Grosseinsatz in Freital - Rechtsterroristennest ausgehoben

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frems
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Re: Grosseinsatz in Freital - Rechtsterroristennest ausgehoben

Beitragvon frems » Fr 20. Mai 2016, 21:10

Hier noch ein Artikel, der sich damit beschäftigt, warum Sachsen traurig hervorsticht in Sachsen Rechtsextremismus und Gewalt: https://causa.tagesspiegel.de/sachsen-h ... ismus.html
Labskaus!

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Zinnamon
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Re: Grosseinsatz in Freital - Rechtsterroristennest ausgehoben

Beitragvon Zinnamon » Di 29. Nov 2016, 21:17

Neues aus Freital:

http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitges ... sverfahren

(...)
Nach Informationen von ZEIT ONLINE soll ein Beschuldigter aus der Gruppe im Dezember vergangenen Jahres ausgesagt haben, dass ein weiteres Gruppenmitglied Informationen zu Polizeieinsätzen von einem Beamten der Bereitschaftspolizei erhalten hat. So sollen beispielsweise Ort und Dauer von Einsätzen weitergegeben worden sein.
(...)


Wer hätte das gedacht? Nach V-Mann als Tatzeuge bei NSU, Reichsbürger-Warner bei der bayrischen Polizei, nun auch scheinbar ein Leck in die gewaltbereite, rechtsextremistische Szene von Freital.

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Zinnamon
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Re: Grosseinsatz in Freital - Rechtsterroristennest ausgehoben

Beitragvon Zinnamon » Di 7. Mär 2017, 12:17

So, heute beginnt der Prozess:

(...) Angeklagt sind sieben Männer und einer Frau im Alter zwischen 19 und 39 Jahren. Ihnen wird die Bildung einer terroristischen Vereinigung vorgeworfen. Mit fünf Anschlägen auf Flüchtlingsunterkünfte und politisch Andersdenkende in Freital und Dresden hätten sie 2015 ein Klima der Angst erzeugen wollen, so der Generalbundesanwalt in der Anklageschrift. Unter anderem werden den Angeklagten auch versuchter Mord, gefährliche Körperverletzung und die Herbeiführung von Sprengstoffexplosionen vorgeworfen. Bei den Anschlägen waren zwei Menschen verletzt worden.

Wegen der Bildung einer terroristischen Vereinigung drohen den Angeklagten ein bis zehn Jahre Freiheitsstrafe. Versuchter Mord kann mit bis zu 15 Jahren bestraft werden.(...)

http://www.tagesschau.de/inland/gruppe- ... s-101.html

Ironischerweise findet der Prozess in einer Räumlichkeit statt, die eigentlich für Flüchtlinge geplant ist. Die besonderen Bedingungen in Bezug auf Sicherheit konnten im Dresdener Gerichtsgebäude scheinbar nicht verwirklicht werden.

Sprengstoffhunde hatten angeschlagen, sind aber wahrscheinlich einem wohl als inhaltsstofflich extremistisch einzustufenden Gummipflegemittel im Toilettenbereich aufgesessen.

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