Gewalt gegen Bahnmitarbeiter hat sich fast verdoppelt

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Re: Gewalt gegen Bahnmitarbeiter hat sich fast verdoppelt

Beitragvon Teeernte » Sa 17. Sep 2016, 19:32

H2O hat geschrieben:(17 Sep 2016, 20:07)

Jein:

    außerdem Pfefferspray und Alarmgeräte für die Zugbegleiter sowie die Anschaffung von Schutzhunden für die Sicherheitskräfte.


Die Sicherheitskräfte der Bahn - sind die "Ersatzleute" für die Bundespolizei - die eigentlich für die Bahn zuständig sind.....die ABWÄLZUNG der Kosten von Bund auf bundeseigene Bahn... Übersetzt - der Ersatz von Beamten durch Billiglöhner.

Die Herren Politiker werden bestimmt bald merken dass ein Polizei-Diensthund eine andere Leistung als ein privater "Miethund" der Sicherheitskraft ist..(.......Ein Hund - wie von JEDERMANN...... mehr DARF ein Hund einer Sicherheitskraft per Gesetz nicht....) ..auch RECHTLICH.
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Re: Gewalt gegen Bahnmitarbeiter hat sich fast verdoppelt

Beitragvon Bleibtreu » Sa 17. Sep 2016, 19:34

H2O hat geschrieben:(17 Sep 2016, 20:24)

Vielleicht muß man auch die Kontrolltaktik anpassen. Einmal der völlig harmlose Prüfer, und bei erkennbarem Widerstand Alarm der Sicherheitskräfte mit Schutzhunden und geeigneter Ausrüstung. Also Arbeitsteilung. Längst überfällig sind auch harte Strafgesetze zur Ahndung von Angriffen auf Dienstpersonal und Sicherheitspersonal.

In jedem Zug ein Trüppchen SicherheitsKräfte, Beamte haben AlarmKnopf an der Uniform, der bei Not betätigt wird und dann kommt die Mannschaft angetrabbt. Finde ich akzeptabel.
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Re: Gewalt gegen Bahnmitarbeiter hat sich fast verdoppelt

Beitragvon Provokateur » Sa 17. Sep 2016, 19:35

Umetarek hat geschrieben:(17 Sep 2016, 20:24)

Nein hast du nicht.


Doch, habe ich:

viewtopic.php?p=3643154#p3643154

viewtopic.php?p=3645768#p3645768

Das sind insgesamt über zehn Fälle, in denen Angreifer mittels Pfefferspray aufgehalten oder abgewehrt wurden.

Ich weiß wovon ich rede. Ich wurde am Reizstoffsprühgerät (RSG 4 und 8) ausgebildet. Sich selber dem Sprühnebel auszusetzen war Teil der Ausbildung - falls man mal da reingerät.
Und das sorgt dafür, dass man sehr schnell die Lust verliert, einen Angriff fortzusetzen. Effektiver sind nur Distanzelektroschockgeräte. Die nehmen neben der Lust auch die Möglichkeit, sich überhaupt zu bewegen.
Alles was hier verfasst wird, stellt meine persönliche Meinung dar. Ich bin kein Sprecher von irgendwem, speziell nicht meines Arbeitgebers.

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Re: Gewalt gegen Bahnmitarbeiter hat sich fast verdoppelt

Beitragvon Bleibtreu » Sa 17. Sep 2016, 19:38

Provokateur hat geschrieben:(17 Sep 2016, 20:35)

Ich weiß wovon ich rede. Ich wurde am Reizstoffsprühgerät (RSG 4 und 8) ausgebildet. Sich selber dem Sprühnebel auszusetzen war Teil der Ausbildung - falls man mal da reingerät.
Und das sorgt dafür, dass man sehr schnell die Lust verliert, einen Angriff fortzusetzen. Effektiver sind nur Distanzelektroschockgeräte. Die nehmen neben der Lust auch die Möglichkeit, sich überhaupt zu bewegen.

Die Dinger sind ein Hammer. Meines Wissen ist aber nicht mal die Deutsche Polizei damit ausgerüstet. Lässt sich aber alles ändern.
Wenn es immer mehr Gewalt bereite und Irre gibt muss man sich der neuen BedrohungsLage anpassen. :)
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Re: Gewalt gegen Bahnmitarbeiter hat sich fast verdoppelt

Beitragvon Umetarek » Sa 17. Sep 2016, 19:38

Provokateur hat geschrieben:(17 Sep 2016, 20:35)

Doch, habe ich:

viewtopic.php?p=3643154#p3643154

viewtopic.php?p=3645768#p3645768

Das sind insgesamt über zehn Fälle, in denen Angreifer mittels Pfefferspray aufgehalten oder abgewehrt wurden.

Ich weiß wovon ich rede. Ich wurde am Reizstoffsprühgerät (RSG 4 und 8) ausgebildet. Sich selber dem Sprühnebel auszusetzen war Teil der Ausbildung - falls man mal da reingerät.
Und das sorgt dafür, dass man sehr schnell die Lust verliert, einen Angriff fortzusetzen. Effektiver sind nur Distanzelektroschockgeräte. Die nehmen neben der Lust auch die Möglichkeit, sich überhaupt zu bewegen.

Und damit hast du belegt, dass diese Waffen nicht meist sinnlos verwendet werden und für Ungeschulte auch schnell zur Waffe gegen den Besitzer werden können? Mitnichten.
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Re: Gewalt gegen Bahnmitarbeiter hat sich fast verdoppelt

Beitragvon Teeernte » Sa 17. Sep 2016, 19:42

Provokateur hat geschrieben:(17 Sep 2016, 20:35)

Doch, habe ich:

viewtopic.php?p=3643154#p3643154

viewtopic.php?p=3645768#p3645768

Das sind insgesamt über zehn Fälle, in denen Angreifer mittels Pfefferspray aufgehalten oder abgewehrt wurden.

Ich weiß wovon ich rede. Ich wurde am Reizstoffsprühgerät (RSG 4 und 8) ausgebildet. Sich selber dem Sprühnebel auszusetzen war Teil der Ausbildung - falls man mal da reingerät.
Und das sorgt dafür, dass man sehr schnell die Lust verliert, einen Angriff fortzusetzen. Effektiver sind nur Distanzelektroschockgeräte. Die nehmen neben der Lust auch die Möglichkeit, sich überhaupt zu bewegen.


Du weißt - das die Dinger dem WAFFENRECHT unterliegen. Keiner der Zugbegleiter hat einen Waffenschein//Erlaubnis....

Bei den "Miet-sherrif`s" (Sicherheitspersonal am Bahnhof) kann das anders sein -
Zuletzt geändert von Teeernte am Sa 17. Sep 2016, 19:46, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Gewalt gegen Bahnmitarbeiter hat sich fast verdoppelt

Beitragvon Teeernte » Sa 17. Sep 2016, 19:45

Bleibtreu hat geschrieben:(17 Sep 2016, 20:38)

Die Dinger sind ein Hammer. Meines Wissen ist aber nicht mal die Deutsche Polizei damit ausgerüstet. Lässt sich aber alles ändern.
Wenn es immer mehr Gewalt bereite und Irre gibt muss man sich der neuen BedrohungsLage anpassen. :)


Eben - solche Leute VOR dem Bahnhofsgebäude abfangen.... um die Bedrohung auf den Verkehr // der Bedrohung der Menschenmasse zuvorzukommen.

Bei der laufenden Erhöhung der Sicherheit bei Menschenansammlungen - nur noch eine Frage der ZEit - wann die Kontrollen bereits am Eingang erfolgen.

Eintritt dann nur mit Fahrschein oder Bahnsteigkarte....
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Re: Gewalt gegen Bahnmitarbeiter hat sich fast verdoppelt

Beitragvon H2O » Sa 17. Sep 2016, 19:48

Teeernte hat geschrieben:(17 Sep 2016, 20:42)

Du weißt - das die Dinger dem WAFFENRECHT unterliegen. Keiner der Zugbegleiter hat einen Waffenschein//Erlaubnis....

Bei den "Miet-sherrif`s" (Sicherheitspersonal am Bahnhof) kann das anders sein -


Die bestehende Lage ist wohl nicht mehr hinnehmbar; also wird sie so geändert, daß sie wieder erträglich ist. Dafür haben Betriebe rechtskundige Mitarbeiter und Personalchefs. Jammern allein bringt uns da nicht weiter.
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Re: Gewalt gegen Bahnmitarbeiter hat sich fast verdoppelt

Beitragvon Umetarek » Sa 17. Sep 2016, 19:51

Oder Provokateur, lass es mich so formulieren, du bist ja auch kein Kind von Traurigkeit, wie viele Male war der private Einsatz von Tränengas in deinem persönlichen Umfeld sinnvoll und es sind dabei keine Unschuldigen verletzt worden?
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Re: Gewalt gegen Bahnmitarbeiter hat sich fast verdoppelt

Beitragvon Provokateur » Sa 17. Sep 2016, 19:54

Umetarek hat geschrieben:(17 Sep 2016, 20:38)

Und damit hast du belegt, dass diese Waffen nicht meist sinnlos verwendet werden und für Ungeschulte auch schnell zur Waffe gegen den Besitzer werden können? Mitnichten.


Wenn auch nur ein Angriff damit verhindert wurde, ist es gut und richtig, dass Ungeübte diese Waffen zur Abwehr von rechtswidrigen Angriffen kaufen und tragen können.

Umetarek hat geschrieben:Oder Provokateur, lass es mich so formulieren, du bist ja auch kein Kind von Traurigkeit, wie viele Male war der private Einsatz von Tränengas in deinem persönlichen Umfeld sinnvoll und es sind dabei keine Unschuldigen verletzt worden?


Ich brauche kein Tränengas, um mich zu verteidigen, weil ich das auch auf andere Art und Weise gelernt habe. Von meinen Bekannten musste aber auch niemand das einsetzen - und ich verschenke das gerne und häufig.

Einmal musste damit gedroht werden, damit jemand sich sein Verhalten noch einmal überlegt hat. Das war es dann aber auch.
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Re: Gewalt gegen Bahnmitarbeiter hat sich fast verdoppelt

Beitragvon Billie Holiday » Sa 17. Sep 2016, 19:55

Umetarek hat geschrieben:(17 Sep 2016, 20:51)

Oder Provokateur, lass es mich so formulieren, du bist ja auch kein Kind von Traurigkeit, wie viele Male war der private Einsatz von Tränengas in deinem persönlichen Umfeld sinnvoll und es sind dabei keine Unschuldigen verletzt worden?


Was wäre für Dich eine Alternative?
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Re: Gewalt gegen Bahnmitarbeiter hat sich fast verdoppelt

Beitragvon Bleibtreu » Sa 17. Sep 2016, 19:56

Teeernte hat geschrieben:(17 Sep 2016, 20:45)
Eben - solche Leute VOR dem Bahnhofsgebäude abfangen.... um die Bedrohung auf den Verkehr // der Bedrohung der Menschenmasse zuvorzukommen.
Bei der laufenden Erhöhung der Sicherheit bei Menschenansammlungen - nur noch eine Frage der ZEit - wann die Kontrollen bereits am Eingang erfolgen.
Eintritt dann nur mit Fahrschein oder Bahnsteigkarte....

Och, ich bin durchaus dafür, dass da härter durchgegriffen wird, also Freigabe der ElektroSchocker für Fachleute. Für Gewaltbereite und Gewalttäter fahr ich absolute NullToleranz. Alles andere würde uns hier auch ganz schnell noch mehr Leben kosten. Und glaub mal, mir ist mein eigenes und das Leben Unschuldiger wichtiger, als das von bekloppten Tätern. Wenn ich im Mae sitze und meinen Kaffee schlürfe, zum Nachbartisch rübersehe und entdecke, dass dort auch jemand eine Waffe bei sich trägt, empfinde ich das als ausgesprochen beruhigend. Denn wenn wieder ein Irrer aus dem Nichts angesprungen kommt, hat es sich mit dem ganz schnell ausgesprungen. :D

Dein Vorschlag würde erhebliche UmbauMaßnahmen erfordern, in großem Ausmaß. Oder jeder eurer kleinen Bahnhöfe müsste geschlossen werden. Da halte ich den Vorschlag von H2O für praktikabler und effektiver.
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Re: Gewalt gegen Bahnmitarbeiter hat sich fast verdoppelt

Beitragvon Umetarek » Sa 17. Sep 2016, 19:58

Billie Holiday hat geschrieben:(17 Sep 2016, 20:55)

Was wäre für Dich eine Alternative?

Ich nehme an, dass das Bahnpersonal geschult wird, deswegen sehe ich da keine Alternative, aber wenn es um prekäre Situationen in nicht gänzlich unbelebten Gegenden geht, dann kann eine Lärmbox hilfreich sein und die kann schlecht gegen einen verwendet werden.
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Re: Gewalt gegen Bahnmitarbeiter hat sich fast verdoppelt

Beitragvon Umetarek » Sa 17. Sep 2016, 19:59

Provokateur hat geschrieben:(17 Sep 2016, 20:54)

Wenn auch nur ein Angriff damit verhindert wurde, ist es gut und richtig, dass Ungeübte diese Waffen zur Abwehr von rechtswidrigen Angriffen kaufen und tragen können.



Ich brauche kein Tränengas, um mich zu verteidigen, weil ich das auch auf andere Art und Weise gelernt habe. Von meinen Bekannten musste aber auch niemand das einsetzen - und ich verschenke das gerne und häufig.

Einmal musste damit gedroht werden, damit jemand sich sein Verhalten noch einmal überlegt hat. Das war es dann aber auch.

Ernsthaft, in deiner Jugend ist es in deinem Umfeld nicht zu sinnlosem Versprühen von Tränengas gekommen? Also mir wurde von betroffenen Freunden mindestens dreimal von sowas berichtet, von sinnvollem Gebrauch kein einziges Mal.
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Re: Gewalt gegen Bahnmitarbeiter hat sich fast verdoppelt

Beitragvon Teeernte » Sa 17. Sep 2016, 20:00

H2O hat geschrieben:(17 Sep 2016, 20:48)

Die bestehende Lage ist wohl nicht mehr hinnehmbar; also wird sie so geändert, daß sie wieder erträglich ist. Dafür haben Betriebe rechtskundige Mitarbeiter und Personalchefs. Jammern allein bringt uns da nicht weiter.


wenn du hier >> Allgemeines Eisenbahngesetz (AEG) << etwas von "Polizei-Ersatz" findest - hast Du bestimmt auch die EBA (Eisenbahnbundesamt) - Zulassung eines "Eisenbahnhundes"..... :D :D :D

Als Einsatzmittel der Polizei ist der Diensthund formell ein Hilfsmittel der körperlichen Gewalt (vgl. Unmittelbarer Zwang). Privathunde sind im öffentlichen Raum dafür NICHT zugelassen.
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Re: Gewalt gegen Bahnmitarbeiter hat sich fast verdoppelt

Beitragvon Teeernte » Sa 17. Sep 2016, 20:11

Bleibtreu hat geschrieben:(17 Sep 2016, 20:56)

Och, ich bin durchaus dafür, dass da härter durchgegriffen wird, also Freigabe der ElektroSchocker für Fachleute. Für Gewaltbereite und Gewalttäter fahr ich absolute NullToleranz. Alles andere würde uns hier auch ganz schnell noch mehr Leben kosten. Und glaub mal, mir ist mein eigenes und das Leben Unschuldiger wichtiger, als das von bekloppten Tätern. Wenn ich im Mae sitze und meinen Kaffee schlürfe, zum Nachbartisch rübersehe und entdecke, dass dort auch jemand eine Waffe bei sich trägt, empfinde ich das als ausgesprochen beruhigend. Denn wenn wieder ein Irrer aus dem Nichts angesprungen kommt, hat es sich mit dem ganz schnell ausgesprungen. :D

Dein Vorschlag würde erhebliche UmbauMaßnahmen erfordern, in großem Ausmaß. Oder jeder eurer kleinen Bahnhöfe müsste geschlossen werden. Da halte ich den Vorschlag von H2O für praktikabler und effektiver.


Das Gewaltmonopol des Staates bezeichnet in der Allgemeinen Staatslehre die ausschließlich staatlichen Organen vorbehaltene Legitimation, physische Gewalt auszuüben oder zu legitimieren (Unmittelbarer Zwang). Das staatliche Gewaltmonopol gilt in Deutschland nur als „Staatsgewalt“ nach Art. 20 GG für das Funktionieren des Rechtsstaates.


Notwehr ist im Strafrecht und Privatrecht Deutschlands die Verteidigung, die erforderlich ist, um einen gegenwärtigen rechtswidrigen Angriff von sich oder einem anderen abzuwenden (vgl. § 227 Abs. 2 BGB, § 32 Abs. 2 Strafgesetzbuch, § 15 Abs. 2 OWiG).

Eine Notwehrhandlung, die diesen gesetzlichen Kriterien entspricht, ist ein gerechtfertigter Eingriff in die Rechtsgüter des Angreifers und damit kein strafbares Unrecht. Sämtliche Individualrechtsgüter (etwa die unter § 34 StGB aufgeführten Rechtsgüter Leben, Leib, Freiheit, Ehre, Eigentum) werden vom Notwehrparagraphen abgedeckt. Nicht notwehrfähig sind Angriffe auf Rechtsgüter der Allgemeinheit.


ein Schritt näher zur Bürgerwehr - die Ausrüstung von Nichtbeamten mit Waffen....

>> Der Radfahrer hat ne rote Ampel überfahren.... da muß man den mit dem Auto vom Rad holen... ??

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Re: Gewalt gegen Bahnmitarbeiter hat sich fast verdoppelt

Beitragvon Bleibtreu » Sa 17. Sep 2016, 20:13

Teeernte hat geschrieben:(17 Sep 2016, 21:11)

ein Schritt näher zur Bürgerwehr - die Ausrüstung von Nichtbeamten mit Waffen....

Dann hast du offensichtlich das Entscheidende überlesen: Freigabe der ElektroSchocker für Fachleute - das habe ich nicht zu Spaß geschrieben. ;)
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Re: Gewalt gegen Bahnmitarbeiter hat sich fast verdoppelt

Beitragvon H2O » Sa 17. Sep 2016, 20:14

Teeernte hat geschrieben:(17 Sep 2016, 21:00)

wenn du hier >> Allgemeines Eisenbahngesetz (AEG) << etwas von "Polizei-Ersatz" findest - hast Du bestimmt auch die EBA (Eisenbahnbundesamt) - Zulassung eines "Eisenbahnhundes"..... :D :D :D

Als Einsatzmittel der Polizei ist der Diensthund formell ein Hilfsmittel der körperlichen Gewalt (vgl. Unmittelbarer Zwang). Privathunde sind im öffentlichen Raum dafür NICHT zugelassen.


Sie vergessen aus mir unerfindlichen Gründen, daß ein unerträglicher Mißstand zu Veränderungen führen muß und wird. Im äußersten Fall bis hinauf in das Grundgesetz. Der Ärger muß nur groß genug anschwellen.
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Re: Gewalt gegen Bahnmitarbeiter hat sich fast verdoppelt

Beitragvon Teeernte » Sa 17. Sep 2016, 20:21

Bleibtreu hat geschrieben:(17 Sep 2016, 21:13)

Dann hast du offensichtlich das Entscheidende überlesen: Freigabe der ElektroSchocker für Fachleute - das habe ich nicht zu Spaß geschrieben. ;)


Der Zugbegleiter will (bei DEEEEEEM Gehalt) kein Fachmann sein ! 2000 Eu drauf im Monat - dann kann man drüber reden !

Wenn man zu hart durchgreift - hilft einem die Bahn nicht - dann schaut ALLES weg. Wer soll OHNE AUSBILDUNG den Polizeiersatz machen ?

Was denn noch alles ? Der macht schon den Kellner, ......knipst die Karten,

Sie kontrollieren in erster Linie die Tickets der Fahrgäste, beantworten Fragen, geben Auskunft bei Verspätungen oder Fahrplanänderungen und sorgen dafür, dass die Fahrt insgesamt ohne Probleme durchgeführt werden kann. Darüber hinaus sind sie dafür zuständig, Reisenden auch auf Bahnhöfen behilflich zu sein, die Sicherheit an den Bahnsteigen zu gewährleisten.

Doch Zugbegleiter erfüllen auch eine Reihe von Aufgaben, die von den Fahrgästen weitgehend unbemerkt bleiben. So bedienen sie verschiedene technische Einrichtungen des Zuges, haben die Situation an den Zwischenhalten im Auge und überprüfen auch die Situationen potentieller Anschlusszüge, um Veränderungen zeitnah mitteilen zu können. Die Arbeitszeit teilt sich bei der Deutschen Bahn in Früh-, Spät- und Nachtdienst auf und zu


Nun noch "Kämpfer" der Bahn ?? Eine gegen einen Zug voll Fussballhools ?
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Re: Gewalt gegen Bahnmitarbeiter hat sich fast verdoppelt

Beitragvon Bleibtreu » Sa 17. Sep 2016, 20:23

Teeernte hat geschrieben:(17 Sep 2016, 21:21)

Der Zugbegleiter will (bei DEEEEEEM Gehalt) kein Fachmann sein ! 2000 Eu drauf im Monat - dann kann man drüber reden !

Nö, mit Fachleuten im Umgang mit Waffen sind auch nicht die Zugbegleiter gemeint. Wie kommst du nur darauf? :D
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