Wächst die Fremdenfeindlichkeit in Deutschland?

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Cat with a whip
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Re: Wächst die Fremdenfeindlichkeit in Deutschland?

Beitragvon Cat with a whip » Fr 16. Feb 2018, 15:14

Besorgte deutsche Bürger verüben den allergrößten Teil der Hassverbrechen, deren Opfer mit Abstand Juden und Muslime sind. Die Täter bei Antisemitischen Verbrechen sind auch fast nur Deutschstämmige.

Hassverbrechen richten sich vor allem gegen Muslime und Juden
2.500 politisch motivierte Straftaten mit antisemitischem und islamfeindlichem Hintergrund sind 2017 gezählt worden. Das ist das 20-Fache der Gewalttaten gegen Christen.


http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitges ... eutschland
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Watchful_Eye
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Re: Wächst die Fremdenfeindlichkeit in Deutschland?

Beitragvon Watchful_Eye » Fr 16. Feb 2018, 15:20

Cat with a whip hat geschrieben:(16 Feb 2018, 15:14)

Besorgte deutsche Bürger verüben den allergrößten Teil der Hassverbrechen, deren Opfer mit Abstand Juden und Muslime sind. Die Täter bei Antisemitischen Verbrechen sind auch fast nur Deutschstämmige.

Schon möglich, dass es so ist, aber ich finde im Artikel keinerlei Vergleich zwischen deutschstämmigen und nicht-deutschstämmigen Tätern?
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Re: Wächst die Fremdenfeindlichkeit in Deutschland?

Beitragvon jellobiafra » Fr 16. Feb 2018, 17:38

Die überwiegende Anzahl der Täter antisemitischer Verbrechen haben die deutsche Staatsangehörigkeit. Wie viele von ihnen Migrationshintergrund haben wird nicht erfasst.
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Excellero
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Re: Wächst die Fremdenfeindlichkeit in Deutschland?

Beitragvon Excellero » Fr 16. Feb 2018, 18:39

Man sollte auch mal beachten was für Delikte das sind. Der Zeitartikel legt nahe daß alle Taten "Gewalt gegen Personen" beinhalten, das ist aber Unsinn. Jedes an eine Wand gekritzelte "Juden raus" oder "Ausländer raus" ist ein "Hassverbrechen" in der Statistik. Ebenso wird in einigen Bundesländern proforma bei einem ungeklärten Fall bei dem das Opfer ein Ausländer ist als Hassverbrechen eingestuft.
Diese Statistiken sind also vor allem ein Propagandamittel um vor einem nicht existenten "Rechtsextremismus Problem" zu warnen.
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Re: Wächst die Fremdenfeindlichkeit in Deutschland?

Beitragvon jack000 » Fr 16. Feb 2018, 20:41

Cat with a whip hat geschrieben:(16 Feb 2018, 15:14)

Besorgte deutsche Bürger verüben den allergrößten Teil der Hassverbrechen, deren Opfer mit Abstand Juden und Muslime sind. Die Täter bei Antisemitischen Verbrechen sind auch fast nur Deutschstämmige.
http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitges ... eutschland

Das steht in dem Artikel nicht drin. Benjamin Steinitz zum Thema:
Zweifel an der Darstellung, von wem die antisemitischen Taten ausgehen, äußert Benjamin Steinitz, Leiter der Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS) in Berlin. Es gebe eine „Diskrepanz zwischen der Wahrnehmung der Betroffenen von antisemitischen Angriffen, Beleidigungen und Beschimpfungen und den polizeilichen Statistiken“, sagt Steinitz unter Berufung auf den Bericht des „Unabhängigen Expertenkreises Antisemitismus“, der auf Anregung der Bundesregierung im April von namhaften Wissenschaftlern vorgelegt worden war.

https://www.welt.de/politik/deutschland ... teigt.html
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Re: Wächst die Fremdenfeindlichkeit in Deutschland?

Beitragvon jellobiafra » Fr 16. Feb 2018, 21:34

Aus der Zeit:

Hassverbrechen richten sich vor allem gegen Muslime und Juden
2.500 politisch motivierte Straftaten mit antisemitischem und islamfeindlichem Hintergrund sind 2017 gezählt worden. Das ist das 20-Fache der Gewalttaten gegen Christen.


Wenn das so wäre, dann hätte es 125 Gewalttaten gegen Christen aus antichristlichen Motiven gegeben (2500/20). Nur mal zum Vergleich: Lt. BKA gab es 36 antisemitisch motivierte Gewalttaten im Jahr 2017. Die bei weitem meisten der antisemitisch oder islamfeindlichen Straftaten sind eben Propagandadelikte. Hier ein Vergleich zwischen Gewalttaten gegenüber einer Gruppe und Straftaten gegenüber anderen zu machen, ist mehr als irreführend.
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Re: Wächst die Fremdenfeindlichkeit in Deutschland?

Beitragvon jellobiafra » Sa 17. Feb 2018, 22:34

Abgesehen davon ist die Polizeistatistik zu den christenfeindlichen Straftaten selbst bei den schwersten Straftaten geschönt.
Es gab 2017 nicht "nur" ein christenfeindliches Tötungsdelikt, sondern mindestens 2. Ist mir schleierhaft, warum nur eins in der Statistik erscheint. (Zum Vergleich: Kein einziger antisemitischer oder muslimfeindlicher Mord)

Tat Nr: 1)

http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2017-08/messerangriff-hamburg-ahmad-a-lkw-attentat

Der Angreifer von Hamburg hat sich laut Medienberichten zu seiner Tat geäußert. Er habe möglichst viele Christen und Jugendliche töten wollen, sagte Ahmad A. demnach.


Tat Nr: 2)

http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2017-08/messerangriff-hamburg-ahmad-a-lkw-attentat

Am Freitagvormittag verurteilte das Landgericht Traunstein nun den Afghanenwegen Mordes an einer zum Christentum übergetretenen Landsfrau zu lebenslanger Haft. Das Gericht stellte zudem die besondere Schwere der Schuld fest. Damit ist eine vorzeitige Haftentlassung nach 15 Jahren rechtlich möglich, in der Praxis aber so gut wie ausgeschlossen.
Der Mann hatte die 38 Jahre alte Farima S. im April vergangenen Jahres in Prien am Chiemsee vor den Augen ihrer fünf und elf Jahre alten Söhne erstochen. Das Gericht folgte mit dem Urteil dem Antrag der Anklagebehörde. Diese hatte dem Mann vorgeworfen, er habe die Frau wegen ihres christlichen Glaubens getötet.


Das sind nur die Taten, die durch die Presse gingen.
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Re: Wächst die Fremdenfeindlichkeit in Deutschland?

Beitragvon CaptainJack » Sa 17. Feb 2018, 22:51

Cat with a whip hat geschrieben:(16 Feb 2018, 15:14)

Besorgte deutsche Bürger verüben den allergrößten Teil der Hassverbrechen, deren Opfer mit Abstand Juden und Muslime sind. Die Täter bei Antisemitischen Verbrechen sind auch fast nur Deutschstämmige.



http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitges ... eutschland
Hast du nicht aufgepasst? Du kannst jederzeit nachlesen, wie du dich irrst. Selbst über deine so brachial erscheinenden Hassverbrechen kannst du dich informieren, unabhängig davon, wer sie in Wirklichkeit tätigt.
Glaubst du tatsächlich, dass z.B. Hakenkreuzschmierereien überwiegend von Deutschen ohne Migrationshintergrund begangen werden? :rolleyes:
"Der gewalttätige Antisemitismus kommt heute nicht von rechts, auch wenn die irreführenden Statistiken etwas anderes sagen."
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Re: Wächst die Fremdenfeindlichkeit in Deutschland?

Beitragvon think twice » So 18. Feb 2018, 09:20

CaptainJack hat geschrieben:(17 Feb 2018, 22:51)


Glaubst du tatsächlich, dass z.B. Hakenkreuzschmierereien überwiegend von Deutschen ohne Migrationshintergrund begangen werden? :rolleyes:

Glaubst du tatsächlich, dass die statistisch belegten Zahlen an ueberdurchschnittlich vielen Rechtsextremen in Ostdeutschland fake-news sind?
Wenn nein, glaubst du tatsaechlich, dass die Rechtsextremen in Ostdeutschland ueberwiegend aus Deutschen mit Migrationshintergrund bestehen? :rolleyes:
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Wir solidarisieren uns mit allen Menschen,
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Re: Wächst die Fremdenfeindlichkeit in Deutschland?

Beitragvon Woppadaq » So 18. Feb 2018, 10:16

jellobiafra hat geschrieben:(17 Feb 2018, 22:34)

Tat Nr: 2)


Verzeihung, so schlimm die Tat auch ist, sie ist keine christenfeidliche Tat, hier irrt auch die Zeit. In Afghanistan, woher der Täter kommt, ist es nicht verboten, Christ zu sein, das Konvertieren, zu welcher Religion auch immer, steht dort allerdings unter Todesstrafe.
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Re: Wächst die Fremdenfeindlichkeit in Deutschland?

Beitragvon Alpha Centauri » So 18. Feb 2018, 10:16

jellobiafra hat geschrieben:(17 Feb 2018, 22:34)

Abgesehen davon ist die Polizeistatistik zu den christenfeindlichen Straftaten selbst bei den schwersten Straftaten geschönt.
Es gab 2017 nicht "nur" ein christenfeindliches Tötungsdelikt, sondern mindestens 2. Ist mir schleierhaft, warum nur eins in der Statistik erscheint. (Zum Vergleich: Kein einziger antisemitischer oder muslimfeindlicher Mord)

Tat Nr: 1)

http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2017-08/messerangriff-hamburg-ahmad-a-lkw-attentat



Tat Nr: 2)

http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2017-08/messerangriff-hamburg-ahmad-a-lkw-attentat



Das sind nur die Taten, die durch die Presse gingen.



Ja und die Arbeitslosenzahl bzw.Statistik sind ja auch nur geschönt und getürkt und haben mit der Wahrheit nichts zu tun

Traue keinen Statistiken und Zahlen die du nicht selbst gefälscht hast.
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Ammianus
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Re: Wächst die Fremdenfeindlichkeit in Deutschland?

Beitragvon Ammianus » So 18. Feb 2018, 11:10

Woppadaq hat geschrieben:(18 Feb 2018, 10:16)

Verzeihung, so schlimm die Tat auch ist, sie ist keine christenfeidliche Tat, hier irrt auch die Zeit. In Afghanistan, woher der Täter kommt, ist es nicht verboten, Christ zu sein, das Konvertieren, zu welcher Religion auch immer, steht dort allerdings unter Todesstrafe.


Sämtliche Aussagen falsch - deutliches Zeugnis von Unkenntnis.

Bitte begründen, sonst ist es tatsächlich Spam.

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Re: Wächst die Fremdenfeindlichkeit in Deutschland?

Beitragvon Woppadaq » So 18. Feb 2018, 11:22

Ammianus hat geschrieben:(18 Feb 2018, 11:10)

Sämtliche Aussagen falsch - deutliches Zeugnis von Unkenntnis.


Es gibt Posts, die niemand braucht. Man sagt auch Spam dazu. Der deinige ist so einer. Nur blabla, aber nix genaues.

zukünftig bitte melden und nicht im Strang posten - denn so ist der Beitrag auch Spam!

Moses
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Re: Wächst die Fremdenfeindlichkeit in Deutschland?

Beitragvon Woppadaq » So 18. Feb 2018, 14:31

Ammianus hat geschrieben:(18 Feb 2018, 12:55)

Desweiteren steht in Afghanistan "das Konvertieren zu welcher Religion auch immer" offiziel nicht "unter Todesstrafe".


http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/ ... 94960.html
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Re: Wächst die Fremdenfeindlichkeit in Deutschland?

Beitragvon Ammianus » So 18. Feb 2018, 16:01



Die Dinge sind bei weitem komplizierter. Ob du dich darüber informieren möchtest wage ich fast zu bezweifeln.
Aber ich empfehle anderen Usern sich diesen Artikel durchzulesen. Er gibt eine kleinen Abriss über die Geschichte der Christenverfolgung in Afghanistan und deren Grundlagen:

http://www.spiegel.de/politik/ausland/c ... 08529.html

Gleichzeitig zeigt er, wie wahnsinnig erfolgreich der westliche Einmarsch in Afghanistan doch war.
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Re: Wächst die Fremdenfeindlichkeit in Deutschland?

Beitragvon jellobiafra » So 18. Feb 2018, 16:03

Woppadaq hat geschrieben:(18 Feb 2018, 10:16)

Verzeihung, so schlimm die Tat auch ist, sie ist keine christenfeidliche Tat, hier irrt auch die Zeit. In Afghanistan, woher der Täter kommt, ist es nicht verboten, Christ zu sein, das Konvertieren, zu welcher Religion auch immer, steht dort allerdings unter Todesstrafe.


Das sehe ich anders. In Deutschland existiert Religionsfreiheit, die positive wie die negative. Es ist hier erlaubt seine Religion zu verlassen und Christ zu werden. Wir sollten bei der Beurteilung der Tat doch unsere gesellschaftliche Realität zu Grunde legen. Eine Gesetzgebung, die Apostasie mit dem Tod bestraft ist m.E. feindlich gegenüber allen anderen Religionen und ebenso feindlich gegenüber dem Atheismus. Wäre das Opfer getötet worden, weil es den Islam abgelegt und Atheistin geworfen wäre, dann wäre es eine atheistenfeindliche Tat.

Interessanterweise wird diese Tat in der Statistik als Christenfeindlich geführt. Der Messerstecher, der explizit Christen töten wollte, wird nicht mitgezählt.
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Re: Wächst die Fremdenfeindlichkeit in Deutschland?

Beitragvon Ammianus » So 18. Feb 2018, 16:17

Woppadaq hat geschrieben:(18 Feb 2018, 10:16)

Verzeihung, so schlimm die Tat auch ist, sie ist keine christenfeidliche Tat, hier irrt auch die Zeit. In Afghanistan, woher der Täter kommt, ist es nicht verboten, Christ zu sein, das Konvertieren, zu welcher Religion auch immer, steht dort allerdings unter Todesstrafe.


Sehen wir uns das genauer an:

Tat Nr. 2

"Am Freitagvormittag verurteilte das Landgericht Traunstein nun den Afghanen wegen Mordes an einer zum Christentum übergetretenen Landsfrau zu lebenslanger Haft."

Zitat aus:

https://www.welt.de/politik/deutschland ... -Haft.html

Jemanden umzubringen, weil sie oder er zum Christentum übergetreten ist ist keine "christenfeindliche Tat" - muss man nicht mehr dazu sagen.

Wie die Lage in Afghanistan ist zeigt der von mir bereits verlinkte Artikel. Es scheinen dort teilweise Zustände zu herrschen wie bei den Saudis. Obwohl das Strafgesetzbuch von 1976 wohl wieder gültig ist, urteilen Richter dort auch nach von sogenannten Gelehrten, bzw. die Richter sind selbst welche, anerkannten Normen der Sharia. Damit dem, was sich aus Koran und überlieferten angeblichen Worten und Tate Mohameds ableiten lässt.
Leider gibt es vom afghanischen Strafgesetzbuch im Gegensatz zu dem des Iran keine deutsche Übersetzung.

Und "zu welcher Religion auch immer" ist natürlich auch Blödsinn. Denn wird ein Christ Moslem, so ist das in breiten muslimischen Kreisen immer ein Grund zu feiern.
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Re: Wächst die Fremdenfeindlichkeit in Deutschland?

Beitragvon Ammianus » So 18. Feb 2018, 16:19

jellobiafra hat geschrieben:(18 Feb 2018, 16:03)

Das sehe ich anders. In Deutschland existiert Religionsfreiheit, die positive wie die negative. Es ist hier erlaubt seine Religion zu verlassen und Christ zu werden. Wir sollten bei der Beurteilung der Tat doch unsere gesellschaftliche Realität zu Grunde legen. Eine Gesetzgebung, die Apostasie mit dem Tod bestraft ist m.E. feindlich gegenüber allen anderen Religionen und ebenso feindlich gegenüber dem Atheismus. Wäre das Opfer getötet worden, weil es den Islam abgelegt und Atheistin geworfen wäre, dann wäre es eine atheistenfeindliche Tat.

Interessanterweise wird diese Tat in der Statistik als Christenfeindlich geführt. Der Messerstecher, der explizit Christen töten wollte, wird nicht mitgezählt.


Richtig. Und wenn ich einen Atheisten töte, weil er Moslme geworden ist, dann ist das eine islamfeindliche Tat. Allerdings würde ich dem höchstens einen Vogel zeigen und dann zur Tagesordnung übergehen.
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Re: Wächst die Fremdenfeindlichkeit in Deutschland?

Beitragvon Senexx » So 18. Feb 2018, 16:25

Ammianus hat geschrieben:(18 Feb 2018, 16:19)

Richtig. Und wenn ich einen Atheisten töte, weil er Moslme geworden ist, dann ist das eine islamfeindliche Tat. Allerdings würde ich dem höchstens einen Vogel zeigen und dann zur Tagesordnung übergehen.


Ein Atheist, der Moslem geworden ist, ist an sich ein Fortschritt. Er lässt von seiner hasserfüllten Religion ab und wendet sich Gott zu. Immerhin.
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Re: Wächst die Fremdenfeindlichkeit in Deutschland?

Beitragvon jellobiafra » So 18. Feb 2018, 16:27

Auch unter den Atheisten gibt es solche und solche.

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