Pegida und Aleppo

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Joker
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Re: Pegida und Aleppo

Beitragvon Joker » Mo 13. Feb 2017, 12:31

odiug hat geschrieben:(13 Feb 2017, 12:20)

Soll ja auch nix in Aleppo aendern, sondern in Dresden :p
Wenn du was in Aleppo aendern willst, dann stell Busse auf den roten Platz in Moskau auf.

Bin auch kein Fan von Putin

Aber wenn morgen sich kein Russe mehr in und über Aleppo befindet wird sich mit Sicherheit nix zum guten ändern
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Der General
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Re: Pegida und Aleppo

Beitragvon Der General » Mo 13. Feb 2017, 12:40

JJazzGold hat geschrieben:(13 Feb 2017, 08:14)

Dasselbe Inferno findet sich bei Darmstadt, in der sog. Brandnacht vom September 44.


Das ist nicht Richtig. In Darmstadt war es noch möglich, dass die Feuerwehr zum löschen anrücken konnte, in Dresden gab es auf einen Schlag schon keine Feuerwehr-Männer mehr die etwas unternehmen hätte können. In Darmstadt wurde auch kein Phosphor eingesetzt.

@odiug;

ich muß mir da nichts vom "Spiegel" anschauen, wer den Feuersturm auf Dresden in Irgend einer Art und Weise relativieren möchte und dann auch noch von DDR Propaganda spricht, der tut mir nur noch leid. Aber Du bist da auch nicht der einzige. Es ist immer wieder beschämend zu lesen, wenn sich Historiker darüber streiten, ob es nun doch nur 20.000 Tote oder 100.000 Tote gab und ob die Grad Zahl eher bei 900 oder doch 1200 Heiß war :dead:

Selbstverständlich wurden fast alle anderen Großstädte fast zu 90% ausgebombt und Hamburg ist die Stadt mit den meisten Toten. Die am häufigsten Bombardierte Stadt im 2.WK. ist übrigens Malta mit über 3.000 Angriffen und 14.000 Tonnen Bomben.

Dennoch, dass Inferno von Dresden ist nicht Vergleichbar. Denn über Hamburg und vielen anderen Städte "regnete" es schon seit 1940 Regelmäßig Bomben. In Dresden gab es eigentlich nur diese eine Nacht wobei auf einem Schlag ca. 25.000 Menschen starben und nicht nur verbrannten, sondern erstickten weil kein Sauerstoff mehr in vorhanden war.

Damit das klar ist, ich will jetzt hier kein Wettbewerb veranstalten welche Städte im Ranking die meisten Opfer verbucht, oder wer sich mit dem 2.WK am besten auskennt ! Dresden ist und war kein erfundener Mythos, sondern mit einer der schlimmsten Kriegsverbrechen, genauso wie die anderen Bombardierungen die nur das Ziel hatten Zivilisten zu töten !

Zum Kunstwerk selbst ... gespalten wird Dresden nicht von einem Kunstwerk.
Das ist Bloedsinn.
Gespalten wird Dresden seit Jahren von einer Horde "besorgter Buerger", die in ihrer Dummheit nicht an sich halten koennen.


Blödsinn ist eher zu glauben, in Dresden gäbe es nur eine "kleine Horde" von Spinnern die das "Kunstwerk" kritisieren, dem ist nicht so. UND wenn man es ganz genau verfolgt und sich weitgehend informiert, ist nicht nur Dresden gespalten, sondern leider auch schon in Teilen Ganz Deutschland. Und wenn man sich dann noch traut die Scheuklappen abzulegen und über den Tellerrand genau blickt, ist es in Europa und sogar in den USA nicht anders.
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Re: Pegida und Aleppo

Beitragvon JJazzGold » Mo 13. Feb 2017, 12:46

Der General hat geschrieben:(13 Feb 2017, 12:40)

Das ist nicht Richtig. In Darmstadt war es noch möglich, dass die Feuerwehr zum löschen anrücken konnte, in Dresden gab es auf einen Schlag schon keine Feuerwehr-Männer mehr die etwas unternehmen hätte können. In Darmstadt wurde auch kein Phosphor eingesetzt.



Es war der Plan und Befehl von Harris, der Dresden, Kassel, Braunschweig, Pforzheim, Hamburg, Stuttgart und Würzburg umfasste. Dresden kann sich nicht auf ein Alleinstellungsmerkmal berufen.
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Re: Pegida und Aleppo

Beitragvon odiug » Mo 13. Feb 2017, 12:50

Der General hat geschrieben:(13 Feb 2017, 12:40)

Das ist nicht Richtig. In Darmstadt war es noch möglich, dass die Feuerwehr zum löschen anrücken konnte, in Dresden gab es auf einen Schlag schon keine Feuerwehr-Männer mehr die etwas unternehmen hätte können. In Darmstadt wurde auch kein Phosphor eingesetzt.

@odiug;

ich muß mir da nichts vom "Spiegel" anschauen, wer den Feuersturm auf Dresden in Irgend einer Art und Weise relativieren möchte und dann auch noch von DDR Propaganda spricht, der tut mir nur noch leid. Aber Du bist da auch nicht der einzige. Es ist immer wieder beschämend zu lesen, wenn sich Historiker darüber streiten, ob es nun doch nur 20.000 Tote oder 100.000 Tote gab und ob die Grad Zahl eher bei 900 oder doch 1200 Heiß war :dead:

Selbstverständlich wurden fast alle anderen Großstädte fast zu 90% ausgebombt und Hamburg ist die Stadt mit den meisten Toten. Die am häufigsten Bombardierte Stadt im 2.WK. ist übrigens Malta mit über 3.000 Angriffen und 14.000 Tonnen Bomben.

Dennoch, dass Inferno von Dresden ist nicht Vergleichbar. Denn über Hamburg und vielen anderen Städte "regnete" es schon seit 1940 Regelmäßig Bomben. In Dresden gab es eigentlich nur diese eine Nacht wobei auf einem Schlag ca. 25.000 Menschen starben und nicht nur verbrannten, sondern erstickten weil kein Sauerstoff mehr in vorhanden war.

Damit das klar ist, ich will jetzt hier kein Wettbewerb veranstalten welche Städte im Ranking die meisten Opfer verbucht, oder wer sich mit dem 2.WK am besten auskennt ! Dresden ist und war kein erfundener Mythos, sondern mit einer der schlimmsten Kriegsverbrechen, genauso wie die anderen Bombardierungen die nur das Ziel hatten Zivilisten zu töten !



Blödsinn ist eher zu glauben, in Dresden gäbe es nur eine "kleine Horde" von Spinnern die das "Kunstwerk" kritisieren, dem ist nicht so. UND wenn man es ganz genau verfolgt und sich weitgehend informiert, ist nicht nur Dresden gespalten, sondern leider auch schon in Teilen Ganz Deutschland. Und wenn man sich dann noch traut die Scheuklappen abzulegen und über den Tellerrand genau blickt, ist es in Europa und sogar in den USA nicht anders.

Zu Punkt eins ... der Opfermythos von Dresden relativiert den Horror in den anderen Staedten und nicht umgekehrt!
Zu Punkt zwei ... Banausen git es ueberall ... da ist Dresden nix besonderes.
Aber Banausen, die "Volksveraeter" und "Wir sind das Volk" krakeelen, das findet man nur in Dresden.
Moderatoren sind die Herren des Forums :x
Aber wir sind edel und gut, gerecht und unbestechlich und sorgen uns innig um das Wohlergehen unsrer Foristen.
Ich habe nun eine deutsche Tastatur ... äöüß :cool:
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Re: Pegida und Aleppo

Beitragvon Der General » Mo 13. Feb 2017, 13:03

relativ hat geschrieben:(13 Feb 2017, 10:47)

Du schreibst hier eher wieder wirres Zeug.
Dieses Kunstwerk wurde doch nicht aufgestellt um die mögliche Schuldige an ihre Vergehen zu erinnern, sondern als Mahnmal für die Greul des Krieges allgemein. Alleppo wird/wurde ja auch Tagtäglich bombardiert. Das Leid der Menschen dort ist mit denen des Bombenterros im 2 Weltkrieg vergleichbar.
Nicht nur Dresden wurde zu fast 2/3 zerstört, dieses Schicksal teilten viele deutsche Großstädte.
Wenn Kunst eine Gesellschaft spalten kann, dann liegt dies nicht an der Kunst.
Auf der Welt geschehen sicherlich viele schrecklichen Dinge und nicht überall wo Leid ist, bzw entsteht, steht dieser hier im Fokus, daß macht Kunst und Berichterstattung diesbezüglich aber gernerell nicht obsolet.


Man kann doch nicht ernsthaft Aleppo mit irgend etwas vom 2.WK vergleichen. In Aleppo gibt es fahrende Toyotas mit einer Kanone auf der Ladefläche. Dümmliche Söldner die mit einer Kalaschnikow in der Stadt Zivilisten als Schutzschilde mißbrauchen und sich unter Drogen für Könige halten. Eine Hand voll Panzer und vielleicht noch Pak´s wobei viele nach hinten los gehen, weil einige überhaupt keine Ahnung haben wie so ein Teil überhaupt abgefeuert wird.

Beim Bombenterror im 2.WK wurden Tonnen abgeworfen von Hunderten Fliegerstaffeln, auf Städte bzw. Zivilisten OHNE das eine Stadt befreit werden müsste !

Bin echt Sprachlos, dass man so einen Vergleich wählt :rolleyes:

Im übrigen, ist das wirklich für Dich Kunst, wenn man drei Schrott Busse Senkrecht aufstellt? Aber Du sprichst dennoch etwas interessantes und Wichtiges an. Nämlich die Berichterstattung! Mittlerweile entscheidet nämlich letzteres darüber was gerade böse auf der Welt ist und was nicht und das ist eine sehr gefährliche Entwicklung!
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Re: Pegida und Aleppo

Beitragvon Der General » Mo 13. Feb 2017, 13:07

JJazzGold hat geschrieben:(13 Feb 2017, 12:46)

Es war der Plan und Befehl von Harris, der Dresden, Kassel, Braunschweig, Pforzheim, Hamburg, Stuttgart und Würzburg umfasste. Dresden kann sich nicht auf ein Alleinstellungsmerkmal berufen.


Das habe ich auch nicht behauptet. Aber wenn da jemand um die Ecke kommt und nur von einem Mythos etwas faselt und meint es sei eher nur ehemalige DDR Propaganda, dann muß ich mich hier mal kurz einschalten !

Das Inferno von Dresden war schon etwas sehr schlimmes !
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Re: Pegida und Aleppo

Beitragvon Teeernte » Mo 13. Feb 2017, 13:09

Der General hat geschrieben:(13 Feb 2017, 12:40)

Das ist nicht Richtig.

Dennoch, dass Inferno von Dresden ist nicht Vergleichbar. Denn über Hamburg und vielen anderen Städte "regnete" es schon seit 1940 Regelmäßig Bomben. In Dresden gab es eigentlich nur diese eine Nacht wobei auf einem Schlag ca. 25.000 Menschen starben und nicht nur verbrannten, sondern erstickten weil kein Sauerstoff mehr in vorhanden war.



Ergänzung...

Im Kriegsverlauf wurden die meisten regulären Truppenteile an die Front verlegt. So wurde im Dezember 1944 und Januar 1945 auch die leichte und schwere Flak aus Dresden in das Ruhrgebiet und Schlesien abgezogen.

Zum Schutz der beiden Hydrierwerke Maltheuern (Sudetenländische Treibstoffwerke) und Ruhland verblieben jedoch insgesamt 252 Flakgeschütze.


Záluží (Litvínov) – Wikipedia
https://de.wikipedia.org/wiki/Záluží_(Litvínov)
Záluží (deutsch Maltheuern) ist ein Ortsteil von Litvínov in Tschechien. Inhaltsverzeichnis. [Verbergen]. 1 Geographie; 2 Geschichte; 3 Entwicklung der ...

Ruhland – Wikipedia
https://de.wikipedia.org/wiki/Ruhland
Ruhland (sorbisch: Rólany) ist eine Kleinstadt im Landkreis Oberspreewald- Lausitz im Süden des Landes Brandenburg, westlich der Stadt Hoyerswerda

Die Garnisonsstadt wurde zu einer Lazarett- und Versorgungsstadt. Auch die bekannten Ballhäuser, Gaststätten und Elbdampfer wurden zu Lazaretten und Lagern umfunktioniert.

Die Heereslüge...

Im November 1944 wurden daher auch in Dresden zehn Bataillone des Volkssturms für den erwarteten Kampf gegen den Einmarsch sowjetischer Panzer rekrutiert und vereidigt, darunter Einheiten zum Schanzenbau, Panzerjagdkommandos, Nachrichteneinheiten, Transportbataillone aus sämtlichen Dresdner LKWs samt Fahrern. Einige davon wurden im Januar an die Ostfront abkommandiert. Der Großteil von etwa 20.000 Mann, darunter auch Hitlerjugend, blieb jedoch in Dresden kaserniert. Diese hastig zusammengewürfelten Einheiten wurden auch in Schulen wie Heereseinheiten ausgebildet, konnten aber aufgrund der vorrangigen Versorgung von Wehrmacht, SS und Polizei nicht mehr ausreichend bewaffnet und ausgerüstet werden und wurden daher zum Stellungsbau eingesetzt.
wiki

die einzige wirklich bedeutende Militäranlage, der einige Kilometer nördlich der Stadt gelegene Flugplatz der Luftwaffe, überhaupt nicht angegriffen. Zweitens wurde der angeblich so kriegsentscheidende Bahnhof von den britischen “Pfadfinder”-Flugzeugen noch nicht einmal als Bombenziel markiert. Die Bomberbesatzungen wurden sogar angewiesen, ihre Bomben nur auf die Innenstadt nördlich des Bahnhofs fallen zu lassen. Obwohl die US-Piloten den Bahnhof trotzdem bombardierten und unzählige Menschen dabei töteten, richteten sie so wenig Schaden an den Gleisen an, dass nur wenige Tage nach dem Luftangriff wieder Truppentransporte (über Dresden) abgewickelt werden konnten. Drittens lag der Großteil der militärisch wichtigen Industriebetriebe Dresdens nicht in der Innenstadt, sondern in den Vorstädten, wo – zumindest absichtlich – keine Bomben abgeworfen wurden.
http://www.globalresearch.ca/der-mythos ... t-rt/23209

Eine in der Luft UNVERTEIDIGTE Stadt wurde hier angegriffen ...die Opfer war die Bevölkerung , Sanitätseinrichtungen, Lazarette ....

20.000 HARTE "SS" ?? >> In Warheit mit der Schippe BEWAFFNETER Volkssturm (alte Herren) und die Hitlerjugend ..

Auch "Karnickel" abschiessen - in Militärkreisen genannt..

Der Mythos vom guten Krieg....so macht "man" das auch heute noch.....

Im Krieg stirbt VORRANGIG , hauptsächlich die Bevölkerung !
Zuletzt geändert von Teeernte am Mo 13. Feb 2017, 13:10, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Pegida und Aleppo

Beitragvon pikant » Mo 13. Feb 2017, 13:12

Der General hat geschrieben:(13 Feb 2017, 13:03)

Man kann doch nicht ernsthaft Aleppo mit irgend etwas vom 2.WK vergleichen. In Aleppo gibt es fahrende Toyotas mit einer Kanone auf der Ladefläche. Dümmliche Söldner die mit einer Kalaschnikow in der Stadt Zivilisten als Schutzschilde mißbrauchen und sich unter Drogen für Könige halten. Eine Hand voll Panzer und vielleicht noch Pak´s wobei viele nach hinten los gehen, weil einige überhaupt keine Ahnung haben wie so ein Teil überhaupt abgefeuert wird.

Beim Bombenterror im 2.WK wurden Tonnen abgeworfen von Hunderten Fliegerstaffeln, auf Städte bzw. Zivilisten OHNE das eine Stadt befreit werden müsste !

Bin echt Sprachlos, dass man so einen Vergleich wählt :rolleyes:

Im übrigen, ist das wirklich für Dich Kunst, wenn man drei Schrott Busse Senkrecht aufstellt?
Aber Du sprichst dennoch etwas interessantes und Wichtiges an. Nämlich die Berichterstattung! Mittlerweile entscheidet nämlich letzteres darüber was gerade böse auf der Welt ist und was nicht und das ist eine sehr gefährliche Entwicklung!


natuerlich ist das Kunst, die man moegen kann oder auch nicht!
ich finde das Denkmal haesslich, aber Kunst spaltet halt und wenn man ueber dieses Kunstwerk redet, hat der Kuenstler schon sehr viel erreicht.
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Re: Pegida und Aleppo

Beitragvon ThorsHamar » Mo 13. Feb 2017, 13:19

Der General hat geschrieben:(13 Feb 2017, 13:03)

Man kann doch nicht ernsthaft Aleppo mit irgend etwas vom 2.WK vergleichen. In Aleppo gibt es fahrende Toyotas mit einer Kanone auf der Ladefläche. Dümmliche Söldner die mit einer Kalaschnikow in der Stadt Zivilisten als Schutzschilde mißbrauchen und sich unter Drogen für Könige halten. Eine Hand voll Panzer und vielleicht noch Pak´s wobei viele nach hinten los gehen, weil einige überhaupt keine Ahnung haben wie so ein Teil überhaupt abgefeuert wird.

Beim Bombenterror im 2.WK wurden Tonnen abgeworfen von Hunderten Fliegerstaffeln, auf Städte bzw. Zivilisten OHNE das eine Stadt befreit werden müsste !

Bin echt Sprachlos, dass man so einen Vergleich wählt :rolleyes:

Im übrigen, ist das wirklich für Dich Kunst, wenn man drei Schrott Busse Senkrecht aufstellt? Aber Du sprichst dennoch etwas interessantes und Wichtiges an. Nämlich die Berichterstattung! Mittlerweile entscheidet nämlich letzteres darüber was gerade böse auf der Welt ist und was nicht und das ist eine sehr gefährliche Entwicklung!


Soweit ich unterrichtet bin, ich habe ein Foto davon gesehen, stehen solche 3 Busse in Aleppo tatsächlich als Schutzschild vor einer Strasse, gegen gezielte Schüsse in diese Strasse. Es ist also eigentlich selbst kein Kunstwerk, sondern ein Modell, allerdings ohne die "Rebellen"-Flagge, die im Original zu sehen ist.
"Wenn du wissen willst, wer dich beherrscht, mußt du nur herausfinden, wen du nicht kritisieren darfst."
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Re: Pegida und Aleppo

Beitragvon Der General » Mo 13. Feb 2017, 13:21

Die Ursache des Krieges in Syrien bzw. Aleppo usw. ist viel Hintergründiger und es bedarf schon eine Menge an Zeit um sich da genaustens mit zu befassen. Nur ein paar Monate bevor dieser Krieg ausbrach, wurde der jetzige böse Diktator Assad noch hofiert und man war Glücklich seine Hände zu schütteln. In Frankreich z.B. gab es ein Staatsempfang aller höchsten Ranges, mit Blasmusik und den ganzen Kram.... Ähnlich ging es auch einem gewissen Gaddafi. Erstaunlich seine Rede vor dem ganzen Chaos. Exakt hat er das vorhergesagt, was nur wenige Monate nach seiner Tötung bis Heute eingetroffen ist.

Kurze Rede langer Sinn:

Es war/ist die Politik des Westens die kläglich gescheitert ist, angefangen beim "Arabischen Frühling" bis hin zum Flüchtlings Chaos und den Kriegen im Irak und Afghanistan. Man hat da leichtfertig gehandelt, ohne die Folgen zu berücksichtigen.

PS. vielleicht später mehr dazu.... Jetzt offline.
Zuletzt geändert von Der General am Mo 13. Feb 2017, 13:22, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Pegida und Aleppo

Beitragvon ThorsHamar » Mo 13. Feb 2017, 13:21

pikant hat geschrieben:(13 Feb 2017, 13:12)

natuerlich ist das Kunst, die man moegen kann oder auch nicht!
ich finde das Denkmal haesslich, aber Kunst spaltet halt und wenn man ueber dieses Kunstwerk redet, hat der Kuenstler schon sehr viel erreicht.


Es ist keine Kunst, sondern einfach eine Kopie.
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Re: Pegida und Aleppo

Beitragvon ThorsHamar » Mo 13. Feb 2017, 13:24

Der General hat geschrieben:(13 Feb 2017, 13:21)

Kurze Rede langer Sinn:

Es war/ist die Politik des Westens die kläglich gescheitert ist, angefangen beim "Arabischen Frühling" bis hin zum Flüchtlings Chaos und den Kriegen im Irak und Afghanistan. Man hat da leichtfertig gehandelt, ohne die Folgen zu berücksichtigen. ...


In letzter Konsequenz ist aber nicht "der Westen", sondern die Menschen dort selbst, die es nicht schaffen, ihre mittelalterliche Clanstruktur aufzugeben!!
Die Menschen vor Ort selbst sind es zuerst mal, die sich hassen und töten!!!!
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Re: Pegida und Aleppo

Beitragvon relativ » Mo 13. Feb 2017, 13:57

Der General hat geschrieben:(13 Feb 2017, 13:03)

Man kann doch nicht ernsthaft Aleppo mit irgend etwas vom 2.WK vergleichen. In Aleppo gibt es fahrende Toyotas mit einer Kanone auf der Ladefläche. Dümmliche Söldner die mit einer Kalaschnikow in der Stadt Zivilisten als Schutzschilde mißbrauchen und sich unter Drogen für Könige halten. Eine Hand voll Panzer und vielleicht noch Pak´s wobei viele nach hinten los gehen, weil einige überhaupt keine Ahnung haben wie so ein Teil überhaupt abgefeuert wird.

Beim Bombenterror im 2.WK wurden Tonnen abgeworfen von Hunderten Fliegerstaffeln, auf Städte bzw. Zivilisten OHNE das eine Stadt befreit werden müsste !

Bin echt Sprachlos, dass man so einen Vergleich wählt :rolleyes:

Weisst du was mich Sprachlos macht, wie man es schaffen kann. Aus dem Vergleich für die Leiden der Menschen unter jeglichen Bombardement, so einen Antwort wie deine zu bekommen.
Nicht nur, daß die Bomben heutzutage wesentlich effektiver sind, sondern daß es für das Gefühl der Unsicherheit und Angst eben überhaupt keine Rolle spielt in der Wahrnehmung der Menschen die dort leben (muessen)

Im übrigen, ist das wirklich für Dich Kunst, wenn man drei Schrott Busse Senkrecht aufstellt? Aber Du sprichst dennoch etwas interessantes und Wichtiges an. Nämlich die Berichterstattung! Mittlerweile entscheidet nämlich letzteres darüber was gerade böse auf der Welt ist und was nicht und das ist eine sehr gefährliche Entwicklung!

Natürlich ist dies Kunst. auch wenn sie nicht jedem gefällt. Kunst ist sehr vielschichtig und wenn ein Projekt andere Interessiert spricht auch gar nix gegen so eine Kunst.
In Bochum stand am Hauptbahnhof mal eine total hässliche Stahlkonstruktion die wohl rostender Weise als öffentlichens Klo benutzt wurde. Ich kann mir gut Vorstellen welche Kontroversen dies auslöste und die stand da nicht nur ein paar Tage oder Wochen.
Ich kann die Erregung wegen der temporär in Dresden aufgestellten Busse nur so interpretieren, daß nicht die Kunst ansich erregt, sondern eher das Thema welches es sich bedient. Da scheint es immer noch zu viele Menschen zu geben, die glauben sie leben hinter Mauern und der Rest geht sie nix an. Es wird zeit, daß sich an dieser Einstellung etwas ändert und so eine Kunst kann sowas auch bewirken.
Das Banale braucht man nicht zu schälen.
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Re: Pegida und Aleppo

Beitragvon relativ » Mo 13. Feb 2017, 13:59

Der General hat geschrieben:(13 Feb 2017, 13:03)

Man kann doch nicht ernsthaft Aleppo mit irgend etwas vom 2.WK vergleichen. In Aleppo gibt es fahrende Toyotas mit einer Kanone auf der Ladefläche. Dümmliche Söldner die mit einer Kalaschnikow in der Stadt Zivilisten als Schutzschilde mißbrauchen und sich unter Drogen für Könige halten. Eine Hand voll Panzer und vielleicht noch Pak´s wobei viele nach hinten los gehen, weil einige überhaupt keine Ahnung haben wie so ein Teil überhaupt abgefeuert wird.

Beim Bombenterror im 2.WK wurden Tonnen abgeworfen von Hunderten Fliegerstaffeln, auf Städte bzw. Zivilisten OHNE das eine Stadt befreit werden müsste !

Bin echt Sprachlos, dass man so einen Vergleich wählt :rolleyes:

Weisst du was mich Sprachlos macht, wie man es schaffen kann. Aus dem Vergleich für die Leiden der Menschen unter jeglichen Bombardement, so einen Antwort wie deine zu bekommen.
Nicht nur, daß die Bomben heutzutage wesentlich effektiver sind, sondern das es für das Gefühl der Unsicherheit und Angst eben überhaupt keine Rolle spielt, in der Wahrnehmung der Menschen die dort leben (muessen)

Im übrigen, ist das wirklich für Dich Kunst, wenn man drei Schrott Busse Senkrecht aufstellt? Aber Du sprichst dennoch etwas interessantes und Wichtiges an. Nämlich die Berichterstattung! Mittlerweile entscheidet nämlich letzteres darüber was gerade böse auf der Welt ist und was nicht und das ist eine sehr gefährliche Entwicklung!

Natürlich ist dies Kunst. auch wenn sie nicht jedem gefällt. Kunst ist sehr vielschichtig und wenn ein Projekt andere Interessiert spricht auch gar nix gegen so eine Kunst.
In Bochum stand am Hauptbahnhof mal eine total hässliche Stahlkonstruktion die wohl rostender Weise als öffentlichens Klo benutzt wurde. Ich kann mir gut Vorstellen welche Kontroversen dies auslöste und die stand da nicht nur ein paar Tage oder Wochen.
Ich kann die Erregung wegen der temporär in Dresden aufgestellten Busse nur so interpretieren, daß nicht die Kunst ansich erregt, sondern eher das Thema welches es sich bedient. Da scheint es immer noch zu viele Menschen zu geben, die glauben sie leben hinter Mauern und der Rest geht sie nix an. Es wird Zeit, daß sich an dieser Einstellung etwas ändert und die inzenierung von Kunst mit solchen Themen kann dabei helfen.
Das Banale braucht man nicht zu schälen.
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Re: Pegida und Aleppo

Beitragvon Teeernte » Mo 13. Feb 2017, 14:07

ThorsHamar hat geschrieben:(13 Feb 2017, 13:19)

Soweit ich unterrichtet bin, ich habe ein Foto davon gesehen, stehen solche 3 Busse in Aleppo tatsächlich als Schutzschild vor einer Strasse, gegen gezielte Schüsse in diese Strasse. Es ist also eigentlich selbst kein Kunstwerk, sondern ein Modell, allerdings ohne die "Rebellen"-Flagge, die im Original zu sehen ist.


"Entnazifizierte" "Kunst"... omg.
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Re: Pegida und Aleppo

Beitragvon pikant » Mo 13. Feb 2017, 14:16

Der General hat geschrieben:(13 Feb 2017, 04:04)



Dieses "Kunstwerk" schadet demnach mehr als es von Nutzen ist. Die Gesellschaft bzw. Dresden wird gespalten und die Gräben vertiefen sich, völlig unnötig. UND, es ist ja nicht so, dass nur irgendwelche Pegida Anhänger sich kritisch äußern, sondern auch viele ganz "normale".



Wenn Kunst eine Gesellschaft spaltet, dann liegt es nicht an der Kunst, sondern an Menschen, die Kunst falsch interpretieren und ja Kunst soll anregen ueber Dinge zu diskutieren und nachzudenken.
ein Denkmal ueber den Tod im Krieg, ueber das Elend in Aleppo vertieft keine Graeben, sondern regt zum Nachdenken an.
was dazu Pegida meint oder der ganz 'normale' ist nun wirklich fuer einen Kuenstler mit Anspruch nicht von Bedeutung.
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Re: Pegida und Aleppo

Beitragvon Teeernte » Mo 13. Feb 2017, 14:18

Der General hat geschrieben:(13 Feb 2017, 13:21)

Die Ursache des Krieges in Syrien bzw. Aleppo usw. ist viel Hintergründiger und es bedarf schon eine Menge an Zeit um sich da genaustens mit zu befassen. Nur ein paar Monate bevor dieser Krieg ausbrach, wurde der jetzige böse Diktator Assad noch hofiert und man war Glücklich seine Hände zu schütteln. In Frankreich z.B. gab es ein Staatsempfang aller höchsten Ranges, mit Blasmusik und den ganzen Kram.... Ähnlich ging es auch einem gewissen Gaddafi. Erstaunlich seine Rede vor dem ganzen Chaos. Exakt hat er das vorhergesagt, was nur wenige Monate nach seiner Tötung bis Heute eingetroffen ist.

Kurze Rede langer Sinn:

Es war/ist die Politik des Westens die kläglich gescheitert ist, angefangen beim "Arabischen Frühling" bis hin zum Flüchtlings Chaos und den Kriegen im Irak und Afghanistan. Man hat da leichtfertig gehandelt, ohne die Folgen zu berücksichtigen.

PS. vielleicht später mehr dazu.... Jetzt offline.



....es geht ja schliesslich nicht um Diktatur... die haben nur keine DEUTSCHEN Panzer bestellt...

Den Saudi`s geht es viel besser - Hinrichtungen sind ÖFFENTLICH - und die Verhandlungen finden nach Sharia statt.

Der Mann kauft aber nicht in Russland ein.....nur wenn er GEGEN Israel rüstet - dann.
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Re: Pegida und Aleppo

Beitragvon Marmelada » Mo 13. Feb 2017, 14:24

Der General hat geschrieben:(13 Feb 2017, 13:03)

Man kann doch nicht ernsthaft Aleppo mit irgend etwas vom 2.WK vergleichen. In Aleppo gibt es fahrende Toyotas mit einer Kanone auf der Ladefläche. Dümmliche Söldner die mit einer Kalaschnikow in der Stadt Zivilisten als Schutzschilde mißbrauchen und sich unter Drogen für Könige halten. Eine Hand voll Panzer und vielleicht noch Pak´s wobei viele nach hinten los gehen, weil einige überhaupt keine Ahnung haben wie so ein Teil überhaupt abgefeuert wird.
...
Und weil die keine Ahnung haben, schießen die immer daneben und alles kaputt.

http://img.zeit.de/politik/ausland/2016 ... 1__desktop

http://img.zeit.de/politik/ausland/2016 ... 1__desktop

http://cdn2.spiegel.de/images/image-102 ... 028251.jpg

http://img.zeit.de/politik/ausland/2016 ... 1__desktop

http://image.stern.de/7068376/16x9-512- ... 310ceb.jpg


relativ hat geschrieben:(13 Feb 2017, 13:59)

Weisst du was mich Sprachlos macht, wie man es schaffen kann. Aus dem Vergleich für die Leiden der Menschen unter jeglichen Bombardement, so einen Antwort wie deine zu bekommen. ...

Vor allem suggeriert er, auf Aleppo fänden keine Luftangriffe statt. :rolleyes: Solche Putin-Propaganda hat es hier gerade noch gebraucht.
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Re: Pegida und Aleppo

Beitragvon Teeernte » Mo 13. Feb 2017, 14:25

pikant hat geschrieben:(13 Feb 2017, 14:16)

Wenn Kunst eine Gesellschaft spaltet, dann liegt es nicht an der Kunst, sondern an Menschen, die Kunst falsch interpretieren und ja Kunst soll anregen ueber Dinge zu diskutieren und nachzudenken..


Wir kennen den Kunstbegriff - egal wie SCH..... das aussieht - es ist GUUUUUT wenns von nem OPFER ist. Nur Dann ist Kunst gut.

Täterkunst - selbst "unschuldige" Bauwerke müssen da weg.

Bei (MEHR GELD an der Kunst) ...staatlichen Funktionsbauten scheint das Abo bei einer Fraktion der Sieger ....(den Engländern) zu liegen.
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Re: Pegida und Aleppo

Beitragvon JJazzGold » Mo 13. Feb 2017, 14:30

Der General hat geschrieben:(13 Feb 2017, 13:07)

Das habe ich auch nicht behauptet. Aber wenn da jemand um die Ecke kommt und nur von einem Mythos etwas faselt und meint es sei eher nur ehemalige DDR Propaganda, dann muß ich mich hier mal kurz einschalten !

Das Inferno von Dresden war schon etwas sehr schlimmes !


Sicher war es das. Das kann ja wohl niemand leugnen.
Ich habe mir die Dokumentation der Brandnacht in Darmstadt angesehen, da wird es einem übel.
Was aber letztendlich nur zu dem Schluss führen kann, nie wieder Krieg, egal wo, von wem initiiert und geführt.
Wenn die Diskussion, die dieses Bussdenkmals in Dresden diese Erkenntnis bewirkt, dann hat der Bürgermeister von Dresden schon mal ein Ziel erreicht.
God creates dinosaurs. God destroys dinosaurs. God creates man. Man destroys God. Man creates dinosaurs.
Dinosaurs eat man. Woman inherits the earth.

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