Rechtsextremismus bei der Truppe

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DarkLightbringer
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Re: Rechtsextremismus bei der Truppe

Beitragvon DarkLightbringer » Fr 19. Mai 2017, 15:48

Edmund hat geschrieben:(18 May 2017, 20:58)

In jedem deutschen Haushalt stehen "Devotionalien", z.B. Fotos von Verwandten in Wehrmachtsuniform, die im Krieg für Deutschland gefallen sind. Helme, Mützen, Feldmesser, Feldpostkarten und andere Andenken und Hinterlassenschaften von Verwandten, die im Kriege unserem Vaterland treu und tapfer gedient haben. Und? Ist man deswegen nun ein "Extremist"? :rolleyes:
Ist ein Bundeswehrsoldat ein "Extremist", weil er ein Foto seines Ur-Großvaters in der Stube hängen hat, der wegen seiner Tapferkeit, seines Mutes und seiner Treue das soldatische Vorbild dieses Bundeswehrsoldaten ist?

Extremist ist, wer das demokratische System bekämpft.
Der Bundeswehrsoldat wird mit dem Auftrag, dem Selbstverständnis und den Grundwerten der Truppe vertraut gemacht. Und wie in jeder Armee ist der Abschirmdienst dafür zuständig, Infiltration ausfindig zu machen und zu neutralisieren.

Dir ist aber schon bekannt, daß Stauffenberg, Hausschild und Plagge Offiziere der deutschen Wehrmacht waren?

Hauschild kam 1955 zur Bundeswehr und schied als Kommandeur aus. Stauffenberg war eine herausragende Persönlichkeit des Widerstands und Major Plagge rettete 250 Menschen vor dem sicheren Tod durch NS-Schergen. In all diesen Fällen ist nicht die Wehrmacht traditionsstiftend, sondern die herausragende Leistung.
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Re: Rechtsextremismus bei der Truppe

Beitragvon Yossarian » Fr 19. Mai 2017, 18:17

Hahahahahah
http://www.faz.net/aktuell/politik/mart ... ml#GEPC;s3

Schulz der verkappte Reaktionär. Großartig.
Wenn ich einen Vogel sehe der wie eine Ente watschelt und wie eine Ente schwimmt und wie eine Ente quakt, ist es eine Ente. Und wenn der Vogel dementiert eine Ente zu sein ist es eine russische Ente.
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Re: Rechtsextremismus bei der Truppe

Beitragvon Teeernte » Fr 19. Mai 2017, 19:16

nun .... was ist der Unterschied ?


Das EK1 ?


Ähmmmm nach unbestätigten Meldungen kommt ja das Balkenkreuz nun ab.... :D :D :D
Zuletzt geändert von Teeernte am Sa 20. Mai 2017, 10:06, insgesamt 3-mal geändert.
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Re: Rechtsextremismus bei der Truppe

Beitragvon Vizegott » Sa 20. Mai 2017, 06:13

MOD

Spam entfernt
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Re: Rechtsextremismus bei der Truppe

Beitragvon Teeernte » Sa 20. Mai 2017, 10:28

Vom Staat selbst "organisierter" Rechtsextremismus...

Verfassungsschützer bestätigt: Ex-Neonazi-Chef war tatsächlich V-Mann


Wieviel davon hat die Truppe?
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Re: Rechtsextremismus bei der Truppe

Beitragvon Schnitter » Sa 20. Mai 2017, 10:45

Teeernte hat geschrieben:(20 May 2017, 11:28)
Wieviel davon hat die Truppe?


Hoffentlich genug um in dem Sauhaufen auszumisten.
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Re: Rechtsextremismus bei der Truppe

Beitragvon Teeernte » Sa 20. Mai 2017, 10:53

Schnitter hat geschrieben:(20 May 2017, 11:45)

Hoffentlich genug um in dem Sauhaufen auszumisten.


- Organisatoren ????
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Re: Rechtsextremismus bei der Truppe

Beitragvon Schnitter » Sa 20. Mai 2017, 10:54

Teeernte hat geschrieben:(20 May 2017, 11:53)

- Organisatoren ????


Besser kann man einen V Mann doch gar nicht platzieren.
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Re: Rechtsextremismus bei der Truppe

Beitragvon Teeernte » Sa 20. Mai 2017, 10:57

Schnitter hat geschrieben:(20 May 2017, 11:54)

Besser kann man einen V Mann doch gar nicht platzieren.


Gevatter - das ist Unrecht. Leicht beeinflussbare Leute unter dem Organisator zu verleiten - um sie danach einzuknasten oder im eigenen Dienst weiter zu nutzen. (Stasi Manieren....um nicht weiter in die Geschichte zu rutschen)
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Re: Rechtsextremismus bei der Truppe

Beitragvon Unité 1 » Sa 20. Mai 2017, 11:14

Und täglich grüßt das Murmeltier:
Im Gegensatz zu einem verdeckten Ermittler gehört die V-Person nicht der Ermittlungsbehörde an, sondern ist eine Privatperson, die meist dem Milieu angehört, in dem sie eingesetzt wird. Die Motive für die Tätigkeit als Informant können vielfältig sein: Sie reichen vom finanziellen Interesse an den von Behörden gezahlten Belohnungen über ideelle und persönliche Motive wie Rache oder Konkurrenzneid bis hin zum Interesse an Vergünstigungen wie Unterlassen der Strafverfolgung. Dadurch, dass die V-Person in die Strukturen der jeweiligen Gruppe integriert ist, sollen Informationen der Gruppe aus erster Hand von ihr an den Auftraggeber weitergeleitet werden.

https://de.wikipedia.org/wiki/V-Person
"Everyday we change the world. But to change the world in a way that means anything, that takes more time than most people have."
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Re: Rechtsextremismus bei der Truppe

Beitragvon Letzter-Mohikaner » Sa 20. Mai 2017, 11:18

MOD

Spam entfernt
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"Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren. " Bertolt Brecht
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Re: Rechtsextremismus bei der Truppe

Beitragvon Teeernte » Sa 20. Mai 2017, 14:03

Unité 1 hat geschrieben:(20 May 2017, 12:14)

Und täglich grüßt das Murmeltier:

https://de.wikipedia.org/wiki/V-Person



...eben.... an den Auftraggeber weitergeleitet...

Der Staat braucht den verdeckten Hannemann ......der dafür grössere Stiefel als Lohn bekommt.

»Hannemann, geh du voran!/Du hast die größten Stiefel an,/dass dich das Tier nicht beißen kann.« Bei dem Namen »Hannemann« handelt es sich um eine landschaftliche Koseform von »Johannes«. In dem Märchen wird erzählt, wie sieben Schwaben mit einem Spieß gemeinsam einen vermeintlichen Drachen erlegen wollen, der in Wirklichkeit ein Hase ist.
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Re: Rechtsextremismus bei der Truppe

Beitragvon Unité 1 » Sa 20. Mai 2017, 14:04

Teeernte hat geschrieben:(20 May 2017, 15:03)

...eben.... an den Auftraggeber weitergeleitet...


V-Leute sind Szeneangehörige, nichts mit eingeschleusten agents provocateurs.
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Re: Rechtsextremismus bei der Truppe

Beitragvon Teeernte » Sa 20. Mai 2017, 14:17

Letzter-Mohikaner hat geschrieben:(20 May 2017, 12:18)

Sollte man sich nicht auch mal die Feuerwehr zur Brust nehmen? Noch ziemlich viele Wehrmachtshelme dort, brauner Sumpf...


Ausserdem rechnet man ja grad in D mit Solchen....

Hier muss NATÜRLICH der Reserveoffizier/Polizist in Rente - EXTRA einen "Waffenschein" beantragen - der Funkoffizier extra die volle Amateurfunklizenz/Schiffsfunklizenz machen - man muss ja mit ALLEM rechnen - hier .....Soldaten als Zivilisten.....

Gar die alte persönliche Waffe mit in die Reserve (gegen kleines Entgelt/Entsorgung ) nehmen ....>> das geht ja garnicht....

Nichts Bessers weiß ich mir an Sonn- und Feiertagen
Als ein Gespräch von Krieg und Kriegsgeschrei,
Wenn hinten, weit, in der Türkei,
Die Völker aufeinander schlagen.....
(UND DIE BUNDESWEHR teilnimmt...)
Man steht am Fenster, trinkt sein Gläschen aus
Und sieht den Fluß hinab die bunten Schiffe gleiten;
Dann kehrt man abends froh nach Haus,
Und segnet Fried und Friedenszeiten.


Ja .....Andere haben ihre HAUT zu Markte zu tragen ..... (Es war ein Nazi dabei - der für die Demokratie im Einsatz gestorben währe.. ) .

Leute - die nicht gedient haben - haben hier die grösste KLAPPE . Uschi zählt da mit !

Ungediente !.....
meiner Meinung nach. :D
Zuletzt geändert von Teeernte am Sa 20. Mai 2017, 14:39, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Rechtsextremismus bei der Truppe

Beitragvon Teeernte » Sa 20. Mai 2017, 14:28

Unité 1 hat geschrieben:(20 May 2017, 15:04)

V-Leute sind Szeneangehörige, nichts mit eingeschleusten agents provocateurs.


BEAUFTRAGTE, dafür bezahlte Wichtigtuer. Sonst würd der Biker sagen : Hang arround >> Prospect nicht Präsi.... (Lenkender Leitender)

Ex-BND-Agent: „Curveball“ bereut Lüge, die zu Irak-Krieg führte - WELT... das Wort/...der Lüge für je 1000$ gekauft !!

Aber - es gibt ja ein Grundsatzurteil (Parteiverbot->>Parteiführung) dazu...... :D :D :D

und - :D

Das Bundesverfassungsgericht verlangt ein „aggressiv-kämpferisches“ Vorgehen der Partei gegen die Demokratie.

...nationalsozialistische Meinungsäußerungen in dem Beschluss gerade nicht verboten werden, solange sie nicht den „öffentlichen Frieden“ gefährden. Denn wie Karlsruhe ausführt, sind „die Bürger rechtlich nicht gehalten, die der Verfassung zugrunde liegenden Wertsetzungen persönlich zu teilen.

Das Grundgesetz baut zwar auf der Erwartung auf, dass die Bürger die allgemeinen Werte der Verfassung akzeptieren und verwirklichen, erzwingt die Werteloyalität aber nicht. Geschützt sind damit auch Meinungen, die auf eine grundlegende Änderung der politischen Ordnung zielen, unabhängig davon, ob und wie weit sie im Rahmen der grundgesetzlichen Ordnung durchsetzbar sind. Dementsprechend fällt selbst die Verbreitung nationalsozialistischen Gedankenguts als radikale Infragestellung der geltenden Ordnung nicht von vornherein aus dem Schutzbereich des Artikel 5 Absatz 1 GG heraus.“


issss vonnner Tatz kopiert.

Was die Presse "schrub" muss der (Militär?)Staatsanwalt ......öhmmm Frankreich oder Deutschlands ??? (wir sind im Frieden !!) Vor einem Gericht Beweisen... :D :D :D

...war ja in der "Freizeit" - in Frankreich...

>>....unehrenhafte Entlassung wegen 1000 Schuss Munition und 3 Tage papierauflesen im Kasernenhof. Mehr wird`s nicht.
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Re: Rechtsextremismus bei der Truppe

Beitragvon Cat with a whip » Sa 20. Mai 2017, 15:31

Endlich eine gute Idee mit der die BW mal Farbe bekennen könnte: Standorte nach Wehrmachtsdeserteuren benennen. Kurios aber eigentlich nur logisch, wenn man sich ehrlich von der Geschichte der braunen Wehrmacht absetzen will.
http://www.taz.de/Linke-Politiker-Korte ... /!5410900/
"Die Erde ist ein Irrenhaus. Dabei könnte das bis heute erreichte Wissen der Menschheit aus ihr ein Paradies machen." Joseph Weizenbaum
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Re: Rechtsextremismus bei der Truppe

Beitragvon DarkLightbringer » Sa 20. Mai 2017, 16:56

Teeernte hat geschrieben:(19 May 2017, 20:16)

nun .... was ist der Unterschied ?


Das EK1 ?


Ähmmmm nach unbestätigten Meldungen kommt ja das Balkenkreuz nun ab.... :D :D :D


Der Unterschied ist schlicht, die Wehrmacht kann ebenso wenig Vorbild sein wie Gestapo oder SS. Es widerspräche auch völlig der ZDV zur Inneren Führung - darin sind die Grundwerte bindend festgelegt.

Gleich nach dem Krieg machten sich Generäle daran, die Erzählung von der "sauberen" Wehrmacht zu stützen. Man zeigte quasi mit dem Finger auf die anderen - NSDAP und SS seien Schuld an allem, und Hitler natürlich, aber nicht eine normale Armee.

So normal war sie aber nachweislich eben nicht, sondern sehr deutlich verstrickt. Beispiel Sühnebefehl 888/41. Demnach war ein Widerstand gegen die Besatzung sofort im Keime zu ersticken und zwar durch "ungewöhnliche Härte", worunter konkret die Tötung von 50 bis 100 Personen zu verstehen war - pro Mann Verlust auf deutscher Seite.

Im Nürnberger Prozess gegen die Hauptkriegsverbrecher wurden vier grundlegende Anklagepunkte erhoben - 1. Verschwörung, 2. Friedensverrat, 3. Kriegsverbrechen und 4. Verbrechen gegen die Humanität.
Alle 4 Punkte richteten sich auch gegen das OKW, vertreten durch Keitel und Jodl, gegen die Kriegsmarine in den ersten 3 Punkten.

Quellen:
https://de.wikipedia.org/wiki/N%C3%BCrn ... verbrecher
https://www.geschichtscheck.de/2016/11/ ... ere-armee/

Das bedeutet, "Opa" war im Einzelfall vielleicht nicht an Verbrechen beteiligt, die Wehrmacht war es schon. Und zwar durchaus auch pro-aktiv.

Wer nun ein Taschenmesser oder ähnliches als Devotionalie im persönlichen Schubfach aufbewahren will, kann das tun, sei es zur Erinnerung oder Gemahnung an Verbrechen. Für offizielle Besprechungsräume sind Wehrmachtsdevotionalien jedoch keine Zier. Man hängt ja auch keine Beretta der Mafia in den Amtsstuben auf, selbst wenn Onkel Luigi Bambalone immer so nett war.
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Re: Rechtsextremismus bei der Truppe

Beitragvon Teeernte » Sa 20. Mai 2017, 17:57

DarkLightbringer hat geschrieben:(20 May 2017, 17:56)

Der Unterschied ist schlicht, die Wehrmacht kann ebenso wenig Vorbild sein wie Gestapo oder SS. Es widerspräche auch völlig der ZDV zur Inneren Führung - darin sind die Grundwerte bindend festgelegt.

Gleich nach dem Krieg machten sich Generäle daran, die Erzählung von der "sauberen" Wehrmacht zu stützen. Man zeigte quasi mit dem Finger auf die anderen - NSDAP und SS seien Schuld an allem, und Hitler natürlich, aber nicht eine normale Armee.

So normal war sie aber nachweislich eben nicht, sondern sehr deutlich verstrickt. Beispiel Sühnebefehl 888/41. Demnach war ein Widerstand gegen die Besatzung sofort im Keime zu ersticken und zwar durch "ungewöhnliche Härte", worunter konkret die Tötung von 50 bis 100 Personen zu verstehen war - pro Mann Verlust auf deutscher Seite.

Im Nürnberger Prozess gegen die Hauptkriegsverbrecher wurden vier grundlegende Anklagepunkte erhoben - 1. Verschwörung, 2. Friedensverrat, 3. Kriegsverbrechen und 4. Verbrechen gegen die Humanität.
Alle 4 Punkte richteten sich auch gegen das OKW, vertreten durch Keitel und Jodl, gegen die Kriegsmarine in den ersten 3 Punkten.

Quellen:
https://de.wikipedia.org/wiki/N%C3%BCrn ... verbrecher
https://www.geschichtscheck.de/2016/11/ ... ere-armee/

Das bedeutet, "Opa" war im Einzelfall vielleicht nicht an Verbrechen beteiligt, die Wehrmacht war es schon. Und zwar durchaus auch pro-aktiv.

Wer nun ein Taschenmesser oder ähnliches als Devotionalie im persönlichen Schubfach aufbewahren will, kann das tun, sei es zur Erinnerung oder Gemahnung an Verbrechen. Für offizielle Besprechungsräume sind Wehrmachtsdevotionalien jedoch keine Zier. Man hängt ja auch keine Beretta der Mafia in den Amtsstuben auf, selbst wenn Onkel Luigi Bambalone immer so nett war.


Mann - mich brauchst Du dahingehend nicht Agitieren - dass die Führung AUSREICHEND Dreck am Stecken hatte.

Mein Opa war in Sachsenhausen - als "Politischer" ..... (SPD)

Aus ERFAHRUNG : Während der Wende plante man mehrere tausend Tote (Zivilisten) - ich äusserte mich DA nicht mitzumachen -
mir wurde Versichert dass gaaaanz unten am Anfang der Grube noch ein Platz "frei" ist. (GUUUT dass es anders gekommen IST) und ... Nein ich war nicht bei der Stasi.

Na dann - viel Spass mit ner Armee aus Angsthasen und Kneifern - die bei Übermacht des Feindes wegschaut - (Niederländer in Bosnien).....oder Polizisten - die bei einer "ÜBERMACHT" Krimineller in Köln nicht eingreifen. Am Besten den Befehl noch mal hinterfragen...

Da hat jeder Gegner respekt.... Rumm und bEhren... ??

Patton....(Der steht bestimmt nicht unter Naziverdacht):

„Ich habe große Achtung für die deutschen Soldaten. In Wirklichkeit sind die Deutschen das einzige anständige in Europa lebende Volk.“

„Es ist nicht das Ziel des Krieges für dein Land zu sterben, sondern den anderen Bastard für sein Vaterland sterben zu lassen.“

Der Leutnant hat geschworen : "Ich schwöre, der Bundesrepublik Deutschland treu zu dienen und das Recht und die Freiheit des deutschen Volkes tapfer zu verteidigen, so wahr mir Gott helfe."

- Bestimmt bekommt man den Kampf bis zum letzen Blutstropfen mit den 300 Griechen (Europäer!!) hoffentlich noch beigebracht.

Ein Volk - eine Armee ohne Geschichte.. - da dürfen Die ja nichtmal lernen WAS DA früher verkehrt gelaufen ist.

Nur einer wollte Deutschland am Hindukusch NICHT verteidigen. (Ich hätte erwartet - dass mehr Offiziere den "Schneid" hätten !)
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Re: Rechtsextremismus bei der Truppe

Beitragvon schelm » Sa 20. Mai 2017, 21:25

Yossarian hat geschrieben:(19 May 2017, 19:17)

Hahahahahah
http://www.faz.net/aktuell/politik/mart ... ml#GEPC;s3

Schulz der verkappte Reaktionär. Großartig.

Schulz meint :

In einem Interview mit der F.A.Z. (Samstagsausgabe) sagte er, es zeuge von „Geschichtsvergessenheit“, wenn in einer Bundeswehruniversität ein Bild von Helmut Schmidt abgehängt werden müsse, weil er die Uniform der Wehrmacht trage. „Es gab auch einen anderen Soldaten in Wehrmachtsuniform, der hieß Stauffenberg“, sagte Schulz


Schulz ist wohl tatsächlich etwas schlicht gestrickt oder versucht hier neues Wählerpotential zu erschließen. Es macht natürlich einen Unterschied, ob ein Foto von Helmut Schmidt in Wehrmachtsuniform im Rahmen einer Fotoserie ausgestellt würde, die seine Vita dokumentiert, oder nur das besagte Einzelbild, um die Wehrmacht als solche abstrakt in ein positives Traditionsbewusstsein zu rücken. Die Wehrmacht kann aber nicht abstrakt und undifferenziert als Traditionsstifter soldatischer Grundsätze und Fähigkeiten dienen, denn selbige wurden vom System benutzt um einen verbrecherischen Angriffskrieg zu führen. Stauffenberg steht als Kronzeuge für den Beleg sich von diesem Missbrauch zu befreien, ein kontextloses Foto von Stauffenberg in Uniform würde per se damit konnotiert sein, ein kontextloses Foto von Schmidt in Wehrmachtsuniform hingegen erscheint als Instrument, diese nötige Differenzierung zu relativieren.
Jeder Kaiser hat das Recht nackt vor sein Volk zu treten, aber dafür bedarf es eines Volkes, das nicht blind ist.
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Re: Rechtsextremismus bei der Truppe

Beitragvon Bielefeld09 » Sa 20. Mai 2017, 21:37

schelm hat geschrieben:(20 May 2017, 22:25)

Schulz meint :

In einem Interview mit der F.A.Z. (Samstagsausgabe) sagte er, es zeuge von „Geschichtsvergessenheit“, wenn in einer Bundeswehruniversität ein Bild von Helmut Schmidt abgehängt werden müsse, weil er die Uniform der Wehrmacht trage. „Es gab auch einen anderen Soldaten in Wehrmachtsuniform, der hieß Stauffenberg“, sagte Schulz


Schulz ist wohl tatsächlich etwas schlicht gestrickt oder versucht hier neues Wählerpotential zu erschließen. Es macht natürlich einen Unterschied, ob ein Foto von Helmut Schmidt in Wehrmachtsuniform im Rahmen einer Fotoserie ausgestellt würde, die seine Vita dokumentiert, oder nur das besagte Einzelbild, um die Wehrmacht als solche abstrakt in ein positives Traditionsbewusstsein zu rücken. Die Wehrmacht kann aber nicht abstrakt und undifferenziert als Traditionsstifter soldatischer Grundsätze und Fähigkeiten dienen, denn selbige wurden vom System benutzt um einen verbrecherischen Angriffskrieg zu führen. Stauffenberg steht als Kronzeuge für den Beleg sich von diesem Missbrauch zu befreien, ein kontextloses Foto von Stauffenberg in Uniform würde per se damit konnotiert sein, ein kontextloses Foto von Schmidt in Wehrmachtsuniform hingegen erscheint als Instrument, diese nötige Differenzierung zu relativieren.

Stauffenberg und Helmut Schmidt waren Mitglieder in der Wehrmacht.
Einer Wehrmacht, die Schuld auf sich geladen hat.
Da braucht man nichts zu relativiren.
Sie haben in der Tradition der Bundeswehr nichts zu suchen.
Wie einfach ist das denn?
Auch wenn es mal falsch rüberkommt, es ist nie persönlich gemeint. Sorry :( :(

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