Wächst die Fremdenfeindlichkeit in Deutschland?

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PeterK
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Re: Wächst die Fremdenfeindlichkeit in Deutschland?

Beitragvon PeterK » Mo 12. Mär 2018, 17:33

Senexx hat geschrieben:(12 Mar 2018, 17:18)

Wenn der Muezzin über Lautsprecher ruft...

..findet das nicht jeder gut...

http://www.spiegel.de/politik/deutschla ... 97670.html

Die Stadt Oer-Erkenschwick will aber unbedingt, dass der Muezzin ruft. Das Verwaltungsgericht ist anderer Meinung.

Ich vermag den Bezug zu Katrin Suder nicht so recht zu erkennen.
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Re: Wächst die Fremdenfeindlichkeit in Deutschland?

Beitragvon Provokateur » Mo 12. Mär 2018, 17:37

sunny.crockett hat geschrieben:(12 Mar 2018, 11:32)

Wie ist diese Aussage eigentlich wissenschaftlich belegt?


Oh, zum Beispiel durch die Kontakthypothese von Allport.

https://portal.hogrefe.com/dorsch/kontakthypothese/

Pettigrew und Tropp konnten in einer Metaanalyse mit mehr als 250000 Befragten zeigen, dass der Effekt robust ist und auch auftritt, wenn die Bedingungen von Allport nicht oder nur teilweise erfüllt sind. Wagner et al. (2006) konnten in repräsentativen Surveys für Dt. zeigen, dass in Bezirken mit zunehmendem Ausländeranteil die Vorurteile sinken.
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Re: Wächst die Fremdenfeindlichkeit in Deutschland?

Beitragvon sunny.crockett » Mo 12. Mär 2018, 19:54

Provokateur hat geschrieben:(12 Mar 2018, 17:37)

Oh, zum Beispiel durch die Kontakthypothese von Allport.

https://portal.hogrefe.com/dorsch/kontakthypothese/


Da driftet wohl Theorie und Praxis bei der Studie wieder auseinander. Denn wie gesagt hat das "ängstliche" Sachsen mehr Migranten als Thüringen oder Schleswig-Holstein. Genau das Gegenteil, was die Kontakthypothese aussagt.
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Re: Wächst die Fremdenfeindlichkeit in Deutschland?

Beitragvon Provokateur » Mo 12. Mär 2018, 19:56

sunny.crockett hat geschrieben:(12 Mar 2018, 19:54)

Da driftet wohl Theorie und Praxis bei der Studie wieder auseinander. Denn wie gesagt hat das "ängstliche" Sachsen mehr Migranten als Thüringen oder Schleswig-Holstein. Genau das Gegenteil, was die Kontakthypothese aussagt.


Lesen kannst du aber? Die These ist robust, die Ergebnisse wiederholbar. Nur, weil du dir etwas anderes wünschst, kannst du die Realität nicht ändern.

Vielleicht schaust du einfach mal, wie sehr sich die Sächsische Zivilgesellschaft um Integration bemüht; dann weißt du auch, wie viel Kontakt besteht.
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Re: Wächst die Fremdenfeindlichkeit in Deutschland?

Beitragvon Charles » Mo 12. Mär 2018, 20:12

Die Ablehnung von Masseneinwanderung ist keine Fremdenfeindlichkeit.
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Re: Wächst die Fremdenfeindlichkeit in Deutschland?

Beitragvon PeterK » Mo 12. Mär 2018, 20:53

Charles hat geschrieben:(12 Mar 2018, 20:12)
Die Ablehnung von Masseneinwanderung ist keine Fremdenfeindlichkeit.

Es geht IMO eher um die "Ablehnung" der Aufnahme von Flüchtlingen.
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Re: Wächst die Fremdenfeindlichkeit in Deutschland?

Beitragvon JJazzGold » Di 13. Mär 2018, 07:50

Roady66 hat geschrieben:(13 Mar 2018, 06:46)

Eigentlich nicht. Oder nur bei einigen vermummten Rechts draußen. Es geht darum, dass Flüchtling überinterpretiert wird. Auch darum, dass mehr zur Rückführung von Flüchtlingen getan werden kann. Vielfältiges Feld.


Existiert Fremdenfeindlichkeit Ihrer Meinung nach nur Flüchtlingen gegenüber und wäre diese in Deutschland non existent, würden Flüchtlinge abgewiesen, oder rückgeführt?
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Re: Wächst die Fremdenfeindlichkeit in Deutschland?

Beitragvon JJazzGold » Di 13. Mär 2018, 08:20

Roady66 hat geschrieben:(13 Mar 2018, 08:16)

Verstehe die Frage nicht.

Der Flüchtling hat ein Recht vertraglich und moralisch. Das wird ihm eingeräumt. Der Schutz ist gegeben. Fällt der Faktor zum Schutz weg, ist die Verpflichtung erloschen. Der Flüchtling kann sich seiner ursprünglichen Verpflichtung wieder zuwenden. Dabei ist er zu unterstützen.

Die Abneigung gegenüber dem Fremden ist nichts Unnormales. Die Befrachtung mit vielem Fremden ist eine Anforderung an jeden. Einige meistern die nucht. Gleiten ab in Feindseeligkeit. Dumm aufgestellt halt.

Die Verantwortung liegt bei den Nichtdummen das Maß zu finden und zu halten. Darf dran erinnert werden um den Dummen nicht Futter zu geben.

Also ?


Die Frage lautet, gäbe es keine Flüchtlinge, gäbe es dann keine Fremdenfeindlichkeit?
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Re: Wächst die Fremdenfeindlichkeit in Deutschland?

Beitragvon schokoschendrezki » Di 13. Mär 2018, 08:44

JJazzGold hat geschrieben:(13 Mar 2018, 08:20)


Die Frage lautet, gäbe es keine Flüchtlinge, gäbe es dann keine Fremdenfeindlichkeit?

Das glaube ich nicht. Es gibt einerseits eine doch ausgeprägte Ungleichverteilung bei der Anzahl von Migranten verschiedener Art pro Einwohner in Deutschland. Andererseits ist das Ausmaß von fremdenfeindlichen Übergriffen eher gleichmäßig verteilt. Auch wenn das jetzt nur für das besonders problematische Jahr 2015 gilt: Anfang 2016 wurde in mehreren Zeitungen eine sogenannte "Deutschlandkarte der Schande" publiziert. Ich weiß nicht, ob die hier in diesem Thread schon mal angesprochen wurde. Exemplarisch: https://www.stern.de/politik/deutschland/fluechtlinge--deutschlandkarte-der-schande---dokumentation-von-uebergriffen-6711190.html. Diese Karte gibt einfach nur die Bevölkerungsdichteverteilung in Ganz-Deutschland wieder.
Zuletzt geändert von schokoschendrezki am Di 13. Mär 2018, 08:51, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Wächst die Fremdenfeindlichkeit in Deutschland?

Beitragvon JJazzGold » Di 13. Mär 2018, 08:48

Roady66 hat geschrieben:(13 Mar 2018, 08:26)

Die Frage beantwortet sich aus sich selbst heraus.


Eben, weshalb sich mir Ihr Verweis auf Flüchtlinge und deren Rückführung in diesem Zusammenhang nicht erschließt.
Fremd ist auch der Flugplaner aus Ghana, der Gründer eines Start-up Unternehmens aus Israel, der türkische Gemüsehändler, der Vertreter einer Firma aus Japan, der Koch aus Frankreich, der VW Fließbandarbeiter aus Italien, die Rezeptionistin aus Spanien und das Pflegepersonal aus Polen.
Wird all denen und nur aus der äussersten rechten Ecke Feindseligkeit entgegen gebracht?
Zuletzt geändert von JJazzGold am Di 13. Mär 2018, 09:12, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Wächst die Fremdenfeindlichkeit in Deutschland?

Beitragvon sunny.crockett » Di 13. Mär 2018, 08:54

Provokateur hat geschrieben:(12 Mar 2018, 19:56)

Lesen kannst du aber? Die These ist robust, die Ergebnisse wiederholbar. Nur, weil du dir etwas anderes wünschst, kannst du die Realität nicht ändern.

Vielleicht schaust du einfach mal, wie sehr sich die Sächsische Zivilgesellschaft um Integration bemüht; dann weißt du auch, wie viel Kontakt besteht.


Klar kann ich lesen, deshalb fällt mir auch auf, dass diese Studie wohl in vielen Bereichen nicht stimmt und vielleicht sogar Blödsinn ist! Das ist eben Unterschied von Studien und Realität. Da du ja lesen kannst, hast du sicher vor 3 Jahren von Politik und Wirtschaft auch gelesen, dass die Flüchtlinge den Fachkräftemangel beheben. Dazu gab es auch Studien, die das bestätigt haben, damit muss es für dich ja stimmen. Schön dass es so gekommen ist und wir keinen Fachkräftemangel mehr haben.
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Re: Wächst die Fremdenfeindlichkeit in Deutschland?

Beitragvon JJazzGold » Di 13. Mär 2018, 08:56

schokoschendrezki hat geschrieben:(13 Mar 2018, 08:44)

Das glaube ich nicht. Es gibt einerseits eine doch ausgeprägte Ungleichverteilung bei der Anzahl von Migranten verschiedener Art pro Einwohner in Deutschland. Andererseits ist das Ausmaß von fremdenfeindlichen Übergriffen eher gleichmäßig verteilt. Auch wenn das jetzt nur für das besonders problematische Jahr 2015 gilt: Anfang 2016 wurde in mehreren Zeitungen eine sogenannte "Deutschlandkarte der Schande" publiziert. Ich weiß nicht, ob das hier in diesem Thread schon mal angesprochen wurde. Exemplarisch: https://www.stern.de/politik/deutschland/fluechtlinge--deutschlandkarte-der-schande---dokumentation-von-uebergriffen-6711190.html. Diese Karte gibt einfach nur die Bevölkerungsdichteverteilung in Ganz-Deutschland wieder.


Das glaube ich ebenfalls nicht. Gäbe es die Flüchtlinge nicht, würde sich die Fremdenfeindlichkeit auf andere Gruppen und Minderheiten konzentrieren. Die Frage kann ergo nicht lauten, welche Gruppe ruft Fremdenfeindlichkeit hervor, sondern sie muss lauten, welches gesellschaftliche Manko, von Elternhaus, Umfeld bis Bildung generiert Fremdenfeindlichkeit? Und die nächsten Fragen müssen lauten, welche Mittel stehen zur Resozialisierung zur Verfügung und sind diese ausreichend?
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Re: Wächst die Fremdenfeindlichkeit in Deutschland?

Beitragvon Provokateur » Di 13. Mär 2018, 09:10

sunny.crockett hat geschrieben:(13 Mar 2018, 08:54)
Klar kann ich lesen, deshalb fällt mir auch auf, dass diese Studie wohl in vielen Bereichen nicht stimmt und vielleicht sogar Blödsinn ist! Das ist eben Unterschied von Studien und Realität.


Da diese Studie ständig wiederholt wird und auch ständig bestätigt, denke ich, dass der Vorwurf, dass die Ergebnisse Blödsinn seien, guten Gewissens von der Hand zu weisen sind.

sunny.crockett hat geschrieben:(13 Mar 2018, 08:54) Da du ja lesen kannst, hast du sicher vor 3 Jahren von Politik und Wirtschaft auch gelesen, dass die Flüchtlinge den Fachkräftemangel beheben.


Dazu hätte ich gerne mal eine Quelle.

sunny.crockett hat geschrieben:(13 Mar 2018, 08:54)
Dazu gab es auch Studien, die das bestätigt haben,


Die hätte ich dann auch gerne mal gesehen.
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Re: Wächst die Fremdenfeindlichkeit in Deutschland?

Beitragvon schokoschendrezki » Di 13. Mär 2018, 09:17

JJazzGold hat geschrieben:(13 Mar 2018, 08:56)

Das glaube ich ebenfalls nicht. Gäbe es die Flüchtlinge nicht, würde sich die Fremdenfeindlichkeit auf andere Gruppen und Minderheiten konzentrieren. Die Frage kann ergo nicht lauten, welche Gruppe ruft Fremdenfeindlichkeit hervor, sondern sie muss lauten, welches gesellschaftliche Manko, von Elternhaus, Umfeld bis Bildung generiert Fremdenfeindlichkeit? Und die nächsten Fragen müssen lauten, welche Mittel stehen zur Resozialisierung zur Verfügung und sind diese ausreichend?

Die Frage für mich ist, ob es tatsächlich und nur soziale Probleme im Mikrobereich sind, also Bildungsmangel, soziale Verwahrlosung,, "Abgehängtsein" usw. usf. Oder ob nicht vielleicht Phänomene wie Fremdenfeindlichkeit auf der einen und Islamismus und allgemein religiöser Fanatismus sowie Rückkehr der Religionen und auch identitäre Bedürfnisse nicht einfach zwei Seiten ein- und derselben Medaille sind. Ob die verschiedenen Aspekte der globalen Modernisierungen nicht eventuell ganz allgemein von einem großen Teil der Menschen weltweit als nicht zu bewältigende Entwurzelungen wahrgenommen werden und dementsprechende Gegenreaktionen in Form von Religiösität, Nationalismen, Fremdenabwehr usw. auslösen.
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Re: Wächst die Fremdenfeindlichkeit in Deutschland?

Beitragvon sunny.crockett » Di 13. Mär 2018, 11:23

Provokateur hat geschrieben:(13 Mar 2018, 09:10)
Dazu hätte ich gerne mal eine Quelle.
Die hätte ich dann auch gerne mal gesehen.


Institut der Deutschen Wirtschaft "Aus Asylländern kommen zahlreiche Fachkräfte"

http://www.zeit.de/wirtschaft/2017-12/i ... uechtlinge


Bundesamt für Migration: Kurzanalyse 2016
"Rund ein Fünftel der befragten Asylerstantragsteller aller Herkunftsländer besuchte eine Hochschule, ein weiteres Fünftel ein Gymnasium (Abbildung 6). Nur 7 % haben keine formelle Schulbildung."

http://www.bamf.de/SharedDocs/Anlagen/D ... cationFile

Das Europäische Migrationsnetzwerk empfiehlt im Herbst 2015 zum Beginn der Flüchtlingskrise: "Ein flächendeckender Fachkräftemangel ist laut der Studie in Deutschland derzeit nicht zu beobachten. Bundesweite lassen sich lediglich Fachkräfteengpässe in der Gesundheits- und Pflegebranche identifizieren.
Vor dem Hintergrund der demographischen Entwicklung in Deutschland empfiehlt die Studie politische Maßnahmen, um die Basis an Fachkräften mittel- und langfristig zu sichern. Innerhalb der Gesamtstrategie zur Sicherung der Beschäftigungsbasis gewinnt die Zuwanderung aus Drittstaaten gegenüber der Migration aus EU-Mitgliedsstaaten immer mehr an Bedeutung."

http://www.bamf.de/SharedDocs/Meldungen ... -wp64.html

Das hörte sich also in offiziellen Studien nach Erfolg an. Da Studien laut dir ja immer der Realität entsprechen, muss irgend etwas anderes schiefgelaufen sein.
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Re: Wächst die Fremdenfeindlichkeit in Deutschland?

Beitragvon Provokateur » Di 13. Mär 2018, 11:43

sunny.crockett hat geschrieben:(13 Mar 2018, 11:23)

Das hörte sich also in offiziellen Studien nach Erfolg an. Da Studien laut dir ja immer der Realität entsprechen, muss irgend etwas anderes schiefgelaufen sein.


Du vergleichst Äpfel mit Birnen, darauf will ich doch die ganze Zeit hinaus. Du könntest genau so gut die Gravitation bezweifeln, weil irgendwer mal irgendwas über Flüchtlinge gesagt hat, was sich hinterher als zu optimistisch herausgestellt hat.

Außerdem werden Flüchtlinge eher selten eingestellt, da fraglich ist, wie lange sie als Arbeitskräfte zur Verfügung stehen.
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Re: Wächst die Fremdenfeindlichkeit in Deutschland?

Beitragvon Tom Bombadil » Di 13. Mär 2018, 12:29

Provokateur hat geschrieben:(13 Mar 2018, 11:43)

Außerdem werden Flüchtlinge eher selten eingestellt, da fraglich ist, wie lange sie als Arbeitskräfte zur Verfügung stehen.

Auch ein Grund, warum dieser teure Integrationszirkus sehr fraglich ist.
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Re: Wächst die Fremdenfeindlichkeit in Deutschland?

Beitragvon Provokateur » Di 13. Mär 2018, 15:13

Tom Bombadil hat geschrieben:(13 Mar 2018, 12:29)

Auch ein Grund, warum dieser teure Integrationszirkus sehr fraglich ist.


Man muss sich mal entscheiden. Wenn man sie integrieren will, dann bleiben sie gefälligst auch.

Wenn nicht und Syrien bleibt für sie unsicher, dann darf sich keiner über syrische Parallelgesellschaften beschweren.
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Re: Wächst die Fremdenfeindlichkeit in Deutschland?

Beitragvon Tom Bombadil » Di 13. Mär 2018, 15:33

Provokateur hat geschrieben:(13 Mar 2018, 15:13)

Man muss sich mal entscheiden. Wenn man sie integrieren will, dann bleiben sie gefälligst auch.

Richtig. Entweder man behandelt sie wie dauerhafte Einwanderer oder man behandelt sie wie temporäre Schutzsuchende, die wieder nach Hause gehen, sobald es dort halbwegs sicher ist. Die Gehampel in Europa wird weder den Flüchtlingen noch den "Menschen, die schon immer hier leben" gerecht.
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Re: Wächst die Fremdenfeindlichkeit in Deutschland?

Beitragvon JJazzGold » Mi 14. Mär 2018, 08:32

schokoschendrezki hat geschrieben:(13 Mar 2018, 09:17)

Die Frage für mich ist, ob es tatsächlich und nur soziale Probleme im Mikrobereich sind, also Bildungsmangel, soziale Verwahrlosung,, "Abgehängtsein" usw. usf. Oder ob nicht vielleicht Phänomene wie Fremdenfeindlichkeit auf der einen und Islamismus und allgemein religiöser Fanatismus sowie Rückkehr der Religionen und auch identitäre Bedürfnisse nicht einfach zwei Seiten ein- und derselben Medaille sind. Ob die verschiedenen Aspekte der globalen Modernisierungen nicht eventuell ganz allgemein von einem großen Teil der Menschen weltweit als nicht zu bewältigende Entwurzelungen wahrgenommen werden und dementsprechende Gegenreaktionen in Form von Religiösität, Nationalismen, Fremdenabwehr usw. auslösen.


Mit Letzterem sprechen Sie einen essentiellen Aspekt an.
Wir befinden uns meines Erachtens in einer Umbruchphase. Die Frage ist, wie Regierungen damit umgehen. Denn dass diese wahrgenommen wird, daran besteht für mich kein Zweifel. Die Lösung kann nicht bewahren und damit verbunden Stagnation oder sogar Rückschritt sein, sondern ein ausgefeiltes Konzept, die Mehrheit zukunftstfähig und konkurrenzfähig zu machen, respektive das Selbstwertgefühl zu steigern, ohne auf dem Weg die Verluste ansteigen zu lassen.
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