Bundeswehr und Rüstungsindustrie

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CaptainJack

Re: Bundeswehr und Rüstungsindustrie

Beitragvon CaptainJack » Di 28. Nov 2017, 18:24

Cobra9 hat geschrieben:(28 Nov 2017, 18:14)

Glauben tue Ich in der Kirche. Die NATO hat ab 2010 eine Strategie erarbeitet und Kernpunkt war Glaubwürdigkeit. Global Strike der USA ist die Grundlage. Nachlesbar OPLAN 8022.

Und trotz russischer Drohungen aller Art stehen NATO Truppen im Baltikum. Natürlich wird man bei russ. Atomangriffen sich nicht wehren und diese werden nur Deutschland treffen.....jojo
Wenn´s ums nackte Überleben geht, sind Grundlagen und Verträge oft zweitrangig.
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Cobra9
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Re: Bundeswehr und Rüstungsindustrie

Beitragvon Cobra9 » Fr 8. Jun 2018, 16:19

Mal wieder dazu was. Warum ?

Weil ich finde man muss drüber sprechen.
Die Bundeswehr ist in einem traurigen Zustand ohne Frage. Die Weltlage hat sich verändert. Trump hat klar gemacht die Zeiten das die Usa gratis alles geregelt sind vorbei. Deutschland sagte zu 2,0% bezogen aufs Bip auszugeben.

Kein Wunder das Trump und Co. darauf pochen. Seien wir realistisch. Die guten, friedlichen Zeiten haben sich geändert. Wir brauchen Streitkräfte. In Deutschland hält man äußere und innere Sicherheit immer noch für nachrangig.

Fakt ist einfach die Regierung jeweils in den letzten 20 Jahren hat jeweils gewaltige Scheisse bezogen auf die Bundeswehr gebaut. Ich fordere deshalb ein Umdenken.

Unabhängig von Trump, Russland oder Biene Maja.
Ein Land, das nicht in der Lage ist, seine Grenzen im Ernstfall zu verteidigen, gibt sich präventiv selbst auf. Es ist ein ganz schwacher Gegner und abhängig von bsp. den USA. Ein Deutschland, das nicht in der Lage ist, entsprechend seiner Größe und Wirtschaftskraft auch zur eigenen bzw. zu Europas Verteidigung beizutragen, erscheint schwach und verwundbar. Das ist nicht so gut. Außerdem wollen wir doch ein Global Player sein. Dazu gehört auch Verantwortung, etwas Stärke.

Es gibt Länder in Europa, die sind im Rahmen der europäischen Verteidigung auf uns angewiesen. Das hat die Politik zu verantworten. Die Niederländer zum Beispiel haben ihre Hausaufgaben gemacht. Und Wir ?

Wir machen uns lächerlich. Es ist natürlich nicht alles schlecht. Unsere Soldaten erfüllen ihren Job immer noch gut. Mali, Afg......so on. Aber die Ausrüstung wird zusammengefasst. Darunter leidet die Truppe.


Wir brauchen neue Strukturen und Strategien
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Re: Bundeswehr und Rüstungsindustrie

Beitragvon Cobra9 » Di 3. Jul 2018, 08:40

Mehr Geld für unsere Truppe

https://meta.tagesschau.de/id/135801/bu ... bundeswehr


Was mich immer noch wurmt

- unklare Aufgaben

- Beschaffung

- insgesamt zu bürokratisch
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Re: Bundeswehr und Rüstungsindustrie

Beitragvon H2O » Di 3. Jul 2018, 09:35

Cobra9 hat geschrieben:(08 Jun 2018, 17:19)


...

...


Wir brauchen neue Strukturen und Strategien


In der Härte der Bewertung unserer Sicherheitspolitik bin ich nicht ganz mit Ihren Vorhaltungen einverstanden. Wir wollten die Friedensdividende genießen. Das fand ich auch ganz in Ordnung bis zu dem Zeitpunkt, als Rußland über seinen Zaun hinaus graste... Tschetschenien... na ja, aber Georgien und jetzt Ukraine/Krim? Da lauert jemand ganz in unserer Nähe auf passende Gelegenheiten; davon bin ich überzeugt.

Die Entwicklung in Vorderasien läßt auch weiterhin nichts Gutes erahnen.

Ein Plan, wie unser Land sich selbst schützen und vor allem im Verbund mit seinen wohlgesonnenen Nachbarn solchen Übergriffen und Bedrohungen und Schikanen begegnen könnte... wo ist er? Versteckt im Pentagon in Washington... wieder Atombomben und Atomminen im eigenen Lande einsetzen, wie zeitweise im Kalten Krieg überlegt?

Wie entwickeln wir unsere Fähigkeiten militärisch und organisatorisch, um solchen sich anbahnenden Bedrohungen etwas entgegen setzen zu können? Ehrlich gesagt: Mir ist die Herumeierei mit den 2% BIP völlig Wumpe. Die Wirkung ist wichtig... und da begänne aus meiner Sicht das große Aufräumen. Diese vielen bräsigen Typen in nicht wahrgenommener Verantwortung wieder ihren Fähigkeiten entsprechend einsetzen! Ich weiß, daß wir in Deutschland sehr fähige junge Leute haben. Die müssen jetzt aufarbeiten und neu anfangen... beim Wehrmaterial, beim Management der Streitkräfte, ihrer Aus- und Fortbildung, ihrer langfristigen Planung und Ausstattung. Das alles gern fest untergehakt mit unseren Nachbarn... aber keineswegs auf sie wartend.

Wir müssen den Mut aufbringen, unsere Sicherheitsinteressen klar dar zu stellen. Niemand soll uns künftig noch einmal in seine Abenteuer verwickeln dürfen. Brunnen bohren in Somalia, Mädchenschulen bauen in Afghanistan, das muß Vergangenheit bleiben. Das gezahlte Lehrgeld hat hoffentlich gewirkt. Piraterie auf Handelswegen bekämpfen, Mörderbanden im Vorfeld Europas bekämpfen... das sind deutsche Interessen, das Geschehen müssen unsere Streitkräfte beherrschen. Und natürlich die europäischen Wirtschaftszonen von fremdem Einfluß frei halten, die europäischen Grenzen gegen Handstreichunternehmen nach dem Muster der Einverleibung der Krim sichern. Das darf keinen Spaß mehr machen! Dem muß eben nicht nur mit "Soft-Power", sondern auch mit einer soliden Abwehrfähigkeit begegnet werden können. Und da ist so gut wie gar nichts entwickelt worden... im Gegenteil!
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Re: Bundeswehr und Rüstungsindustrie

Beitragvon Cat with a whip » Di 3. Jul 2018, 13:05

Cobra9 hat geschrieben:(03 Jul 2018, 09:40)

Mehr Geld für unsere Truppe

https://meta.tagesschau.de/id/135801/bu ... bundeswehr


Was mich immer noch wurmt

- unklare Aufgaben


Wieso, Friedensicherung ist doch eine klare Augabe.
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Re: Bundeswehr und Rüstungsindustrie

Beitragvon jack000 » Sa 7. Jul 2018, 21:06

Die Pannenserie bei Bundeswehr und Marine reißt nicht ab. Vor Norwegen hat eine Luftabwehrrakete die Fregatte "Sachsen" in Brand gesetzt. Glücklicherweise wurden nur zwei Seeleute leicht verletzt.

Die Bundesmarine hat es nicht leicht in den letzten Monaten. Die erste Fregatte der Baden-Württemberg-Klasse wurde auf der ersten Fahrt noch zum Superschiff hochgejazzt, bis kurz darauf die Wahrheit ans Licht kam: Das neue Schiff F125 ist so fehlerhaft und unausgereift, dass bis auf Weiteres an einen Einsatz nicht zu denken ist. Dann fiel die komplette U-Boot-Flotte aus. Das Bundesverteidigungsministerium hatte an den Ersatzteilen gespart, sodass fällige Reparaturen nicht durchgeführt werden können.

Explosion beim Raketenstart

Nun hat sich auch noch die Fregatte "Sachsen" bei einer Übung selbst in Brand gesteckt. Dieser Fregatten-Typ ist explizit für die Luftverteidigung entwickelt worden. Anders als moderne Zerstörer sind Fregatten häufig auf eine Aufgabe spezialisiert. Die "Sachsen" soll einen größeren Flottenverband vor Luftangriffen schützen. Vor Norwegen ging der Start einer SM-2 Abwehrrakete gründlich schief. Diese Raketen werden aus dem Mk.41 Launcher heraus gestartet. Das ist eine Batterie von kleinem quadratischen Silos, die in Gruppen vertikal unter Deck installiert sind.

Hier startete das Triebwerk, aber aufgrund eines noch unbekannten Fehlers verließ die Rakete nicht die Box. Eine Explosion und ein Feuerregen folgten auf den Fehlstart.

https://www.msn.com/de-de/nachrichten/p ... spartandhp

Das Video:

=> Alles zerbröselt hier! Die eigene Rakete legt das Schiff lahm :eek: :? :dead:
Es wird sogar nicht mehr im PF geleugnet: "Ja die Gewalt gegen Frauen hat bedingt durch Zuwanderung zugenommen, und jetzt?"
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Re: Bundeswehr und Rüstungsindustrie

Beitragvon schokoschendrezki » Mi 18. Jul 2018, 10:19

H2O hat geschrieben:(03 Jul 2018, 10:35)
Wir müssen den Mut aufbringen, unsere Sicherheitsinteressen klar dar zu stellen. Niemand soll uns künftig noch einmal in seine Abenteuer verwickeln dürfen. Brunnen bohren in Somalia, Mädchenschulen bauen in Afghanistan, das muß Vergangenheit bleiben. Das gezahlte Lehrgeld hat hoffentlich gewirkt. Piraterie auf Handelswegen bekämpfen, Mörderbanden im Vorfeld Europas bekämpfen... das sind deutsche Interessen, das Geschehen müssen unsere Streitkräfte beherrschen. Und natürlich die europäischen Wirtschaftszonen von fremdem Einfluß frei halten, die europäischen Grenzen gegen Handstreichunternehmen nach dem Muster der Einverleibung der Krim sichern. Das darf keinen Spaß mehr machen! Dem muß eben nicht nur mit "Soft-Power", sondern auch mit einer soliden Abwehrfähigkeit begegnet werden können. Und da ist so gut wie gar nichts entwickelt worden... im Gegenteil!

Vor ziemlich genau 25 Jahren übrigens schickte die Bundesrepublik erstmals Soldaten im Rahmen der UNOSOM-II-Mission nach Somalia. Anlässlich dieser Tatsache gabs grad einige Rückblicke darauf. Wie zahlreiche andere militärische Missionen des Westens ist Somalia die Geschichte eines totalen Scheiterns. Die deutschen Soldaten 1993 haben offiziell lediglich die zivile Aufgabe, ein indisches Militärkontingent zu versorgen. Doch Inder kommen nie in Somalia an. "Ihr Inderlein kommet" heißt es angeblich bei den Stationierten. Deshalb werden in Somalia Brunnen gebohrt und deshalb auch bezeichnen sich die Bundeswehrsoldaten als "bestbezahlte Volleyballspieler der Welt".

Der tatsächliche Hintergrund dieses grundsätzlichen militärischen Out-Of-Area-Einsatz-Scheiterns lässt sich mit dem Begriff "Kriegs-Ökonomie" zusammenfassen.

Die Afrika-Forscherin beschreibt an einem Beispiel, was als Warlord- oder Kriegs-Ökonomie bezeichnet wird: Während die US-Truppen versuchen, den Milizen-Führer Mohammed Farah Aidid zu stellen, mieten sie doch gleichzeitig in Mogadischu das Gelände und die Gebäude, ja sogar Personal von Aidids Leuten - zu höchsten Preisen. Sie füttern die Kriegsmaschine desselben Kriegsfürsten, den sie ab Juni 1993 mit allen Mitteln stoppen wollen.


Und was die Folge des eigentlichen Bürgerkriegsanlasses, der Aufstand gegen den somalischen Diktator Siad Barre, war fasst einer der Aufständischen so zusammen:
Wir haben einen Hai getötet und damit 1.000 Haie auf die politische Bühne gelassen


Und bei diesen Haien geht es letztlich immer nur um Geld. Die somalische al-Shabaab-Miliz ist nach außen hin eine totalitäre islamistische Terrororganisation. Tatsächlich und zumindest inzwischen ist sie jedoch einfach eine klassische Maffia-Organisation. Die nach dem "Metall-Prinzip" handelt ("Silber oder Blei"). Die sich von Geschäftsleuten für die Auslöschung von Geschäftskonkurrenten bezahlen lässt. Der Kampf gegen Islamfeindlichkeit dient dabei als äußere Drohkulisse. In der Hauptstadt Mogadischu des so ziemlich ärmsten Lands der Erde gibt es gleichzeitig sündhaft teure Immobilien-Investment-Bereiche. Es geht immer nur um Geld.

Dieses grundsätzliche Scheitern von externen Militärmissionen ist in Hinsicht auf ökonomische Verwicklungen zu analysieren. Was etwa bringt der aktuelle Drohnen-Krieg der USA in Somalia tatsächlich? Und wem nützt er.

https://www.deutschlandfunk.de/vor-25-jahren-bundestag-billigte-bundeswehr-einsatz-in.724.de.html?dram:article_id=421862
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Re: Bundeswehr und Rüstungsindustrie

Beitragvon H2O » Mi 18. Jul 2018, 11:22

Genau diese Erfahrungen sagen mir, daß unsere Streitkräfte nie wieder in äußere Einsätze entsandt werden sollen. Der einzige Grund dazu sind Angriffe auf unser Staatsgebiet, die natürlich in das Gebiet des Angreifers zurück verfolgt werden müssen. Ansonsten sollten deutsche Streitkräfte nur für deutsche Sicherheitsinteressen gegen Piraterie in internationalen Gewässern und Lufträumen unser Staatsgebiet verlassen.

Worüber noch gesprochen werden muß, das sind Einsätze mit einem robusten UNO-Mandat, aber stets im Zusammenwirken mit vielen anderen Streitkräften vor Ort.
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Re: Bundeswehr und Rüstungsindustrie

Beitragvon Tom Bombadil » Mi 18. Jul 2018, 11:57

Die Bundeswehr muss im Rahmen der NATO Bündnishilfe leisten, Einsätze der UNO sollte auch möglich sein und das alles, ohne die Landesverteidigung zu vernachlässigen. Ohne viel mehr Geld und viel mehr Personal ist das nicht zu machen, dazu braucht es dann mal einen fähigen Mann, der den Saustall wieder auf Vordermann bringt.
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Re: Bundeswehr und Rüstungsindustrie

Beitragvon Skeptiker » Mo 23. Jul 2018, 22:37

Zur Nachahmung nicht empfohlen:
https://www.focus.de/politik/deutschlan ... 99462.html

Da werden wohl auch Atombomben gelagert. Ich habe selber atomare Artilleriegeschosse bewacht und kann nur jedem raten sich diesen Silos nicht zu nähern.
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Re: Bundeswehr und Rüstungsindustrie

Beitragvon zollagent » Di 24. Jul 2018, 14:13

Tom Bombadil hat geschrieben:(18 Jul 2018, 12:57)

Die Bundeswehr muss im Rahmen der NATO Bündnishilfe leisten, Einsätze der UNO sollte auch möglich sein und das alles, ohne die Landesverteidigung zu vernachlässigen. Ohne viel mehr Geld und viel mehr Personal ist das nicht zu machen, dazu braucht es dann mal einen fähigen Mann, der den Saustall wieder auf Vordermann bringt.

Nicht "ein Mann", sondern ein effektives Management statt müder und selbstzufriedener Beamter, für die das wichtigste Lebensziel die sklavische Beachtung von Haushaltsvorgaben ist, ohne Rücksicht auf die Auswirkungen der Einsatzbereitschaft der Truppe. Das sollten dann schon Leute sein, die auch was von der Aufgabe und den Anforderungen verstehen.
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Re: Bundeswehr und Rüstungsindustrie

Beitragvon Eulenwoelfchen » Mi 1. Aug 2018, 12:20

Die Bundeswehr rüstet auf und wird modern. Kürzlich wurde ein Vertrag mit Israel über ca. 1 Mrd. Euro an Leasinggebühren (für zunächst drei Jahre) geschlossen.
Für die Nutzung und Indienststellung einer israelischen high-tech Drohne. Weiter so. Israel hilft uns, uns wirksam und besser verteidigen und schützen zu können.
Das ist zu loben.

Ach, der A400 M - der Supertransporter - kommt mit zehn Jahren Verspätung auch langsam in die Puschen. Dem Vernehmen nach will das Verteidigungsministerium
jetzt doch bis 2026 die ursprünglich bestellte Zahl von 53 dieser "Supertransporter" abnehmen und nicht nur die auf 40 abgespeckte Zahl.
Auch hat der Propellerflieger jetzt eine Täuschungsanlage gegen ballistische Flugobjekte an Board und kann so direkt aus Konfliktgebieten
z.B. Verletzte abtransportieren oder Nachschub dorthin fliegen, ohne gleich von einer fliegenden Handgranate vom Himmel geholt zu werden.

Auf die Dienste und Kapazitäten des Ukrainischen Jet-Übertransporters Antonov will und kann man dennoch nicht verzichten.

Bei den in Dienst befindlichen 19 A400M (Codename Atlas) sind immerhin 61 % ständig einsatzbereit. Der Rest wird gewartet oder technisch höher- bzw. umgerüstet.

Wenn das so weitergeht, hat die österr. Feuerwehr bald nichts mehr zu lachen.
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Re: Bundeswehr und Rüstungsindustrie

Beitragvon imp » Sa 25. Aug 2018, 14:29

Zorn: Ja. Wir wären auch kurzfristig gar nicht in der Lage, die Wehrpflicht wieder einzuführen, absolut nicht. Wir haben beispielsweise die Kreiswehrersatzämter abgeschafft. Und es gibt auch nicht genügend Kasernen, um alle Wehrpflichtigen aufzunehmen. Entscheidend ist aber, dass wir für die heutigen Aufgaben der Bundeswehr – also Auslandseinsätze und Landes- und Bündnisverteidigung – die Wehrpflichtigen der alten Zeit nicht benötigen. Heute brauchen wir auch bei den untersten Rängen, den Mannschaften, hoch ausgebildete Spezialisten mit durchschnittlichen Verpflichtungszeiten von 10 Jahren und mehr.

https://www.zeit.de/amp/politik/deutsch ... orn-reform
Deutschlands oberster Wehrpropagandist will von Wehrpflichtigen nichts wissen.
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Re: Bundeswehr und Rüstungsindustrie

Beitragvon Teeernte » Sa 25. Aug 2018, 14:59

Eulenwoelfchen hat geschrieben:(01 Aug 2018, 13:20)
...eine Täuschungsanlage gegen ballistische Flugobjekte an Board..


Kannst Du das näher ausführen ? Man muss ja den Schützen des ballistischen "Geschosses" täuschen......
Obs zu kalt, zu warm, zu trocken oder zu nass ist:.... Es immer der >>menschgemachte<< Klimawandel. :D
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Bundeswehr zündet Moor an

Beitragvon imp » Di 18. Sep 2018, 08:55

https://amp.welt.de/vermischtes/article ... r-aus.html

Bundeswehr hinterlässt wieder mal verbrannte Erde.
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Re: Bundeswehr und Vergewaltigung

Beitragvon imp » Sa 22. Sep 2018, 13:28

https://www.watson.de/leben/kriminalitä ... mpexchange

Bundeswehr und Vergewaltigung - nicht gut mit umgegangen.
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Re: Bundeswehr und Rüstungsindustrie

Beitragvon imp » So 7. Okt 2018, 10:37

Deutsches Wehrprodukt gegen Baum aus Osteuropa. 1 Toter.
https://amp.welt.de/politik/deutschland ... anzer.html
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