Schüsse im OEZ München

Moderator: Moderatoren Forum 2

PeterK
Beiträge: 5210
Registriert: Di 31. Mai 2016, 10:06

Re: Schüsse im OEZ München

Beitragvon PeterK » Fr 29. Jul 2016, 10:19

Alexyessin hat geschrieben:(29 Jul 2016, 11:03)
Wie viel wußten denn die eingesetzten Polizisten zu diesem Zeitpunkt bzw. in diesem Zeitrahmen?
Beantworte doch einfach diese Frage.

Laut SZ hielt sich Ali (David) S. zwei Stunden lang in einem Tiefgaragenkomplex versteckt:
Die Polizei hat Videos ausgewertet, Zeugen befragt, und auch einen Mantrailer-Hund eingesetzt, der den Weg des Amoktäters nachverfolgen konnte.

Demnach hatte sich der 18-Jährige nach der Tat etwa zwei Stunden lang in einem Tiefgaragenkomplex nahe der Henckystraße versteckt. Gegen 20.30 Uhr verließ er sein Versteck und flüchtete auf die Henckystraße. Dort wurde er von Zivilpolizisten entdeckt, woraufhin er sich selbst erschoss.

@William hätte ihn natürlich vorher gefunden. Das steht außer Zweifel.
Zuletzt geändert von PeterK am Fr 29. Jul 2016, 10:21, insgesamt 1-mal geändert.
PeterK
Beiträge: 5210
Registriert: Di 31. Mai 2016, 10:06

Re: Schüsse im OEZ München

Beitragvon PeterK » Fr 29. Jul 2016, 10:20

Sorry, doppelt.
Benutzeravatar
Alexyessin
Vorstand
Beiträge: 70165
Registriert: Do 17. Nov 2011, 22:16
Benutzertitel: Blutgrätsche
Wohnort: wo´s Herzal is

Re: Schüsse im OEZ München

Beitragvon Alexyessin » Fr 29. Jul 2016, 11:09

PeterK hat geschrieben:(29 Jul 2016, 11:19)

Laut SZ hielt sich Ali (David) S. zwei Stunden lang in einem Tiefgaragenkomplex versteckt:

@William hätte ihn natürlich vorher gefunden. Das steht außer Zweifel.


Mit Sicherheit. Der wußte ja schon vorher, das alles nur ein Fake war und das ein 18-Jähriger Schüler das war....
Der neue Faschismus wird nicht sagen: Ich bin der Faschismus. Er wird sagen: Ich bin kein Nazi, aber...
Baier is ma ned so - Baier sei is a Lebenseinstellung
Mia glangt das i woas das i kennt wenn i woin dadat
William
Beiträge: 4382
Registriert: Di 19. Jan 2016, 17:36

Re: Schüsse im OEZ München

Beitragvon William » Fr 29. Jul 2016, 11:12

Alexyessin hat geschrieben:(29 Jul 2016, 11:03)

Ich leugne nichts, ich bewundere nur deine Faktenressistenz.
Wie viel wußten denn die eingesetzten Polizisten zu diesem Zeitpunkt bzw. in diesem Zeitrahmen?
Beantworte doch einfach diese Frage.


Ein bewaffneter Amokläufer befindet sich in Nähe des OEZ, das wussten sie.
Diesen zu finden und auszuschalten hatte Priorität.
Die Beamten sahen das augenscheinlich anders, deswegen behaupte ich auch dass es beim nächsten mal u.U. ein richtiges Massaker geben wird.
Benutzeravatar
Alexyessin
Vorstand
Beiträge: 70165
Registriert: Do 17. Nov 2011, 22:16
Benutzertitel: Blutgrätsche
Wohnort: wo´s Herzal is

Re: Schüsse im OEZ München

Beitragvon Alexyessin » Fr 29. Jul 2016, 11:25

William hat geschrieben:(29 Jul 2016, 12:12)

Ein bewaffneter Amokläufer befindet sich in Nähe des OEZ, das wussten sie.
Diesen zu finden und auszuschalten hatte Priorität.
Die Beamten sahen das augenscheinlich anders, deswegen behaupte ich auch dass es beim nächsten mal u.U. ein richtiges Massaker geben wird.


Es gab einen Bericht über eine Schießerei beim M und im OEZ. Wer, wieviele und wo die genau sind, DAS wußten sie erstmal nicht.
Ist das so schwer für dich zu verstehen?
Der neue Faschismus wird nicht sagen: Ich bin der Faschismus. Er wird sagen: Ich bin kein Nazi, aber...
Baier is ma ned so - Baier sei is a Lebenseinstellung
Mia glangt das i woas das i kennt wenn i woin dadat
William
Beiträge: 4382
Registriert: Di 19. Jan 2016, 17:36

Re: Schüsse im OEZ München

Beitragvon William » Fr 29. Jul 2016, 11:29

Alexyessin hat geschrieben:(29 Jul 2016, 12:25)

Es gab einen Bericht über eine Schießerei beim M und im OEZ. Wer, wieviele und wo die genau sind, DAS wußten sie erstmal nicht.
Ist das so schwer für dich zu verstehen?


Überhaupt nicht.
Es ist aber irrelevant, es sei denn die Polizisten wollen behaupten sie trauten sich nur an den Einsatzort wenn nicht mehr als ein Täter und keine Gegenwehr zu erwarten ist.
Benutzeravatar
Alexyessin
Vorstand
Beiträge: 70165
Registriert: Do 17. Nov 2011, 22:16
Benutzertitel: Blutgrätsche
Wohnort: wo´s Herzal is

Re: Schüsse im OEZ München

Beitragvon Alexyessin » Fr 29. Jul 2016, 11:42

William hat geschrieben:(29 Jul 2016, 12:29)

Überhaupt nicht.
Es ist aber irrelevant, es sei denn die Polizisten wollen behaupten sie trauten sich nur an den Einsatzort wenn nicht mehr als ein Täter und keine Gegenwehr zu erwarten ist.

Nein, es ist nicht irrelevant, ob es einen Täter gibt oder vielleicht 3 oder 5. Information? Kennst du dieses Wort? Lage? Verletzte, Tote, Absicherung.
Was erwartest du?
Nehmen wir an, es wäre ein Überfall gewesen - was ist dann? Sollen dann auch gleich mal 10000 Beamte die Stadt sperren?
Der neue Faschismus wird nicht sagen: Ich bin der Faschismus. Er wird sagen: Ich bin kein Nazi, aber...
Baier is ma ned so - Baier sei is a Lebenseinstellung
Mia glangt das i woas das i kennt wenn i woin dadat
William
Beiträge: 4382
Registriert: Di 19. Jan 2016, 17:36

Re: Schüsse im OEZ München

Beitragvon William » Fr 29. Jul 2016, 12:34

Alexyessin hat geschrieben:(29 Jul 2016, 12:42)

Nein, es ist nicht irrelevant, ob es einen Täter gibt oder vielleicht 3 oder 5. Information? Kennst du dieses Wort? Lage? Verletzte, Tote, Absicherung.
Was erwartest du?
Nehmen wir an, es wäre ein Überfall gewesen - was ist dann? Sollen dann auch gleich mal 10000 Beamte die Stadt sperren?


Den Täter möglichst schnell zur Strecke bringen, das sollen sie.
Prio 1 ist Ursachenbekämpfung, nicht Däumchen drehen und einen möglichst professionellen Eindruck dabei machen, indem 1000 Statisten hinzugezogen werden.
Benutzeravatar
Alexyessin
Vorstand
Beiträge: 70165
Registriert: Do 17. Nov 2011, 22:16
Benutzertitel: Blutgrätsche
Wohnort: wo´s Herzal is

Re: Schüsse im OEZ München

Beitragvon Alexyessin » Fr 29. Jul 2016, 13:35

William hat geschrieben:(29 Jul 2016, 13:34)

Den Täter möglichst schnell zur Strecke bringen, das sollen sie.


Und da sind wir wieder bei der Informationslage.
Der neue Faschismus wird nicht sagen: Ich bin der Faschismus. Er wird sagen: Ich bin kein Nazi, aber...
Baier is ma ned so - Baier sei is a Lebenseinstellung
Mia glangt das i woas das i kennt wenn i woin dadat
William
Beiträge: 4382
Registriert: Di 19. Jan 2016, 17:36

Re: Schüsse im OEZ München

Beitragvon William » Fr 29. Jul 2016, 13:44

Alexyessin hat geschrieben:(29 Jul 2016, 14:35)

Und da sind wir wieder bei der Informationslage.


Wenn es schnell gehen muss, darf man eben nicht als erstes die Toten befragen sondern muss sich die Lebenden krallen.
Aber ich weiß schon worauf du hinaus willst.
Jemanden zu befragen der Hals über Kopf aus der Gefahrenzone flieht, dem ist nicht zuzutrauen vorher beobachtet zu haben wo der Kerl hin entschwunden ist.
Konnten die Beamten ohnehin nicht, denn sie kamen viel zu spät an den Ort des Geschehens...
Benutzeravatar
Welfenprinz
Beiträge: 8710
Registriert: So 6. Jul 2008, 18:55
Benutzertitel: Nec aspera terrent
Wohnort: wo eigentlich die marienburg stehen sollte

Re: Schüsse im OEZ München

Beitragvon Welfenprinz » Fr 29. Jul 2016, 16:53

Mann,reale Polizeiarbei im realen Leben hat nix mit Bruce Willis und Rambo zu tun.

Du hast sehr offensichtlich noch nie etwas mit in einer Einsatzzentrale auflaufenden Meldungen von Passanten und Zeugen zu tun gehabt.
Da ist nix mit “Streife hinschicken und Täter krallen“.
Wir wissen hinterher,dass das Geschehen im Meckes begann.
Für die Einsatzleitung sah das aber erstmal so aus,dass sich aus 30 Anrufen 50Örtlichkeiten,sich widersprechende Tatangaben und Unverständlichkeiten ergeben.
Und natürlich wird dann weiträumig abgeriegelt,weil man davon ausgehen muss,dass der Täter sich bis zum Eintreffen der ersten Kräfte weiter bewegt hat.

Naja usw undsofort. Während du Rambo zum Nordeingang vollgas rei gestürmt kommst,geht der Täter im Keller Südeingang raus. Nachdem er vorher noch gemütlich pissen war in der Toilette an der du raging bull vorbei gerannt bist auf dem Weg zur Goldenen Möwe
Sterben kann nicht so schlimm sein,sonst würden es nicht so viele tun.
Lt. griinpissstudien stirbt eine Ratte, wenn ihr ein 200l-Fass Glyphosat auf den Kopf fällt.
Benutzeravatar
Gluck
Beiträge: 757
Registriert: Mo 8. Okt 2012, 18:04

Re: Schüsse im OEZ München

Beitragvon Gluck » Fr 29. Jul 2016, 21:22

Bleibtreu hat geschrieben:(28 Jul 2016, 17:31)

Du hast nur meinen ersten Satz zitiert, wie seine fatale Geschichte angefangen hat, dass was dann daraus entstand, hast du einfach unter den Tisch fallen lassen, obwohl du es in deiner anderen Antwort an mich erkannt hast. ;)
===> viewtopic.php?p=3614712#p3614712 :)

Es ist natürlich jedem unangenehm, dies anzuerkennen, wenn man zufällig derselben ethnischen Gruppe angehört wie jene Mobber. Da neigt man dann auch schon eher dazu zu glauben, dass jemand aus angeborenen Gründen schwerst depressiv gewesen wäre und dieses Mobbing nur eine untergeordnete Rolle spielen würde.
Benutzeravatar
schelm
Beiträge: 19764
Registriert: Fr 21. Aug 2009, 23:29
Benutzertitel: Je suis Köterrasse
Wohnort: Thüringen

Re: Schüsse im OEZ München

Beitragvon schelm » Fr 29. Jul 2016, 21:35

Flat hat geschrieben:(29 Jul 2016, 08:52)

Ich konnte der Versuchung einfach nicht widerstehen. :D

Aber inhaltlich stimmt's ja. Ich finde schon, dass Du hier versuchst, die Verantwortung zu relativieren, was Du z.B. bei Islamisten sicher so nicht tun würdest.

Das tu ich nicht. Auch extremes Mobbing rechtfertigt natürlich nicht Mord, aber ist Teil der Erklärung von Ursachen, die zu so einem Amoklauf führen können.

Abgesehen davon, man stelle sich nur mal vor, der Amokläufer wäre über Jahre von ein paar Glatzen terrorisiert worden, den Aufschrei hier kann ich mir gut vorstellen, wohin Fremdenfeindlichkeit führt etc.
Denk ich an D in der Nacht, dann bin ich um den Schlaf gebracht, Heinrich Heine.
Atheist

Re: Schüsse im OEZ München

Beitragvon Atheist » Fr 29. Jul 2016, 22:04

Gluck hat geschrieben:(29 Jul 2016, 22:22)

Es ist natürlich jedem unangenehm, dies anzuerkennen, wenn man zufällig derselben ethnischen Gruppe angehört wie jene Mobber. Da neigt man dann auch schon eher dazu zu glauben, dass jemand aus angeborenen Gründen schwerst depressiv gewesen wäre und dieses Mobbing nur eine untergeordnete Rolle spielen würde.


Hormonelle Ungleichgewichte müssen sich nicht erst durch individuelle Umwelteinflüsse entwickeln, sondern können auch angeboren sein. Ich persönlich würde zwar nicht so weit gehen, beim Täter einen ausschließlich angeborenen Defekt zu vermuten, allerdings liegt der derzeitige Schwerpunkt im öffentlichen Diskurs evidentermaßen zu einseitig auf dem Mobbing, das geradezu magischerweise zur Depression und diese wiederum zum erweiterten Suizid führt. Im Prinzip läuft hier gerade eine Verklärung der Realität, wie schon im Falle des jüdischen Helden und Selbstmordattentäters Samson, ab: Dem Täter wurde Unrecht angetan, deshalb ist er ausgerastet. Das erklärt aber nicht 1. weshalb er sich selbst nicht im Stillen umgebracht hat, so wie bei Depressiven eher üblich, 2. warum er die Mobber nicht einfach zurückgemobbt hat, so wie bei normalen Kindern üblich und 3. warum er nicht mit Erfolg medikamentös behandelt werden konnte. Zudem fällt dabei vor allem jenes rechtsgeneigte Klientel mit Wortreichtum auf, das seine Erklärungen besonders rund um die ethnische Zugehörigkeit der Mobber, also Türken und Araber, gestaltet. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt...
Benutzeravatar
schelm
Beiträge: 19764
Registriert: Fr 21. Aug 2009, 23:29
Benutzertitel: Je suis Köterrasse
Wohnort: Thüringen

Re: Schüsse im OEZ München

Beitragvon schelm » Fr 29. Jul 2016, 22:50

Atheist hat geschrieben:(29 Jul 2016, 23:04)

Hormonelle Ungleichgewichte müssen sich nicht erst durch individuelle Umwelteinflüsse entwickeln, sondern können auch angeboren sein. Ich persönlich würde zwar nicht so weit gehen, beim Täter einen ausschließlich angeborenen Defekt zu vermuten, allerdings liegt der derzeitige Schwerpunkt im öffentlichen Diskurs evidentermaßen zu einseitig auf dem Mobbing, das geradezu magischerweise zur Depression und diese wiederum zum erweiterten Suizid führt. Im Prinzip läuft hier gerade eine Verklärung der Realität, wie schon im Falle des jüdischen Helden und Selbstmordattentäters Samson, ab: Dem Täter wurde Unrecht angetan, deshalb ist er ausgerastet. Das erklärt aber nicht 1. weshalb er sich selbst nicht im Stillen umgebracht hat, so wie bei Depressiven eher üblich, 2. warum er die Mobber nicht einfach zurückgemobbt hat, so wie bei normalen Kindern üblich und 3. warum er nicht mit Erfolg medikamentös behandelt werden konnte. Zudem fällt dabei vor allem jenes rechtsgeneigte Klientel mit Wortreichtum auf, das seine Erklärungen besonders rund um die ethnische Zugehörigkeit der Mobber, also Türken und Araber, gestaltet. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt...

Zu 1. : Ein Amokläufer will sich rächen, deshalb tötet er und kalkuliert seinen Tod mit ein. Eine Binse. Zu 2. : Wir haben insbesondere in Großtädten eine Dominanz von Schülern mit bestimmten Migrationshintergrund, einer gegen alle funktioniert schlecht. Zu 3. : Pillen können unterstützen, aber lösen keine Probleme, weder fachliche Kompetenz noch fehlende Eingriffe der Gesellschaft gegen Mobber.

Zu deiner letzten Bemerkung : Das ist infantiler Hohn. Die Gruppe der späteren Opfer wird ob ihrer überproportionalen Auffälligkeit als lokale Paschas schon lange kritisiert, diese Kritik wird als Rassismus diffamiert, damit wird die Gruppe nahezu sakrosankt, die Folge haben wir gerade in München gesehen.

Wirklich zu schade für die PC das da keine authochtonen Mobber am Werke waren, gelle ?
Denk ich an D in der Nacht, dann bin ich um den Schlaf gebracht, Heinrich Heine.
Atheist

Re: Schüsse im OEZ München

Beitragvon Atheist » Fr 29. Jul 2016, 23:30

schelm hat geschrieben:(29 Jul 2016, 23:50)

Zu 1. : Ein Amokläufer will sich rächen, deshalb tötet er und kalkuliert seinen Tod mit ein. Eine Binse.


Das ist in der Tat eine Binse und auch keine Antwort auf meine Frage. Wie gesagt, für gewöhnlich versinken Depressive in sich selbst und begehen im Extremfall weder erweiterten Suizid noch Fremdmord, sondern Selbstmord.


Zu 2. : Wir haben insbesondere in Großtädten eine Dominanz von Schülern mit bestimmten Migrationshintergrund, einer gegen alle funktioniert schlecht.


Mobbing ist eine gewöhnliche, wenn auch unerwünschte, Ausprägung des sozialen Verhaltens, die nicht nur an Schulen beobachtet werden kann. Zwar könnte es dort subjektiv als am schlimmsten empfunden werden, weil Kinder und Heranwachsende noch dabei sind, die Realität zu erkunden, allerdings bietet das allein keinen Anlass dazu, argumentativ um bestimmte Ethnien in Endlosschleife zu kreisen.

Zu 3. : Pillen können unterstützen, aber lösen keine Probleme, weder fachliche Kompetenz noch fehlende Eingriffe der Gesellschaft gegen Mobber.


A propos Pillen: Es ist nicht bekannt, welche Medikamente der Täter eingenommen hat. Daher kann nicht ausgeschlossen werden, dass nicht etwa die medikamentöse Behandlung ursächlich für den erweiterten Suizid war. Vielleicht wurde ja dem Täter jegliche Angst mitsamt Selbsterhaltungstrieb "wegtherapiert".

Zu deiner letzten Bemerkung : Das ist infantiler Hohn. Die Gruppe der späteren Opfer wird ob ihrer überproportionalen Auffälligkeit als lokale Paschas schon lange kritisiert, diese Kritik wird als Rassismus diffamiert, damit wird die Gruppe nahezu sakrosankt, die Folge haben wir gerade in München gesehen.


Ja ja, der Türke und der Araber sind schuld, wenn nicht schon der Moslem schuld ist. Praktischerweise überschneiden sich diese Merkmale gehäuft, so dass man ohne weitergehende Untersuchungen auch gleich zur Islam"kritik" übergehen kann.

Wirklich zu schade für die PC das da keine authochtonen Mobber am Werke waren, gelle ?


Derartiger Zynismus ist "der PC" genauso wenig zuzutrauen wie die irrige und böswillige Annahme, Mobbing wäre exklusiv den o.g. "Problemethnien" vorbehalten. Das ist eher das Metier von rechtsgeneigten PC-Kritikern.
Benutzeravatar
Gluck
Beiträge: 757
Registriert: Mo 8. Okt 2012, 18:04

Re: Schüsse im OEZ München

Beitragvon Gluck » Sa 30. Jul 2016, 00:31

Atheist hat geschrieben:(29 Jul 2016, 23:04)
Das erklärt aber nicht 1. weshalb er sich selbst nicht im Stillen umgebracht hat, so wie bei Depressiven eher üblich, 2. warum er die Mobber nicht einfach zurückgemobbt hat, so wie bei normalen Kindern üblich und 3. warum er nicht mit Erfolg medikamentös behandelt werden konnte.

Aha ... er ist quasi selber schuld, so nach dem Motto: "Ja dann mobb halt zurück!" Vielleicht hätte er ja auch seinen fünf Jahre jüngeren Bruder zur Unterstützung herbeirufen sollen - das hätte bestimmt mächtig Eindruck gemacht ... Oh Mann.

Sag mal, muss man dir sogar die simpelsten Sachverhalte haarklein erklären? Ist ja nicht zu fassen ... :rolleyes:


Mobbing ist eine gewöhnliche, wenn auch unerwünschte, Ausprägung des sozialen Verhaltens, die nicht nur an Schulen beobachtet werden kann.

Aus dem "Lexikon der Allgemeinplätze", Seite 324
Wasteland
Beiträge: 15939
Registriert: So 1. Jun 2008, 22:32
Benutzertitel: Nil admirari

Re: Schüsse im OEZ München

Beitragvon Wasteland » Sa 30. Jul 2016, 00:57

schelm hat geschrieben:(29 Jul 2016, 23:50)

Zu deiner letzten Bemerkung : Das ist infantiler Hohn. Die Gruppe der späteren Opfer wird ob ihrer überproportionalen Auffälligkeit als lokale Paschas schon lange kritisiert, diese Kritik wird als Rassismus diffamiert, damit wird die Gruppe nahezu sakrosankt, die Folge haben wir gerade in München gesehen.


Die Ursachen dafür sind ja schon länger bekannt und zum Glück stark rückläufig.

In Zahlen: 41 Prozent weniger Jugendgewalt seit 2007, Jugendalkoholismus ist binnen zehn Jahren um mehr als 50 Prozent zurückgegangen, und die Zahl der Suizide junger Menschen ging um ein Drittel zurück. Dies ist für ihn ein Beweis für eine Gesellschaft, die immer weniger schlägt: "Das muss so sein, weil das Gros der Selbstmörder zuvor Opfer von Gewalt und Mangel an Liebe war." Und was auch hilft aus seiner Sicht: Der Anteil der Schulabbrecher hat sich halbiert und damit auch die Zahl der Jugendlichen, die keine Perspektive haben.

Aber genauso eindeutig ist auch Pfeiffers Position zur niedersächsischen rot-grünen Landesregierung, die die Hauptschulen nicht abschafft, obwohl inzwischen weniger als sechs Prozent der Kinder nach der Grundschule auf die Hauptschule wechseln: "Die Hauptschule ist eine Restschule, eine Zusammenballung von meist männlichen Verlierern." Dies sei auch eine "völlig inakzeptable Benachteiligung der Migrantenkinder".

Der extreme Rückgang der Jugendgewalt von türkischstämmigen jungen Menschen in Hannover hänge eindeutig damit zusammen, dass in der Landeshauptstadt der Anteil der Haupt- und Sonderschüler aus dieser Gruppe von 50 auf 15 Prozent gesunken ist.



http://www.welt.de/regionales/hamburg/a ... zuvor.html

Die Kritik, dass Menschen aufgrund ihrer Herkunft eher gewalttätig sind als andere, ist Rassismus. Nichts anderes.
Aber wir sehen ja, dass es andere Ursachen dafür gibt, auch wenn ideologische Verbohrtheit einigen darauf die Sicht verstellt.
Zuletzt geändert von Wasteland am Sa 30. Jul 2016, 01:02, insgesamt 1-mal geändert.
Atheist

Re: Schüsse im OEZ München

Beitragvon Atheist » Sa 30. Jul 2016, 00:58

Gluck hat geschrieben:(30 Jul 2016, 01:31)

Aha ... er ist quasi selber schuld,


Zwar kann der Täter nicht mehr auf seine Schuldfähigkeit hin bezüglich der begangenen Straftaten untersucht werden, doch eins sollte an dieser Stelle mit Nachdruck bemerkt werden: die Schuld am Tod von 9 Menschen tragen keinesfalls die Mitschüler, die den Täter gemobbt haben.

so nach dem Motto: "Ja dann mobb halt zurück!" Vielleicht hätte er ja auch seinen fünf Jahre jüngeren Bruder zur Unterstützung herbeirufen sollen - das hätte bestimmt mächtig Eindruck gemacht ... Oh Mann.

Sag mal, muss man dir sogar die simpelsten Sachverhalte haarklein erklären? Ist ja nicht zu fassen ... :rolleyes:



Aus dem "Lexikon der Allgemeinplätze", Seite 324


Lass' die Diskussionsrunde doch an deinem Wissen über, u.U. sogar an deiner Erfahrung mit Mobbing teilhaben.
Benutzeravatar
Gluck
Beiträge: 757
Registriert: Mo 8. Okt 2012, 18:04

Re: Schüsse im OEZ München

Beitragvon Gluck » Sa 30. Jul 2016, 01:16

Atheist hat geschrieben:(30 Jul 2016, 01:58)

Zwar kann der Täter nicht mehr auf seine Schuldfähigkeit hin bezüglich der begangenen Straftaten untersucht werden, doch eins sollte an dieser Stelle mit Ausdruck bemerkt werden: die Schuld am Tod von 9 Menschen tragen keinesfalls die Mitschüler, die den Täter gemobbt haben.

Man kann sehr wohl von einer Mitschuld sprechen. Jeder halbwegs vernünftige Mensch würde das tun.


Lass' die Diskussionsrunde doch an deinem Wissen über, u.U. sogar an deiner Erfahrung mit Mobbing teilhaben.

Billige Tricks - zuerst die rechtslastige Unterstellung und jetzt so was. Aber das kann ich auch: Vielleicht sträubt sich Herr Atheist so sehr, die Zusammenhänge mit dem Mobbing in der Schule anzuerkennen, weil er dahingehend ein schlechtes Gewissen hat? Hm?

Zurück zu „21. Innere Sicherheit“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast