Sinti und Roma ab 2014

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jack000
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Re: Sinti und Roma ab 2014

Beitragvon jack000 » So 29. Sep 2013, 20:37

schokoschendrezki » So 29. Sep 2013, 21:04 hat geschrieben:Für eine nachhaltige Lösung der sozialen Probleme mit SInti und Roma aus Rumänien in Deutschland sind sowohl Geld als auch neue Ansätze nötig.

Genau das ist der Punkt. Warum müssen die Steuerzahler in Deutschland für eine Minderheit in Rumäninen & Co aufkommen? In Deutschland gibt es z.B. Friesen und Sorben als Minderheit (Trotzdem geht es denen nicht schlechter oder besser als allen anderen in den jeweiligen Regionen, trotz der Negativpropaganda von (Aus meiner Sicht unverantwortlichen) Ostfriesenwitzen und Otto-Filmen, die eine Bevölkerungsgruppe als Vollidioten hat dastehen lassen).

Müssen rumänische und Bulgarische Steuerzahler ebenso für die aufkommen??

Wenn in diesen EU-Ländern die Minderheiten (Sinti und Roma) aber so (buchstäblich) in den Dreck gezogen wurden, dann liegen die Fehler vor Ort und die EU hätte da deutlicher intervenieren müssen !!

Es würde aber zunächst schon reichen, dass man dafür sorgt, dass Roma-Familien nicht mit unfassbar hohen Mieten für elende Bruchbuden abgezockt werden, die sonst leerstehen würden, weil sie deutsche Familien nicht mal für umsonst bewohnen würden.

Diese Immobilien standen nicht leer ohne Verwendung. Erst durch den Einzug von Menschen, die das Leben in der Nachbarschaft unerträglich machen wurden diese Immobilien erst wertlos.

Vor allem aber muss die volle Arbeitnehmerfreizügigkeit für Bulgaren und Rumänen in Deutschland her.

Das steht ja auch nicht zur Debatte. Es geht um die Dauerstützebezugsfreizügigkeit!
Es wird sogar nicht mehr im PF geleugnet: "Ja die Gewalt gegen Frauen hat bedingt durch Zuwanderung zugenommen, und jetzt?"
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schokoschendrezki
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Re: Sinti und Roma ab 2014

Beitragvon schokoschendrezki » So 29. Sep 2013, 21:50

jack000 » So 29. Sep 2013, 21:37 hat geschrieben:Genau das ist der Punkt. Warum müssen die Steuerzahler in Deutschland für eine Minderheit in Rumäninen & Co aufkommen?...


Die Steuerzahler in Deutschland haben für den Freikauf von Rumäniendeutschen zwischen 1967 und 1989 (geschätzt) ungefähr eine Milliarde DM bezahlt. Warum soll das etwas anderes sein, als Geld für die Lösung sozialer Probleme mit Sinti und Roma aus Rumänien auszugeben?

Was "Deutschland" ist und was nicht ist eine historisch - selbst in jüngster Zeit - hochgradig variable Angelegenheit. Heute ist Deutschland glücklicherweise Teil Europas und somit ist auch Europas zahlenmäßig größte Minderheit eine Angelegenheit Deutschlands.
Zuletzt geändert von schokoschendrezki am So 29. Sep 2013, 22:10, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Sinti und Roma ab 2014

Beitragvon Paul W. » So 29. Sep 2013, 21:57

schokoschendrezki » So 29. Sep 2013, 22:50 hat geschrieben:
Die Steuerzahler in Deutschland haben für den Freikauf von Rumäniendeutschen zwischen 1967 und 1989 (geschätzt) ungefähr eine Milliarde DM bezahlt. Warum soll das etwas anderes sein, als Geld für die Lösung sozialer Probleme mit Sinti und Roma aus Rumänien auszugeben?

Zum Beispiel weil die Rumäniendeutschen deutschsprechende Deutsche aus Deutschland waren?

Was "Deutschland" ist und was nicht ist eine historisch - selbst in jüngster Zeit - hochgradig variable Angelegenheit. Heute ist Deutschland glücklicherweise Teil Europas und somit ist euch Europas zahlenmäßig größte Minderheit eine Angelegenheit Deutschlands.

Also ist Deutschland doch das Sozialamt für die ganze Welt?

Mal ehrlich, glaubst du den Quatsch wirklich oder schreibst du das nur wegen der Lust an der Diskussion? Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass Leute ernsthaft so eine Meinung haben.
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Re: Sinti und Roma ab 2014

Beitragvon schokoschendrezki » So 29. Sep 2013, 22:20

Paul W. » So 29. Sep 2013, 22:57 hat geschrieben:Zum Beispiel weil die Rumäniendeutschen deutschsprechende Deutsche aus Deutschland waren?


Ja, aus dem Deutschland des 12. Jahrhunderts.

Also ist Deutschland doch das Sozialamt für die ganze Welt?

Mal ehrlich, glaubst du den Quatsch wirklich oder schreibst du das nur wegen der Lust an der Diskussion? Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass Leute ernsthaft so eine Meinung haben.


Deine begrenzten Vorstellungen sind das eine. Die unbegrenzten Möglichkeiten der Realität das andere. Es gibt von sehr vielen verschiedenen Organisationen und engagierten Einzelpersonen das Ziel, Berlin offiziell zu einer "Referenzstadt für die Integration von Roma" zu machen. Ich kenne die soziale Realität von Sinti und Roma sowohl in Osteuropa als auch an meiner Heimatstadt Berlin relativ gut. Lass Dir sagen, dass es eine Menge Leute gibt, die an solchen Zielen mit Herz und Leidenschhaft hängen.
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Re: Sinti und Roma ab 2014

Beitragvon Tantris » So 29. Sep 2013, 22:24

Paul W. » So 29. Sep 2013, 22:57 hat geschrieben:Zum Beispiel weil die Rumäniendeutschen deutschsprechende Deutsche aus Deutschland waren?


So wie unsere "Russlanddeutschen"?
Nein, die sprache der siebenbürger "schwaben" ist für deutsche nicht verständlich und auch nicht als deutsch zu erkennen.



Was "Deutschland" ist und was nicht ist eine historisch - selbst in jüngster Zeit - hochgradig variable Angelegenheit. Heute ist Deutschland glücklicherweise Teil Europas und somit ist euch Europas zahlenmäßig größte Minderheit eine Angelegenheit Deutschlands.

Also ist Deutschland doch das Sozialamt für die ganze Welt?

Mal ehrlich, glaubst du den Quatsch wirklich oder schreibst du das nur wegen der Lust an der Diskussion? Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass Leute ernsthaft so eine Meinung haben.[/quote]

Dochdoch, das geht schon. Man muss sich nur ein bisschen mit der materie befassen und darf keinen allzuschlechten charakter haben und schon schwinden nationalismus, rassismus und dummheit.
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Re: Sinti und Roma ab 2014

Beitragvon schokoschendrezki » So 29. Sep 2013, 22:42

Als Antwort auf den mehr oder weniger versteckten Vorwurf des gutbürgerlichen Gutmenschentums aus sicherer Perspektive der letzten Beiträge zweierlei:

- Ich lebe in einem Einfamilienhaus exakt an der Grenze zwischen Brandenburg und Berlin-Marzahn. Auf der Straßenseite gegenüber liegt die russisch-vietnamesisch-osteuropäische Neubauten-Welt mit wirklich allem was dazugehört. Und darüberhinaus bin ich als Donauschwaben-Nachkomme bestens mit der ganzen osteruopäischen Vielvölkerwelt vertraut.

- Ich hab's vorhin schon mal erwähnt: Was die Deutschen hier einfach nicht begreifen: Sie bekommen die einmalige Chance auf Neuzuwanderer mit deutlich geringerem Durchschnittsalter und deutlich höherer Kinderzahl und sie begreifen das einfach nicht als Chance .... was glauben die denn wie alt das "Sozialamt Deutschland" mit einer Mehrheit aus Kreuzfahrtrentnern anstelle von arbeitssuchenden Rumänen aussehen wird? Und vor allem: Wie unlebenswert für die Nachwachsenden?

P.S: Ich mag Katzen und kann Hunde nicht ausstehen!
Zuletzt geändert von schokoschendrezki am So 29. Sep 2013, 22:43, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Sinti und Roma ab 2014

Beitragvon Paul W. » So 29. Sep 2013, 22:44

schokoschendrezki » So 29. Sep 2013, 23:20 hat geschrieben:
Ja, aus dem Deutschland des 12. Jahrhunderts.



Deine begrenzten Vorstellungen sind das eine. Die unbegrenzten Möglichkeiten der Realität das andere. Es gibt von sehr vielen verschiedenen Organisationen und engagierten Einzelpersonen das Ziel, Berlin offiziell zu einer "Referenzstadt für die Integration von Roma" zu machen. Ich kenne die soziale Realität von Sinti und Roma sowohl in Osteuropa als auch an meiner Heimatstadt Berlin relativ gut. Lass Dir sagen, dass es eine Menge Leute gibt, die an solchen Zielen mit Herz und Leidenschhaft hängen.

Den Leuten sei ihr Herzblut und Engagement in der Sache unbenommen. Das hat nur relativ wenig mit den Interessen der deutschen Bevölkerung im Allgemeinen und mit denen der deutschen Steuerzahler im Speziellen zu tun. Denen kann man schon lange nicht mehr verkaufen, dass kinderreiche Familien aus jedem Elendsloch der Erde zukünftig unsere Renten bezahlen werden. Die Bilder von jack000 sprechen für sich. Die Leute besitzen größtenteils nicht mal richtige Schuldbildung.
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Re: Sinti und Roma ab 2014

Beitragvon Paul W. » So 29. Sep 2013, 22:49

Tantris » So 29. Sep 2013, 23:24 hat geschrieben:So wie unsere "Russlanddeutschen"?
Nein, die sprache der siebenbürger "schwaben" ist für deutsche nicht verständlich und auch nicht als deutsch zu erkennen.


Lesen bildet:

Rumäniendeutsche ist eine Sammelbezeichnung für die traditionellen, regional weitgehend getrennt lebenden deutschsprachigen Minderheiten in Rumänien.
http://de.wikipedia.org/wiki/Rum%C3%A4niendeutsche

Der Begriff Russlanddeutsche ist ein Sammelbegriff für die ethnisch deutsche und deutschstämmige Minderheit in Russland, die heute mehrheitlich nach Deutschland übergesiedelt ist.
Maßgeblich für die Zuordnung ist dabei der Nationalitäteneintrag im russischen Pass, nicht die tatsächliche Verbundenheit mit der deutschen Kultur oder die Beherrschung der deutschen Sprache
http://de.wikipedia.org/wiki/Russlanddeutsche
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Re: Sinti und Roma ab 2014

Beitragvon schokoschendrezki » So 29. Sep 2013, 23:00

Apropos Sorben; Es kann für ein modernes, zeitgemäßes Verständnis von ethnischer Zugehörigkeit nur eine Regelung geben: Sorbe ist, wer Sorbe sein will. Das ist im Kern die Aussage der sächsichen Landesverfassung zu dieser Frage. Und das gilt sinngemäß auch für Deutsche, Roma, Araber, Juden oder wen auch immer. Es gibt ein Menschenrecht sowohl auf Absage an Zugehörigkeit als auch auf ein selbstgewähltes Fake-Dasein. eine Kostüm-Zugehörigkeit.
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Re: Sinti und Roma ab 2014

Beitragvon Paul W. » So 29. Sep 2013, 23:19

schokoschendrezki » Mo 30. Sep 2013, 00:00 hat geschrieben:Apropos Sorben; Es kann für ein modernes, zeitgemäßes Verständnis von ethnischer Zugehörigkeit nur eine Regelung geben: Sorbe ist, wer Sorbe sein will. Das ist im Kern die Aussage der sächsichen Landesverfassung zu dieser Frage. Und das gilt sinngemäß auch für Deutsche, Roma, Araber, Juden oder wen auch immer. Es gibt ein Menschenrecht sowohl auf Absage an Zugehörigkeit als auch auf ein selbstgewähltes Fake-Dasein. eine Kostüm-Zugehörigkeit.

Ich verstehe dich so, dass diese gewollte ethnische Zugehörigkeit dann automatisch auch dazu führt, dass derjenige, der sich als Deutscher sehen will, auch automatisch Anspruch haben sollte auf alle Annehmlichkeiten des Deutschseins wie z.B. die finanzielle und materielle Grundversorgung aus deutschen Steuergeldern von der Geburt bis zum Tod für sich und seine Nachkommen, richtig? Unabhängig davon ob er/sie jetzt von der rückständigen Gesellschaft als Sinti, Roma, Somali, Tadschike oder sonstwas bezeichnet wird. Das wäre dann modern und zeitgemäß?
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Re: Sinti und Roma ab 2014

Beitragvon schokoschendrezki » So 29. Sep 2013, 23:32

Paul W. » Mo 30. Sep 2013, 00:19 hat geschrieben:Ich verstehe dich so, dass diese gewollte ethnische Zugehörigkeit dann automatisch auch dazu führt, dass derjenige, der sich als Deutscher sehen will, auch automatisch Anspruch haben sollte auf alle Annehmlichkeiten des Deutschseins wie z.B. die finanzielle und materielle Grundversorgung aus deutschen Steuergeldern von der Geburt bis zum Tod für sich und seine Nachkommen, richtig? Unabhängig davon ob er/sie jetzt von der rückständigen Gesellschaft als Sinti, Roma, Somali, Tadschike oder sonstwas bezeichnet wird. Das wäre dann modern und zeitgemäß?


Hier vermischst Du die grundlegend verschiedenen Aspekte "Nationalität" und "Staatsbürgerschaft". Exemplarisch für die Modernität neuerer Ansätze kann das Konzept der Scottish National Party gelten, bei der tatsächlich Schotte sein soll, wer Schotte sein will, sprich:Wer sich für die Community der in Schottland lebenden Menschen verschiedenster Herkunft einsetzt. So wären auch schwarze oder eben auch "zigeunerische"
Schotten hundertprozent echte Schotten. Das will ich auch für Deutschland!
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Re: Sinti und Roma ab 2014

Beitragvon Paul W. » So 29. Sep 2013, 23:42

schokoschendrezki » Mo 30. Sep 2013, 00:32 hat geschrieben:
Hier vermischst Du die grundlegend verschiedenen Aspekte "Nationalität" und "Staatsbürgerschaft". Exemplarisch für die Modernität neuerer Ansätze kann das Konzept der Scottish National Party gelten, bei der tatsächlich Schotte sein soll, wer Schotte sein will, sprich:Wer sich für die Community der in Schottland lebenden Menschen verschiedenster Herkunft einsetzt. So wären auch schwarze oder eben auch "zigeunerische"
Schotten hundertprozent echte Schotten. Das will ich auch für Deutschland!

Schotte ist, wer Schotte sein will
oder
Schotte ist, wer sich für die Community der in Schottland lebenden Menschen verschiedenster Herkunft einsetzt

Was ist jetzt das Konzept, das du propagierst? Letzteres klingt irgendwie nach Zirkelschluss.
HugoBettauer

Re: Sinti und Roma ab 2014

Beitragvon HugoBettauer » Mo 30. Sep 2013, 11:37

Adam Smith » So 29. Sep 2013, 15:31 hat geschrieben:
Die 26 anderen EU-Staaten und der Wunsch vieler Roma und Sinti doch in Bulgarien und Rumänien zu bleiben.

Wenn sie Deutsche werden wollten, hätten sie seit Jahrzehnten Anträge schreiben dürfen.
Praia61
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Re: Sinti und Roma ab 2014

Beitragvon Praia61 » Mo 30. Sep 2013, 15:51

Wir sollten politischen Druck auf die Staaten ausüben, die ihre Minderheiten drangsalieren und Gelder unter unserer Kontrolle dort einsetzen um den Menschen dort zu helfen.
Zuletzt geändert von Praia61 am Mo 30. Sep 2013, 15:51, insgesamt 1-mal geändert.
HugoBettauer

Re: Sinti und Roma ab 2014

Beitragvon HugoBettauer » Mo 30. Sep 2013, 18:08

Praia61 » Mo 30. Sep 2013, 15:51 hat geschrieben:Wir sollten politischen Druck auf die Staaten ausüben, die ihre Minderheiten drangsalieren und Gelder unter unserer Kontrolle dort einsetzen um den Menschen dort zu helfen.

Das ist richtig. Aber wenn ein Europäer partout hier wohnen will, sollte seine Zugehörigkeit zu "Sinti und Roma" kein eigenständiger Hinderungsgrund sein. Meine Meinung.
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Re: Sinti und Roma ab 2014

Beitragvon jack000 » Mo 30. Sep 2013, 18:45

SoleSurvivor » Mo 30. Sep 2013, 19:08 hat geschrieben:Aber wenn ein Europäer partout hier wohnen will, sollte seine Zugehörigkeit zu "Sinti und Roma" kein eigenständiger Hinderungsgrund sein.

Das natürlich auf keinen Fall, abgesehen davon wäre das nachvollziehbar gar nicht zulässig. Es sollten aber die Faktoren:
- Den eigenen Lebensunterhalt selbst zu bestreiten
- Kriminalität
eine Rolle spielen.
Es wird sogar nicht mehr im PF geleugnet: "Ja die Gewalt gegen Frauen hat bedingt durch Zuwanderung zugenommen, und jetzt?"
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Re: Sinti und Roma ab 2014

Beitragvon HugoBettauer » Mo 30. Sep 2013, 18:48

jack000 » Mo 30. Sep 2013, 18:45 hat geschrieben:Das natürlich auf keinen Fall, abgesehen davon wäre das nachvollziehbar gar nicht zulässig. Es sollten aber die Faktoren:
- Den eigenen Lebensunterhalt selbst zu bestreiten
- Kriminalität
eine Rolle spielen.

In der EU gilt weitreichende Freizügigkeit. Inwiefern beispielsweise Studenten "ihren Lebensunterhalt selbst bestreiten" nachweisen sollen, weißt du sicher selber nicht.
Zuletzt geändert von HugoBettauer am Mo 30. Sep 2013, 18:49, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Sinti und Roma ab 2014

Beitragvon jack000 » Mo 30. Sep 2013, 18:52

SoleSurvivor » Mo 30. Sep 2013, 19:48 hat geschrieben:In der EU gilt weitreichende Freizügigkeit. Inwiefern beispielsweise Studenten "ihren Lebensunterhalt selbst bestreiten" nachweisen sollen, weißt du sicher selber nicht.

Es geht nicht darum, dass das nachgewiesen werden muss, sondern es ist ja nachvollziehbar wenn dem nicht so ist.
Es wird sogar nicht mehr im PF geleugnet: "Ja die Gewalt gegen Frauen hat bedingt durch Zuwanderung zugenommen, und jetzt?"
HugoBettauer

Re: Sinti und Roma ab 2014

Beitragvon HugoBettauer » Mo 30. Sep 2013, 18:53

Warum sollte ein Student, der seinen Aushilfsjob bei Aldi verliert, seine Ausbildung abbrechen und ins Ausland gehen müssen nur weil seine Eltern "Sinti und Roma" sind?
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Re: Sinti und Roma ab 2014

Beitragvon jack000 » Mo 30. Sep 2013, 19:20

SoleSurvivor » Mo 30. Sep 2013, 19:53 hat geschrieben:Warum sollte ein Student, der seinen Aushilfsjob bei Aldi verliert, seine Ausbildung abbrechen und ins Ausland gehen müssen nur weil seine Eltern "Sinti und Roma" sind?

Ich weiß nicht warum. Aus meinen Aussagen geht das zumindest nicht hervor.
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