NRW - In einigen Stadtvierteln werden Polizistinnen nicht mehr ohne männliche Kollegen zum Einsatz geschickt

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Wasteland
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Re: NRW - In einigen Stadtvierteln werden Polizistinnen nicht mehr ohne männliche Kollegen zum Einsatz geschickt

Beitragvon Wasteland » So 19. Feb 2017, 18:09

Billie Holiday hat geschrieben:(19 Feb 2017, 17:52)

Mich nerven auch die Sonderwünsche und Befindlichkeiten einiger Muslime. :)
In meiner Jugend war Religion überhaupt kein Thema in meinem Umfeld, heute wird man täglich damit konfrontiert. Für einen Atheisten schon manchmal nervig.

Irgendwann ging es los mit Morddrohungen an Schriftsteller und Karikaturisten, meines Wissens nicht durch Juden oder Christen, durch Atheisten schon mal gar nicht.


Mich nerven beide Seiten. Einige Menschen haben überhaupt kein anderes Thema mehr.
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schelm
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Re: NRW - In einigen Stadtvierteln werden Polizistinnen nicht mehr ohne männliche Kollegen zum Einsatz geschickt

Beitragvon schelm » So 19. Feb 2017, 19:39

@ Wasteland :

Ich schrieb :

schelm hat geschrieben:(17 Feb 2017, 21:03)

Wenn ich explizit und wiederholt Beispiele bringe für Kulturmuslime, die ich ebenso für gewöhnliche Bürger halte wie jeden Nichtmuslim, dann ziehe ich eine klare Trennlininie zwischen jenen und denen, die Religion mit Monstranz vor sich hertragen, deren Sichtweise Ungläubige und ihre Lebensweise abwertet. Ich habe auch kein Problem mit Gläubigen, die ihren Glauben ausschließlich als Modell für sich betrachten, sich weder aufschwingen über andere zu richten bzw. deren Weltbild zu bewerten, sondern dies ausschließlich ihrem Gott überlassen.

Du zitierst diese Aussage und fragst dann :

Wasteland schrieb :

Wie sieht es mit Juden aus? Ich habe dir ein Beispiel gebracht für einen orthodoxen Rabbiner aus Berlin, Yehuda Teichtal. Dasselbe Problem für dich? Ich meine die vertreten ja im Prinzip dieselben Ansichten wie konservative Muslime.

Offensichtlich weiß man als Islam"wissenschaftler" nicht das Juden auch Gläubige sind und vor allem hohe Hürden stellen um ihren exklusiven Club beitreten zu dürfen, also nicht missionieren.

In Folge weise ich dich darauf hin, deine Frage sei bereits im Zitat von mir beantwortet. Anstatt jedoch das Zitat nochmals zu lesen, falls das ein Versehen war, setzt du noch einen drauf und schreibst zurück :

Wasteland schrieb :

Gut, religiöse Juden und Muslime akzeptierst du also nicht. Gut das wir das geklärt haben. Freiheit und Religionsfreiheit gehen allerdings anders. Aber es ist ja nichts neues das du ein Fan von Systemen bist die ihre Bürger bevormunden.


Was ist das Ziel solcher unterqualifizierten Diffamierungsversuche ? :?:
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Re: NRW - In einigen Stadtvierteln werden Polizistinnen nicht mehr ohne männliche Kollegen zum Einsatz geschickt

Beitragvon schelm » So 19. Feb 2017, 20:08

Wasteland hat geschrieben:(19 Feb 2017, 16:24)
Nein, du begreifst einfach die Systematik hinter dem Gedankengang nicht, weil eine differenzierte Sichtweise auf das Thema dir völlig fremd ist. Du kannst dir nicht vorstellen das jemand gesetzestreue Muslime/Jude/sonstige akzeptiert und nur gegen jene ist die gegen Gesetze verstossen. Du kannst dir nicht vorstellen das jemand die Menschen an ihren Taten misst und nicht wie du an ihrer Gruppenzugehörigkeit oder an ihrer von dir subjektiv empfundenen Fremdartigkeit. Übrigens macht das auch Buschkowsky. Gegen normale Muslime die sich an die Gesetze halten hat er überhaupt nichts.
Ich weiss, dass ist für dich kaum vorstellbar.

Du kannst dir also vorstellen gesetzestreue Rechte aus Sachsen zu akzeptieren ? Du findest es unproblematisch, wenn sie andere wegen deren Gruppenzugehörigkeit abwerten, deren Weltbild verachten, man sie zwar besser nicht andiskutiert, könnte Aggressionen auslösen, aber so lange sie nichts konkretes jemanden tun, wäre das alles ok ?

Bevor du wieder deine simple Diskreditierungsroutine abziehst, Kollege, sei dir ins Stammbuch geschrieben : Das hier alleinige Kriterium für den Persilschein, nämlich " Gesetzestreu ", kam von dir. Du bist es, der scheinbar nicht wahrnehmen will, dass " Gesetzestreu " kein ausschließliches Kriterium sein kann, sondern wenn ein Weltbild mehr ist als eine individuelle Meinung, sie auch auf Dritte aggressiv einwirkt, dann ist sehr wohl von Belang, ob sie andere abwertet oder ihnen Individualrechte vorenthält.

Das Religionsfreiheit ein Individual - und kein Gruppenrecht ist, scheinst du bis heute nie kapiert oder akzeptiert zu haben, deswegen ja auch der FAZ- Link, den du als Rechtfertigung für Durchgriffsrechte der Gruppe auf das Individuum verstanden haben wolltest, deshalb ja auch verstehst du nicht, wieso bspw. die Zwangsbeschneidung kein Bestandteil der Religionsfreiheit sein kann.
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Re: NRW - In einigen Stadtvierteln werden Polizistinnen nicht mehr ohne männliche Kollegen zum Einsatz geschickt

Beitragvon Wasteland » So 19. Feb 2017, 20:28

schelm hat geschrieben:(19 Feb 2017, 20:08)

Du kannst dir also vorstellen gesetzestreue Rechte aus Sachsen zu akzeptieren ? Du findest es unproblematisch, wenn sie andere wegen deren Gruppenzugehörigkeit abwerten, deren Weltbild verachten, man sie zwar besser nicht andiskutiert, könnte Aggressionen auslösen, aber so lange sie nichts konkretes jemanden tun, wäre das alles ok ?


Natürlich. Das muss ich sogar akzeptieren, denn es wird sich niemals verhindern lassen in einer freiheitlichen Demokratie.
Und selbst wenn man wie in der DDR versucht von staatlicher Seite aus in die Köpfe der Menschen zu steigen, funktioniert das nicht, es macht es in der Regel noch schlimmer und fördert totalitäre Denkweisen (da wären wir wieder bei einem Teil der Sachsen und Thüringer).
Nein nein, das überlassen wir mal lieber den Individuen, zu welchem weltanschaulichen Bekenntnis sie sich bekennen wollen.
Der Rahmen dafür ist...Du weisst schon.
Religiöse Juden, Christen, Muslime, Hindus, Buddhisten etc. sind darin explizit mit enthalten, auch wenn dir das nicht passt.

schelm hat geschrieben:(19 Feb 2017, 20:08)
Bevor du wieder deine simple Diskreditierungsroutine abziehst, Kollege, sei dir ins Stammbuch geschrieben : Das hier alleinige Kriterium für den Persilschein, nämlich " Gesetzestreu ", kam von dir. Du bist es, der scheinbar nicht wahrnehmen will, dass " Gesetzestreu " kein ausschließliches Kriterium sein kann, sondern wenn ein Weltbild mehr ist als eine individuelle Meinung, sie auch auf Dritte aggressiv einwirkt, dann ist sehr wohl von Belang, ob sie andere abwertet oder ihnen Individualrechte vorenthält.

Das Religionsfreiheit ein Individual - und kein Gruppenrecht ist, scheinst du bis heute nie kapiert oder akzeptiert zu haben, deswegen ja auch der FAZ- Link, den du als Rechtfertigung für Durchgriffsrechte der Gruppe auf das Individuum verstanden haben wolltest, deshalb ja auch verstehst du nicht, wieso bspw. die Zwangsbeschneidung kein Bestandteil der Religionsfreiheit sein kann.


Egal wie sehr du dich daran festbeisst schelm, da liegst du falsch. Das hat hier fast jeder begriffen. Du musst das nicht akzeptieren, das wird aber ein langer Kampf gegen Windmühlen für dich.
Und ich weiss schon, der Artikel hat den Finger auf die Wunde gelegt, denn darin wird dezidiert erklärt wieso du falsch liegst. Das du das nicht akzeptierst ist ja logisch.
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Re: NRW - In einigen Stadtvierteln werden Polizistinnen nicht mehr ohne männliche Kollegen zum Einsatz geschickt

Beitragvon schelm » So 19. Feb 2017, 20:59

Wasteland hat geschrieben:(19 Feb 2017, 20:28)

Natürlich. Das muss ich sogar akzeptieren, denn es wird sich niemals verhindern lassen in einer freiheitlichen Demokratie.

Quark. Hör auf mir zähneknirschende Toleranz als Akzeptanz unterjubeln zu wollen. Du und deine Denkschule seit die ersten die das 4. Reich aufziehen sehen und meinen " gegen Rechts " kämpfen zu müssen, wenn in Dresden paar Hansel Abends spazieren gehen oder Höcke die Art unserer Erinnerungskultur in Frage stellt.

Wenn andere als Ungläubige beleidigt werden, Hass gepredigt wird, wir als dekadent, als Kuffar, Schlampen und Schweinefleischfresser bezeichnet werden, wenn Religion über allem steht, dann hält sich euer Aktionismus immer sehr in Grenzen.

Egal wie sehr du dich daran festbeisst schelm, da liegst du falsch. Das hat hier fast jeder begriffen.

Ach, wirklich ? :D Bisher hat das noch keiner versucht zu widerlegen :

viewtopic.php?p=3823228#p3823228
Zuletzt geändert von schelm am So 19. Feb 2017, 21:07, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: NRW - In einigen Stadtvierteln werden Polizistinnen nicht mehr ohne männliche Kollegen zum Einsatz geschickt

Beitragvon think twice » So 19. Feb 2017, 21:02

schelm hat geschrieben:(19 Feb 2017, 20:59)

Wenn andere als Ungläubige beleidigt werden, Hass gepredigt wird, wir als dekadent, als Kuffar, Schlampen und Schweinefleischfresser bezeichnet werden, wenn Religion über allem steht, dann hält sich euer Aktionismus immer sehr in Grenzen.

Das liegt wahrscheinlich daran, dass wir Wessis nicht die gleichen Erfahrungswerte haben wie ihr.
Wer mit mir nicht auskommt, muss eben noch etwas an sich arbeiten. ;)
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Re: NRW - In einigen Stadtvierteln werden Polizistinnen nicht mehr ohne männliche Kollegen zum Einsatz geschickt

Beitragvon Wasteland » So 19. Feb 2017, 22:42

schelm hat geschrieben:(19 Feb 2017, 20:59)

Quark. Hör auf mir zähneknirschende Toleranz als Akzeptanz unterjubeln zu wollen. Du und deine Denkschule seit die ersten die das 4. Reich aufziehen sehen und meinen " gegen Rechts " kämpfen zu müssen, wenn in Dresden paar Hansel Abends spazieren gehen oder Höcke die Art unserer Erinnerungskultur in Frage stellt.

Wenn andere als Ungläubige beleidigt werden, Hass gepredigt wird, wir als dekadent, als Kuffar, Schlampen und Schweinefleischfresser bezeichnet werden, wenn Religion über allem steht, dann hält sich euer Aktionismus immer sehr in Grenzen.


Gut das du erkennst das das dieselbe Art Mensch ist die da aufmarschiert. Da sind wir schonmal einen Schritt weiter.
Im Gegensatz zu dir und deinesgleichen sind ich und meinesgleichen nicht auf einem Auge blind. Ich unterscheide nicht zwischen Menschen aufgrund ihrer Herkunft oder religiösen Zugehörigkeit, so wie du, sondern danach ob sie Extremisten sind oder nicht.
Wie fremd dir dieses Denken ist, erkennt man daran, dass du das als "Doppelstrategie" auffasst, weil du das Konzept überhaupt nicht begreifst Menschen nicht nach ihrer Herkunft etc. einzuteilen.
Sehr erhellend und sehr eindimensional. Aber passt ins Gesamtbild.
Stell dir also vor: Ein sächsischer Hinterwäldler geht mir in etwa genauso stark auf die Nerven wie ein ultrakonservativer Muslim. Aber da muss ich durch. So ist das eben. Und du auch. Dich muss ich ja auch ertragen.

schelm hat geschrieben:(19 Feb 2017, 20:59)
Ach, wirklich ? :D Bisher hat das noch keiner versucht zu widerlegen :

viewtopic.php?p=3823228#p3823228


Richtig. Ausser dir hat das scheinbar sogar jeder begriffen. Aber es juckt halt ideologisch im Finger, daher fängst du halt immer von vorne an in der Hoffnung das doch irgendwann noch ein Idiot auftaucht der dir zustimmt.
Aber schon spannend das du dir da grössere Kompentenzen zuschreibst als dem Bundesverfassungsgericht. Ich habe auch nicht besonders grosse Lust mich hier mit dir um Paragraphen, Regeln und Interpretationen von Gesetzestexten zu streiten, ich bin mir sicher das du da eine grössere Leidenschaft empfindest als ich.

Geltendes Gesetz ist jedoch folgendes:

"(1) Die Personensorge umfasst auch das Recht, in eine medizinisch nicht erforderliche Beschneidung des nicht einsichts- und urteilsfähigen männlichen Kindes einzuwilligen, wenn diese nach den Regeln der ärztlichen Kunst durchgeführt werden soll. Dies gilt nicht, wenn durch die Beschneidung auch unter Berücksichtigung ihres Zwecks das Kindeswohl gefährdet wird.
(2) In den ersten sechs Monaten nach der Geburt des Kindes dürfen auch von einer Religionsgesellschaft dazu vorgesehene Personen Beschneidungen gemäß Absatz 1 durchführen, wenn sie dafür besonders ausgebildet und, ohne Arzt zu sein, für die Durchführung der Beschneidung vergleichbar befähigt sind."

Damit dürfte alles klar sein. Nur für schelm nicht. 3, 2, 1 und wieder alles von vorne.
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Re: NRW - In einigen Stadtvierteln werden Polizistinnen nicht mehr ohne männliche Kollegen zum Einsatz geschickt

Beitragvon el loco » So 19. Feb 2017, 23:24

jack000 hat geschrieben:(14 Feb 2017, 18:51)

http://www.rp-online.de/nrw/panorama/nr ... -1.6593885

Lt. Statistik sinkt doch die Kriminalität aber es scheint sich real in eine andere Richtung zu entwickeln. Wenn es also zuvor nicht als problematisch angesehen wurde Polizistinnen alleine auf Streife/zu Einsätzen fahren zu lassen, warum geht das jetzt nicht mehr?


Wenn man keinen Respekt bekommt, muss man sich Respekt verschaffen. Eine Nulltoleranzstrategie kann da die einzig, richtige Antwort sein. Wasserwerfer, Hundertschaften, Gas- und Gummigeschosse, und dann muss man in solchen Problemvierteln die öffentliche Ordnung wiederherstellen.
A well regulated Militia, being necessary to the security of a free State, the right of the people to keep and bear Arms, shall not be infringed.
All die Götter, all die Himmel, all die Höllen wohnen in dir.
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Re: NRW - In einigen Stadtvierteln werden Polizistinnen nicht mehr ohne männliche Kollegen zum Einsatz geschickt

Beitragvon jack000 » So 19. Feb 2017, 23:43

el loco hat geschrieben:(19 Feb 2017, 23:24)

Wenn man keinen Respekt bekommt, muss man sich Respekt verschaffen. Eine Nulltoleranzstrategie kann da die einzig, richtige Antwort sein. Wasserwerfer, Hundertschaften, Gas- und Gummigeschosse, und dann muss man in solchen Problemvierteln die öffentliche Ordnung wiederherstellen.

Ja, das sehe ich genau so! Die Antwort auf Gewalt kann nur eine mehrfache Gegengewalt sein bis der gewünschte Zustand erreicht ist. Erfolgreiche Staaten wie Singapur beweisen wie man es richtig macht!
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Re: NRW - In einigen Stadtvierteln werden Polizistinnen nicht mehr ohne männliche Kollegen zum Einsatz geschickt

Beitragvon H2O » Mo 20. Feb 2017, 00:27

Ach ja, Anfang der 90er Jahre wurden in Singapur Polizistinnen im öffentlichen Raum einzeln eingesetzt. Ich vermute allerdings, daß sie mit Trillerpfeifen rasch Verstärkung gerufen hätten. Ansonsten ist es wohl keine besonders gute Idee, sich dort mit Polizisten ernsthaft an zu legen.

Wie das heute dort ist... kann ich nicht sagen. Die Welt ist sicher auch in Singapur unruhiger geworden.
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Re: NRW - In einigen Stadtvierteln werden Polizistinnen nicht mehr ohne männliche Kollegen zum Einsatz geschickt

Beitragvon schelm » Mo 20. Feb 2017, 11:44

Wasteland hat geschrieben:(19 Feb 2017, 22:42)
Richtig. Ausser dir hat das scheinbar sogar jeder begriffen. Aber es juckt halt ideologisch im Finger, daher fängst du halt immer von vorne an in der Hoffnung das doch irgendwann noch ein Idiot auftaucht der dir zustimmt.
Aber schon spannend das du dir da grössere Kompentenzen zuschreibst als dem Bundesverfassungsgericht. Ich habe auch nicht besonders grosse Lust mich hier mit dir um Paragraphen, Regeln und Interpretationen von Gesetzestexten zu streiten, ich bin mir sicher das du da eine grössere Leidenschaft empfindest als ich.

Geltendes Gesetz ist jedoch folgendes:

"(1) Die Personensorge umfasst auch das Recht, in eine medizinisch nicht erforderliche Beschneidung des nicht einsichts- und urteilsfähigen männlichen Kindes einzuwilligen, wenn diese nach den Regeln der ärztlichen Kunst durchgeführt werden soll. Dies gilt nicht, wenn durch die Beschneidung auch unter Berücksichtigung ihres Zwecks das Kindeswohl gefährdet wird.
(2) In den ersten sechs Monaten nach der Geburt des Kindes dürfen auch von einer Religionsgesellschaft dazu vorgesehene Personen Beschneidungen gemäß Absatz 1 durchführen, wenn sie dafür besonders ausgebildet und, ohne Arzt zu sein, für die Durchführung der Beschneidung vergleichbar befähigt sind."

Damit dürfte alles klar sein. Nur für schelm nicht. 3, 2, 1 und wieder alles von vorne.

Soll das witzig sein ? Du beginnst mit einer ausgedachten Prämisse und endest mit dem Gesetzestext. Wo ist da jetzt der Gag ? Das BVerG hat in dieser Frage NICHT grundsätzlich und inhaltlich entschieden, es hat eine Klage aus formalen Gründen abgewiesen, die ich im Text benannte - was wiederum von dir bewusst ignoriert wird.

Und was soll nun die Kopie des Beschneidungsgesetzes hier aussagen ? Ein Gesetz ist ein Gesetz, weil es ein Gesetz ist, somit immun und sakrosankt gegen die Behauptung, es sei Unrecht ? Warum es Unrecht ist, hab ich stringent begründet. Nochmal : Du bist nicht in der Lage diese Begründung inhaltlich anzugreifen.
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Re: NRW - In einigen Stadtvierteln werden Polizistinnen nicht mehr ohne männliche Kollegen zum Einsatz geschickt

Beitragvon Wasteland » Do 23. Feb 2017, 00:59

schelm hat geschrieben:(20 Feb 2017, 11:44)

Soll das witzig sein ? Du beginnst mit einer ausgedachten Prämisse und endest mit dem Gesetzestext. Wo ist da jetzt der Gag ? Das BVerG hat in dieser Frage NICHT grundsätzlich und inhaltlich entschieden, es hat eine Klage aus formalen Gründen abgewiesen, die ich im Text benannte - was wiederum von dir bewusst ignoriert wird.

Und was soll nun die Kopie des Beschneidungsgesetzes hier aussagen ? Ein Gesetz ist ein Gesetz, weil es ein Gesetz ist, somit immun und sakrosankt gegen die Behauptung, es sei Unrecht ? Warum es Unrecht ist, hab ich stringent begründet. Nochmal : Du bist nicht in der Lage diese Begründung inhaltlich anzugreifen.


Nein, ich begreife schon sehr gut was du willst. Dir geht es um die Homogenität des deutschen Volkskörpers und nicht um irgendwelche Kinderrechte. Daher instrumentalisierst du dieses Thema, dass juristisch längst erledigt ist und kannst nicht aufhören, denn das ist zwanghaftes Verhalten bei dir.
Der Gesetzgeber hat nun schon vor einer Weile genauer erläutert wie es um die körperliche Unversehrtheit der Kinder im Falle der Beschneidung aussieht. Mit grosser Mehrheit wurde das beschlossen und das Thema ist abgehakt für ganz Deutschland.
Ganz Deutschland? Nein! Ein von unbeugsamen Thüringern bevölkertes Dorf hört nicht auf, dem Eindringling Widerstand zu leisten. (...)
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Re: NRW - In einigen Stadtvierteln werden Polizistinnen nicht mehr ohne männliche Kollegen zum Einsatz geschickt

Beitragvon schelm » Do 23. Feb 2017, 03:37

Wasteland hat geschrieben:(23 Feb 2017, 00:59)

Nein, ich begreife schon sehr gut was du willst. Dir geht es um die Homogenität des deutschen Volkskörpers und nicht um irgendwelche Kinderrechte. Daher instrumentalisierst du dieses Thema, dass juristisch längst erledigt ist und kannst nicht aufhören, denn das ist zwanghaftes Verhalten bei dir.
Der Gesetzgeber hat nun schon vor einer Weile genauer erläutert wie es um die körperliche Unversehrtheit der Kinder im Falle der Beschneidung aussieht. Mit grosser Mehrheit wurde das beschlossen und das Thema ist abgehakt für ganz Deutschland.
Ganz Deutschland? Nein! Ein von unbeugsamen Thüringern bevölkertes Dorf hört nicht auf, dem Eindringling Widerstand zu leisten. (...)

Du begreifst nichts. Die Stärke des Rechts ist kein Selbstzweck. Wie willst du etwas begreifen, wenn du diese Grundlage nicht begreifst ? Es ist Unrecht. Warum, hab ich begründet. Außer dummen persönlichen Unterstellungen hast du dieser Begründung inhaltlich NICHTS entgegenzusetzen. Du und dein Klientel, ihr werdet verlieren. Und ich freue mich drauf.
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Re: NRW - In einigen Stadtvierteln werden Polizistinnen nicht mehr ohne männliche Kollegen zum Einsatz geschickt

Beitragvon firlefanz11 » Do 23. Feb 2017, 11:38

Vor ein paar Wochen hab ich gelesen, dass auch die JVA Beamten_innen_x unter der Respektlosigkeit u. Gewaltbereitschaft der migrantischen Insassen insbesondere der Nafris leiden.
Die weichgespülten deutschen Vertreter der Exekutive haben einfach kein Konzepot gegen diese wilden Horden...

http://www.tagesspiegel.de/berlin/gewal ... 54370.html
Und etwas älter:
http://www.rundschau-online.de/region/k ... r-24647550
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Re: NRW - In einigen Stadtvierteln werden Polizistinnen nicht mehr ohne männliche Kollegen zum Einsatz geschickt

Beitragvon Wasteland » Do 23. Feb 2017, 18:25

schelm hat geschrieben:(23 Feb 2017, 03:37)

Du begreifst nichts. Die Stärke des Rechts ist kein Selbstzweck. Wie willst du etwas begreifen, wenn du diese Grundlage nicht begreifst ? Es ist Unrecht. Warum, hab ich begründet.

Du kannst noch so oft darauf herumreiten, es wird nicht wahrer Schelm. Die Legalität von Beschneidungen ist geltendes Recht, auch wenn dein Hass dir den Blick auf die Fakten verstellt.
Das es auch beim Grundgesetz Abwägungen gibt, wurde bereits in dem Artikel zu Islam und Grundgesetz beschrieben der dir so gar nicht gefallen hat.

Wo glaubensgeleitetes Verhalten in Widerspruch zu den allgemein geltenden Gesetzen gerät, sind daher Abwägungen zwischen den im Gesetz zum Ausdruck kommenden Belangen der Allgemeinheit und dem Grundrecht auf Religionsfreiheit nötig, die manchmal zur Durchsetzung der allgemeinen Gesetze, manchmal zum Dispens von ihnen aus Rücksicht auf die Religion führen.

Und hier nochmal nachzulesen wie da abgewägt wird: "Die Religionsfreiheit ist das entscheidende Argument"

Auch wenn dir die Freiheit ein Dorn im Auge ist, in unserem Land ist sie wichtig Und du darfst gegen die Grundfreiheiten sein, aber bezeichne es doch bitte nicht als Verleumdung wenn man dich darauf hinweist. Das ist einfach ein Fakt. Aber die Hoffnung das du nochmal in der BRD ankommst habe ich inzwischen aufgegeben.

schelm hat geschrieben:(23 Feb 2017, 03:37)
Außer dummen persönlichen Unterstellungen hast du dieser Begründung inhaltlich NICHTS entgegenzusetzen.


Alles was dir nicht passt oder den Finger auf die Wunde legt sind für dich Unterstellungen. Ich sage ja, das ist wie bei Trump. Es wird einfach absurdes Zeug behauptet und die Fakten sind Fake News.

schelm hat geschrieben:(23 Feb 2017, 03:37)
Du und dein Klientel, ihr werdet verlieren. Und ich freue mich drauf.


Ruhig Brauner, alles wird gut. Wenn du in diesem Erregungszustand bleibst bis zur Machtübernahme, dann schadet das deiner Gesundheit. Und wenn die dann nicht kommt ist das Gejammer groß.
Naja, kennt man ja nicht anders von euch.
Zuletzt geändert von Wasteland am Do 23. Feb 2017, 18:41, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: NRW - In einigen Stadtvierteln werden Polizistinnen nicht mehr ohne männliche Kollegen zum Einsatz geschickt

Beitragvon Adam Smith » Do 23. Feb 2017, 18:37

H2O hat geschrieben:(20 Feb 2017, 00:27)

Ach ja, Anfang der 90er Jahre wurden in Singapur Polizistinnen im öffentlichen Raum einzeln eingesetzt. Ich vermute allerdings, daß sie mit Trillerpfeifen rasch Verstärkung gerufen hätten. Ansonsten ist es wohl keine besonders gute Idee, sich dort mit Polizisten ernsthaft an zu legen.

Wie das heute dort ist... kann ich nicht sagen. Die Welt ist sicher auch in Singapur unruhiger geworden.


Es sollte schon möglich sein, dass eine Polizisten alleine nach draußen gehen kann.
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Re: NRW - In einigen Stadtvierteln werden Polizistinnen nicht mehr ohne männliche Kollegen zum Einsatz geschickt

Beitragvon H2O » Do 23. Feb 2017, 18:48

Adam Smith hat geschrieben:(23 Feb 2017, 18:37)

Es sollte schon möglich sein, dass eine Polizisten alleine nach draußen gehen kann.


Unbestritten sollte das so sein; aber wenn man mit gewaltbereiten Zufallsbegegnungen rechnen muß, würde ich in unseren gemischten Gesellschaften nie und nimmer eine Polizistin allein dort hinein gehen lassen. Der Respekt vor Frauen ist leider unterschiedlich entwickelt. In Singapur wird die einzelne Polizistin auch weniger der Respekt vor einer Frau schützen als die Aussicht, mit dem Rohrstock unerfreuliche Bekanntschaft zu machen, wenn Mann sich Übergriffe leistet.

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