die Folgen sein?

Beitragvon Cat with a whip » Sa 26. Aug 2017, 12:47

Bolero hat geschrieben:(26 Aug 2017, 13:02)

Sooo macht man das!!!!!


Die wollen es wirklich wissen ob der eindeutige Wortlaut im Grundgesetz noch zählt, ja. Nicht angemeldete Versammlungen sind ja nicht per se illegal. Nur glauben das inzwischen schon die meisten Schnarchbürger deren Geisteshaltung auch unter einem Putin, Orban, Erdogan und einem PIS-REgime geschmeidig wirkt.
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Re: „indymedia“-Verbot => Was werden die Folgen sein?

Beitragvon Yossarian » Sa 26. Aug 2017, 13:23

Also ich erwarte dass sich jeder der sich hier gegen das Verbot ausspricht sich aber bitte von den linksextremistischen Gewaltaufrufen dort distanziert.
Schließlich wurden bei den Bertreibern auch jede Menge Waffen sichergestellt.

Wer sich von Gewalt nicht distanzieren möchte kann nur ebenfalls als Extremist angesehen werden.
Wenn ich einen Vogel sehe der wie eine Ente watschelt und wie eine Ente schwimmt und wie eine Ente quakt dann nenne ich ihn eine Ente. Und wenn der Vogel dementiert eine Ente zu sein ist es eine russische Ente.
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Re: „indymedia“-Verbot => Was werden die Folgen sein?

Beitragvon yogi61 » Sa 26. Aug 2017, 13:27

Yossarian hat geschrieben:(26 Aug 2017, 14:23)

Also ich erwarte dass sich jeder der sich hier gegen das Verbot ausspricht sich aber bitte von den linksextremistischen Gewaltaufrufen dort distanziert.
Schließlich wurden bei den Bertreibern auch jede Menge Waffen sichergestellt.

Wer sich von Gewalt nicht distanzieren möchte kann nur ebenfalls als Extremist angesehen werden.


Jede Mengen Waffen ist relativ.
Übrigens für die Groupies des Innenministers.
Der Kriminalbeamten-Bund weist übrigens darauf hin, dass die polizeiliche Beobachtung der linksradikalen Szene durch das Verbot deutlich erschwert würde. In diesem Lichte wäre der angebliche Schlag gegen politische Gewalttäter sogar ein ermittlungstaktischer Fehler. Starke Gesten sind eben nicht dasselbe wie eine starke Demokratie.

http://www.sueddeutsche.de/politik/extr ... -1.3640279
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Re: „indymedia“-Verbot => Was werden die Folgen sein?

Beitragvon Yossarian » Sa 26. Aug 2017, 13:30

yogi61 hat geschrieben:(26 Aug 2017, 14:27)

Jede Mengen Waffen ist relativ.
Übrigens für die Groupies des Innenministers.
Der Kriminalbeamten-Bund weist übrigens darauf hin, dass die polizeiliche Beobachtung der linksradikalen Szene durch das Verbot deutlich erschwert würde. In diesem Lichte wäre der angebliche Schlag gegen politische Gewalttäter sogar ein ermittlungstaktischer Fehler. Starke Gesten sind eben nicht dasselbe wie eine starke Demokratie.

http://www.sueddeutsche.de/politik/extr ... -1.3640279


Du bist der Meinung Aufrufe zur Gewalt und Anschlägen müssen stehen bleiben?
Weil sie von links kommen? Würdest du genauso argumentieren wenn es um eine rechtsradikale Seite gehen würde?

Tut mir leid, jemand der sich sich nicht von Gewaltaufrufen distanziert disqualifiziert sich für mich als Diskussionspartner.
Zuletzt geändert von Yossarian am Sa 26. Aug 2017, 13:33, insgesamt 1-mal geändert.
Wenn ich einen Vogel sehe der wie eine Ente watschelt und wie eine Ente schwimmt und wie eine Ente quakt dann nenne ich ihn eine Ente. Und wenn der Vogel dementiert eine Ente zu sein ist es eine russische Ente.
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Re: „indymedia“-Verbot => Was werden die Folgen sein?

Beitragvon yogi61 » Sa 26. Aug 2017, 13:31

Yossarian hat geschrieben:(26 Aug 2017, 14:30)

Du bist der Meinung Aufrufe zur Gewalt und Anschlägen müssen stehen bleiben?
Weil sie von links kommen? Würdest du genauso argumentieren wenn es um eine rechtsradikale Seite gehen würde?

Tut mir leid, jemand der sich sich von Gewaltaufrufen distanziert disqualifiziert sich für mich als Diskussionspartner.


Was ist das für ein wirrer letzter Satz? :?:
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Re: „indymedia“-Verbot => Was werden die Folgen sein?

Beitragvon Yossarian » Sa 26. Aug 2017, 13:33

yogi61 hat geschrieben:(26 Aug 2017, 14:31)

Was ist das für ein wirrer letzter Satz? :?:


Wie wäre es sich lieber mit dem Inhalt Auseinanderzusetzen?

Einfach formuliert für dich:

Distanzierst du dich von linksradikaler Gewalt oder nicht?
Wenn ich einen Vogel sehe der wie eine Ente watschelt und wie eine Ente schwimmt und wie eine Ente quakt dann nenne ich ihn eine Ente. Und wenn der Vogel dementiert eine Ente zu sein ist es eine russische Ente.
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Re: „indymedia“-Verbot => Was werden die Folgen sein?

Beitragvon Senexx » Sa 26. Aug 2017, 13:33

yogi61 hat geschrieben:(26 Aug 2017, 14:27)

Jede Mengen Waffen ist relativ.
Übrigens für die Groupies des Innenministers.
Der Kriminalbeamten-Bund weist übrigens darauf hin, dass die polizeiliche Beobachtung der linksradikalen Szene durch das Verbot deutlich erschwert würde. In diesem Lichte wäre der angebliche Schlag gegen politische Gewalttäter sogar ein ermittlungstaktischer Fehler. Starke Gesten sind eben nicht dasselbe wie eine starke Demokratie.

http://www.sueddeutsche.de/politik/extr ... -1.3640279

Hat eigentlich die SZ gegen das maaßlose Facebook-Gesetz gekämpft?
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Re: „indymedia“-Verbot => Was werden die Folgen sein?

Beitragvon yogi61 » Sa 26. Aug 2017, 13:35

Senexx hat geschrieben:(26 Aug 2017, 14:33)

Hat eigentlich die SZ gegen das maaßlose Facebook-Gesetz gekämpft?


Was hat die SZ denn mit dem Kriminalbeamten-Bund zu tun? :?: Lesen hilft manchmal.
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Re: „indymedia“-Verbot => Was werden die Folgen sein?

Beitragvon Yossarian » Sa 26. Aug 2017, 13:37

Senexx hat geschrieben:(26 Aug 2017, 14:33)

Hat eigentlich die SZ gegen das maaßlose Facebook-Gesetz gekämpft?


Mal sehen:
So klang die SZ bei Einführung des NetzDG durch Maas:
"Einig gegen Hass im Netz"
http://sz.de/1.3558059

Heuchelei widert mich an.
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Re: „indymedia“-Verbot => Was werden die Folgen sein?

Beitragvon yogi61 » Sa 26. Aug 2017, 13:38

Yossarian hat geschrieben:(26 Aug 2017, 14:37)

Mal sehen:
So klang die SZ bei Einführung des NetzDG durch Maas:
"Einig gegen Hass im Netz"
http://sz.de/1.3558059

Heuchelei widert mich an.

Und auch Du verfehlst das Thema.
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Re: „indymedia“-Verbot => Was werden die Folgen sein?

Beitragvon Yossarian » Sa 26. Aug 2017, 13:41

yogi61 hat geschrieben:(26 Aug 2017, 14:38)

Und auch Du verfehlst das Thema.


Und du weigerst dich dich von linksradikaler Gewalt zu distanzieren.

Es steht damit natürlich auch im Raum wie sich das mit deiner Moderatoren Aufgabe in einem politischen Forum verträgt.
Zuletzt geändert von Yossarian am Sa 26. Aug 2017, 13:42, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: „indymedia“-Verbot => Was werden die Folgen sein?

Beitragvon yogi61 » Sa 26. Aug 2017, 13:42

Yossarian hat geschrieben:(26 Aug 2017, 14:41)

Und du weigerst dich dich von linksradikaler Gewalt zu distanzieren.
Damit bist du keinerlei Antworten mehr wert.


Gewalt ist nie gut, Kamerad. Deswegen bin ich ja auch gegen Auslandseinsätze der Bundeswehr.
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Re: „indymedia“-Verbot => Was werden die Folgen sein?

Beitragvon Senexx » Sa 26. Aug 2017, 13:55

Yossarian hat geschrieben:(26 Aug 2017, 14:37)

Mal sehen:
So klang die SZ bei Einführung des NetzDG durch Maas:
"Einig gegen Hass im Netz"
http://sz.de/1.3558059

Heuchelei widert mich an.

Wenn ich mich recht erinnere, sind doch hier einige, die so vehement das linksunten-Verbot mit den unterschiedlichsten (fadenscheinigen) Argumenten kritisieren, die vorher sich über die Kritiker des maaßlosen Facebook-Gesetzes lustig gemacht haben.
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Re: „indymedia“-Verbot => Was werden die Folgen sein?

Beitragvon yogi61 » Sa 26. Aug 2017, 14:10

Cat with a whip hat geschrieben:(26 Aug 2017, 13:47)

Die wollen es wirklich wissen ob der eindeutige Wortlaut im Grundgesetz noch zählt, ja. Nicht angemeldete Versammlungen sind ja nicht per se illegal. Nur glauben das inzwischen schon die meisten Schnarchbürger deren Geisteshaltung auch unter einem Putin, Orban, Erdogan und einem PIS-REgime geschmeidig wirkt.


So ist es.

Eine größere Menschenmenge ist am Freitagabend kurz vor 21 Uhr durch den Ostertorsteinweg in Bremen gezogen. Die Demonstration sei nicht angemeldet gewesen, sagte ein Polizeisprecher auf Nachfrage. Grundsätzlich ist das erlaubt, wenn sich eine sogenannte Spontanversammlung aus aktuellem Anlass und ohne vorherige Organisation bildet. Das könnte der Fall sein: Möglicherweise sei die Schließung der linksextremistischen Onlineplattform "Linksunten.Indymedia" am Freitag der Grund für den Aufzug gewesen, sagte ein Polizeisprecher. Genaueres über die Hintergründe der Demonstration sei der Polizei jedoch noch nicht bekannt, hieß es am Samstagvormittag.

http://www.weser-kurier.de/bremen/breme ... 40311.html
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Re: „indymedia“-Verbot => Was werden die Folgen sein?

Beitragvon Senexx » Sa 26. Aug 2017, 14:30

yogi61 hat geschrieben:(26 Aug 2017, 15:10)

So ist es.

Eine größere Menschenmenge ist am Freitagabend kurz vor 21 Uhr durch den Ostertorsteinweg in Bremen gezogen. Die Demonstration sei nicht angemeldet gewesen, sagte ein Polizeisprecher auf Nachfrage. Grundsätzlich ist das erlaubt, wenn sich eine sogenannte Spontanversammlung aus aktuellem Anlass und ohne vorherige Organisation bildet. Das könnte der Fall sein: Möglicherweise sei die Schließung der linksextremistischen Onlineplattform "Linksunten.Indymedia" am Freitag der Grund für den Aufzug gewesen, sagte ein Polizeisprecher. Genaueres über die Hintergründe der Demonstration sei der Polizei jedoch noch nicht bekannt, hieß es am Samstagvormittag.

http://www.weser-kurier.de/bremen/breme ... 40311.html

Von "Spontandemos" ist ja grundsätzlich dann auszugehen, wenn die "Spontanen" von weit her angereist sind. Ich bin überzeugt, eine Personenkontrolle würde überraschende Erkenntnisse zutage fördern.

Wir wissen ja: "Spontis", daher der Name, sind völlig spontan und an sich desorganisiert, wohingegen Rechtsextreme bierdumpf, deswegen von Natur aus lethargisch sind, und nur unter Aufbietung aller Kräfte und größtmöglicher organisatorischer Vorbereitungen überhaupt zu einer Demo zusammen kommen können. Weshalb Letztgenannte grundsätzlich mit dem Versammlungsrecht in Konflikt geraten, wären Erstgenannte nun mal völlig harmlos sind.
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Re: „indymedia“-Verbot => Was werden die Folgen sein?

Beitragvon jorikke » Sa 26. Aug 2017, 15:42

yogi61 hat geschrieben:(26 Aug 2017, 14:42)

Gewalt ist nie gut, Kamerad. Deswegen bin ich ja auch gegen Auslandseinsätze der Bundeswehr.


...und du meinst, beim Verteidigungsfall kriegen die das im Inland gewaltlos auf die Reihe?
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Re: „indymedia“-Verbot => Was werden die Folgen sein?

Beitragvon Senexx » Sa 26. Aug 2017, 16:29

yogi61 hat geschrieben:(26 Aug 2017, 14:42)

Gewalt ist nie gut, Kamerad. Deswegen bin ich ja auch gegen Auslandseinsätze der Bundeswehr.


Es geht aber nicht immer nur ohne Gewalt.

Das Problem der Auslandseinsätze der Bundeswehr ist nicht die Gewalt, sondern die Sinnlosigkeit der einzelnen Unternehmungen.
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