Rechtsextremismus bei der Truppe

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Re: Rechtsextremismus bei der Truppe

Beitragvon Provokateur » Di 22. Aug 2017, 08:13

Yossarian hat geschrieben:(22 Aug 2017, 09:05)
Aber "profilieren" in dem Zusammenhang ist einfach Schwachsinn.


Das habe ich denen ja auch in den Mund gelegt. Als Schutzbehauptung. Irgendwas werden sie zu der schon in den Vernehmungen gesagt haben.

Ich habe jetzt mal gesucht. Die Quellenlage ist uneindeutig.
http://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.calw-hitlergruss-und-rechtsrock-beim-ksk.60bab4a9-fbe6-4dd3-b934-7f2e08ea3b67.html

Danach soll dem Offizier als Hauptpreis eine Frau zum Sex im Zelt angeboten worden sein. Offenbar die Freundin eines Soldaten. Laut dieser soll bei der anschließenden Feier Rechtsrock gespielt und der Hitlergruß gezeigt worden sein.

[...]

Bestätigen konnte der Heeressprecher dagegen, dass bei der KSK-Feier wohl eine "Escort-Dame" anwesend war. Zu sexuellen Handlungen sei es aber nicht gekommen. Die Ermittlungen dauerten aber noch weiter an.


Unklar. Heer sagt das eine, Presse das andere.
Alles was hier verfasst wird, stellt meine persönliche Meinung dar. Ich bin kein Sprecher von irgendwem, speziell nicht meines Arbeitgebers.

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Re: Rechtsextremismus bei der Truppe

Beitragvon Yossarian » Di 22. Aug 2017, 08:50

Provokateur hat geschrieben:(22 Aug 2017, 09:13)

Das habe ich denen ja auch in den Mund gelegt. Als Schutzbehauptung. Irgendwas werden sie zu der schon in den Vernehmungen gesagt haben.

Ich habe jetzt mal gesucht. Die Quellenlage ist uneindeutig.
http://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.calw-hitlergruss-und-rechtsrock-beim-ksk.60bab4a9-fbe6-4dd3-b934-7f2e08ea3b67.html



Unklar. Heer sagt das eine, Presse das andere.


Die Verlautbarungen der Presse finde ich Tag zu Tag irrelevanter, es geht nicht mehr um Nachrichten sondern um linke Kampagnen. Von Migration, die Wahl, Anschläge, Ukraine über Trump zu Bundeswehr, das ist kein Journalismus mehr sondern blanke Propaganda Nachrichten wie in der DDR.

Glaub was du willst, weiter bis zu den Fußball Ergebnissen reicht mein Vertrauen kaum mehr.
Wenn ich einen Vogel sehe der wie eine Ente watschelt und wie eine Ente schwimmt und wie eine Ente quakt dann nenne ich ihn eine Ente. Und wenn der Vogel dementiert eine Ente zu sein ist es eine russische Ente.
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Re: Rechtsextremismus bei der Truppe

Beitragvon Provokateur » Di 22. Aug 2017, 09:00

Yossarian hat geschrieben:(22 Aug 2017, 09:50)

Die Verlautbarungen der Presse finde ich Tag zu Tag irrelevanter, es geht nicht mehr um Nachrichten sondern um linke Kampagnen. Von Migration, die Wahl, Anschläge, Ukraine über Trump zu Bundeswehr, das ist kein Journalismus mehr sondern blanke Propaganda Nachrichten wie in der DDR.

Glaub was du willst, weiter bis zu den Fußball Ergebnissen reicht mein Vertrauen kaum mehr.


Welchen Unterschied macht es politisch, ob das Mädel in ihrer Freizeit häufig wechselnde Sexualpartner hat - oder in ihrer Arbeitszeit?
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Re: Rechtsextremismus bei der Truppe

Beitragvon Yossarian » Di 22. Aug 2017, 11:15

Provokateur hat geschrieben:(22 Aug 2017, 10:00)

Welchen Unterschied macht es politisch, ob das Mädel in ihrer Freizeit häufig wechselnde Sexualpartner hat - oder in ihrer Arbeitszeit?


Es macht einen Unterschied weil der ÖRF es so hingestellt hat das man meinen konnte es wäre eine Soldatin gewesen, keine Prostituierte.
http://www.heute.de/ermittlungen-wegen- ... 79266.html
Wenn ich einen Vogel sehe der wie eine Ente watschelt und wie eine Ente schwimmt und wie eine Ente quakt dann nenne ich ihn eine Ente. Und wenn der Vogel dementiert eine Ente zu sein ist es eine russische Ente.
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Re: Rechtsextremismus bei der Truppe

Beitragvon Provokateur » Di 22. Aug 2017, 17:31

Yossarian hat geschrieben:(22 Aug 2017, 12:15)

Es macht einen Unterschied weil der ÖRF es so hingestellt hat das man meinen konnte es wäre eine Soldatin gewesen, keine Prostituierte.
http://www.heute.de/ermittlungen-wegen- ... 79266.html


Es ist falsch, diesen Eindruck zu erwecken. Ich habe den aber nie gehabt. Und naja...die Formulierung ist missverständlich. Wenn es sich nur um "eine Freundin" handelte, die gerne Sex hat und nicht um eine Professionelle, dann stimmt die Aussage "von einem befreundeten Soldaten" ja. Ich halte es vielleicht für angebracht, selber noch einmal klarzustellen, dass es sich nicht um eine Soldatin handelt.
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Re: Rechtsextremismus bei der Truppe

Beitragvon busse » Mi 23. Aug 2017, 07:32

Es ist ja einfach ungeheuerlich was da passiert. Da wird mit einen Schweinskopf geschmissen, da hört eine Hure Rechtsrock und identifiziert Hitlergrüße.
Das muß gnadenlos verfolgt werden *lach*. In Hamburg brennen Straßen, die Linken zündeln wieder im Bahnverkehr in Berlin und legen alles lahm, aber nein das bei der KSK muß verfolgt werden, wo kommen wir denn da hin ? Schließlich ist der Staatsschutz zum ermitteln da, zwar auf linker Seite erfolglos wie (fast) immer, aber da man überall Nazis antrifft, kann man sich leichterweise Erfolge erkaufen. Das Land hat Maß und Richtung verloren.
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Re: Rechtsextremismus bei der Truppe

Beitragvon Olympus » Do 24. Aug 2017, 19:17

busse hat geschrieben:(23 Aug 2017, 08:32)

Es ist ja einfach ungeheuerlich was da passiert. Da wird mit einen Schweinskopf geschmissen, da hört eine Hure Rechtsrock und identifiziert Hitlergrüße.
Das muß gnadenlos verfolgt werden *lach*. In Hamburg brennen Straßen, die Linken zündeln wieder im Bahnverkehr in Berlin und legen alles lahm, aber nein das bei der KSK muß verfolgt werden, wo kommen wir denn da hin ? Schließlich ist der Staatsschutz zum ermitteln da, zwar auf linker Seite erfolglos wie (fast) immer, aber da man überall Nazis antrifft, kann man sich leichterweise Erfolge erkaufen. Das Land hat Maß und Richtung verloren.
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Falscher Thread. Es wird ermittelt, basta. Zurecht!!!
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Re: Rechtsextremismus bei der Truppe

Beitragvon Sole.survivor@web.de » Fr 1. Sep 2017, 22:35

Olympus hat geschrieben:(17 Aug 2017, 16:10)

Und Hitler Gruß samt Nazi Parolen, inkl. Nazimusik auch?
Ich würde Sie direkt in H4 entlassen. In der freien Welt trifft man sie dann als Wachmann oder als Kurierfahrer an. Evtl. auch bei Putzfirmen, hab da schon einige Bewerbungmappen gesehen von eher. Elitesoldaten. Steil bergab.

Oder halt in kriminellen Karrieren im In- und Ausland.
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Re: Rechtsextremismus bei der Truppe

Beitragvon Cat with a whip » Sa 16. Sep 2017, 10:45

Die neoliberale "Mitte" macht Schlagzeilen. Gegen gutbürgerliche Staatsdiener und Personen des öffentlichen Lebens in Mecklenburg-Vorpommern ermittelt die Bundesanwaltschaft wegen Verdachts auf eine schwere staatsgefährdende Straftat.

Konkreter: Bildung einer Terrorvereinigung mit Beteiligung von Mitgliedern eines Reservistenverband und ehemal. Kompaniechef. Auch anständige Berufungen wie Rechtsanwalt und Polizist sind kein Hinderungsgrund um monströse Tatverdächtige zu geben. Kann ja mal passieren. Kennt man ja aus der deutschen Geschichte.
Zentraler Vorwurf ist gezielt Vertreter des linken politischen Spektrums festsetzen und mit der Waffe töten zu wollen. Das wäre wohl sowas wie eine rechte Todesschwadron.

Die Reservistenverbände sind mit hoheitlichen Aufgaben beliehene Vereinigungen und erhalten für ihre Arbeit jährlich Zuschüsse von rund 17 Mio. Euro aus dem Einzelplan 14 (Titel 685 01) des Bundeshaushalts. Daher sollte man schon erwarten dass es ihnen halbwegs eigenständig gelingt die eigenen Reihen sauber zu halten, zudem zu ihren offiziellen Obligenheiten auch sicherheitspolitische Arbeit gezählt wird. Wenn also zuträfe dass jahrelang sich Rechtsextremisten auf Steuerzahlerkosten im Umgang mit Schußwaffen ausbilden und trainieren lassen können muß man die Frage stellen was für Gesinnungen da in einzelnen Reservistenveränden gepflegt werden, wenn diese so unsensibel bei dem Thema Rechtsestremismus sind. Eventuell überhaupt keine im aktiven Sinne der FDGO und der Verfassung? Dann sollte man diese auflösen.

Eine dieser prominentesten Personen die im Reservistenverband auf Steuerzahlerkosten mitballerten und gegen die ermittelt wird ist das Mitglied der Bürgerschaftsfraktion „Unabhängige Bürger für Rostock“ (UFR), Rechtsanwalt und Lokalpolitiker Jan Hendrik H.
Einer jedenfalls, der Verdächtige Rostocker Rechtsanwalt und Lokalpolitiker Jan Hendrik H., der die gegen ihn erhobenen Vorwürfe vehement zurückweist, durfte das. Der ehemalige stellvertretende Fraktionsvorsitzende der AfD in Mecklenburg-Vorpommern, Holger Arppe, sagte in einem Facebook-Chat 2015 über den Rechtsanwalt: „Typ würde perfekt in unsere Reihen passen. Er hasst die Linken, hat einen gut gefüllten Waffenschrank in der Garage und lebt unter dem Motto: Wenn die Linken irgendwann völlig verrückt spielen, bin ich vorbereitet.“ Diese Nachricht liegt neben vielen weiteren taz und NDR vor.


Dieser der Verdächtigen war übrigens früher FDP-Mitglied und steht auf neoliberale Wirtschaftpolitik.
„Wir sind schockiert“, sagt Malte Philipp, Fraktionsvorsitzender der UFR. Aus dem Wählerbündnis kommt auch Oberbürgermeister Roland Methling. In der Fraktion ist H. Stellvertretender Vorsitzender. Von der FDP sei er gekommen, sagt Phi­lipp.
Mit einschlägigen Aussagen in „diese Richtung“ sei ihr Fraktionsmitglied aber nie aufgefallen, sagt der UFR-Vorsitzende. H. sei doch auch sehr wirtschaftspolitisch neoliberal eingestellt. „Wir sind wirklich überrascht und erschüttert“, so Philipp.

Natürlich neigt nicht jeder der der Ideologie des Neoliberalismus anhängt zum mörderischen Hass gegen Linke. Genausowenig wie unsere FDGO Neoliberalismus verbietet, besteht aber auch kein Widerspruch des Neoliberalismus zum rechtsextremen Ideologiegebäude und ist daher keinesfalls ein Grundpfeiler der FDGO.

Mit weiteren Neuigkeiten ist zu rechnen, da es sich offenbar um ein größeres Netzwerk handelt.
In Mecklenburg-Vorpommern wird bislang so getan, als könne niemand recht wissen, worum es eigentlich geht – weil der Generalbundesanwalt die Ermittlungen führt. Tatsächlich geht es in Mecklenburg-Vorpommern um den Verdacht eines möglichen rechtsextremen Netzwerks, das potenziell hineinwirkt in den Reservistenverband der Bundeswehr und in die Bundeswehr selbst. Über deren Verstrickungen ist bereits vielen etwas bekannt. Nur den Parlamentariern nicht.


http://www.taz.de/Rechte-Terrorzelle-in ... /!5448278/

Klagen über zu wenig Arbeit dürften beim MAD derzeit nicht aufkommen.
"Die Erde ist ein Irrenhaus. Dabei könnte das bis heute erreichte Wissen der Menschheit aus ihr ein Paradies machen." Joseph Weizenbaum
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Re: Rechtsextremismus bei der Truppe

Beitragvon Uffzach » Sa 16. Sep 2017, 13:30

Alexyessin hat geschrieben:(04 May 2017, 12:44)

Um diesen Themenkomplex mal aus der Diskussion mit dem verhafteten Offizier herauszubringen:

Wie groß ist das Problem der Rechtsextremisten bei der Bundeswehr?
Gibt es wirklich antidemokratische Zellen dort?
Welche Aufgaben hat das VM zu machen?

In der anderen Diskussion wurde ja angemahnt, das der Korpsgeist in der BW ja noch von der Wehrmacht sei und dies typisch abzulehen wäre. Den Gedanken finde ich so unkorrekt. Da es sich bei der Bundeswehr um eine Armee handelt müssen gewisse verbindende Maßnahmen gepflegt werden um den Zusammenhalt innerhalb einer Wehrgemeinschaft zu festigen. Ich selbst war zum Glück nie in einer Gefechtssituation, aber jene, die ich kenne und im Kosovo bzw. in Afghanistan stationiert waren haben immer auch das Vertrauen in den Nebenmann vorne rangestellt.
Das so was aber natürlich nicht bedeutet irgendwelche Nazirituale durchzuziehen versteht sich von selbst.
Meiner Meinung nach hat die Abschaffung ( Aussetzung ) der allgemeinen Wehrpflicht auch dazu beigetragen, das sich Teile innerhalb der Truppe radikalisieren konnten. Warum?
Einen Wehrpflichtigen konnte ein unsinniger Befehl egal sein. Einem Zeit- oder gar Berufsoldaten ist diese "Erkläre es mir mal" Mentalität aus Geldgründen gar nicht vermittelbar und wäre auch im Sinne der Befehlskette nicht wirklich ratsam.


An erster Stelle einer rationalen Erörterung stünde erst mal die Definition von 'Rechtsextremismus'. :D
rechts-rational
Aberwitz
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Re: Rechtsextremismus bei der Truppe

Beitragvon Aberwitz » Mo 18. Sep 2017, 10:41

Nun, mein Oberfähnrich hatte US-Amerikanische
und "Reichskriegsflagge" an der Wand seiner Stube.
1993.
Ich war heimatnaher Pionier im "Westen" mit vielen,
welche umsonst mit der Bahn heraufkommen mussten.
Keinerlei Neubürger dort.
Die Starken aus der Gruppe hatten einen deutschen
Schwächling mit Helmen an den Gelenken den Flur
robben lassen.
Die Bierdosen wurden aus dem Fenster entsorgt,
auf daß der gegenüberliegende Block und Kompanie den Anschiß bekamen.

Unsere Gruppe hatte Zapfenstreich um 21:00 Uhr ,
und die Gruppe wußte, warum.
1.Mose 11,9 :
Daher heißt ihr Name Berlin Babel, daß der HERR daselbst verwirrt hatte aller Länder Sprache und sie zerstreut von dort in alle Länder.

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