Wächst die Fremdenfeindlichkeit in Deutschland?

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Re: Wächst die Fremdenfeindlichkeit in Deutschland?

Beitragvon Diskutant » Di 6. Mär 2018, 03:05

Jekyll hat geschrieben:Genau diese demonstrative Zurschaustellung deutscher Gastfreundschaft und Fremdenfreundlichkeit scheint aber bei manchen hier heftige Bauchschmerzen zu bereiten.


weil sie mit hohen kosten für das sozialsystem verbunden ist, menschen gefährdet, die innere sicherheit gefährdet und ein schneeballsystem auslöst.

jeder jubelkasper spielt den schleusern in die hände die den armen für teures geld lebensgefährliche überfahrten nach Europa verkaufen.

die da jubeln, sind naive kinder. ich vermute dahinter auch irgendwelche psychsischen störungen, da wird etwas kompensiert.

ich frage mich, ob die tatsächlich glauben das syrien das einzige land der welt ist in dem krieg herrscht, ob syrien das einzige land ist, in dem menschen sterben und so weiter - man denke mal diesen lösungsansatz weiter
je mehr man darüber nachdenkt, desto mehr komme ich zu dem schluss, das es totaler schwachsinn ist -

retten diese tollen und edlen menschen alle armen tiere in tierheimen, indem sie diese bei sich zuhause durchfüttern? nein? warum denn nicht? sind diese menschen tierfeindlich?

dennoch: es ist schön anzuschauen -
die gefahr liegt eben darin, das diese menschen mit hier in D politik machen

die welt ist besteht nicht nur aus lila regenbögen


der richtige weg wäre es, nur sehr wenige flüchtlinge aufzunehmen, die hürden sehr hoch zu stellen und von vorneherein klarzustellen das die chancen praktisch gleich null sind. das wäre eine starke säule bei der fluchtursachenbekämpfung.

gleichzeitig massiver invest in externe, ortsnahe flüchlingscamps/städte, das sollte eine mächtige UNO doch schaffen.

dann könnte man sich ein par jubelkaspoer locker leisten. aktuiell möchte man ihnen einfach nur empfehlen etwas leiser zu blöken
Zuletzt geändert von Diskutant am Di 6. Mär 2018, 03:29, insgesamt 7-mal geändert.
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Re: Wächst die Fremdenfeindlichkeit in Deutschland?

Beitragvon Diskutant » Di 6. Mär 2018, 03:07

Marmelada hat geschrieben:Ja, man bekommt hier ständig Hasstiraden gegen sog. "Teddywerfer" zu lesen, aber nie welche gegen Flüchtlingsheimanzünder.


tatsächlich? mir kam es immer so vor als würdest du und deinesgleichen täglich gift und galle gegen menschen spucken die anderer meinung sind. du beleidigst andere menschen auf übelste und wähnst dich dabei noch im recht.
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Re: Wächst die Fremdenfeindlichkeit in Deutschland?

Beitragvon Diskutant » Di 6. Mär 2018, 03:34

Jekyll hat geschrieben:Also, wenn ich ein Deutscher wäre - und ich wäre es leid, fast täglich Hiobsbotschaften über Attacken auf Flüchtlingsunterkünfte zu hören usw. -, dann wäre ich froh und glücklich, zu sehen, dass ich auch solche Landsleute habe. "Auch DAS ist Deutschland" würde ich mir denken, "Deutschland ist nicht nur reich an Geld und Mitteln, es hat auch eine menschliche Seite..."
Bezeichnenderweise gibt es stattdessen nur Spott und Häme. Nun ja, passt immerhin zum Strang-Titel.


von welchem deutschland in welchem multiversum sprichst du?
mach mal einen realitätscheck.

in dem deutschland in dem ich aktuell lebe, werden jeden tag rettungskräfte im einsatz angegriffen.
wer hat hier keinen respekt?

lies dir das mal sorgfältig durch:
https://www.welt.de/regionales/bayern/a ... angst.html


schau dich in europa um, dann weißt du, wie die menschen wirklich denken.
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Re: Wächst die Fremdenfeindlichkeit in Deutschland?

Beitragvon relativ » Di 6. Mär 2018, 07:29

Diskutant hat geschrieben:(06 Mar 2018, 03:05)

weil sie mit hohen kosten für das sozialsystem verbunden ist, menschen gefährdet, die innere sicherheit gefährdet und ein schneeballsystem auslöst.

Also das du etwas gegen die Kosten hast, als etwas dagegen, daß Menschen hier hin kommen und dir direkt das Geld aus der tasche ziehen und nicht per Auslandsüberweisung, kann ich ja noch Nachvollziehen, aber von welchen Schneeballsystem redest du, was kann ich mir darunter denn so vorstellen, also rein Systembedingt?

jeder jubelkasper spielt den schleusern in die hände die den armen für teures geld lebensgefährliche überfahrten nach Europa verkaufen.
Nein kein Jubelkasper hat daran schuld. Wieder vergessen, die kriminellen sind für ihre Handlungen selber verantwortlich. Das reiche Länder automatisch eine anziehungskraft für Menschen besitzen, die nicht so auf Rosen gebettet sind, ist der Auslöser und Katalysator.

die da jubeln, sind naive kinder. ich vermute dahinter auch irgendwelche psychsischen störungen, da wird etwas kompensiert.
Jeder kann hier nachlesen, wer das KInd ohne Verständnis für Zusammenhänge ist.

ich frage mich, ob die tatsächlich glauben das syrien das einzige land der welt ist in dem krieg herrscht, ob syrien das einzige land ist, in dem menschen sterben und so weiter - man denke mal diesen lösungsansatz weiter
je mehr man darüber nachdenkt, desto mehr komme ich zu dem schluss, das es totaler schwachsinn ist -
Ach kommt wieder das Argument, daß wir nicht alle Retten können. Aber was ist denn dann so falsch daran wenigstens einige zu retten? Natürlich hindert uns dies niemals auch andere bessere Lösungsansätze zu suchen, wenn es denn möglich ist, die die Menschen nicht aus ihren Heimantländern vertreibt

retten diese tollen und edlen menschen alle armen tiere in tierheimen, indem sie diese bei sich zuhause durchfüttern? nein? warum denn nicht? sind diese menschen tierfeindlich?
Nein Edelbuddhisten brauchen wir auch nicht sein.

dennoch: es ist schön anzuschauen -
die gefahr liegt eben darin, das diese menschen mit hier in D politik machen
Wer macht Politik , die Flüchtlinge? Gibt es da schon ne Flüchtlingspartei? Also das es eine für deine Ansichten gibt wissen wir ja.

die welt ist besteht nicht nur aus lila regenbögen
Ach ne, ist das so, na wenigstens weiss du das schon mal.


der richtige weg wäre es, nur sehr wenige flüchtlinge aufzunehmen, die hürden sehr hoch zu stellen und von vorneherein klarzustellen das die chancen praktisch gleich null sind. das wäre eine starke säule bei der fluchtursachenbekämpfung.
Wieso willst du dann überhaupt erst aufnehmen, wenn du ihnen gleich klar machst, daß die Aufnahme chance gleich Null ist? Ist das so eine Art sadistische Eigenart von dir?

gleichzeitig massiver invest in externe, ortsnahe flüchlingscamps/städte, das sollte eine mächtige UNO doch schaffen.
Wie schon häufig hier gesagt, daß eione schließst das andere nicht aus
dann könnte man sich ein par jubelkaspoer locker leisten. aktuiell möchte man ihnen einfach nur empfehlen etwas leiser zu blöken
Mit deinen beschränkten Horrizont steht es dir gar nicht zu, zu beurteilen was Deutschland sich leisten kann oder nicht. Aber da wir auch genug von deiner schrei Sorte ertragen muessen, ist es nicht zu viel verlangt auch ein paar Menschenfreunde zu ertragen, die das aus sich herrauslassen.
Das Banale braucht man nicht zu schälen.
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Re: Wächst die Fremdenfeindlichkeit in Deutschland?

Beitragvon relativ » Di 6. Mär 2018, 07:31

Wie auch immer, irgendwie doppelt.
Zuletzt geändert von relativ am Di 6. Mär 2018, 08:22, insgesamt 1-mal geändert.
Das Banale braucht man nicht zu schälen.
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Re: Wächst die Fremdenfeindlichkeit in Deutschland?

Beitragvon Marmelada » Di 6. Mär 2018, 08:06

Diskutant hat geschrieben:(06 Mar 2018, 03:07)

tatsächlich? mir kam es immer so vor als würdest du und deinesgleichen täglich gift und galle gegen menschen spucken die anderer meinung sind. du beleidigst andere menschen auf übelste und wähnst dich dabei noch im recht.

http://politik-forum.eu/viewtopic.php?p ... 6#p4142756
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Re: Wächst die Fremdenfeindlichkeit in Deutschland?

Beitragvon think twice » Di 6. Mär 2018, 08:07

Jekyll hat geschrieben:(05 Mar 2018, 23:39)

Das ist in der Tat sehr auffällig. Dabei wäre es die natürlichste, um nicht zu sagen menschlichste Sache der Welt, auf solche Aktionen auch positiv zu reagieren. Also, wenn ich ein Deutscher wäre - und ich wäre es leid, fast täglich Hiobsbotschaften über Attacken auf Flüchtlingsunterkünfte zu hören usw. -, dann wäre ich froh und glücklich, zu sehen, dass ich auch solche Landsleute habe. "Auch DAS ist Deutschland" würde ich mir denken, "Deutschland ist nicht nur reich an Geld und Mitteln, es hat auch eine menschliche Seite..."
Bezeichnenderweise gibt es stattdessen nur Spott und Häme. Nun ja, passt immerhin zum Strang-Titel.

Genau einen Tag, nachdem die entsetzlichen Bilder von dem Hassmob und dem weinenden Fluechtlingskind im Bus um die Welt gingen, haben wir unseren ersten Bus in Empfang genommen. 22 Erwachsene, 26 Kinder. Wir standen alle auf dem Parkplatz der Sporthalle und haben auf sie gewartet. Sozialarbeiter, Verwaltung, Hausmeister, Security, Catering. Wir waren aufgeregt, neugierig und auch ein bischen unsicher, was auf uns zukommen wird. Als der Bus ankam, bin ich eingestiegen und habe die mir voellig fremden Menschen auf englisch willkommen geheißen. Ich wusste nicht, dass kaum jemand englisch sprach. Eine Stunde später herrschte auf dem Parkplatz ein unbeschreibliches Chaos aus Kisten, Koffern, Muellsaecken und orientierungslosen Menschen. Ich werde es nie vergessen. Jeder von uns hat an diesem Tag bis 22 Uhr gearbeitet, um die Leute aufzunehmen, sie in ihre "Zellen" einzuweisen (sie waren entsetzt von der Unterbringungform, denn sie kamen aus einem umgebauten Krankenhaus) sie zu trösten, zu bekoestigen.
Es war wohl der anstrengendste Tag meines Berufslebens, aber abends habe ich mich in mein Auto gesetzt und war stolz auf uns alle, dass wir mit Emphatie und offenen Herzen es geschafft hatten, dem Chaos Herr zu werden.
Und ich habe mir gedacht: Nein, es sind nicht alle so wie die Poebler da in Sachsen.

Und noch ein paar Worte an den Jubelkasper der AfD (Diskutant):
Es geht mir am Arsch vorbei, ob Leute wie du mich für naiv oder psychisch gestört halten. Ihr werdet Deutschland mit Sicherheit auch nicht besser machen. Und Empfehlungen, wie andere sich zu verhalten haben, habt ihr schon mal garnicht auszusprechen mit euren braunen Buben in euren Reihen.
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Re: Wächst die Fremdenfeindlichkeit in Deutschland?

Beitragvon Teekanne » Di 6. Mär 2018, 09:07

think twice hat geschrieben:Und Empfehlungen, wie andere sich zu verhalten haben, habt ihr schon mal garnicht auszusprechen mit euren braunen Buben in euren Reihen.


Das sind ja keine Empfehlungen. Es sind mehr als Befehle zu verstehen. Demokratie und Freiheit sind diesen Herren und Damen fremd. Nur sie alleine bestimmen was man zu essen, trinken, sagen und zu tun hat für deren zarte Befindlichkeiten. ;)
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Re: Wächst die Fremdenfeindlichkeit in Deutschland?

Beitragvon Senexx » So 11. Mär 2018, 08:23

JJazzGold hat geschrieben:(28 Feb 2018, 10:16)

Nach 3709 Beiträgen kann man das Fazit ziehen, dass die Fremdenfeindlichkeit in Deutschland nicht wächst, sie tritt nur dort deutlicher Zutage, wo sie latent oder bis vor kurzem geschickt verborgen bereits vorhanden war. Der nächste Schritt wäre die Ursachenforschung. Wurde die Fremdenfeindlichkeit im Elternhaus implementiert und trug eine politische Ideologie dazu bei, dies zu fördern, begünstigt durch verfehlte Bildungspoltik?

Sie gehen von falschen Prämissen aus.

"Fremdenfeindlichkeit" erfüllt eine wichtige Funktion und ist konstitutiv in allen Gesellschaften. Sie ist sogar institutionalisiert. Visaerfordernis, Ausländerbehörde, Aufenthaltserlaubnis, Integrationskurse sind alles Formen und Ausdruck ihrer Institutionalisierung.

Die soziale Funktion von "Fremdenfeindlichkeit" ist der Schutz der Gesellschaft vor Überfremdung, die Wahrung ihrer Identität und der sozialen Kohäsion.

Wo diese Prinzipien verletzt werden, schlägt die Fremdenfeindlichkeit" in offene Aggression um. In Deutschland werden die Prinzipien immer mehr verletzt. Absichtlich und planvoll, weil gewisse Kreise daran ein Interesse haben und eine stärkere Unterschichtung der Gesellschaft erreichen wollen. Es ist Ausdruck des Klassenkampf von oben.
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Re: Wächst die Fremdenfeindlichkeit in Deutschland?

Beitragvon ps1 » So 11. Mär 2018, 08:29

JJazzGold hat geschrieben:(28 Feb 2018, 10:16)

[color=#0000BF]Nach 3709 Beiträgen kann man das Fazit ziehen, dass die Fremdenfeindlichkeit in Deutschland nicht wächst,

Du täuschst dich: https://www.nwzonline.de/politik/massiv ... 88817.html
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Re: Wächst die Fremdenfeindlichkeit in Deutschland?

Beitragvon JJazzGold » So 11. Mär 2018, 09:58

"Senexx“

Sie gehen von falschen Prämissen aus.

"Fremdenfeindlichkeit" erfüllt eine wichtige Funktion und ist konstitutiv in allen Gesellschaften. Sie ist sogar institutionalisiert. Visaerfordernis, Ausländerbehörde, Aufenthaltserlaubnis, Integrationskurse sind alles Formen und Ausdruck ihrer Institutionalisierung.


Sie haben selbst gemerkt, das Behörden in der Wahrnehmung ihrer Aufgaben nicht unter Fremdenfeindlich fallen, sondern nur Kontrollaufgaben erfüllen, weshalb Sie Fremdenfeindlichkeit in Anführungszeichen setzten.



Die soziale Funktion von "Fremdenfeindlichkeit" ist der Schutz der Gesellschaft vor Überfremdung, die Wahrung ihrer Identität und der sozialen Kohäsion.


Das mag der Fremdenfeindliche als Camouflage für seine unbegründbare Feindseligkeit nutzen, korrekt ist es deshalb nicht.

Wo diese Prinzipien verletzt werden, schlägt die Fremdenfeindlichkeit" in offene Aggression um. In Deutschland werden die Prinzipien immer mehr verletzt. Absichtlich und planvoll, weil gewisse Kreise daran ein Interesse haben und eine stärkere Unterschichtung der Gesellschaft erreichen wollen. Es ist Ausdruck des Klassenkampf von oben.


Wo “das Prinzip Fremdenfeindlichkeit “zuschlägt“, schlägt in Deutschland im 21. Jahrhundert die Justiz zurück und das ist auch gut so.
Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die der Leute, welche die Welt nie angeschaut haben.
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Re: Wächst die Fremdenfeindlichkeit in Deutschland?

Beitragvon JJazzGold » So 11. Mär 2018, 10:00



Nicht wirklich, da meiner Ansicht nach Fremdenfeindlichkeit latent bereits vorhanden ist und nur aufgrund von Ereignissen vermehrt zu Tage tritt.
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Re: Wächst die Fremdenfeindlichkeit in Deutschland?

Beitragvon ps1 » So 11. Mär 2018, 10:41

JJazzGold hat geschrieben:(11 Mar 2018, 10:00)

Nicht wirklich, da meiner Ansicht nach Fremdenfeindlichkeit latent bereits vorhanden ist und nur aufgrund von Ereignissen vermehrt zu Tage tritt.


Welche Ereignisse meinst du?

Ich kann mir vorstellen, dass die Rechten sich jetzt mehr trauen, weil die faschistische AfD es bis in den Bundestag geschafft hat. Die Hemmschwelle ist gesunken, was man auch an der Zunahme rassistischer Hassbotschaften im Internet sehen kann.
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Re: Wächst die Fremdenfeindlichkeit in Deutschland?

Beitragvon Senexx » So 11. Mär 2018, 10:44

JJazzGold hat geschrieben:(11 Mar 2018, 09:58)


Sie haben selbst gemerkt, das Behörden in der Wahrnehmung ihrer Aufgaben nicht unter Fremdenfeindlich fallen, sondern nur Kontrollaufgaben erfüllen, weshalb Sie Fremdenfeindlichkeit in Anführungszeichen setzten.

Ich habe Anführungszeichen verwendet, weil es ein Kampfbegriff ist, der eine notwendige und in allen Gesellschaften vorhandene Funktion diskreditiert.

Gesellschaften funktionieren nicht nach Wille und Vorstellung, sondern nach sozialen Prinzipien. Wer diese meint ignorieren zu können, erntet soziale Unordnung und im Extremfall Gewalt.
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Re: Wächst die Fremdenfeindlichkeit in Deutschland?

Beitragvon ps1 » So 11. Mär 2018, 10:50

Senexx hat geschrieben:"Fremdenfeindlichkeit" erfüllt eine wichtige Funktion und ist konstitutiv in allen Gesellschaften.

Im Bereich der Privatsphäre ist das so. Aber sonst wohl kaum. Fremde, im Haus nebenan, gehen dich nichts an. Wenn du nicht willst, hast du mit ihnen nicht zu tun.
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Re: Wächst die Fremdenfeindlichkeit in Deutschland?

Beitragvon zollagent » So 11. Mär 2018, 11:01

Roady66 hat geschrieben:(11 Mar 2018, 10:56)

Nein. Funktioniert so nicht. Der da nebenan ist Teil deines Lebensumfeld. Das gestaltet der mit. Du hoffentlich auch. Das/ der Fremde ist Teil des Lebensumfekds. Das macht es so spannend. Die Ambivalenz zwischen den Fremden. Meist scheitert es, weil das Fremdsein entweder nicht akzeptiert wird.Schlimer noch wenn es weggeschwafelt wird

Udo Jürgens hat das schon mal schön thematisiert.
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Re: Wächst die Fremdenfeindlichkeit in Deutschland?

Beitragvon ps1 » So 11. Mär 2018, 11:08

Roady66 hat geschrieben:(11 Mar 2018, 10:56)
Nein. Funktioniert so nicht. Der da nebenan ist Teil deines Lebensumfeld. Das gestaltet der mit. Du hoffentlich auch.

Ich hoffe, dass du niemals mein Nachbar sein wirst.
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Re: Wächst die Fremdenfeindlichkeit in Deutschland?

Beitragvon Teeernte » So 11. Mär 2018, 11:13

Roady66 hat geschrieben:(11 Mar 2018, 10:56)

Nein. Funktioniert so nicht. Der da nebenan ist Teil deines Lebensumfeld. Das gestaltet der mit. Du hoffentlich auch. Das/ der Fremde ist Teil des Lebensumfekds. Das macht es so spannend. Die Ambivalenz zwischen den Fremden. Meist scheitert es, weil das Fremdsein entweder nicht akzeptiert wird.Schlimer noch wenn es weggeschwafelt wird


Normen machten „das Verhalten voraussehbar, tragen Ordnung in die Gemeinschaft und vermitteln damit Sicherheit

„Die Gruppennorm äußert sich in Sprache, Brauchtum, Kleidung, Körperschmuck und vielen anderen Alltäglichkeiten. Die materielle wie geistige Kultur ist nach ihr ausgerichtet. Kultur erweist sich hier prägend und legt uns als zweite Natur insofern fest, als uns auch der Schatz tradierten Brauchtums nicht allzuviel Bewegungsfreiheit lässt.“


....macht "DER" von nebenan - das Radio abends laut und stellt es ins Fenster / BAlkon ...... mit derart "Musik" ....

>> Bin ich das nicht "gewöhnt" ...



Schon bemerkt ....die meisten Fremden sind Fremdenfeindlich...??
Obs zu kalt, zu warm, zu trocken oder zu nass ist:.... Es immer der >>menschgemachte<< Klimawandel. :D
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Re: Wächst die Fremdenfeindlichkeit in Deutschland?

Beitragvon zollagent » So 11. Mär 2018, 11:14

DAFÜR gibt es die Möglichkeit, den Nachbarn wegen Lärmbelästigung anzuzeigen.
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Re: Wächst die Fremdenfeindlichkeit in Deutschland?

Beitragvon Teeernte » So 11. Mär 2018, 11:19

zollagent hat geschrieben:(11 Mar 2018, 11:14)

DAFÜR gibt es die Möglichkeit, den Nachbarn wegen Lärmbelästigung anzuzeigen.


DEINE NORM .

Seine NORM >> DAS Abendgebet.

Meine NORM >> Sicherung des Verursachers ....rausdrücken. (Anzeige gilt hier als Feindliche Leistung)
Obs zu kalt, zu warm, zu trocken oder zu nass ist:.... Es immer der >>menschgemachte<< Klimawandel. :D

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