Rechtsextremismus bei der Truppe

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Edmund
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Re: Rechtsextremismus bei der Truppe

Beitragvon Edmund » Mi 17. Mai 2017, 21:50

DarkLightbringer hat geschrieben:(17 May 2017, 16:50)
Die Wehrmacht war untrennbar mit dem Dritten Reich verbunden, an der Spitze standen Verbrecher. Soldaten waren teils verstrickt in die Verbrechen, andernteils missbraucht.


Unsinn. Es haben über 18 Millionen deutsche Soldaten in der Wehrmacht gedient. Die historische Forschung geht von bis zu 5% der Soldaten aus, die an Verbrechen beteiligt waren. Also waren mindestens 95% oder 17 Millionen deutsche Wehrmachtsoldaten keine Verbrecher, sondern ehrenhaft und tapfer kämpfende Männer. Und denen gebührt ein ehrenvolles Gedenken und Dank für ihre Tapferkeit und ihren Einsatz. Diese Männer sind die Vorbilder ihrer Enkel und Ur-Enkel, die heute als Bundeswehrsoldaten dienen.

Natürlich war mit Hitler der selbsternannte Oberbefehlshaber der Wehrmacht ein Verbrecher. Es verlangt aber auch niemand Kasernen nach Hitler oder Keitel zu benennen. Darum geht es auch nicht. :rolleyes:
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Re: Rechtsextremismus bei der Truppe

Beitragvon Marmelada » Mi 17. Mai 2017, 22:02

Quatschki hat geschrieben:(16 May 2017, 08:53)

Bis jetzt erinnert das Prozedere an ostdeutsche Schauprozesse der 50er Jahre, wo aus irgendwelchen kleinen Dissidentenzirkeln ...
Franco A. und seine Kumpanen sind keine "Dissidenten", sondern Rechtsextremisten, die vorhatten, Andersdenkende zu erschießen.
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Quatschki
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Re: Rechtsextremismus bei der Truppe

Beitragvon Quatschki » Mi 17. Mai 2017, 22:12

Marmelada hat geschrieben:(17 May 2017, 23:02)

Franco A. und seine Kumpanen sind keine "Dissidenten", sondern Rechtsextremisten, die vorhatten, Andersdenkende zu erschießen.

"mutmaßlich"
(sagt man doch so, oder? Oder ist das auch schon abgeschafft?)
Das Gericht wird wahrscheinlich nach ein paar Jahren Verhandlung feststellen, dass da eine ganz kleine Clique ehrgeiziger, gewissenloser und zugleich unvernünftiger, verbrecherisch-dummer Offiziere ein Komplott gesachmiedet hat. Aber bis das belegt ist, ist alles nur Spekulation.
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Re: Rechtsextremismus bei der Truppe

Beitragvon Teeernte » Mi 17. Mai 2017, 22:56

Marmelada hat geschrieben:(17 May 2017, 23:02)

Franco A. und seine Kumpanen sind keine "Dissidenten", sondern Rechtsextremisten, die vorhatten, Andersdenkende zu erschießen.


....dafür sind die verurteilt ? Nicht..... ähmmm

Aber wir teilen noch in eine "kleine Gruppe" von unter 10.000 ... gute Täter (GARNICHTS Passiert....NORMAL) ... die nur mal nebenbei IN Mädels fassen , Mädels in TODESANGST versetzen....feige in Trupps auftreten die Opfer bestehlen.. ABER die RICHTIGE Herkunft haben......und eine RIESEN MASSE Rechte Deutsche - von 1 oder vielleicht 3 - im Verantwortungsbereich des Bundes. :thumbup:
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Re: Rechtsextremismus bei der Truppe

Beitragvon Marmelada » Mi 17. Mai 2017, 23:19

Teeernte hat geschrieben:(17 May 2017, 23:56)

....dafür sind die verurteilt ? Nicht..... ähmmm
Im Augenblick sind sie in Untersuchungshaft.

Aber wir teilen noch in eine "kleine Gruppe" von unter 10.000 ... gute Täter (GARNICHTS Passiert....NORMAL) ... die nur mal nebenbei IN Mädels fassen ,

http://www.spiegel.de/politik/deutschla ... 34529.html
In dem Bericht wird nun deutlich, dass die Aktionen der Bundeswehrausbilder der zweiten Inspektion in Pfullendorf wohl sexuell motiviert waren. So schilderte die Soldatin Nicole E., die 2016 als Oberfähnrich nach Pfullendorf gekommen war, dass sie in einer Art Einstellungstest durch die Ausbilder gezwungen wurde, an einer Pole-Stange in einem Aufenthaltsraum vorzutanzen.

Die Stange, die man sonst nur aus Striplokalen in Rotlichtvierteln kennt, war in dem Aufenthaltsraum der Kaserne fest installiert.

Auch die weiteren Details aus den Lehrgängen deuten auf einen sexuellen Hintergrund. So zwangen die Ausbilder ihre Schüler nach Aussagen von Nicole E., sich im Hörsaal nackt auszuziehen. Sie tasteten bei den Frauen die nackten Brüste und den Genitalbereich ohne Handschuhe ab. Anschließend, so die Ermittlungspapiere, gab es eine "Geruchsprobe" vor versammelter Mannschaft.
Toitsche Ausbildergriffel IN toitschen Mädels, so muss das.

Mädels in TODESANGST versetzen....feige in Trupps auftreten die Opfer bestehlen.. ABER die RICHTIGE Herkunft haben......und eine RIESEN MASSE Rechte Deutsche - von 1 oder vielleicht 3 - im Verantwortungsbereich des Bundes. :thumbup:
Abgesehen von der Dunkelziffer rechtfertigt das immer noch keinen Rechtsterrorismus und das Durchwinken von Rechtsextremen in der Bundeswehr, wie es bislang passiert ist.
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Re: Rechtsextremismus bei der Truppe

Beitragvon Marmelada » Mi 17. Mai 2017, 23:23

Quatschki hat geschrieben:(17 May 2017, 23:12)

"mutmaßlich"
(sagt man doch so, oder? Oder ist das auch schon abgeschafft?)
Das Gericht wird wahrscheinlich nach ein paar Jahren Verhandlung feststellen, dass da eine ganz kleine Clique ehrgeiziger, gewissenloser und zugleich unvernünftiger, verbrecherisch-dummer Offiziere ein Komplott gesachmiedet hat. Aber bis das belegt ist, ist alles nur Spekulation.
Hervorhebung von mir.

https://de.wikiquote.org/wiki/Claus_Sch ... auffenberg
"Eine ganz kleine Clique ehrgeiziger, gewissenloser und zugleich unvernünftiger, verbrecherisch-dummer Offiziere hat ein Komplott geschmiedet, um mich zu beseitigen und zugleich mit mir den Stab praktisch der deutschen Wehrmachtführung auszurotten. Die Bombe, die von dem Obersten Graf von Stauffenberg gelegt wurde, explodierte zwei Meter von meiner rechten Seite. Sie hat eine Reihe mir teurer Mitarbeiter sehr schwer verletzt, einer ist gestorben. Ich selbst bin völlig unverletzt bis auf ganz kleine Hautabschürfungen, Prellungen und Verbrennungen. Ich fasse es als eine Bestätigung des Auftrages der Vorsehung auf, mein Lebensziel weiter zu verfolgen, so wie ich es bisher getan habe" - Adolf Hitler, nach dem Attentat vom 20. Juli 1944, zit. nach Joachim Fest: Hitler - Eine Biographie, Frankfurt a. M. 1979, S. 968 ff.


Schon scharf, was hier so an rechtsextremer Hetze geht.
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Re: Rechtsextremismus bei der Truppe

Beitragvon Yossarian » Do 18. Mai 2017, 05:04

Hallo...
Bundesanwaltschaft:

"Juristisch reichen die Anhaltspunkte für eine kriminelle oder gar terroristische Vereinigung derzeit nicht aus."

Da habt ihr eure Rechtsextremistenverschwörung....
Wenn ich einen Vogel sehe der wie eine Ente watschelt und wie eine Ente schwimmt und wie eine Ente quakt dann nenne ich ihn eine Ente. Und wenn der Vogel dementiert eine Ente zu sein ist es eine russische Ente.
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Re: Rechtsextremismus bei der Truppe

Beitragvon ebi80 » Do 18. Mai 2017, 05:49

Wie sie alle heulen. Tja der Bund hat nur noch eines zu tun. Rechte Verlierer aus der BW rausschmeißen auf den Haufen ihrer Spielzeuge. Da könnt ihr jammern und relativieren wie ihr wollt. Wird Zeit endlich eine Erwachsene BW zu bekommen.
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Re: Rechtsextremismus bei der Truppe

Beitragvon Vizegott » Do 18. Mai 2017, 06:09

Quatschki hat geschrieben:(17 May 2017, 23:12)

"mutmaßlich"
(sagt man doch so, oder? Oder ist das auch schon abgeschafft?)
Das Gericht wird wahrscheinlich nach ein paar Jahren Verhandlung feststellen, dass da eine ganz kleine Clique ehrgeiziger, gewissenloser und zugleich unvernünftiger, verbrecherisch-dummer Offiziere ein Komplott gesachmiedet hat. Aber bis das belegt ist, ist alles nur Spekulation.



Ich warte noch darauf das die Mahnmale die an unsere gefallenen erinnern und die es in allen ortschaften in deutschland gibt dieser säuberungswelle zum opfer fallen.
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Re: Rechtsextremismus bei der Truppe

Beitragvon DarkLightbringer » Do 18. Mai 2017, 06:38

Teeernte hat geschrieben:(17 May 2017, 21:35)

Ohne die vermittelten "Werte" in der Wehrmacht.....könnte der "Herr" Schmidt (Hochwasser in Hamburg) führen ....hätte als Kollege englische Hubschrauber einsetzen.... mit der SPD umgehen können ?

https://www.welt.de/regionales/hamburg/ ... ierte.html

Hochwasser und Weltkrieg sind zwei paar Stiefel. Schmidts zupackender Geist erkannte klar Wesensunterschiede zwischen Wehrmacht und Bundeswehr.

Gelernt bei der WEHRMACHT. Ähmmmm Hauptmann der Bundeswehr in Reserve....
Aber - bei Uschi war
http://www.spiegel.de/lebenundlernen/jo ... 81520.html
:D :D :D

Man kann auch am Übel lernen und sich entwickeln. Oder in der Dunkelheit sehen und später mit dem Reserve-Licht arbeiten.

Es ist im übrigen der Generalinspekteur, der die Durchsuchung aller Kasernen angeordnet hat.
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Re: Rechtsextremismus bei der Truppe

Beitragvon relativ » Do 18. Mai 2017, 07:57

schelm hat geschrieben:(17 May 2017, 18:54)

Das seh ich umgekehrt. Wer sich bräsig hinter der geglaubten Macht des Mainstream versteckt, ist entweder denkfaul oder besitzt ein schwaches, leicht zu steuerndes Ego. Genau das also, was bei den Konsumenten von ARD und ZDF benötigt wird.

Es gibt in Deutschland die Möglichkeit sich über vielen Quellen zu Informieren, ob du dies jetzt tust , oder auch nur deinen persönlichen "Mainstream" folgst, weil dir der der anderen verhasst ist, ist deine freie Entscheidung. Andere dafür zu kritisieren, weil sie einen anderen Mainstream folgen ist bräsig. Das viele einem übergeordneten Ziel folgen macht ja erst homogene und funktionierende Gesellschaft aus. Würden wir eine Gesellschaft von 80.000.000 schlems sein, wo jeder meint er würde diffamiert, weil der andere eine andere Sichtweise und Weg gewählt hat, dann würde unserer Staat wohl nicht mehr funktionieren.
Aber ein paar von deiner Sorte können wir gut ertragen, weil es uns immer aufzeigt, wohin wir auf keinen Fall abdriften dürfen ;)
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Re: Rechtsextremismus bei der Truppe

Beitragvon busse » Do 18. Mai 2017, 11:21

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Re: Rechtsextremismus bei der Truppe

Beitragvon busse » Do 18. Mai 2017, 11:25

Vizegott hat geschrieben:(18 May 2017, 07:09)

Ich warte noch darauf das die Mahnmale die an unsere gefallenen erinnern und die es in allen ortschaften in deutschland gibt dieser säuberungswelle zum opfer fallen.


Worauf wartest Du ? Passiert doch laufend und seit Jahren, unkommentiert von unseren Qualitätsmedien, werden die Denkmäler von Linksradikalen geschändet , kaputt gemacht oder unter fadenscheinigen Gründen abgetragen. Unsere Qualitätsmedien passen nur auf das Holocaustdenkmal , das Denkmal für Sinti und Roma und das Schwulendenkmal auf. Alles andere ist denen seit Jahren keine Zeile mehr wert.
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Re: Rechtsextremismus bei der Truppe

Beitragvon ebi80 » Do 18. Mai 2017, 11:26

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Re: Rechtsextremismus bei der Truppe

Beitragvon Alexyessin » Do 18. Mai 2017, 11:32

Yossarian hat geschrieben:(18 May 2017, 06:04)

Hallo...
Bundesanwaltschaft:

"Juristisch reichen die Anhaltspunkte für eine kriminelle oder gar terroristische Vereinigung derzeit nicht aus."

Da habt ihr eure Rechtsextremistenverschwörung....


Weil es keine Verschwörung gibt, ist das Thema Rechtsextremismus bei der Truppe aber immer noch gegeben.
Der neue Faschismus wird nicht sagen: Ich bin der Faschismus. Er wird sagen: Ich bin kein Nazi, aber...
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Re: Rechtsextremismus bei der Truppe

Beitragvon busse » Do 18. Mai 2017, 11:33

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Re: Rechtsextremismus bei der Truppe

Beitragvon relativ » Do 18. Mai 2017, 11:40

busse hat geschrieben:(18 May 2017, 12:25)

Worauf wartest Du ? Passiert doch laufend und seit Jahren, unkommentiert von unseren Qualitätsmedien, werden die Denkmäler von Linksradikalen geschändet , kaputt gemacht oder unter fadenscheinigen Gründen abgetragen. Unsere Qualitätsmedien passen nur auf das Holocaustdenkmal , das Denkmal für Sinti und Roma und das Schwulendenkmal auf. Alles andere ist denen seit Jahren keine Zeile mehr wert.
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Du vergisst dabei, daß auch das öffentliche Interesse wohl nicht mehr da ist und Medien, wie du evtl. weisst sind eben so gestrickt, daß sie die Themen favorisieren, die vermeintliche Auflage bringen. Nix Neues und schon gar keine VT.
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Re: Rechtsextremismus bei der Truppe

Beitragvon Provokateur » Do 18. Mai 2017, 12:09

Vizegott hat geschrieben:(18 May 2017, 07:09)

Ich warte noch darauf das die Mahnmale die an unsere gefallenen erinnern und die es in allen ortschaften in deutschland gibt dieser säuberungswelle zum opfer fallen.


Also meine Gefallenen sind das nicht.
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Re: Rechtsextremismus bei der Truppe

Beitragvon Quatschki » Do 18. Mai 2017, 12:14

DarkLightbringer hat geschrieben:(18 May 2017, 07:38)

Hochwasser und Weltkrieg sind zwei paar Stiefel. Schmidts zupackender Geist erkannte klar Wesensunterschiede zwischen Wehrmacht und Bundeswehr.


Die Koordination der Rettungsaktionen nach der Gomorrha-Woche mit zehntausenden Toten, noch mehr Verwundeten und 900.000 Obdachlosen ging auch in diese Richtung (Nur dass diese Katastrophe menschengemacht und menschengeplant war).
Die dort gemachten Erfahrungen haben die (überlebenden) Feuerwehrleute, Ärzte, Unfallchirurgen, DRK, Flüchtlingskoordinatoren usw. ja nach Nachkriegsdeutschland mitgenommen und eben auch die Wehrmachtoffiziere und -generäle, die dann im Rahmen der Wiederbewaffnung die Bundeswehr aufgebaut haben.
Wer das negieren will, der ist einfach nur geistiger Einschienenbahnfahrer!
Was menschlicher Wahn erschuf, kann durch menschliche Einsicht überwunden werden.
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Re: Rechtsextremismus bei der Truppe

Beitragvon DarkLightbringer » Do 18. Mai 2017, 15:06

Edmund hat geschrieben:(17 May 2017, 22:50)

Unsinn. Es haben über 18 Millionen deutsche Soldaten in der Wehrmacht gedient. Die historische Forschung geht von bis zu 5% der Soldaten aus, die an Verbrechen beteiligt waren. Also waren mindestens 95% oder 17 Millionen deutsche Wehrmachtsoldaten keine Verbrecher, sondern ehrenhaft und tapfer kämpfende Männer. Und denen gebührt ein ehrenvolles Gedenken und Dank für ihre Tapferkeit und ihren Einsatz. Diese Männer sind die Vorbilder ihrer Enkel und Ur-Enkel, die heute als Bundeswehrsoldaten dienen.

Natürlich war mit Hitler der selbsternannte Oberbefehlshaber der Wehrmacht ein Verbrecher. Es verlangt aber auch niemand Kasernen nach Hitler oder Keitel zu benennen. Darum geht es auch nicht. :rolleyes:

Es gibt wesentliche Unterschiede zwischen Bundeswehr und Wehrmacht. Letztere war geprägt vom Eid auf Adolf Hitler und vom Kadavergehorsam. Erstere hingegen verfolgte von Anfang an das Konzept der Inneren Führung - der "Staatsbürger in Uniform" ist im Volk integriert, auf die Verfassung eines demokratischen Staates vereidigt und Verbrechen dürfen weder befohlen, noch befolgt werden.

Werkzeuge eines Unrechtsregimes können weder Vorbild sein noch traditionsgebend, eher dann doch der Widerstand.

Bei der Durchkämmung der Kasernen sind 41 Devotionalien gefunden und entfernt worden. Der Abschirmdienst bleibt gehalten, eine Unterwanderung der Truppe durch Extremisten zu verhindern.

Die Namensänderung von Kasernen ist schon länger im Gange. 2013 wurde die Albertstadt-Kaserne in Dresden in Graf-Stauffenberg-Kaserne umbenannt, 2015 die General-Delius-Kaserne in Mayen in Oberst-Hauschild-Kaserne und bereits 2008 die Frankenstein-Kaserne in Pfungstadt in Major-Karl-Plagge-Kaserne - um einige Beispiele zu nennen.
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