Soldat, als syr. Flüchtling getarnt, soll terr. Anschläge geplant haben

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Alexyessin
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Re: Soldat, als syr. Flüchtling getarnt, soll terr. Anschläge geplant haben

Beitragvon Alexyessin » Mi 3. Mai 2017, 13:53

Quatschki hat geschrieben:(03 May 2017, 14:44)

Willenserklärung durch "schlüssiges Handeln" bzw. in diesem Fall durch Nicht handeln in Verbindung mit Hetze gegen jene, die ein schnelles Handeln forderten (Orban, Kurz, Seehofer)


Okay, wieder mal keine Quelle für deine Behauptung. Ist das euch Rechtsknallern nicht peinlich?
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Re: Soldat, als syr. Flüchtling getarnt, soll terr. Anschläge geplant haben

Beitragvon becksham » Mi 3. Mai 2017, 14:41

Oh, ein rechtsextremes Netzwerk bei der Bundeswehr. Hm, so sehr überraschen würde mich das jetzt nicht.

Im Fall des terrorverdächtigen und mutmaßlich rechtsextremen Bundeswehrsoldaten Franco A., der sich als syrischer Flüchtling ausgegeben hatte, verdichten sich die Anzeichen, dass er kein Einzeltäter war, sondern einem rechtsextremen Netzwerk angehörte.
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Re: Soldat, als syr. Flüchtling getarnt, soll terr. Anschläge geplant haben

Beitragvon hafenwirt » Mi 3. Mai 2017, 14:47

Unité 1 hat geschrieben:(03 May 2017, 13:06)
Eventuell hat er es auch verstanden, seine extreme Gesinnung hinter gedrechselten Worten zu verstecken, ausreichend genug für seine Vorgesetzten, denen der Schein wichtiger ist. Trotz des Gutachtens zu seiner Masterarbeit wurde ihm ja umstandslos eine bedenkenfreie demokratische Gesinnung unterstellt, sogar der Gedanke an Rechtsextremismus als Unmöglichkeit ausgewiesen.


Man sollte als Teilerklärung hierbei auch die sprachliche bzw gesellschaftliche Entwicklung der letzten Jahre nicht vergessen. Unter dem Deckmantel der Meinungsfreiheit ("Das wird man doch mal sagen dürfen in diesem Land! Art. 5 GG!") haben es gewisse Bewegungen geschafft, Sätze, Begriffe, Denkweisen gesamtgesellschaftlich (?) zu etablieren. Ich denke, ich muss da keine genauen Beispiele nennen, um zu zeigen, dass man heute grenzwertige bzw. sogar grenzüberschreitende Worte und Sätte äußern kann, ohne als rechtsradikal zu gelten.

"Also der Günther doch nicht. Der ist doch immer gut gekleidet, hat Einkommen, Familie, wohnt im Reihenhaus, ist im Sportverein und der ein Radikaler? Nenene, DER doch nicht, der ist doch nen anständiger Type!" dürfte auch vor dem Militär nicht halt machen. Das muss wie oben beschrieben nicht mal Überzeugung sein, sondern schlicht Resultat einer Entwicklung in der Unsicherheit vorherrscht, was denn als radikal gilt und was "ganz anständige Meinungen" der bürgerlichen Mitte sind.
...
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Re: Soldat, als syr. Flüchtling getarnt, soll terr. Anschläge geplant haben

Beitragvon odiug » Mi 3. Mai 2017, 14:57

Quatschki hat geschrieben:(03 May 2017, 14:24)

Du weißt ganz genau, dass dies aus Kapazitätsgründen niemals geht.
Es ist personell nicht leistbar.
Die Organisatoren dieser Masseneinschleusung "ohne Obergrenze" haben die systematische Überflutung und Überforderung der Behörden bewußt in Kauf genommen bzw. sogar einkalkuliert. Die Beamten wurden und werden unter Druck gesetzt, kulant und großzügig zugunsten der Zuwanderer (und zu Lasten des Deutschen, die das alles zahlen müssen) zu entscheiden. Genau das gleiche passiert bei den Gerichten, die die Einsprüche bearbeiten, bei der Justiz, die sich mit den Strafsachen und Betrügereien zu beschäftigen hat und bei den Institutionen, die mit der Abschiebung befasst sind.
Das Problem ist nicht, dass wir schlechte Behörden hätten, sondern dass die Politik aus Feigheit und fehlendem Willen nicht oder nicht energisch genug die Fallzahlen auf ein Maß reduziert, das auch in der notwendigen Qualität zu bewältigen ist.

Dass die Fluechtlinge 2015 das BAMF ueberforderte, dass stimmt.
Dass eine solche Anzahl kaum zu bewaeltigen ist, stimmt auch.
Aber dass sich die Bundesregierung mit Abkommen wie Dublin 3 nahezu selbst handlungsunfaehig machte auf solche Krisen, verursacht von Assad und Orban zu reagieren, dass stimmt halt auch.
Man glaubte, man koenne das Problem auf die Randstaaten der EU abschieben und solange die Zustaende im Maghreb und nahen Osten halbwegs "normal" waren, klappte das auch.
Nur wenn es zu einer ernsthaften Krise kommt, dann steht man halt nackt da.
Das ist wie bei einer Kommune, die die Feuerwehr abschafft, weil es schon lange nicht mehr brannte.
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Re: Soldat, als syr. Flüchtling getarnt, soll terr. Anschläge geplant haben

Beitragvon Unité 1 » Mi 3. Mai 2017, 15:09

hafenwirt hat geschrieben:(03 May 2017, 15:47)

Man sollte als Teilerklärung hierbei auch die sprachliche bzw gesellschaftliche Entwicklung der letzten Jahre nicht vergessen. Unter dem Deckmantel der Meinungsfreiheit ("Das wird man doch mal sagen dürfen in diesem Land! Art. 5 GG!") haben es gewisse Bewegungen geschafft, Sätze, Begriffe, Denkweisen gesamtgesellschaftlich (?) zu etablieren. Ich denke, ich muss da keine genauen Beispiele nennen, um zu zeigen, dass man heute grenzwertige bzw. sogar grenzüberschreitende Worte und Sätte äußern kann, ohne als rechtsradikal zu gelten.

"Also der Günther doch nicht. Der ist doch immer gut gekleidet, hat Einkommen, Familie, wohnt im Reihenhaus, ist im Sportverein und der ein Radikaler? Nenene, DER doch nicht, der ist doch nen anständiger Type!" dürfte auch vor dem Militär nicht halt machen. Das muss wie oben beschrieben nicht mal Überzeugung sein, sondern schlicht Resultat einer Entwicklung in der Unsicherheit vorherrscht, was denn als radikal gilt und was "ganz anständige Meinungen" der bürgerlichen Mitte sind.

Sehr guter Punkt. Die Radikalität ist in der Mitte angelangt und was einstmals als rechtsextrem verpönt war, gehört heut zum sagbaren Spektrum, gilt als legitime Meinung. Das müssen nicht radikale Aussagen sein, es sind die Denkmuster, die als diskussionswürdig gelten. Ein prominentes Beispiel hierfür ist die Verschleierung von Fremdenfeindlichkeit als "Sorge" um die innere Entwicklung der Gesellschaft aufgrund der "vielen kulturfremden" Menschen. (Das mag in einzelnen Punkten Probleme bereiten, aber gesamtgesellschaftlich betrachtet ist das offenkundiger Quatsch angesichts eines 20% Anteils von Menschen mit Migrationshintergrunds.) Das als Chiffre für Rassismus anzugreifen, kann heute dazu führen, dass man selbst in Rechtfertigungszwang kommt und nicht derjenige, der das vom Stapel lässt.

Das würde eine Erklärung für die Reaktion der Vorgesetzen von dem Typen anbieten, die entweder die Meinung teilen oder als verständliche akzeptieren (und nur die Wortwahl störte).
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Re: Soldat, als syr. Flüchtling getarnt, soll terr. Anschläge geplant haben

Beitragvon Merkel_Unser » Mi 3. Mai 2017, 15:17

Unité 1 hat geschrieben:(03 May 2017, 16:09)

Sehr guter Punkt. Die Radikalität ist in der Mitte angelangt und was einstmals als rechtsextrem verpönt war, gehört heut zum sagbaren Spektrum, gilt als legitime Meinung.



GIbt es hierfür eine Quelle oder ist es wieder nur das typische Aluhutträger-Gequatsche? Vielmehr werden sämtliche Probleme, die eine Massenmigration mit sich bringt, als "Fremdenfeindlich" pauschalisiert. Das ist das eigentliche Problem.
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Re: Soldat, als syr. Flüchtling getarnt, soll terr. Anschläge geplant haben

Beitragvon Alexyessin » Mi 3. Mai 2017, 15:25

Merkel_Unser hat geschrieben:(03 May 2017, 16:17)

GIbt es hierfür eine Quelle oder ist es wieder nur das typische Aluhutträger-Gequatsche? Vielmehr werden sämtliche Probleme, die eine Massenmigration mit sich bringt, als "Fremdenfeindlich" pauschalisiert. Das ist das eigentliche Problem.


Da haben wir doch schon das erste Problem. Du sprichst von einer Massenmigration und setzt damit schon eine erste falsche Prämisse.
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Re: Soldat, als syr. Flüchtling getarnt, soll terr. Anschläge geplant haben

Beitragvon CaptainJack » Mi 3. Mai 2017, 15:47

Merkel_Unser hat geschrieben:(03 May 2017, 14:43)

Die Zahl hätte ich auch gerne! Die wird aber schwer zu bekommen sein, wenn anscheinend jeder als syrischer Flüchtling durchgeht!

Bald können die eventuellen Millionen noch "unscheinbarer" reinkommen, da der Familiennachzug nicht zum Asyl zählt. Ein z.B. 7köpfiger Personenkreis ist dann 1! :)
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Re: Soldat, als syr. Flüchtling getarnt, soll terr. Anschläge geplant haben

Beitragvon Quatschki » Mi 3. Mai 2017, 16:10

odiug hat geschrieben:(03 May 2017, 15:57)

Dass die Fluechtlinge 2015 das BAMF ueberforderte, dass stimmt.
Dass eine solche Anzahl kaum zu bewaeltigen ist, stimmt auch.
Aber dass sich die Bundesregierung mit Abkommen wie Dublin 3 nahezu selbst handlungsunfaehig machte auf solche Krisen, verursacht von Assad und Orban zu reagieren, dass stimmt halt auch.
Man glaubte, man koenne das Problem auf die Randstaaten der EU abschieben und solange die Zustaende im Maghreb und nahen Osten halbwegs "normal" waren, klappte das auch.
Nur wenn es zu einer ernsthaften Krise kommt, dann steht man halt nackt da.
Das ist wie bei einer Kommune, die die Feuerwehr abschafft, weil es schon lange nicht mehr brannte.

Es hat schon immer Kriege und Bürgerkriege mit Millionen Fluchtwilligen gegeben. Die Zustände in der Welt draußen waren nie normal. Die Staaten haben aber dann stets das gemacht, was die Türkei in Merkels Auftrag auch macht: Grenzen dicht!
Die EU-Randstaaten würden das auch machen, wenn sie die Flüchtlinge nicht weiterreichen könnten
Aber solange ihnen Deutschland in den Rücken fällt und sie noch anprangert, wenn sie harte aber notwendige Maßnahmen zum Schutz ihrer Grenzen und Küsten ergreifen, werden sie das merkwürdige Spiel mitspielen, für das ja Deutschland letzlich die Zeche bezahlen muß.
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Re: Soldat, als syr. Flüchtling getarnt, soll terr. Anschläge geplant haben

Beitragvon Kibuka » Mi 3. Mai 2017, 18:05

Geil find ich auch, dass Franco A. im Asylverfahren angab, Französisch sei seine Muttersprache. Nach den vorliegenden Herkunftsländerinformationen ist dies jedoch keine Sprache, die in Syrien gesprochen wird.

Ich glaube auch das BAMF hat ein "Haltungsproblem".

Anders ist es nicht zu erklären. Ich möchte mal gerne wissen wieviele Personen sich noch mit Lügen Asyl erschlichen haben? Bei den de facto nicht vorhandenen Kontrollen scheint das ja äußerst leicht zu sein.

Was gedenkt die Politik dagegen zu tun?

Von der Leyen hat sich bei der Bundeswehr mehr um Transgender-WCs und Kita-Plätze gekümmert als um innere Führung oder Einsatzfähigkeit der Truppe.
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Re: Soldat, als syr. Flüchtling getarnt, soll terr. Anschläge geplant haben

Beitragvon watisdatdenn? » Mi 3. Mai 2017, 18:28

Kibuka hat geschrieben:(03 May 2017, 19:05)
Geil find ich auch, dass Franco A. im Asylverfahren angab, Französisch sei seine Muttersprache. Nach den vorliegenden Herkunftsländerinformationen ist dies jedoch keine Sprache, die in Syrien gesprochen wird.

Ich glaube auch das BAMF hat ein "Haltungsproblem".

Man muss alle Asylverfahren nochmal aufrollen, wenn hier so massive Fehler gemacht wurden.
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Re: Soldat, als syr. Flüchtling getarnt, soll terr. Anschläge geplant haben

Beitragvon Alexyessin » Mi 3. Mai 2017, 19:06

CaptainJack hat geschrieben:(03 May 2017, 16:47)

Bald können die eventuellen Millionen noch "unscheinbarer" reinkommen, da der Familiennachzug nicht zum Asyl zählt. Ein z.B. 7köpfiger Personenkreis ist dann 1! :)


Schmarrn. Aber auch der falsche Thread für deinen Schmarrn.
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Re: Soldat, als syr. Flüchtling getarnt, soll terr. Anschläge geplant haben

Beitragvon Sozialdemokrat » Mi 3. Mai 2017, 19:14

watisdatdenn? hat geschrieben:(03 May 2017, 19:28)

Man muss alle Asylverfahren nochmal aufrollen, wenn hier so massive Fehler gemacht wurden.

Das geht nicht. Wir haben ein wichtiges Wahljahr.
Die Balkanroute ist nicht ganz dicht.
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Re: Soldat, als syr. Flüchtling getarnt, soll terr. Anschläge geplant haben

Beitragvon Schnitter » Mi 3. Mai 2017, 19:36

becksham hat geschrieben:(03 May 2017, 15:41)

Oh, ein rechtsextremes Netzwerk bei der Bundeswehr. Hm, so sehr überraschen würde mich das jetzt nicht.

Im Fall des terrorverdächtigen und mutmaßlich rechtsextremen Bundeswehrsoldaten Franco A., der sich als syrischer Flüchtling ausgegeben hatte, verdichten sich die Anzeichen, dass er kein Einzeltäter war, sondern einem rechtsextremen Netzwerk angehörte.
http://www.zeit.de/politik/deutschland/ ... -der-leyen


Auch interessant aus dem Link:

In dieser Art von Todesliste notierte Franco A. nach Welt-Informationen auch konkrete Aktionen notiert: "Sprengung Rothschild-Stein in Frankfurt" heißt es da etwa. Auch Hinweise auf eine geplantes Attentat unter falscher Flagge ergäben sich aus den handschriftlichen Aufzeichnungen, schreibt die Zeitung unter Berufung auf Sicherheitskreise. So heiße es in dem Kalender: "Gruppe Antifa: Granate Asylant werfen lassen, filmen." Und: "Polizeifunk abhören." Ebenfalls erwähnt werde die Holocaust-Leugnerin Ursula Haverbeck: "Wenn Frau Haverbeck ins Gefängnis, dann Befreiungsaktion."


Der Typ ist offensichtlich so ein Breivik Abklatsch.

Warum wurde der von seinen Vorgesetzten gedeckt ? Die abgedruckten Auszüge aus seiner Masterarbeit hätten doch zu seiner unmittelbaren Freistellung führen müssen......mal gucken was da noch so raus kommt. Großes Kino :D
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Re: Soldat, als syr. Flüchtling getarnt, soll terr. Anschläge geplant haben

Beitragvon Kibuka » Mi 3. Mai 2017, 21:42

watisdatdenn? hat geschrieben:(03 May 2017, 19:28)

Man muss alle Asylverfahren nochmal aufrollen, wenn hier so massive Fehler gemacht wurden.


Das sind keine Fehler. Das ist Vorsatz! So dumm und inkompetent kann nämlich niemand sein. Nicht über Jahre hinweg.

Die Politik unterstützt diese illegale Masseneinwanderung. Mir ist nur noch nicht klar warum. Vielleicht glauben einige Politiker tatsächlich an das Märchen des demographischen Wandels oder sind völlig linksgedreht und ideologisch, religiös verblendet (Gutmenschen). Bei Leuten, wie Göring-Eckardt tippe ich auf letzteres.
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Re: Soldat, als syr. Flüchtling getarnt, soll terr. Anschläge geplant haben

Beitragvon Nathan » Mi 3. Mai 2017, 22:27

3x schwarzer Kater hat geschrieben:(28 Apr 2017, 10:14)

Das die Behörden mit der Situation überfordert waren ist ja kein Geheimnis. Dass das ganze in so einem absurden Fall endet ist schon bedenklich und reiht sich halt lückenlos in die anderen Beispiele ein.

Es endet nicht, wetten? Ganz besonders grrrrrrrrrrrrrrrrrr widerlich finde ich, dass nun ausgerechnet die SPD aus wahltaktischen Gründen der Ministerin in den Rücken fällt, anstatt sich darüber zu freuen, dass hier ENDLICH jemand Anstalten macht, wieder ein bisschen für Ordnung zu sorgen. Dieser Soziidiot freut sich auch noch, weil man Frau von der Leyen offiziell absaufen läßt. So eine kreuzweise Scheiße. :mad:

Das ist genau der Boden, auf dem der Rechtsextremimus wächst. Keine Einigkeit unter den Demokraten. Linke haben wir eh so gut wie keine mehr und die wären auch nur im Vollstreit.
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Re: Soldat, als syr. Flüchtling getarnt, soll terr. Anschläge geplant haben

Beitragvon CaptainJack » Mi 3. Mai 2017, 22:48

Schnitter hat geschrieben:(03 May 2017, 20:36)

Auch interessant aus dem Link:



Der Typ ist offensichtlich so ein Breivik Abklatsch.

Warum wurde der von seinen Vorgesetzten gedeckt ? Die abgedruckten Auszüge aus seiner Masterarbeit hätten doch zu seiner unmittelbaren Freistellung führen müssen......mal gucken was da noch so raus kommt. Großes Kino :D
Aufgrund dieser Vorhaben (wenn das überhaupt stimmt) sieht man doch, dass diese niemals ernst gemeint gewesen sein können. Es gibt viele Leute, die gerne auch ihre Schwiegermutter umbringen wollen, es aber nie machen! :D
Gehen wir aber auf den Ausgangspunkt unserer Diskussionen zurück. Hat er "auf Syrer gemacht" um Anschläge zu verüben und sie diesen in die Schuhe zu schieben?
Meine Antwort: Nein! Es sind zwei Dinge zu beachten. Auf der einen Seite seinen Frust ggf. Hass auf/gegen bestimmte Personen, auf der anderen seinen Sozialbetrug, den er erweitern wollte (siehe Januar 2017). Zwei verschiedene Paar Stiefel!
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Re: Soldat, als syr. Flüchtling getarnt, soll terr. Anschläge geplant haben

Beitragvon Schnitter » Mi 3. Mai 2017, 22:53

CaptainJack hat geschrieben:(03 May 2017, 23:48)

Aufgrund dieser Vorhaben (wenn das überhaupt stimmt) sieht man doch, dass diese niemals ernst gemeint gewesen sein können. Es gibt viele Leute, die gerne auch ihre Schwiegermutter umbringen wollen, es aber nie machen! :D
Gehen wir aber auf den Ausgangspunkt unserer Diskussionen zurück. Hat er "auf Syrer gemacht" um Anschläge zu verüben und sie diesen in die Schuhe zu schieben?
Meine Antwort: Nein!


Natürlich hat er es ernst gemeint sonst würde nicht mit Hochdruck ermittelt.

Und dass er als "Flüchtling" Anschläge begeht sollte sogar gefilmt werden, das hat er so nieder geschrieben.

Ich glaube du hast nicht die aktuellsten Infos.
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Re: Soldat, als syr. Flüchtling getarnt, soll terr. Anschläge geplant haben

Beitragvon CaptainJack » Mi 3. Mai 2017, 23:11

Schnitter hat geschrieben:(03 May 2017, 23:53)

Natürlich hat er es ernst gemeint sonst würde nicht mit Hochdruck ermittelt.

Und dass er als "Flüchtling" Anschläge begeht sollte sogar gefilmt werden, das hat er so nieder geschrieben.

Ich glaube du hast nicht die aktuellsten Infos.
Doch ich habe sie!
Es würde auch ermittelt, wenn er es nicht ernst gemeint hätte. (was man dann erst später weiß ;) )
Schon alleine, dass er sein Einkommen durch den "zweiten Syrer" im Januar verbessern wollte, spricht ganz entscheidend gegen seine angeblichen Vorhaben in der Praxis. Bevor er dieses zusätzliche Risiko eingegangen wäre, hätte er in unendlich langen Monaten schon lange einen Anschlag ausgeführt. :p Ich plädiere einfach für ein bisschen Nachdenken.
Wunderschöne Träume noch!
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Re: Soldat, als syr. Flüchtling getarnt, soll terr. Anschläge geplant haben

Beitragvon Schnitter » Mi 3. Mai 2017, 23:44

CaptainJack hat geschrieben:(04 May 2017, 00:11)

Doch ich habe sie!
Es würde auch ermittelt, wenn er es nicht ernst gemeint hätte. (was man dann erst später weiß ;) )
Schon alleine, dass er sein Einkommen durch den "zweiten Syrer" im Januar verbessern wollte, spricht ganz entscheidend gegen seine angeblichen Vorhaben in der Praxis. Bevor er dieses zusätzliche Risiko eingegangen wäre, hätte er in unendlich langen Monaten schon lange einen Anschlag ausgeführt. :p Ich plädiere einfach für ein bisschen Nachdenken.
Wunderschöne Träume noch!


Es kommt sowieso raus.

Ob du hier potentielle rechtsradikale Attentäter klein redest, aus welchem Grund auch immer, spielt überhaupt keine Rolle ;-)

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