Gewalt in Krankenhäusern steigt stark an

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Re: Gewalt in Krankenhäusern steigt stark an

Beitragvon H2O » So 1. Jul 2018, 20:42

Bielefeld09 hat geschrieben:(01 Jul 2018, 21:21)

Sie sind eben kein Fachmann für Notfallambulanzen.
Und 112 wird sich für ihren Tip bedanken.
Sie haben eben " Ahnung ".
Das hat aber nichts mit den Problemen von Patienten zu tun.


Wollen Sie Probleme lösen, oder lieber jeden Vorschlag zerreden? 112 ist der Notdienst, den man bei Unfällen ruft, oder den der Notarzt ruft, wenn ihm das notwendig erscheint. Die kennen sich aus. Das ist deren Aufgabe... also genau das Filter, das die Einweisung in die Notaufnahme fachlich steuern kann.
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Bielefeld09
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Re: Gewalt in Krankenhäusern steigt stark an

Beitragvon Bielefeld09 » So 1. Jul 2018, 20:53

H2O hat geschrieben:(01 Jul 2018, 21:42)

Wollen Sie Probleme lösen, oder lieber jeden Vorschlag zerreden? 112 ist der Notdienst, den man bei Unfällen ruft, oder den der Notarzt ruft, wenn ihm das notwendig erscheint. Die kennen sich aus. Das ist deren Aufgabe... also genau das Filter, das die Einweisung in die Notaufnahme fachlich steuern kann.

Sie meinen eine telefonische Diagnose entbindet der Inaugenscheinnahme eines Arztes?
Und das Thema ist:Gewalt in Krankenhäusern.
Sie haben wieder mal ein Deutungsproblem.
Auch wenn es mal falsch rüberkommt, es ist nie persönlich gemeint. Sorry :( :(
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Re: Gewalt in Krankenhäusern steigt stark an

Beitragvon H2O » So 1. Jul 2018, 22:06

Bielefeld09 hat geschrieben:(01 Jul 2018, 21:53)

Sie meinen eine telefonische Diagnose entbindet der Inaugenscheinnahme eines Arztes?
Und das Thema ist:Gewalt in Krankenhäusern.
Sie haben wieder mal ein Deutungsproblem.


Was Notärzte tun, ist Ihnen offenbar nicht geläufig. Auf der Grundlage kann man mit Ihnen doch gar nicht über Gewaltverhinderung in der Notaufnahme von Krankenhäusern diskutieren.
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Re: Gewalt in Krankenhäusern steigt stark an

Beitragvon jack000 » So 1. Jul 2018, 23:03

Bielefeld09 hat geschrieben:(01 Jul 2018, 21:21)
Sie sind eben kein Fachmann für Notfallambulanzen.

Aber du bist ein Fachmann dafür ...
Deutschland 2017: "Bevor ich loslege, würde ich gerne noch wissen, ob es für Sie in Ordnung ist, dass ich als weibliche Person hier sitze und auch Ihre Dolmetscherin weiblich ist."
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Re: Gewalt in Krankenhäusern steigt stark an

Beitragvon Teeernte » Mo 2. Jul 2018, 00:39

H2O hat geschrieben:(27 Jun 2018, 08:23)

Ihr Problem erscheint sehr leicht lösbar: Vandalenfest gesicherte Zugänge zur Notaufnahme von Krankenhäusern und Aushang der nächsten aktuell besetzten Notarztpraxis.


50 Eu Eintritt - für Leute ohne Einweisung....Per Automat (Bahnhofsklo)
Obs zu kalt, zu warm, zu trocken oder zu nass ist:.... Es immer der >>menschgemachte<< Klimawandel. :D
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Re: Gewalt in Krankenhäusern steigt stark an

Beitragvon H2O » Mo 2. Jul 2018, 07:05

Teeernte hat geschrieben:(02 Jul 2018, 01:39)

50 Eu Eintritt - für Leute ohne Einweisung....Per Automat (Bahnhofsklo)


Na gut, ich würde die Sache umdrehen und diese Gebühr nachträglich erheben mit Eintrag in einer Datei, wenn der Behandelte sich weigert, seine Schuld zu bezahlen. Dann hat man immer noch die Möglichkeit, diesen Eintritt bei Vorliegen eines akuten Notstands zu erlassen. Der wäre durch einen stationären Aufenthalt zu begründen.

Aber wer meint, diese Einrichtung gewohnheitsmäßig für allgemeine Wehwehchen Tag und Nacht nutzen zu müssen, der sollte die Einweisung durch einen Notarzt vorlegen. Ansonsten bleibt die wandalensichere Tür geschlossen.

Die Einweisung durch einen Notarzt (Krankenwagen, Hausbesuch) sollte die (schon bestehende!) Regel sein. So etwas muß man eben mit einiger Härte erproben. Das Ziel bleibt doch, Gewalttäter gar nicht erst ins Haus zu lassen und wirklich zur Notaufnahme zurück zu kehren..
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Re: Gewalt in Krankenhäusern steigt stark an

Beitragvon Sole.survivor@web.de » Mo 16. Jul 2018, 00:25

H2O hat geschrieben:(01 Jul 2018, 21:04)

Klar, ein Notarzt im Krankenwagen oder zu Hause entscheidet, wer eine Behandlung in einer Notaufnahme braucht. Finde ich völlig normal... und niemand kommt durch eigene Entscheidung dort hinein. Dazu muß man kein Fachmann sein. Stänkern hilft in der Sache auch nicht weiter, weder in der Notaufnahme noch in einem Diskussionsforum. 112 genügt völlig. Dafür sind Notaufnahmen gedacht gewesen.

Hast du eine Ahnung, wieviele Personen ich schon in Notaufnahmen abgeliefert habe. Die Rettungsdienste haben gar nicht die Zeit, bei jedem mal nachzugucken, der mit vorhandener Hilfe hingebracht werden kann. In die Notaufnahme kann man auch selbst hineinlaufen, wenn man noch kann.
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Re: Gewalt in Krankenhäusern steigt stark an

Beitragvon H2O » Mo 16. Jul 2018, 07:11

Sole.survivor@web.de hat geschrieben:(16 Jul 2018, 01:25)

Hast du eine Ahnung, wieviele Personen ich schon in Notaufnahmen abgeliefert habe. Die Rettungsdienste haben gar nicht die Zeit, bei jedem mal nachzugucken, der mit vorhandener Hilfe hingebracht werden kann. In die Notaufnahme kann man auch selbst hineinlaufen, wenn man noch kann.


Fände ich auch völlig vernünftig, wenn es nicht zu diesem massenhaften Andrang käme, der die Funktion "Notaufnahme für dringende Fälle" zum Witz machte. Dazu muß den Verwaltungen einschließlich Minister etwas einfallen. Ich spreche aus eigenem Erleben. Leider ist das so ins Kraut geschossen, und da muß der Gärtner tätig werden.
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Re: Gewalt in Krankenhäusern steigt stark an

Beitragvon Sole.survivor@web.de » Mo 16. Jul 2018, 10:10

H2O hat geschrieben:(16 Jul 2018, 08:11)

Fände ich auch völlig vernünftig, wenn es nicht zu diesem massenhaften Andrang käme, der die Funktion "Notaufnahme für dringende Fälle" zum Witz machte. Dazu muß den Verwaltungen einschließlich Minister etwas einfallen. Ich spreche aus eigenem Erleben. Leider ist das so ins Kraut geschossen, und da muß der Gärtner tätig werden.

Lass den Minister da raus, der ist da eher fehl am Platz. Wie auch in seinem Ministerium. Es ist für den Einzelnen oft nicht zu durchschauen, ob eine Kopfwunde einfach nur Kühlung und Ruhe braucht oder das ganze Instrumentarium der Durchleuchtung angewandt werden muss, vom Nähen mal ganz zu schweigen. Oder der stark schmerzende Bauch von Opa am Wochenende. Kann schlimm sein, kann auch nichts sein. Da fährt man dann schnell mal wen rein, gerade wenn's um Kinder oder Alte geht, Schwangere sowieso. Da sitzt man dann neben Partyunfällen, Schlägereiergebnissen und dem Blinddarm. Weniger Notaufnahmen heißt längere Wege, das erscheint mir nicht gut. Auch mit Geldscheinen hantieren in Notsituationen, was soll das? Eine Rechnung hinterher ist was anderes. Jedoch musst du bedenken, dass viele ärmere Menschen bereits den Arztbesuch "wegen Kleinigkeiten" einsparen, so lange es irgendwie geht. Die landen dann irgendwann als verschleppter Notfall zur Unzeit auf dem OP. Auch eine Folge jahrelanger Experimente mit Streichungen aus dem Leistungskatalog der Krankenkassen, der inzwischen abgeschafften Praxisgebühr etc. Meiner Meinung nach eine bewusst eingeplante Folge.
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Re: Gewalt in Krankenhäusern steigt stark an

Beitragvon H2O » Mo 16. Jul 2018, 10:39

Sole.survivor@web.de hat geschrieben:(16 Jul 2018, 11:10)

Lass den Minister da raus, der ist da eher fehl am Platz. Wie auch in seinem Ministerium. Es ist für den Einzelnen oft nicht zu durchschauen, ob eine Kopfwunde einfach nur Kühlung und Ruhe braucht oder das ganze Instrumentarium der Durchleuchtung angewandt werden muss, vom Nähen mal ganz zu schweigen. Oder der stark schmerzende Bauch von Opa am Wochenende. Kann schlimm sein, kann auch nichts sein. Da fährt man dann schnell mal wen rein, gerade wenn's um Kinder oder Alte geht, Schwangere sowieso. Da sitzt man dann neben Partyunfällen, Schlägereiergebnissen und dem Blinddarm. Weniger Notaufnahmen heißt längere Wege, das erscheint mir nicht gut. Auch mit Geldscheinen hantieren in Notsituationen, was soll das? Eine Rechnung hinterher ist was anderes. Jedoch musst du bedenken, dass viele ärmere Menschen bereits den Arztbesuch "wegen Kleinigkeiten" einsparen, so lange es irgendwie geht. Die landen dann irgendwann als verschleppter Notfall zur Unzeit auf dem OP. Auch eine Folge jahrelanger Experimente mit Streichungen aus dem Leistungskatalog der Krankenkassen, der inzwischen abgeschafften Praxisgebühr etc. Meiner Meinung nach eine bewusst eingeplante Folge.


Dennoch muß ein Mißstand beseitigt werden; von wem sonst, wenn nicht von unseren demokratisch gewählten Kräften in Ämtern? Da finde ich Ihre Ablehnung nicht in Ordnung. Natürlich dürfen Sie unzufrieden sein... bin ich ja auch. Aber unsere Regierung beruht auf Mehrheiten vom 17. September 2017, und das Ergebnis erkenne ich an.

Der Übelstand ist bekannt, wurde mir leider auch sehr eindrücklich ins Bewußtsein gerückt, und ich erwarte Abhilfe. Jeden dazu mehr oder weniger geeigneten Vorschlag verwerfen kann jeder von uns. So, wie der Zugang zur Notaufnahme sich jetzt entwickelt hat, darf er nicht bleiben.

Im Grunde ähnelt diese Auseinandersetzung unserer Flüchtlings- und Asylpolitik. Wir brauchen dringend Lösungen, und die erregten Gemüter hauen sich jeden Lösungsversuch um die Ohren. So lange, bis sich die politischen Mehrheiten auf ein Vorgehen einigen können, weil die Belastungen für diese Mehrheit unerträglich geworden sind.
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Re: Gewalt in Krankenhäusern steigt stark an

Beitragvon Sole.survivor@web.de » Mo 16. Jul 2018, 11:21

H2O hat geschrieben:(16 Jul 2018, 11:39)

Dennoch muß ein Mißstand beseitigt werden; von wem sonst, wenn nicht von unseren demokratisch gewählten Kräften in Ämtern?

Von den Fachleuten vor Ort. Die Krankenhausverwaltungen werden Organisationsformen finden, mit dem Andrang und dringenden, dringend aussehenden und sonstigen Fällen klarzukommen.

Da finde ich Ihre Ablehnung nicht in Ordnung. Natürlich dürfen Sie unzufrieden sein... bin ich ja auch. Aber unsere Regierung beruht auf Mehrheiten vom 17. September 2017, und das Ergebnis erkenne ich an.

Vergangene Wahlen sind kein Grund, Politiker nicht zu kritisieren.

Im Grunde ähnelt diese Auseinandersetzung unserer Flüchtlings- und Asylpolitik. Wir brauchen dringend Lösungen, und die erregten Gemüter hauen sich jeden Lösungsversuch um die Ohren. So lange, bis sich die politischen Mehrheiten auf ein Vorgehen einigen können, weil die Belastungen für diese Mehrheit unerträglich geworden sind.

Ich sehe da überhaupt keine Dringlichkeit. In den Notaufnahmen saßen vor zehn Jahren Notfälle, dringend aussehende Fälle und solche, die auch bis morgen hätten warten können. Heute ist es dasselbe, zumindest hier in der Region sehe ich da keine große Änderung. Außer, dass man inzwischen mit dem Auto in die Noteinfahrt darf. Das war früher nur Einsatzfahrzeugen vorbehalten.
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Re: Gewalt in Krankenhäusern steigt stark an

Beitragvon H2O » Mo 16. Jul 2018, 11:29

Sole.survivor@web.de hat geschrieben:(16 Jul 2018, 12:21)

Von den Fachleuten vor Ort. Die Krankenhausverwaltungen werden Organisationsformen finden, mit dem Andrang und dringenden, dringend aussehenden und sonstigen Fällen klarzukommen.


Vergangene Wahlen sind kein Grund, Politiker nicht zu kritisieren.


Ich sehe da überhaupt keine Dringlichkeit. In den Notaufnahmen saßen vor zehn Jahren Notfälle, dringend aussehende Fälle und solche, die auch bis morgen hätten warten können. Heute ist es dasselbe, zumindest hier in der Region sehe ich da keine große Änderung. Außer, dass man inzwischen mit dem Auto in die Noteinfahrt darf. Das war früher nur Einsatzfahrzeugen vorbehalten.


Ich lebe in einer norddeutschen Großstadt; dort ist der Mißstand mit Händen zu greifen. Da geht es in der Notaufnahme am Wochenende zu wie im Bienenstock. Das muß dringend abgestellt werden.
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Re: Gewalt in Krankenhäusern steigt stark an

Beitragvon Bielefeld09 » Mo 16. Jul 2018, 17:04

H2O hat geschrieben:(16 Jul 2018, 12:29)

Ich lebe in einer norddeutschen Großstadt; dort ist der Mißstand mit Händen zu greifen. Da geht es in der Notaufnahme am Wochenende zu wie im Bienenstock. Das muß dringend abgestellt werden.

Aber das ist ein Thema der Arztversorgung im Ort.
Nicht eines der Notfallambulanzen.
Und mit Geld geht da gar nichts!
Notfallopfer haben eben auch manchmal kein Geld!
Auch wenn es mal falsch rüberkommt, es ist nie persönlich gemeint. Sorry :( :(
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Re: Gewalt in Krankenhäusern steigt stark an

Beitragvon H2O » Mo 16. Jul 2018, 18:49

Bielefeld09 hat geschrieben:(16 Jul 2018, 18:04)

Aber das ist ein Thema der Arztversorgung im Ort.
Nicht eines der Notfallambulanzen.
Und mit Geld geht da gar nichts!
Notfallopfer haben eben auch manchmal kein Geld!


Wir sind in der Sache schon einmal aneinander geraten. Sie haben Unrecht; unsere ärztliche Versorgungsdichte ist sehr hoch. Was möglicherweise verbessert werden könnte, das ist der notärztliche Dienst (112) und die Menge der Bereitschaftspraxen (19292). Das ist nun aber im privatärztlichen Bereich angesiedelt und nicht im öffentlichen Bereich. Leider mußte ich den notärztlichen Dienst vor Jahren auch schon einmal bemühen. Das hat seinerzeit zufriedenstellend und auch schnell genug funktioniert.

Ich vermute, daß die Mehrzahl der Besucher der Notaufnahme in Krankenhäusern gar nicht weiß, daß es notärztliche Dienste und Bereitschaftspraxen gibt. Die Leute erwarten immer Hilfe vom Staat, den sie auch in Krankenhäusern sehen, die von Kirchen und Klinikunternehmen betrieben werden.

Deshalb sollte man nicht auf eine Behandlungsgebühr verzichten, verbunden mit dem Hinweis, daß der notärztliche Dienst und Bereitschaftspraxen die vorsorgliche Behandlung ohne Anrechnung von Kosten durchführen.
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Re: Gewalt in Krankenhäusern steigt stark an

Beitragvon Bielefeld09 » Mo 16. Jul 2018, 18:59

H2O hat geschrieben:(16 Jul 2018, 19:49)

Wir sind in der Sache schon einmal aneinander geraten. Sie haben Unrecht; unsere ärztliche Versorgungsdichte ist sehr hoch. Was möglicherweise verbessert werden könnte, das ist der notärztliche Dienst (112) und die Menge der Bereitschaftspraxen (19292). Das ist nun aber im privatärztlichen Bereich angesiedelt und nicht im öffentlichen Bereich. Leider mußte ich den notärztlichen Dienst vor Jahren auch schon einmal bemühen. Das hat seinerzeit zufriedenstellend und auch schnell genug funktioniert.

Ich vermute, daß die Mehrzahl der Besucher der Notaufnahme in Krankenhäusern gar nicht weiß, daß es notärztliche Dienste und Bereitschaftspraxen gibt. Die Leute erwarten immer Hilfe vom Staat.

Deshalb sollte man nicht auf eine Behandlungsgebühr verzichten, verbunden mit dem Hinweis, daß der notärztliche Dienst und Bereitschaftspraxen die vorsorgliche Behandlung ohne Anrechnung von Kosten machen.

Mir ist überhaupt nicht klar,
warum sie vernünftige Lösungen nicht akzeptieren!
Warum akzeptieren sie kein " Leitsystem" in der Ambulanz?
Sollen die doch entscheiden und nicht der Euroschein!
Und nebenbei:
Der Notfall wird nicht behandelt,
weil der Geldschein fehlt?
Wer übernimmt die Verantwortung?
Sie bestimmt nicht! :?:
Auch wenn es mal falsch rüberkommt, es ist nie persönlich gemeint. Sorry :( :(
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Re: Gewalt in Krankenhäusern steigt stark an

Beitragvon H2O » Mo 16. Jul 2018, 19:10

Bielefeld09 hat geschrieben:(16 Jul 2018, 19:59)

Mir ist überhaupt nicht klar,
warum sie vernünftige Lösungen nicht akzeptieren!
Warum akzeptieren sie kein " Leitsystem" in der Ambulanz?
Sollen die doch entscheiden und nicht der Euroschein!
Und nebenbei:
Der Notfall wird nicht behandelt,
weil der Geldschein fehlt?
Wer übernimmt die Verantwortung?
Sie bestimmt nicht! :?:


Ihre Polterei ist überhaupt nicht vernünftig und auch nicht auf die Lösung eines bestehenden Problems gerichtet. Es gibt einen ärztlichen Notdienst, es gibt Bereitschaftspraxen. Sie wollen die Bereitschaftspraxen und notärztliche Dienste durch die Notaufnahme in Krankenhäusern ersetzen, und das auch noch für lau. So einfach ist das.
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Re: Gewalt in Krankenhäusern steigt stark an

Beitragvon Bielefeld09 » Mo 16. Jul 2018, 19:19

H2O hat geschrieben:(16 Jul 2018, 20:10)

Ihre Polterei ist überhaupt nicht vernünftig und auch nicht auf die Lösung eines bestehenden Problems gerichtet. Es gibt einen ärztlichen Notdienst, es gibt Bereitschaftspraxen. Sie wollen die Bereitschaftspraxen und notärztliche Dienste durch die Notaufnahme in Krankenhäusern ersetzen, und das auch noch für lau. So einfach ist das.

Sie unterstellen mir hier irgendwas.
Aber warum ist das Bielefelder Modell so falsch?
Notfälle werden in Ambulanzen eingeschätzt
und dann weitergeleitet!
Was ist daran verkehrt?
Auch wenn es mal falsch rüberkommt, es ist nie persönlich gemeint. Sorry :( :(

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