Wächst die Fremdenfeindlichkeit in Deutschland?

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JJazzGold
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Wächst die Fremdenfeindlichkeit in Deutschland?

Beitragvon JJazzGold » Di 26. Jul 2016, 17:59

Nach den Abschlägen, explizit den Attentaten der letzten Tage scheint es, als würde die Fremdenfeindlichkeit in Deutschland zunehmen.
Vielleicht nimmt aber auch nur die Besorgnis der Bürger zu und die Frage, wie mit den Attentaten, wie mit den Flüchtlingen umgehen, wie eine Integration umsetzen, die das Sicherheitsgefühl wieder erhöht?


Sorge vor Zuwanderung erreicht Höchststand
83 Prozent aller Deutschen bereiten Zuwanderung und Integration Kopfzerbrechen - doppelt so vielen wie vor einem Jahr.

Die Zuwanderung und Integration Hunderttausender Flüchtlinge und Migranten sind aus Sicht der Deutschen die drängendste Aufgabe hierzulande. Dies zeigt eine repräsentative Umfrage des GfK Vereins in Nürnberg. 83 Prozent aller Deutschen bereiten Zuwanderung und Integration Kopfzerbrechen - so vielen wie in keinem anderen der 23 Teilnehmer-Länder der Studie. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich der Wert mehr als verdoppelt.

„Jeder Siebte, der dieses Problem nennt, möchte es im Sinne einer positiven Integration lösen. Und jeder Fünfte spricht sich gegen jede weitere Zuwanderung aus“, kommentierte Raimund Wildner, Geschäftsführer des GfK Vereins.

http://www.faz.net/aktuell/politik/flue ... 57758.html

Kann aus der Tatsache, dass sich inzwischen jeder Fünfte gegen weitere Zuwanderung ausspricht, ein Anstieg von Fremdenfeindlichkeit gelesen werden, oder ist der Anteil der generell fremdenfeindlich eingestellten Deutschen annähernd gleich hoch geblieben und wir empfinden nur einen Anstieg der Fremdenfeindlichkeit, weil sich aufgrund der Attentate die Menge der fremdenfeindlichen Wortmeldungen im Net und in den Foren durch den gleichbleibenden Anteil erhöht hat?

Lässt sich Fremdenfeindlichkeit durch spekulative und Fehlmeldungen in Medien und Foren tatsächlich erhöhen? Oder bereiten spekulative und Fehlmeldungen nur die Plattform, auf der sich ohnehin Fremdenfeindliche meinen legal vermehrt austoben zu können? Bieten solche Meldungen, insbesondere Erstmeldungen, an sich nicht bereits das Angebot fremdenfeindliche Kommentare "an den Mann" zu bringen, aus welcher Intention auch immer?
Zuletzt geändert von JJazzGold am Di 26. Jul 2016, 22:15, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Wächst die Fremdenfeindlichkeit in Deutschland?

Beitragvon 3x schwarzer Kater » Di 26. Jul 2016, 18:43

JJazzGold hat geschrieben:(26 Jul 2016, 18:59)

Nach den Abschlägen, explizit den Attentaten der letzten Tage scheint es, als würde die Fremdenfeindlichkeit in Deutschland zuzunehmen.



Ich glaube nicht, dass sie zunimmt. Meines Erachtens war sie schon immer da. Was mit Sicherheit aber zunimmt ist die Bereitschaft rassistische und fremdemfeindliche Thesen nun auch öffentlich und offensiv zu vertreten. Das scheint hoffähig geworden zu sein.

Selbst Wagenknecht macht sich hier die Rhetorik der Rechtspopulisten zueigen. Wohl um die an die AfD verloren Wähler zurückzuholen.
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Re: Wächst die Fremdenfeindlichkeit in Deutschland?

Beitragvon Provokateur » Di 26. Jul 2016, 18:48

3x schwarzer Kater hat geschrieben:(26 Jul 2016, 19:43)

Ich glaube nicht, dass sie zunimmt. Meines Erachtens war sie schon immer da. Was mit Sicherheit aber zunimmt ist die Bereitschaft rassistische und fremdemfeindliche Thesen nun auch öffentlich und offensiv zu vertreten. Das scheint hoffähig geworden zu sein.

Selbst Wagenknecht macht sich hier die Rhetorik der Rechtspopulisten zueigen. Wohl um die an die AfD verloren Wähler zurückzuholen.


Das sehe ich ähnlich. Die Rechtsextremen und ihr Gedankengut waren immer da...sie werden derzeit nur lauter.
Alles was hier verfasst wird, stellt meine persönliche Meinung dar. Ich bin kein Sprecher von irgendwem, speziell nicht meines Arbeitgebers.

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Re: Wächst die Fremdenfeindlichkeit in Deutschland?

Beitragvon PeterK » Di 26. Jul 2016, 18:50

3x schwarzer Kater hat geschrieben:(26 Jul 2016, 19:43)

Ich glaube nicht, dass sie zunimmt. Meines Erachtens war sie schon immer da. Was mit Sicherheit aber zunimmt ist die Bereitschaft rassistische und fremdenfeindliche Thesen nun auch öffentlich und offensiv zu vertreten. Das scheint hoffähig geworden zu sein.

Full Ack.
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Re: Wächst die Fremdenfeindlichkeit in Deutschland?

Beitragvon Boraiel » Di 26. Jul 2016, 18:52

3x schwarzer Kater hat geschrieben:(26 Jul 2016, 19:43)

Ich glaube nicht, dass sie zunimmt. Meines Erachtens war sie schon immer da. Was mit Sicherheit aber zunimmt ist die Bereitschaft rassistische und fremdemfeindliche Thesen nun auch öffentlich und offensiv zu vertreten. Das scheint hoffähig geworden zu sein.

Selbst Wagenknecht macht sich hier die Rhetorik der Rechtspopulisten zueigen. Wohl um die an die AfD verloren Wähler zurückzuholen.

Das stimmt. Meines Erachtens nehmen aber auch Ressentiments gegenüber Fremden, die früher weder offen noch verdeckt vorhanden waren, zu.
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Re: Wächst die Fremdenfeindlichkeit in Deutschland?

Beitragvon 3x schwarzer Kater » Di 26. Jul 2016, 19:01

Boraiel hat geschrieben:(26 Jul 2016, 19:52)

Das stimmt. Meines Erachtens nehmen aber auch Ressentiments gegenüber Fremden, die früher weder offen noch verdeckt vorhanden waren, zu.


Wenn es so wäre, was kann man dagegen tun?
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Re: Wächst die Fremdenfeindlichkeit in Deutschland?

Beitragvon Atheist » Di 26. Jul 2016, 19:03

3x schwarzer Kater hat geschrieben:(26 Jul 2016, 20:01)

Wenn es so wäre, was kann man dagegen tun?


Diese Frage kann man sich stellen.

Einige werden wohl aber an der Beantwortung der Frage interessiert sein, wie man das Ganze noch befeuern könnte. Mich interessiert eher das Letztgenannte, denn mit Spitzbuben fängt man Spitzbuben.
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Re: Wächst die Fremdenfeindlichkeit in Deutschland?

Beitragvon Julian » Di 26. Jul 2016, 19:22

Was ist denn fremdenfeindlich? Ist jemand fremdenfeindlich, wenn er sich gegen unkontrollierte Einwanderung ausspricht? Wenn er auf Gefahren einer solchen Politik hinweist? Wenn er Maßnahmen gegen islamistischen Terror fordert? Wenn er den Islam kritisiert? Wenn er Angst vor migrantischen Männergruppen hat?

Für mich ist dies alles noch keine Fremdenfeindlichkeit. Aber zugegeben, es ist zu erwarten, dass auch die echte Fremdenfeindlichkeit in Deutschland steigen könnte, oder zumindest sichtbarer und offener wird, möglicherweise verbunden mit einer steigenden Zahl xenophober Anschlägen - und es ist legitim, sich damit auseinanderzusetzen.

Wenn man die Grenzen öffnet und unbegrenzt Menschen aus Krisengebieten ins Land lässt, darf man sich allerdings über eine solche Reaktion nicht wundern, zumal die Krisengebiete nicht nur bekannt sind für Gewalt, sondern auch für religiösen Fundamentalismus, Antiliberalismus und Hass auf den Westen. Damit will ich nun nicht sagen, dass echte Fremdenfeindlichkeit legitim wäre, sondern darauf hinweisen, dass sie eine logische Folge der von Merkel betriebenen Politik ist. Das ist schade, denn ich und viele andere wünschen sich ein weltoffenes Land und haben nichts gegen eine begrenzte Einwanderung, sofern vernünftige Kriterien zur Auswahl der Einwanderer herangezogen werden. Merkels Politik führt dagegen dazu, dass wir das Schlechte aus beiden Welten ernten werden: Einerseits schlecht integrierte Zuwanderer, hohe Kosten, Kriminalität und Terror durch Zuwanderer, und andererseits Fremdenhass und rassistische Gewalt. Dumm gelaufen.

Die extreme Polarisierung, die im Gefolge der Willkommenspolitik verfolgt wurde von Medien und Politikern, hat auch dazu beigetragen. Wer sich nicht bedingungslos Merkel unterwarf, wurde als rechtsradikal ausgegrenzt. Was nicht ins Bild passte, etwa Verbrechen durch Flüchtlinge, wurde vertuscht. Das regt die Leute auf und lässt sie immer radikaler werden in ihren Ansichten. Wundert es jemanden?

Und ganz offen gesagt: Das Thema, das hier thematisiert wird, ist nicht das, was die Menschen derzeit umtreibt. Viele würden sogar sagen, dass es eine Ablenkung von den echten Problem darstellt. Die Medien sind ja auch bereits auf den Zug aufgesprungen; allenthalben wird vor Fremdenfeindlichkeit und der ach so schlimmen AfD gewarnt.

Ich dachte ursprünglich, dass reale Verbrechen und Terroranschläge durch Flüchtlinge den Leuten die Augen öffnen würden für die Gefahren, die wir uns mit der Politik der offenen Grenzen eingehandelt haben und vor denen viele gewarnt haben. Statt nun den Warnern wenigstens ein wenig Recht zu geben und zu überlegen, wie man das Terror- und Kriminalitätsproblem in den Griff bekommt, wird das Problem stattdessen auf die Reaktion der Bevölkerung verschoben. Die zahlreichen absurden Versuche hier im Forum, das Problem kleinzureden und lächerlich zu machen, sind dafür ebenso Zeugnis.

Das alles ist politisch korrekt, wird uns aber nicht dabei helfen, den radikalen Islam, den Terror und die Kriminalität durch Flüchtlinge in den Griff zu bekommen. Und den Fremdenhass wird diese Diskussion auch eher befeuern; immer mehr Leute fühlen sich verarscht, wenn das Wichtigste, was es nach Macheten-, Axt- und Sprengstoffanschlägen durch muslimische Flüchtlinge zu besprechen gilt, der möglicherweise wachsende Hass auf muslimische Flüchtlinge ist.
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Re: Wächst die Fremdenfeindlichkeit in Deutschland?

Beitragvon jack000 » Di 26. Jul 2016, 19:25

JJazzGold hat geschrieben:(26 Jul 2016, 18:59)
Lässt sich Fremdenfeindlichkeit durch spekulative und Fehlmeldungen in Medien und Foren tatsächlich erhöhen? Oder bereiten spekulative und Fehlmeldungen nur die Plattform, auf der sich ohnehin Fremdenfeindliche meinen legal vermehrt austoben zu können? Bieten solche Meldungen, insbesondere Erstmeldungen, an sich nicht bereits das Angebot fremdenfeindliche Kommentare "an den Mann" zu bringen, aus welcher Intention auch immer?

Ich sehe da kein pauschales Ansteigen an Fremdenfeindlichkeit, sondern den erheblichen Anstieg an Bedarf an Filtern was die Zuwanderung betrifft ...
Ein Zeichen von Intelligenz ist der stetige Zweifel - Idioten sind sich immer todsicher, egal was sie tun ...

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Re: Wächst die Fremdenfeindlichkeit in Deutschland?

Beitragvon Svi Back » Di 26. Jul 2016, 19:34

jack000 hat geschrieben:(26 Jul 2016, 20:25)

Ich sehe da kein pauschales Ansteigen an Fremdenfeindlichkeit, sondern den erheblichen Anstieg an Bedarf an Filtern was die Zuwanderung betrifft ...


solche Konkretisierungen sind nur verwirrend.
In Deutschland steigt die Fremdenfeindlich, der Rassismus usw, usf.
Nein nicht nur in Deutschland, quasi überall sind die Menschen von
dem Virus des Hasses befallen.
Wir stehen vor dem 4.Reich. Ganz knapp davor. Kannste glauben.
Kein Vormarsch ist so schwer wie der zurück zur Vernunft.
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Re: Wächst die Fremdenfeindlichkeit in Deutschland?

Beitragvon Laertes » Di 26. Jul 2016, 19:43

Zumindest eins ist sicher: Die Denk- und Differenzierungsfeindlichkeit nimmt hierzulande stetig zu. Nachdem rechts, rechtspopulistisch, rechtsradikal, rechtsextremistisch und Nazi erfolgreich synonymisiert worden sind arbeiten die Neusprechler eifrig daran auch nicht mehr zwischen Angst, Sorge, Skepsis, Ablehnung und Feindschaft zu unterscheiden. Im FAZ Artikel taucht der Begriff fremdenfeindlich übrigens nicht ein einziges Mal auf.
FAIRNESS, FÜRSORGE und FREIHEIT sind gemeinsame moralische Werte von Linken und Konservativen.
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Re: Wächst die Fremdenfeindlichkeit in Deutschland?

Beitragvon JJazzGold » Di 26. Jul 2016, 20:17

3x schwarzer Kater hat geschrieben:(26 Jul 2016, 19:43)

Ich glaube nicht, dass sie zunimmt. Meines Erachtens war sie schon immer da. Was mit Sicherheit aber zunimmt ist die Bereitschaft rassistische und fremdemfeindliche Thesen nun auch öffentlich und offensiv zu vertreten. Das scheint hoffähig geworden zu sein.

Selbst Wagenknecht macht sich hier die Rhetorik der Rechtspopulisten zueigen. Wohl um die an die AfD verloren Wähler zurückzuholen.


Wenn der Anteil unverändert ist, bedeutet das, dass Fremdenfeindlichkeit selbst in der Masse an Beiträgen, die die Hyperreagibilität generiert, in überschaubaren Räumen leichter entdeckbar ist, da statt der Menge der Beitragsschreiber, die Menge der Beiträge steigt, weil der Anlass und die damit verbundenen Spekulationen die Hemmschwelle senkt. Insofern hätte das Verbreiten ungesicherter Information einen unbeabsichtigten demaskierenden Nebeneffekt.

Zur Hyperreagilibität




http://meedia.de/2016/07/25/soziale-med ... r-zukunft/
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Re: Wächst die Fremdenfeindlichkeit in Deutschland?

Beitragvon JJazzGold » Di 26. Jul 2016, 20:19

Laertes hat geschrieben:(26 Jul 2016, 20:43)

Zumindest eins ist sicher: Die Denk- und Differenzierungsfeindlichkeit nimmt hierzulande stetig zu. Nachdem rechts, rechtspopulistisch, rechtsradikal, rechtsextremistisch und Nazi erfolgreich synonymisiert worden sind arbeiten die Neusprechler eifrig daran auch nicht mehr zwischen Angst, Sorge, Skepsis, Ablehnung und Feindschaft zu unterscheiden. Im FAZ Artikel taucht der Begriff fremdenfeindlich übrigens nicht ein einziges Mal auf.


Quote JJ

Kann aus der Tatsache, dass sich inzwischen jeder Fünfte gegen weitere Zuwanderung ausspricht, ein Anstieg von Fremdenfeindlichkeit gelesen werden,....

Unquote

Das ist der Bezug zum FAZ Artikel.
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Re: Wächst die Fremdenfeindlichkeit in Deutschland?

Beitragvon Julian » Di 26. Jul 2016, 20:19

3x schwarzer Kater hat geschrieben:(26 Jul 2016, 19:43)

Selbst Wagenknecht macht sich hier die Rhetorik der Rechtspopulisten zueigen. Wohl um die an die AfD verloren Wähler zurückzuholen.


Welche Aussage von Wagenknecht findest du denn rechtspopulistisch?
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Re: Wächst die Fremdenfeindlichkeit in Deutschland?

Beitragvon Laertes » Di 26. Jul 2016, 20:49

3x schwarzer Kater hat geschrieben:(26 Jul 2016, 20:01)

Wenn es so wäre, was kann man dagegen tun?


[sarkasmus]
Nicht täglich Ungläubige abstechen, überfahren, in die Luft jagen wäre ggf. schon mal eine vertrauensbildende Maßnahme. Oder zählt das nicht als Fremdenfeindlichkeit?
[/sarkasmus]
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Re: Wächst die Fremdenfeindlichkeit in Deutschland?

Beitragvon Keoma » Di 26. Jul 2016, 20:53

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Re: Wächst die Fremdenfeindlichkeit in Deutschland?

Beitragvon Alexyessin » Di 26. Jul 2016, 20:57

CaptainJack hat geschrieben:(26 Jul 2016, 19:01)

Das ist ein Thread, den momentan die Welt absolut nicht braucht! Das ist reine Provokation!


Ähm nein, hier kann zu jedem Thema ein Thread eröffnet werden und ich kann auch keinen Regelverstoß feststellen. Vielleicht wäre es besser, wenn du solche Threads meidest, denen du nichts abgewinnen kannst?
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Re: Wächst die Fremdenfeindlichkeit in Deutschland?

Beitragvon 3x schwarzer Kater » Di 26. Jul 2016, 21:06

Julian hat geschrieben:(26 Jul 2016, 21:19)

Welche Aussage von Wagenknecht findest du denn rechtspopulistisch?


Wieso sollte ich das mit dir diskutieren? Du bedienst dich doch der selben Phrasen, ohne dass du es wahrscheinlich merkst.
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Re: Wächst die Fremdenfeindlichkeit in Deutschland?

Beitragvon Teeernte » Di 26. Jul 2016, 21:08

Nein....

Es wächst die Ablehnung von Leuten - die "Lärm" machen, an Eingängen herumlungern, aktiv betteln, ... Frauen gegen ihren Willen begrabbeln.... (Kriminelle bei Licht) -Manche verhalten sich eben schlimmer als bei sich zu Hause - lästig - ähnlich wie Wespen an meinem Bierglas - die PLAGE hat meiner Meinung nach zugenommen.

Es hat zB. KEINER etwas gegen (reiche) AUSLÄNDER, die sich zu benehmen wissen.... meistens kann man sich mit diesen gut unterhalten.
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Julian
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Re: Wächst die Fremdenfeindlichkeit in Deutschland?

Beitragvon Julian » Di 26. Jul 2016, 21:13

3x schwarzer Kater hat geschrieben:(26 Jul 2016, 22:06)

Wieso sollte ich das mit dir diskutieren? Du bedienst dich doch der selben Phrasen, ohne dass du es wahrscheinlich merkst.


Na, ich dachte, dies sei ein Diskussionsforum? Aber wenn du nicht mit Schmuddelkindern wie mir diskutieren willst...

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