Bundeswehr und Rüstungsindustrie

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Cobra9
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Re: Bundeswehr und Rüstungsindustrie

Beitragvon Cobra9 » Di 15. Dez 2015, 09:10

Das ich das noch erleben darf....neue Hubis für das KSK

http://augengeradeaus.net/2014/05/ila-2 ... schrauber/
http://www.schwaebische.de/politik/ausl ... 56992.html

Zum Rest sage ich mal nix. Bin von VDL auch massiv entäuscht. Aber gut mal einen Minister für die BW zu bekommen wo was taugt ist zuviel erwartet und wehe die BW kann ihren Aufgaben nicht nachkommen. Alle Schuld, nur nicht die Politik
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Re: Bundeswehr und Rüstungsindustrie

Beitragvon Cobra9 » Sa 19. Dez 2015, 12:54

Ich bin jetzt mal positiv überrascht. Wie kommts das in Berlin mal nachgedacht wird sowie Bedarf erkannt wird :eek:

131 Boxer zusätzlich


http://www.kmweg.de/fileadmin/user_uplo ... eswehr.pdf

Laut weiteren Infos sollen weitere 182 Boxer kommen sowie die Anzahl der Kampfpanzer doch nochmals zusätzlich erhöht werden.
Infos über Tornado Nachfolger off. Ende Februar 16
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Billabong
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Re: Bundeswehr und Rüstungsindustrie

Beitragvon Billabong » Sa 19. Dez 2015, 14:36

Ganz toll.
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Re: Bundeswehr und Rüstungsindustrie

Beitragvon Cobra9 » Sa 19. Dez 2015, 15:59

Billabong » Sa 19. Dez 2015, 15:36 hat geschrieben:Ganz toll.


Musst Du ja nicht gut finden. Aber entweder wir haben eine Armee, dann hat die Regierung die so auszurüsten usw. das man den Aufgaben nachkommen kann ohne Theater und Gefährdungen auch von Soldaten. Oder wir sparen uns die BW ganz.
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Re: Bundeswehr und Rüstungsindustrie

Beitragvon Cobra9 » Mo 21. Dez 2015, 21:05

Wie dat olle Cobra9 sagte zum Tornado wirds jetzt offiziell.

http://www.t-online.de/nachrichten/deut ... gzeug.html


Folgende Struktur wäre nach meiner Meinung eine gute Idee an Kampfeinhteiten der


2016-2030: Zulauf 60 x Textron Scorpion als Schulungsflugzeug, REC LOW THREAT und für CAS
2025-2030: Zulauf von 60 x F35 -> Ersatz Tornado
2030-2035: Zulauf von 60 x UCAV 6 Gen. oder was ich bevorzuge bem. System als Ersatz sowie Ergänzung für Tornada / Scorpion

Drohnen haben gewaltige Schwachpunkte die nächsten 30-45 Jahre noch !

2035-2045: Zulauf von 120 x 6th Gen Fighter-> Ersatz Eurofighter

Für den EF Ersatz würde ich es begrüssen sich hier zu beteiligen:

http://breakingdefense.com/2015/12/nort ... r-concept/


Aber bitte bitte keine Kuh mit Flügeln die alles können soll.
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Re: Bundeswehr und Rüstungsindustrie

Beitragvon Provokateur » Sa 26. Dez 2015, 17:38

Harry riss sich die Augen aus dem Kopf und warf sie tief in den Wald. Voldemort schaute überrascht zu Harry, der nun nichts mehr sehen konnte.
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Re: Bundeswehr und Rüstungsindustrie

Beitragvon Cobra9 » Sa 26. Dez 2015, 19:10



Ich glaub eher das Profis ransollten.
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Re: Bundeswehr und Rüstungsindustrie

Beitragvon Ultra-tifosi » Do 21. Jan 2016, 20:07

Die Bundeswehr krankt seit seiner Geburt an einer Krankheit, die sie selber fast vollkommen unfähig macht:

Sie kann selber nicht über ihr eigenes Etat verfügen, das machen militärfremde Politiker im Sicherheitsrat und bestimmen willkürlich, wie viel Munition, Ersatzteile & Ausrüstung geliefert werden darf, ohne auf die vorhandenen Probleme & Anforderungen zu schauen.
Dass Planwirtschaft nicht funktioniert haben wir bei der DDR gesehen, nun macht man es ausgerechnet bei der Bundeswehr.

Der Käse mit der Drohne "RQ-4E Euro Hawk" ist ein gutes Beispiel:

Man könnte hergehen und sagen; wir kaufen den Amis die "Northrop Grumman RQ-4" Drohne für 30 Millionen ab und haben dann eine einsatzfähige zur Verfügung.

"Wir" haben es so gemacht, dass wir einen Auftrag für eine Drohne an Airbus/EADS gegeben haben, um diese zu entwickeln. Dann wurden die Kosten immer größer und angeblich hatte man Angst, dass man keine Zulassung für den deutschen Luftraum bekommt & hat das 600 Millionen schwere Projekt gestoppt. Und jetzt mottet man das Thema wieder aus und wollen doch welche.
Gesamtkosten bis jetzt; 600 Millionen + 200 Millionen in den nächsten 3 Jahren. Und es ist immer noch keine da!

währendessen streicht man bei den Hubschraubern und Flugzeugen die Ersatzteile aus finanziellen Gründen, sodass von den Hubschraubern nur 15% einsatzfähig sind und bei den Flugzeugen 40%.

derselbe Schwachsinn mit dem G36 Sturmgewehr.
Man beschwert sich, weil das G36 bei Temperaturen über 30° und einem Dauerfeuer von 3 Magazinen (150 Patronen) auf eine Entfernung von 300-400 Meter zu Abweichungen kommen kann.

Ja Herr im Himmel! Ein G36 ist ein Sturmgewehr und kein Maschinengewehr!!!!!

"Das G36 ist nicht für Dauerfeuer und Deckungsfeuer konzipiert worden, sondern für Einzelfeuer und Feuerstöße."

Und dennoch will man jetzt 170.000 G36 Gewehre verscherbeln & verschrotten und Heckler & Koch darf ein neues Sturmgewehr konzipieren, welches dann wieder zu lange in der Entwicklung ist & Fehler auftauchen und das ganze für den Steuerzahler wieder Unsummen kosten wird.

Wir haben solche Nieten in der Regierung!!!
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nichtkorrekt
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Re: Bundeswehr und Rüstungsindustrie

Beitragvon nichtkorrekt » Do 21. Jan 2016, 21:36

Soll das G36 nun eigentlich ersetzt werden oder nicht?

Auch ein interessanter Artikel:

http://www.welt.de/debatte/kommentare/a ... uchen.html
Wer nicht AfD wählt, wählt Merkel.
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Re: Bundeswehr und Rüstungsindustrie

Beitragvon H2O » Sa 23. Jan 2016, 11:22

Cobra9 hat geschrieben:(21 Dec 2015, 21:05)

Wie dat olle Cobra9 sagte zum Tornado wirds jetzt offiziell.

http://www.t-online.de/nachrichten/deut ... gzeug.html


Folgende Struktur wäre nach meiner Meinung eine gute Idee an Kampfeinhteiten der


2016-2030: Zulauf 60 x Textron Scorpion als Schulungsflugzeug, REC LOW THREAT und für CAS
2025-2030: Zulauf von 60 x F35 -> Ersatz Tornado
2030-2035: Zulauf von 60 x UCAV 6 Gen. oder was ich bevorzuge bem. System als Ersatz sowie Ergänzung für Tornada / Scorpion

Drohnen haben gewaltige Schwachpunkte die nächsten 30-45 Jahre noch !

2035-2045: Zulauf von 120 x 6th Gen Fighter-> Ersatz Eurofighter

Für den EF Ersatz würde ich es begrüssen sich hier zu beteiligen:

http://breakingdefense.com/2015/12/nort ... r-concept/


Aber bitte bitte keine Kuh mit Flügeln die alles können soll.


Vielleicht sind solche Vorplanungen aber ein
kostspieliger Irrtum, weil unsere Streitkräfte
doch einer erkannten Bedrohungslage ent-
sprechend ausgerüstet werden müssen, sowohl
was Zahl und Zusammensetzung des Personals
als auch ihre Ausrüstung entspricht.

So gesehen wäre ein Kompromiß angesagt: Ein
erträglicher Stand einer zeitgemäßen Ausrüstung
für die Gegenwart, mitsamt der Wehrtechnik und
der Möglichkeit, im Krisenfall schnell nach zu rüsten,
und eine Forschung und Entwicklung von Prototypen
für künftige Bedrohungslagen mit der Fähigkeit, aus
diesen Prototypen in kurzer Zeit Serienprodukte
bereit zu stellen. Eine entsprechend begabte Aus-
wahl von Soldaten muß diese Produkte begleiten
und erproben.

Auch würde ich immer wieder europäische NATO-
Partner mit in diese Entwicklung einbinden, schon mit
Blick auf eine künftige europäische Streitmacht. Ohne
die wird es langfristig vermutlich nicht gelingen, euro-
päische und deutsche Interessen zu wahren. Die USA
könnten ja auch einmal eine ganz andere Interessen-
lage vertreten... wie gelegentlich schon angedeutet,
daß nämlich der Pazifik und seine Ränder wichtiger
werden als der Atlantik und das Mittelmeer.
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Re: Bundeswehr und Rüstungsindustrie

Beitragvon William » Sa 23. Jan 2016, 19:23

Cobra9 hat geschrieben:(26 Dec 2015, 19:10)

Ich glaub eher das Profis ransollten.


Haben wir. Zumindest Leute die selbst ohne Karte & Kompass den Weg ins Einsatzgebiet Syrien finden und sich sogar dort zurechtfinden würden.
Rein sprachlich top ausgebildet. Nur mit dem Kampfeswillen ist es nicht so weit her. Deutschland - ein Land der Kriegsdienstverweigerer. Darin ist sich die Masse relativ einig. :D

Ich bin mir nicht sicher was die Aussetzung der Wehrpflicht bewirken sollte. Für einen Kampfeinsatz, insbesondere im Ausland, braucht man erfahrenes Personal und kein Kanonenfutter.
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Re: Bundeswehr und Rüstungsindustrie

Beitragvon UncleSams_Berater » Di 26. Jan 2016, 17:16

Die kleinste und marodeste Bundeswehr aller Zeiten

Sein erster Besuch bei den Soldaten der Bundeswehr führte Hans-Peter Bartels in die Lüneburger Heide. Der Wehrbeauftragte, im Mai 2015 vom Bundestag berufen, entschied sich wenige Tage nach seinem Amtsantritt für eine Visite auf dem Truppenübungsplatz Munster-Süd in Niedersachsen. Dort übte das Panzergrenadierbataillon 371 für seine Aufgabe bei der Nato-Speerspitze, dem neuen Krisenreaktionsverband zur Bündnisverteidigung.


Der Wehrbeauftragte des Deutschen Bundestages, Hans-Peter Bartels, stellt zahlreiche Mängel in seinem Jahresbericht vor
"Nüchtern, präzise und eindrucksvoll", so schreibt Bartels nun in seinem ersten Jahresbericht als Wehrbeauftragter, sei ihm von den Soldaten dort das Hauptproblem der Bundeswehr vorgetragen worden, auf das er seitdem immer wieder stoße: "Die Bundeswehr hat von allem zu wenig."


Weiterlesen: http://www.welt.de/politik/deutschland/article151479434/Die-kleinste-und-marodeste-Bundeswehr-aller-Zeiten.html

Die Bundeswehr ist in einem sehr schlechten Zustand, man sollte mehr ins Militär investieren
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Re: Bundeswehr und Rüstungsindustrie

Beitragvon Eiskalt » Di 26. Jan 2016, 17:35

Bei der Bundeswehr gilt doch:
Alles verspätet, verzögert, voller Fehler, Fehlplanungen, nicht oder nicht genug vorhanden und teurer als geplant.

Verteidigung wurde und wird seit langem von inkompetenten Politikern und Beamten geführt.
Memento mori
-Römisches Sprichwort
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Re: Bundeswehr und Rüstungsindustrie

Beitragvon Cobra9 » Fr 10. Jun 2016, 08:53

Die Bundeswehr braucht Millarden fürs Heer. Bei den Funkgeräten hat man auf jeden Fall recht ---> Ab 2020 gibts für die alte Technik fast keine Ersatzteile mehr. Hersteller werden wegen der BW kaum Sonderpogramme fahren.

http://www.n24.de/n24/Mediathek/videos/ ... raete.html
http://www.wiwo.de/politik/deutschland/ ... 15762.html
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Re: Bundeswehr und Rüstungsindustrie

Beitragvon Cobra9 » Fr 10. Jun 2016, 08:56

Die BW und Berlin wollen als Zwischenlösung was probieren mit der C130. Gute Idee

http://www.defensenews.com/story/defens ... /85477212/
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Re: Bundeswehr und Rüstungsindustrie

Beitragvon zollagent » Fr 10. Jun 2016, 09:02

Cobra9 hat geschrieben:(21 Dec 2015, 21:05)

Wie dat olle Cobra9 sagte zum Tornado wirds jetzt offiziell.

http://www.t-online.de/nachrichten/deut ... gzeug.html


Folgende Struktur wäre nach meiner Meinung eine gute Idee an Kampfeinhteiten der


2016-2030: Zulauf 60 x Textron Scorpion als Schulungsflugzeug, REC LOW THREAT und für CAS
2025-2030: Zulauf von 60 x F35 -> Ersatz Tornado
2030-2035: Zulauf von 60 x UCAV 6 Gen. oder was ich bevorzuge bem. System als Ersatz sowie Ergänzung für Tornada / Scorpion

Drohnen haben gewaltige Schwachpunkte die nächsten 30-45 Jahre noch !

2035-2045: Zulauf von 120 x 6th Gen Fighter-> Ersatz Eurofighter

Für den EF Ersatz würde ich es begrüssen sich hier zu beteiligen:

http://breakingdefense.com/2015/12/nort ... r-concept/


Aber bitte bitte keine Kuh mit Flügeln die alles können soll.

Drohnen sollte man nicht außer Acht lassen, sie könnten wesentlich billiger produziert und daher auch leicht ersetzt werden sowie in größeren Mengen beschafft werden. Und damit den Himmel leerfegen, denn in genügender Anzahl würden ihre Verluste keine so gravierende Rolle spielen wie der Verlust bemannter Kampfflugzeuge. Sie können und werden den bemannten Kampfflugzeugen auf Dauer den Rang ablaufen, diese Prognose wage ich mal.
Wer an Absurditäten glaubt, wird Abscheulichkeiten begehen. (Voltaire)
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Re: Bundeswehr und Rüstungsindustrie

Beitragvon Cobra9 » Fr 10. Jun 2016, 09:07

zollagent hat geschrieben:(10 Jun 2016, 10:02)

Drohnen sollte man nicht außer Acht lassen, sie könnten wesentlich billiger produziert und daher auch leicht ersetzt werden sowie in größeren Mengen beschafft werden. Und damit den Himmel leerfegen, denn in genügender Anzahl würden ihre Verluste keine so gravierende Rolle spielen wie der Verlust bemannter Kampfflugzeuge. Sie können und werden den bemannten Kampfflugzeugen auf Dauer den Rang ablaufen, diese Prognose wage ich mal.


Drohnen sind Teil einer modernen Streitrkraft. Aber nicht billiger als COIN und noch lange echten Piloten nicht überlegen. Für echte Gefahrengebiete mit massiver SAM könnte man aber eine Staffel bew. Drohnen anschaffen. Mehr haben wir nicht an Bedarf aktuell.
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Re: Bundeswehr und Rüstungsindustrie

Beitragvon Boraiel » Fr 10. Jun 2016, 10:00

Cobra9 hat geschrieben:(10 Jun 2016, 09:53)

Die Bundeswehr braucht Millarden fürs Heer. Bei den Funkgeräten hat man auf jeden Fall recht ---> Ab 2020 gibts für die alte Technik fast keine Ersatzteile mehr. Hersteller werden wegen der BW kaum Sonderpogramme fahren.

http://www.n24.de/n24/Mediathek/videos/ ... raete.html
http://www.wiwo.de/politik/deutschland/ ... 15762.html

Eh, doch das könnte ich mir sehr gut vorstellen. Es gibt kaum größere Aufträge als welche von der Bundeswehr, alternativ muss man bis man das reingefahren hat, wohl tausende kleinere Aufträge durchführen. Aber ok, wenn der Stand bei den Funksprechgeräten nicht mit mehr den Anforderungen entspricht, sollte man halt neue besorgen.
Eher frage ich mich, ob die Bundeswehr wirklich 31 Brückelegefahrzeuge braucht. Ich dachte, dass sei eher ein Nischenfahrzeug und davon ordert man mal 10 oder wenn hoch kommt 15.
Libertatis veritatisque.
Lesen und verstehen: http://www.feynmanlectures.caltech.edu/I_01.html
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Re: Bundeswehr und Rüstungsindustrie

Beitragvon zollagent » Fr 10. Jun 2016, 18:16

Cobra9 hat geschrieben:(10 Jun 2016, 10:07)

Drohnen sind Teil einer modernen Streitrkraft. Aber nicht billiger als COIN und noch lange echten Piloten nicht überlegen. Für echte Gefahrengebiete mit massiver SAM könnte man aber eine Staffel bew. Drohnen anschaffen. Mehr haben wir nicht an Bedarf aktuell.

Das mag im Moment noch so sein. Wie lange noch?
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Re: Bundeswehr und Rüstungsindustrie

Beitragvon Cobra9 » Sa 11. Jun 2016, 07:45

Boraiel hat geschrieben:(10 Jun 2016, 11:00)

Eh, doch das könnte ich mir sehr gut vorstellen. Es gibt kaum größere Aufträge als welche von der Bundeswehr, alternativ muss man bis man das reingefahren hat, wohl tausende kleinere Aufträge durchführen. Aber ok, wenn der Stand bei den Funksprechgeräten nicht mit mehr den Anforderungen entspricht, sollte man halt neue besorgen.
Eher frage ich mich, ob die Bundeswehr wirklich 31 Brückelegefahrzeuge braucht. Ich dachte, dass sei eher ein Nischenfahrzeug und davon ordert man mal 10 oder wenn hoch kommt 15.



Zwei Hersteller im Funk beliefern auch uns für Sonderfahrzeuge. Klares Statement die BW kriegt nur neue Funksysteme. Nur die Medien vergessen einen elementaren Hintergrund in den Berichten. Die Ausstattung ist veraltet und man will auch bei der BW neues Systeme gerade was die Sicherheit angeht. Der Leguan Brückenpanzer wird im Rahmen der neuen Ausrichtung beschafft. Wenn Ich das so richtig lese wird tatsächlich aufgerüstet :?
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