G20-Gipfel in Deutschland 2017

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Re: G20-Gipfel in Deutschland 2017

Beitragvon Sole.survivor@web.de » Sa 15. Jul 2017, 06:22

Nathan hat geschrieben:(15 Jul 2017, 07:17)

Auch wenn hartnäckig ignorierst zu denken wird es nicht weniger illegal, wenn sich Polizisten wehren bevor sie angegriffen werden. Hier ist nicht der Golan und auch nicht Sinai und wir sind nicht umzingelt von hunderttausend Arabern die uns ans Leder wollen und wir müssen deswegen auch keinen Präventivkrieg führen. Wir führen hier überhaupt keinen Krieg sondern wir bezahlen unsere Polizei, um die Sicherheit unserer Bürger zu gewährleisten. Wir bezahlen die Polizei nicht, damit sie auf Bürger einknüppelt, die nicht mehr tun als ihre Grundrechte wahrzunehmen.
man muss auch unterscheiden zwischen einheimischen Polizisten und Protestierern einerseits und das ganze Jahr bundesweit marodierenden Spezialtruppen beider Seiten, die schwerpunktmäßig Fußball, NPD und 1. Mai belagern.
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Re: G20-Gipfel in Deutschland 2017

Beitragvon Nathan » Sa 15. Jul 2017, 06:29

Sole.survivor@web.de hat geschrieben:(15 Jul 2017, 07:22)

man muss auch unterscheiden zwischen einheimischen Polizisten und Protestierern einerseits und das ganze Jahr bundesweit marodierenden Spezialtruppen beider Seiten, die schwerpunktmäßig Fußball, NPD und 1. Mai belagern.

Das ist richtig.
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Re: G20-Gipfel in Deutschland 2017

Beitragvon Sole.survivor@web.de » Sa 15. Jul 2017, 06:32

Die Aufgabe von Polizisten, Altenpflegern, allen Berufen mit Kindern und vielen anderen umfasst auch korrekte Arbeit, wenn die Kundschaft sich schwierig verhält. Wer das grob mißachtet, ist ungeeignet und kann meinetwegen Autoschrauber oder Soziologe werden.
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Re: G20-Gipfel in Deutschland 2017

Beitragvon Nathan » Sa 15. Jul 2017, 06:43

Nimbus hat geschrieben:(15 Jul 2017, 07:26)

Theoretisches, oberflächliches Gesülze. Dann geh selbst hin, und lass dich als Polizist bespucken und mit Steinen beschmeißen. Mal sehen ob du nach einiger Zeit noch so " einwandfrei " reagierst. Also die Bescheuerten Demonstranten welche man zum Teil auf Youtube sieht....

...

Bist du auch so einer? Au weia!!

Interessant daran ist nur, dass ich diese Bilder von Polizisten in Notwehrsituationen kenne aber du angeblich nicht die Bilder der Prügelpolizisten ganz ohne Notwehrsituation.

http://www.huffingtonpost.de/2017/07/07/g20-proteste-eskalieren-hochsicherheitszone-polizei-verletzt-journalisten_n_17417820.html
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Re: G20-Gipfel in Deutschland 2017

Beitragvon Sole.survivor@web.de » Sa 15. Jul 2017, 06:56

Nimbus hat geschrieben:(15 Jul 2017, 07:37)

Aber auch die machen Fehler, und gerade bei Autoschraubern kann das verheerende Folgen haben. Polizisten sind Menschen. Mein Sohn wollte auch Polizist werden, zum Glück konnte ich ihm das ausreden. Wenn ich mir anschaue was für unfassbare Vollidioten auf Demos unterwegs sind, man kann niemanden raten für dieses Land seine Knochen hin zu halten, um dann noch diffamiert & verleumdet zu werden.

So negativ würde ich die Bereitschaftspolizei nicht zeichnen. Da mögen einige etwas simplere Typen dabei sein aber es mangelt hier an Differenzierung.
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Re: G20-Gipfel in Deutschland 2017

Beitragvon Bobo » Sa 15. Jul 2017, 09:51

Nathan hat geschrieben:(15 Jul 2017, 07:43)

Interessant daran ist nur, dass ich diese Bilder von Polizisten in Notwehrsituationen kenne aber du angeblich nicht die Bilder der Prügelpolizisten ganz ohne Notwehrsituation.

http://www.huffingtonpost.de/2017/07/07/g20-proteste-eskalieren-hochsicherheitszone-polizei-verletzt-journalisten_n_17417820.html


Wie kann ein Foto, das im Bruchteil einer Sekunde entstand, eine Situation klären? Mumpitz. Weder ist zu erkennen, dass die Personen Journalisten sind noch sagt es was zum Zustandekommen der Situation aus. Dazu passt der Hinweis, dass Kriegsreporter in Kriegsgebieten ums Leben kommen können. Ebenso riskieren Journalisten, die auf Prügelszenen aus sind, dass sie auf die Birne bekommen. Vor allem, wenn sie an sonnigen Tagen gekleidet sind wie die beiden. Der linksradikale Pöbel hat es gezielt darauf angelegt, die Grenzen zwischen hirnlosen Gewalttätern und harmlosen Demonstranten zu verwischen. Was für Journalisten gilt, gilt allemal für Gaffer. Wer sich aus purer Sensationslust dasteht und Schlachten anschaut, nimmt es billigend in Kauf in Mitleidenschaft gezogen zu werden. In vielen Fällen waren die vermeintlichen Gaffer auch keine, sondern bunt gekleidete Krawallbrüder / Schwestern, die auf ihre Chancen warteten.

Nein. Hat ein friedlicher Bürger was drauf bekommen, fiel er nicht etwa Beamtenwillkür zum Opfer, sondern den Plänen hirntoter roter Gewalttäter. Die Beamten handelten im Sinne der erschlagenden Mehrheit der friedlichen Bürger. Da kann der Cannon der Unverbesserlichen noch so laut heulen.
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Re: G20-Gipfel in Deutschland 2017

Beitragvon Bobo » Sa 15. Jul 2017, 09:55

Nathan hat geschrieben:(15 Jul 2017, 07:17)

Auch wenn hartnäckig ignorierst zu denken wird es nicht weniger illegal, wenn sich Polizisten wehren bevor sie angegriffen werden. Hier ist nicht der Golan und auch nicht Sinai und wir sind nicht umzingelt von hunderttausend Arabern die uns ans Leder wollen und wir müssen deswegen auch keinen Präventivkrieg führen. Wir führen hier überhaupt keinen Krieg sondern wir bezahlen unsere Polizei, um die Sicherheit unserer Bürger zu gewährleisten. Wir bezahlen die Polizei nicht, damit sie auf Bürger einknüppelt, die nicht mehr tun als ihre Grundrechte wahrzunehmen.



Als Hamburger sehe ich das anders. Hamburg war Beirut und die Straßen wurden von linksautonom gesteuerte Terroristen in Trümmern gelegt. Jeder Schlag in die Fresse des schwarzen Blocks war eine überaus angemessene Befriedungsmaßnahme; ob sich der Töter noch wehrte oder nicht, ist nebensächlich. Nichts heilt schneller, als von der eigenen Medizin kosten zu müssen. Wer Steine auf Polizisten wirft ist kein Krawallbruder sondern ein Terrorist und potentieller Mörder. Wer sich da über einen Knüppel zwischen die Ohren aufregt, hat den Knall nicht mehr gehört. Polizisten sind Bürger dieses Landes. Für sie gelten die Grundrechte ebenso wie für jeden anderen. Es gibt kein Grundrecht, das dem Schwarzen Block während Straßenschlachten den ersten Schlag garantiert. Wer sich nicht klar von denen separiert, nimmt seine Verletzung billigend in Kauf oder fordert sie sogar heraus. Auffällig ist auf, wie sehr rote Spinner und Rechtsexperten dem Forum erläutern wollen, wie grausam die Polizisten vorgegangen sind. Mumpitz von Propagandisten, deren Verstand im fanatischen Nebel untergehen.
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Re: G20-Gipfel in Deutschland 2017

Beitragvon DarkLightbringer » Sa 15. Jul 2017, 10:22

Man kann von Glück sagen, dass es zu keinen Todesfällen gekommen ist.
Offenkundig ist jedoch, dass die Spirale der Gewalt angehoben worden ist. Damit steigt auch die Gefahr der Lebensbedrohung. Und auf diese Taktik der Militanten, teils paramilitärisch Organisierten, muss man sich einstellen. Wenn beispielsweise ein Hinterhalt auf Dächern gelegt wird, um Polizeibeamte in Brand zu setzen oder mit Stahlgeschossen zu verletzen, dann ist das doch keine Demonstration mehr, sondern der Plan einer kriminellen Vereinigung.

Es ist jetzt auch ganz falsch, Rücktritte zu fordern. Polizei, Senat und Bund sind in dem Fall jene "Fire Wall", die den Schutz der Zivilgesellschaft gewährleisten und das Gemeinwesen vertreten. Wahlkampf muss man machen, das ist klar, aber doch nicht auf Kosten der allgemeinen Sicherheit. Das demokratische Spektrum bleibt hier aufgefordert, verantwortungspolitisch zu handeln.
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Re: G20-Gipfel in Deutschland 2017

Beitragvon Bobo » Sa 15. Jul 2017, 10:25

Selina hat geschrieben:(13 Jul 2017, 13:59)

Die zwei haben doch linksextremistische Gewalt nicht verteidigt, auch nicht bagatellisiert oder relativiert. Nein, sie haben lediglich darauf hingewiesen (wie Stunden zuvor Ströbele bei Dunja Hayali ebenso), dass auch die Polizei an einigen Stellen Fehler gemacht hat. Sie alle waren im Gegensatz zu anderen Talkshowteilnehmern direkte Augenzeugen. Man kann sich die Runde auch in der Mediathek nochmals anschauen, da wird es dann deutlich, dass gerade von Linken-Politiker Jan van Aken nichts relativiert wurde. Der forderte einfach auf, auch mal aus einem anderen Blickwinkel auf die Ereignisse zu schauen, die er aber weder kleinredete noch verteidigte.



Der linke Vogel hat die angeblich so friedliche Demo am Samstag in Kooperation mit dem Schwarzen Block organisiert. Als der Block aus der Demo ebenfalls aussortiert wurde, hat der linke Demopropagandist alles versucht, um die Menge aufzuputschen. Weil aber Öffentlichkeit und wohl auch zahlreiche Teilnehmer durch die Kämpfe in der Samstagnacht sensibilisiert waren, harten nur die Bunten unter den Schwarzen aus, der Rest ging seines Weges zur Demo. Und auch am Millerntor unternahmen Linke einiges, um eine Eskalation herbei zu führen. Bis auf kleinere Scharmützel scheiterten sie kläglich, weil friedliche Teilnehmer sich auch räumlich von den Provokateuren separierten. Dazu zählte auch der Kerl, der unentwegt versuchte, den friedlichen Demonstranten den Verstand mit Radikalenparolen per Megaphon aus dem Schädel zu pusten. Es grenzt an ein Wunder, dass er nicht aus der Demo entfernt wurde. Von allen Bürgerparteien stehen die Linken dem Terroristen um den autonomen Zentrum ideologisch zweifellos am nahesten. Die haben nie aufgehört, selbst einen Ganz zur Toilette als Kampf zur Stärkung ihrer immer noch vorhandenen, kranken stalinistischen Ideologien zu verbrämen.
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Re: G20-Gipfel in Deutschland 2017

Beitragvon d'Artagnan » Sa 15. Jul 2017, 10:46

Getrennt marschieren -gemeinsam zuschlagen!
Während die "autonomen" (hahaha!) Brandstifter und Steinewerfer die Drecksarbeit machen, halten deren krawattentragenden Helfershelfer ihnen den Rücken frei und sorgen dafür dass sie in Zukunft noch straffreier losschlagen können.
Jüngstest Beispiel Innenminister (!!) Pistorius, SPD. Der will als Konsequenz der G20 Gewaltorgie das Vermummungsverbot entschärfen.
https://www.ndr.de/nachrichten/niedersa ... ot100.html
Man stelle sich vor dieser Ausbund des Straftäterverstehertums hätte diese Forderung nach der Hogesa-Demo in Köln gestellt, bei der zur wochenlangen Empörung aller Medien ein Polizeibus umgeworfen wurde. Der Mann wäre keinen Tag länger mehr im Amt.
Die SPD sollte ein Parteiausschlussverfahren gegen den Mann erwägen. Forderungen wie diese sind massiv parteischädigend und dazu geeigne die SPD bei der nächsten Bundestagswahl unter die 10% Marke zu drücken! :|
“Most men would rather deny a hard truth than face it.”
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Re: G20-Gipfel in Deutschland 2017

Beitragvon Sole.survivor@web.de » Sa 15. Jul 2017, 11:23

https://web.de/magazine/politik/g20-gip ... z-32429894 Viele Polizisten haben unangemessen Anweisungen hintertrieben. Dudde, dieses Relikt aus der Amtszeit von "Richter Nasegroß" Schill als Innensenator, ist erledigt. Der steigt nicht weiter auf. Mehrere enttäuschte Beamte haben bereits ihre Versetzung zu anderen Vorgesetzten beantragt.
Zuletzt geändert von Sole.survivor@web.de am Sa 15. Jul 2017, 12:02, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: G20-Gipfel in Deutschland 2017

Beitragvon Teeernte » Sa 15. Jul 2017, 11:39

Sole.survivor@web.de hat geschrieben:(15 Jul 2017, 06:52)

Du musst differenzieren zwischen der Tatsache, dass Zugsicherungssysteme nicht wie ein Formsignal auf deiner Modellbahn funktioniert ...


Auch an Dich wieder das Angebot - Austausch der (frischen) "Bahnzertifikate" (DB Training) in einer Gaststätte meiner Wahl nahe Hannover - der Verlierer zahlt die Zeche.
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Re: G20-Gipfel in Deutschland 2017

Beitragvon Teeernte » Sa 15. Jul 2017, 11:50

Sole.survivor@web.de hat geschrieben:(15 Jul 2017, 12:23)

https://web.de/magazine/politik/g20-gip ... z-32429894 Viele Polizisten haben unangemessen Anweisungen hintertrieben.


"Besserwisser ohne eigene Verantwortung"

Der Polizei wurde in Teilen eine unverhältnismäßige Härte vorgeworfen. 35 Ermittlungsverfahren wurden bislang gegen einzelne Beamte eröffnet.

Meyer hält diese Zahl angesichts der massenhaften Konfliktsituationen für gering. Auch die Kritik am angeblichen Kommunikationschaos, die wohl teilweise auch aus den eigenen Reihen kam, wollte er nicht bestätigen.

"Solche Kommentare gibt es immer. Besserwisser ohne eigene Verantwortung", sagte der Polizeipräsident und räumte dennoch ein, dass man auf manche Situationen nicht vorbereitet war.
Deine Textstelle
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Re: G20: Die Betroffenen melden sich zu Wort

Beitragvon Nathan » Sa 15. Jul 2017, 12:11

<doppelt> bitte löschen
Zuletzt geändert von Nathan am Sa 15. Jul 2017, 12:12, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: G20: Die Betroffenen melden sich zu Wort

Beitragvon Nathan » Sa 15. Jul 2017, 12:12

Dark Angel hat geschrieben:(13 Jul 2017, 14:24)

Die "Bambule" war doch bereits im Vorfeld geplant.

...
Das sind doch ganz eindeutig Aufrufe zu Gewalt. "Schwarzer Block" wird Demo anführen" beweist doch ganz eindeutig, von wem die Eskalation der Gewalt ausging, von wem sie provoziert wurde.
Wer dann noch behauptet, das wären keine Linken gewesen, der lügt, der belügt sich selbst und andere.

Sicher. Du hast völlig recht. Wer aber behauptet dies, wenn wir hier im Rahmen dieses Forums bleiben?
Die Kritik an der Polizei, soweit ich hier die Beiträge verfolgt habe und auch meinen eigenen Standpunkt hinzufüge, beinhaltet in keiner Weise die Behauptung, die Demo wäre ohne die Beteiligung von Linksextremen abgelaufen und diese Linksextremen hätten völlig gewaltfrei und friedlich demonstriert. Eine solche Behauptung wäre völlig absurd.

Nur für mich allein gesprochen weise ich nur auf zwei Faktoren hin, die bei der Gesamtbeurteilung eine wesentliche Rolle spielen und von allen, die wirklich ehrlich darum bemüht sind, eine Wiederholung auszuschließen, dringend beachtet werden sollten:

1. Die großflächigen Verwüstungen eines ganzen Stadtviertels wurde hauptsächlich von angereisten Hooligans durchgeführt, wie auch die Gewalteskalation auf Seiten der Demonstranten in diesem großen Ausmaß nicht ohne Beteiligung dieser Gewalttouristen möglich gewesen wäre. Welcher politischer Orientierung diese Hools zuzurechnen sind ist völlig unklar, wenn es überhaupt eine solche gibt.

2. Die Polizei hat durch eigenes Fehlverhalten dazu beigetragen, die Situation noch weiter anzuheizen. Sie ist selbstverständlich nicht schuld an dieser Gewaltorgie, sie hat sie aber trotz übergroßer Härte auch nicht verhindern können.

Daraus folgt, es sind zum einen Maßnahmen zu ergreifen, die Anreise dieser Gewalttouristen im Vorfeld zu verhindern. Bei anderen Großveranstaltungen, namentlich Fußballspielen, funktionert das bereits ausgezeichnet. In Hamburg hat man damit wohl nicht gerechnet, man war viel zu sehr auf die vergleichsweise kleine Zahl militanter Linksextremer fixiert. Ein großer organisatorischer Fehler.

Zum anderen sind die Verantwortlichen im autonomen Zentrum, die diesen völlig verrückten Aufruf in alle Welt verschickten und damit voll verantwortlich für die Eskalation in ihrem Kiez sind, abzuurteilen und wegzusperren.

Gewaltbereitschaft ist an beiden Rändern des politischen Spektrums - rechts UND links - in gleichen Maße vorhanden und die Aktionen unterscheiden sich in keiner Weise voneinander. An beiden Rändern des politischen Spektrums ist Gewalt politisch motiviert. Da helfen keinerlei Relativierungen und Leugnungen der Gewaltbereitschaft der Linksradikalen.

Nochmal: Was außerhalb dieses Forums gesagt wird kann man ja nicht beeinflussen und schlecht in der Gesamtheit mitverfolgen. Hier in diesem Forum gibt es aber bis jetzt keine einzige Aussage, die etwa die Gewaltbereitschaft der Linksradikalne während des G20 Gipfels geleugnet hätte. Eine Kritik an Polizei und Berichterstattung allein ist aber noch keine Relativierung. Wäre es so müsste du dies der ganzen Presse in ihrer gesamten Arbeit vorwerfen. Kritik muss erlaubt sein, wenn sie keine Schuldumkehr oder Verharmlosung versucht sondern bemüht ist, das Bild insgesamt wie ein Mosaik zu komplettieren um sich der Wahrheit möglichst weit anzunähern. Das ist journalistische Arbeit und keineswegs eine Relativierung.
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Re: G20: Die Betroffenen melden sich zu Wort

Beitragvon Positiv Denkender » So 16. Jul 2017, 19:23

Nathan hat geschrieben:(15 Jul 2017, 13:12)

Sicher. Du hast völlig recht. Wer aber behauptet dies, wenn wir hier im Rahmen dieses Forums bleiben?
Die Kritik an der Polizei, soweit ich hier die Beiträge verfolgt habe und auch meinen eigenen Standpunkt hinzufüge, beinhaltet in keiner Weise die Behauptung, die Demo wäre ohne die Beteiligung von Linksextremen abgelaufen und diese Linksextremen hätten völlig gewaltfrei und friedlich demonstriert. Eine solche Behauptung wäre völlig absurd.

Nur für mich allein gesprochen weise ich nur auf zwei Faktoren hin, die bei der Gesamtbeurteilung eine wesentliche Rolle spielen und von allen, die wirklich ehrlich darum bemüht sind, eine Wiederholung auszuschließen, dringend beachtet werden sollten:

1. Die großflächigen Verwüstungen eines ganzen Stadtviertels wurde hauptsächlich von angereisten Hooligans durchgeführt, wie auch die Gewalteskalation auf Seiten der Demonstranten in diesem großen Ausmaß nicht ohne Beteiligung dieser Gewalttouristen möglich gewesen wäre. Welcher politischer Orientierung diese Hools zuzurechnen sind ist völlig unklar, wenn es überhaupt eine solche gibt.

2. Die Polizei hat durch eigenes Fehlverhalten dazu beigetragen, die Situation noch weiter anzuheizen. Sie ist selbstverständlich nicht schuld an dieser Gewaltorgie, sie hat sie aber trotz übergroßer Härte auch nicht verhindern können.

Daraus folgt, es sind zum einen Maßnahmen zu ergreifen, die Anreise dieser Gewalttouristen im Vorfeld zu verhindern. Bei anderen Großveranstaltungen, namentlich Fußballspielen, funktionert das bereits ausgezeichnet. In Hamburg hat man damit wohl nicht gerechnet, man war viel zu sehr auf die vergleichsweise kleine Zahl militanter Linksextremer fixiert. Ein großer organisatorischer Fehler.

Leider hat man die Gewalttaten nicht verhindern können . Die Schuld dafür tragen die Linkschaoten und diejenigen die diese Leute unterstützt haben .

Nochmal: Was außerhalb dieses Forums gesagt wird kann man ja nicht beeinflussen und schlecht in der Gesamtheit mitverfolgen. Hier in diesem Forum gibt es aber bis jetzt keine einzige Aussage, die etwa die Gewaltbereitschaft der Linksradikalne während des G20 Gipfels geleugnet hätte. Eine Kritik an Polizei und Berichterstattung allein ist aber noch keine Relativierung. Wäre es so müsste du dies der ganzen Presse in ihrer gesamten Arbeit vorwerfen. Kritik muss erlaubt sein, wenn sie keine Schuldumkehr oder Verharmlosung versucht sondern bemüht ist, das Bild insgesamt wie ein Mosaik zu komplettieren um sich der Wahrheit möglichst weit anzunähern. Das ist journalistische Arbeit und keineswegs eine Relativierung.


Die Wahrheit ist die Polizei konnte diese Randale nicht verhindern ,weil diese Chaoten von angeblich friedliebenden Demonstranten gedeckt wurden .
Allein das Motto der Demonstration war ein einziger Aufruf zur Gewalt
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Re: G20-Gipfel in Deutschland 2017

Beitragvon Sole.survivor@web.de » So 16. Jul 2017, 20:05

Wo war denn nun die Gewalt? 20 vorübergehend dienstunfähige Polizisten und ein geplünderter Sparmarkt. Stell dir vor, die hätten ein Hornbach ausgeräumt.
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Re: G20-Gipfel in Deutschland 2017

Beitragvon DarkLightbringer » So 16. Jul 2017, 20:19

Im Sommer-Interview stellt sich die Kanzlerin hinter Scholz und geht auf Distanz zur Hamburger CDU.
"Dafür habe ich genauso die Verantwortung wie Olaf Scholz"
http://www.spiegel.de/politik/deutschla ... 58151.html

Bravo.
Zwischen Senat und Bund ist kein Platz für Antidemokraten. Das will sie wohl damit sagen, mit einer Geste, die nahtlos von der ruhenden zur eisernen Raute übergeht.
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Re: G20: Die Betroffenen melden sich zu Wort

Beitragvon Dark Angel » So 16. Jul 2017, 20:24

Nathan hat geschrieben:(15 Jul 2017, 13:12)

Sicher. Du hast völlig recht. Wer aber behauptet dies, wenn wir hier im Rahmen dieses Forums bleiben?
Die Kritik an der Polizei, soweit ich hier die Beiträge verfolgt habe und auch meinen eigenen Standpunkt hinzufüge, beinhaltet in keiner Weise die Behauptung, die Demo wäre ohne die Beteiligung von Linksextremen abgelaufen und diese Linksextremen hätten völlig gewaltfrei und friedlich demonstriert. Eine solche Behauptung wäre völlig absurd.

Nur für mich allein gesprochen weise ich nur auf zwei Faktoren hin, die bei der Gesamtbeurteilung eine wesentliche Rolle spielen und von allen, die wirklich ehrlich darum bemüht sind, eine Wiederholung auszuschließen, dringend beachtet werden sollten:

1. Die großflächigen Verwüstungen eines ganzen Stadtviertels wurde hauptsächlich von angereisten Hooligans durchgeführt, wie auch die Gewalteskalation auf Seiten der Demonstranten in diesem großen Ausmaß nicht ohne Beteiligung dieser Gewalttouristen möglich gewesen wäre. Welcher politischer Orientierung diese Hools zuzurechnen sind ist völlig unklar, wenn es überhaupt eine solche gibt.

2. Die Polizei hat durch eigenes Fehlverhalten dazu beigetragen, die Situation noch weiter anzuheizen. Sie ist selbstverständlich nicht schuld an dieser Gewaltorgie, sie hat sie aber trotz übergroßer Härte auch nicht verhindern können.

Daraus folgt, es sind zum einen Maßnahmen zu ergreifen, die Anreise dieser Gewalttouristen im Vorfeld zu verhindern. Bei anderen Großveranstaltungen, namentlich Fußballspielen, funktionert das bereits ausgezeichnet. In Hamburg hat man damit wohl nicht gerechnet, man war viel zu sehr auf die vergleichsweise kleine Zahl militanter Linksextremer fixiert. Ein großer organisatorischer Fehler.

Zum anderen sind die Verantwortlichen im autonomen Zentrum, die diesen völlig verrückten Aufruf in alle Welt verschickten und damit voll verantwortlich für die Eskalation in ihrem Kiez sind, abzuurteilen und wegzusperren.

Tut mir schrecklich leid, aber da sind keine Hooligans und/oder irgendwelche "Gewalttouristen" angereist, sondern Linksradikale aus ganz Europa.
Sehr deutlich wird das in den verlinkten Aufrufen der "autonomen Szene". Die Gewaltaktionen in Hamburg waren lange geplant und vorbereitet. Was sollen denn die ständige Relativiererei von wegen "nur ein paar militante Linksextreme", "nicht politisch motivierte Gewalt", "kriminelle Hooligans" etc - das ist Schwachsinn. Die Aktionen waren eindeutig politisch motiviert, das geht aus den Ankündigungen auf Indymedia hervor, dass friedliche Demonstranten als Deckung genutzt werden sollten, geht eindeutig aus den Ankündigungen hervor ==> siehe "großer schwarzer Block wird Demo anführen und eindeutig. Auch dass Linksextreme (militante Autonome" aus ganz Europa erwartet wurden und angereist waren, geht eindeutig aus den Ankündigungen hervor - nichts mit Hooligans. Es wird sogar angekündigt, sich gegen die Kontrollen der Sonderzüge vor deren Abfahrten am jeweiligen Ausgangsbahnhof zu rächen.
Gegen die menschliche Dummheit sind selbst die Götter machtlos.

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Re: G20: Die Betroffenen melden sich zu Wort

Beitragvon Nomen Nescio » So 16. Jul 2017, 21:20

Nathan hat geschrieben:(15 Jul 2017, 13:12)

Sicher. Du hast völlig recht. Wer aber behauptet dies, wenn wir hier im Rahmen dieses Forums bleiben?
Die Kritik an der Polizei, soweit ich hier die Beiträge verfolgt habe und auch meinen eigenen Standpunkt hinzufüge, beinhaltet in keiner Weise die Behauptung, die Demo wäre ohne die Beteiligung von Linksextremen abgelaufen und diese Linksextremen hätten völlig gewaltfrei und friedlich demonstriert. Eine solche Behauptung wäre völlig absurd.

Nur für mich allein gesprochen weise ich nur auf zwei Faktoren hin, die bei der Gesamtbeurteilung eine wesentliche Rolle spielen und von allen, die wirklich ehrlich darum bemüht sind, eine Wiederholung auszuschließen, dringend beachtet werden sollten:

1. Die großflächigen Verwüstungen eines ganzen Stadtviertels wurde hauptsächlich von angereisten Hooligans durchgeführt, wie auch die Gewalteskalation auf Seiten der Demonstranten in diesem großen Ausmaß nicht ohne Beteiligung dieser Gewalttouristen möglich gewesen wäre. Welcher politischer Orientierung diese Hools zuzurechnen sind ist völlig unklar, wenn es überhaupt eine solche gibt.

2. Die Polizei hat durch eigenes Fehlverhalten dazu beigetragen, die Situation noch weiter anzuheizen. Sie ist selbstverständlich nicht schuld an dieser Gewaltorgie, sie hat sie aber trotz übergroßer Härte auch nicht verhindern können.

Daraus folgt, es sind zum einen Maßnahmen zu ergreifen, die Anreise dieser Gewalttouristen im Vorfeld zu verhindern. Bei anderen Großveranstaltungen, namentlich Fußballspielen, funktionert das bereits ausgezeichnet. In Hamburg hat man damit wohl nicht gerechnet, man war viel zu sehr auf die vergleichsweise kleine Zahl militanter Linksextremer fixiert. Ein großer organisatorischer Fehler.

Zum anderen sind die Verantwortlichen im autonomen Zentrum, die diesen völlig verrückten Aufruf in alle Welt verschickten und damit voll verantwortlich für die Eskalation in ihrem Kiez sind, abzuurteilen und wegzusperren.


Nochmal: Was außerhalb dieses Forums gesagt wird kann man ja nicht beeinflussen und schlecht in der Gesamtheit mitverfolgen. Hier in diesem Forum gibt es aber bis jetzt keine einzige Aussage, die etwa die Gewaltbereitschaft der Linksradikalne während des G20 Gipfels geleugnet hätte. Eine Kritik an Polizei und Berichterstattung allein ist aber noch keine Relativierung. Wäre es so müsste du dies der ganzen Presse in ihrer gesamten Arbeit vorwerfen. Kritik muss erlaubt sein, wenn sie keine Schuldumkehr oder Verharmlosung versucht sondern bemüht ist, das Bild insgesamt wie ein Mosaik zu komplettieren um sich der Wahrheit möglichst weit anzunähern. Das ist journalistische Arbeit und keineswegs eine Relativierung.

nathan, du behauptest hier eine menge die ich nicht ohne weiteres glauben kann. bitte gib mal links. soweit ich informiert bin kamen die krawallen hauptsächlich von linksradikalen (ob nur inland ist jetzt nicht so wichtig, denn pack sucht immer pack).
und DIE waren sehr gut präpariert: larven; feuerwerk; steine und molotowcocktails hatten sie bei sich. das sind dann bestimmt nicht unschuldige kindermädchen.

btw. auch das vermummt sein an sich war ja schon verboten. lieb und friedfertig kann ICH solche personen nicht nennen,
nathan über mich: »er ist der unlinkste Nicht-Rechte den ich je kennengelernt habe. Ein Phänomen!«
blues über mich: »du bist ein klassischer Liberaler und das ist auch gut so.«

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