Rechtsextremismus bei der Truppe

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Quatschki
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Re: Rechtsextremismus bei der Truppe

Beitragvon Quatschki » Di 16. Mai 2017, 07:53

Marmelada hat geschrieben:(16 May 2017, 05:38)

Eine rechtsextreme Terrorzelle in der Bundeswehr ist in gewissen Kreisen offenbar kein richtiger Skandal.

Bis jetzt erinnert das Prozedere an ostdeutsche Schauprozesse der 50er Jahre, wo aus irgendwelchen kleinen Dissidentenzirkeln eine "faschistische staatsfeindliche konterrevolutionäre Verschwörung" gemacht wurde, um ihnen zur Abschreckung und zur Erziehung aller anderen, völlig unverhältnismäßige Höchststrafen zu verpassen.
Außérdem erscheint mir die Sache wie ein gefundener Anlaß, um tiefgreifende personelle "Säuberungen" in den Streitkräften durchzuführen, was nun wiederum an Erdogan und Stalin erinnert.
Mal sehen, wie sich die Sache weiter entwickelt, denn so leicht lässt sich der Rechtsstaat nicht wegputschen.
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relativ
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Re: Rechtsextremismus bei der Truppe

Beitragvon relativ » Di 16. Mai 2017, 08:26

H2O hat geschrieben:(15 May 2017, 20:48)

Na ja, eine systematische Überprüfung der Kasernen auf zur Schau gestellte Symbole der Nazi-Herrschaft und Ermittlung der Soldaten, die diese Schaustücke beschafft und für ausstellungswürdig erachteten, und der Vorgesetzten, die da hätten einschreiten müssen... also da habe ich volles Verständnis für die Ministerin, nachdem eine NeoNazi-Terrorgruppe in ihrem Verantwortungsbereich aufgefallen ist. Da kann man wohl gar nicht pingelig genug sein.

Natürlich sind Umbenennungen von Kasernern nur dann sinnvoll, wenn dem Namensträger grobe Verstöße gegen die Menschlichkeit, etwa Kriegsverbrechen, vorgehalten werden können. Aber unbescholtene tapfere Soldaten der Wehrmacht nur aufgrund ihrer Wehrmachtsangehörigkeit herab setzen: Das geht doch gar nicht. Mein Vater war Wehrmachtsangehöriger, so wie viele Väter und Großväter auch. Sollen wir nun anfangen, in dieser Zeit erneut herum zu wühlen, um gewählte Minister wegen dieser Abstammung zu entlassen? Wohnte zwischen 1933 und 1945 denn ein ganz anderes Volk in Deutschland? Was da geschah, das war entsetzlich und bleibt ein Grund, in der Hinsicht sehr wachsam zu bleiben. Aber die Menschen konnten sich doch die Zeit nicht aussuchen, in die sie hinein geboren waren.

So muß man doch das Bild des Altkanzlers Helmut Schmidt werten: Welche Uniform hätte er denn damals tragen sollen? Eine sowjetische, britische oder amerikanische? Da würde ich ein beherztes Eingreifen der Kanzlerin erwarten, daß diese Überreaktion umgehend abgestellt wird. Nichts gegen eine hochnotpeinliche Untersuchung; das ist nicht angenehm, aber wohl notwendig. Aber sich lossagen von der eigenen Zeitgeschichte... das ist eines Ministers nicht würdig.

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relativ
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Re: Rechtsextremismus bei der Truppe

Beitragvon relativ » Di 16. Mai 2017, 08:31

Quatschki hat geschrieben:(16 May 2017, 08:53)

Bis jetzt erinnert das Prozedere an ostdeutsche Schauprozesse der 50er Jahre, wo aus irgendwelchen kleinen Dissidentenzirkeln eine "faschistische staatsfeindliche konterrevolutionäre Verschwörung" gemacht wurde, um ihnen zur Abschreckung und zur Erziehung aller anderen, völlig unverhältnismäßige Höchststrafen zu verpassen.
Außérdem erscheint mir die Sache wie ein gefundener Anlaß, um tiefgreifende personelle "Säuberungen" in den Streitkräften durchzuführen, was nun wiederum an Erdogan und Stalin erinnert.
Mal sehen, wie sich die Sache weiter entwickelt, denn so leicht lässt sich der Rechtsstaat nicht wegputschen.

Wenn festgestellt werden sollte, daß bis in hohe Offiziersgrade ein rechtes Gedankengut in der BW Einzug erhalten hat, dann sollte es in der Tat diesbezüglich eine "Säuberung" geben. Ein demokratisches Land wie Deutschland kann sich keine Bunderswehr halten in der undemokratische Untriebe ausbreiten können.
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Re: Rechtsextremismus bei der Truppe

Beitragvon ebi80 » Di 16. Mai 2017, 08:55

relativ hat geschrieben:(16 May 2017, 09:31)

Wenn festgestellt werden sollte, daß bis in hohe Offiziersgrade ein rechtes Gedankengut in der BW Einzug erhalten hat, dann sollte es in der Tat diesbezüglich eine "Säuberung" geben. Ein demokratisches Land wie Deutschland kann sich keine Bunderswehr halten in der undemokratische Untriebe ausbreiten können.

Passiert ja mittlerweile, da können die weddern wie sie wollen. Nur bringt es nichts, wenn sie den braunen nur ihr Spielzeug wegnehmen. Da sollte wenn schon gleich die Gesinnung mit wech.
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Re: Rechtsextremismus bei der Truppe

Beitragvon relativ » Di 16. Mai 2017, 09:05

ebi80 hat geschrieben:(16 May 2017, 09:55)

Passiert ja mittlerweile, da können die weddern wie sie wollen. Nur bringt es nichts, wenn sie den braunen nur ihr Spielzeug wegnehmen. Da sollte wenn schon gleich die Gesinnung mit wech.

Ich halte diesbezüglich von Symbolpolitik auch nix. Natürlich sollte eine Bundeswehrkaserne, nicht als Museum zur Verherrlichung der NS-Zeit dienen.
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Re: Rechtsextremismus bei der Truppe

Beitragvon Quatschki » Di 16. Mai 2017, 11:35

Wie will man denn zum Beispiel als U-Boot-Mann der Bundesmarine die einschlägige Geschichte dieser Waffengattung in der Wehrmachtszeit ignorieren und ausblenden?

Totalverbot jeglicher Bezüge zur Wehrmacht hat schon die Nationale Volksarmee versucht, was nur schizophrene Menschen erzogen hat, die offiziell die Phrasen aus dem Politunterricht herunterrezitieren, während sie privat die Dinge völlig anders einordnen.
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Re: Rechtsextremismus bei der Truppe

Beitragvon schelm » Di 16. Mai 2017, 11:53

relativ hat geschrieben:(16 May 2017, 09:31)

Wenn festgestellt werden sollte, daß bis in hohe Offiziersgrade ein rechtes Gedankengut in der BW Einzug erhalten hat, dann sollte es in der Tat diesbezüglich eine "Säuberung" geben. Ein demokratisches Land wie Deutschland kann sich keine Bunderswehr halten in der undemokratische Untriebe ausbreiten können.

Böse Schelme könnten annehmen, man will die Bundeswehr auf Linie bringen, fürchtet man sich etwa vor " Walküre ", falls die Flüchtlingspolitik komplett aus dem Ruder liefe und den Staat existentiell bedrohen würde ? Aber doch nicht mit dieser Bundeswehr. :D
Jeder Kaiser hat das Recht nackt vor sein Volk zu treten, aber dafür bedarf es eines Volkes, das nicht blind ist.
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Re: Rechtsextremismus bei der Truppe

Beitragvon relativ » Di 16. Mai 2017, 12:17

schelm hat geschrieben:(16 May 2017, 12:53)

Böse Schelme könnten annehmen, man will die Bundeswehr auf Linie bringen, fürchtet man sich etwa vor " Walküre ", falls die Flüchtlingspolitik komplett aus dem Ruder liefe und den Staat existentiell bedrohen würde ? Aber doch nicht mit dieser Bundeswehr. :D

Wo deine Ängste liegen wissen wir ja, aber natürlich kann es nicht Gesund für eine Demokratie sein, wenn ihre bewaffnete Armee sich überhaupt nicht für demokratische Verhältnisse begeistern kann.
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Re: Rechtsextremismus bei der Truppe

Beitragvon relativ » Di 16. Mai 2017, 12:30

schelm hat geschrieben:(16 May 2017, 13:25)

Höchst ungesund ist außerdem ein relativer Blockbetrieb im Parlament und die Nichteinbeziehung selbigens bei grundsätzlichen Entscheidungen, wie bspw. einer " kurzfristigen " Grenzöffnung für jedermann, der Asyl aussprechen kann, wobei diese Kurzfristigkeit bereits fast 2 Jahre anhält. :rolleyes:

Wenn du mit Blockbetrieb die GroKo meinst, bin ich sogar bei dir, die ist auf Dauer nicht gesund, aber wenn der Wähler eben so wählt , daß nur die zustamnde kommen kann, wenn man vorher z.B. eine dreier Regierung ausschließst, ist das eben so.
Über deine ständigen Sprechblasen zum Flüchtlings und Asylthema kann ich nur noch schmunzeln. Mit deinen Realitäten musst du schon selber fertig werden.
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Re: Rechtsextremismus bei der Truppe

Beitragvon schelm » Di 16. Mai 2017, 12:37

relativ hat geschrieben:(16 May 2017, 13:30)

Wenn du mit Blockbetrieb die GroKo meinst, bin ich sogar bei dir, die ist auf Dauer nicht gesund, aber wenn der Wähler eben so wählt , daß nur die zustamnde kommen kann, wenn man vorher z.B. eine dreier Regierung ausschließst, ist das eben so.
Über deine ständigen Sprechblasen zum Flüchtlings und Asylthema kann ich nur noch schmunzeln. Mit deinen Realitäten musst du schon selber fertig werden.

Tja, und " ihr " halt mit euren. In eurer Realität ist die Bundeswehr wohl fast schon die Wehrmacht. Wie wäre doch das typische " Argumentations"muster aus der linksgrünen Ecke, hier übertragen ? : Bedauerliche Einzelfälle die instrumentalisiert werden, um gegen die Bundeswehr zu hetzen.
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Re: Rechtsextremismus bei der Truppe

Beitragvon relativ » Di 16. Mai 2017, 12:42

schelm hat geschrieben:(16 May 2017, 13:37)

Tja, und " ihr " halt mit euren. In eurer Realität ist die Bundeswehr wohl fast schon die Wehrmacht. Wie wäre doch das typische " Argumentations"muster aus der linksgrünen Ecke, hier übertragen ? : Bedauerliche Einzelfälle die instrumentalisiert werden, um gegen die Bundeswehr zu hetzen.

Ob es Einzelfälle sind soll doch gerade ermittelt werden. Wenn man natürlich schon bei Ermittlungen von einer Hetzjagt spricht, ist wohl Hopfen und Malz verloren.
Eine Verallgemeinerung ausser auf einzelne Soldaten bezüglich rechtextremer Tendenzen findet doch gar nicht statt. Das ist z.B. auch im Groben der große Unterschied zu den meisten Flüchtlings und Islamkritikern hier.
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Re: Rechtsextremismus bei der Truppe

Beitragvon schelm » Di 16. Mai 2017, 12:50

relativ hat geschrieben:(16 May 2017, 13:42)

Ob es Einzelfälle sind soll doch gerade ermittelt werden. Wenn man natürlich schon bei Ermittlungen von einer Hetzjagt spricht, ist wohl Hopfen und Malz verloren.
Eine Verallgemeinerung ausser auf einzelne Soldaten bezüglich rechtextremer Tendenzen findet doch gar nicht statt. Das ist z.B. auch im Groben der große Unterschied zu den meisten Flüchtlings und Islamkritikern hier.

Natürlich findet die Verallgemeinerung statt, belegen muss ich das mitnichten. Die Linksgrünen belegen ja auch nie ihre Behauptung, man würde " alle " Flüchtlinge / Migranten meinen. Koste ruhig von der eignen Medizin.

Besonders belustigt hat mich allerdings, wie Ursula v.d.L. selber in diese Falle der PC getappt ist. Sie hat nämlich versäumt vor ihrer ( nachweislich ) konkreten Kritik mehrere DIN- A4 Seiten Vorgeplänkel zu verlesen, um auch dem letzten Differenzierungswächter klar werden zu lassen, tatsächlich nicht alle zu meinen. :D
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Re: Rechtsextremismus bei der Truppe

Beitragvon Alexyessin » Di 16. Mai 2017, 13:05

schelm hat geschrieben:(16 May 2017, 13:50)

Natürlich findet die Verallgemeinerung statt, belegen muss ich das mitnichten. Die Linksgrünen belegen ja auch nie ihre Behauptung, man würde " alle " Flüchtlinge / Migranten meinen. Koste ruhig von der eignen Medizin.

Besonders belustigt hat mich allerdings, wie Ursula v.d.L. selber in diese Falle der PC getappt ist. Sie hat nämlich versäumt vor ihrer ( nachweislich ) konkreten Kritik mehrere DIN- A4 Seiten Vorgeplänkel zu verlesen, um auch dem letzten Differenzierungswächter klar werden zu lassen, tatsächlich nicht alle zu meinen. :D


Mimimi.

Wer verallgemeinert denn hier? Bitte belege doch diesen Vorwurf. Mal sehen, ob du es hier schaffst.
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Re: Rechtsextremismus bei der Truppe

Beitragvon Alexyessin » Di 16. Mai 2017, 13:07

Yossarian hat geschrieben:(16 May 2017, 08:16)

Hatte ich schon am ersten Tag geschrieben.
Medienkampgane halt.


Ach so? Eine böhse Medienkampagne also? Gab es diese Vorfälle jetzt doch nicht? Dann hätte ich aber gerne mal was belegt.
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Re: Rechtsextremismus bei der Truppe

Beitragvon MoOderSo » Di 16. Mai 2017, 13:10

relativ hat geschrieben:(16 May 2017, 09:31)

Wenn festgestellt werden sollte, daß bis in hohe Offiziersgrade ein rechtes Gedankengut in der BW Einzug erhalten hat, dann sollte es in der Tat diesbezüglich eine "Säuberung" geben. Ein demokratisches Land wie Deutschland kann sich keine Bunderswehr halten in der undemokratische Untriebe ausbreiten können.

Undemokratische Untriebe?
Als ich bei der Fahne war, hat man den Leuten die unbedingt meinten etwas demokratisch diskutieren zu müssen, das Cafe Viereck als Plenarsaal zur Verfügung gestellt.
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Re: Rechtsextremismus bei der Truppe

Beitragvon relativ » Di 16. Mai 2017, 13:12

schelm hat geschrieben:(16 May 2017, 13:50)

Natürlich findet die Verallgemeinerung statt, belegen muss ich das mitnichten. Die Linksgrünen belegen ja auch nie ihre Behauptung, man würde " alle " Flüchtlinge / Migranten meinen. Koste ruhig von der eignen Medizin.

Besonders belustigt hat mich allerdings, wie Ursula v.d.L. selber in diese Falle der PC getappt ist. Sie hat nämlich versäumt vor ihrer ( nachweislich ) konkreten Kritik mehrere DIN- A4 Seiten Vorgeplänkel zu verlesen, um auch dem letzten Differenzierungswächter klar werden zu lassen, tatsächlich nicht alle zu meinen. :D

Ich weiss von einer Medizin die mir verabreicht werden muesste nix. Evtl. hast du ja ein Beleg dafür, den ich nicht im Fokus habe.
Für Verallgemeinerungen bei Islam und Flüchtlingskritik, gibt es genügend nachlesbares und beweisbares , gleich hier um die Ecke.
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Re: Rechtsextremismus bei der Truppe

Beitragvon schelm » Di 16. Mai 2017, 13:16

Alexyessin hat geschrieben:(16 May 2017, 14:05)

Mimimi.

Wer verallgemeinert denn hier? Bitte belege doch diesen Vorwurf. Mal sehen, ob du es hier schaffst.

Gerne doch.

" Auch beim Bundeswehrverband stieß von der Leyens Kritik auf Unverständnis. Niemand könne nachvollziehen, "wie sich eine Ministerin jetzt sozusagen auf die Tribüne verabschiedet und über ihre Mannschaft urteilt", sagte André Wüstner, Chef des Bundeswehrverbands. "

Über ihre Mannschaft, ist rhetorisch gleichrangig wie über die Muslime, über den Islam, über die Flüchtlinge etc.

Tatsächlich sagte sie : " Die Bundeswehr hat ein Haltungsproblem, und sie hat offensichtlich eine Führungsschwäche auf verschiedenen Ebenen", sagte die CDU-Politikerin. "

Die Aussage behauptet das Vorhandensein eines solchen Problems ( rhetorisch vergleichbar wie, innerhalb des Islam gibt es Probleme mit bestimmten Weltbildern ), sie quantifiziert das Problem nicht, sie verallgemeinert es auch nicht, sie spricht in Folge von " verschiedenen Ebenen ", nicht von allen Ebenen und nicht von einer grundsätzlichen Verbreitung.


http://www.spiegel.de/politik/deutschla ... 45691.html
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Re: Rechtsextremismus bei der Truppe

Beitragvon Alexyessin » Di 16. Mai 2017, 13:23

schelm hat geschrieben:(16 May 2017, 14:16)

Gerne doch.

" Auch beim Bundeswehrverband stieß von der Leyens Kritik auf Unverständnis. Niemand könne nachvollziehen, "wie sich eine Ministerin jetzt sozusagen auf die Tribüne verabschiedet und über ihre Mannschaft urteilt", sagte André Wüstner, Chef des Bundeswehrverbands. "

Über ihre Mannschaft, ist rhetorisch gleichrangig wie über die Muslime, über den Islam, über die Flüchtlinge etc.

Tatsächlich sagte sie : " Die Bundeswehr hat ein Haltungsproblem, und sie hat offensichtlich eine Führungsschwäche auf verschiedenen Ebenen", sagte die CDU-Politikerin. "

Die Aussage behauptet das Vorhandensein eines solchen Problems ( rhetorisch vergleichbar wie, innerhalb des Islam gibt es Probleme mit bestimmten Weltbildern ), sie quantifiziert das Problem nicht, sie verallgemeinert es auch nicht, sie spricht in Folge von " verschiedenen Ebenen ", nicht von allen Ebenen und nicht von einer grundsätzlichen Verbreitung.


http://www.spiegel.de/politik/deutschla ... 45691.html


sie quantifiziert das Problem nicht, sie verallgemeinert es auch nicht


Du widerlegst dich gerade selbst. Auch schön
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Re: Rechtsextremismus bei der Truppe

Beitragvon Alexyessin » Di 16. Mai 2017, 13:24

MoOderSo hat geschrieben:(16 May 2017, 14:10)

Undemokratische Untriebe?
Als ich bei der Fahne war, hat man den Leuten die unbedingt meinten etwas demokratisch diskutieren zu müssen, das Cafe Viereck als Plenarsaal zur Verfügung gestellt.


NVA?
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Re: Rechtsextremismus bei der Truppe

Beitragvon schelm » Di 16. Mai 2017, 13:25

relativ hat geschrieben:(16 May 2017, 14:12)

Ich weiss von einer Medizin die mir verabreicht werden muesste nix. Evtl. hast du ja ein Beleg dafür, den ich nicht im Fokus habe.
Für Verallgemeinerungen bei Islam und Flüchtlingskritik, gibt es genügend nachlesbares und beweisbares , gleich hier um die Ecke.

Gerne doch. Dazu genügt dein letzter Beitrag :

" Eine Verallgemeinerung ausser auf einzelne Soldaten bezüglich rechtextremer Tendenzen findet doch gar nicht statt. Das ist z.B. auch im Groben der große Unterschied zu den meisten Flüchtlings und Islamkritikern hier. "

... die du damit explizit der Pauschalisierung bezichtigst.
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