Gewalt in Krankenhäusern steigt stark an

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Re: Gewalt in Krankenhäusern steigt stark an

Beitragvon Tom Bombadil » Sa 8. Sep 2018, 11:09

JJazzGold hat geschrieben:(08 Sep 2018, 12:04)

Woher soll ich das wissen.

Du hattest ja darüber spekuliert, dass es ein neuer Trend sei. Wenn es dazu keine Anhaltspunkte gibt, dann können wir das wohl abheften.

Was wäre Ihr Vorschlag, zur Bereinigung solcher Situationen?

Ich würde keine "Horden" aka größere Gruppen mehr als Besucher zulassen, max. 3 Personen gleichzeitig. Damit wird das anwesende Personal auch leichter fertig als mit 10-30 Leuten.
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Re: Gewalt in Krankenhäusern steigt stark an

Beitragvon JJazzGold » Sa 8. Sep 2018, 11:10

Polibu hat geschrieben:(08 Sep 2018, 12:03)

Die Hooligans werden von der Polizei in Schach gehalten.

Und bezüglich der Krankenhäuser. Wenn man die Sicherheit des Personals gewährleisten will, dann sollte man Sicherheitskräfte einstellen. Was ja auch schon in einigen Krankenhäusern gemacht wird. Nicht nur wegen der Menschen, die ausflippen, auch wegen betrunkener Patienten . Aber die Menschen, die ausflippen, spielen bei der Entscheidung Sicherheitskräfte einzustellen eine große Rolle.

Deutschland verändert sich. Und Frau Göring Eckardt freut sich drauf. Und viele mit ihr.


Wenigstens mal ein halbwegs brauchbarer Vorschlag.
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Re: Gewalt in Krankenhäusern steigt stark an

Beitragvon jack000 » Sa 8. Sep 2018, 11:11

JJazzGold hat geschrieben:(08 Sep 2018, 12:04)

Woher soll ich das wissen. Die beiden einzigen Male, die ich eine Intensivstation besuchte, waren als ich dort landete und dort meinen Vater vorfand. Beide Male ohne Ausraster oder benachbarte Ausrastende. Allerdings habe ich wenigstens eine Qualifikation im Umgang mit Traumatisierten vorzuweisen. Was meines Erachtens bei Klinikpersonal ein “must“ ist.

Es sind keine traumatisierten, sondern hier nicht kompatibel Sozialisierte.

Was wäre Ihr Vorschlag, zur Bereinigung solcher Situationen?

Bei kleinsten Verstößen sofort Gefängnis, bzw. Abschiebung.
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Re: Gewalt in Krankenhäusern steigt stark an

Beitragvon JJazzGold » Sa 8. Sep 2018, 11:13

Tom Bombadil hat geschrieben:(08 Sep 2018, 12:09)

Du hattest ja darüber spekuliert, dass es ein neuer Trend sei. Wenn es dazu keine Anhaltspunkte gibt, dann können wir das wohl abheften.


Ich würde keine "Horden" aka größere Gruppen mehr als Besucher zulassen, max. 3 Personen gleichzeitig. Damit wird das anwesende Personal auch leichter fertig als mit 10-30 Leuten.


Können wir gerne zusammen mit Ihrer dazugehörigen Frage abheften.
Na also, geht doch, jetzt müssen wir nur eine sattelfeste Begründung dafür finden und die liesse sich ggfls in der Försorge zum Wohl der Patienten finden. Fehlt allerdings immer noch die geeignete Maßnahme zum Umgang mit einzeln Ausrastenden.
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Re: Gewalt in Krankenhäusern steigt stark an

Beitragvon Tom Bombadil » Sa 8. Sep 2018, 11:39

JJazzGold hat geschrieben:(08 Sep 2018, 12:13)

[color=#0000BF]Können wir gerne zusammen mit Ihrer dazugehörigen Frage abheften.

Nicht wirklich, dass Ausraster im Krankenhaus zunehmen ist leider Fakt.

Fehlt allerdings immer noch die geeignete Maßnahme zum Umgang mit einzeln Ausrastenden.

An die frische Luft setzen und Hausverbot erteilen.
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Re: Gewalt in Krankenhäusern steigt stark an

Beitragvon JJazzGold » Sa 8. Sep 2018, 11:46

Tom Bombadil hat geschrieben:(08 Sep 2018, 12:39)

Nicht wirklich, dass Ausraster im Krankenhaus zunehmen ist leider Fakt.


An die frische Luft setzen und Hausverbot erteilen.


Auch das wäre eine Möglichkeit. Diese existiert bereits unter Hausrecht und müsste nur noch Umsetzung erfahren. Nachdem meine Mutter zurzeit im Krankenhaus liegt und ich mit ihr alle Formalitäten durchgegangen bin, kann ich zumindest für diese Klinik bestätigen, dass sowohl Patienten, als auch Besucher darauf hingewiesen werden.
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Re: Gewalt in Krankenhäusern steigt stark an

Beitragvon Tom Bombadil » Sa 8. Sep 2018, 11:58

JJazzGold hat geschrieben:(08 Sep 2018, 12:46)

Diese existiert bereits unter Hausrecht und müsste nur noch Umsetzung erfahren.

Bei einer "Horde" wird die Umsetzung nur eben deutlich schwieriger als bei Einzelpersonen.
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Re: Gewalt in Krankenhäusern steigt stark an

Beitragvon JJazzGold » Sa 8. Sep 2018, 12:21

Tom Bombadil hat geschrieben:(08 Sep 2018, 12:58)

Bei einer "Horde" wird die Umsetzung nur eben deutlich schwieriger als bei Einzelpersonen.


Das ist richtig, zu deren Einschränkung wird die Regelung zur reduzierten Anzahl zulässiger Besucher angewandt, oder bei Missachtung kontrahiertes Sicherheitspersonal angefordert. Ersteres kostet nur Druckerfarbe und -Papier, sowie eine Unterschrift, die Ausgaben für Letzteres reduzieren sich durch stetige Anwendung. :)
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Re: Gewalt in Krankenhäusern steigt stark an

Beitragvon jack000 » So 16. Sep 2018, 19:40

„Ich steche dich ab“ – Rettungsstellen-Mitarbeiter in Angst

In einem Brief beschreiben Mitarbeiter einer Berliner Notaufnahme, was sie jeden Tag erleben: Angriffe mit Messern, randalierende Patienten und beängstigende Drohungen. „Warte, bis du Schluss hast“, ist da noch das Harmloseste.

as Personal der Rettungsstelle in dem Vivantes-Klinikum Am Urban in Berlin berichtet in einem Brief von einer Vielzahl gewalttätiger Übergriffe, Drohungen und Beschimpfungen. Anfeindungen wie „Nazi“ und „F... euch“ seien „für uns an der Tagesordnung“, heißt es in dem Brief an den Betriebsrat des Krankenhauses im Bezirk Kreuzberg, der von der „BZ“ veröffentlicht wurde.

Hinzu kommen Sätze wie „Ich steche dich ab“, „Ich mache dich fertig“ oder „Ich warte auf dich, bis du Schluss hast“, berichten die Mitarbeiter. Diese Worte „führen doch häufiger zu einem Gefühl der Unsicherheit“, schreiben sie. Auch Messer seien bei gewalttätigen Patienten schon mehrmals entdeckt worden.

Auch mit einem Messer angegriffen wurden die Mitarbeiter bereits: Ein Patient, dem zweieinhalb Stunden Wartezeit zu viel waren, rammte sein Messer in einen der Angestellten, der den Brief mitverfasst hat. Er traf ihn in den Oberkörper und Oberarm. „Ich habe körperliche und psychische Schäden zurückbehalten“, schreibt der Mann.

Nicht der erste Brief des Rettungsstellenpersonals
Eine Kollegin wollte bei einem Patienten Blut abnehmen. Weil der Patient benommen wirkte, beruhigten sie ihn, als er die Augen aufschlug. Ohne Vorwarnung schlug er einer Kollegin die Faust ins Gesicht, die daraufhin sechs Monate arbeitsunfähig war und sich in Therapie befindet.

Die Mitarbeiter fühlen sich von der Klinikleitung alleingelassen. Sie hätten schon einmal einen Brief geschrieben, an der Situation habe sich nichts geändert. Die Rettungsstellenkräfte fordern einen Notfallknopf zur Alarmierung der Polizei. Zudem müsse eine Rund-um-die-Uhr-Security eingerichtet werden. Derzeit sei der Wachschutz nur von 16 bis 4 Uhr morgens vor Ort.

Eine Vivantes-Sprecherin erklärte gegenüber der „BZ“, dass eine Videoüberwachung stattfinden werde und die 24-Stunden-Security „zugesichert“ sei. Wann sie komme, sagte sie nicht. Ein Notfallknopf werde „so bald wie möglich“ installiert.

https://www.welt.de/vermischtes/article ... shared.web
Ich verstehe das nicht, was haben die Täter denn gegen das Rettungs-/Krankenhauspersonal? Mehr als ihr bestes tun können die doch auch nicht?
=> Aber immerhin wird bald ein Rettungsknopf installiert, dann ist das Problem gelöst und Diskussionen über Ursachen müssen nicht mehr geführt werden.
Und wieso ist der Wachschutz nur von 16 bis 4 Uhr morgens vor Ort? Es ist ein Krankenhaus und da hat doch der Wachschutz rund um die Uhr vor Ort zu sein!
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Re: Gewalt in Krankenhäusern steigt stark an

Beitragvon McKnee » So 16. Sep 2018, 19:44

jack000 hat geschrieben:(16 Sep 2018, 20:40)

Ich verstehe das nicht, was haben die Täter denn gegen das Rettungs-/Krankenhauspersonal? Mehr als ihr bestes tun können die doch auch nicht?


Angriffe auf Rettungsdienst und Feuerwehr nehmen seit Jahren zu.

Da werden Großbrände mit hunderten von Menschen behindert, so dass ein massiver Polizeieinsatz notwendig wird.

Meist reagiert die Öffentlichkeit da besonnen. Aber selbst gibt es jene, die überall Polizeigewalt sehen, die die Frage stellen, ob dieser massive Einsatz denn notwendig war und man die Lage nicht anders hätte beruhigen und bewältigen können.
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Re: Gewalt in Krankenhäusern steigt stark an

Beitragvon jack000 » So 16. Sep 2018, 19:53

McKnee hat geschrieben:(16 Sep 2018, 20:44)

Angriffe auf Rettungsdienst und Feuerwehr nehmen seit Jahren zu.

Da werden Großbrände mit hunderten von Menschen behindert, so dass ein massiver Polizeieinsatz notwendig wird.

Ach was, das hat es doch schon immer hier gegeben ...

Meist reagiert die Öffentlichkeit da besonnen. Aber selbst gibt es jene, die überall Polizeigewalt sehen, die die Frage stellen, ob dieser massive Einsatz denn notwendig war und man die Lage nicht anders hätte beruhigen und bewältigen können.

Im Prinzip ist die Polizei vor Ort das eigentliche Problem, ... mit den Tätern hat das alles nichts zu tun ...
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Re: Gewalt in Krankenhäusern steigt stark an

Beitragvon Quatschki » So 16. Sep 2018, 19:55

McKnee hat geschrieben:(16 Sep 2018, 20:44)

Angriffe auf Rettungsdienst und Feuerwehr nehmen seit Jahren zu.

Da werden Großbrände mit hunderten von Menschen behindert, so dass ein massiver Polizeieinsatz notwendig wird.

Meist reagiert die Öffentlichkeit da besonnen. Aber selbst gibt es jene, die überall Polizeigewalt sehen, die die Frage stellen, ob dieser massive Einsatz denn notwendig war und man die Lage nicht anders hätte beruhigen und bewältigen können.

Es besteht ja wohl ein Unterschied zwischen Bedrohungen, Mobbildungen und körperlichen Angiffen, wie sie von Du weißt schon wem ausgehen und bloßen Behinderungen durch unvernünftige Schaulustige, wie es sie vielleicht verstärkt seit der Verbreitung von Smartphones gibt.
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Re: Gewalt in Krankenhäusern steigt stark an

Beitragvon Billie Holiday » So 16. Sep 2018, 20:05

Quatschki hat geschrieben:(16 Sep 2018, 20:55)

Es besteht ja wohl ein Unterschied zwischen Bedrohungen, Mobbildungen und körperlichen Angiffen, wie sie von Du weißt schon wem ausgehen und bloßen Behinderungen durch unvernünftige Schaulustige, wie es sie vielleicht verstärkt seit der Verbreitung von Smartphones gibt.


Gaffer gab es schon immer, lange vor Smartphones. Bei Unfällen waren sie schon immer ein Problem, jedoch wurde die Bergung nicht behindert, sie standen in einiger Entfernung und waren schlicht widerwärtig.

Dass Feuerwehr und Rettungskräfte tätlich angegriffen und behindert werden, ist jedoch noch ziemlich neu.
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Re: Gewalt in Krankenhäusern steigt stark an

Beitragvon Ebiker » So 16. Sep 2018, 20:10

Jetzt gibts schon Tipps zur Selbstverteidigung in der Ärztepostille

https://www.aerzteblatt.de/treffer?mode=s&wo=17&typ=16&aid=199735&s=selbstverteidigung
Eines Tages werden Millionen Menschen die südliche Hemisphäre verlassen, um in der nördlichen Hemisphäre einzufallen. Und sie werden sie erobern, indem sie sie mit ihren Kindern bevölkern.
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Re: Gewalt in Krankenhäusern steigt stark an

Beitragvon H2O » So 16. Sep 2018, 20:31

Ebiker hat geschrieben:(16 Sep 2018, 21:10)

Jetzt gibts schon Tipps zur Selbstverteidigung in der Ärztepostille

https://www.aerzteblatt.de/treffer?mode=s&wo=17&typ=16&aid=199735&s=selbstverteidigung


Haben Sie sich den Bericht durchgelesen? Wer mit dem Zeigefinger auf andere Leute zeigt muß wissen, daß drei seiner Finger auf ihn zeigen. Wirklich bedrückend die Risiken von Notärzten bei Hausbesuchen.

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