Rechtsextremismus bei der Truppe

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DarkLightbringer
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Re: Rechtsextremismus bei der Truppe

Beitragvon DarkLightbringer » Do 18. Mai 2017, 15:28

Quatschki hat geschrieben:(18 May 2017, 13:14)

Die Koordination der Rettungsaktionen nach der Gomorrha-Woche mit zehntausenden Toten, noch mehr Verwundeten und 900.000 Obdachlosen ging auch in diese Richtung (Nur dass diese Katastrophe menschengemacht und menschengeplant war).
Die dort gemachten Erfahrungen haben die (überlebenden) Feuerwehrleute, Ärzte, Unfallchirurgen, DRK, Flüchtlingskoordinatoren usw. ja nach Nachkriegsdeutschland mitgenommen und eben auch die Wehrmachtoffiziere und -generäle, die dann im Rahmen der Wiederbewaffnung die Bundeswehr aufgebaut haben.
Wer das negieren will, der ist einfach nur geistiger Einschienenbahnfahrer!

Zivilschutz war nie ein Verbrechen und mit der Neugründung der Truppe konnte man freilich nicht auf Teenager zurück greifen, um die höheren Ränge zu besetzen. 1955 prüfte ein Ausschuss des Bundestages diverse Bewerbungen von ehemaligen Wehrmachts-Offizieren. Letztlich sind 51 abgelehnt worden, 470 angenommen. Man wollte also schon möglichst unbelastete Figuren haben, gleichwohl war die Demokratie noch jung.

1958 leistete Helmut Schmidt seinen Dienst als Hauptmann der Reserve, später war er Verteidigungsminister. Er war also nicht nur Wehrmachtsoberleutnant im Dienste des Übels, sondern auch Verteidiger der Freiheit.

Und heutige NS-Wiederbetätiger, die in die Truppe einzusickern versuchen, sind ins Visier des Abschirmdienstes zu nehmen. Die Grundprinzipien von Staat, Gesellschaft und Truppe sind gebirgsbachklar.
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Re: Rechtsextremismus bei der Truppe

Beitragvon Teeernte » Do 18. Mai 2017, 19:18

DarkLightbringer hat geschrieben:(18 May 2017, 07:38)

Hochwasser und Weltkrieg sind zwei paar Stiefel. Schmidts zupackender Geist erkannte klar Wesensunterschiede zwischen Wehrmacht und Bundeswehr.


Man kann auch am Übel lernen und sich entwickeln. Oder in der Dunkelheit sehen und später mit dem Reserve-Licht arbeiten.

Es ist im übrigen der Generalinspekteur, der die Durchsuchung aller Kasernen angeordnet hat.


Der Wesensunterschied zwischen Wehrmacht und Bundeswehr fängt ab welchem Dienstgrad an ? (Oder meinst Du - Beschränkt Kampfbereit von Mo - Fr. ) :D

Es ist im Übrigen der JOB des Generalinspekteurs....
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Re: Rechtsextremismus bei der Truppe

Beitragvon Teeernte » Do 18. Mai 2017, 19:21

DarkLightbringer hat geschrieben:(18 May 2017, 16:28)

Zivilschutz war nie ein Verbrechen und mit der Neugründung der Truppe konnte man freilich nicht auf Teenager zurück greifen, um die höheren Ränge zu besetzen. 1955 prüfte ein Ausschuss des Bundestages diverse Bewerbungen von ehemaligen Wehrmachts-Offizieren. Letztlich sind 51 abgelehnt worden, 470 angenommen. Man wollte also schon möglichst unbelastete Figuren haben, gleichwohl war die Demokratie noch jung.

1958 leistete Helmut Schmidt seinen Dienst als Hauptmann der Reserve, später war er Verteidigungsminister. Er war also nicht nur Wehrmachtsoberleutnant im Dienste des Übels, sondern auch Verteidiger der Freiheit.

Und heutige NS-Wiederbetätiger, die in die Truppe einzusickern versuchen, sind ins Visier des Abschirmdienstes zu nehmen. Die Grundprinzipien von Staat, Gesellschaft und Truppe sind gebirgsbachklar.

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Re: Rechtsextremismus bei der Truppe

Beitragvon Edmund » Do 18. Mai 2017, 19:58

DarkLightbringer hat geschrieben:(18 May 2017, 16:06)
Bei der Durchkämmung der Kasernen sind 41 Devotionalien gefunden und entfernt worden.


In jedem deutschen Haushalt stehen "Devotionalien", z.B. Fotos von Verwandten in Wehrmachtsuniform, die im Krieg für Deutschland gefallen sind. Helme, Mützen, Feldmesser, Feldpostkarten und andere Andenken und Hinterlassenschaften von Verwandten, die im Kriege unserem Vaterland treu und tapfer gedient haben. Und? Ist man deswegen nun ein "Extremist"? :rolleyes:

Ist ein Bundeswehrsoldat ein "Extremist", weil er ein Foto seines Ur-Großvaters in der Stube hängen hat, der wegen seiner Tapferkeit, seines Mutes und seiner Treue das soldatische Vorbild dieses Bundeswehrsoldaten ist?

DarkLightbringer hat geschrieben:(18 May 2017, 16:06)
Die Namensänderung von Kasernen ist schon länger im Gange. 2013 wurde die Albertstadt-Kaserne in Dresden in Graf-Stauffenberg-Kaserne umbenannt, 2015 die General-Delius-Kaserne in Mayen in Oberst-Hauschild-Kaserne und bereits 2008 die Frankenstein-Kaserne in Pfungstadt in Major-Karl-Plagge-Kaserne - um einige Beispiele zu nennen.


Dir ist aber schon bekannt, daß Stauffenberg, Hausschild und Plagge Offiziere der deutschen Wehrmacht waren?
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Re: Rechtsextremismus bei der Truppe

Beitragvon Teeernte » Do 18. Mai 2017, 20:43

Edmund hat geschrieben:(18 May 2017, 20:58)

In jedem deutschen Haushalt stehen "Devotionalien", z.B. Fotos von Verwandten in Wehrmachtsuniform, die im Krieg für Deutschland gefallen sind. Helme, Mützen, Feldmesser, Feldpostkarten und andere Andenken und Hinterlassenschaften von Verwandten, die im Kriege unserem Vaterland treu und tapfer gedient haben. Und? Ist man deswegen nun ein "Extremist"? :rolleyes:

Ist ein Bundeswehrsoldat ein "Extremist", weil er ein Foto seines Ur-Großvaters in der Stube hängen hat, der wegen seiner Tapferkeit, seines Mutes und seiner Treue das soldatische Vorbild dieses Bundeswehrsoldaten ist?



Dir ist aber schon bekannt, daß Stauffenberg, Hausschild und Plagge Offiziere der deutschen Wehrmacht waren?


Berlin: (hib/AHE) Das Bundesverfassungsgericht hat in ständiger Rechtsprechung festgestellt, dass das Völkerrechtssubjekt "Deutsches Reich" nicht untergegangen und die Bundesrepublik Deutschland nicht sein Rechtsnachfolger, sondern mit ihm als Völkerrechtssubjekt identisch ist.
https://www.bundestag.de/presse/hib/2015_06/-/380964

Deutschland "abschaffen" ....einziger Ausweg.
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Re: Rechtsextremismus bei der Truppe

Beitragvon busse » Fr 19. Mai 2017, 07:38

DarkLightbringer hat geschrieben:(18 May 2017, 16:06)

Es gibt wesentliche Unterschiede zwischen Bundeswehr und Wehrmacht. Letztere war geprägt vom Eid auf Adolf Hitler und vom Kadavergehorsam. Erstere hingegen verfolgte von Anfang an das Konzept der Inneren Führung - der "Staatsbürger in Uniform" ist im Volk integriert, auf die Verfassung eines demokratischen Staates vereidigt und Verbrechen dürfen weder befohlen, noch befolgt werden.


Bei der Durchkämmung der Kasernen sind 41 Devotionalien gefunden und entfernt worden. Der Abschirmdienst bleibt gehalten, eine Unterwanderung der Truppe durch Extremisten zu verhindern.



Völlig haltloses , aber immer wieder gern wiederholtes Argument, Kadavergehorsam. Mit Kadavergehorsam wäre die Auftragstaktik, also das Führen mit Auftrag niemals möglich gewesen. Genau diese Führungstaktik wurde von der jungen israelischen Armee übernommen und weiter verfeinert, nicht die US Führungstaktiken der ach so demokratischen Armee und schon gar nicht französische oder britische Einflüsse, die als vorsintflutlich galten. Dumm nur das die Wehrmacht und Waffen SS führend dahingehend waren und solche immensen militärischen Leistungen vollbrachten. Tja, da kamen selbst die Israelis nicht dran vorbei, aber vielleicht sahen sie im Anblick der Bedrohung auch nicht mehr die ideologisch/rassistische Aspekte, sondern einfach nur die militärische Leistung und wie sie zu erzielen ist.
Das allerdings ist nicht politisch korrekt, so das Panzeruschi und ihr Lakai 41 Devotionalien (darunter die letzte Rot Kreuz Flagge des Hauptverbandsplatz Berlin 1945) einsammelt , weil das ist ja auch viel Wichtiger als das Funktionieren der BW. Aber das muß man ihr lassen, Gendergerecht hat sie eingeführt, Frauenvertreterinnen etc.pp. ein voller Erfolg *lach*. Das man aus drei Panzern einen gebrauchstüchtig ins Feld schicken kann, das hat als intakte Armee in Friedenszeiten nur Italien vor 1939 geschafft !
Panzeruschi darf weiter Rechtsextremisten jagen, hat ja nichts anderes zu tun.
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Re: Rechtsextremismus bei der Truppe

Beitragvon pikant » Fr 19. Mai 2017, 07:44

busse hat geschrieben:(19 May 2017, 08:38)


Panzeruschi darf weiter Rechtsextremisten jagen, hat ja nichts anderes zu tun.
busse


der Kampf gegen den Rechtsextremismus ist enrom wichtig!
Rechte Straftaten besonders im Osten sind auf ATH und das ist schlimm und muss sich bessern.
Deshalb ist es zu begruessen wenn auch in der Truppe der Kampf gegen rechtsextrem verstaerkt wird.
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Re: Rechtsextremismus bei der Truppe

Beitragvon Yossarian » Fr 19. Mai 2017, 07:52

pikant hat geschrieben:(19 May 2017, 08:44)

der Kampf gegen den Rechtsextremismus ist enrom wichtig!
Rechte Straftaten besonders im Osten sind auf ATH und das ist schlimm und muss sich bessern.
Deshalb ist es zu begruessen wenn auch in der Truppe der Kampf gegen rechtsextrem verstaerkt wird.


Komisch, laut Verfassungsschutzbericht liegen linksextreme Gewaltstraftaten immer noch vor rechtsextremen.
Wenn ich einen Vogel sehe der wie eine Ente watschelt und wie eine Ente schwimmt und wie eine Ente quakt dann nenne ich ihn eine Ente. Und wenn der Vogel dementiert eine Ente zu sein ist es eine russische Ente.
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Re: Rechtsextremismus bei der Truppe

Beitragvon pikant » Fr 19. Mai 2017, 07:55

Yossarian hat geschrieben:(19 May 2017, 08:52)

Komisch, laut Verfassungsschutzbericht liegen linksextreme Gewaltstraftaten immer noch vor rechtsextremen.


Was hat das damit zu tun, dass der Kampf gegen den Rechtsextremismus verstaerkt werden muss?
Dort steigen die Straftaten stark an und das ist besorgniserregend
Von Linksextremismus bei der Bundeswehr habe ich noch nichts gehoert, aber her mit den Links wo sich Linksextreme beim Bund tummeln.
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Re: Rechtsextremismus bei der Truppe

Beitragvon Yossarian » Fr 19. Mai 2017, 08:00

pikant hat geschrieben:(19 May 2017, 08:55)

Was hat das damit zu tun, dass der Kampf gegen den Rechtsextremismus verstaerkt werden muss?
Dort steigen die Straftaten stark an und das ist besorgniserregend
Von Linksextremismus bei der Bundeswehr habe ich noch nichts gehoert, aber her mit den Links wo sich Linksextreme beim Bund tummeln.


Du hast das -absichtlich oder nicht- schon ganz richtig formuliert, nicht bei der Bundeswehr, aber beim Bund. ;)
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Re: Rechtsextremismus bei der Truppe

Beitragvon pikant » Fr 19. Mai 2017, 08:02

Yossarian hat geschrieben:(19 May 2017, 09:00)

Du hast das -absichtlich oder nicht- schon ganz richtig formuliert, nicht bei der Bundeswehr, aber beim Bund. ;)


in diesem Strang geht es um den Rechtsextremismus bei der Bundeswehr und nicht um Linksextreme im Bund, dafuer gibt es andere Straenge
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Re: Rechtsextremismus bei der Truppe

Beitragvon Alexyessin » Fr 19. Mai 2017, 08:09

Edmund hat geschrieben:(18 May 2017, 20:58)

In jedem deutschen Haushalt stehen "Devotionalien", z.B. Fotos von Verwandten in Wehrmachtsuniform, die im Krieg für Deutschland gefallen sind.


Das glaub ich weniger. Ich kenne ja genug Haushalte und ich kenn keinem wo Kriegsdevotionalien rumstehen.
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Re: Rechtsextremismus bei der Truppe

Beitragvon Yossarian » Fr 19. Mai 2017, 08:10

pikant hat geschrieben:(19 May 2017, 09:02)

in diesem Strang geht es um den Rechtsextremismus bei der Bundeswehr und nicht um Linksextreme im Bund, dafuer gibt es andere Straenge


Komisch, in den von mir zitierten Beitrag von dir ging es aber plötzlich um Rechtsextreme im Osten, dafür gibt es andere Stränge.
Wenn ich einen Vogel sehe der wie eine Ente watschelt und wie eine Ente schwimmt und wie eine Ente quakt dann nenne ich ihn eine Ente. Und wenn der Vogel dementiert eine Ente zu sein ist es eine russische Ente.
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Re: Rechtsextremismus bei der Truppe

Beitragvon odiug » Fr 19. Mai 2017, 08:52

Yossarian hat geschrieben:(19 May 2017, 08:52)

Komisch, laut Verfassungsschutzbericht liegen linksextreme Gewaltstraftaten immer noch vor rechtsextremen.

Also Linksradikale bei der Bundeswehr klingt sehr nach einem veganen Metzger.
Und was nun die allgemeine Zahl von politisch motivierten Straftaten und ihre Zuordnung in ein politisches Lager betrifft, da gibt es einige Probleme in der Bewertung.
Das erste sind die Verfassungsschutzorgane und die politische Führung selbst.
Ein Blick auf den NSU Skandal legt das offen.
Auch ein Tillich, der über Jahre kein Problem mit Rechtsextremismus in Sachsen zu erkennen vermag und erst brennende Asylantenheime braucht, um klar zu sehen was in seinem Bundesland abgeht, das spricht Bände.
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Re: Rechtsextremismus bei der Truppe

Beitragvon Provokateur » Fr 19. Mai 2017, 08:55

odiug hat geschrieben:(19 May 2017, 09:52)

Also Linksradikale bei der Bundeswehr klingt sehr nach einem veganen Metzger.


Wie ich schon mal sagte: Ich kenne zwei Anarchisten, von denen einer auch noch sicher dient.

Ein Panzermann und einmal Luftwaffe, beides Offiziere. Die werden aber nicht auffällig, die sind gerne Soldat. Die stellen sich nur eine etwas größere Freiheit als die derzeitige als wünschenswert vor.
Alles was hier verfasst wird, stellt meine persönliche Meinung dar. Ich bin kein Sprecher von irgendwem, speziell nicht meines Arbeitgebers.

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Re: Rechtsextremismus bei der Truppe

Beitragvon odiug » Fr 19. Mai 2017, 08:59

Provokateur hat geschrieben:(19 May 2017, 09:55)

Wie ich schon mal sagte: Ich kenne zwei Anarchisten, von denen einer auch noch sicher dient.

Ein Panzermann und einmal Luftwaffe, beides Offiziere. Die werden aber nicht auffällig, die sind gerne Soldat. Die stellen sich nur eine etwas größere Freiheit als die derzeitige als wünschenswert vor.

Anarchisten sind auch nicht notwendigerweise links.
Und wie schon gesagt: ein Anarchist in der Bundeswehr macht nur bei der Rüstungsbeschaffung einen Sinn.
Das glaube ich sofort, dass da einige Anarchisten ihr Unwesen treiben :p
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Re: Rechtsextremismus bei der Truppe

Beitragvon Kael » Fr 19. Mai 2017, 14:02

Die Bundeswehr muss rechtsorientert sein, wieso sollte man sonst zur waffe greifen wenn das Vaterland angegriffen wird?
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Re: Rechtsextremismus bei der Truppe

Beitragvon Alexyessin » Fr 19. Mai 2017, 14:42

Kael hat geschrieben:(19 May 2017, 15:02)

Die Bundeswehr muss rechtsorientert sein, wieso sollte man sonst zur waffe greifen wenn das Vaterland angegriffen wird?


Weil es vielleicht nicht ums Vaterland geht sondern um die Freiheit.
Der neue Faschismus wird nicht sagen: Ich bin der Faschismus. Er wird sagen: Ich bin kein Nazi, aber...
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Re: Rechtsextremismus bei der Truppe

Beitragvon DarkLightbringer » Fr 19. Mai 2017, 15:18

Teeernte hat geschrieben:(18 May 2017, 20:18)

Der Wesensunterschied zwischen Wehrmacht und Bundeswehr fängt ab welchem Dienstgrad an ? (Oder meinst Du - Beschränkt Kampfbereit von Mo - Fr. ) :D

Es ist im Übrigen der JOB des Generalinspekteurs....

Das fängt beim Rekruten an.

Der Auftrag des Generalinsepkteurs fußt ebenfalls auf der ZDV A-2600/1.
Teeernte hat geschrieben:
Der Dienst ist in JEDER Truppe fast gleich. ...die Ausrüstung ist unterschiedlich... ....in Nordkorea gibts weniger zu essen und der Dienst ist länger... (7Jahre Pflicht..) - und der Tot ist da auch identisch.

Bier ist Bier, Schnaps ist Schnaps. Die Gestapo kann heute auch nicht wertestiftend für den Verfassungsschutz sein.
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Re: Rechtsextremismus bei der Truppe

Beitragvon Vizegott » Fr 19. Mai 2017, 15:33

DarkLightbringer hat geschrieben:(18 May 2017, 16:06)

Es gibt wesentliche Unterschiede zwischen Bundeswehr und Wehrmacht. Letztere war geprägt vom Eid auf Adolf Hitler und vom Kadavergehorsam. Erstere hingegen verfolgte von Anfang an das Konzept der Inneren Führung - der "Staatsbürger in Uniform" ist im Volk integriert, auf die Verfassung eines demokratischen Staates vereidigt und Verbrechen dürfen weder befohlen, noch befolgt werden.

Werkzeuge eines Unrechtsregimes können weder Vorbild sein noch traditionsgebend, eher dann doch der Widerstand.

Bei der Durchkämmung der Kasernen sind 41 Devotionalien gefunden und entfernt worden. Der Abschirmdienst bleibt gehalten, eine Unterwanderung der Truppe durch Extremisten zu verhindern.

Die Namensänderung von Kasernen ist schon länger im Gange. 2013 wurde die Albertstadt-Kaserne in Dresden in Graf-Stauffenberg-Kaserne umbenannt, 2015 die General-Delius-Kaserne in Mayen in Oberst-Hauschild-Kaserne und bereits 2008 die Frankenstein-Kaserne in Pfungstadt in Major-Karl-Plagge-Kaserne - um einige Beispiele zu nennen.



Ihnen ist schon bekannt das bw Soldaten von der Politik gezwungen wurden und vermutlich auch werden an völkerechtswidrige aktionen teilzunehmen.

Einen angriffskrieg zu führen oder einen solchen zu unterstützen ist illegal.

Natürlich haben das auch einige bw soldaten erkannt und den befehl verweigert unter in kaufnahme erheblicher nachteile.

Inzwischen wird auch gegen Soldaten ermittelt die der Identitäten bewegung nahe stehen sollen. Also menschen die ihre heimat lieben sind dem mad verdächtig.....

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