Skandal in Dessau ?

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chrisy09
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Re: Skandal in Dessau ?

Beitragvon chrisy09 » Mi 13. Dez 2017, 08:26

Ja das mag stimmen.Rassismus auch.
Trotzdem reicht ein mögliches Verbrechen an einen Ausländer für einen Rassismus Vorwurf natürlich nicht aus.

Erinnert mich an eine Story um 2000 rum, ein Freund von mir (Afghane) hatte Streit mit nem älteren Herrn.
Später meinte er dann ernsthaft zu mir das der Mann ein Nazi war, da er ihn ja nicht leiden konnte...
Boracay
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Re: Skandal in Dessau ?

Beitragvon Boracay » Mi 13. Dez 2017, 08:39

chrisy09 hat geschrieben:(13 Dec 2017, 08:26)
Ja das mag stimmen.Rassismus auch.
Trotzdem reicht ein mögliches Verbrechen an einen Ausländer für einen Rassismus Vorwurf natürlich nicht aus.


Im Gegenteil, fast alle Migranten die Opfer von Gewalt werden, werden Opfer von anderen Migranten.
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ThorsHamar
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Re: Skandal in Dessau ?

Beitragvon ThorsHamar » Mi 13. Dez 2017, 10:53

Provokateur hat geschrieben:(13 Dec 2017, 06:03)

Misandrie ist kein Problem in der Polizei, Rassismusanfälligkeit (wie ich weiter vorne schrieb) schon eher.


...ja, das hast Du weiter vorne schon behauptet ....
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Re: Skandal in Dessau ?

Beitragvon Provokateur » Mi 13. Dez 2017, 10:55

ThorsHamar hat geschrieben:(13 Dec 2017, 10:53)

...ja, das hast Du weiter vorne schon behauptet ....


Schau doch einfach mal, wie viele Polizisten in der AfD aktiv sind.

https://www.welt.de/print/welt_kompakt/article167787487/Alternative-fuer-Polizisten.html

https://www.jetzt.de/politik/rassismus-in-der-polizei-ein-junger-polizist-berichtet
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Re: Skandal in Dessau ?

Beitragvon Sole.survivor@web.de » Do 14. Dez 2017, 06:55


Polizisten hat's überall, sogar bei FDP und Linke. Deshalb hat die AfD so ne Angst, offiziell als verfassungsfeindlich zu gelten. Ich glaube der Chef von Bürger in Wut ist auch Polizei.
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Re: Skandal in Dessau ?

Beitragvon Provokateur » Do 14. Dez 2017, 07:01

Sole.survivor@web.de hat geschrieben:(14 Dec 2017, 06:55)

Polizisten hat's überall, sogar bei FDP und Linke. Deshalb hat die AfD so ne Angst, offiziell als verfassungsfeindlich zu gelten. Ich glaube der Chef von Bürger in Wut ist auch Polizei.


Konservative Parteien (oder solche, die sich gerne so sehen würden) ziehen nun einmal konservative Menschen an. Konservative Berufe, was mit Sicherheit und so, auch. Dass dann da größere Schnittmengen entstehen, verwundert wenig.

Wie bekommt man eine Polizei, die nicht so sehr "rechts" (nicht zwingend rechtsextrem) ist? Man müsste mehr "Linke" einstellen.

Dazu müssten die sich aber erst einmal bewerben.
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Re: Skandal in Dessau ?

Beitragvon Sole.survivor@web.de » Do 14. Dez 2017, 07:21

Provokateur hat geschrieben:(14 Dec 2017, 07:01)

Konservative Parteien (oder solche, die sich gerne so sehen würden) ziehen nun einmal konservative Menschen an. Konservative Berufe, was mit Sicherheit und so, auch. Dass dann da größere Schnittmengen entstehen, verwundert wenig.

Wie bekommt man eine Polizei, die nicht so sehr "rechts" (nicht zwingend rechtsextrem) ist? Man müsste mehr "Linke" einstellen.

Dazu müssten die sich aber erst einmal bewerben.

Es bewerben sich auch Linke für LfV, Polizei, Zoll... Sicher nicht proportional, es wird auch nicht jeder genommen. Oft kommt die Politik ja mit dem Studium. Wenn die Ausbildung an speziellen Verwaltungs- oder Polizei-Fh stattfindet, die oft in der tiefsten Provinz liegen, verringert sich der Austausch mit normalen Studenten. In Sachsen ist die Polizeischule in Rothenburg in der Lausitz. In Thüringen bilden Polizei und Verfassungsschutz in Meiningen und Gotha aus, teilweise - immerhin - zusammen mit normalen Verwaltungsbeamten. So trifft man im Trimester auch mal künftige Ausweismädchen. Die Polizei-FH von Sachsen-Anhalt ist in Aschersleben, was nicht nur zufällig nach Arsch der Welt klingt.

Aus dem selben Grund bilden die Evangelen Teile ihrer Elite in Tabor oben aufm Berg samt Internat aus, die Studenten sollen möglichst nicht unten im verlotterten Marburg in irgendwelchen WGs rumhuren. Immerhin hat's da seit einigen Jahren auch Studentinnen. Allerdings kommen manche von denen dem, was man sich unter religiösem Fanatismus vorstellt, schon recht nahe. Elite eben.

Die potentiell absichtlich oder fahrlässig verwickelten Kollegen in Dessau dürften aber noch zu DDR oder unmittelbarer Wendezeit ihre Ausbildung erlebt haben. Die sind also per Definition links.
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Re: Skandal in Dessau ?

Beitragvon Provokateur » Do 14. Dez 2017, 07:44

Sole.survivor@web.de hat geschrieben:(14 Dec 2017, 07:21)
Die potentiell absichtlich oder fahrlässig verwickelten Kollegen in Dessau dürften aber noch zu DDR oder unmittelbarer Wendezeit ihre Ausbildung erlebt haben. Die sind also per Definition links.


Dass ehemalige Bürger der DDR per Definition links sind, wird durch die hohen Wahlerfolge der AfD im Osten widerlegt.
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Re: Skandal in Dessau ?

Beitragvon Sole.survivor@web.de » Do 14. Dez 2017, 08:15

Provokateur hat geschrieben:(14 Dec 2017, 07:44)

Dass ehemalige Bürger der DDR per Definition links sind, wird durch die hohen Wahlerfolge der AfD im Osten widerlegt.

Das sehe ich nicht unbedingt so. Gerade bei den staatsnahen Berufen gibt es teilweise bis heute erhebliche Unterschiede zwischen importierten Chefs und DDR-ausgebildeten Mitarbeitern, die die nachrückenden Einsteiger - sowieso eher wenige - oft gar nicht nachvollziehen können. Die AfD ist mit ihrem sehr speziellen Kollektivismus durchaus anschlussfähig für oberflächlich linkes Klientel.
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Re: Skandal in Dessau ?

Beitragvon Libertyne » Fr 22. Dez 2017, 15:44

Provokateur hat geschrieben:(12 Dec 2017, 18:17)

Ein Mensch schwarzafrikanischer Herkunft wurde vielleicht verbrannt. Da dort viele andere in Gewahrsam genommene Nichtafrikaner nicht verbrannt wurden, eröffnet eine Opferquote von 100% unter Schwarzafrikanern schon die Möglichkeit, dass hier auch ein rassistisches Motiv eine Rolle gespielt haben mag.

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Dessau. Es beginnt in einer Nacht im Dezember 1997, als Hans-Jürgen Rose nach einer Alkoholfahrt von Polizisten aufgegriffen wird. Was im Revier passiert, bleibt unklar.

Sicher ist: Kurz darauf wird der sterbende Mann wenige Häuser entfernt mit schweren inneren Verletzungen aufgefunden. Ein zweiter Fall, fünf Jahre später: Der obdachlose Mario Bichtemann wird in Zelle 5 des Dessauer Reviers eingesperrt. Als die Zellentür aufgeschlossen wird, liegt er mit einem Schädelbasisbruch tot auf dem Boden.

– Quelle: https://www.mz-web.de/29253672 ©2017

----------Waren das etwa Albino Schwarze ???-----
https://www.mz-web.de/mitteldeutschland/mehrere-tote-in-dessau-ermittler-erhebt-schwere-vorwuerfe-gegen-die-polizei-29253672
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Re: Skandal in Dessau ?

Beitragvon Boracay » Fr 22. Dez 2017, 20:29

Libertyne hat geschrieben:[url=http://www.politik-forum.eu/viewtopic.php?p=4086010#p4086010] (22 Dec 2017, 15:
Dessau. Es beginnt in einer Nacht im Dezember 1997, als Hans-Jürgen Rose nach einer Alkoholfahrt von Polizisten aufgegriffen wird. Was im Revier passiert, bleibt unklar.

Sicher ist: Kurz darauf wird der sterbende Mann wenige Häuser entfernt mit schweren inneren Verletzungen aufgefunden.


Und du meinst der Täter (laut euch linke Volldeppen ja ein Nazi) hat innerhalb von 20 Jahren zwei Deutsche und einen schwarzen Intensivstraftäter ermordet?

Bist du so blöde oder kommt das erst mir der linke Gesinnung?

Ich würde es ja echt begrüßen wenn Polizisten das Recht selbst in die Hand nehmen würden, aber das ist ja leider nicht die Realität.
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Re: Skandal in Dessau ?

Beitragvon Cat with a whip » Fr 5. Jan 2018, 19:58

Ein Justizbeamter äußerte zweimal einen Verdacht gegen einen Polizisten - und wurde unter Druck gesetzt, seine Aussagen zurückzunehmen.


http://www.fr.de/politik/fall-oury-jall ... -a-1420522

Also noch ein weiterer Beamter nach der Polizistin die man unter Druck setzte damit sie ihre Aussage widerruft.
"Die Erde ist ein Irrenhaus. Dabei könnte das bis heute erreichte Wissen der Menschheit aus ihr ein Paradies machen." Joseph Weizenbaum

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