Legales führen von Waffen in der Öffentlichkeit, durch Legalwaffenbesitzer.

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Liegestuhl
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Re: Legales führen von Waffen in der Öffentlichkeit, durch Legalwaffenbesitzer.

Beitragvon Liegestuhl » Mo 20. Mär 2017, 11:48

Provokateur hat geschrieben:(20 Mar 2017, 11:32)

Nene, eine Papiertüte an den Rändern mit Leim bekleben und Getreide drum herum und rein legen. Fasane, Wachteln und Tauben picken dir Körner auf und haben dann irgendwann eine Tüte auf dem Kopf. Weil sie nix mehr sehen, fliegen sie nicht weg.


Das funktioniert auch mit Frauen.
Ein Hütchen mit Federn, die Armbrust über der Schulter, aber ein Jäger ist es nicht.
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Katenberg
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Re: Legales führen von Waffen in der Öffentlichkeit, durch Legalwaffenbesitzer.

Beitragvon Katenberg » Mo 20. Mär 2017, 11:58

Die Absicht auf deutscher und europäischer Absicht zielt derzeit vermehrt auf eine Entwaffnung der Bevölkerung. Umso verständlicher, da man Terrorakten inzwischen immer mit mehr Überwachung und Entwaffnung Gesetzestreuer antwortet. Dass diese Wege weder präventiv gegen weitere Taten wirken, noch irgendetwas an der Sicherheit für die Bürger verbessern, ist nebensächlich. Terrorangriffe stellen für den Staat als Akteur keine Gefahr dar, da sie das Gewaltmonopol bzw die Abhängigkeit der Bürger vom Staat verstärken. Eine bewaffnete Bevölkerung jedoch ist prinzipiell eine unabhängigere.
Die Strategie der Politik zielt derzeit vermehrt auf Maßnahmen zum Täterschutz. Opfer von Straftaten und Terror werden nicht personifiziert, ihnen wird in der öffentlichen Wahrnehmung kein Gesicht gegeben, um einerseits alle Gefahren abstrakter wirken zu lassen und Vergeltungsaktionen zu verhindern. Eine Bürgerwehr ist für das Gewaltmonopol und damit für das staatliche Geschäftsmodell eine weitaus größere Gefahr, als ein Terrorist oder Amokläufer.

Israel weißt hier einen anderen Ansatz auf, was wiederum mit Geschichte und Verständnis dieser Nation zu tun hat. Deutschland verfolgt gegenüber islamischer Gewalt eine Appeasement-Strategie, siehe Äußerung de Maiziere.


Waffentragen in der Öffentlichkeit sehe ich mehr als skeptisch. Dafür bedürfte es weitaus mehr Ausbildung. Reservisten, Polizisten und Soldaten fallen da größtenteils drunter, ich denke, in Israel ist der Anteil höher.
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H2O
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Re: Legales führen von Waffen in der Öffentlichkeit, durch Legalwaffenbesitzer.

Beitragvon H2O » Mo 20. Mär 2017, 12:08

Provokateur hat geschrieben:(20 Mar 2017, 11:32)

Nene, eine Papiertüte an den Rändern mit Leim bekleben und Getreide drum herum und rein legen. Fasane, Wachteln und Tauben picken dir Körner auf und haben dann irgendwann eine Tüte auf dem Kopf. Weil sie nix mehr sehen, fliegen sie nicht weg. Man kann sie einsammeln wie Kartoffeln. Hals umdrehen, rupfen, ausnehmen, zubereiten, fertig.

Ist natürlich Jagdwilderei und macht deswegen keiner.


Na ja, immer noch ein schönerer Tod als der durch eine Würgeschlange; aber die kann ja nicht anders.
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H2O
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Re: Legales führen von Waffen in der Öffentlichkeit, durch Legalwaffenbesitzer.

Beitragvon H2O » Mo 20. Mär 2017, 12:10

Liegestuhl hat geschrieben:(20 Mar 2017, 11:48)

Das funktioniert auch mit Frauen.


Am Flughafen läßt die so doch niemand mehr durch, so mit Burka-Ersatz.
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Kael
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Re: Legales führen von Waffen in der Öffentlichkeit, durch Legalwaffenbesitzer.

Beitragvon Kael » Mo 20. Mär 2017, 15:53

Ihr klingt so als wäre schwer einen Menschen zu töten.

Nur als Info: Das ist es nicht, es ist viel zu leicht
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Teeernte
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Re: Legales führen von Waffen in der Öffentlichkeit, durch Legalwaffenbesitzer.

Beitragvon Teeernte » Mo 20. Mär 2017, 16:12

Hyde hat geschrieben:(20 Mar 2017, 09:05)

Ich bin ja generell der Ansicht, dass Waffen kein Privatvergnügen sein sollten. Ich würde Waffen gerne aus allem Privaten verbannen.


Du willst Brotmesser in der Küche verbieten ? .....und Steine auf der Strasse ?

Jedem SEINE Gummizelle... :D :D :D
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Re: Legales führen von Waffen in der Öffentlichkeit, durch Legalwaffenbesitzer.

Beitragvon Teeernte » Mo 20. Mär 2017, 16:17

Katenberg hat geschrieben:(20 Mar 2017, 11:58)



Waffentragen in der Öffentlichkeit sehe ich mehr als skeptisch. Dafür bedürfte es weitaus mehr Ausbildung. Reservisten, Polizisten und Soldaten fallen da größtenteils drunter, ich denke, in Israel ist der Anteil höher.


....und in der Schweiz erst... :D :D :D - die streiten sich auch vor Gericht weniger >> gelernt ist gelernt....

hier wird auf Verbot gesetzt.
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Re: Legales führen von Waffen in der Öffentlichkeit, durch Legalwaffenbesitzer.

Beitragvon Ein Terraner » Mo 20. Mär 2017, 16:29

el loco hat geschrieben:(19 Mar 2017, 12:36)

Wie sehen die werten Mitforisten das?


Das es genau so gut funktionieren würde wie in den USA, peng, peng.
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Re: Legales führen von Waffen in der Öffentlichkeit, durch Legalwaffenbesitzer.

Beitragvon Ebiker » Mo 20. Mär 2017, 16:44

Wenn man an der Grenze schießt braucht man es nicht im Inland Amateuren überlassen
Eines Tages werden Millionen Menschen die südliche Hemisphäre verlassen, um in der nördlichen Hemisphäre einzufallen. Und sie werden sie erobern, indem sie sie mit ihren Kindern bevölkern.
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Re: Legales führen von Waffen in der Öffentlichkeit, durch Legalwaffenbesitzer.

Beitragvon Joker » Mo 20. Mär 2017, 16:52

Kael hat geschrieben:(20 Mar 2017, 15:53)

Ihr klingt so als wäre schwer einen Menschen zu töten.

Nur als Info: Das ist es nicht, es ist viel zu leicht

Gerade weil es so leicht ist sollte man das bestehende Waffenrecht nicht ausweiten

Das schwere in einen Feuergefecht ist nicht das töten an sich .
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Re: Legales führen von Waffen in der Öffentlichkeit, durch Legalwaffenbesitzer.

Beitragvon Ein Terraner » Mo 20. Mär 2017, 16:57

Ebiker hat geschrieben:(20 Mar 2017, 16:44)

Wenn man an der Grenze schießt braucht man es nicht im Inland Amateuren überlassen


Genau, wer sich selbst einsperrt braucht sich vor nichts mehr zu fürchten! :thumbup:
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Re: Legales führen von Waffen in der Öffentlichkeit, durch Legalwaffenbesitzer.

Beitragvon Joker » Mo 20. Mär 2017, 17:02

Ein Terraner hat geschrieben:(20 Mar 2017, 16:57)

Genau, wer sich selbst einsperrt braucht sich vor nichts mehr zu fürchten! :thumbup:

Man sperrt sich nicht ein wenn man um sein Grundstück einen Zaun baut .
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Re: Legales führen von Waffen in der Öffentlichkeit, durch Legalwaffenbesitzer.

Beitragvon Ein Terraner » Mo 20. Mär 2017, 17:05

Joker hat geschrieben:(20 Mar 2017, 17:02)

Man sperrt sich nicht ein wenn man um sein Grundstück einen Zaun baut .


Weist du wie man in der Wüste einen Löwen fängt?
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Beitragvon Joker » Mo 20. Mär 2017, 17:10

Ein Terraner hat geschrieben:(20 Mar 2017, 17:05)

Weist du wie man in der Wüste einen Löwen fängt?

In der " Wüste" gibt es keine Löwen
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Re: Legales führen von Waffen in der Öffentlichkeit, durch Legalwaffenbesitzer.

Beitragvon Darkfire » Mo 20. Mär 2017, 17:33

Provokateur hat geschrieben:(20 Mar 2017, 09:46)

So einen menschlichen Unterschenkel bekommst du aber wesentlich schwerer


Na wenn es legal wird für jeden Waffen zu tragen ist das ja wohl kein Problem mehr.
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Re: Legales führen von Waffen in der Öffentlichkeit, durch Legalwaffenbesitzer.

Beitragvon Ein Terraner » Mo 20. Mär 2017, 17:41

Joker hat geschrieben:(20 Mar 2017, 17:10)

In der " Wüste" gibt es keine Löwen

In der Namib gibt es Löwen.
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Re: Legales führen von Waffen in der Öffentlichkeit, durch Legalwaffenbesitzer.

Beitragvon Hyde » Mo 20. Mär 2017, 22:06

Provokateur hat geschrieben:(20 Mar 2017, 09:24)

Autos sind auch sehr schädlich, und die Toten im Verkehr übersteigen die durch Waffen jedes Jahr. Verbieten.
Und fettes Essen bringt auch jedes Jahr zehntausende um. Verbieten.
Rauchen! Verbieten.

Und wenn du dann in deiner durchregulierten, spaßfreien Gesellschaft existierst und vegetierst, erinnerst du dich vielleicht daran, dass es mit dem Waffenverbot angefangen hat.


Was sind das denn für schräge Vergleiche? Mit ungesundem Essen oder mit Rauchen schadet man höchstens sich selbst, damit kann man keine anderen Menschen abknallen.

Und Autos erfüllen ihren Zweck in unserer Gesellschaft. Waffen von irgendwelchen Hobbyschützen erfüllen dagegen keinen einzigen Zweck, außer dass die Gefahr besteht, dass sie missbraucht werden könnten, sie also eine Gefahr für die Gesellschaft darstellen, ohne dass sie konkreten Nutzen hätten.

Wenn eine Gesellschaft, in der es keinen privaten Waffenbesitz gibt, eine "spaßfreie Gesellschaft" ist, dann lebe ich sehr gerne in einer spaßfreien Gesellschaft.
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Re: Legales führen von Waffen in der Öffentlichkeit, durch Legalwaffenbesitzer.

Beitragvon Provokateur » Mo 20. Mär 2017, 22:32

Hyde hat geschrieben:(20 Mar 2017, 22:06)

Was sind das denn für schräge Vergleiche? Mit ungesundem Essen oder mit Rauchen schadet man höchstens sich selbst, damit kann man keine anderen Menschen abknallen.


Passivrauchen? Schon gehört? Und Kinder, die sich ihr Essen nicht aussuchen können, werden natürlich durch fettes Essen geschädigt.
Es kommt also immer auf den Anwender an.

Mordwaffe Nummer 1 in Deutschland und weltweit ist übrigens das Messer. Das ist nur nicht so laut.

Hyde hat geschrieben:(20 Mar 2017, 22:06)
Und Autos erfüllen ihren Zweck in unserer Gesellschaft.


Welchen Zweck erfüllen denn die Raser vom Ku'damm?

Hyde hat geschrieben:(20 Mar 2017, 22:06)
Waffen von irgendwelchen Hobbyschützen erfüllen dagegen keinen einzigen Zweck, außer dass die Gefahr besteht, dass sie missbraucht werden könnten, sie also eine Gefahr für die Gesellschaft darstellen, ohne dass sie konkreten Nutzen hätten.


Jäger erfüllen einen unverzichtbaren Hegeauftrag. Ohne sie gäbe es wesentlich mehr Wildunfälle, Wildschäden an Feldern und Tierseuchen.
Es gibt nur sehr wenige Berufsjäger in Deutschland.

Hyde hat geschrieben:(20 Mar 2017, 22:06)
Wenn eine Gesellschaft, in der es keinen privaten Waffenbesitz gibt, eine "spaßfreie Gesellschaft" ist, dann lebe ich sehr gerne in einer spaßfreien Gesellschaft.


You speak for yourself.
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Re: Legales führen von Waffen in der Öffentlichkeit, durch Legalwaffenbesitzer.

Beitragvon Hyde » Mo 20. Mär 2017, 23:04

Provokateur hat geschrieben:(20 Mar 2017, 22:32)

Passivrauchen? Schon gehört? Und Kinder, die sich ihr Essen nicht aussuchen können, werden natürlich durch fettes Essen geschädigt.
Es kommt also immer auf den Anwender an.


Wenn du so argumentierst, dann lässt sich ja alles verbieten. Zum Beispiel Kopfkissen, weil man damit jemanden ersticken kann. Dann müsste man auch eigentlich allen Menschen ihre Arme amputieren, weil sie ihre Arme ja dazu benutzen könnten, andere Menschen totzuprügeln, zu ersticken oder vom Hochhaus zu schubsen.
Wenn man gegen ein Waffenverbot ist mit solch einer Argumentation ("mit anderen Gegenständen/Nahrungsmitteln/Körperteilen kann man ja auch Menschen umbringen"), dann hat man natürlich de facto immer recht, aber sehr realistisch ist so eine Argumentation nicht, denn irgendwo muss man eben eine Grenze setzen.

Mordwaffe Nummer 1 in Deutschland und weltweit ist übrigens das Messer. Das ist nur nicht so laut.


Ein Messer wirst du aber nicht verbieten können, weil es zu nützlich im Alltagsleben für die Menschen ist. Dasselbe gilt für Autos. Ein Schusswaffenverbot ließe sich hingegen recht leicht umsetzen, ohne dass die menschliche Zivilisation dadurch signifikante Nachteile hätte, wie bei einem Verbot von Küchenmessern.
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Re: Legales führen von Waffen in der Öffentlichkeit, durch Legalwaffenbesitzer.

Beitragvon Ein Terraner » Mo 20. Mär 2017, 23:14

Hyde hat geschrieben:(20 Mar 2017, 23:04)


Ein Messer wirst du aber nicht verbieten können, weil es zu nützlich im Alltagsleben für die Menschen ist. Dasselbe gilt für Autos. Ein Schusswaffenverbot ließe sich hingegen recht leicht umsetzen, ohne dass die menschliche Zivilisation dadurch signifikante Nachteile hätte, wie bei einem Verbot von Küchenmessern.


Waffen sind nunmal auch nicht extra dafür gebaut worden um in der Küche Karotten klein zu schießen.
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