Kölner OB-Kandidatin mit Messer/Machete niedergestochen

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DieBananeGrillt
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Re: Kölner OB-Kandidatin mit Messer/Machete niedergestochen

Beitragvon DieBananeGrillt » Mi 21. Okt 2015, 19:45

CaptainJack » Mo 19. Okt 2015, 10:09 hat geschrieben:Ein Mensch, der öffentlich so eine schreckliche Tat begeht, ist immer geistig verwirrt!



Wer ist denn heutzutage nicht geistig verwirrt ? Oder anders ausgedrückt, wodurch wird eine Verwirrung ausgelöst, gefördert oder provoziert ?
Es ist eine Verzerrung der Realität , wenn Hassgefühle auf eine Person gerichtet werden, die als Projektionsfläche dient und nicht ursprünglich für das Entstehen verantwortlich ist.

Somit sind die ursprünglichen Ursachen zu ergründen.
In den Fällen heutzutage von rechtsradikaler Gewalt ist es eigentlich ziemlich einfach.
Wer im Leben ständig benachteiligt wurde und auch von staatlicher Seite immer nur negative Einflüsse erhalten hat, der kann sich dann zwar auf seine Wurzeln berufen hier in diesem Land geboren worden zu sein, jedoch dies kein Vorteil ist, wenn Außenstehende aus anderen Orten deutlich mehr bevorteilt werden. Der Hassneid ist grenzenlos...

Dazu kommt noch der Verlust des sozialen Gefüges, wenn Fremdartiges nicht mehr greifbar ist und
das Gefühl entsteht im eigenen Land unerwünscht zu sein.
Dies greift die Existenz an.-- Jemand kann in Depressionen versinken oder sich den negativen Gefühlen entledigen, um sich dann vollends unbeliebt zu machen.

Solange die Politik die Kerngründe nicht begreift, warum es überhaupt rechtsradikale Gewalt gibt, solange wird das Problem auch niemals gelöst werden.
Es fehlt das klitzekleine Verstehen dafür seitens der Politik, wie die Rechtsradikalen überhaupt denken und fühlen.
Solange darauf nicht minimal eingegangen wird und das ganze als Pack gehandhabt wird, solange kann das weitere Entstehen nicht verhindert werden.
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Cat with a whip
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Re: Kölner OB-Kandidatin mit Messer/Machete niedergestochen

Beitragvon Cat with a whip » Do 22. Okt 2015, 05:08

Die Rehabilitierung der Antifa

In den letzten zwölf Monaten hat die Antifa-Bewegung eine Art Rehabilitierung in der Öffentlichkeit erfahren. Die Linken-Politikerin Katharina König aus Jena lobt die Antifa und Sebastian Leber argumentiert im Tagesspiegel:

"Wäre die Antifa nicht da, gäbe es viel mehr Nazis in meinem Leben. Wenn wir ehrlich sind, haben wir ihnen viel zu verdanken."
Sebastian Leber, Tagesspiegel

Im Fall von Köln zeigt sich, wie organisiert die Archivstrukturen der Antifa arbeiten. Während Verfassungsschutz und Staatsanwaltschaft mit Informationen auf sich warten lassen, veröffentlicht die Gruppe Artikel von 1994. Darin wird die Verbindung von Frank S. zur „Freiheitlichen Deutschen Arbeiterpartei“ (FAP) aufgedeckt. Dass S. 1998 wegen Körperverletzung verurteilt wurde, findet sich in dem früh veröffentlichten Artikel der Antifa noch nicht. Eine lokale Antifa-Internetplattform bezeichnet Frank S. sogar als „Nazi-Schläfer“ – also eine Person, die schon lange rechtsextremes Gedankengut teilt und nun erneut zum Täter geworden ist.


http://www.br.de/radio/bayern2/sendunge ... r-100.html
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Re: Kölner OB-Kandidatin mit Messer/Machete niedergestochen

Beitragvon Cloudfox » Do 22. Okt 2015, 05:23

CaptainJack » Mo 19. Okt 2015, 11:09 hat geschrieben:Ein Mensch, der öffentlich so eine schreckliche Tat begeht, ist immer geistig verwirrt!


Ja und manche wollen nicht wahrhaben, dass darunter sicher viele rechtsrechtsaußenmotivierte Verwirrte beheimatet sind :eek:
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Re: Kölner OB-Kandidatin mit Messer/Machete niedergestochen

Beitragvon nichtkorrekt » Do 22. Okt 2015, 07:46

Bei der Person des Attentäters gibt es einige Merkwürdigkeiten, es werden Spekulationen laut, er könnte ein V-Mann sein, die entsprechende Seite darf hier aber nicht verlinkt werden, da politisch inkorrekt [/wink mit dem Zaunpfahl].

http://www.express.de/koeln/keiner-kenn ... 14920.html

http://www.express.de/koeln/reker-atten ... 21012.html
Zuletzt geändert von nichtkorrekt am Do 22. Okt 2015, 07:48, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Kölner OB-Kandidatin mit Messer/Machete niedergestochen

Beitragvon CaptainJack » Do 22. Okt 2015, 08:34

Cloudfox » Do 22. Okt 2015, 06:23 hat geschrieben:
Ja und manche wollen nicht wahrhaben, dass darunter sicher viele rechtsrechtsaußenmotivierte Verwirrte beheimatet sind :eek:

Was versteht man unter "darunter" und unter "viele"? War das der Chef einer Riesenorganisation? :?
Und was ist mit den linkslinksaußenmotivierte Verwirrten, bei denen Gewalt täglich Brot ist? :rolleyes:
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Re: Kölner OB-Kandidatin mit Messer/Machete niedergestochen

Beitragvon Cat with a whip » Do 22. Okt 2015, 08:43

Kopernikus » So 18. Okt 2015, 01:37 hat geschrieben:Vor allem ist sie keine exakte Wissenschaft und verhält sich bei empirischer Überprüfung bisweilen so gar nicht wie sich das irgendwelche Ökonomie-Blitzbirnen mal auf dem Papier ausgedacht haben. Das gilt zum Beispiel für die beiden Lieblingsbeispiele angeblicher Lohndrückung und Steigerung der Arbeitslosigkeit unter der einheimischen Bevölkerung durch Zuwanderung. Beides hat sich nämlich realiter gar nicht bestätigt, wenn man vergleichbare Fälle zu Rate zieht:

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/w ... 12378.html

Aber was sind schon Arbeitsökonomen wert, wenn sie dir und anderen nicht nach dem Mund quatschen.


Die intuitiv scheinbar logisch erscheinende Annahme "Ausländer nehmen Arbeitsplätze weg" ist auch bei deutschen Volksvertretern als Auffassung weit verbreitet. Grüne Politiker kolportieren diese These übrigens.

Beispiel heute:

Das ÖR hat soeben im ARD-Morgenmagazin mit anerkennend-respektvollen Unteron "endlich sagt's man einer" den Tübinger Rechtsausleger Boris Palmer der "Grünen" interviewt, da er die derzeit beliebte Merkelschelte bediente: "Wir schaffen das nicht".

Im Kern ging es ihm darum ökologische Themen über das Kostenargument gegen Flüchtlingshilfe auszuspielen: Flüchtlingszahlen sollten begenzt werden. Aber auch mehr Geld für Kommunen zu Bewältigung des Aufwands.

-> Unter anderem sagte Palmer dabei auch sinngemaß, dass man den Bürgern nicht mehr verschweigen dürfe, dass Migranten in Konkurrenz zur ansässigen Bevölkerung auf den Arbeitsmarkt tritt. Man dürfe das Thema nicht den faschistischen Idioten überlassen.

Damit betreibt Boris Palmer den Rechtspopulismus vor dem er warnt.
Zuletzt geändert von Cat with a whip am Do 22. Okt 2015, 08:47, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Kölner OB-Kandidatin mit Messer/Machete niedergestochen

Beitragvon Keoma » Do 22. Okt 2015, 08:48

Cat with a whip » Do 22. Okt 2015, 09:43 hat geschrieben:
Die intuitiv scheinbar logisch erscheinende Annahme "Ausländer nehmen Arbeitsplätze weg" ist auch bei deutschen Volksvertretern als Auffassung weit verbreitet. Grüne Politiker kolportieren diese These übrigens.

Beispiel heute:

Das ÖR hat soeben im ARD-Morgenmagazin mit anerkennend-respektvollen Unteron "endlich sagt's man einer" den Tübinger Rechtsausleger Boris Palmer der "Grünen" interviewt, da er die derzeit beliebte Merkelschelte bediente: "Wir schaffen das nicht".

Im Kern ging es ihm darum ökologische Themen über das Kostenargument gegen Flüchtlingshilfe auszuspielen: Flüchtlingszahlen sollten begenzt werden. Aber auch mehr Geld für Kommunen zu Bewältigung des Aufwands.

-> Unter anderem sagte Palmer dabei auch sinngemaß, dass man den Bürgern nicht mehr verschweigen dürfe, dass Migranten in Konkurrenz zur ansässigen Bevölkerung auf den Arbeitsmarkt tritt. Man dürfe das Thema nicht den faschistischen Idioten überlassen.

Damit betreibt Boris Palmer den Rechtspopulismus vor dem er warnt.


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Re: Kölner OB-Kandidatin mit Messer/Machete niedergestochen

Beitragvon nichtkorrekt » Do 22. Okt 2015, 08:52

Cat with a whip » Do 22. Okt 2015, 08:43 hat geschrieben:
Die intuitiv scheinbar logisch erscheinende Annahme "Ausländer nehmen Arbeitsplätze weg" ist auch bei deutschen Volksvertretern als Auffassung weit verbreitet. Grüne Politiker kolportieren diese These übrigens.

Beispiel heute:

Das ÖR hat soeben im ARD-Morgenmagazin mit anerkennend-respektvollen Unteron "endlich sagt's man einer" den Tübinger Rechtsausleger Boris Palmer der "Grünen" interviewt, da er die derzeit beliebte Merkelschelte bediente: "Wir schaffen das nicht".

Im Kern ging es ihm darum ökologische Themen über das Kostenargument gegen Flüchtlingshilfe auszuspielen: Flüchtlingszahlen sollten begenzt werden. Aber auch mehr Geld für Kommunen zu Bewältigung des Aufwands.

-> Unter anderem sagte Palmer dabei auch sinngemaß, dass man den Bürgern nicht mehr verschweigen dürfe, dass Migranten in Konkurrenz zur ansässigen Bevölkerung auf den Arbeitsmarkt tritt. Man dürfe das Thema nicht den faschistischen Idioten überlassen.

Damit betreibt Boris Palmer den Rechtspopulismus vor den er warnt.


Ich erlaube mir darauf in dem Thread zum Thema Flüchtlinge und Arbeitsmarkt zu antworten:

viewtopic.php?f=5&t=57094&start=1060
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Re: Kölner OB-Kandidatin mit Messer/Machete niedergestochen

Beitragvon Cat with a whip » Do 22. Okt 2015, 09:03

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Re: Kölner OB-Kandidatin mit Messer/Machete niedergestochen

Beitragvon Piedro » Do 22. Okt 2015, 11:23

CaptainJack » Do 22. Okt 2015, 08:34 hat geschrieben:Was versteht man unter "darunter" und unter "viele"? War das der Chef einer Riesenorganisation? :?
Und was ist mit den linkslinksaußenmotivierte Verwirrten, bei denen Gewalt täglich Brot ist? :rolleyes:


Was ist mit denen? Wie viele Bürgermeister, Landräte, Staatsanwälte, Journalisten, freiwillige Helfer oder Migranten wurden so in den letzten Jahren von linksmotivierten Verwirrten beleidigt, verfolgt, angegriffen, bedroht oder verletzt? Gibt es Anzeichen dafür, daß linksmotiviert Verwirrte eine besondere Bedrohung sind? Ich frage nur, weil rechsmotiviert Verwirrte das zweifelsfrei sind, und die pöbeln zu Abertausenden durch das Land, in perona und virtuell. Ich wüßte auch nicht, daß linksmotivert Verwirrte eine regelmäßige Bühne finden, auf der sie Hetzreden absondern, und dort ihr Publikum finden. Bei rechtsmotiviert Verwirrten ist das nachweislich der Fall. Wer einer Matschbine wie Herrn P. nicht uneingeschränkt zustimmt, kommt gar nicht erst auf die Idee, seine Messer zu wetzen oder einen Brandsatz zu werfen, um "Fremde" oder "Volksverräter" anzugreifen.
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Re: Kölner OB-Kandidatin mit Messer/Machete niedergestochen

Beitragvon Piedro » Do 22. Okt 2015, 11:34

Cat with a whip » Do 22. Okt 2015, 08:43 hat geschrieben:Damit betreibt Boris Palmer den Rechtspopulismus vor dem er warnt.


Ich sehe da keinen Rechtspopulismus.

Die Aussage ist in etwa: so, wie Verwaltung und Politik derzeit strukturisiert sind, ist das auf Dauer nicht zu schaffen. Um es zu schaffen bedarf es dringender Nachbesserungen und eine zukunftorientierte Regelung bezüglich der Lastenverteilung, national und europäisch. Das sehe ich auch so. Wenn jemand was schaffen soll ist dafür Sorge zu tragen, daß der Auftrag auch leistbar ist, sonst ist der nicht zu schaffen.

Auch die Konkurrenz am Arbeitsmarkt ist eine Tatsache. Die soziale Marktwirtschaft beruht unter anderem darauf, daß jeder seine Arbeitskraft anbietet. Aber wer sich tatsächlich fürchtet, berufliche Nachteile zu erleiden, weil sich Flüchtlinge ebenfalls bewerben, der weist zwangsläufig Defizite auf, für die kein Flüchtling verantwortlich ist. Und dem Unternehmer steht es zu, sich den geeignetsten Bewerber auszusuchen. Da ist ein Flüchtling vielleicht motivierter, vielleicht begabter, vielleicht teamfähiger als ein Einheimischer. Und wenn auch noch jemand daher kommt wie Wotans Kammerdiener sollte er sich auch nicht wundern, dass er nicht in die Belegschaft aufgenommen wird.

Heutzutage informieren sie Arbeitgeber ja auch gern bei Facebook. Da läßt sich erkennen, was so alles geliked, gefriendet und geschrieben wurde. Die Bewerbern liefern ein recht brauchbares Sozialprofil. Es obliegt dem Arbeitgeber, ob er seine Firma mit Leuten anreichern will, die rassistischem Gedankengut zugeneigt sind und deutlich zeigen, daß man sie nicht zu jedem Kunden schicken könnte, oder nicht mit jedem Kollegen eine gute Zusammenarbeit gegeben wäre. Die Bewerber disqualifizieren sich auch außerhalb der fachlichen Ebene. Welcher Arbeitgeber würde nicht lieber einen motivierten Flüchtling einstellen als die Dittmer? Und weil die Dittmer keinen Job mehr kriegt ist etwas schlecht an Flüchtlingen als Bewerber auf dem Arbeitsmarkt?
Zuletzt geändert von Piedro am Do 22. Okt 2015, 11:37, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Kölner OB-Kandidatin mit Messer/Machete niedergestochen

Beitragvon Cloudfox » Do 22. Okt 2015, 13:40

CaptainJack » Do 22. Okt 2015, 09:34 hat geschrieben:Was versteht man unter "darunter" und unter "viele"? War das der Chef einer Riesenorganisation? :?
Und was ist mit den linkslinksaußenmotivierte Verwirrten, bei denen Gewalt täglich Brot ist? :rolleyes:


Selbstverständlich gibt es auch "linkslinksaußenmotivierte Verwirrte", aber die spielen bei Pegida nicht wirklich ein Rolle :rolleyes:
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Re: Kölner OB-Kandidatin mit Messer/Machete niedergestochen

Beitragvon Cloudfox » Do 22. Okt 2015, 13:41

Keoma » Do 22. Okt 2015, 09:48 hat geschrieben:
Die Wahrheit sagen ist Rechtspopulismus?
Bleibt den Linken dann das Lügen?


Das ist doch dann eher eine äußerst einfach Zusammenfassung nicht diskutierter Inhalte.
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Re: Kölner OB-Kandidatin mit Messer/Machete niedergestochen

Beitragvon Keoma » Do 22. Okt 2015, 13:55

Cloudfox » Do 22. Okt 2015, 14:41 hat geschrieben:
Das ist doch dann eher eine äußerst einfach Zusammenfassung nicht diskutierter Inhalte.


Einfach deshalb, dass es auch die Fiakerpferde verstehen.
Und nicht diskutiert?
Was stand denn in dem von mir zitierten Beitrag?
Nicht gelesen?
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Re: Kölner OB-Kandidatin mit Messer/Machete niedergestochen

Beitragvon Cat with a whip » Do 22. Okt 2015, 14:02

Piedro » Do 22. Okt 2015, 11:34 hat geschrieben:
Die Aussage ist in etwa: so, wie Verwaltung und Politik derzeit strukturisiert sind, ist das auf Dauer nicht zu schaffen.
Auch die Konkurrenz am Arbeitsmarkt ist eine Tatsache.


Die derzeitigen Engpässe bei der Kapazität für die Unterbringung von Flüchtlingen sind eine Folge der Ignoranz und Vermeidungsstrategie in der Vergangenheit. Sein Gesinnungsgenosse Kretschmann hat auch schon Baby Schimmerlos gemimt. Zuerst Vogelstrauß-Strategie solange die Probleme nicht offensichtlich sind und dann die Backen aufblasen und auf andere deuten wenns kracht.
Die Konkurrenz auf dem Arbeitsmarkt ist nur kurzfristig. Wer das nicht dazu sagt, hat entweder keine Ahnung oder schürt bewusst Sozialneid.
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Re: Kölner OB-Kandidatin mit Messer/Machete niedergestochen

Beitragvon Cloudfox » Do 22. Okt 2015, 14:08

Pegida/besorgte Bürger/Rechtspopulisten sei ja nur "rechtspopulistischer Islamkritiker"?

Nun gut, man kann und darf sicher nicht erwarten eine Islamkritik im Sinne und der Qualität eines Salman Rushdies zu erhalten. Der hat übrigens ,zwar im für manche respektlosen Ton, durch sehr differenzierte Auseinandersetzung eine historisch-kritische Kontroverse entfacht!
Dabei werden in aller erster Linie Konflikte in der früh­islamischen Gemeinde thematisiert (auch "Aishas" Zweifel werden erwähnt).

Also wir haben wirklich auch was die Kritik anbelangt, nun wirklich schon bessere Zeiten erlebt. Ja da gab es apologetische, romantisierende, essentialistische und auch historisch-kritische Diskussionen, und so verschieden die bekannten Autoren auch waren, sie einte immer eine wissende wissenschaftliche Grundlage für ihre Debatte.

Ok, dass nicht jeder "Islamkritiker" Rushdies oder anderen Autoren intellektuelles Niveau erreicht (Pegida ganz bestimmt nicht), sei ja noch verziehen.
Hier liegt die Sache aber ganz anders, denn die rechtsrechtsgeneigte "Rechts­populisten" bitten eigentlich nur, man möge sie um Himmels Willen mit (wissenschaftlichem, sachlichem) Wissen verschonen! Es bestehen ihre Ressentiments, und das reicht doch den meisten.

Letztlich wurde doch aus einer Angst vor islamistischen Terrorismus eine m.E. paranoide Vorstellung geboren, die Einwanderung von Muslimen sei in jedem Fall eine Invasion, die selbstredend nur "Sehenden" klar mit einer Islamisierung Europas (enden würde) erkannt würde. Diese "Idee" ist schon lange für die rechtspopulistische Islamkritik die einzige Grundlage: Angeblich stünden sie dennoch für "die Rechte des Individuums", den Mus­limen/Flüchtlingen... jedoch, die ja als Kollektiv auftreten würden, werden allerdings klar "kriegerische Absichten" unterstellt....und "die Rechte des Individuums" seien ja bei der "Invasionsmasse" auch nicht mehr anwendbar!
Was lässt sich denn da bei Pegida ...die Retter der Abendlandes... immer noch schön reden?
Zuletzt geändert von Cloudfox am Do 22. Okt 2015, 14:11, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Kölner OB-Kandidatin mit Messer/Machete niedergestochen

Beitragvon relativ » Do 22. Okt 2015, 14:19

nichtkorrekt » Do 22. Okt 2015, 07:46 hat geschrieben:Bei der Person des Attentäters gibt es einige Merkwürdigkeiten, es werden Spekulationen laut, er könnte ein V-Mann sein, die entsprechende Seite darf hier aber nicht verlinkt werden, da politisch inkorrekt [/wink mit dem Zaunpfahl].

http://www.express.de/koeln/keiner-kenn ... 14920.html

http://www.express.de/koeln/reker-atten ... 21012.html

Na klar, V-Mann Argument musste ja kommen. :cool:
Hört sich eher nach dem typischen Muster eines Einzeltäters an, dem die Ereignisse den letzten Kick gegeben haben.
Zuletzt geändert von relativ am Do 22. Okt 2015, 14:28, insgesamt 1-mal geändert.
Das Banale braucht man nicht zu schälen.
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Re: Kölner OB-Kandidatin mit Messer/Machete niedergestochen

Beitragvon Piedro » Do 22. Okt 2015, 14:23

Cat with a whip » Do 22. Okt 2015, 14:02 hat geschrieben:
Die derzeitigen Engpässe bei der Kapazität für die Unterbringung von Flüchtlingen sind eine Folge der Ignoranz und Vermeidungsstrategie in der Vergangenheit. Sein Gesinnungsgenosse Kretschmann hat auch schon Baby Schimmerlos gemimt. Zuerst Vogelstrauß-Strategie solange die Probleme nicht offensichtlich sind und dann die Backen aufblasen und auf andere deuten wenns kracht.
Die Konkurrenz auf dem Arbeitsmarkt ist nur kurzfristig. Wer das nicht dazu sagt, hat entweder keine Ahnung oder schürt bewusst Sozialneid.


Das ändert ja nichts, Ursachenforschung ist im Moment zweitrangig. Es wird gefordert, daß schaffbar sein soll, was geschafft werden muß. Die Strukturen und die Finanzen müssen den Anforderungen gewachsen sein. Es geht nicht, daß die organisatorischen Mängel dauerhaft auf dem Rücken von Freiwilligen bleiben, die dafür auch noch beleidigt und bedroht werden.
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Re: Kölner OB-Kandidatin mit Messer/Machete niedergestochen

Beitragvon Cloudfox » Do 22. Okt 2015, 14:26

@Keoma

ich finds einfach überflüssig, wenn bei einem Thema in dem es um eine rechtsnachaußen begründete Gewalt geht...die Gewalt von Links... zu besprechen, und umgekehrt!
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Re: Kölner OB-Kandidatin mit Messer/Machete niedergestochen

Beitragvon Keoma » Do 22. Okt 2015, 14:27

Cloudfox » Do 22. Okt 2015, 15:26 hat geschrieben:@Keoma

ich finds einfach überflüssig, wenn bei einem Thema in dem es um eine rechtsnachaußen begründete Gewalt geht...die Gewalt von Links... zu besprechen, und umgekehrt!


Wo habe ich Gewalt von links besprochen?
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