Sammelstrang Kriminalität durch Flüchtlinge

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Re: Sammelstrang Kriminalität durch Flüchtlinge

Beitragvon Alexyessin » Di 8. Mai 2018, 18:58

jack000 hat geschrieben:(08 May 2018, 16:54)

"hartnäckig geweigert haben, an ihrer Identifizierung mitzuwirken"
http://www.gesetze-bayern.de/Content/Pd ... ?all=False
=> Wer das tut hat einen Grund dafür.


Ja, um nicht mehr nach Afghanistan müssen würde ich auch lügen. Und daran wird sich auch nichts ändern so lange Afghanistan seltsamerweise als sicheres Land gilt.....
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Re: Sammelstrang Kriminalität durch Flüchtlinge

Beitragvon Alexyessin » Di 8. Mai 2018, 19:00

jack000 hat geschrieben:(08 May 2018, 16:54)

Das ist jetzt Wortklauberei, so ist ein Gefährder auch kein Straftäter weil er ja noch keinen Anschlag o.ä. begangen hat. Ersetze "Straftäter" durch "Personen die (bis auf ein paar Idioten) hier keiner vermisst".


Das würde ich nicht tun, denn ich habe im Gegensatz zu dir nicht so eine voreingenommene Haltung zu Fremden, wie du es an den Tag legst. Du hast von Straftäter geschrieben und kannst das nicht belegen. Danke.
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Re: Sammelstrang Kriminalität durch Flüchtlinge

Beitragvon Julian » Di 8. Mai 2018, 20:16

Alexyessin hat geschrieben:(08 May 2018, 19:58)

Ja, um nicht mehr nach Afghanistan müssen würde ich auch lügen. Und daran wird sich auch nichts ändern so lange Afghanistan seltsamerweise als sicheres Land gilt.....


In Afghanistan (33 Mio. Einwohner) sterben jährlich nur etwa 3.500 Zivilisten (0,01% der Bevölkerung) in Folge von Kampfhandlungen. Dabei geht die Zahl der Toten seit 2014 kontinuierlich zurück, von 3.701 (2014) auf 3.438 (2017; ca. -7%).

Da wäre ja das Westdeutschland des Jahres 1970 wohl extrem unsicher gewesen, mit allein 19.193 Verkehrstoten (0,03% der Bevölkerung).
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Re: Sammelstrang Kriminalität durch Flüchtlinge

Beitragvon jack000 » Di 8. Mai 2018, 20:24

Alexyessin hat geschrieben:(08 May 2018, 19:58)

Ja, um nicht mehr nach Afghanistan müssen würde ich auch lügen. Und daran wird sich auch nichts ändern so lange Afghanistan seltsamerweise als sicheres Land gilt.....

Ich würde da auch lügen, nur ist das in Deutschland nachvollziebar eine Straftat.
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Re: Sammelstrang Kriminalität durch Flüchtlinge

Beitragvon Sole.survivor@web.de » Di 8. Mai 2018, 20:29

jack000 hat geschrieben:(08 May 2018, 21:24)

Ich würde da auch lügen, nur ist das in Deutschland nachvollziebar eine Straftat.

Da würde man's doch drauf ankommen lassen.
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Re: Sammelstrang Kriminalität durch Flüchtlinge

Beitragvon jack000 » Di 8. Mai 2018, 20:30

Alexyessin hat geschrieben:(08 May 2018, 20:00)

Das würde ich nicht tun, denn ich habe im Gegensatz zu dir nicht so eine voreingenommene Haltung zu Fremden, wie du es an den Tag legst. Du hast von Straftäter geschrieben und kannst das nicht belegen. Danke.

Ich glaube schon, dass du die auch nicht vermissen würdest:
Unter den Abgeschobenen befanden sich nach Aussagen des Bundesinnenministeriums 13 Straftäter. Bei den acht aus Bayern abgeschobenen Afghanen handelt es sich nach Auskunft des bayrischen Innenministeriums um drei „rechtskräftig verurteilte Straftäter“ sowie um fünf „Mitwirkungsverweigerer“, die sich bei einer Identitätsfeststellung hartnäckig geweigert hätten. Einer der Straftäter sei wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern zu einer Jugendhaftstrafe auf Bewährung von einem Jahr verurteilt worden, ein weiterer wegen sexuellen Missbrauchs zu eineinhalb Jahren Haft. Ein dritter „Intensivstraftäter“ wurde unter anderem wegen mehrfachen Diebstahls, Hausfriedenbruchs und Beleidigung verurteilt.

https://www.tagesspiegel.de/politik/abs ... 81816.html
=> Wenn doch, können die alle bei dir als Nachbarn wohnen, bei mir nicht!
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Re: Sammelstrang Kriminalität durch Flüchtlinge

Beitragvon sünnerklaas » Di 8. Mai 2018, 20:31

Julian hat geschrieben:(08 May 2018, 21:16)

In Afghanistan (33 Mio. Einwohner) sterben jährlich nur etwa 3.500 Zivilisten (0,01% der Bevölkerung) in Folge von Kampfhandlungen. Dabei geht die Zahl der Toten seit 2014 kontinuierlich zurück, von 3.701 (2014) auf 3.438 (2017; ca. -7%).

Da wäre ja das Westdeutschland des Jahres 1970 wohl extrem unsicher gewesen, mit allein 19.193 Verkehrstoten (0,03% der Bevölkerung).


Es ist ein Unterschied, ob Leute wegen schlechter Straßen und wegen in den Autos verbauten 6-Volt-Tranfunzeln ums Leben kommen - oder vorsätzlich getötet werden. Was Du da vergleichst, ist einfach nur ekelhaft, weil Du Fahrlässigkeiten mit Vorsatz gleich stellst.
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Re: Sammelstrang Kriminalität durch Flüchtlinge

Beitragvon jack000 » Di 8. Mai 2018, 20:34

Sole.survivor@web.de hat geschrieben:(08 May 2018, 21:29)

Da würde man's doch drauf ankommen lassen.

Selbstverständlich wenn man nix mehr zu verlieren hat. Nur stellt sich die Frage warum man die Identität verschleiert? Ein syrischer Ausweis ist eine Eintrittskarte nach Deutschland, eine IS-Mitgliedschaft in Afghanistan ebenso ...
=> Dann stellt sich auch die Frage, warum es in Afghanistan so beschissen ist wie es ist. Liegt es am Wetter? An der Topographie? Oder ggf. an den meisten Einwohnern?
=> Wenn die Frage mit "letzte Antwort" beantwortet wird, stellt sich die Frage, was sich hier zum besseren ändert wenn die alle ungehindert herkommen können/dürfen ...
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Re: Sammelstrang Kriminalität durch Flüchtlinge

Beitragvon Schnitter » Di 8. Mai 2018, 20:38

jack000 hat geschrieben:(08 May 2018, 21:34)

Selbstverständlich wenn man nix mehr zu verlieren hat. Nur stellt sich die Frage warum man die Identität verschleiert? Ein syrischer Ausweis ist eine Eintrittskarte nach Deutschland, eine IS-Mitgliedschaft in Afghanistan ebenso ...
=> Dann stellt sich auch die Frage, warum es in Afghanistan so beschissen ist wie es ist. Liegt es am Wetter? An der Topographie? Oder ggf. an den meisten Einwohnern?
=> Wenn die Frage mit "letzte Antwort" beantwortet wird, stellt sich die Frage, was sich hier zum besseren ändert wenn die alle ungehindert herkommen können/dürfen ...


Beschäftige dich mal besser mit der Geschichte Afghanistans in den letzten 50 Jahren.

Dann kommt auch vielleicht nix peinliches wie "liegt es ggf. an den meisten Einwohnern ?" raus.
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Re: Sammelstrang Kriminalität durch Flüchtlinge

Beitragvon Sole.survivor@web.de » Di 8. Mai 2018, 20:42

jack000 hat geschrieben:(08 May 2018, 21:34)

Selbstverständlich wenn man nix mehr zu verlieren hat. Nur stellt sich die Frage warum man die Identität verschleiert? Ein syrischer Ausweis ist eine Eintrittskarte nach Deutschland, eine IS-Mitgliedschaft in Afghanistan ebenso ...
=> Dann stellt sich auch die Frage, warum es in Afghanistan so beschissen ist wie es ist. Liegt es am Wetter? An der Topographie? Oder ggf. an den meisten Einwohnern?

Mit der Präsenz aller möglichen Armeen und Gegentruppen in den letzten 200 Jahren, auch der deutschen, USA, Russland, Briten, diversen mehr oder minder kriminell-extremen Splittergruppen, pakistanischem Revoluzzerschlussverkauf, Mujaheddin, Taliban, Lokalchefs und Relinazis, saudischen Schwägern, gefördert für oder gegen den jeweiligen Vorgänger... Kann das irgendwie neben anderen Faktoren auch damit zu tun haben, wenn da einfach das jeweils nützlichste Schwein gefördert wurde? Die Leute kommen ja her, um der Sache zu entkommen und nicht, um als Material für Vorurteile herzuhalten.
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Re: Sammelstrang Kriminalität durch Flüchtlinge

Beitragvon sünnerklaas » Di 8. Mai 2018, 20:51

jack000 hat geschrieben:(08 May 2018, 21:30)

Ich glaube schon, dass du die auch nicht vermissen würdest:

https://www.tagesspiegel.de/politik/abs ... 81816.html
=> Wenn doch, können die alle bei dir als Nachbarn wohnen, bei mir nicht!


Gegen die Abschiebung solcher Typen ist rein moralisch gesehen nichts einzuwenden. Hält man sich nicht an die Spielregeln, so darf es bei Verbrechenstatbeständen nur eins heissen: RAUS!
Umgekehrt wäre ich sehr dafür, die Leute, die sich hier ordentlich aufführen, die sich integrieren, die einfach mitmachen, zu belohnen. Wer nach Abschluss des Asylverfahrens als Anerkannter einen Job hat, Deutsch kann, eine Ausbildung erfolgreich abschliesst oder in seinem Beruf arbeitet, soll sicher sein, dass er bleiben darf.
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Re: Sammelstrang Kriminalität durch Flüchtlinge

Beitragvon Quatschki » Di 8. Mai 2018, 20:54

sünnerklaas hat geschrieben:(08 May 2018, 21:31)

Es ist ein Unterschied, ob Leute wegen schlechter Straßen und wegen in den Autos verbauten 6-Volt-Tranfunzeln ums Leben kommen - oder vorsätzlich getötet werden. Was Du da vergleichst, ist einfach nur ekelhaft, weil Du Fahrlässigkeiten mit Vorsatz gleich stellst.

Es bleiben trotzdem nur 10 Kriegstote pro 100.000 Einwohner im Jahr.
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Re: Sammelstrang Kriminalität durch Flüchtlinge

Beitragvon Alexyessin » Di 8. Mai 2018, 20:55

Julian hat geschrieben:(08 May 2018, 21:16)

In Afghanistan (33 Mio. Einwohner) sterben jährlich nur etwa 3.500 Zivilisten (0,01% der Bevölkerung) in Folge von Kampfhandlungen.


Nur ist gut gesagt. Fakt ist, das Afghanistan nicht sicher ist. Da hilft auch deine Offtopic Geschichte mit irgendwelchen Verkehrstoten nicht.
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Re: Sammelstrang Kriminalität durch Flüchtlinge

Beitragvon Alexyessin » Di 8. Mai 2018, 20:56

jack000 hat geschrieben:(08 May 2018, 21:30)

Ich glaube schon, dass du die auch nicht vermissen würdest:

https://www.tagesspiegel.de/politik/abs ... 81816.html
=> Wenn doch, können die alle bei dir als Nachbarn wohnen, bei mir nicht!


Kamen doch eh aus Bayern, also kanns dir wurscht sein, oder? Denn ich teile deine Paranoia nicht.
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Re: Sammelstrang Kriminalität durch Flüchtlinge

Beitragvon Alexyessin » Di 8. Mai 2018, 20:57

jack000 hat geschrieben:(08 May 2018, 21:24)

Ich würde da auch lügen, nur ist das in Deutschland nachvollziebar eine Straftat.


Ist zu oftes Schwarzfahren auch. Und?
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Re: Sammelstrang Kriminalität durch Flüchtlinge

Beitragvon sünnerklaas » Di 8. Mai 2018, 20:58

Sole.survivor@web.de hat geschrieben:(08 May 2018, 21:42)

Mit der Präsenz aller möglichen Armeen und Gegentruppen in den letzten 200 Jahren, auch der deutschen, USA, Russland, Briten, diversen mehr oder minder kriminell-extremen Splittergruppen, pakistanischem Revoluzzerschlussverkauf, Mujaheddin, Taliban, Lokalchefs und Relinazis, saudischen Schwägern, gefördert für oder gegen den jeweiligen Vorgänger... Kann das irgendwie neben anderen Faktoren auch damit zu tun haben, wenn da einfach das jeweils nützlichste Schwein gefördert wurde? Die Leute kommen ja her, um der Sache zu entkommen und nicht, um als Material für Vorurteile herzuhalten.


In Afghanistan herrscht praktisch seit der Antike Krieg. Schon Alexander der Große war da tätig. Das Land ist für auswärtige Mächte auf Grund seiner Rohstoffvorkommen, vor allem aber auch wegen des Opiumanbaus ganz einfach viel zu interessant. Im Grunde haben wir es dort mit derselben Situation zu tun, wie im Kongo.
Das Drama beider Länder ist das, dass die einzelnen Clans und Völker extrem zerstritten sind. Sie lassen sich von auswärtigen Mächten viel zu leicht auseinander dividieren. Ein bisschen Bakschisch reicht da schon.
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Re: Sammelstrang Kriminalität durch Flüchtlinge

Beitragvon Sole.survivor@web.de » Di 8. Mai 2018, 21:00

sünnerklaas hat geschrieben:(08 May 2018, 21:58)

In Afghanistan herrscht praktisch seit der Antike Krieg. Schon Alexander der Große war da tätig. Das Land ist für auswärtige Mächte auf Grund seiner Rohstoffvorkommen, vor allem aber auch wegen des Opiumanbaus ganz einfach viel zu interessant. Im Grunde haben wir es dort mit derselben Situation zu tun, wie im Kongo.
Das Drama beider Länder ist das, dass die einzelnen Clans und Völker extrem zerstritten sind. Sie lassen sich von auswärtigen Mächten viel zu leicht auseinander dividieren. Ein bisschen Bakschisch reicht da schon.

Klar, lieber haben als nicht haben.
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Re: Sammelstrang Kriminalität durch Flüchtlinge

Beitragvon Quatschki » Di 8. Mai 2018, 21:04

Alexyessin hat geschrieben:(08 May 2018, 21:55)

Nur ist gut gesagt. Fakt ist, das Afghanistan nicht sicher ist. Da hilft auch deine Offtopic Geschichte mit irgendwelchen Verkehrstoten nicht.

Fake Fakt.
Die Unsicherheit entsteht dadurch, dass die Menschen nicht bereit sind, sich einer staatlichen Ordnung zu unterwerfen. Sie ist selbst gemacht, ein Produkt dieser Gesellschaft und ihrer Kultur und wird von diesen Leuten überall hin exportiert.
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Re: Sammelstrang Kriminalität durch Flüchtlinge

Beitragvon Alexyessin » Di 8. Mai 2018, 21:06

Quatschki hat geschrieben:(08 May 2018, 22:04)

Fake Fakt.
Die Unsicherheit entsteht dadurch, dass die Menschen nicht bereit sind, sich einer staatlichen Ordnung zu unterwerfen.


Geschichte Afghanistan so circa ab 1978. Erst lesen, dann verstehen und dann mitschnabeln.
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Re: Sammelstrang Kriminalität durch Flüchtlinge

Beitragvon sünnerklaas » Di 8. Mai 2018, 21:06

Quatschki hat geschrieben:(08 May 2018, 21:54)

Es bleiben trotzdem nur 10 Kriegstote pro 100.000 Einwohner im Jahr.
Vergleich das doch mal mit richtigen Kriegen!


Vorsätzliches Töten ist etwas anderes, als wenn Menschen auf Grund von Fahrlässigkeiten, die auch noch durch technische Umzulänglichkeiten bedingt sind, ums Leben kommen.
Das Strassenverkehrsrecht ist seit 1970 erheblich verschärft worden. Dazu kamen massive Aufklärungskampagnen - wie etwas "Der 7.Sinn", Verkehrsunterricht in den Schulen etc.. Dazu sind die Kraftfahrzeuge seit der Zeit massiv technisch verbessert worden. Statt Trommelbremsen gibt es Scheibenbremsen und ABS. Es gibt Airbags, die Beleuchtungsanlagen wurden signifikant verbessert - dazu gibt es heute die Anschnallpflicht, die Promillegrenze ist gesenkt worden. Durch massive Polizeikontrollen ist die Zahl der Alkoholfahrten gesenkt worden. Wer heute alkoholisiert jemanden tot fährt, weiß zudem, dass er dafür mindestens 2 Jahre bekommt - also eine Strafe OHNE Bewährung. Und da ist es auch egal, ob er vorher vorbestraft war - oder nicht. Sowas wirkt.
Also: was da in den letzten 48 Jahren passiert ist, kann sich wirklich sehen lassen. Das ist eine Erfolgsstory.

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