Wächst die Fremdenfeindlichkeit in Deutschland?

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JFK
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Re: Wächst die Fremdenfeindlichkeit in Deutschland?

Beitragvon JFK » Di 20. Feb 2018, 00:57

Ger9374 hat geschrieben:(20 Feb 2018, 00:21)

Überfremdung trifft es halt auf den Punkt.
Nazi Sprech wäre wohl eher Volksidentität bewahren oder so?....


Auf mich wirken aber die abschottungs freaks befremdlich, nicht weil sie sich selber abschotten, was vollkommen Ok wäre, befremdlich weil sie ein ganzes Land in ihre kranken Phantasien reinziehen.
Man soll die Menschen so erziehen, daß sie das Ungehörige und Schädliche von selber unterlassen. Mit dem Verbieten ist gar nichts geholfen. Im Gegenteil. [...]
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schelm
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Re: Wächst die Fremdenfeindlichkeit in Deutschland?

Beitragvon schelm » Di 20. Feb 2018, 06:06

Jekyll hat geschrieben:(20 Feb 2018, 00:05)

Es geht hier weniger um die Qualität der Inhalte als vielmehr um das überaus kostbare Gut, seine kulturelle Identität - deren ein wesentlicher Teil nunmal die Religion ist - frei und selbstbestimmt ausleben zu dürfen. Die Bereicherung findet vor allem in der Meta-Ebene statt (Realisierung von Grundrechten und -werten).

Das kann man einfacher formulieren, Hr. Jekyll : Wer nach allen Seiten offen ist, ist nicht ganz dicht.

Die Meta - Ebene, die Sie hier versuchen geschickt zu instrumentalisieren, ist kein Selbstzweck, sondern basiert auf dem gesellschaftlichen Konsens viele Wege nach Rom zu diskutieren. Sie verstehen ? Das Ziel der Reise bleibt aber Rom. Ich kann Kulturmuslime erkennen, die sich dem anschließen, die die Religion nur als individuellen spirituellen Halt gebrauchen, als kulturelles Bindeglied, aber nicht die Religion selber, die fährt in eine andere Richtung.
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Jekyll
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Re: Wächst die Fremdenfeindlichkeit in Deutschland?

Beitragvon Jekyll » Di 20. Feb 2018, 08:05

schelm hat geschrieben:(20 Feb 2018, 06:06)

Das kann man einfacher formulieren, Hr. Jekyll : Wer nach allen Seiten offen ist, ist nicht ganz dicht.
Sehen Sie das doch von der positiven Seite, Herr schelm; Offenheit sorgt für eine ausreichende Belüftung (gut für das Oberstübchen).

Die Meta - Ebene, die Sie hier versuchen geschickt zu instrumentalisieren, ist kein Selbstzweck, sondern basiert auf dem gesellschaftlichen Konsens viele Wege nach Rom zu diskutieren. Sie verstehen ? Das Ziel der Reise bleibt aber Rom. Ich kann Kulturmuslime erkennen, die sich dem anschließen, die die Religion nur als individuellen spirituellen Halt gebrauchen, als kulturelles Bindeglied, aber nicht die Religion selber, die fährt in eine andere Richtung.
Das gilt im Prinzip für alle Religionen und im weiteren Sinne auch generell für Ideologien, die für sich in Anspruch nehmen, die einzig gültige, alleinseligmachende Wahrheit zu kennen, was ja impliziert, dass für sie alle anderen Lebensweisen eigentlich falsch sein müssen - inkl. die, von deren Toleranz und Liberalität sie gerade profitieren. So paradox das auch klingen mag, ich sehe das pragmatisch: in einer toleranten, pluralistischen Gesellschaft haben einzelne Individuuen/Gruppen auch das Recht, Fehler machen zu dürfen (sofern diese keine akute Bedrohung darstellen).

Natürlich besteht dadurch die potentielle Gefahr, dass aus diesen Fehlern irgendwann mal größere Krisen und Konfrontationen entstehen könnten, die das System selbst in Frage stellen und konkret gefährden, aber mit so einem Restrisiko müssen wir uns wohl oder übel abfinden, Herr schelm. Denn die andere Alternative, nämlich solche "Abweichungen" sofort im Keim zu ersticken (Null-Toleranz-Politik, wie es Ihnen und Ihren AfD-Freunden anscheinend vorschwebt), würde ganz sicher zur Zerstörung des Systems führen (und Rom wäre in unerreichbare Ferne gerückt).
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Re: Wächst die Fremdenfeindlichkeit in Deutschland?

Beitragvon Jekyll » Di 20. Feb 2018, 08:10

Ger9374 hat geschrieben:(20 Feb 2018, 00:21)

Überfremdung trifft es halt auf den Punkt.
Nazi Sprech wäre wohl eher Volksidentität bewahren oder so?....
Ja..."Volkskörper", "Rassenhygiene" usw.

Wären das nicht die nächsten Schritte nach "Überfremdung", "Kulturfremde" oder so?
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Ammianus
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Re: Wächst die Fremdenfeindlichkeit in Deutschland?

Beitragvon Ammianus » Di 20. Feb 2018, 11:38

Jekyll hat geschrieben:(20 Feb 2018, 08:05)

Sehen Sie das doch von der positiven Seite, Herr schelm; Offenheit sorgt für eine ausreichende Belüftung (gut für das Oberstübchen).

Das gilt im Prinzip für alle Religionen und im weiteren Sinne auch generell für Ideologien, die für sich in Anspruch nehmen, die einzig gültige, alleinseligmachende Wahrheit zu kennen, was ja impliziert, dass für sie alle anderen Lebensweisen eigentlich falsch sein müssen - inkl. die, von deren Toleranz und Liberalität sie gerade profitieren. So paradox das auch klingen mag, ich sehe das pragmatisch: in einer toleranten, pluralistischen Gesellschaft haben einzelne Individuuen/Gruppen auch das Recht, Fehler machen zu dürfen (sofern diese keine akute Bedrohung darstellen).

Natürlich besteht dadurch die potentielle Gefahr, dass aus diesen Fehlern irgendwann mal größere Krisen und Konfrontationen entstehen könnten, die das System selbst in Frage stellen und konkret gefährden, aber mit so einem Restrisiko müssen wir uns wohl oder übel abfinden, Herr schelm. Denn die andere Alternative, nämlich solche "Abweichungen" sofort im Keim zu ersticken (Null-Toleranz-Politik, wie es Ihnen und Ihren AfD-Freunden anscheinend vorschwebt), würde ganz sicher zur Zerstörung des Systems führen (und Rom wäre in unerreichbare Ferne gerückt).


Nimmt man die gewohnten Unterstellungen - hier relativ spärlich - und die versucht arrogante Arte der Anrede raus, könnte man dem Text vollumfänglich zustimmen.
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Re: Wächst die Fremdenfeindlichkeit in Deutschland?

Beitragvon schelm » Di 20. Feb 2018, 14:02

Jekyll hat geschrieben:(20 Feb 2018, 08:05)
Das gilt im Prinzip für alle Religionen und im weiteren Sinne auch generell für Ideologien, die für sich in Anspruch nehmen, die einzig gültige, alleinseligmachende Wahrheit zu kennen, was ja impliziert, dass für sie alle anderen Lebensweisen eigentlich falsch sein müssen - inkl. die, von deren Toleranz und Liberalität sie gerade profitieren. So paradox das auch klingen mag, ich sehe das pragmatisch: in einer toleranten, pluralistischen Gesellschaft haben einzelne Individuuen/Gruppen auch das Recht, Fehler machen zu dürfen (sofern diese keine akute Bedrohung darstellen).

Natürlich besteht dadurch die potentielle Gefahr, dass aus diesen Fehlern irgendwann mal größere Krisen und Konfrontationen entstehen
könnten, die das System selbst in Frage stellen und konkret gefährden, aber mit so einem Restrisiko müssen wir uns wohl oder übel abfinden, Herr schelm. Denn die andere Alternative, nämlich solche "Abweichungen" sofort im Keim zu ersticken (Null-Toleranz-Politik, wie es Ihnen und Ihren AfD-Freunden anscheinend vorschwebt), würde ganz sicher zur Zerstörung des Systems führen (und Rom wäre in unerreichbare Ferne gerückt).

Das Restrisiko in Bezug auf das Christentum wurde bereits erfolgreich eingehegt, durch die entsprechende Konfrontation mit den Werten der Aufklärung. Nur hinkt der Islam hier mindestens 700 Jahre hinterher. Was schlagen Sie vor, sollen wir tun ? Abwarten ?
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Re: Wächst die Fremdenfeindlichkeit in Deutschland?

Beitragvon Keoma » Di 20. Feb 2018, 14:08

Woppadaq hat geschrieben:(19 Feb 2018, 23:22)

Das kam für Christen natürlich nie in Frage.


Schon wieder der alte Käse.
Der Unterschied zwischen Eroberung und Missionierung sollte mittlerweile geläufig sein.
Jeder hat ein Recht auf meine Meinung.
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Ammianus
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Re: Wächst die Fremdenfeindlichkeit in Deutschland?

Beitragvon Ammianus » Di 20. Feb 2018, 15:02

Keoma hat geschrieben:(19 Feb 2018, 20:34)

Missionierung bedeutet im Islam etwas anderes.
Feuer und Schwert.


Also ich würde grob zusammenfassen:

Christen eroberten meist Länder, die ihnen gesamtkulturell unterlegen waren.
Die Vorgehensweise dabei hatte oft einen Raub-Mord-Charakter.

Moslems eroberten meist gesamtkulturell überlegene Länder.
Dabei war das Vorgehen hier eher von Schutzgelderpressung bestimmt.

Nach den Eroberungen bildeten die Moslems zu Beginn immer nur eine sehr dünne Schicht die erst allmählich anwuchs. Oft war man von Übertritten zum Islam nicht einmal begeister. Fiel dann doch das Schutzgeld weg.

Sogenannte Götzendiener hatten sich natürlich entweder zum Islam bekehren zu lassen oder waren zu töten. Problematisch wurde es, wenn sie wie in Indien, sich erfolgreich wehrten. Da begann teilweise sogar Indisches mit Islamischen zu verschmelzen. Auch erfand man die bis heute gebräuchliche Ausrede, die Hindu-Götter wären eigentlich ein Einziger.

(Anmerkung: Kultur ist die Summe aller materiellen und geistigen Hervorbringungen menschlicher Gesellschaften.)
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Re: Wächst die Fremdenfeindlichkeit in Deutschland?

Beitragvon Polibu » Di 20. Feb 2018, 15:07

Woppadaq hat geschrieben:(19 Feb 2018, 23:22)

Das kam für Christen natürlich nie in Frage.


Wir leben im Hier und Jetzt. Die Kreuzzüge waren falsch. Der Dschihad ist ebenfalls falsch. Es gibt dabei nur einen Unterschied. Die Kreuzzüge sind Vergangenheit. Der Dschihad ist Gegenwart.
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Re: Wächst die Fremdenfeindlichkeit in Deutschland?

Beitragvon Woppadaq » Di 20. Feb 2018, 17:21

Keoma hat geschrieben:(20 Feb 2018, 14:08)

Schon wieder der alte Käse.
Der Unterschied zwischen Eroberung und Missionierung sollte mittlerweile geläufig sein.


Das wll ich hoffen. Denn bei den Moslems gibt es durchaus auch eine friedliche Missionierung. Nennt sich Da'wa.
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Re: Wächst die Fremdenfeindlichkeit in Deutschland?

Beitragvon Uffzach » Di 20. Feb 2018, 19:04

Die Fremdenfeindlichkeit in Deutschland wächst nicht, sondern ist auf konstantem Niveau. Es ist ein Fehlschluss zu glauben, dass die Fremdenfeindlichkeit wachsen würde, wenn bloß die Anlässe zunehmen, die ihr Zutagetreten fördern. :cool:
Für die Freiheit des sprachlichen Ausdrucks !
Macht ist Macht über die Sprache der anderen. Fürchtet euch nicht, denn Bezeichner sind a priori bedeutungsleere Zeichenfolgen. :cool:
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Re: Wächst die Fremdenfeindlichkeit in Deutschland?

Beitragvon Bielefeld09 » Di 20. Feb 2018, 19:23

Polibu hat geschrieben:(20 Feb 2018, 15:07)

Wir leben im Hier und Jetzt. Die Kreuzzüge waren falsch. Der Dschihad ist ebenfalls falsch. Es gibt dabei nur einen Unterschied. Die Kreuzzüge sind Vergangenheit. Der Dschihad ist Gegenwart.

Nur als Frage:
Sagt dir der Name "Brejvik" was?
Nur als Frage:
Wer führte den " Kreutzzug gegen das Böse"?
Oder einfacher gefragt:
Wer führt eigentlich die Gespräche mit den "Fremden",
die ja auch Nachbarn sein könnten?
Möglicherweise ist der" Ignorist" die Gefahr der Gegenwart.
Nur wachsen die? :?:
Auch wenn es mal falsch rüberkommt, es ist nie persönlich gemeint. Sorry :( :(
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Re: Wächst die Fremdenfeindlichkeit in Deutschland?

Beitragvon schelm » Di 20. Feb 2018, 23:24

https://www.bz-berlin.de/berlin/tempelh ... f-gerissen

Versteh ich nicht, kann mir das jemand erklären ? Die Täterin ist selbst " Fremde ", kann ihr Motiv also " Fremdenfeindlichkeit " sein, oder müsste ihre Attacke nicht als politisch motiviert gelten, bspw. weil sie die Verschleierung als Zeichen der Unterdrückung ablehnt ?
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Re: Wächst die Fremdenfeindlichkeit in Deutschland?

Beitragvon Polibu » Di 20. Feb 2018, 23:26

schelm hat geschrieben:(20 Feb 2018, 23:24)

https://www.bz-berlin.de/berlin/tempelh ... f-gerissen

Versteh ich nicht, kann mir das jemand erklären ? Die Täterin ist selbst " Fremde ", kann ihr Motiv also " Fremdenfeindlichkeit " sein, oder müsste ihre Attacke nicht als politisch motiviert gelten, bspw. weil sie die Verschleierung als Zeichen der Unterdrückung ablehnt ?


Ja, aber dann kann man diese Tat ja nicht mehr den Rechten in die Schuhe schieben. Irgendwie müssen die Straftaten von Rechten ja künstlich nach oben getrieben werden.
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Re: Wächst die Fremdenfeindlichkeit in Deutschland?

Beitragvon schelm » Di 20. Feb 2018, 23:28

Polibu hat geschrieben:(20 Feb 2018, 23:26)

Ja, aber dann kann man diese Tat ja nicht mehr den Rechten in die Schuhe schieben. Irgendwie müssen die Straftaten von Rechten ja künstlich nach oben getrieben werden.

Sicherlich ein AfD - Fangirl aus Aserbaidschan.
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Re: Wächst die Fremdenfeindlichkeit in Deutschland?

Beitragvon Senexx » Di 20. Feb 2018, 23:33

schelm hat geschrieben:(20 Feb 2018, 23:28)

Sicherlich ein AfD - Fangirl aus Aserbaidschan.

Wenn Sie aus Aserbeidschan kommt, ist sie womöglich Aseri. Die Aseri sind ein Turksprachiges Volk und den Türken eher verbunden. Ein "fremdenfeindliches" Motiv kann man da doch eher ausschließen.
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Re: Wächst die Fremdenfeindlichkeit in Deutschland?

Beitragvon JFK » Di 20. Feb 2018, 23:37

Senexx hat geschrieben:(20 Feb 2018, 23:33)

Wenn Sie aus Aserbeidschan kommt, ist sie womöglich Aseri. Die Aseri sind ein Turksprachiges Volk und den Türken eher verbunden. Ein "fremdenfeindliches" Motiv kann man da doch eher ausschließen.


Vielleicht ein Religionsfeindliches Motiv, aber mit fremdenfeindlich hat das nichts zu tuen.
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Re: Wächst die Fremdenfeindlichkeit in Deutschland?

Beitragvon schelm » Di 20. Feb 2018, 23:38

Senexx hat geschrieben:(20 Feb 2018, 23:33)

Wenn Sie aus Aserbeidschan kommt, ist sie womöglich Aseri. Die Aseri sind ein Turksprachiges Volk und den Türken eher verbunden. Ein "fremdenfeindliches" Motiv kann man da doch eher ausschließen.

Ich spekuliere mal wild, sie lehnt Verschleierung ab und wurde dafür von verschleierten Geschlechtsgenossinnen ( vielleicht in ihrer Heimat ) diskriminiert, deshalb die allergische Reaktion.
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Re: Wächst die Fremdenfeindlichkeit in Deutschland?

Beitragvon JFK » Di 20. Feb 2018, 23:39

Polibu hat geschrieben:(20 Feb 2018, 23:26)

Ja, aber dann kann man diese Tat ja nicht mehr den Rechten in die Schuhe schieben. Irgendwie müssen die Straftaten von Rechten ja künstlich nach oben getrieben werden.


Unbedingt, die Bevölkerung hat ja nichts besseres zu tuen, als irgendwelche vollbepissten Rassisten zu erfinden.
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Re: Wächst die Fremdenfeindlichkeit in Deutschland?

Beitragvon Bielefeld09 » Di 20. Feb 2018, 23:45

JFK hat geschrieben:(20 Feb 2018, 23:39)

Unbedingt, die Bevölkerung hat ja nichts besseres zu tuen, als irgendwelche vollbepissten Rassisten zu erfinden.

Nun mal ehrlich?
Wer braucht das?
Auch wenn es mal falsch rüberkommt, es ist nie persönlich gemeint. Sorry :( :(

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