Pegida und Aleppo

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Teeernte
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Re: Pegida und Aleppo

Beitragvon Teeernte » Fr 10. Feb 2017, 18:22

Umwelt-Alarm beim Bus-Kunstwerk auf dem Dresdner Neumarkt. Aus den Bussen flossen Betriebsmittel aus.
Das Umweltamt und die Bauaufsicht überprüften daraufhin die Kunstinstallation des deutsch-syrischen Künstlers Manaf Halbouni (32).
Christiane Mennecke-Schwarz, Leiterin des verantwortlichen Kunsthauses Dresden, bestätigte das Austreten der Flüssigkeit. „Die Betriebsmittel kamen beim Aufstellen der Busse heraus. Sie liefen in geringen Mengen auf den Betonsockel. Aktuell tropft es aber nicht mehr aus Bussen.“
Laut der Leiterin überprüften bereits am Mittwoch Mitarbeiter des Umweltamts und der Bauaufsicht das Leck. Die Stadt bestätigte gegenüber TAG24 den Einsatz vor Ort.

https://www.tag24.de/nachrichten/dresde ... arm-215000

Na da kann man doch ein Auge zudrücken ..... wird ja ausgewaschen....
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unity in diversity
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Re: Pegida und Aleppo

Beitragvon unity in diversity » Fr 10. Feb 2017, 18:33

PeterK hat geschrieben:(10 Feb 2017, 17:45)

Der Versuch ist gescheitert aber dennoch aller Ehren wert.

Warum glaubt die Mehrheit der Gesellschaft, daß sie in der Lage ist, die vielen Flüchtlinge, deren Sozialisierung schon lange abgeschlossen ist, in Deutschland umsozialisieren zu können? All das ist eine neue Form des Kulturkolonialismus – arrogant, ignorant, fahrlässig und keinesfalls human.
Vielleicht wehren sie sich nur gegen ihre Vereinnahmung und sind deshalb latent aggressiv.
Das gilt auch für die deutschen Eingeborenen.:)
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Bleibtreu
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Re: Pegida und Aleppo

Beitragvon Bleibtreu » Fr 10. Feb 2017, 21:08

unity in diversity hat geschrieben:(10 Feb 2017, 18:05)

Wie kommt ihr eigentlich zu der Annahme, alle Völker verwestlichen zu müssen?
Ich überlege gerade, ob diese Zwangshaltung was mit Kulturimperialismus oder Kulturkolonialismus zu tun hat.

Deine Behauptung

Es entspricht der Kultur dieses Volkes, sich versklaven zu lassen.

ist nicht nur rassistischer Schwachsinn, sondern auch noch unlogischer Schwachsinn. Was glaubst denn du, warum die sich dort gegenseitig die Koeppe einhauen und alles zusammen schlagen?
Weil sie so gerne gehorsam und demuetig sind, weil es in ihrer Natur liegt sich versklaven zu lassen? :D

[Schreibfehler nachtraeglich korrigiert :cool: ]
Zuletzt geändert von Bleibtreu am Sa 11. Feb 2017, 00:25, insgesamt 2-mal geändert.
• This right is the natural right of the Jewish people to be masters of their own fate, like all other nations, in their own sovereign State. [Ben-Gurion]
https://www.mossad.gov.il/Pages/default.aspx
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Re: Pegida und Aleppo

Beitragvon odiug » Fr 10. Feb 2017, 21:14

Teeernte hat geschrieben:(10 Feb 2017, 18:22)

https://www.tag24.de/nachrichten/dresde ... arm-215000

Na da kann man doch ein Auge zudrücken ..... wird ja ausgewaschen....

Jetzt muss Lutz Bachmann nur noch eine seltene Engerling-Larve unter den Betonplatten finden, und die Busse meussen weg :eek:
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... aber wir sind edel und gut, gerecht und unbestechlich und sorgen uns innig um das Wohlergehen unsrer Foristen :thumbup:
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Re: Pegida und Aleppo

Beitragvon Teeernte » Fr 10. Feb 2017, 21:21

odiug hat geschrieben:(10 Feb 2017, 21:14)

Jetzt muss Lutz Bachmann nur noch eine seltene Engerling-Larve unter den Betonplatten finden, und die Busse meussen weg :eek:


....ein paar "Bechstein" Fledermäuse im Bus .....und die müssen für IMMER stehen bleiben - mit nem Adlerhorst ....oder drei Storchenpärchen im Frühjahr..... :thumbup:
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Re: Pegida und Aleppo

Beitragvon odiug » Fr 10. Feb 2017, 21:30

Teeernte hat geschrieben:(10 Feb 2017, 21:21)

....ein paar "Bechstein" Fledermäuse im Bus .....und die müssen für IMMER stehen bleiben - mit nem Adlerhorst ....oder drei Storchenpärchen im Frühjahr..... :thumbup:

Ein Adlerhorst ... hmmmm ... das waere eine Idee, um die Pedigisten mit dem Denkmal zu versoehnen :thumbup:
Aber ich finde die Vorstellung, dass Lutz Bachmann auf der dresdner Domplatte herum kriecht und Engerling unter den Platten sucht, einfach zu verfuehrerisch ... :D
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Re: Pegida und Aleppo

Beitragvon relativ » Sa 11. Feb 2017, 01:57

Boraiel hat geschrieben:(10 Feb 2017, 15:09)

Selbst wenn man sich in die Angelegenheiten anderer Länder einmischt, darf man doch nicht zulassen, dass diese einen wiederum negativ beeinflussen! Wie ich dir, so darfst du mir, ist eine bescheuerte Einstellung.

Was heisst hier Zulassen, natürlich nicht. Ich wäre ja schon mal froh, wenn hier nur ein Paar von den Pegidioten, sich mal die Mühe machen würden und sich mit Geschichte zu beschäftigen, damit sie ein wenig mehr Hintergrundwissen haben, bevor sie sich hier wieder mal nur als Opfer sehen.
Lese ich da bei dir herraus: Nur wir dürfen, wenn andere es machen isset böse?
Das Banale braucht man nicht zu schälen.
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Hyde
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Re: Pegida und Aleppo

Beitragvon Hyde » Sa 11. Feb 2017, 03:01

pikant hat geschrieben:(09 Feb 2017, 09:24)
Mir erschliesst es sich wirklich nicht, wie man gegen ein Denkmal sein kann, dass an Krieg, Zerstoerung und den Tod von unschuldigen Menschen im Krieg erinnert - Aleppo steht leider bezeichnend dafuer.


Vielleicht will man sich nicht mit dem "Erzfeind" (= den Muslimen) solidarisieren bzw. nicht dem Erzfeind gedenken.
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Re: Pegida und Aleppo

Beitragvon Quatschki » Sa 11. Feb 2017, 08:20

Wenn es zwei Busse wären oder vier Busse, würde es anders wirken als drei Busse.
Weil die da stehen wie drei Sühnekreuze.
Eine sehr christliche Symbolik, die sich die Scharia-Miliz da ausgedacht hat.
Der "Künstler" hat es nur kopiert.
Nie dürft ihr so tief sinken, von dem Kakao, durch den man euch zieht, auch noch zu trinken!
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odiug
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Re: Pegida und Aleppo

Beitragvon odiug » Sa 11. Feb 2017, 08:51

Quatschki hat geschrieben:(11 Feb 2017, 08:20)

Wenn es zwei Busse wären oder vier Busse, würde es anders wirken als drei Busse.
Weil die da stehen wie drei Sühnekreuze.
Eine sehr christliche Symbolik, die sich die Scharia-Miliz da ausgedacht hat.
Der "Künstler" hat es nur kopiert.

Das taugt nicht einmal als Philister, denn es ist nicht nur in den Gruenden falsch, sondern obendrein auch noch in der Sache.
Kunst kopiert immer ... ist der Kunst immanent, denn die Kunst braucht einen Bezugspunkt, sonst versteht man sie nicht.
Insofern ist deine Interpretation mit den drei Kreuzen auf Golgatha sogar ganz interessant.
Ich denke aber nicht, dass der Kuenstler das im Blick hatte, sonst haette er die Busse besser an die Ikonographie der Kreuzigungsdarstellungen anpassen muessen ... zB vorher einen Huegel aufschuetten lassen und die Busse auch in der Hoehe unterschiedlich aufstellen lassen sollen.
Aber dann waere das Kunstwerk als Kunst um vieles besser und liesse sich nicht allein auf ein politisches Statement reduzieren. :thumbup:
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Re: Pegida und Aleppo

Beitragvon NMA » Sa 11. Feb 2017, 09:16

Marmelada hat geschrieben:(09 Feb 2017, 18:57)

Und, bist du nach nach mehreren Seiten Hass dahintergekommen?


Nein, keineswegs. Für mich wäre der Zusammenhang Dresden - Aleppo erstens nicht verboten/ungebührlich, sondern ich halte ihn auch für ein an den Haaren herbeigezogenes Vehikel fürs Hss auskotzen.

Vor den Hassauskotzern habe ich mehr Angst als vor den Muslimen.
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Der General
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Re: Pegida und Aleppo

Beitragvon Der General » Mo 13. Feb 2017, 04:04

odiug hat geschrieben:(09 Feb 2017, 05:14)

Das hat er nicht.
Er raeumte nur mit dem Mythos auf, Dresden sei nicht kriegswichtig gewesen und waere nur Opfer.
.
Sie war ein wichtiges Logistikzentrum, Verwaltungssitz, Garnisonsstadt, Waffenlager, wie viele andere deutsche Staedte.
Dresden unterscheidet sich in nichts zu Koeln, Luebeck, Hamburg, Stuttgart, Ulm oder Regensburg ... nicht einen Deut.


Das ist ziemlicher Unsinn den Du hier schreibst !

Die Bomberdierung auf Dresden kann man überhaupt nicht mit den anderen Städte vergleichen.

Zum einen, war zum Zeitpunkt des 14. Februar 1945 die Deutsche Wehrmacht bereits geschlagen zum anderen war es kein "normales" Bombardement, sondern eine Feuerhölle aus Brand-, Phosphor- und Sprengbomben. Innerhalb von nur 15 Minuten wurde 3/4 der Stadt zerstört. Nach der zweiten Angriffswelle entstanden orkanartige Feuerstürme mit Temperaturen von 1.600 º, wobei Glas schmilzte und Menschen als lebende Fackeln entzündeten. Später hat man noch in Kellern drei Meter unter Straßenniveau erforscht wie Stein durch die Hitze verglast wurde.

Das Inferno von Dresden ist Unvergleichbar. Für mich war das ein schlimmes Kriegsverbrechen zumal es auch eine "Lazarettstadt" war wobei viele Dächer mit Roten Kreuzen bepflastert waren.

Zum Thema des "Kunstwerkes" bin ich eher Zweigeteilt. Ich sehe da keinen großen Sinn, wenn man da Schrottbusse Mitten in der Innenstadt aufstellt. Auf der Welt geschehen nun mal leider ganz viele schlimme Dinge. Man müsste demnach täglich Mahnmale aufstellen um an irgend etwas zu erinnern, angefangen in Afrika wo es noch nicht einmal für die meisten ausreichend sauberes Wasser gibt.

Dieses "Kunstwerk" schadet demnach mehr als es von Nutzen ist. Die Gesellschaft bzw. Dresden wird gespalten und die Gräben vertiefen sich, völlig unnötig. UND, es ist ja nicht so, dass nur irgendwelche Pegida Anhänger sich kritisch äußern, sondern auch viele ganz "normale".

Kein einziger Dresdner kann etwas für den Syrien Krieg, deswegen gehören solche Mahnmale direkt vor das Aussenministerium aufgestellt, denn dort hat man Politisch versagt !
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Re: Pegida und Aleppo

Beitragvon JJazzGold » Mo 13. Feb 2017, 08:14

Der General hat geschrieben:(13 Feb 2017, 04:04)

Das ist ziemlicher Unsinn den Du hier schreibst !

Die Bomberdierung auf Dresden kann man überhaupt nicht mit den anderen Städte vergleichen.

Zum einen, war zum Zeitpunkt des 14. Februar 1945 die Deutsche Wehrmacht bereits geschlagen zum anderen war es kein "normales" Bombardement, sondern eine Feuerhölle aus Brand-, Phosphor- und Sprengbomben. Innerhalb von nur 15 Minuten wurde 3/4 der Stadt zerstört. Nach der zweiten Angriffswelle entstanden orkanartige Feuerstürme mit Temperaturen von 1.600 º, wobei Glas schmilzte und Menschen als lebende Fackeln entzündeten. Später hat man noch in Kellern drei Meter unter Straßenniveau erforscht wie Stein durch die Hitze verglast wurde.

Das Inferno von Dresden ist Unvergleichbar. Für mich war das ein schlimmes Kriegsverbrechen zumal es auch eine "Lazarettstadt" war wobei viele Dächer mit Roten Kreuzen bepflastert waren.


Dasselbe Inferno findet sich bei Darmstadt, in der sog. Brandnacht vom September 44.
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Re: Pegida und Aleppo

Beitragvon odiug » Mo 13. Feb 2017, 08:41

Der General hat geschrieben:(13 Feb 2017, 04:04)

Das ist ziemlicher Unsinn den Du hier schreibst !

Die Bomberdierung auf Dresden kann man überhaupt nicht mit den anderen Städte vergleichen.

Zum einen, war zum Zeitpunkt des 14. Februar 1945 die Deutsche Wehrmacht bereits geschlagen zum anderen war es kein "normales" Bombardement, sondern eine Feuerhölle aus Brand-, Phosphor- und Sprengbomben. Innerhalb von nur 15 Minuten wurde 3/4 der Stadt zerstört. Nach der zweiten Angriffswelle entstanden orkanartige Feuerstürme mit Temperaturen von 1.600 º, wobei Glas schmilzte und Menschen als lebende Fackeln entzündeten. Später hat man noch in Kellern drei Meter unter Straßenniveau erforscht wie Stein durch die Hitze verglast wurde.

Das Inferno von Dresden ist Unvergleichbar. Für mich war das ein schlimmes Kriegsverbrechen zumal es auch eine "Lazarettstadt" war wobei viele Dächer mit Roten Kreuzen bepflastert waren.

Zum Thema des "Kunstwerkes" bin ich eher Zweigeteilt. Ich sehe da keinen großen Sinn, wenn man da Schrottbusse Mitten in der Innenstadt aufstellt. Auf der Welt geschehen nun mal leider ganz viele schlimme Dinge. Man müsste demnach täglich Mahnmale aufstellen um an irgend etwas zu erinnern, angefangen in Afrika wo es noch nicht einmal für die meisten ausreichend sauberes Wasser gibt.

Dieses "Kunstwerk" schadet demnach mehr als es von Nutzen ist. Die Gesellschaft bzw. Dresden wird gespalten und die Gräben vertiefen sich, völlig unnötig. UND, es ist ja nicht so, dass nur irgendwelche Pegida Anhänger sich kritisch äußern, sondern auch viele ganz "normale".

Kein einziger Dresdner kann etwas für den Syrien Krieg, deswegen gehören solche Mahnmale direkt vor das Aussenministerium aufgestellt, denn dort hat man Politisch versagt !

Ah ... der Experte :p
Damit du mal was lernst ... du Experte du :
http://www.spiegel.de/einestages/luftan ... 30568.html
Und Feuerstuerme gab es auch in Hamburg und Luebeck.
Die Alliierten probierten das auch an anderen Stellen.
In zB Augsburg schlug das fehl, wegen den Wetterbedingungen.
Aber probiert haben sie es ... gleiche Vorgehensweise wie in Dresden.
Darmstadt wurde schon erwaehnt, Essen sei auch noch zu nennen.
Die Sonderrolle von Dresden ist ein Mythos ... Ein Mythos, der auch der DDR Propaganda im kalten Krieg gegen die Westmaechte geschuldet ist und die rechtsverschmuddelten plappern das unhinterfragt einfach nach :rolleyes:

Zum Kunstwerk selbst ... gespalten wird Dresden nicht von einem Kunstwerk.
Das ist Bloedsinn.
Gespalten wird Dresden seit Jahren von einer Horde "besorgter Buerger", die in ihrer Dummheit nicht an sich halten koennen.
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Re: Pegida und Aleppo

Beitragvon Joker » Mo 13. Feb 2017, 10:00

Vielleicht sorgt dieses Ding ja auch dafür das Aleppo , Syrien und andere Islamische Nationen sich ein Beispiel an Dresden nehmen

Also die Waffen niederzulegen ,aufzubauen und in Zukunft eine Gesellschaft aufbauen die mehr wie Dresden wird
Egal wie man nun zu Dresden steht
Wäre zweifellos ein Fortschritt

Aber
Das wird wohl nicht geschehen
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relativ
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Re: Pegida und Aleppo

Beitragvon relativ » Mo 13. Feb 2017, 10:47

Der General hat geschrieben:(13 Feb 2017, 04:04)

Das ist ziemlicher Unsinn den Du hier schreibst !

Die Bomberdierung auf Dresden kann man überhaupt nicht mit den anderen Städte vergleichen.

Zum einen, war zum Zeitpunkt des 14. Februar 1945 die Deutsche Wehrmacht bereits geschlagen zum anderen war es kein "normales" Bombardement, sondern eine Feuerhölle aus Brand-, Phosphor- und Sprengbomben. Innerhalb von nur 15 Minuten wurde 3/4 der Stadt zerstört. Nach der zweiten Angriffswelle entstanden orkanartige Feuerstürme mit Temperaturen von 1.600 º, wobei Glas schmilzte und Menschen als lebende Fackeln entzündeten. Später hat man noch in Kellern drei Meter unter Straßenniveau erforscht wie Stein durch die Hitze verglast wurde.

Das Inferno von Dresden ist Unvergleichbar. Für mich war das ein schlimmes Kriegsverbrechen zumal es auch eine "Lazarettstadt" war wobei viele Dächer mit Roten Kreuzen bepflastert waren.

Zum Thema des "Kunstwerkes" bin ich eher Zweigeteilt. Ich sehe da keinen großen Sinn, wenn man da Schrottbusse Mitten in der Innenstadt aufstellt. Auf der Welt geschehen nun mal leider ganz viele schlimme Dinge. Man müsste demnach täglich Mahnmale aufstellen um an irgend etwas zu erinnern, angefangen in Afrika wo es noch nicht einmal für die meisten ausreichend sauberes Wasser gibt.

Dieses "Kunstwerk" schadet demnach mehr als es von Nutzen ist. Die Gesellschaft bzw. Dresden wird gespalten und die Gräben vertiefen sich, völlig unnötig. UND, es ist ja nicht so, dass nur irgendwelche Pegida Anhänger sich kritisch äußern, sondern auch viele ganz "normale".

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Du schreibst hier eher wieder wirres Zeug.
Dieses Kunstwerk wurde doch nicht aufgestellt um die mögliche Schuldige an ihre Vergehen zu erinnern, sondern als Mahnmal für die Greul des Krieges allgemein. Alleppo wird/wurde ja auch Tagtäglich bombardiert. Das Leid der Menschen dort ist mit denen des Bombenterros im 2 Weltkrieg vergleichbar.
Nicht nur Dresden wurde zu fast 2/3 zerstört, dieses Schicksal teilten viele deutsche Großstädte.
Wenn Kunst eine Gesellschaft spalten kann, dann liegt dies nicht an der Kunst.
Auf der Welt geschehen sicherlich viele schrecklichen Dinge und nicht überall wo Leid ist, bzw entsteht, steht dieser hier im Fokus, daß macht Kunst und Berichterstattung diesbezüglich aber gernerell nicht obsolet.
Das Banale braucht man nicht zu schälen.
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Re: Pegida und Aleppo

Beitragvon Joker » Mo 13. Feb 2017, 12:15

Absolut nirgendwo auf unserer Erde kommt man auf die Idee ein Denkmal für Aleppo aufzustellen

Frag mich warum wir deutschen nun unbedingt uns verpflichtet sehen
Ein Denkmal aufzustellen ändert in Aleppo überhaupt nichts
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Re: Pegida und Aleppo

Beitragvon Zinnamon » Mo 13. Feb 2017, 12:18

Joker hat geschrieben:(13 Feb 2017, 12:15)

Absolut nirgendwo auf unserer Erde kommt man auf die Idee ein Denkmal für Aleppo aufzustellen

Frag mich warum wir deutschen nun unbedingt uns verpflichtet sehen
Ein Denkmal aufzustellen ändert in Aleppo überhaupt nichts


So betrachtet wären sämtliche Denkmäler und -städten ein Fall für die Abrissbirne.
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Re: Pegida und Aleppo

Beitragvon odiug » Mo 13. Feb 2017, 12:18

Joker hat geschrieben:(13 Feb 2017, 10:00)

Vielleicht sorgt dieses Ding ja auch dafür das Aleppo , Syrien und andere Islamische Nationen sich ein Beispiel an Dresden nehmen

Also die Waffen niederzulegen ,aufzubauen und in Zukunft eine Gesellschaft aufbauen die mehr wie Dresden wird
Egal wie man nun zu Dresden steht
Wäre zweifellos ein Fortschritt

Aber
Das wird wohl nicht geschehen

Du willst noch mehr Dresdens :eek:
Frauenkirche, Zwinger und Elbterrassen sowie der Bahnhof sind ja ganz nett ... aber der Rest :eek:
Da kannst du auch mehr Kassels oder Frankfurter Fussgaengerzonen fordern :rolleyes:
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Re: Pegida und Aleppo

Beitragvon odiug » Mo 13. Feb 2017, 12:20

Joker hat geschrieben:(13 Feb 2017, 12:15)

Absolut nirgendwo auf unserer Erde kommt man auf die Idee ein Denkmal für Aleppo aufzustellen

Frag mich warum wir deutschen nun unbedingt uns verpflichtet sehen
Ein Denkmal aufzustellen ändert in Aleppo überhaupt nichts

Soll ja auch nix in Aleppo aendern, sondern in Dresden :p
Wenn du was in Aleppo aendern willst, dann stell Busse auf den roten Platz in Moskau auf.
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