Antisemitismus

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Raul71
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Re: Antisemitismus

Beitragvon Raul71 » Di 18. Sep 2018, 23:21

Julian hat geschrieben:(19 Sep 2018, 00:10)

Antisemitischer Übergriff in Frankfurt, die Tatverdächtigen vermutlich Araber.

http://www.faz.net/aktuell/rhein-main/f ... 91858.html
Das habe ich ja geschrieben. Der Judenhass wird importiert und dann wird er beklagt. Und um das alles abzumildern und davon abzulenken, versucht man jetzt, den Judenhass wieder auf Urdeutsche zu transportieren. Irre und beschämend.
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Vongole
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Re: Antisemitismus

Beitragvon Vongole » Di 18. Sep 2018, 23:32

Raul71 hat geschrieben:(19 Sep 2018, 00:21)

Das habe ich ja geschrieben. Der Judenhass wird importiert und dann wird er beklagt. Und um das alles abzumildern und davon abzulenken, versucht man jetzt, den Judenhass wieder auf Urdeutsche zu transportieren. Irre und beschämend.


Beschämend und entlarvend sind Ihre Äußerungen.
Weder haben Flüchtlinge die Shoah zu verantworten, noch den immer noch grassierenden urdeutschen Antisemitismus in diesem Land.
Dass mittlerweile sogenannter importierter Judenhass dazu kommt, entschuldigt den eigenen nicht!
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Re: Antisemitismus

Beitragvon Schnitter » Di 18. Sep 2018, 23:32

Raul71 hat geschrieben:(19 Sep 2018, 00:21)
Der Judenhass wird importiert.....


Nö, der ist schon lange da:

https://www.juedische-allgemeine.de/art ... w/id/32053
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Re: Antisemitismus

Beitragvon Raul71 » Di 18. Sep 2018, 23:45

Schnitter hat geschrieben:(19 Sep 2018, 00:32)

Nö, der ist schon lange da:

https://www.juedische-allgemeine.de/art ... w/id/32053
Natürlich war Judenhass schon da. In Flohstärke. Fragen sie mich bitte nicht, wie ich ihn jetzt beurteile.
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Re: Antisemitismus

Beitragvon Wutbürger » Di 18. Sep 2018, 23:47

Schnitter hat geschrieben:(19 Sep 2018, 00:32)

Nö, der ist schon lange da:

https://www.juedische-allgemeine.de/art ... w/id/32053



... und wird importiert.
Von aufgenommenen Flüchtlingen, die traditionsgemäß Juden hassen.

http://www.fr.de/kultur/antisemitismus- ... -a-1408164
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Re: Antisemitismus

Beitragvon Schnitter » Di 18. Sep 2018, 23:49

Raul71 hat geschrieben:(19 Sep 2018, 00:45)

Natürlich war Judenhass schon da. In Flohstärke.


50 % der AfD Wähler sind nicht "Flohstärke" sondern ein massives Problem.

Glaubst du dieses weg reden von Fakten nimmt der AfD und ihren willfährigen Helfern noch irgendjemand der noch bei Verstand ist ab ?

LOL :D
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Re: Antisemitismus

Beitragvon Raul71 » Di 18. Sep 2018, 23:58

Vongole hat geschrieben:(19 Sep 2018, 00:32)

Beschämend und entlarvend sind Ihre Äußerungen.
Weder haben Flüchtlinge die Shoah zu verantworten, noch den immer noch grassierenden urdeutschen Antisemitismus in diesem Land.
Dass mittlerweile sogenannter importierter Judenhass dazu kommt, entschuldigt den eigenen nicht!
Natürlich entschuldigt das nicht. Aber sie sollten endlich mal die inzwischen angenommenen Ausmaße betrachten. Erst durch den Import und solchen Vorkommnissen wie Skandierung von "Juden ins Gas", der "Verbrennung der Israel-Flaggen", der "wüsten Beschinpfungskanonade mit anschließendem Schlagen mit einem Ledergürtel" gegen einen Kippa tragenden Menschen und des "Mobbings muslimischer Schüler gegen jüdische Schüler", um nur ein paar Beispiele zu nennen, hat sich das Ganze jetzt wieder zu einem Riesenproblem in Deutschland entwickelt.
Schnitter hat geschrieben:
50 % der AfD Wähler sind nicht "Flohstärke" sondern ein massives Problem.

Glaubst du dieses weg reden von Fakten nimmt der AfD und ihren willfährigen Helfern noch irgendjemand der noch bei Verstand ist ab ?

LOL :D
Ich bin aus gewissen, von mir schon geschilderten Gründen, absolut gegen die AfD, aber diese leute sind nicht judenfeindlich. Warum sollten sie? Der Islam ist für sie die große Gefahr.
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Re: Antisemitismus

Beitragvon Dark Angel » Mi 19. Sep 2018, 10:30

schokoschendrezki hat geschrieben:(19 Sep 2018, 11:13)

Um Gottes willen. (Wenns ihn denn gibt). Dann könnte man ja auch die Behauptung aufstellen, Muslime seien von vornherein und mit der Muttermilch potenzielle Antisemiten.

Genau das sind sie um übertragenen Sinne auch:

"Jedoch verdient der muslimische und vor allem anti-israelische Antisemitismus besondere Erwähnung, da er andere Ursprünge hat - und da er immer noch inkonsequent bis verharmlosend diskutiert wird. Arabischer oder türkischer Antisemitismus kennt nicht die Hemmung der Deutschen im Umgang mit Juden. Vielmehr ist er Teil des Alltags, Teil der infantilen, religiösen und politischen Haltung in vielen Familien, Teil der medialen Propaganda in den Sendern der Herkunftsländer, die heute jedermann über Satellit oder Internet auch in Deutschland empfangen kann. Dieser Antisemitismus, in den Herkunftsländern wie in der Diaspora, ist frecher, dreister und emotionaler, als der verhohlene deutsche. Nicht zu Unrecht haben Juden in Deutschland, in Europa vor ihm Angst. [...]
Auch ein starres, geschichtsloses Verständnis des Islam und des Koran führt zu einem islamistisch argumentierenden Antisemitismus. Radikale islamistische Gruppierungen sprechen oft von „Juden als Feinden des Islam“. Tatsächlich befasst sich rund ein Drittel des Korans mit Erzählungen zum Judentum. Solche Geschichten werden aktuell oft aus ihrem historischen und lokalen Kontext gerissen und auf alle jüdischen Individuen und Gruppen in der Gegenwart übertragen.
[...]
Anhänger extremistischer Strömungen, etwa die Salafisten, beziehen sich zur Legitimation ihrer antisemitischen Positionen auch auf islamische Quellen, die neben dem Koran existieren. Sie verbreiten fragwürdige Hadithen (überlieferte Aussagen des Propheten Mohammad), in denen Allah angeblich die Juden verflucht oder wo von der "Armageddon-Schlacht" die Rede ist, dem letzten, tödlichen Gefecht der Muslime gegen alle noch lebenden Juden. Ebenso geschichtsvergessen wird der im Koran beschriebene Konflikt zwischen dem Propheten Mohammed und den jüdischen Stämmen, die damals auf dem Gebiet des heutigen Saudi-Arabien siedelten, schlicht eins-zu-eins auf heutige Juden übertragen."
Quelle


Du solltest langsam damit aufhören, den genuin islamischen Antisemitismus zu leugnen und/oder zu relativieren, dich stattdessen der Realität stellen. Die sieht nämlich etwas anders aus, als du sie gerne darstellst.

"Gerade in diesen Tagen wird klar, wie wenig so manche Akteure dieser Debatte zu einer Verständigung beitragen, wie gefährlich verniedlichend die Rede von den diskriminierten Muslimen gerade in diesem Kontext sein kann. Das Mantra “Wir haben uns alle lieb“ ist irreführend und beschönigend, es bringt uns nicht weiter. Deutschland ist ein Einwanderungsland. Das ist gut so. Doch das bedeutet auch, dass man sich in Deutschland proaktiv und bewusst mit den mitgebrachten Einstellungen und Vorurteilen der Migranten auseinandersetzt. (gleiche Quelle)
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Selina
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Re: Antisemitismus

Beitragvon Selina » Mi 19. Sep 2018, 11:34

Antisemitismus ist in jeder Couleur schrecklich und entschieden zu bekämpfen, egal, woher er kommt. Bei Uwe Dziuballa, dem Inhaber des jüdischen Lokals in Chemnitz, weiß ich jedenfalls, dass es über Jahrzehnte hinweg (also schon lange vor der so genannten "Flüchtlingskrise") immer wieder Angriffe von Rechtsextremisten auf sein Lokal und auf ihn gab. Und auch, wenn es keine sichere Statistik gibt (diese muss dringend so aufbereitet werden, dass die Verursacher von Antisemitismus auch deutlich benannt werden), ist es dennoch die übereinstimmende Meinung der Menschen, mit denen ich zu tun hab, dass der rechtsextremische Antisemitismus der größte (und in seiner Gewalt am stärksten wachsende) im Land ist. Gefolgt von muslimischem Antisemitismus und dem anderer Richtungen, darunter auch linken.

Zitat

Eigentlich trägt Uwe Dziuballa sein Judentum mit Stolz. Seine Kippa hat er bisher nie unter einer Baseball Cap versteckt. Aber der Angriff von mutmaßlichen Neonazis auf sein Restaurant Shalom in Chemnitz vor drei Wochen hat einiges für ihn geändert. "Hau ab aus Deutschland, du Judensau", riefen die maskierten Männer am Abend des 27. August, als sie mit Steinen, Flaschen und einem abgesägten Stahlrohr sein Restaurant angriffen.

Anfeindungen sind für ihn nichts Neues. Bis vor sechs Jahren hatte er sein Restaurant noch nahe des Chemnitzer Hauptbahnhofs, damals gab es die Nazi-Laufkundschaft, die zufällig das Restaurant gesehen und "Juden ins Gas" gerufen hat. Auch einen abgehakten Schweinskopf hat er dort mal vor der Tür gefunden.

Doch neu ist für Dziuballa die Gewalt. "Die Unbeschwertheit ist weg", sagt er. Angst habe er nicht, aber er wolle sein Umfeld nicht gefährden. Deswegen zieht er jetzt, wenn er mit anderen unterwegs ist, die Baseball Cap über die Kippa. Für seine Familie bewertet er das Risiko als zu hoch, offen das Judentum zu leben...

...Der Antisemitismus-Beauftragte des Bundesregierung, Felix Klein, sieht die Gründe für die Verrohung der Gesellschaft nicht nur bei den sozialen Medien, auch der politische Diskurs habe sich verändert - vor allem durch die AfD. Wenn Erinnerungspolitik angegriffen und Gedenkstätten in Frage gestellt würden, führe das zu einer Atmosphäre, in der antisemitische Theorien aufblühen, so Klein. "Schuldabwehrmechanismen werden begünstigt. Es ist nur eine Frage der Zeit, dass dann antisemitisch gehetzt wird."


https://www.tagesschau.de/inland/antise ... d-101.html
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Cat with a whip
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Re: Antisemitismus

Beitragvon Cat with a whip » Mi 19. Sep 2018, 12:59

Schnitter hat geschrieben:(19 Sep 2018, 00:32)

Nö, der ist schon lange da:

https://www.juedische-allgemeine.de/art ... w/id/32053


In Berlin zeigt die letzte Zählung dass der rechtsextremistisch motivierte Antisemitismus mit Abstand die Statistik anführt. Islamistischer, politischer (Nahost) wie auch linker Antisemitismus sind zwar signifikant, jedoch ist der rechte Antisemitismus ungleich höher als alle anderen zusammen.

https://www.tagesspiegel.de/berlin/jude ... 88416.html
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imp
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Re: Antisemitismus

Beitragvon imp » Mi 19. Sep 2018, 13:33

Cat with a whip hat geschrieben:(19 Sep 2018, 13:59)

In Berlin zeigt die letzte Zählung dass der rechtsextremistisch motivierte Antisemitismus mit Abstand die Statistik anführt. Islamistischer, politischer (Nahost) wie auch linker Antisemitismus sind zwar signifikant, jedoch ist der rechte Antisemitismus ungleich höher als alle anderen zusammen.

https://www.tagesspiegel.de/berlin/jude ... 88416.html

Wundert mich nicht. Zugleich wundert mich nicht, dass das Bedrohungsgefühl bei vielen Juden in Berlin teilweise genau umgekehrt ist.
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Re: Antisemitismus

Beitragvon Dark Angel » Mi 19. Sep 2018, 13:35

schokoschendrezki hat geschrieben:(19 Sep 2018, 11:48)

Darf ich dich als Gegenargument daran erinnern, dass ich in gefühlt 100 und real vielleicht mindestens 10 Beiträgen auf den immanenten und historisch nachgewiesenen Zusammenhang zwischen SOzialdemokratismus und Eugenik hingewiesen habe? Insbesondere in der skandinavischen sozialdemokratisch geprägten Vision des "Volksheims". Dass in Schweden noch bis sage und schreibe 1976 angeblich "Geistesschwache" zwangssterilsiert wurden. Dass es einen inneren systemischen Zusammenhang zwischen klassischem Sozialdemokratismus und nationalsozialistischer Rassehygiene gibt. Dass die Nobelpreisträger ALva und Gunnar Myrdal eigentlich als Rassehygieniker anzusehen sind. Dass das ganze Problem in Skandinavien selbst amnesieartig verdrängt wird.

1. Es gibt keinen "Sozialdemokratismus" (als eigene Ideologie)! Es gibt nur Sozialdemokraten und die wiederum lehnen sich an die Ideologie das Marxismus an.

2. sprechen wir über den Antisemitismus als gesamtgesellschaftliches Problem in Deutschland, damit über Antisemitismus auch im linken politischen Spektrum, zu dem auch Sozialdemokraten gehören und NICHT über die Eugenik der skandinavischen Sozialdemokraten.

3. sind Antisemitismus und Eugenik zwei grundverschiedene Kategorien, die nichts miteinander zu tun haben.

4. gibt es KEINEN "systemischen Zusammenhang zwischen klassischem Sozialdemokratismus und nationalsozialistischer Rassehygiene", weil es a) KEINEN "Sozialdemokratismus" gibt (siehe oben!) und b) Eugenik nichts mit Sozialdemokraten und deren Ideen zu tun hat. Eugenik reicht bis in die Antike zurück ==> Platons "Politeia" UND es gab eugenische Ansätze in vielen Staaten/Gesellschaften.

5. haben Rassenhygiene und (moderne) Eugenik ihre Wurzeln im Sozialdarwinismus, welcher wiederum nicht das geringste mit Sozialdemokraten zu tun hat.

6. bastelst du wieder mal Strohmänner und weichst auf Nebenschauplätze aus!
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Re: Antisemitismus

Beitragvon Schnitter » Mi 19. Sep 2018, 17:26

Raul71 hat geschrieben:(19 Sep 2018, 00:58)
Ich bin aus gewissen, von mir schon geschilderten Gründen, absolut gegen die AfD, .....


Klar. Und ich bin der Kaiser von China.

...aber diese leute sind nicht judenfeindlich.


Nein natürlich nicht:

https://www.welt.de/politik/deutschland ... r-AfD.html

https://www.welt.de/politik/deutschland ... ismus.html

https://www.huffingtonpost.de/entry/ant ... dd765a0ee8

Momentan stellen AfD Mitglieder und Fanboys einem Satiriker hinterher, fotografieren sein Klingelschild ab und stellen es ins Netz.

Der Künstlername des Mannes ist "Silberstein", was den AfD Mob natürlich zusätzlich motiviert, Morddrohungen inklusive:

https://www.stern.de/politik/deutschlan ... e=standard
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Moses
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Re: Antisemitismus

Beitragvon Moses » Mi 19. Sep 2018, 23:07

Ich vermag den Zusammenhang zwischen Nudismus und Antisemitismus nicht zu erkennen, liegt vielleicht auch an der Uhrzeit . . .
Ich lass dann mal zu bis morgen und betrachte das ganze noch mal bei Licht

Moses
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Mit der dringenden Aufforderung, doch bitte beim Thema zu bleiben, mach ich hier wieder auf.

Moses
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Re: Antisemitismus

Beitragvon Moses » Do 20. Sep 2018, 20:03

Wollt ihr mich verarschen?

Nun gut, dann ist halt wieder zu . . .

Moses
Mod


nach Abkühlung wieder geöffnet.
Bitte beim Thema bleiben

Moses
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Re: Antisemitismus

Beitragvon Vongole » Do 11. Okt 2018, 14:28

Erstmals bundesweite Meldestelle gegen Antisemitismus:

" Die Erfassungsstelle soll als unabhängiger, eingetragener Verein konzipiert werden. Dort mitarbeiten werden neben Rias unter anderem auch der Zentralrat der Juden und verschiedene jüdische Gemeinden. Die neue Zentralstelle soll die Arbeitsweise der regionalen Meldestellen koordinieren und die Qualität der Angaben sicherstellen. Langfristig soll ein flächendeckendes Netzwerk an Stellen entstehen. „Das übergeordnete Ziel ist die Sicherstellung einer bundeseinheitlichen, zivilgesellschaftlichen Erfassung antisemitischer Vorfälle“, sagt Benjamin Steinitz, Leiter von Rias in Berlin."
Bei seinem Amtsantritt im Frühjahr hatte Klein angekündigt, sich mit der Erfassung antisemitischer Vorfälle beschäftigen zu wollen. Schon lange weisen Kritiker darauf hin, dass die offiziellen Zahlen nicht mit den Erlebnissen vieler Juden übereinstimmten. So würden nach der Polizeilichen Kriminalstatistik 90 Prozent aller antisemitischen Straftaten von Rechtsextremisten begangen. „Von Juden in Deutschland höre ich aber etwas anderes. Vor allem der muslimische Antisemitismus ist stärker, als es in der Statistik zum Ausdruck kommt“, sagte Klein Ende April im WELT-Interview.

https://www.welt.de/print/die_welt/arti ... ismus.html

Hoffen wir mal, dass nicht nur gemeldet und erfasst wird, sondern auch gehandelt, damit z.B. der jüdische Comedian Oliver Polak so etwas nicht mehr sagen muss:

Auch in seiner Branche sei der Comedian und Kabarettist mit Antisemitismus konfrontiert worden, erzählt Oliver Polak im Gespräch weiter. Ein Kollege habe ihn etwa nachts angerufen, mit der Frage, ob es denn stimme, dass die Juden ein Mittel gegen Krebs gefunden hätten, das sie anderen Menschen aber vorenthalten würden.
Es mangele an Menschen, die aufstehen und sagen: „Jetzt reicht’s! … Die Lücke für den Antisemitismus entsteht da, wo man sagt, ach komm, der meinte das doch nicht so, ach, der hatte was getrunken.“ Dies habe es begünstigt, dass heute Sachen salonfähig seien, „die man vor 20 Jahren nie hätte aussprechen können“.
(..)
„Wenn ich Angela Merkel in Yad Vashem sehe, wie sie einen Kranz niederlegt, und dann sehe ich, was hier in Deutschland gerade los ist, da habe ich echt das Gefühl, dass die deutschen Politiker besser mit toten Juden umgehen können als mit lebendigen.“

https://www.deutschlandfunkkultur.de/ol ... _id=430209

Und so etwas nicht mehr passiert:
Eine Gruppe Jugendlicher hat in der Nacht zum Sonntag die Synagogen-Gedenkstätte in Eisenach mit rechtsextremistischen Aufklebern verschandelt. Die Tatverdächtigen konnten noch in Tatortnähe festgestellt werden, teilte die Polizei in Gotha am Montag mit.
Bei den vier 16- bis 20-Jährigen, darunter eine Frau, seien weitere Aufkleber sowie Sturmhauben und Kopfbedeckungen mit Symbolen verfassungswidriger Organisationen, ein Elektroschocker und ein Schlagring gefunden worden.

https://www.juedische-allgemeine.de/art ... w/id/32912
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Re: Antisemitismus

Beitragvon imp » So 14. Okt 2018, 12:19

Die Forderung ist nicht gut. Statt über Suffaussagen zu protokollieren sollte man die Person erstens erst mal dabei stoppen, sich selbst und andere zu blamieren und zweitens nach Ausnüchterung mal ein ernstes Gespräch suchen. Übrigens auch in Feuerwehren und Sportvereinen, wo Alkohol und A. beide überproportional leider vorkommen. Bei Bundeswehr und Polizei sowieso.

Durch das zeitnahe Gespräch merkt man schon, ob es ein Suffproblem, ein A-Problem oder ein peinlicher, schlimmer Ausrutscher war. Entsprechend kann man auch konsequent handeln. Solche Meldevereine vergiften nur das Klima. Denken wir nur mal an metwo und metoo, beides sehr schädlich für die vorgeblichen Anliegen.
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Re: Antisemitismus

Beitragvon Vongole » So 14. Okt 2018, 16:35

Sole.survivor@web.de hat geschrieben:(14 Oct 2018, 13:19)

Die Forderung ist nicht gut. Statt über Suffaussagen zu protokollieren sollte man die Person erstens erst mal dabei stoppen, sich selbst und andere zu blamieren und zweitens nach Ausnüchterung mal ein ernstes Gespräch suchen. Übrigens auch in Feuerwehren und Sportvereinen, wo Alkohol und A. beide überproportional leider vorkommen. Bei Bundeswehr und Polizei sowieso.

Durch das zeitnahe Gespräch merkt man schon, ob es ein Suffproblem, ein A-Problem oder ein peinlicher, schlimmer Ausrutscher war. Entsprechend kann man auch konsequent handeln. Solche Meldevereine vergiften nur das Klima. Denken wir nur mal an metwo und metoo, beides sehr schädlich für die vorgeblichen Anliegen.


Es geht bei dieser Meldestelle weder darum, Suffaussagen am Stammtisch zu protokollieren noch um eine me too Kampagne, wobei diese wahrscheinlich Erschreckendes zu Tage fördern dürfte.
Es geht, wie im Artikel beschrieben, um die Sicherstellung einer bundeseinheitlichen, zivilgesellschaftlichen Erfassung antisemitischer Vorfälle, und damit auch um relevante Ein- und Größenordnung.
Außerdem gibt es Juden die Möglichkeit, antisemitische Vorfälle anzuzeigen, ohne die Polizei einzuschalten, was viele aus bekannten Gründen vermeiden.

Übrigens, wer sich im Suff, also ungehemmt, judenfeindlich äußert, der ist nicht "ausgerutscht", der denkt so.
Angesichts der Tatsache, dass Judenhass in den letzten Jahren in Deutschland signifikant zugenommen hat, frag ich mich wirklich, zu welcher "Vergiftung des Klimas" diese Meldestelle beitragen könnte.
Befürchtest du, die Gesellschaft könnte giftig auf unbequeme Wahrheiten reagieren?
jellobiafra
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Re: Antisemitismus

Beitragvon jellobiafra » Mo 15. Okt 2018, 18:32

Ich habe vor kurzem auf Arte eine Dokumentation über Antisemitismus gesehen, da sagte ein jüdischer Krav Magav Lehrer in Berlin, dass antisemitische Gewalttaten in Berlin seiner Erfahrung nach ausschließlich von Muslimen verübt werden, während die Straftaten der Deutschen überwiegend Propagandadelikte sind. Dies könnte den subjektiven Eindruck der Juden in Berlin erklären, da gewalttätige Übergriffe als deutlich bedrohlicher wahrgenommen werden als Beleidigungen und Schmierereien an Wänden. (Abgesehen davon werden bei letzteren seltener die Täter ermittelt und wenn das nicht der Fall ist fallen sie, wie wir mittlerweile wissen, automatisch der Kategorie PMK-Rechts zu.)

Dies ist jetzt erst einmal ein subjektiver Eindruck und ich habe mich gefragt, ob das mit den polizeilich gemeldeten Fällen übereinstimmt. Auf der Website der Amedeu Antonio Stifung werden antisemitische Übergriffe detailliert aufgeführt. Fälle, die 2018 unter „ Antisemitische Gewalttaten“ fallen können, sind folgende:

https://www.amadeu-antonio-stiftung.de/die-stiftung-aktiv/themen/gegen-as/antisemitismus-heute/chronik-antisemitischer-vorfaelle-2018/

06.07.2018, Antisemitisch motivierte Faustschläge
Berlin
(Berlin)
Quelle:
Jüdische Allgemeine
Nachdem ein syrischer Jude in der Nähe des S-Bahnhofs Hackescher Markt eine größere Gruppe an Männern und Frauen nach Feuer gefragt hat und sie die Kette mit seinem gut sichtbaren Magen David sahen, wurde er von Landsleuten zusammengeschlagen. Das 25-jährige Opfer hat laut Polizeiangaben mehrere Faustschläge ins Gesicht bekommen und wurde nach einem missglückten Fluchtversuch am Boden liegend von der Gruppe geschlagen und getreten. Erst als Passanten dem Mann zur Hilfe eilten, hätten die Angreifer aufgehört und seien geflüchtet. Die alarmierte Polizei nahm nach eigenen Angaben noch in der Nähe drei Frauen im Alter von 15 und 21 Jahren und sieben Männer im Alter von 17 bis 25 Jahren fest und brachte sie in eine Sammelstelle für Gefangene. Der Mann erlitt Platzwunden, die in einem Krankenhaus behandelt werden mussten.

03.06.2018, Jugendliche antisemitisch beleidigt, bedroht, geschlagen und getreten
Berlin
(Berlin)
Quelle:
Jüdische Allgemeine
Vier Jugendliche sind in der Nacht am Berliner Bahnhof Zoo antisemitisch beleidigt, bedroht, geschlagen und getreten worden. Der Vorfall ereignete sich laut Polizeiangaben um kurz nach ein Uhr. Demnach sollen sich drei Unbekannte von der über Lautsprecher abgespielten Musik der drei 17- und einem 16-Jährigen beleidigt gefühlt haben. Im weiteren Verlauf habe das Trio die Jugendlichen judenfeindlich beleidigt, bedroht und angriffen. Die Jugendlichen erlitten leichte Verletzungen, die teils ambulant in einem Krankenhaus behandelt werden mussten. Die mutmaßlichen Täter flüchteten. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin übernahm die Ermittlungen.

17.04.2018, Mit Glasflasche und Gürtel aus antisemitischer Motivation attackiert
Berlin
(Berlin)
Quelle:
JFDA (via Facebook)
Einzig weil er eine Kippa trägt, wird ein junger Israeli am Helmholtzplatz in Berlin-Prenzlauer Berg angegriffen. In einem Video von der Tat, das der Betroffene in einer Facebook-Gruppe teilt, ist zu sehen, wie einer der mutmaßlichen Täter mit einem Gürtel auf den Filmenden einschlägt und ihn wiederholt als "Yahudi" (arabisch: "Jude") bezeichnet, ehe ein anderer Mann ihn wegzieht. Der mutmaßliche Schläger hat laut Polizei bereits zuvor versucht, das Opfer mit einer Glasflasche anzugreifen; eine Zeugin ist dazwischen gegangen.

14.04.2018, Angriff nach Kritik an antisemitischen Plakaten
Berlin
(Berlin)
Quelle:
RIAS (via Facebook)
Als ein Mann im Rahmen der Mietenstopp-Demonstration in Berlin Mitte ein antisemitisches Plakat kritisierte, wurde er von dessen Träger mit dem Plakatrahmen auf den Kopf geschlagen. An der Mitte April stattfindenden Demonstration „Steigende Mieten stoppen“ nahm auch Usama Z. teil. Z. zeigt regelmäßig Plakate mit antisemitischen Parolen an öffentlichen Orten und bei Veranstaltungen wie Demonstrationen. Auf den Plakaten ist u.a. „Die Zionisten regieren die Welt, nicht Trump und nicht Merkel“, „Die Zionisten verbergen sich in dem Geheimdienst, darum führen sie den Terror in die Welt“ sowie „Die zionistischen Staatsanwälte & Rechtsanwälte beteiligen sich am Mord der Ausländer und Politiker“ und „Nazi heißt Nationalistisch Zionistisch und sie sind Faschisten und Terroristen“ zu lesen. In der Vergangenheit ist Z. regelmäßig aggressiv gegen Menschen vorgegangen, die seine Plakate kritisierten. So auch im Rahmen der Mietenstopp-Demonstration am 14. April. Ein anderer Teilnehmer sprach Usama Z. an, die antisemitischen Schilder hätten auf der Demo nichts zu suchen. Daraufhin schlug Z. den Teilnehmer mit dem Holzrahmen unvermittelt auf den Kopf. Der Betroffene konnte sich zwar mit der Hand schützen, zog aber an der Hand und am Kinn leichte Verletzungen sowie ein Hämatom am Bauch davon. Da er im Anschluss an den Schlag über Übelkeit klagte, musste er den Nachmittag zur Beobachtung im Krankenhaus verbringen. Anwesende Polizeibeamte mussten durch den Betroffenen aufgefordert werden, einzugreifen; sie nahmen schließlich die Personalien der Beteiligten und von Zeug*innen auf. Die Ermittlungen laufen.

29.09.2018, Gewaltsame, antisemitisch motivierte Attacke
Berlin
(Berlin)
Quelle:
Der Tagesspiegel
Am Morgen sprach ein Duo einen 31-jährigen Mann am Rosenthaler Platz auf Englisch unvermittelt an und fragte, ob er ein Jude sei. Als er zurückfragte, warum sie das wissen wollten, schlugen und traten die zwei sofort auf ihn ein. Anschließend seien die Angreifer in ein Taxi gestiegen, mit dem sie den Platz in unbekannte Richtung verließen, gab der attackierte Mann gegenüber der Polizei an. Er erlitt leichte Verletzungen und wurde durch Rettungskräfte zur ambulanten Behandlung in eine Klinik gebracht. Laut Polizei hat das Opfer die niederländische Staatsangehörigkeit und gehört nicht dem jüdischen Glauben an. Zu den mutmaßlichen Tätern liegen keine Beschreibungen vor. Die weiteren Ermittlungen hat der Polizeiliche Staatschutz beim Landeskriminalamt übernommen.


Die Täter scheinen hier überwiegend wirklich keine Deutschen zu sein. In zwei Fällen waren es Syrer (darunter der Fall mit dem Gürtelschläger, in dem hier die Nationalität nicht erwähnt wird) , dann heißt einer, dessen Nationalität nicht genannt wird, "Usama". Ein Duo kommunizierte in Englisch und einmal sind die Täter Unbekannte über die sonst nichts gesagt wird.

Man kann davon ausgehen, dass es sich hier um alle antisemitisch motivierten Gewalttaten handelt, die bisher 2018 in Berlin stattfanden. (Lt. der mir bekannten Polizei Statistik gab 2018 bisher 4 Fälle. (Statistik betrifft erstes Halbjahr)
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Re: Antisemitismus

Beitragvon Vongole » Mi 17. Okt 2018, 14:22

Ja, der gewaltbereite Antisemitismus in Deutschland geht überwiegend von Muslimen aus.
In Frankreich hat sich das dermaßen gesteigert, dass nach den Morden an Sarah Halimi und Mireille Knoll 250 prominente Franzosen die Imame ihres Landes aufforderten,
bestimmte Verse des Korans für obsolet zu erklären.
Im April veröffentlichte die Zeitung Le Parisien das Manifest gegen den neuen Antisemitismus:

http://www.leparisien.fr/societe/manife ... 676787.php

Nicht alles daraus lässt sich auf Deutschland übertragen, aber das Wichtigste schon:
Warum herrscht dieses Schweigen? Weil die islamistische Radikalisierung – und der Antisemitismus, den sie mit sich bringt – von manchen Angehörigen der französischen Elite lediglich als Ausdruck einer sozialen Revolte betrachtet wird, obwohl sich dasselbe Phänomen auch in so unterschiedlichen Gesellschaften wie in Dänemark, Afghanistan, Mali oder Deutschland beobachten lässt. Weil zu dem alten Antisemitismus der extremen Rechten der Antisemitismus eines Teils der radikalen Linken hinzutritt, der im Antizionismus einen Vorwand gefunden hat, um aus den Henkern der Juden Opfer der Gesellschaft zu machen.
(..)
Als Konsequenz fordern wir, dass die Verse des Koran, die zur Ermordung und zur Bestrafung der Juden, der Christen und der Ungläubigen aufrufen, von den theologischen Autoritäten für obsolet erklärt werden – so wie die Widersprüche der Bibel und des katholischen Antisemitismus durch das Zweite Vatikanische Konzil aufgehoben wurden –, damit sich kein Gläubiger auf einen heiligen Text berufen kann, um ein Verbrechen zu begehen.


Dass der "neue" Antisemitismus überwiegend von Muslimen ausgeht, befreit die deutsche Gesellschaft allerdings nicht von der Tatsache, dass der alte, schon immer existente Judenhass nach wie vor in deutschen Köpfen spukt
und sein hässliches Gesicht zeigt, wie aus dem von Jellobiafra eingestellten Link hervorgeht.
Der gewalttätige Überfall auf ein jüdisches Restaurant in Chemnitz ging von Deutschen aus, es sind deutsche Rechtsextreme, die jüdische Gräber und Gedenkstätten schänden, es war eine deutsche Sängerin, Lisa Fitz, die im TV
ein antisemitisches Lied absonderte, es war eine deutsche Zeitung, die "Süddeutsche", die eine antisemitische Karrikatur veröffentlichte,es ist eine deutsche "demokratische" Partei, die Antisemitismus hoffähig macht.

Wenn wir den muslimischen Judenhass zum Vorwand nehmen, um den eigenen, auch den auf Israel bezogenen Judenhass zu relativieren und zu verharmlosen, statt gegen beides rigoros vorzugehen, dann werden wir den Kampf gegen Antisemitismus
verlieren, und damit wahrscheinlich auch viele jüdische Deutsche, die unserem Land aus Angst den Rücken kehren werden.

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