Gewalt gegen Polizeibeamte

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van Kessel
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Re: Gewalt gegen Polizeibeamte

Beitragvon van Kessel » Do 3. Mai 2018, 16:42

"Alexyessin"
Wir sollten mal die Kirche im Dorf lassen.
sagten schon die Franzosen und mussten eine Menge Geld und Ärger aufbringen, die Hunderte (wer hat sie je gezählt?) Flüchtlinge aus ihrem selbst gezimmerten Ghetto in Calais zu entfernen.
Es gab gestern diese Geschichte mit der verhinderten Abschiebung. Und da kam es zu Gewaltausbrüchen auch gegen Polizeibeamte. Und so was darf nicht sein. Die machen da ihren Job. Ich weiß gar ned, warum da groß diskutiert werden muss.
btw.es keine bayerische Wirtshausprügelei war?
Es hat ja nicht der Polizeibeamte entschieden, das der Mann ausgewiesen werden soll sondern das war eine andere Stelle in unserem Rechtssystem. Um es mal vorsichtig zu formulieren, in Bayern wäre die Geschichte anders verlaufen.
na klar, viel rechtsstaatlicher. Man hätte mit dem Söder-Kreuz gewedelt und alle wären gelaufen wie die Hasen, nur um in den Abschiebebus zu kommen.

Dass wir die Flüchtlinge in schöne Container einweisen bedeutet nicht, dass man sie deshalb friedlich stimmt. Der Verschuldungsdruck ist erheblich, dem diese Menschen ausgesetzt sind. Und dies ist erst der Anfang vom 'schaffen können'; selbst für Bayern nicht zu schultern.

Wäre es nämlich so, wäre die CSU gut beraten, ihr Modell bei der nächsten Wahl auf die gesamte Republik zu übertragen. Aber so weit geht selbst bayerische Kraftmeierei nicht.
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Alexyessin
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Re: Gewalt gegen Polizeibeamte

Beitragvon Alexyessin » Do 3. Mai 2018, 17:02

van Kessel hat geschrieben:(03 May 2018, 17:42)

"Alexyessin"
sagten schon die Franzosen und mussten eine Menge Geld und Ärger aufbringen, die Hunderte (wer hat sie je gezählt?) Flüchtlinge aus ihrem selbst gezimmerten Ghetto in Calais zu entfernen.btw.es keine bayerische Wirtshausprügelei war?na klar, viel rechtsstaatlicher. Man hätte mit dem Söder-Kreuz gewedelt und alle wären gelaufen wie die Hasen, nur um in den Abschiebebus zu kommen.

Dass wir die Flüchtlinge in schöne Container einweisen bedeutet nicht, dass man sie deshalb friedlich stimmt. Der Verschuldungsdruck ist erheblich, dem diese Menschen ausgesetzt sind. Und dies ist erst der Anfang vom 'schaffen können'; selbst für Bayern nicht zu schultern.

Wäre es nämlich so, wäre die CSU gut beraten, ihr Modell bei der nächsten Wahl auf die gesamte Republik zu übertragen. Aber so weit geht selbst bayerische Kraftmeierei nicht.


Ich kenne die hiesige Polizei gut genug um zu wissen das das nicht passiert wär. Es ist ja wirklich nichts neues das bei uns die Polizei auf gewaltsamen Widerstand nicht zimperlich reagiert.
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Orbiter1
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Re: Gewalt gegen Polizeibeamte

Beitragvon Orbiter1 » Do 3. Mai 2018, 17:02

Marmelada hat geschrieben:(03 May 2018, 17:30)

Rechtsaußen ist man über das ausgebliebene Blutbad enttäuscht.
Wird trotzdem ausgeschlachtet. Zitat von der Störchin:

„Der Staat hat kapituliert. Ellwangen wird in die Geschichte eingehen als der Tag, an dem der Staat das staatliche Gewaltmonopol aufgab!“

Exakt das Gegenteil davon richtig. Der Rechtsstaat hat sich durchgesetzt. Aber mal wieder ohne Schießbefehl auf Flüchtlinge, wie damals an der Grenze. Ist natürlich etwas frustrierend für den braunen Sumpf.
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Re: Gewalt gegen Polizeibeamte

Beitragvon Sole.survivor@web.de » Do 3. Mai 2018, 17:05

Orbiter1 hat geschrieben:(03 May 2018, 18:02)

Wird trotzdem ausgeschlachtet. Zitat von der Störchin:

„Der Staat hat kapituliert. Ellwangen wird in die Geschichte eingehen als der Tag, an dem der Staat das staatliche Gewaltmonopol aufgab!“

Ist doch eins zu eins das Gewäsch der AfD-Vertretung um Forum, was die Storch da nachplappert.
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Re: Gewalt gegen Polizeibeamte

Beitragvon Julian » Do 3. Mai 2018, 17:47

Orbiter1 hat geschrieben:(03 May 2018, 11:26)
Ein Staat der so handelt ist kein normaler Staat sondern ein Staat der jedes Maß für Verhältnismäßigkeit verloren hat. Die Polizisten haben vernünftig gehandelt und die Situation nicht weiter eskaliert.


Ich kann die Situation nicht einschätzen, da ich nicht dabei war und die Berichte, die an die Öffentlichkeit dringen, sich sicher von den internen Berichten unterscheiden. Prinzipiell aber erlaubt das Gesetz Waffengebrauch in einer solchen Situation.

In den USA, die für dich wohl kein normaler Staat sind, ist es gang und gäbe etwas aggressiver zu handeln. Die haben aber auch schon länger Erfahrung mit Bevölkerungsgruppen, mit denen man anders nicht zurechtkommt. In Deutschland scheint man immer noch zu meinen, jeder Mensch der Welt teile prinzipiell ein mitteleuropäisches Werte- und Rechtsverständnis.

Orbiter1 hat geschrieben:(03 May 2018, 11:26)
Das Gesetz gilt halt nun einmal auch für Guido Reil und seine Begleiter, was Ellwangen betrifft hat sich der Rechtsstaat durchgesetzt und der gesuchte Flüchtling wurde inzwischen festgenommen. Er wird demnächst nach Italien abgeschoben.


Zu Guido Reil, ohne das jetzt hier zu sehr ausdehnen zu wollen: Hier hat sich die Polizei kompromisslos gezeigt, ein Verhalten, was bei einem bekannten Politiker, von dem keine Gewalt ausgeht und der in der Stadt bekannt ist wie ein bunter Hund, völlig unverhältnismäßig und meiner Meinung nach politisch beeinflusst ist.

Zu dem "Flüchtling": Nein, der Rechtsstaat hat sich vermutlich nicht durchgesetzt. Ich kann den Medienberichten nicht einmal entnehmen, dass der Togolese sich in Haft befindet, sondern lediglich, dass er in eine andere Einrichtung verlegt wurde.

Nach Togo kann er nicht abgeschoben werden, weil in Deutschland der Rechtsstaat immer dann bis zum Exzess ausgelegt wird, wenn man damit Verbrecher schützt und den normalen Bürgern schadet. Eine Abschiebung nach Italien ist vollkommen wirkungslos, solange die Grenzen sperrangelweit offen sind, außerdem habe ich außer der Ankündigung, er werde abgeschoben, noch nichts Weiteres gehört. Wenn er dann in wenigen Monaten oder Jahren einmal wirklich abgeschoben werden sollte, wird er jederzeit wieder nach Deutschland kommen können; er selber weiß ja auch sehr wohl um die Hilflosigkeit dieses Staates, und dass Leute wie er hier willkommen sind.

Orbiter1 hat geschrieben:(03 May 2018, 11:26)
Das stimmt, die meisten Bürger wollen einen Staat der beim Einsatz seiner Mittel die Verhältnismäßigkeit wahrt und nicht komplett ausrastet, so wie ihnen das vorschwebt.


Es muss wohl erst so weit kommen wie in Frankreich. Bitte dann aber hinterher nicht jammern, wenn wir Ghettos wie in den Banlieues auch in Essen, Berlin, Bonn und anderen Städten haben werden.
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Re: Gewalt gegen Polizeibeamte

Beitragvon bnd » Do 3. Mai 2018, 17:49

Orbiter1 hat geschrieben:(03 May 2018, 18:02)

Wird trotzdem ausgeschlachtet. Zitat von der Störchin:

„Der Staat hat kapituliert. Ellwangen wird in die Geschichte eingehen als der Tag, an dem der Staat das staatliche Gewaltmonopol aufgab!“

Exakt das Gegenteil davon richtig. Der Rechtsstaat hat sich durchgesetzt. Aber mal wieder ohne Schießbefehl auf Flüchtlinge, wie damals an der Grenze. Ist natürlich etwas frustrierend für den braunen Sumpf.


:D :D leider ein paar Tage zu spät...
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Re: Gewalt gegen Polizeibeamte

Beitragvon Skeptiker » Do 3. Mai 2018, 17:51

Sole.survivor@web.de hat geschrieben:(03 May 2018, 13:02)
Siehst du, das war trivial vorherzusehen.

Ja, was haben Kriegsflüchtlinge in Flüchtlingsheimen zu tun?

Die Polizei ist in dieser Sache der Täter. Der Mann tut vollkommen recht damit, wenn er jetzt untertaucht.

Bei Dir ist die Polizei Täter und der Abzuschiebende Opfer? Die Polizei als Traumatisierer von kleinen vor dem Krieg geflüchteten Mädchen? 150 Menschen haben 20 Polizisten bedroht und vertrieben? Egal, und wenn sie auch mit Macheten durch die Stadt gelaufen wären und alles niedergemetzelt hätten, bestimmt, ganz bestimmt wären wir alle, aber vor allem der böse Staat daran Schuld.
Weiter brauchen wir garnicht zu diskutieren. Alles was nun noch von dir kommen wird ist absurdes generalisierendes Geschwurbel mit dem einzigen Ziel diese vollkommen absurde Weltsicht zu verteidigen.

Ich verschwende mit soeinem Unsinn nicht mehr meine Zeit und schenke Dir den typischerweise an dieser Stelle zu erwartenden höhnischen Kommentar, wie man ihn immer zu hören bekommt wenn man aus einer „wir sind alle böse, die sind alle gut“ Diskussion aussteigt. Das ist mir einfach nicht erwachsen genug.
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Re: Gewalt gegen Polizeibeamte

Beitragvon Sole.survivor@web.de » Do 3. Mai 2018, 17:56

Skeptiker hat geschrieben:(03 May 2018, 18:51)

Bei Dir ist die Polizei Täter und der Abzuschiebende Opfer? Die Polizei als Traumatisierer von kleinen vor dem Krieg geflüchteten Mädchen? 150 Menschen haben 20 Polizisten bedroht und vertrieben?


So ist es. Ein Sieg der Menschlichkeit.


Egal, und wenn sie auch mit Macheten durch die Stadt gelaufen wären und alles niedergemetzelt hätten
dann hätte die Polizei anders gehandelt.
Das war aber nicht der Sinn des Zusammenstehens. Es gab keine solche Szene. Die Leut wollen was schaffen, nicht mordend durch die Gegend ziehen.
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Re: Gewalt gegen Polizeibeamte

Beitragvon Mahmoud » Do 3. Mai 2018, 18:03

Sole.survivor@web.de hat geschrieben:(03 May 2018, 13:02)




Ja, was haben Kriegsflüchtlinge in Flüchtlingsheimen zu tun?




Ach sooooo...in Togo ist Krieg! Klär mich doch mal auf, was die armen Togolesen so Alles durchmachen mussten in diesem Krieg... ;)
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Re: Gewalt gegen Polizeibeamte

Beitragvon Mahmoud » Do 3. Mai 2018, 18:12

Die Polizei und damit der Staat hat sicher auch deshalb durchgegriffen, weil man der AfD keine Angriffsfläche bieten wollte. Damit man den Zeitungen mit stolzgeschwellter Brust solche Meldungen diktieren kann; Zitat" Zugriff statt Rückzug in Ellwangen: Nach der gescheiterten Abschiebung eines Togolesen schnappt sich die Polizei im Rahmen einer Großrazzia den Asylsuchenden in einem Flüchtlingsheim. Die Polizei betont: "Das Recht wird durchgesetzt werden, dafür stehen wir."
Zitat Ende

Und da soll nochmal Einer sagen, die AfD hätte noch Nichts erreicht: Alleine durch Ihre Anwesenheit im Bundestag und dem drohenden Damokklesschwert ;) , daß sie noch mehr Wähler anziehen könnte, erreicht sie schon eine ganze Menge... :thumbup:
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Re: Gewalt gegen Polizeibeamte

Beitragvon Ebiker » Do 3. Mai 2018, 18:33

Mahmoud hat geschrieben:(03 May 2018, 19:12)

Die Polizei und damit der Staat hat sicher auch deshalb durchgegriffen, weil man der AfD keine Angriffsfläche bieten wollte. Damit man den Zeitungen mit stolzgeschwellter Brust solche Meldungen diktieren kann; Zitat" Zugriff statt Rückzug in Ellwangen: Nach der gescheiterten Abschiebung eines Togolesen schnappt sich die Polizei im Rahmen einer Großrazzia den Asylsuchenden in einem Flüchtlingsheim. Die Polizei betont: "Das Recht wird durchgesetzt werden, dafür stehen wir."
Zitat Ende




Was wurde denn durchgesetzt ? 5 Leute wurden verhaftet, die werden binnen kürzester Zeit wieder auf freien Fuß sein. Der Togolese sitzt nicht in Abschiebehaft. 17 Asylbewerber wurden in andere Einrichtungen gebracht. Die lachen sich scheckig, das war ein Theaterauftritt, reine Show, sonst nix.
Zuletzt geändert von Ebiker am Do 3. Mai 2018, 18:37, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Gewalt gegen Polizeibeamte

Beitragvon Mahmoud » Do 3. Mai 2018, 18:35

Ebiker hat geschrieben:(03 May 2018, 19:33)

Was wurde denn durchgesetzt ? % Leute wurden verhaftet, die werden binnen kürzester wieder auf freien Fuß. Der Togolese sitzt nicht in Abschiebehaft. 17 Asylbewerber wurden in andere Einrichtungen gebracht. Die lachen sich scheckig, das war ein Theaterauftritt, reine Show, sonst nix.


Tja, dann weiß ja manch Einer, was er/sie zu wählen hat.... ;)
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Re: Gewalt gegen Polizeibeamte

Beitragvon jack000 » Do 3. Mai 2018, 19:22

Ebiker hat geschrieben:(03 May 2018, 19:33)

Was wurde denn durchgesetzt ? 5 Leute wurden verhaftet, die werden binnen kürzester Zeit wieder auf freien Fuß sein. Der Togolese sitzt nicht in Abschiebehaft. 17 Asylbewerber wurden in andere Einrichtungen gebracht. Die lachen sich scheckig, das war ein Theaterauftritt, reine Show, sonst nix.

Mein Reden! Es wurde mit dem Showauftritt ein Handeln des Staates vorgegaukelt was letztendlich keine wirklichen Konsequenzen haben wird. In Bayern stehen bald Wahlen an, die CDU pfeift aus dem letzten Loch und möchte es sich nicht mit der CSU mehr verscherzen.
=> Da werden schon mal solche Shows aufgeführt!
Es wird sogar nicht mehr im PF geleugnet: "Ja die Gewalt gegen Frauen hat bedingt durch Zuwanderung zugenommen, und jetzt?"
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Re: Gewalt gegen Polizeibeamte

Beitragvon Alexyessin » Do 3. Mai 2018, 20:03

jack000 hat geschrieben:(03 May 2018, 20:22)

Mein Reden! Es wurde mit dem Showauftritt ein Handeln des Staates vorgegaukelt was letztendlich keine wirklichen Konsequenzen haben wird.


Hast du wieder deine Glaskugel angeschmissen? Ich hoffe du hast sie geputzt denn in letzter Zeit war sie ganz schön trüb. ( Ich sach nur erster Mai und so... )
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Re: Gewalt gegen Polizeibeamte

Beitragvon jack000 » Do 3. Mai 2018, 20:08

Alexyessin hat geschrieben:(03 May 2018, 21:03)

Hast du wieder deine Glaskugel angeschmissen?

Wie so oft ...

Ich hoffe du hast sie geputzt denn in letzter Zeit war sie ganz schön trüb. ( Ich sach nur erster Mai und so... )

Dabei ging es um eine Frage (also offenes Ergebnis) und nicht um die Glaskugel. Bei was hat die sich denn doch noch so alles geirrt?
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Re: Gewalt gegen Polizeibeamte

Beitragvon Alexyessin » Do 3. Mai 2018, 20:14

Julian hat geschrieben:(03 May 2018, 18:47)

Ich kann die Situation nicht einschätzen, da ich nicht dabei war und die Berichte, die an die Öffentlichkeit dringen, sich sicher von den internen Berichten unterscheiden. Prinzipiell aber erlaubt das Gesetz Waffengebrauch in einer solchen Situation.


Als letztes Mittel. Die sogenannte Ultima Ratio.

Julian hat geschrieben:(03 May 2018, 18:47)
In den USA, die für dich wohl kein normaler Staat sind, ist es gang und gäbe etwas aggressiver zu handeln. Die haben aber auch schon länger Erfahrung mit Bevölkerungsgruppen, mit denen man anders nicht zurechtkommt. In Deutschland scheint man immer noch zu meinen, jeder Mensch der Welt teile prinzipiell ein mitteleuropäisches Werte- und Rechtsverständnis.


Meinst du, es kommt deswegen so oft zu tödlichen Verletzungen von Unschuldigen in den USA? Und was hat Kanada? Mh......würde mir schon zu denken geben.

Julian hat geschrieben:(03 May 2018, 18:47)
Zu Guido Reil, ohne das jetzt hier zu sehr ausdehnen zu wollen: Hier hat sich die Polizei kompromisslos gezeigt, ein Verhalten, was bei einem bekannten Politiker, von dem keine Gewalt ausgeht und der in der Stadt bekannt ist wie ein bunter Hund, völlig unverhältnismäßig und meiner Meinung nach politisch beeinflusst ist.


Soso, da hast du mal Law & Order aber es passt dir nicht, weil es deinen Fanboy Freund getroffen hat. Das Wort Doppelmoral ist hier angebracht.

Julian hat geschrieben:(03 May 2018, 18:47)
Zu dem "Flüchtling": Nein, der Rechtsstaat hat sich vermutlich nicht durchgesetzt. Ich kann den Medienberichten nicht einmal entnehmen, dass der Togolese sich in Haft befindet, sondern lediglich, dass er in eine andere Einrichtung verlegt wurde.


Wieso schreibst du Flüchtling denn in ""? Was möchte uns Julian damit mal wieder zeigen?
Ob und wann der Togolese abgeschoben wird, hat man mit Sicherheit nicht beim heutigen Zugriff entschieden.

Julian hat geschrieben:(03 May 2018, 18:47)
Nach Togo kann er nicht abgeschoben werden, weil in Deutschland der Rechtsstaat immer dann bis zum Exzess ausgelegt wird, wenn man damit Verbrecher schützt und den normalen Bürgern schadet. Eine Abschiebung nach Italien ist vollkommen wirkungslos, solange die Grenzen sperrangelweit offen sind, außerdem habe ich außer der Ankündigung, er werde abgeschoben, noch nichts Weiteres gehört. Wenn er dann in wenigen Monaten oder Jahren einmal wirklich abgeschoben werden sollte, wird er jederzeit wieder nach Deutschland kommen können; er selber weiß ja auch sehr wohl um die Hilflosigkeit dieses Staates, und dass Leute wie er hier willkommen sind.


Jaja, Julian, deine Schwarzmalerei ist schon grandios. Dazu noch deine Überzeichnungen und alles ist gut.

Julian hat geschrieben:(03 May 2018, 18:47)
Es muss wohl erst so weit kommen wie in Frankreich. Bitte dann aber hinterher nicht jammern, wenn wir Ghettos wie in den Banlieues auch in Essen, Berlin, Bonn und anderen Städten haben werden.


Beschäftige dich mal mit der Geschichte der Banlieues. Wenigstens einmal die Basisarbeit selbst machen.
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Re: Gewalt gegen Polizeibeamte

Beitragvon Alexyessin » Do 3. Mai 2018, 20:16

jack000 hat geschrieben:(03 May 2018, 21:08)

Wie so oft ...


Dabei ging es um eine Frage (also offenes Ergebnis) und nicht um die Glaskugel. Bei was hat die sich denn doch noch so alles geirrt?


Bei einigen. Und das ist bekannt, Jack und nein, ich fang das mit dir nicht noch mal an.
Und ich kannte deinen "Beitrag" zum ersten Mai. Es ist nur nicht ganz so schwarz passiert wie du es gemalt hast, nein, es ist gar nix passiert. Der friedlichste erste Mai seit Jahren.
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Re: Gewalt gegen Polizeibeamte

Beitragvon Unité 1 » Do 3. Mai 2018, 20:25

Marmelada hat geschrieben:(03 May 2018, 17:30)

Rechtsaußen ist man über das ausgebliebene Blutbad enttäuscht.

Fordern, in eine Menschenmenge reinzuballern, und gleichzeitig Deutschland als autokratisches System geißeln, weil so 'n AfD-Heinz nach nicht befolgtem Platzverweis in Gewahrsam genommen wurde. Dieses aggressive Opfergesuhle ist so dermaßen abstoßend.
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Re: Gewalt gegen Polizeibeamte

Beitragvon Unité 1 » Do 3. Mai 2018, 20:33

Julian hat geschrieben:(03 May 2018, 16:16)
So steht es im Gesetz.

Petry gilt in deinen Kreisen noch als zitierfähig?
Ob an der Grenze oder vor dem Heim - hauptsache das Blut fließt, damit der Neger lernt, wo sein Platz ist.

Sätze wie den zweiten sparst du dir künftig besser.

Jedem das Seine.
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Re: Gewalt gegen Polizeibeamte

Beitragvon van Kessel » Do 3. Mai 2018, 20:34

"Orbiter1"
Exakt das Gegenteil davon richtig. Der Rechtsstaat hat sich durchgesetzt. Aber mal wieder ohne Schießbefehl auf Flüchtlinge, wie damals an der Grenze. Ist natürlich etwas frustrierend für den braunen Sumpf.
warum in die Ferne (Vergangenheit) schweifen, wo doch die Schüsse an einer Grenze zur Folklore israelischer und palästinensischer Menschen gehört?

Und dann möchte man doch wissen, wieso es dann einer steten Fixierung auf einen politischen Gegner bedarf, wenn es Probleme gibt? Deutschland in toto und Europa sowieso, ist Ziel einer großen Migrationswelle. Dies muss erst einmal verstanden und bewertet werden. Dann könnte man Vor- und Nachteile aufzeigen und dann erst könnte man eine Politik (rechts, links oder Mitte) dafür in die Pflicht nehmen und niedermachen.

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